Gauck,Glück und Soldaten

Einige kritische Köpfe in Deutschland hatten ja schon darauf gelauert, dass Gauck sich zum Krieg äußern würde und hatten erwartet, dass er sich zum Krieg bekennt. Das ist ja auch nur logisch. Schließlich hat er den größten Teil seines Lebens damit verbracht, den Menschen die Freuden des Jenseits zu predigen. Das ist nicht nur ein einträgliches sondern auch ein sicheres Geschäft, weil noch nie jemand aus diesem Jenseits zurückkam um die Wahrheit zu berichten. Andererseits erfolgt der Tod im Normalfall erst am Ende eines langen Lebens, und die Menschen neigen dazu, sich erst einmal auf ihr Leben zu konzentrieren und sich erst spät mit dem Tod zu beschäftigen. Das ist aber sehr schlecht für Gaucks ursprüngliches Gewerbe. Denn nur wer sich ständig vor dem Tod fürchtet, ist ein Schäfchen das sich leicht scheren lässt.
Da macht es natürlich Sinn Menschen in ihrer Jugend in Kriege zu schicken. Zum einen sterben da ein paar überzählige tatsächlich, vor allem aber wird den anderen die Furcht vor dem Tod eingebläut, was wieder dazu führt, dass die Pfaffen wie Gauck endlich wieder Zulauf haben. Man kann den Einsatz der Kirchenmänner also durchaus als eine geschickte Marketingmaßnahme begreifen.In die gleiche Kategorie gehört auch der wichtigste Satz, den Gauck vor der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg abließ.

Er stelle in der Bevölkerung auch eine Tendenz zum „Nicht-Wissen-Wollen“ fest, kritisierte Gauck bei einem Besuch der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg. Es sei zwar menschlich, nicht mit Leid und Terror behelligt werden zu wollen, sagte Gauck. „Und dass es wieder deutsche Gefallene gibt, ist für unsere glücksüchtige Gesellschaft schwer zu ertragen.“ Aber: „‚Ohne uns‘ als purer Reflex kann keine Haltung sein, wenn wir unsere Geschichte ernst nehmen“, mahnte der Präsident.

Er spricht hier von einer glücksüchtigen Gesellschaft. Der Mann, der den Menschen in der DDR über Jahrzehnte hinweg die Geschichte vom lieben Gott vorgelogen hat, ist stinksauer darüber, dass die Menschen hier auf Erden ihr Glück suchen. Hier sollen sie sich seiner Meinung nach nämlich den Reichen unterwerfen und ihr Brot unter Tränen und im Schweiße ihres Angesichtes verdienen. Sie sollen kein Glück empfinden weil sie ja dann so Betrüger wie ihn nicht mehr brauchen die ihnen einen falschen Gott versprechen.

Dazu auch noch die Frechheit, dass die Bürger „Nicht-Wissen-Wollen“. Im Gegensatz zu ihm und den anderen Pfaffen, den Etappenhengsten und Heimatkämpfern, weiß die Bevölkerung wie schrecklich Krieg ist. Das Volk, das dieser Volksvertreter für dumm hält, hat die Geschichten über den realen Krieg in Deutschland nämlich noch im Kopf. Die Opfer der Bomben, die vielen in einem sinnlosen Krieg ermordeten Menschen. Einen Gauck interessiert das natürlich nicht, der muss nicht wissen, ihm reicht es bis zum Magen im Arsch des Grioßkapitals zu stecken, denn dort ist es doch so gemütlich und warm. Dazu spricht er natürlich von Gefallenen. Die sind aber nicht gefallen die wurden erschossen, zerfetzt, zerstückelt und wenn sie noch konnten haben sie jämmerlich nach ihrer Mutter geschrien. Dem Gauck seine Gefallenen. Er will Krieg weil er keine Achtung vor dem Leben hat.

Die anderen, die ehrlichen Deutschen, die wollen und wollten keinen Krieg. Sie wollen nicht für die Rohstoffe die das Großkapital sich sichern will in Afghanistan sterben. Sie wollen auch keine afghanischen Kinder, Frauen und alte Leute töten, damit ein Gauck glücklich ist. Köhler hat wenigstens zugegeben, dass all die Kriegseinsätze nur dem US-Imperialismus und dem Großkapital dienen, aber selbst dazu fehlt dem Gauck der Mut.

Er der in der DDR zumindest mit der Stasi zusammengearbeitet hat und sich 1 Minute vor Zwölf zum Freiheitskämpfer wandelte, er der als Chef der Stasibehörde die schlimmste Hexenjagd seit dem Mittelalter veranstalte, er maßt sich an den Deutschen vorschreiben zu wollen, wie sie mit der Bundeswehr umgehen sollen:

„Freiheit und Wohlergehen sehen viele als Bringschuld der Demokratie und des Staates“, kritisierte Gauck. „Manche verwechseln Freiheit mit Gedankenlosigkeit, Gleichgültigkeit und Hedonismus.“ Eine funktionierende Demokratie erfordere aber auch Einsatz, Aufmerksamkeit, Mut „und eben manchmal auch das Äußerste, was ein Mensch geben kann: das Leben, das eigene Leben“.

Im Gegenzug habe die Truppe einen Anspruch darauf, dass die Gesellschaft sich bewusst mache, was den Soldaten abverlangt werde und vor welche Aufgaben sie in Zukunft gestellt würden. „All das darf nicht allein in Führungsstäben und auch nicht allein im Parlament debattiert werden“, forderte Gauck. „Es muss da debattiert werden, wo unsere Streitkräfte ihren Ort haben: in der Mitte unserer Gesellschaft.“ Derzeit aber sei die Bundeswehr im öffentlichen Bewusstsein nicht sehr präsent, und über ihre Einsätze werde nicht ausreichend in der Gesellschaft diskutiert.

Während solche Typen wie der Gauck rumsalbadern, fürchten in der Mitte der Gesellschaft die Menschen um ihre Brüder, Schwestern, Söhne, Töchter, Freunde und Freundinnen. Während Gauck Achtung für die Soldaten fordert und bedingungslose Zustimmung zum totalen Krieg will, sitzen Mütter, Freundinnen und Ehefrauen Nachts in den Betten und versuchen ihre zutiefst verstörten Kriegsheimkehrer zu trösten. Denn dieser Staat des Herrn Gauck hat nicht nur keine Schutzwesten, zu wenig Ausrüstung und da oft auch noch den billigsten unbrauchbaren Dreck, dieser Staat hat auch kein Geld um die Traumata seiner Soldaten festzutellen, geschweige denn diese Traumata zu behandeln.

Und da kommt dieser Gauck, und will den Bürgern ein schlechtes Gewissen einreden. Die deutschen Bürger hätten keinen Soldaten in Afghanistan und auch keine Afghanen getötet. Sie hätten auch Serbien militärisch in Ruhe gelassen. Ihre Soldaten würden auch nicht die Piraten bekämpfen die zu Piraten wurden, weil das Großkapital die Meere vor ihrer Haustür radikal leerfischen ließ. Die deutschen Bürger hätten eine Verteidigungsarmee. Würden Blauhelme stellen und mit Geld und Verhandlungsgeschick Kriege verhindern. Denn die Deutschen wissen warum Kriege entstehen.

Ja, die Deutschen wissen warum Krieg entstehen. Weil das gierige Großkapital, das uns so Vögel wie den Gauck beschert, den Hals nicht vollkriegen kann und weil die Waffen die produziert werden, ja auch verbraucht werden müssen, sonst haben die Waffenproduzenten doch gar keinen Spaß. Der Gauck soll den Deutschen nicht mit der Moral kommen. Er hat nämlich selber keine. Und seinen Gott kann er auch behalten. Wir Deutschen wollen das Glück der Menschen hier auf der Erde. Daran zu arbeiten ist erste Bürgerpflicht. Aber der Gauck ist ja kein Bürger. Für den gab es ja auch in der DDR schon Sonderregeln.

Nein, er muss nicht zurücktreten. Das kostet nur weitere Pensionen. Aber vielleicht könnte er Selbstmord begehen. Das würde allen nützen.

 

gefunden bei: http://duckhome.de/tb/archives/10166-Gauck,Glueck-und-Soldaten.html

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