Räumungsklage für 100 Jährigen Deutschen – Aber Asylanten den Hintern vergolden

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Einen 100 Jährigen Deutschen, der zwei Weltkriege erlebt und überlebt hat, Deutschland wieder mitaufgebaut hat, sein Leben lang brav gearbeitet und Steuern bezahlt hat, droht eine Räumungsklage im Seniorenheim, weil er die Heimkosten nicht mehr alleine tragen kann. Wie armselig ist dieses Land geworden? Pseudoflüchtlingen, Schmarotzern, Asylbetrügern den Hintern vergolden, die nichts für Deutschland leisten geschweige denn jemals eine Leistung erbracht zu haben, aber armen Deutschen im Alter die Würde entziehen.

Der hundertjährige Emil Voetzsch blickt sich sorgenvoll in seinem Zimmer im Seniorenzentrum “Haus Maria Frieden” um. Wie lange kann der Senior, der auf den Rollstuhl angewiesen ist, dort noch wohnen? Eine Räumungsklage hat er bereits erhalten.

Denn: Voetzsch kann mit seiner Rente und den Leistungen der Pflegeversicherung die Heimkosten nicht allein aufbringen, jeden Monat wachsen seine Schulden von mehr als tausend Euro. Nun hofft Emil Voetzsch, dass seine Klage vor dem Sozialgericht Düsseldorf Erfolg hat. Aber: “Das Verfahren zieht sich hin. Auch wenn das Sozialamt vorläufig die Kosten bis Oktober übernommen hat, bleibt die Unsicherheit für die Zukunft”, sagt sein Anwalt Dr. Timm Görgens.

Emil Voetzsch ist kein Einzelfall – das ist die Erfahrung von Gerd Gallus (47). Beim Sozialamt des Rhein-Kreises Neuss ist der Produktgruppenleiter für Heimpflege mit solchen Problemen vertraut. “Das Sozialamt gewährt immer dann Leistungen, wenn eine Bedürftigkeit nachgewiesen ist”, sagt Gallus. Doch manchmal seien die Vermögensverhältnisse unklar, könnten die Senioren eine Bedürftigkeit nicht belegen. Dann stehe ihnen nur noch der Klageweg offen. Doch Gerd Gallus weiß auch: “Eine Klage kann lange dauern.”

Wenn betagte Heimbewohner verschuldet sind, dann stellt dies langfristig auch die Einrichtungen selbst vor Probleme. “In sechs, sieben Monaten können bei einem Bewohner schnell Außenstände in Höhe von 15 000 Euro entstehen. Bei mehreren solcher Fälle müssen wir handeln, denn sonst ist unsere Liquidität bedroht”, sagt John Esser (32), Leiter des Jüchener Seniorenzentrums.

Ohne die geplanten Einnahmen könne das Personal nicht mehr bezahlt werden – und die Mitarbeiter seien unverzichtbar für den alltäglichen Betrieb. Fälle wie der von Emil Voetzsch seien keine Seltenheit – und ihre Zahl wird noch weiter zunehmen: “Allein wegen des demografischen Wandels”, ist der Heimleiter überzeugt. Schwierig seien diejenigen Fälle, in denen das Sozialamt nicht direkt die Kosten übernehme und der Rechtsweg beschritten werden müsse. “Niemand wird auf die Straße gesetzt”, betont Esser. Aber: “Ich hoffe auf eine endgültige Entscheidung.”

Dass seine Rente komplett in die Unterbringung und Versorgung fließt, spürt Emil Voetzsch jeden Tag: Sich die Tageszeitung kaufen, mal für eine Tasse Kaffee sein Zimmer verlassen – das ist für den Hundertjährigen nicht drin. “Das ist eigentlich nicht richtig. Ich habe doch mein ganzes Leben gearbeitet, habe Schichtdienst in der Produktion gemacht”, sagt Voetzsch. Einziger regelmäßiger Kontakt besteht zu Irmgard Gerth, frühere Nachbarin und jetzt Generalbevollmächtigte. Sie besucht ihn regelmäßig, fährt mit ihm spazieren, erzählt dem Mönchengladbach-Fan, wie sein Verein gespielt hat.

Mehr als 60 Jahre hat Voetzsch in Bedburdyck gelebt. 2007 gaben er und Ehefrau Maria das Eigenheim auf, entschieden sich für das “Haus Maria Frieden”. Seit dem Tod seiner Frau vor vier Jahren lebt Emil Voetzsch dort allein – und möchte dies bis an sein Lebensende.

Quelle: rp-online.de

 

Anmerkung meinerseits: In einer Verwaltungsgesellschaft, in der es auf Leistung und „Wachstum“ ankommt, haben diejenigen, die ihre Arbeit geleistet haben keinen Platz mehr in der Gsellschaft.
Wie lange wollt Ihr noch zusehen, bis wir die Orwell´schen Zustände die er in seinem Buch 1984 endgültig verinnerlicht haben ???

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