Berlin: „Randalierpolitiker“ wie Timoschenko ungeeignet

Merken jetzt auch die NATO – EU – US-Demokratusierer in Berlin daß man mit hirnlosen NAZI´s nichts anfangen kann ?
 
Julia Timoschenko

Julia Timoschenko

STIMME RUSSLANDS Bundesregierung und Bundestag gehen auf Distanz zu Julia Timoschenko. Die ukrainische Politikerin hat in Kiew gerade ihre Kandidatur für das Präsidentenamt angekündigt, da hagelt es Kritik in Berlin.

Hintergrund für die Absetzbewegung sind die verbalen Ausfälle der 54jährigen gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin und gegen Russen im Allgemeinen. „Ich bin selbst bereit, eine Kalaschnikow in die Hand zu nehmen und dem Dreckskerl in den Kopf zu schießen“, hatte Timoschenko in einem mittlerweile bekannt gewordenen Telefonat gewettert. Die acht Millionen Russen auf dem Territorium der Ukraine solle man „mit Atomwaffen erschießen“. Timoschenko hat das Gespräch bestätigt, ihre Aussage über die acht Millionen Russen nennt sie aber eine „Montage“.

„Die Äußerungen von Frau Timoschenko sind indiskutabel“, sagte Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) nun gegenüber dem Internetportal Spiegel Online. „Sie bestätigen die Vermutung, dass sie für die politische Führung der Ukraine ebenso wenig geeignet ist wie der aus dem Präsidentenamt getriebene Wiktor Janukowitsch.“ Ihre Äußerungen seien problematisch vor allem „mit Blick auf die notwendige innere Befriedung des Landes als auch mit Blick auf die Reputation und Akzeptanz, die für die Vertretung des Landes nach außen und gerade im Verhältnis zu Russland erforderlich ist“, so Lammert.

Zuvor hatte bereits das Kanzleramt erklärt, bei aller Ablehnung des russischen Vorgehens auf der Krim gebe es „Grenzen in Sprache und Denken, die nicht überschritten werden dürfen“. Solche „Gewaltphantasien sind jenseits dieser Grenzen“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Zu Monatsbeginn hatte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel in Dublin auf dem Kongress der Europäischen Volksparteien, einem Zusammenschluss konservativer Parteien, noch zum Fototermin mit Timoschenko bereit gefunden. Die einstige Ikone der „Orangen Revolution“ dankte wiederum der deutschen Regierungschefin und der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung für die Unterstützung.

CDU-Außenpolitiker Karl-Georg Wellmann äußerte laut Spiegel Online: „Die Lage in und um die Ukraine ist höchst fragil. In dieser Situation braucht das Land Führungspersönlichkeiten, die besonnen vorgehen und nach außen wie innen Vertrauen aufbauen.“ Das erfordere eine enge Zusammenarbeit mit dem Westen, aber auch Kontakte zu Russland. „Randalierpolitiker sind dafür ungeeignet. Wer sich derart äußert, scheidet als ernsthafter Gesprächspartner für die EU, aber auch für Russland aus.“
Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/2014_03_27/Berlin-Randalierpolitiker-wie-Timoschenko-ungeeignet-5094/

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