Organspende: Urologen fordern Gesetzesänderung

/dpa

Düsseldorf – Die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) hat Systemkorrekturen bei der Organspende gefordert, um die Spenderzahlen zu steigern. Der Fachgesellschaft zufolge hat Deutschland in der Transplantationsmedizin den internationalen Anschluss verloren – zumindest, was das Engagement für die Organspende und die Trans­plantations­ergebnisse betrifft.

„Wir sind heute in der Lage, medizinisch, chirurgisch, logistisch und technisch alles Nötige zu leisten, aber wir können es nicht, weil uns zu wenig Organe zur Verfügung stehen“, kritisierte DGU-Präsident Paolo Fornara. Ihm zufolge war in Deutschland die Zahl der postmortalen Organspender 2017 mit 797 Spendern niedriger als 20 Jahre zuvor. „In einem Land, in dem man häufig behauptet, es habe eines der besten Gesundheitssysteme weltweit, muss uns das zum Nachdenken anregen“, sagte der DGU-Präsident.

Positionspapier erstellt

Um das zu ändern, hat die Fachgesellschaft nun zehn Thesen und Forderungen in einem Positionspapier zusammengefasst. „Man braucht ein ganzes Paket von Systemkorrekturen, damit Deutschland nicht weiter das Schlusslicht bleibt“, erklärte Fornara. Dazu müssen nach Überzeugung des DGU-Präsidenten endlich die notwendigen Gesetzesänderungen vorgenommen werden.

So plädiert die Fachgesellschaft für die Einführung einer Widerspruchslösung: „Die Zeit ist reif, in Deutschland die Widerspruchslösung einzuführen oder zumindest eine verpflichtende Erklärung von allen erwachsenen Bürgern zu verlangen und zu dokumentieren, wie sie persönlich zur Organspende stehen. Eine Pflicht zur Organspende darf es nie geben – wohl aber die Pflicht, seine persönliche Haltung dazu zu erklären“, heißt es dazu in dem Positionspapier.

 

Quelle: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/96500/Organspende-Urologen-fordern-Gesetzesaenderung

 

Anmerkung meinerseits:

Alle Diejenigen, welche denken von einem Toten können lebende und funktionierende Organe entnommen werden um Leben zu geben, sind auf dem Holzweg. Die sollten sich mal die Mühe machen einer sog. Organspende beizuwohnen. Die „Spender“ erhalten höchstdosierte Beruhigungs- und Schmerzmittel … weshalb wohl?

Von Toten können keine Organe entnommen werden, nur von Lebenden, zu diesem Zwecke wurde seitens der Ärzte der „Hirntod“ als Diagnose eingeführt.
Googelt mal nach „sicheren Todeszeichen“, dann seht selbst daß Organspende vorsätzlicher Mord am Patienten ist und auch als solcher hart bestraft werden sollte.

Autor: rsvarshan

Rechtssachverständiger des Deutschen Reiches, der gelernt hat seinen Kopf zu benutzen.

5 Kommentare zu „Organspende: Urologen fordern Gesetzesänderung“

  1. ein profikiller schießt 2 mal , der erste Schuß schießt an – das ist die erste OP , der zweite Schuß geht in den Kopf – das ist die zweite OP .
    Es ist so ein-fach das es selbst für mich noch schwierig ist zu umgehen .
    L.G.

    Gefällt mir

  2. ja, die kriegen einfach Vorgaben, deshalb werden wieder Toene gespuckt.

    Jeder ist fuer sein Leben und seine Koerperverfassung selber verantwortlich.
    Wir sind heute nur hier, weil wir seit Menschheitsgedenken 100% Naturheilkunde nutzten.

    Wer sich dieser Verantwortung seines Koerperlebens stellt, ist ein interessanter naturverbundener Mensch, den ich gerne besuchen komme! ;-)

    Welche Pharma-Chemie-Medikation schwaecht nicht Leber/Nieren?
    Welche Impfung ist ’sicher‘ und belastet nicht die Organe?
    Welche Acker-Anbau-Methode ist wirklich Organ-Freundlich?
    Welcher Tier-Stall und Schlacht-Haus kann garantieren, dass der Verzehr von Antibiotika-Hormon-Medikamenten-Fleisch nicht Leber/Nieren der Menschen belasten?
    Was im Drogerie-Markt ist nicht nachweisbar in den Organen und macht Rueckstaende im Koerperfett?

    Seit wann muessen diese Schlachtereien auf Menschen uebertragen werden?
    Wer will sich damit profilieren und sein Konto fuellen?
    Wer kann hier den Riegel wieder vorschieben?
    Ich lehne jede ueberfluessige Operation ab, und das sind laut Presse ueber 80% in DE seit Jahrzehnten! Die Kassen schreiben verstuemmelnde OPs vor, sonst zahlen sie nicht!

    Ich weise diese Taktiken entschieden zurueck und fordere ihr ENDE, heute!

    Kein Mensch darf geschaedigt werden oder verstuemmelt oder verschlachtet!

    Transplantationen sollen auf 0% zurueckgehen!
    Bleibt gesund und achtet die Natur!

    Gefällt mir

  3. Die Zeit ist reif, in Deutschland die Widerspruchslösung einzuführen oder zumindest eine verpflichtende Erklärung von allen erwachsenen Bürgern zu verlangen und zu dokumentieren, wie sie persönlich zur Organspende stehen. Eine Pflicht zur Organspende darf es nie geben – wohl aber die Pflicht, seine persönliche Haltung dazu zu erklären.

    Die einzige Erklärung: Ich will von anderen keine Organe und gebe auch für andere keine Organe.

    Und bald kommt dann der gesellschaftliche Pranger für Organspendeverweigerer wie für Holocaustleugner.

    Gefällt mir

    1. DE ist eh das Schlusslicht bei Transplantationen.
      Nach OP leben die Meisten nur noch sehr kurz und unter hohen Medikamentendosen.
      Grund genug, dieses Kapitel zu schliessen!

      Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.