Der Kölner Rizin-Hoax

von ki11erbee

Ganz zufälligerweise kenne ich jemanden, der tatsächlich im Rahmen einer Forschungsarbeit mit Rizin gearbeitet hat; das pulverige Rizin wurde von einer Biochemie-Firma in einer kleinen braunen Ampulle geliefert und musste dann in Wasser aufgelöst werden.

(FunFact: die Firma, die das Rizin geliefert hatte, hat übrigens ihren Sitz in Israel)

Niemand hat Lust, mit dem Zeug in Pulverform zu arbeiten, weil jeder Luftzug es aufwirbeln kann und wer diesen Staub einatmet, der hat dann endgültig verloren.

Indem man es in Wasser löst, ist es leichter handhabbar; natürlich wurde es in einem speziellen Kühlschrank mit speziellen Warnhinweisen versehen gelagert.

Wollte man etwas von dieser Rizin-Lösung für ein Experiment verwenden, dann trug man erstens seinen Laborkittel, festes Schuhwerk, Handschuhe, eine OP-Maske und eine Schutzbrille.

Der Grund ist einfach: wenn die Rizin-Lösung durch irgendeinen dummen Zufall verspritzt werden sollte, möchte man jeglichen Hautkontakt vermeiden.

Das heißt, daß praktisch die gesamte Körperoberfläche am besten wasserabweisend bedeckt sein sollte; nirgendwo darf ein Stück Haut zu sehen sein.

Und das Gefäß mit der Rizin-Lösung wurde natürlich nicht einfach so geöffnet, sondern unter einem Abzug, wo die ganze Zeit Unterdruck herrscht und die Luft gefiltert nach außen geleitet wird.

Ebenso braucht man spezielle Instrumente, die den präzisen Umgang mit kleinen Flüssigkeitsmengen ermöglichen und die kosten einfach mal nen Haufen Geld.

(Im ersten Bild seht ihr, wie die Kleidung beim Umgang mit Rizin aussieht und im zweiten Bild seht ihr eine typische Arbeitsbank im Labor mit Glasfenster und Luftabzug)

Was ich euch eben beschrieben habe, ist die Wahrheit und jeder Biologe, der im Labor mit ähnlich gefährlichen Substanzen arbeitet, wird sie euch bestätigen.

Er wird euch auch bestätigen, daß ehrlich gesagt niemand besonders große Lust hat, mit so einem Teufelszeug umzugehen; schon gar nicht freiwillig/ehrenamtlich.

Man bringt die nötigen Experimente so gut und so schnell wie möglich hinter sich und ist froh, wenn man sie geschafft hat und nicht wiederholen muss.

Ich glaube, jeder kann das nachvollziehen, denn ein solches Verhalten ist menschlich.

Wenn mir jetzt irgendjemand erzählen will, daß „ein Tunesier“ ohne besondere Vorkenntnisse, ohne besonderes Equipment, ohne Luftabzug, ohne Handschuhe, ohne Schutzbrille, ohne Laborgefäße mal eben Rizin aus Rizinussamen extrahiert und solange aufreinigt, bis es als „weiße Substanz“ vorliegt,

dann liege ich vor Lachen am Boden!

Ihr wisst vielleicht, daß der Grundbaustein von elektronischen Bauteilen das Silizium ist, welches zugleich auch in ganz normalem Sand vorkommt.

Als Analogie:

Wenn mir jemand erzählt, „ein Tunesier“ habe bei sich in der Wohnung mal eben Rizin aus Rizinussamen aufgereinigt,

ist genauso glaubwürdig,

wie wenn mir jemand erzählt, ein Marokkaner habe aus 2 Kilo Sand und nem Lötkolben in seiner Küche einen funktionierenden Pentium-Prozessor zusammengeklöppelt.

Wenn in dieser Wohnung tatsächlich Rizin gefunden wurde, und zwar wirklich in sichtbarer Menge als weißes Pulver, dann sind sogar die Schutzmaßnahmen der Polizisten in diesem Fall nicht übertrieben gewesen!

Man braucht wirklich Vollschutz und Atemmaske, um nicht aus Versehen etwas von dem Zeug einzuatmen oder über die Haut aufzunehmen.

Und das ist eben der Beweis dafür, daß „der Tunesier“ es nicht hergestellt haben kann, denn der müsste sich ja auf genau dieselbe Weise davor schützen wie jeder andere auch, was zweifellos aufgefallen wäre.

Es gibt ein systematisches Problem, wenn man einen großangelegten Terroranschlag mit Gift verüben will:

Ist das Gift nicht besonders potent, braucht man riesige Mengen, um einen effektiven Terroranschlag zu verüben.

Das Problem in diesem Fall besteht also darin, daß man große Mengen herstellen und zum Einsatzort transportieren muss, was natürlich nicht unbemerkt bleiben kann.

Ist das Gift hingegen sehr potent, braucht man zwar nur geringe, leicht zu transportierende Mengen,

aber das Problem in diesem Fall besteht darin, daß die Herstellung dieses Giftes für Laien ohne entsprechende Kenntnisse/Ausrüstung einfach nicht zu leisten ist und schon der Transport nur unter größten Sicherheitsvorkehrungen erfolgen kann.

Im zweiten Fall sind also die extremen Schutzvorkehrungen das Merkmal, was zwangsläufig Aufmerksamkeit erzeugen wird.

Deswegen sage ich euch, daß das alles ein Haufen Bull ist.

WARUM sollte „ein Tunesier“ das tun?

Was ist sein Motiv, was ist sein Gewinn?

Was hat er andererseits zu verlieren?

Angenommen also, er verübt einen Anschlag und 100 Leute sterben.

Ja, und dann?

Dann sitzt er bei sich in der Wohnung rum und freut sich?

Was sind denn seine Forderungen, welche Änderung möchte er erreichen?

Inwiefern verändert sich sein Leben durch einen erfolgreichen Anschlag?

Außer, daß er nun fieberhaft gesucht wird und abtauchen muss?

Denkt es wirklich mal durch.

Nicht einfach abstrakt und oberflächlich, sondern konkret.

Der „Terrorist“, den uns der Westen verkauft, den gibt es nicht.

Jemand, der einfach so Leute umbringt, nur damit er sich dann freuen kann?

Wenn Terroristen Geiseln nehmen und dann irgendwelche Forderungen stellen, das kann ich ja noch begreifen.

Aber Terror als Selbstzweck?

Wiegt die Freude über einen „erfolgreichen Terroranschlag“ die ganzen Nachteile auf?

Und kommt mir jetzt bitte nicht damit, daß derjenige eben „verrückt“ sei; damit kann man jede noch so abstruse Theorie „begründen“.

Jemandem, der „verrückt“ ist, fehlt einfach die geistige Klarheit, um einen effektiven Terroranschlag zu verüben.

Wer mal depressiv war, der weiß, daß diese Leute nicht aggressiv sind, sondern sich total zurückziehen. Die bringen eher sich um als irgendwelche anderen, weil ihnen dafür sämtliche Energie fehlt.

Der Schlüssel, die Wahrheit, wurde von einem italienischen „Terroristen“ bei einer Gerichtsverhandlung gesagt.

Denn dieser Terrorist arbeitete in Wirklichkeit für den italienischen Staat selber (und dieser war mit der NATO verbandelt).

Und nur das macht Sinn!

Der eigentliche Profiteur von Anschlägen, bei denen wahllos Zivilisten geopfert werden, ist der Staat und darum ist auch er immer der eigentliche Drahtzieher.

Irgendwelche „Lone Wolves“ haben nämlich nichts zu gewinnen und viel zu viel zu verlieren; Idealisten verbreiten auch ihre Ideen nicht mit Gewalt und Terror, sondern mit Argumenten und indem sie mit gutem Beispiel vorangehen.

Doch zurück zum Zitat dieses überführten Massenmörders im Auftrage der italienischen Christdemokratischen Partei:

Wir müssen von Zeit zu Zeit Terroranschläge verüben, bei denen unbeteiligte Menschen sterben.

Dadurch läßt sich der gesamte Staat und die gesamte Bevölkerung lenken.

Das primäre Ziel eines solchen Anschlags sind nicht die Toten, sondern die Überlebenden, denn die gilt es zu lenken und zu beeinflussen. […]

Man musste Zivilisten angreifen, Männer, Frauen, Kinder, unschuldige Menschen, unbekannte Menschen, die weit weg vom politischen Spiel waren.

Der Grund dafür war einfach: die Anschläge sollten das […] Volk dazu bringen, den Staat um größere Sicherheit zu bitten. […]

Diese politische Logik liegt all den Massakern und Terroranschlägen zu Grunde, welche ohne richterliches Urteil bleiben, […]

Diese Sätze solltet ihr euch einrahmen, denn das ist die reine Wahrheit.

„Ein Tunesier“, der einfach so bei sich in der Wohnung Rizin aus Rizinussamen aufreinigt, um damit einen wahllosen Terroranschlag zu verüben, so etwas gibt es nicht.

Aber einen von Christen regierten Staat, der in der Wohnung „eines Tunesiers“ Rizin und Rizinussamen deponiert, diese anschließend „findet“, dem Volk etwas von einem „vereitelten Terroranschlag“ erzählt und anschließend dann die Gesetzgebung bezüglich „Gefährdern“ verschärft,

den gibt es sehr wohl.

Die jetzigen Christdemokraten, das sind alles Lügner.

Ihre Macht beruht auf Lügen, auf Absprachen, auf Gefälligkeiten, auf Geheimhaltung, auf Netzwerken, auf gegenseitiger Deckung.

Wehe dem, der nicht die Untermenschen erkennt, die in Form der Christen ankommen und von Menschlichkeit und Nächstenliebe reden.

Denn es ist nicht alles gleich, was Menschenantlitz trägt.

Wehe dem, der das vergisst!

 

Quelle: http://brd-schwindel.ru/der-koelner-rizin-hoax/

Autor: rsvarshan

Rechtssachverständiger , der gelernt hat seinen Kopf zu benutzen.