Imam-Ausweisungen : Erdogan droht Kurz mit Heiligem Krieg

Österreichs Bundeskanzler, Sebastian Kurz  Foto: picture alliance/Peter Kneffel/dpa

ISTANBUL/WIEN. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat Österreich vor einem Krieg zwischen „Kreuzfahrern und dem Halbmond“ gewarnt. Die Schritte der österreichischen Regierung brächten die Welt einem solchen Krieg näher, sagte Erdogan bei einem Abendessen anläßlich des Ramadan-Fastenbrechens in Istanbul, berichtete Hürriyet.

Vergangene Woche hatte die österreichische Regierung die Schließung von sieben Moscheen sowie die Ausweisung radikaler Imame aus der Alpenrepublik verkündet. Als Grund gab Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) Verstöße gegen das Verbot der Auslandsfinanzierung an. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) fügte hinzu: „Parallelgesellschaften, politischer Islam und Radikalisierungstendenzen haben in unserem Land keinen Platz.“

Lob für Kurz von Netanjahu

Gegen die Entscheidung der österreichischen Regierung kündigte Erdogan eine „Antwort“ der Türkei an. Anfang Juni hatte Erdogan Kurz bereits einen „unmoralischen Kanzler“ genannt. „Er ist erst 30 und als Außenminister war er 28. Jetzt spielt er sich auf und zieht eine Show ab“, sagte der türkische Präsident.

Unterdessen hat Israels Premierminister Benjamin Netanjahu Kurz als „wahren Freund des jüdischen Volkes“ gelobt. „Du läßt deinen Worten Taten folgen. Du zeigst Null Toleranz bei Antisemitismus“, pries Netanjahu laut Kronen-Zeitung Kurz während dessen Staatsbesuch in Israel.

„Ein frischer Wind“

Daß Kurz israelische Sicherheitsbedenken in der EU stärker berücksichtigen wolle, zeige „Führungskraft“ und sei „ein frischer Wind“. Netanjahu sagte zudem, er habe den Generalsekretär des israelischen Außenministeriums, Yuval Rotem, angewiesen, die Kontakte zum österreichischen Außenministerium zu intensivieren.

Dieses Ministerium wird derzeit von Karin Kneissl geleitet. Die parteilose Politikerin, die fließend Hebräisch spricht, wurde bisher von der israelischen Regierung boykottiert, weil sie von der FPÖ nominiert worden war. (tb)

 

Quelle: https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2018/erdogan-droht-kurz-mit-heiligem-krieg/

Anmerkung meinerseits:

Das Erdogan größenwahnsinnig ist, sollte er damit zweifellos bewiesen haben. Er sollte sich der Geschichte erinnern, es standen schon einmal Türken vor Wien … heute werden sie die Grenze nicht zu sehen bekommen.

Autor: rsvarshan

Rechtssachverständiger des Deutschen Reiches, der gelernt hat seinen Kopf zu benutzen.

10 Kommentare zu „Imam-Ausweisungen : Erdogan droht Kurz mit Heiligem Krieg“

  1. Fragen Sie Frau Merkel, die kann Ihnen das sogar bestätigen.

    Ja, wenn alle sich so in der DDR integriert hätten wie die Merkel, dann wären wir ein großes Stück weiter.

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  2. GRENZEN hm… was war das nochmal?
    Sollten wir neue Grenzen setzen?

    Oestereich hat gruene Grenzen, von dort geht jeder rueber,
    die Schleichpfade sind gut bewandert!

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  3. Soll Erdogan doch einen Krieg anzetteln, dann heißt Istanbul wieder Konstantinopel und die Grenze zu Österreich ist weiter im Osten.

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  4. Die Scheinheiligkeit mit der die deutsche Politik agiert ist nur noch mit dem Wort Kasperle – Theater zu umschreiben.
    Egal ob CDU oder CSU alle sind sich einig – die Grenzen bleiben weiterhin offen für Invasoren ( IS, PKK, Mudjaheddin und Andere )
    Zurück geschickt wird niemand … oder sie werden wieder an Deutschland ausgeliefert.
    Im Gegesatz zu den jetzigen Verhältnissen haben sich die Flüchtlinge in der DDR entweder integriert oder sind in ihr Heimatland zurück gegangen, wenn die Umstände der Flucht beseitigt oder viele auch ihre Ausbildung beendet hatten.
    Fragen Sie Frau Merkel, die kann Ihnen das sogar bestätigen.

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  5. Bravo Herr Kurz da kann sich Berlin eine dicke Scheibe abschneiden. Ich hoffe Europa wacht allmählich auf. Erdogan kann in der Türkei herum Plärren wie er will hier hat er nichts zu melden.

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