Parlamentarier: „Papiertiger Obama“ bringt die Welt mit seinen Sanktionen zum Lachen

Thema: Sanktionen gegen Russland

US-Präsident Barack Obama

21:34 28/04/2014
MOSKAU, 28. April (RIA Novosti).

Mit seinen Sanktionen gegen Russland bringt US-Präsident Barack Obama die Welt immer mehr zum Lachen, erklärte der Vizevorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des russischen Föderationsrates, Andrej Klimow.

„‘Papiertiger Obama‘ weiß nicht mehr, was er noch tun sollte, um sein Gesicht nicht zu verlieren“, sagte der Experte am Montag in einer Stellungnahme zu den jüngsten Sanktionen Washingtons gegen sieben ranghohe Amtsträger und 17 Unternehmen Russlands. „Obamas Schritte gegen Russland werden von europäischen Partnern der USA ohne Enthusiasmus erörtert, weil gerade die USA der größte ökonomische Konkurrent der Europäer sind, während die EU und Russland durch zahlreiche Wirtschaftsprojekte verbunden sind“, sagte Klimow.

„Früher oder später wird das Vertrauen zu Obama in Satellitenländern schwinden. Europäische Politiker werden von Unternehmern bereits jetzt schon unter massiven Druck gesetzt. Alle sind sich längst über alles im Klaren… Die Europäer sind ohnehin schon mit eigenen ökonomischen Problemen konfrontiert, anders als die USA, die keine so enge Partnerschaft mit Russland haben.“ Die EU werde sich zu einer Reaktion gezwungen sehen, denn diese Situation sei für sie alles andere als günstig.

Zugleich gab Klimow zu, dass auch Moskau durch die Sanktionen betroffen werden könnte. Aber Russland dürfte wohl einen glimpflichen Ausgang aus dieser Situation finden, weil das Land alle Schwachstellen analysieren und effektiver arbeiten werde. „Mit seinen neuen Sanktionen sagt der Westen uns nichts Neues. Dabei haben russische Fachleute bereits die möglichen Folgen der Sanktionen eingeschätzt und mit kalkuliert.“

Zudem erinnerte der Politiker daran, dass derartige Sanktionen gesetzwidrig sind, weil einschränkende Maßnahmen gegen einen Staat, welcher Art auch immer, nur unter der Schirmherrschaft des UN-Sicherheitsrates möglich seien. Zusammenfassend charakterisierte Klimow die Position des Westens mit Worten aus Iwan Krylows (1769-1844) Fabel: „Deine Schuld besteht nur darin, dass ich essen will.“

„Der Westen versucht, uns für das Chaos in der Ukraine verantwortlich zu machen, das aber infolge der Handlungen der Administration Obamas und einiger europäischer Politiker entstand, die sich mit ihm solidarisiert hatten. Der Schaden wird immens groß sein und in finanzielle Hilfen für die Ukraine ummünzen.“

Der Parlamentarier machte ferner darauf aufmerksam, dass neben der ukrainischen Präsidentenwahl am 25. Mai auch die Wahl ins Europaparlament ausgetragen wird. „Mehrere Europolitiker wie Jose Manuel Barroso oder Catherine Ashton werden gehen und andere werden kommen. Im neuen Europaparlament wird es auch Nationalisten – in akademischen, konservativen Sinne des Wortes – geben. Und die europäische Struktur selbst wird unter neuen politischen Umständen leben müssen. Manche Parlamentarier werden die Position der USA, andere aber die Position Russlands unterstützen“, sagte Klimow.

Anmerkung meinerseits: Sanktionen gegen ein Land, das alle benötigten Rohstoffe im eigenen hat, bringen nichts. Im Gegenteil, sie schaden dem Sanktionierenden selbst, nicht nur wirtschaftlich, sondern auch politisch.
Im speziellen Fall ist die Glaubwürdigkeit eines Herren namens Obama im eigenen Lande eh schon auf dem Nullpunkt. Auszubaden hat es die Bevölkerung … und die wird zusehends wacher …

gefunden bei: RIA NOVOSTI

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