Phantom-Flugzeug: Ein CIA-Streich

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Heute wird uns mitgeteilt, dass das Schicksal des Fluges 370 bekannt geworden ist, da man Trümmer unbekannter Herkunft im „südlichen Indischen Ozean“ gesichtet hat, genauer wäre vielleicht der Ortsbeschrieb „nördlich der Antarktis“ gewesen.

Wir wissen auch, dass die 777/200 eine „fly-by-wire“-Maschine ist, mit einer eingebauten Fernsteuerung, die es der CIA erlaubt, das Flugzeug „im Notfall“ fernzusteuern. Es war uns möglich, den Entwurf und die Umsetzung dieser Steuerung durch Boeing, Raytheon und gewerbliche Piloten bestätigen zu lassen.

„Schlechte Neuigkeiten“

Die heutigen Beschreibungen in der New York Times und anderen Veröffentlichungen sind mit Absicht ungenau und widersprüchlich verfasst. Ihre Erklärungen, wie gewerbliche Flugmaschinen kommunizieren und überwacht werden sind bestenfalls fantasievoll, im schlimmsten Fall „kriminell“.

CIA steuert gewerbliches Flugzeug

Als gemeldet wurde, der Malaysian Airlines Flug 370 sei im Südchinesischen Meer ab-gestürzt, begann eine massive Vertuschung, aber niemand spricht darüber, nichts wird darüber geschrieben und die breiten Folgen davon werden nicht untersucht.

Während…

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„Warum?“: Eine Hamburgerin sorgt mit einem Brief an Angela Merkel weltweit für Aufsehen

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Wahlwerbung im Kontext.

Wie die polen-stämmige Angela Merkel die Zukunft Deutschlands verspielt.

Eine Biografie enthüllt neue Details aus Angela Merkels Familiengeschichte. Demnach stammt ihr Großvater aus Poznan in Polen. Drei Jahre vor Hitlers Machtübernahme ent-schied sich die Familie, ihren Namen eindeutschen zu lassen. Aus Kazmierczak wurde Kasner, Merkels Mädchenname. Horst Kasner, ihr Vater, war ein knochenharter Stalinist, der sich in den 50ger Jahren, als alle anderen vor den Zuständen in der SBZ flohen, ent-gegen dem Strom in der DDR niederließ.

Dort war er ein Lakai des SED-Regimes und trug den Beinamen “Roter Kasner”. Seine Tochter Angela war viel tiefer in die Stasi verstrickt als man bislang wusste. Als Kanzlerin machte sie einen DDR-Pfarrer zum Bundespräsidenten, der sich mit islami-schen und linken Beratern umgibt und Deutsche wahrheitswidrig zu Tätern gegen Ausländer erklärt.

25/08/2013 Quelle: http://deutschelobby.com/

Eine Hamburgerin schreibt an Angela Merkel…Brief sorgt nun weltweit für Aufsehen.

Gerda Wittuhn hat im Juli 2013 einen…

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Würzburgs selbsternannte Bürgerwehren

Im Namen des Gesetzes

Steve Przybilla, Würzburg Mittwoch, 26. März 2014, 16:39
Inzwischen verzichten sie auf die Uniform: Monja Appel und Benjamin Vetter auf einem Streifzug durch Würzburg.
Inzwischen verzichten sie auf die Uniform: Monja Appel und Benjamin Vetter auf einem Streifzug durch Würzburg. (Bild: Steve Przybilla)
Sie schlichten Schlägereien, ermahnen Wildpinkler und verfolgen Randalierer: In Würzburg nimmt die «Einsatzgruppe Lupus» das Gesetz selbst in die Hand. Polizei und Anwohner zeigen sich von der Bürgerwehr zunehmend genervt.

Die Nachtschicht beginnt mit einem lauten Knall. Ganz in der Nähe, hinter dem Würzburger Dom, muss etwas passiert sein. Zielstrebig joggt Benjamin Vetter in die Nebenstrasse, die Hand am Funkgerät. Als er am Ort des Geschehens ankommt, entspannen sich seine Gesichtszüge. Ausser einem explodierten Feuerwerkskörper sind nur eine Handvoll Jugendliche zu sehen, die lachend durch die Fussgängerzone torkeln. «Von denen geht keine Gefahr aus», sagt Vetter. «Das sieht man schon an der Körperhaltung.»

«Die Gewalt ersticken»

Wenn andere ins Bett gehen, wird Benjamin Vetter erst aktiv. Jedes Wochenende patrouilliert er von 23 Uhr bis 6 Uhr morgens von Disco zu Disco. Ob Schlägertypen, Wildpinkler oder Vandalen: «Auf so einer Streife kann jede Menge passieren», sagt der 24-Jährige, der seine Tätigkeit fachmännisch als «pro-active policing» bezeichnet: je stärker die Polizeipräsenz, desto weniger Verbrechen geschehen. Was Vetter dabei gerne verschweigt: Er ist überhaupt kein Polizist. Als Vorsitzender der «Einsatzgruppe Lupus» hat er sich selbst zum Ordnungshüter ernannt.

Lupus steht im Lateinischen für Wolf. Die siebenköpfige Truppe will ihre Stadt nach eigenen Angaben sicherer machen. Dass Lupus dabei ziemlich martialisch klingt, will Vetter so nicht stehenlassen. «Es war Zufall, dass wir diesen Namen gewählt haben», sagt der junge Mann, der mit seinem sorgsam getrimmten Bart und der schlanken Statur nicht gerade wie ein Raufbold aussieht. «Wir sind eben nachts unterwegs, genau wie Wölfe. Mit Raubtieren hat das nichts zu tun.»

Das sehen freilich nicht alle so. Seit Monaten tobt in Würzburg eine Debatte darüber, was von der ordnungsliebenden Truppe zu halten ist. Rückblick ins Jahr 2012: Als die Wölfe ihren ersten «Einsatzbericht» veröffentlichen, nimmt davon kaum jemand Notiz. «In der Nürnberger Strasse fiel zum wiederholten Male ein schwarzer BMW auf, aus welchem heraus die Insassen Passanten beleidigten», schreiben die Wölfe auf Facebook. Und weiter: «Als 13/05, 13/06, 13/09 und 11/02 das Fahrzeug in Zivil observierten, liess der Fahrer (?) das Fahrzeug ausschwenken, um einen Passanten vorsätzlich zu verletzen.» Observation, Zivilstreife, Tatfahrzeug: Fast möchte man schmunzeln über den Polizeijargon, die Detailverliebtheit, die Ernsthaftigkeit, mit der die Gruppe ihrem Hobby nachgeht. Zur «Beweissicherung» dokumentiert sie ihre nächtlichen Streifzüge häufig auf Video – gefilmt aus dem Auto heraus, wie bei einem Streifenwagen.

An diesem Abend ist Vetter mit seiner Mitstreiterin Monja Appel zu Fuss in der Innenstadt unterwegs. Nasskalter Schneeregen peitscht durch Häuserschluchten, leere Bierflaschen kullern über den Asphalt. Appel zieht ihren Kragen noch ein wenig höher. Die Winterjacke spannt, denn darunter trägt die 23-Jährige ihre übliche Abendgarderobe: eine kugelsichere Weste, aussortiert von der Polizei, gekauft beim Gebrauchtwarenhändler.

«Für uns ist das ein Hobby», sagt Appel, die ihr Engagement als Zivilcourage versteht. «Es macht einfach Spass. Ausserdem ist die Polizei nicht immer rechtzeitig zur Stelle.» Für Lupus-Gründer Vetter sei ein eigenes Erlebnis ausschlaggebend gewesen: «Ich habe beobachtet, wie ein junger Mann vor einer Disco verprügelt wurde. Statt zu schlichten, sei ein Security-Typ in die Menge gesprungen und habe mitgemacht. Bedächtig schüttelt Vetter den Kopf, bevor er weiterspricht. «In diesem Moment musste ich einfach helfen. So etwas kann doch nicht angehen.» Die Hobbypatrouille, die Gewalt ersticken soll, bevor sie eskaliert, war seine Idee.

«Freiwillige Polizisten»

In Sichtweite der Bürgerwehr reisst ein Jugendlicher ein Wahlplakat von einem Laternenpfahl – Showtime für die Einsatzgruppe Lupus. «Der klaut das doch», ruft Appel, während Vetter schon hinterherspurtet. Der Tatverdächtige scheint davon nichts zu merken. Nach wenigen Sekunden verliert er die Lust an seiner Beute, lässt das Plakat fallen und steigt in die Strassenbahn. Trotz der späten Stunde – es ist mittlerweile kurz vor Mitternacht – ist der Waggon voll besetzt, Alkohol und Parfum liegen in der Luft. Weil Vetter den Delinquenten aus den Augen verloren hat, greift er zum Handy: «Der Täter trägt eine dunkle Jacke und Bluejeans», erklärt er der Polizei – klingt professionell, trifft aber an diesem Abend auf fast jeden zu.

An der nächsten Haltestelle trifft Lupus auf die herbeigerufene Streife. Die Beamten schauen skeptisch – die Hobbysheriffs sind inzwischen stadtweit bekannt. «Wir kümmern uns drum», sagt der echte Polizist und gibt Gas. Unterfranken gehört zu den sichersten Regionen Deutschlands. «Mit über zwölf Prozent hat Würzburg den grössten Kriminalitätsrückgang unter den bayrischen Grossstädten zu verzeichnen», heisst es in der Sicherheitsbilanz 2012 des Polizeipräsidiums Unterfranken. Wurde 2009 noch in 127 Fällen wegen gefährlicher Körperverletzung im öffentlichen Raum ermittelt, sank dieser Wert 2012 auf 94 Fälle. Auch die Zahl der Sachbeschädigungen nimmt ab, wie die Polizei betont. Die Botschaft ist klar: Würzburg braucht keine Bürgerwehr, die 220 echten Beamten haben alles im Griff.

Was dabei gerne vergessen wird: Auch die Würzburger Polizei setzt 14 ehrenamtliche Helfer ein. Die «Bayerische Sicherheitswacht» besteht aus Freiwilligen, die vor allem tagsüber unterwegs sind und verdächtige Aktivitäten per Funk melden – eine «bessere und rechtsstaatliche Alternative» zur Bürgerwehr, findet die Polizei. Ein typisch bayrisches Phänomen ist das nicht. Der sogenannte «freiwillige Polizeidienst» existiert in vier Bundesländern; in Baden-Württemberg dürfen die Hobbypolizisten sogar eine Schusswaffe tragen. Doch gibt es einen grossen Unterschied zu selbsternannten Ermittlern wie Lupus: Die freiwilligen Polizisten werden von den Behörden geschult – und unterstehen ihnen auch. Das Gewaltmonopol bleibt also beim Staat.

Verfahren am Hals

Es ist 0 Uhr 30, als die beiden Lupus-Angehörigen auf dem Weg zum Hauptbahnhof von einem Streifenwagen angehalten werden. Vorsorglich legt Vetter seinen bruchsicheren Regenschirm zur Seite, als die Polizisten auf ihn zukommen. «Ich trage keine Waffen bei mir», sagt er und öffnet zum Beweis die Jacke. Die Lupus-Mitglieder kennen die Prozedur: Wenn sie nachts unterwegs sind, werden sie häufig von Beamten kontrolliert; der Staat will keine Selbstjustiz dulden. Gehörten Elektroschocker, Nachtsichtgeräte und Pfefferspray früher zu Vetters Standardausrüstung, beschränkt er sich nun auf seinen Regenschirm. Laut der Oberstaatsanwaltschaft laufen mehrere Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, Nötigung und Amtsanmassung gegen ihn. Im Internet stellen die Wölfe ihre Einsätze freilich anders dar: «Vandalismus, Beleidigungen, Belästigungen und Rangeleien: Der Würzburger Bahnhof ist immer facettenreich.»

Schneller als die Sanität

Nach einem Rundgang ohne besondere Vorkommnisse wärmen sich Vetter und Appel bei McDonald’s auf. Mit einer Cola in der Hand erklärt der Lupus-Chef, warum er sich ungerecht behandelt fühlt. «Den Oberen geht es mächtig gegen den Strich, dass wir ohne Auftrag arbeiten. Die Polizei hat Angst, blöd dazustehen.» Früher verdiente Vetter sein Geld als Türsteher, seinen späteren Job als Altenpfleger hat er verloren – wegen Lupus, wie er sagt. Nun sitzt er im Supermarkt an der Kasse. Er will aber nachts trotzdem weiter auf Streife gehen. «Sonst hätten die ja gewonnen.» Wen er mit «die» meint, wird nicht ganz klar. Politiker, Polizisten, Beamte und Anwälte: Sie alle haben sich gegen die Hobbypatrouille verbündet. Im Internet wettern Würzburger, es werde nun langsam Zeit, «das Rumgekasper der Avengers einzustellen» – und das ist noch einer der netteren Ausdrücke.

Einfach verbieten kann man die Streifzüge nicht. «Wird jemand auf frischer Tat betroffen, ist jedermann befugt, ihn auch ohne richterliche Anordnung vorläufig festzunehmen» – so steht es in der Strafprozessordnung. Aus Sicht der Polizei überdehnen die Lupus-Mitglieder diese «Jedermannrechte» aber gewaltig. «Diese sind nur für Notfälle gedacht und nicht für die gezielte Suche nach angeblichen Ordnungsstörern», betont Michael Zimmer vom Polizeipräsidium Unterfranken. «Das Engagement dieser Truppe ist weder erforderlich noch zielführend, sondern vielmehr kontraproduktiv.» Zivilcourage definiert Zimmer anders: «Hin- und nicht wegschauen, wenn eine Straftat passiert – und sofort die Polizei rufen.» Dass die Beamten die Wölfe für mehr als Event-hungrige Jugendliche halten, wird im September des vergangenen Jahres klar. Mit grossem Aufgebot stürmen sie Vetters Wohnung. Die «Bescheinigung über sichergestellte Gegenstände» listet detailliert auf, was dabei beschlagnahmt wird: Wärmebildkamera, Handschellen, Funkgerät, Pfefferspray – aber auch eine Gürteltasche mit Einweghandschuhen, die Lupus für Erste-Hilfe-Einsätze verwendet. Wie solche Einsätze aussehen, kann man in ihrer Facebookgruppe nachlesen, aus der Sicht der Wölfe: «LUPUS 13/09 leitete unmittelbar Reanimationsmassnahmen ein und konnte so den jungen Mann unter Beatmung und Herzdruckmassage zurückholen, noch bevor RTW und Notarzt eintrafen.»

Obwohl solche Aktionen durchaus Bewunderung hervorrufen, zeigen sich die Würzburger zunehmend genervt von den selbsternannten Rettern. «Die Bevölkerung reagiert auf uns sehr gemischt», sagt Vetter. Die vielen Berichte in der Würzburger Lokalpresse hätten die Stimmung aufgeheizt und seine «Nachbarschaftshilfe» überhaupt erst zur Bürgerwehr stilisiert. «Manche Leute legen es jetzt darauf an, uns die Fresse zu polieren.» Andere reagieren mit Humor auf die Hobbysheriffs: Auf Facebook treibt seit einiger Zeit die satirische «Einsatzgruppe Lokus» ihr Unwesen. Ihr Credo: «Wir nerven Menschen aus purer Langeweile und Einfallslosigkeit und nennen es patrouillieren.»

Weniger belustigt war das Würzburger Ordnungsamt, als sich die Wölfe Hemden bedrucken liessen und bekanntgaben, eine «Einstellungsprüfung für den uniformierten Dienst» abzunehmen. Die Behörde reagierte prompt – und verbot die Uniformen. Zudem verpflichteten sich Vetter und seine Mitstreiter, künftig auf den Beinamen «Einsatzgruppe» zu verzichten. Vetter findet das Verbot ungerecht: Man habe die Uniformen doch nur angeschafft, um sich von der echten Polizei zu unterscheiden. Seine Erklärung zeugt nicht gerade von mangelndem Selbstbewusstsein: «Wenn wir mit Funkgerät dastehen und ankommende Einsatzkräfte einweisen, werden wir von jungen Polizisten ständig mit Zivilbeamten verwechselt.» Es gab einmal Zeiten, da wollte auch Vetter dazugehören: «Ich habe mich selbst mal bei der Polizei beworben», erzählt der Lupus-Vorsitzende. «Aber die haben mich nicht genommen.»

Indiana Jones aus Würzburg

Einmal, erzählt Vetter, habe er nach einer Nachtschicht einen Riss in der Jacke gehabt. Die Beschreibung des Einsatzes klingt wie eine Mischung aus «Alarm für Cobra 11» und Indiana Jones: «Das ist passiert, als ich zwei Personen fixiert habe, während gleichzeitig einer auf mir draufsass.» Hat er denn keine Angst, dass ihm irgendwann etwas Schlimmeres passiert? «Ach was» sagt Benjamin Vetter, «Würzburg ist doch seine sehr sichere Stadt.» Wenn er einen Täter stelle, bleibe ohnehin keine Zeit zum Nachdenken: «In diesem Moment funktioniert man nur. Die Aufarbeitung kommt erst hinterher.»

 

Quelle : http://www.nzz.ch/aktuell/international/auslandnachrichten/im-namen-des-gesetzes-1.18269967

Da die privaten „staatlichen“ Ordnungshüter bei Gewalttaten die Order haben weg zu sehen, bleibt den Menschen nichts anderes übrig als sich zu organisieren und den Schutz selbst in die Hand zu nehmen. Um zumindest ein Grundmaß an Ordnung und Sicherhait  zu wahren.

Gruß an die LUPUS

Nordkoreas stellvertretender UN-Botschafter hält Verhandlungen mit USA für unmöglich

Nordkoreas stellvertretender UN-Botschafter halt Verhandlungen mit USA für unmöglich

12:53 30/03/2014
 
SEOUL, 30. März (RIA Novosti).
 

Der stellvertretende nordkoreanische UN-Botschafter Ri Tong-il hat die Möglichkeit von Verhandlungen mit den USA ausgeschlossen – mit der Begründung, Washington zeige kein aufrichtiges Interesse an einem Dialog, meldet die Agentur Yonhap.

„Die USA sind es, die Verhandlungen in jeder beliebigen Form ablehnen“, sagte der Vize-Botschafter Nordkoreas bei den Vereinten Nationen in New York in einem Interview mit Yonhap.

Der Diplomat betonte, die USA würden von Nordkorea eine Denuklearisierung fordern und dabei gemeinsame Militärübungen mit Südkorea durchführen. Dies zeuge nicht von einem aufrichtigen Wunsch nach Verhandlungen, so Ri Tong-il.

Nordkorea hatte sich im Jahr 2005 zur Atommacht erklärt. In den Jahren 2006, 2009 und 2013 wurden in Nordkorea unterirdische Atomtests durchgeführt, die weltweit heftige Proteste auslösten. Im Jahr 2009 stieg Pjöngjang aus den sechsseitigen Verhandlungen aus, an denen neben den beiden koreanischen Staaten auch Russland, die USA, China und Japan beteiligt waren.

 

© RIA Novosti.

 

 
Anmerkung von mir:  es ist eine Kunst mit ZIONISTEN zu verhandeln, denn sie lassen es nur dann zu wenn sie merken das es an ihre eigene Existenz geht … alles andere ist denen egal

Nordkorea bereitet neue Atomtests vor

 

Nordkorea bereitet neue Atomtests vor

STIMME RUSSLANDS Die nordkoreanischen Behörden haben am Sonntag erklärt, dass sie neue Atomtests durchführen können.

„Wir werden nicht ausschließen, dass wir eine Form von Atomtests durchführen können, um unsere nuklearen Abschreckungskräfte zu stärken“, zitieren nordkoreanische Staatsmedien die Erklärung des nordkoreanischen Außenministers.

Zuvor startete Pjöngjang ballistische Raketen nahe dem Japanischen Meer. Die nordkoreanischen Behörden sagen, die Raketenstarts seien eine Reaktion auf groß angelegte Militärübungen der USA und Südkoreas.
Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/news/2014_03_30/Nordkorea-bereitet-neue-Atomtests-vor-1871/

Russland wird auf Visa-Einschränkungen der EU für Krim-Einwohner reagieren – Lawrow

 

Russland wird auf Visa-Einschränkungen der EU für Krim-Einwohner reagieren – Lawrow

STIMME RUSSLANDS Wenn die EU Einschränkungen für die Erteilung von Schengen-Visa an die Krim-Einwohner einführen sollte, wird Russland auf diesen rechtswidrigen Schritt reagieren, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow im russischen Fernsehsender „Perwy Kanal“.

Zuvor teilten einige Medien mit, die EU-Kommission habe erklärt, dass die Einwohner der Krim keine Schengen-Visa in Russland bekommen können, sondern nur in der Ukraine. Dafür müssten sie den ukrainischen Pass vorzeigen.
Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/news/2014_03_30/Russland-wird-auf-Visa-Einschrankungen-der-EU-fur-Krim-Einwohner-reagieren-Lawrow-4456/

USA vor der Zersetzung, 36 Staaten wollen raus

Ohrfeigen für Obama

volksbetrug.net

Arme Erika : Wenig rosige Aussichten für Obama. Inzwischen sind es sogar schon 36 Bundesstaaten aus denen inzwischen Unterschriften im Weißen Haus eintrudeln, um aus dem Verein „Vereinigte Staaten von Amerika“ auszutreten. Hier eine recht frische Meldung von Yahoo Finance zu diesem Thema . Folgt man der Geschwindigkeit der Ereignisse, dann dürften wohl spätestens in der kommenden Woche von allen Staaten derartige Ansinnen die „Zentralregierung“ in Washington erreichen. Im ersten Moment wäre man direkt geneigt damit das Ende eben der Vereinigten Staaten in Kürze zu erwarten, so eine Art Stars and Stripes in Fetzen, wie rechts gezeigt. Erfahrungsgemäß kommt es aber immer anders als uns die Medien suggerieren. Was also hat es mit diesen Verselbständigungstendenzen der US-Bundesstaaten auf sich?

Warum gibt es diese Sezessionsbestrebungen

Offenbar ist diese Handlung nurmehr eine Reaktion nach der Präsidentenwahl, sie wird ursächlich dem konservativen Lager in die Schuhe geschoben. Einige Kommentatoren reden von reinem Frust-Abbau…

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Polen: Schlimmer Verdacht gegen Volksbund Kriegsgräberfürsorge

Quelle Polskaweb    
 

Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge Lodz

WARSCHAU – „Tausende getötete deutsche Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg liegen noch in Wäldern verscharrt. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sucht weiter nach ihnen, doch das wird immer schwieriger“ – hieß es in einem Statement der Leitung des VDK (geschätztes Etat 50 Mio Euro p. a.) im Jahre 2009. Wie polnische die Polizei und Justiz aktuell suggerieren, muß der Stiftung zur Lösung ihres Problemes da aber längst etwas eingefallen sein und das ist im erschreckenden Ergebnis ein Skandal schändlichster Natur, der einfach internationale Reaktionen bzw. Konsequenzen nach sich ziehen muß. Protagonisten der Schande sollen neben der VDK Führung auch mindestens ein Unternehmen aus der Baubranche, polnische Beamte sowie (als Lösung) ein riesiger 40 Tonnen Bagger der Marke „Menck“ sein, der schon beim Autobahnbauprogramm Hitlers, in russischen Gruben und Steinbrüchen zurn Einsatz kam. Mindestens 3000 im letzten Weltkrieg in Polen gefallene deutsche Soldaten sollen laut polnischer Justiz alleine im Jahre 2012 von einer für den Volksbund tätigen Firma im polnischen Lodz – unter den Augen ihrer Auftraggeber – geschändet und beraubt worden sein. Laut Staatsanwaltschaft war schon im Dezember 2011 im Polizeipräsidium von Koluszkach (Woiwodschaft Lódz) ein Mann erschienen der aussagte bis 2010 bei einem Unternehmen aus dem Großraum gearbeitet zu haben das für „die deutsche Seite“ Exhumierungen von Kriegstoten – hauptsächlich der sterblichen Überreste von deutschen Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg – in der Region Lodz betreibe. Skrupellos sollen er und seine Kollegen vom Besitzer der Firma dazu getrieben worden sein die Toten Deutschen mit dem og. Bagger auszuschaufeln und das „Ergebnis“ unsortiert in Säcke zu kippen. Der Volksbund habe ohne Kontrollen Kopfgeld bezahlt – heißt es im weiteren Verlauf der Ermittlungen, aber nicht nur das ….

Tote Deutsche Soldaten in Polen beraubt

Zunächst ging die Polizei auf die Aussage des Mannes sehr vorsichtig ein, weil sie sich auf Ereignisse aus der Vergangenheit bezog und hier durchaus Rache für den Verlust des Arbeitsplatzes das Motiv zu einer Falschaussage sein konnte. Aber ein paar Monate später, im März 2012, beschloss dann die Bezirksstaatsanwaltschaft in Pabianice das „Exhumierungs“- Unternehmen zu durchsuchen. Die hiermit beauftragten Polizisten wurden schnell fündig. Zahlreiche Plastiktüten mit menschlichen Überresten lagen in einer schmutzigen Halle, planlos eingesackt, ohne jegliche Aufzeichnung und Kennzeichnung.

Staatsanwaltschaft: “ Bei der Durchsuchung der Räumlichkeiten des Unternehmens fanden wir blaue Plastksäcke, Kartons und Särge mit gemischtem Inhalt. Mehrere hiervon wurden während der Untersuchung eröffnet. In der Regel sind solche Behältnisse jeweils nur für die Überreste eines einzigen Exhumierten konzipiert. Doch hier lagen in manchen Särgen gleich mehrere Tote und laut später hinzugezogenen Experten in Säcken auch Teile die überhaupt nicht zusammenpassten oder teils vielfach vorhanden waren, wie z. B. Beckenknochen und Schädel. Firmenchef Maciej M. konnte uns – das schändliche Durcheinander – nicht erklären, auch nicht die Anzahl der hier gemischt gelagerten Skelette“.

Schnell Exhumierunge deutscher Kriegsopfer in Polen

Gefunden wurden bei der Hausdurchsuchung der Firma von Maciej M. und seiner Ehefrau laut Staatsanwaltschaft aber auch mehr als Tausend verschiedene persönliche Dinge der Toten, hierunter nicht nur militärische Abzeichen und bereits gereinigte effiziente Waffen und Munition, sondern auch Schmuck, Uhren, Tagebücher usw. Alle diese Gegenstände wurden nicht in den Exhumierungsberichten erwähnt. Darüberhinaus soll Maciej M. keine Spezialisten wie Archäologen und Anthropologen beschäftigt haben. Die Staatsanwaltschaft will den schändlichen Unternehmer und seine Gattin nun in 8 Punkten anklagen, hierunter Beraubung und Entweihung der letzten Ruhestätten gefallener Soldaten, Schändung von Leichen und illegalen Besitzes von Schusswaffen und Munition.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge hatte die Firma M. im Großraum Lodz, wo immer noch mehrer zehntausend Vermisste Deutsche verscharrt worden sein sollen, zum Monopolisten gemacht wenn es um die Exhumierung von deutschen Soldaten geht. Die Polizei hat unterdessen herausbekommen dass er „pro Kopf“ eine Summe von 100 Zloty (rund 25 Euro) vom VDK erhielt. Wie viele er seit 2002 so insgesamt verdient hat weiß man noch nicht, vergangenes Jahr waren es aber offiziell mindestens 300 000 Zloty. Denkbar wäre aber auch dass die Zahl der Toten wie in Marienburg 2008 nach unten korrigiert wurde, Maciej M. denn aber in vollem Umfang via Kassel bedient wurde.

Deutscher Volksbund Polen Exhumierungen mit Baggern

Das schändliche Unternehmen M. arbeitete offiziell aber nicht nur unter der Aufsicht der Exekutive Volksbund mit Sitz in Kassel mit fast zwei Millionen Mitgliedern, sondern auch die der Stiftung „Erinnerung“ (Pamiec) in Warschau sowie den jeweils örtlichen Behörden. Grundlage dieser Zusammenarbeit bilden zwischenstaatliche Vereinbarungen aus den Jahren 1989 und 2003 und Ergänzungen. Dem polnischen Kulturministerium hat vor wenigen Tagen Konsultationen mit Restauratoren und der deutschen Seite zu den Leitlinien der Exhumierungen begonnen die noch bis zum 30. September dauern sollen. Etwas sehr spät nach wahrscheinlich zehntausenden Schandtaten.

Und was sagen die Protagonisten der Schande hierzu ? Pamiec garnichts, die verantwortlichen Kommunalbeamten auch nichts und der Menck kann leider nicht sprechen. Dafür aber gaben der Volksbund und Maciej M. nun Statements ab, die wir Ihnen noch zum Nachdenken zurücklassen: Thomas Schock aus Kassel empört sich für den Volksbund „Wir erwarten eine Entschuldigung von der polnischen Seite. Sowohl die Polizei als auch die Staatsanwaltschaft verstehen das Wesen unseres Geschäfts nicht. Es ist keine Frage der Verletzung polnischen Rechts „. Maciej M. zum Wesen des Volksbund Geschäftes: „Meine Arbeit wurde in Übereinstimmung mit dem Gesetz und unter der Aufsicht der deutschen Organisation VDK durchgeführt. Bedingung war dass diese die ganze Sache finanziert und mir 25 Euro pro Exhumierung zahlt. „Ich arbeite seit 11 Jahren an Exhumierungen für die deutsche Seite …… „

Was macht der VDK mit 50 Millionen pro Jahr

Was macht der Volksbund mit 50 Millionen pro Jahr aus Spenden, Mitgliedsbeiträgen und Steuergeldern ? Für Polskaweb besteht dringender Verdacht auf Untreue und Betru

Lesen Sie hier die ganze grausame Wahrheit zum Massengrab von Marienburg und dem VDK:

Massengräber Polen

Auch hier bitte dringend: http://www.heimatkreis-marienburg.de/die_toten_von_marienburg.html
 
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Die Schweizer Post feiert Freundschaft zu Russland

Von Hubert Mooser. Aktualisiert um 11:25

Widersprüchliche Signale ins Ausland: Die Post widmet der schweizerisch-russischen Beziehung eine Sondermarke.

Die Sujets zum Jubiläum: Der Zytglogge- und der Kazanksky-Turm. Foto: Keystone/Fotolia

Die Sujets zum Jubiläum: Der Zytglogge- und der Kazanksky-Turm. Foto: Keystone/Fotolia

Burkhalter versteckt sich hinter Schengen

Der Bundesrat hat heute die Einverleibung der ukrainischen Halbinsel Krim durch Russland verurteilt. Vor den Medien in Bern erklärte der Schweizer Aussenminister Didier Burkhalter (FDP), man verfolge die von der internationalen Gemeinschaft getroffenen Massnahmen genau. Der Bundesrat will bei den Sanktionen nicht weitergehen, als man dies bisher angekündigt hat. Dazu gehört die Sperrung von Konten des früheren ukrainischen Staatspräsidenten Viktor Janukowitsch und seiner Entourage, keine Kriegsmaterialausfuhr nach Russland.

Im Einvernehmen mit den Efta-Staaten habe man auch die Verhandlungen zu einem Freihandelsabkommen mit Russland ausgesetzt und verzichte vorläufig auch auf das Ausbildungsprogramm für russische Soldaten in Andermatt. Als Schengen-Mitglied ist die Schweiz aber automatisch auch von den Einreisesperren betroffen, welche die EU gegenüber russischen Staatsbürgern verhängte. Burkhalter betonte, diese seien auch in der Schweiz anwendbar.

Allerdings kann der Bund den von der Sanktion Betroffenen zur Einreise in die Schweiz trotzdem noch Visa ausstellen. Burkhalter meinte zudem, die Schweiz werde alles tun, damit ihr Staatsgebiet nicht zur Umgehung der gegenwärtigen und künftigen Sanktionen der internationalen Staatengemeinschaft missbraucht würde. Mit anderen Worten: Der Bundesrat will sich offiziell den Sanktionen der EU nicht anschliessen, tut dies aber inoffiziell trotzdem über das Schengen-Abkommen. (hmo)

Artikel zum Thema

Der Bundesrat hat gestern die Ein­ver­leibung der Halbinsel Krim durch ­Russland verurteilt. Gleichzeitig feiert die Post diesen Freitag mit der Prä­sentation von Sondermarken das 200-Jahr-Jubiläum der diplomatischen Beziehungen Schweiz–Russland. Die Eidgenossenschaft sendet widerprüchliche Signale.

Es geht um die Gemeinschaftsausgabe eine Sondermarke, die kommenden Freitag im Kundenmagazin der Post, «Die Lupe», vorgestellt wird. Russland gibt eine Briefmarke mit dem Zytglogge-­Turm in Bern als Sujet heraus, auf der Schweizer Marke ist der Kazansky-Turm in Moskau dargestellt. Der Ausgabetermin ist für den 21. Mai vorgesehen, wie die Post gegenüber der BaZ bestätigt.

Das Timing gab zu reden

Die Post hätte aber keinen ungünstigeren Termin für die Vorstellung ihrer Sondermarken wählen können. Gestern diskutierte der Bundesrat über eventuelle Sanktionen gegen Russland (siehe Box). Aussenminister Didier Burkhalter betonte danach vor den Medien, zum 200-Jahr-Jubiläum seien zwar sehr viele Anlässe vorgesehen. Der Bundesrat werde aber seine Beziehungen zu Russland nicht intensivieren. Mit anderen Worten: Zurückhaltung ist geboten. In Burkhalters Departement ist man deshalb über den Termin für die Präsentation der Sondermarke nicht erfreut. «Es gab eine Anfrage der Post, was wir davon halten», erklärt EDA-Informationschef Jean-Marc Crevoisier auf Anfrage. Das EDA empfahl der Post, die Vorstellung der Sondermarken auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Die Post winkte jedoch ab.

«Wir bedauern das ungünstige ­Timing», sagt Oliver Flüeler, Leiter Post-Medienstelle. «Wir wurden von den Ereignissen überrollt.» Die Schweizer Post habe vor circa anderthalb Jahren mit der russischen Post die philatelistische Spezialität der Gemeimschaftsausgabe einer Briefmarke beschlossen. Man habe in den letzten Tagen besprochen, ob man die Aktion wegen der Ereignisse in der Ukraine und auf der Krim stoppen solle. Doch man sei dann zur Überzeugung gekommen, dass «wir gerade damit ein politisches Signal gesetzt und uns nicht mehr neutral verhalten hätten», so Flüeler.

Eine Sistierung schafft Irritation

Der Postsprecher weist auch darauf hin, dass die Schweiz und Russland Gründungsmitglieder des Weltpostvereins sind. Seit 1874 würden die beiden Länder postalische Beziehungen unterhalten und postalische Dienste aus­tauschen – ungeachtet der politischen Situation. Russland habe seit 1874 einige politische Umbrüche erlebt, die Zusammenarbeit zwischen den beiden Postgesellschaften sei dadurch aber nicht beeinträchtigt worden. Ob angesichts der aktuellen Ereignisse eine offizielle Übergabe der Sondermarken stattfindet, konnte Flüeler noch nicht sagen.

Und was sagen Politiker dazu? «Das ‹richtige› Timing beherrschen vor allem die Russen», findet CVP-Aussenpolitiker Gerhard Pfister (ZG). Vor den Olympischen Spielen in Sotschi habe sich das Land brav auf die Weltgemeinschaft eingestellt, inklusive Amnestien. Hinterher habe man nationale Interessen durchgesetzt. «Die wichtigsten Anlässe zur 200-Jahr-Feier der diplomatischen Beziehungen Schweiz–Russland sind um Sotschi herum durchgeführt worden, weitere grosse Sachen sind meines Wissens nicht mehr geplant, ausser jetzt halt dieser Briefmarke.» Natürlich sei der Zeitpunkt schwierig. «Noch schwieriger fände ich aber das Signal und die Wirkung einer Sistierung einer solchen Briefmarke. Das schafft nur Irritationen, die auch nicht weiterhelfen», sagt Pfister. Die Schweiz müsse einfach glaubwürdig machen, dass sie zur Ukraine ebenso die diplomatischen Beziehungen pflege wie zu Russland.

Der Vizepräsident der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrates, Roland Büchel (SVP, SG) findet, die Schweiz unterhalte sehr lange diplomatische Beziehungen mit Russland. In einer solchen Beziehung gebe es bessere und schlechtere Zeiten. Wenn die Post dazu jetzt auch eine Sondermarke herausgebe, habe er nichts dagegen einzuwenden. Das Timing sei vorgegeben: «Die 200 Jahre sind nun halt einmal in diesem Jahr», sagt Büchel. (Basler Zeitung)

Erstellt: 27.03.2014, 11:25 Uhr

Quelle: http://bazonline.ch/schweiz/standard/Die-Schweizer-Post-feiert-Freundschaft-zu-Russland-/story/31042363

Schweiz: Verzicht auf Sanktionen gegen Russland

Der Schweizer Mittelweg in der Krim-Krise

Markus Häfliger, Bern Heute, 27. März 2014
«Wie ein Blitz aus heiterem Himmel»: Bundespräsident und OSZE-Präsident Didier Burkhalter.
«Wie ein Blitz aus heiterem Himmel»: Bundespräsident und OSZE-Präsident Didier Burkhalter. (Bild: Ruben Sprich / REUTERS)
Die Schweiz grenzt sich gegenüber der EU und den USA ab und ergreift keine eigenen Sanktionen gegenüber Russland.Hingegen will sie verhindern, dass die Russen die Sanktionen via Schweiz umgehen.

Zehn Tage nachdem die EU und die USA erste Sanktionen gegen Russland ergriffen haben, hat die Schweiz ihre eigene Position geklärt. Am Mittwoch hat sich der Bundesrat für einen helvetischen Mittelweg entschieden.

Eigene Sanktionen verhängt der Bundesrat nicht. Er will aber dafür sorgen, dass die von den europäischen und amerikanischen Massnahmen betroffenen Russen und Krim-Einwohner die Schweiz nicht missbrauchen, um die Sanktionen zu umgehen. Konkret haben die EU und die USA Kontosperren und Einreiseverbote gegen 33 (im Fall der EU) beziehungsweise 22 (im Fall der USA) Personen verhängt.

Indirekte Beteiligung

Mit diesem Vorgehen fahre die Schweiz eine wahrhaft eigenständige Linie, betonte Burkhalter vor den Medien. Als unabhängiges Land entscheide sie völlig unabhängig. Bei einem Teil der Sanktionen macht die Schweiz allerdings indirekt doch mit. Weil sie Mitglied des Schengenraumes ist, gelten die Einreisesperren der EU automatisch auch für die Schweiz. Diesen Aspekt kritisierte die SVP umgehend nach Burkhalters Pressekonferenz. Der Vorgang zeige, wie sehr die Souveränität der Schweiz durch das Schengenabkommen belastet sei, schreibt die Partei.

Bei den Finanzsanktionen ist die Sachlage etwas komplizierter: Hier will der Bundesrat lediglich verhindern, dass die betroffenen Russen Gelder, die sie nun nicht mehr in die USA oder in die EU bringen können, in die Schweiz verschieben. Dies bedeutet zum Beispiel, dass die mit Sanktionen belegten Personen keine neuen Kundenbeziehungen bei Schweizer Banken eingehen können. Falls eine dieser Personen aber bereits ein Schweizer Bankkonto besitze, könne sie dieses behalten, sagt ein Kenner des Dossiers in der Bundesverwaltung.

Mit diesem Mittelweg hofft Burkhalter, sich als Vermittler in der Ukraine im Spiel zu halten. «Wie ein Blitz aus heiterem Himmel» sei die Ukraine-Krise in die Schweizer Präsidentschaft der Organisationen für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) geplatzt, sagte Burkhalter. Seither setze die Schweiz alles daran, einen Dialog in Gang zu setzen. Auch am Atom-Gipfel in Den Haag habe er mit Vertretern zahlreicher involvierte Länder sprechen können, unter anderem auch mit Russlands Aussenminister Sergei Lawrow.

Trotz diesen Vermittlungsbemühungen und dem Verzicht auf Sanktionen verurteilt der Bundesrat das russische Vorgehen in aller Schärfe mit der Begründung, dass Russland krass gegen internationales Recht verstosse. Burkhalter zählte eine ganze Serie von völkerrechtlichen Verträgen und Prinzipien auf, die Russland verletzt habe.

Besucht Burkhalter Putin?

Noch offen ist, ob Burkhalter den offiziellen Besuch bei Wladimir Putin absolvieren wird, der im Rahmen des 200-Jahr-Jubiläums der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen in den nächsten Monaten geplant ist. Einen Besuch um der reinen Beziehungspflege willen werde es nicht geben, machte Burkhalter vor den Medien deutlich. Wenn der Besuch aber dem Dialog dienen könne, wolle sich der Bundesrat diese Chance nicht entgehen lassen. «Es wäre ein Fehler, wenn die Schweiz die Türe für Gespräche zuschlagen würde.»