Entwicklungen in Syrien überraschen USA: Irak, Iran und China verbünden sich mit Russland

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US-Präsident Barack Obama (L) und der russische Präsident Wladimir Putin
Foto: Getty Images

Russland gewinnt in Syrien zusehends an Einfluss. Zur großen Überraschung der USA schlossen sich der Irak, der Iran und China jetzt den Russen an.

Im Syrien-Konflikt stärkt Moskau seine Position: Jetzt zählt nicht nur Syrien zu den Verbündeten des russischen Präsidenten Wladimir Putin sondern auch der Iran, der Irak und China.

Die USA sind überrascht, da sich der angebliche US-Verbündete Irak, nun auch auf die Seite der Russen schlägt. Der Irak erlaubt Moskau nicht nur den syrischen Führer Baschar al-Assad zu unterstützen, sonder fordert sogar die russische Mitbestimmung eines Assad-Nachfolgers, wenn die Zeit kommt.

Der Iran, gemeinsam mit der Hisbollah, werde sich auch an der Seite Russlands, im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat, beteiligen.

Auch Peking versicherte Russland seine Unterstützung in Syrien, berichten die Deutschen Wirtschafts Nachrichten (DWN) unter Berufung der Zeitung Prawda. China habe bereits ein Kriegsschiff in das Mittelmeer entsandt und sei bereit, mit Militäreinheiten an die syrische Küste zu fahren, um die Russen zu unterstützen, sagte Igor Morozow, Mitglied des Auswärtigen Ausschusses Russlands der Zeitung.
Russland punktet in Syrien

Bereits zum zweiten Mal in diesem Monat konnte Russland seinen politischen und militärischen Einfluss in Syrien erweitern. Diesmal durch eine Verständigung mit dem Irak, Syrien und dem Iran im Kampf gegen die Dschihadisten mit Russland zusammenzuarbeiten, berichtet die New York Times. Dies bringt die USA weiter in die Defensive.

Die Länder haben in Kooperation mit der Russischen Föderation ein Informationszentrum in der irakischen Hauptstadt Bagdad errichtet, berichtet die New York Times weiter. Auch die dpa bestätigt die Gründung der gemeinsamen Basis zum Austausch von Informationen. Die Zusammenarbeit der Länder und die neue Geheimdienst-Basis wurden am Sonntag, nach einem Meeting zwischen Russland, Syrien, dem Iran und dem Irak, bekannt gegeben. Die USA war nicht zu dem Treffen eingeladen.
USA sichtlich überrascht

Die US-Beamten wussten zwar, dass eine Gruppe russischer Offiziere in Bagdad waren, aber sie waren sichtlich überrascht, als der Joint-Operations-Kommandeur des irakischen Militärs die neue Entwicklung am Sonntag ankündigte, schreibt die Zeitung weiter.

 

Die Einrichtung der Basis soll auch zur Koordination gemeinsamer Kampfeinsätze gegen den IS genutzt werden, so „DWN“. Vertreter der Generalstäbe Russlands, Syriens, des Iraks und des Irans sollen die Lage analysieren. Die Leitung übernimmt zunächst der Irak und wird alle drei Monate gewechselt.

Russland verfolgen im Nahen Osten aber nicht nur das Ziel den IS zu zerschlagen, sonder auch ihren Einfluss auf die Rohstoffe der Region zu sichern. Russland engagiert sich seit langem in Syrien, weil das Land für Gazprom ein strategisch wichtiger Ort ist, berichten“DWN“ weiter.
Kein Ende der Migrantenströme

Für Europa wird sich die Lage durch das Eingreifen Putins nicht entspannen, da ausgedehnte Militärschläge gegen den IS auch die Zivilbevölkerung weiter massiv betreffen werden. Vor allem wegen der Flüchtlings-Willkommenspolitik von Angela Merkel wird sich der russische Präsident nicht in der Pflicht sehen auf die Vertriebenen Rücksicht zu nehmen.

Auch aus der Türkei könne schon bald ein weiterer Flüchtlingsstrom nach Europa kommen. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat Bulgarien bereits prophezeit, dass sieben Millionen Migranten in seinem Land darauf warteten, in die EU zu gelangen. Bulgarien warnte die EU-Vertreter vor diesem bevorstehenden Szenario. Die EU-Politiker haben auf diese Vorhersage bislang ich reagiert. (so)

 

Quelle. http://www.epochtimes.de/politik/welt/entwicklungen-in-syrien-ueberraschen-usa-irak-iran-und-china-verbuenden-sich-mit-russland-krieg-a1272315.html

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