Rettung vor globaler Abkühlung gesucht

 

Rettung vor globaler Abkühlung gesucht

STIMME RUSSLANDS In den nächsten 30 Jahren könnten viele an der Küste liegende Länder der Welt im Wasser verschwinden. Mit einer solchen Mahnung sind belgische Wissenschaftler aufgetreten. In der wissenschaftlichen Welt nimmt die Zahl der Anhänger der globalen Erderwärmung zu. Sie prognostizieren, dass der Wasserstand des Weltmeeres wegen des Tauens der Eisdecke im Nördlichen Eismeer rapide ansteigen werde.

In Japan und Russland vertreten Wissenschaftler aber den Standpunkt, dass der Prozess der Erderwärmung nur von kurzer Dauer sein werde. Und dass uns eine bedeutende Klimaabkühlung bevorstehe. Natalia Rjasanowa, Leiterin des Laboratoriums für Geoökologie an der Moskauer Universität für Internationale Beziehungen (MGIMO), meint:

„Ich bin der Ansicht, dass es sich um einen Übergangszeitraum nicht zu einer Erwärmung, sondern zur globalen Abkühlung handelt. Die Fläche des Weltmeeres vergrößert sich. Die verdampfte Wassermenge vergrößert sich. Über diesen Flächen vergrößert sich die Wolkenmenge. Die Wolken decken die Erde von der Sonne zu. Und nach einer kurzen Erwärmungsperiode wird ein Zeitraum der Abkühlung eintreten.“

Jetzt streiten Wissenschaftler darüber, ob das bald geschehen wird. Viele verweisen dabei auf die jüngsten Funde von Archäologen in Russland, auf die erfrorenen Mammuttiere mit grünem Gras in den Zähnen. Das zeuge davon, sagen Experten, dass es in der Vergangenheit zu einer Abkühlung buchstäblich augenblicklich gekommen sein müsse.

In diesem Zusammenhang haben Russlands Wissenschaftler Interesse für die enorme Fähigkeit von Hamstern bekundet. Und zwar für einen besonderen Mechanismus, welcher diese Nagetiere befähigt, eisige Kälte zu ertragen. Die Forscher hoffen darauf, dass man, wenn es zu einer rapiden Abkühlung kommen sollte, diese Fähigkeiten der Hamster auch an den Menschen vermitteln können wird. Vom besonderen Interesse ist, dass diese Nagetiere sogar einen Frost von minus 50 Grad Celsius mühelos überstehen. Sie verfielen in einen kurzzeitigen Schlaf, stellt Alexej Surow, Stellvertreter des Direktors des Instituts für Probleme der Ökologie und der Evolution der Akademie der Wissenschaften Russlands, fest:

„Es handelt in der Tat um einen Schlaf. Aber um einen Schlaf, der mit einem Rückgang der Körpertemperatur einhergeht. Wenn wir schlafen, so verringern wir ebenfalls unsere Körpertemperatur, um ein bis anderthalb Grad. Doch die Temperatur um fünf Grad zu senken, ist für einen Menschen bereits kritisch. Diese Nagetiere vermögen es aber.“

Die Frage, warum es bei den Hamstern klappt, bei den Menschen jedoch nicht, ist für Wissenschaftler am wichtigsten. Am ehesten helfe eine besondere Substanz den Hamstern zu überleben, meint Alexej Surow:

„Es gibt Fermente, die ein Tier beim Temperaturrückgang erarbeitet. Sie machen es den Hamstern auch möglich, sich dem Frost anzupassen.“

Gegenwärtig suchen Wissenschaftler nach dem Gen, das dieses Ferment erarbeitet, und nach dem Mechanismus, der diesen ganzen Prozess in Gang bringt. In Perspektive wird das dazu verhelfen, eine ungefährliche Art von Narkose zu entwickeln. Und auch den Menschen vor Extremkälte zu schützen.
Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/2014_04_19/Rettung-vor-globaler-Abkuhlung-gesucht-8573/

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