Asyl: Die Stunde der Hochverräter

Es wird keinen (irgendwie nennenswerten) offiziellen Deal der EU mit der Türkei geben.

 

Der Deal soll zwischen Ankara und Berlin und einer Handvoll von Verbündeten der Merkel stattfinden, die sich bereit erklären, “freiwillig” Hunderttausende syrische Flüchtlinge in ihrem Land anzusiedeln.

Das Abkommen soll vorerst noch gar nicht offiziell gemacht und von den kontrollierten Medien der betroffenen Länder möglichst verschwiegen werden.
Die Koalition der Willigenum Angela Merkel wird ihre freiwilligen Zusagen zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen. Damit glaubt man, sich dem rechtspopulistischem Druck entziehen zu können.

Die Leitmedien des deutschsprachigen Raums scheinen gewillt, sich an diesem Komplott zu beteiligen – unter der Voraussetzung, dass kein “relevantes” Medium aus dem Schweigekartell ausbricht.

Bereits die Berichterstattung über die Gespräche vom Vortag war von den Redakteuren Hin- und Rücksichterl geprägt.

Berichtet wurde Freitag früh lediglich, dass sich die EU vor dem zu Mittag stattfindenden Treffen mit der Türkei einig geworden sei.

Das ist nicht einmal falsch. Die Union hat vereinbart, dass nicht sie, sondern eine Handvoll freiwillige Mitgliedstaaten die Lasten aus dem Abkommen tragen wird. In Übereinstimmung mit der Linie, womöglich nicht offen zu lügen, sondern in die Irre zu führen, wird darauf verzichtet, über die Natur der “Einigung” zu berichten.

Bereits vor den Gesprächen war akzeptiert, was bereits vor einem halben Jahr beschlossen worden war (und bisher praktisch nicht exekutiert worden ist): Man will ein paar Zehntausend Flüchtlinge über die Mitgliedsländer verstreut ansiedeln (“resettlement”) bzw. sie und ihre Verfahren per Aufteilungsschlüssel verschiedenen EU-Ländern zuteilen (statt wie ursprünglich geplant aus griechischen soll dieses Mini-Kontingent nun aus Lagern in der Türkei kommen).

Leider handelt es sich bei diesen Zahlen nicht um irrelevante Größenordnungen – alles in allem höchstens 72.000 (nicht 78.000) -, mit denen sich die Türkei nicht zufrieden gibt – soviel hat sie bereits zu erkennen gegeben.

Dem Vernehmen nach haben nicht nur die osteuropäischen Staaten, sondern auch Nationen wie Frankreich und England dem Drängen Berlins auf Mehraufnahme einen Korb gegeben.

Also sprach Merkels Mastermind

Wer sich die in den vergangenen Tagen erschienenen Interviews mit dem Schöpfer des ursprünglichen Merkel plans zu Gemüte führt, dem wird klar, dass das “Fleisch” an dem Verhandlungsknochen nicht aus der EU stammt, sondern aus Deutschland geliefert werden muss.

Das einschlägige Mastermind der deutschen Kanzlerin ist der gebürtige Österreicher Gerald Knaus von der Europäischen Stabilitätsinitiative ESI.

Unabhängig von der “Verhandlungsattrappe”, bei der illegale Flüchtlinge gegen legale Immigranten 1:1 ausgetauscht werden, werden sich Deutschland und seine Helfer bereit erklären, zusätzlich 330.000 Syrer bei sich ansiedeln (Stand 16.3., der ursprüngliche Plan belief sich auf 500.000). Besser als von Hunderttausenden meint Knaus, solle offiziell von “900 pro Tag” o.ä. die Rede sein.

Welche Länder die Hilfstruppen der Merkel bilden werden, hat die Presse vor drei Tagen aus dem Mund des türkischen Botschafters in Brüssel erfahren: “Deutschland, Schweden und weitere Länder” (Foto des schwedischen Premiers Löfven im Anreißer). Möglicherweise finden sich auch z.B. die Niederlande und Belgien in dieser Ländergruppe.

Verzögerte Bekanntgabe

Weil die “Beiträge” vorgeblich aus freien Stücken erfolgen, müssen sie nach Abschluss der Verhandlungen auch nicht bekanntgegeben werden. Weil die Türkei allerdings auf die baldige und eindeutige Zusicherung besteht, dass wirklich “geliefert” wird, muss die Selbstverpflichtung vermutlich „sehr bald bekannt gegeben” werden, wie die Presse schreibt.

Mit dem Abtausch von “illegalen” ehemaligen Lagerbewohnern mit amtlich nach Deutschland geschleppten Einwanderern glauben Berlin & Co. den Schleppern einen Schlag versetzen zu können. Migranten wie die in Idomeni müssten dann zusehen, wie ihnen andere vorgezogen würden. Sie müssten sich “hinten anstellen”.

Ob die Aktion von der eigenen Bevölkerung gutgeheißen wird, scheint Merkel & Co. ziemlich egal zu sein. Berlin & friends bauen darauf, dass ihre Parlamente und die kontrollierte Mainstream-Presse schweigen und dass der Öffentlichkeit länger verborgen bleibt, was gespielt worden ist.

 

Veröffentlicht am 19. März 2016

Kategorien ASYLTERROR, Türkei

 

Quelle: http://schutzengel-orga.de/presse-news/asyl-die-stunde-der-hochverraeter/

 

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Wovor warnte Osama bin Laden ?

Osama bin Laden warnte vor fast allen Inhalten des Handbuchs des Islamischen Staates. Aus am Dienstag veröffentlichten Dokumenten, die auf dem Anwesen sichergestellt wurden, wo der Al-Qaida Führer 2011 getötet wurde, geht hervor, dass Osama bin Laden seine letzten Jahre mit dem aussichtslosen Kampf verbrachte, die Aufspaltung seines Terrornetzwerks und eine Übernahme der brutalen Vorgehensweise zu verhindern, die seither zu einem der Hauptmerkmale des sogenannten Islamischen Staats geworden sind. In Briefen an Untergebene verurteilte bin Laden nahezu jeden Aspekt des Handbuchs des Islamischen Staats. Er warnte davor, mehr Gebiete einzunehmen, als man halten könne, verfrüht die Wiederherstellung eines „Kalifats“ auszurufen oder „Bilder von Gefangenen zu veröffentlichen, nachdem diese enthauptet wurden.“ Die Warnungen wurden ausgesprochen, mehrere Jahre bevor der Al-Qaida Ableger im Irak die Verbindungen kappte und sich selbst als Islamischen Staat bezeichnete. Doch die Dokumente verdeutlichen das Ausmaß, in dem die ideologischen Differenzen hinter dem Bruch schon vor bin Laden’s Tod unüberbrückbar wurden. „Die Ursprünge der Unstimmigkeiten zwischen Al-Qaida und dessen irakischem Flügel – alles ist dort ausgebreitet,“ sagte einer hoher Beamter der US-Geheimdienste, der bei der Durchsicht von bin Laden’s Briefen und weiteren Materialien beteiligt war, die für die Veröffentlichung vom Dienstag freigegeben wurden.

Bewohner der Stadt Abbottabad vor dem Haus, wo 2011 Osama bin Laden getötet wurde

Im End­ef­fekt warn­te bin Laden seine Un­ter­ge­be­nen, dass wenn sie dem Vor­bild des IS folg­ten, „es schei­tern wird“, sagte der Mit­ar­bei­ter, und fügte hinzu, dass er und an­de­re An­ti-Ter­ror-Ex­per­ten nun „dar­auf war­ten, zu sehen, ob bin Laden Recht be­hält.“ Mit Ver­weis auf die Si­cher­heits­re­le­vanz des Ma­te­ri­als bat der Be­am­te darum, an­onym zu blei­ben. Ob­wohl der Is­la­mi­sche Staat in den ver­gan­ge­nen Mo­na­ten schwe­re Rück­schlä­ge hin­neh­men muss­te, hat die Or­ga­ni­sa­ti­on in den Jah­ren, seit bin Laden diese Bot­schaf­ten ver­fass­te, Al-Qai­da als füh­ren­den Ver­tre­ter is­la­mis­ti­schen Mi­li­ta­ris­mus ab­ge­löst und die Mut­ter­ge­sell­schaft als meist­ge­fürch­te­ten Ur­he­ber ter­ro­ris­ti­scher An­schlä­ge in Eu­ro­pa und den Ver­ei­nig­ten Staa­ten er­setzt. Bin Laden’s ver­zwei­fel­te Ver­su­che, in­ter­ne Strei­tig­kei­ten über die Aus­rich­tung der Ter­ror­or­ga­ni­sa­ti­on ein­zu­däm­men las­sen sich in den Brie­fen nach­le­sen, die Teile einer grö­ße­ren Samm­lung von 112 Do­ku­men­ten sind, wel­che am Diens­tag vom Büro des US-Nach­rich­ten­dienst­ko­or­di­na­tors ver­öf­fent­licht wur­den. Die Un­ter­la­gen sind die neu­es­ten frei­ge­ge­be­nen und der Öf­fent­lich­keit zu­gäng­lich ge­mach­ten aus einem um­fang­rei­chen Fund in dem Kom­plex in Ab­bot­ta­bad, Pa­kis­tan, wo bin Laden im Rah­men einer He­li­ko­pter-Raz­zia von US-Na­vy SEALs ge­tö­tet wurde. Ver­tre­ter der US-Ge­heim­diens­te stell­ten eine letz­te Ver­öf­fent­li­chung aus dem bin La­den-Fun­dus im Ver­lauf die­ses Jah­res in Aus­sicht. Die Samm­lung um­fasst Brie­fe an Un­ter­ge­be­ne bei Al-Qai­da, Nach­rich­ten von An­hän­gern, in denen diese sich be­reit­er­klä­ren, Selbst­mord­an­schlä­ge zu ver­üben, und Äu­ße­run­gen zu be­stimm­ten The­men, dar­un­ter die Über­zeu­gung bin Laden’s, dass die Ver­ei­nig­ten Staa­ten und Iran auf dem Weg in einen apo­ka­lyp­ti­schen Krieg seien. In einem Brief rügt bin Laden einen sei­ner Stell­ver­tre­ter dafür, An­schlä­ge im Iran an­ge­droht zu haben: „Wie dir be­wusst sein soll­te, ist der Iran un­se­re Le­bens­ader für Geld­mit­tel, Per­so­nal und Kom­mu­ni­ka­ti­on.“ Mit­glie­der der Fa­mi­lie bin Laden wur­den jah­re­lang im Iran in einer Art Haus­ar­rest ge­hal­ten, was zu Spe­ku­la­tio­nen dar­über führ­te, dass Al-Qai­da und Te­he­ran eine vor­sich­ti­ge Al­li­anz ge­bil­det hat­ten. Al­ler­dings er­klär­ten US-Ge­heim­dienst­mit­ar­bei­ter, man habe in den Un­ter­la­gen von Ab­bot­ta­bad keine Hin­wei­se auf ein for­ma­les Ab­kom­men die­ser Art ge­fun­den. An­de­re Do­ku­men­te ge­wäh­ren neue Ein­bli­cke in den All­tag bin Laden’s in­ner­halb des um­mau­er­ten Kom­ple­xes in Ab­bot­ta­bad und bie­ten Hin­wei­se auf die zu­neh­men­de Be­las­tung der pa­kis­ta­ni­schen Ka­me­ra­den, die als seine Be­treu­er und Ku­rie­re fun­gier­ten. An einer Stel­le schreibt bin Laden an einen Kol­le­gen, dass das be­reits acht Jahre wäh­ren­de Ar­ran­ge­ment Abu Ahmed Al-Ku­wai­ti der­art stra­pa­ziert habe, dass sich der Ge­sund­heits­zu­stand des Ku­riers ver­schlech­te­re und dass „wir un­be­dingt neue Be­glei­ter für deren Er­satz su­chen müs­sen, weil sie uns schon seit lan­gem darum bit­ten, ent­las­sen zu wer­den.“ Dar­auf­hin ver­fasst er eine Art Stel­len­be­schrei­bung und schreibt, die Auf­ga­be be­ste­he haupt­säch­lich darin, „ab­zu­si­chern“ und Be­sor­gun­gen zu er­le­di­gen. „Wir ba­cken unser ei­ge­nes Brot und die Milch wird zum Haus ge­lie­fert,“ schrieb er, und fügte hinzu, dass die Kin­der in dem An­we­sen nicht zum Dok­tor gin­gen, „außer […] bei Kno­chen­brü­chen.“ Bin Laden fürch­te­te vor dem Hin­ter­grund einer aus­ufern­den Kam­pa­gne von CIA-Droh­nen­an­grif­fen zu­neh­mend um seine Si­cher­heit. Au­ßer­dem wirk­te er häu­fig ah­nungs­los be­züg­lich der tat­säch­li­chen Ver­fas­sung sei­ner Or­ga­ni­sa­ti­on und for­der­te Stell­ver­tre­ter auf, Ope­ra­tio­nen durch­zu­füh­ren und Po­si­tio­nen zu be­set­zen, selbst wenn diese ein­dring­lich dar­auf hin­wie­sen, keine ent­spre­chen­den Re­kru­ten zur Ver­fü­gung zu haben. Ein Groß­teil der Nach­rich­ten sind ver­mut­lich zwi­schen 2009 und 2011 ver­fasst wor­den. Ei­ni­ge der Do­ku­men­te sind je­doch hand­ge­schrie­ben und da­tie­ren noch vor den An­schlä­gen vom 11. Sep­tem­ber 2001. Dar­un­ter be­fin­det sich auch ein Tes­ta­ment, dass nach An­sicht der Be­am­ten wahr­schein­lich Mitte der 1990er im Sudan ver­fasst wurde, noch bevor bin Laden nach Af­gha­nis­tan über­sie­del­te. In hin­ge­krit­zel­ter ara­bi­scher Schrift sagt bin Laden, er habe 29 Mil­lio­nen Dol­lar auf einem Bank­kon­to im Sudan und hin­ter­lässt de­tail­lier­te An­wei­sun­gen, dass wenn er ster­be, er von sei­nen An­hän­gern er­war­te, „mein ge­sam­tes ver­blie­be­nes Geld“ zur Fort­set­zung der welt­wei­ten Ter­ror­kam­pa­gne aus­zu­ge­ben. Die Summe war ein Teil von bin Laden’s An­teil eines im­men­sen Ver­mö­gens, dass seine Fa­mi­lie durch Ver­trä­ge über Bau­pro­jek­te mit der sau­di­schen Kö­nigs­fa­mi­lie er­wirt­schaf­tet hatte. US-Ver­tre­ter sag­ten, sie wüss­ten nicht, was aus dem Geld auf dem su­da­ne­si­schen Konto ge­wor­den sei.

Gutachten zur Zeitumstellung: Schlägt der Sommerzeit letzte Stunde?

Am 27. März beginnt wieder die Sommerzeit, die Uhren werden eine Stunde vorgestellt. Obwohl viele Deutsche die Zeitumstellung ablehnen, gibt es sie noch immer. Doch ein neuer Bericht für den Bundestag macht den Gegnern Hoffnung.

Von Mathias Zahn, ARD-Hauptstadtstudio

200 Seiten dick ist der Bericht. Er fasst die aktuelle Forschung zusammen. Ralph Lenkert von der Linksfraktion hat sich durchgearbeitet: Sein Fazit: „Keiner braucht die Zeitumstellung, keiner will sie. Aber weil sie da ist, ist sie da.“

Links

 

Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/zeitumstellung-109.html

Guido Westerwelle ist tot

Der ehemalige deutsche Aussenminister ist 54-jährig seinem Krebsleiden erlegen. Guido Westerwelle war lange Zeit eine der prägenden Figuren der deutschen Politik.

epa04022890 (FILE) A file photo dated 31 July 2013 show German Foreign Minister Guido Westerwelle during talks in Berlin, Germany. Chancellor Angela Merkel should do more to advance the legal rights of gay couples in Germany, Westerwelle said in remarks published on 15 January 2014. Former foreign minister Guido Westerwelle, who came out as gay a decade ago, told the magazine Stern that Merkel was hindering progress on granting gay couples the same legal rights as their heterosexual counterparts. EPA/MICHAEL KAPPELER

epa04022890 (FILE) A file photo dated 31 July 2013 show German Foreign Minister Guido Westerwelle during talks in Berlin, Germany. Chancellor Angela Merkel should do more to advance the legal rights of gay couples in Germany, Westerwelle said in remarks published on 15 January 2014. Former foreign minister Guido Westerwelle, who came out as gay a decade ago, told the magazine Stern that Merkel was hindering progress on granting gay couples the same legal rights as their heterosexual counterparts. EPA/MICHAEL KAPPELER

Der ehemalige FDP-Chef und Aussenminister Guido Westerwelle ist nach langem Kampf gegen die Leukämie heute im Alter von 54 Jahren gestorben. Das teilte die von ihm gegründete Westerwelle Foundation mit.

Westerwelle war von 2001 bis 2011 FDP-Chef, von 2006 bis 2009 war er als Vorsitzender der FDP-Fraktion im Bundestag Oppositionsführer in Deutschland. Danach bekleidete der begnadete Rhetoriker unter Kanzlerin Angela Merkel bis Ende Oktober 2013 das Amt des Aussenministers.

Westerwelle war im Juni 2014 wegen akuter Leukämie in stationäre Behandlung gekommen. Ein Jahr nach der Diagnose hatte er sich zuversichtlich über eine Genesung gezeigt. Im November 2015 hatte er in Fernsehauftritten über seine Krankheit gesprochen und sein Buch «Zwischen zwei Leben» vorgestellt. Seit Ende November befand sich Westerwelle jedoch wieder im Spital.

Einer der bekanntesten deutschen Politiker

«Mir fehlen die Worte», schrieb FDP-Chef Christian Lindner auf Twitter. «Guido hat so gekämpft. Die Trauer ist gross.» Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) nannte Westerwelle einen «grossartigen Kämpfer für die liberale Sache und ein engagierten Parlamentarier». «Er hat unserer Demokratie gedient», erklärte Kauder. Grünen-Chefin Simone Peter twitterte: «Viel zu jung aus dem Leben gerissen. Wir trauern um Guido Westerwelle.»

Westerwelle gehörte zu den bekanntesten deutschen Politikern der vergangenen Jahre. Der am 27. Dezember 1961 in Bad Honnef bei Bonn geborene Anwaltssohn war Anfang der 80er-Jahre Mitbegründer der Jungen Liberalen, wurde mit nur 32 Jahren FDP-Generalsekretär, 2001 mit 39 Jahren der bis dahin jüngste Parteichef.

Im Bundestagswahlkampf 2002 reiste der gelernte Jurist mit einem knallgelben «Guidomobil» durch die Lande. Sogar in der damals viel diskutierten TV-Reality-Show «Big Brother» trat er auf. Dass etablierte Kreise ihn zum Spaßpolitiker stempelten, scherte Westerwelle damals nicht. Der FDP-Vorsitzende hatte das Ziel, für die FDP 18 Prozent der Wählerstimmen zu erreichen, was er allerdings verpasste.

«Er wird mir fehlen»

«Ich habe seinen Ehrgeiz, die FDP zu einer 18-Prozent-Partei zu machen, bewundert und zugleich für überzogen gehalten», erinnerte sich Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch am Freitag. «Umso mehr war ich beeindruckt, daß er dieses Ziel immerhin fast erreichte.» Bartsch fügte hinzu: «Er wird mir fehlen.»

Später bemühte sich Westerwelle darum, das Image des Spaßpolitikers wieder loszuwerden. Das galt ganz besonders ab 2009, nachdem er die FDP zu einem Wahlergebnis von 14,6 Prozent führte und im Kabinett von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Bundesaussenminister wurde.

Doch die FDP zerrieb sich in der Koalition mit der Union. Zwei Jahre nach Eintritt in die Regierung gab Westerwelle 2011 unter innerparteilichem Druck nach zehn Jahren den FDP-Vorsitz an Philipp Rösler ab. Bei den Bundestagswahlen 2013 verpasste die FDP den Wiedereinzug in den Bundestag und Westerwelle mußte seinen Posten als Aussenminister räumen.

Gesundheitlicher Leidensweg

Mit der schwersten Krise der Partei begann auch Westerwelles gesundheitlicher Leidensweg. Im Juni 2014 gab die Westerwelle Foundation die schwere Erkrankung ihres Gründers bekannt.

Westerwelle machte aus seiner Homosexualität kein Geheimnis. Er lebte seit 2010 mit Michael Mronz in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft.

Westerwell Foundation

Westerwelle Foundation

vor 2 Stunden

Wir trauern um unseren Chef Guido Westerwelle. Er verstarb am 18. März 2016 in der Uni-Klinik Köln an den Folgen seiner Leukämiebehandlung. Er wird uns unendlich fehlen.

Alexander Vogel und das Team der Westerwelle Foundation

 

Quelle : http://www.20min.ch/ausland/news/story/Guido-Westerwelle-ist-tot-26671000

 

Gruß und meine Anteilnahme
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Eigener Kommentar :

Und wieder ein Mensch mehr ermordet worden… es ist schade um ihn!
Man, man, man, wußte Herr Westerwell nicht, daß Chemo ihn tötet??? Jede Art von Krebs ist HEILBAR – manche Arten sogar schon nach sechs Wochen… kannte Herr Westerwelle nicht Dr. Coldwell (Dr.C.)???

Krebs ist immer nur ein „ZUVIEL“ von allem und Leukämie hat die Bedeutung : „Ich kann das alles nicht mehr ertragen, die Verantwortung wiegt so schwer, daß ich sie nicht mehr länger mehr alleine tragen kann, da ich das nicht mit meinem Charakter, meinem Rückgrat und meinem Gewissen vereinbaren kann!“

Sofortige Umstellung der Nahrung auf ketogene Ernährung und einige Vitamine und er wäre in spätestens 6 Monaten kerngesund gewesen….
Nun hat er „seine Gesundheit und seinen Frieden wieder“ – und die Pharmaverbrecher ein Opfer mehr auf ihrem Zettel….

Meine Anteilnahme gilt seinem Lebenspartner Michael Mronz .

4. All-Stern Kongress – Aufbruch ins neue Zeitalter

Weitere Informationen zum Kongress finden Sie unter folgendem Link:

http://www.all-stern-shop.com

http://www.all-stern-shop.com/epages/63449912.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/63449912/Categories

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Gruß und den Kongress-Teilnehmern viel Erfolg