Flüchtlinge und Migranten: Trittin sieht gesamten EU-Mittelmeer-Einsatz vor dem Aus

 
Italien weigert sich vehement gegen die unkontrollierte Einwanderung. Werden künftig überhaupt noch Menschen von EU-Schiffen aufgesammelt? Manche glauben: nein.

Der ehemalige Grünen-Parteichef Jürgen Trittin fürchtet angesichts der Haltung Italiens – die strikt gegen die unkontrollierte Einwanderung vorgeht – ein Scheitern der gesamten europäischen Seenotrettung im Mittelmeer.

„Wenn Schiffe der Grenzschutzagentur Frontex und andere EU-Marineboote nicht mehr retten können, weil sie die Flüchtlinge nirgends in Europa an Land bringen können, werden sie nicht mehr auslaufen können“, sagte Trittin der Oldenburger „Nordwest-Zeitung“. „Seenotrettung findet dann nicht mehr statt. Der Name „Operation Sophia“ verkommt zur zynischen Begleitmusik für tausendfaches Sterben im Mittelmeer.“ „Sophia“ heißt der EU-Marineeinsatz vor der libyschen Küste.

Die Regierung in Rom hatte zuletzt damit gedroht, italienische Häfen für Schiffe der EU-Mission zu sperren. Die Italiener erzwangen am Freitagabend eine sofortige Überprüfung der Operation. Vertreter der EU-Staaten einigten sich in Brüssel darauf, möglichst innerhalb der kommenden fünf Wochen eine neue Strategie zum Umgang mit Migranten zu vereinbaren, die bei dem Einsatz eingesammelt wurden. Diese waren bislang ausschließlich nach Italien gebracht worden.

Um zu verhindern, dass EU-Schiffe Migranten aufnehmen, die dann nirgendwo an Land gehen können, hatte der zuständige Einsatzführer Enrico Credendino bereits am Donnerstag angeordnet, dass sich alle an der Operation beteiligten Schiffe bis kommenden Montag aus dem Einsatzgebiet zurückziehen und in Häfen einlaufen sollen. Unklar blieb zunächst, ob und wann der Einsatz wieder voll aufgenommen wird.

Aus EU-Sicht könne der Einsatz in allen Bereichen fortgesetzt werden, hieß es am Freitagabend nach stundenlangen Beratungen in Brüssel aus Diplomatenkreisen. Alle Mitgliedstaaten hätten bekräftigt, dass der Operationsplan bis zum Abschluss der strategischen Überprüfung weiter Bestand habe.

Trittin warf Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU), Österreichs Kanzler Sebastian Kurz und Italiens Innenminister Matteo Salvini vor, sich zu einer „Achse der Willigen“ zusammengeschlossen zu haben, um die Mittelmeerroute für Flüchtlinge abzuriegeln. „Europas Flüchtlingspolitik bietet ein Bild des Grauens“, sagte Trittin.

In Italien wird der auch von Deutschland mit einem Marineschiff unterstützte EU-Einsatz seit langem mehr als Problem denn als Hilfe gesehen. Das liegt vor allem daran, dass sich die Regierung 2015 damit einverstanden erklärt hatte, dass am Rande des Einsatzes gerettete Migranten in italienische Häfen gebracht werden. Damals war noch nicht absehbar, dass die eigentlich für den Kampf gegen Schleuserkriminalität losgeschickten EU-Schiffe Zehntausende Menschen an Bord nehmen würden. Bislang waren es insgesamt rund 50 000.

Für das deutsche Marineschiff „Mosel“ hat der jüngste Rückzugsbefehl keine unmittelbaren Konsequenzen, da es derzeit im Hafen von Souda an der Küste der griechischen Insel Kreta liegt.

Was für eine Lösung am Ende der Überprüfung stehen könnte, ist noch offen. Nach Angaben aus EU-Kreisen ist denkbar, dass während der Operation gerettete Migranten künftig in der EU verteilt werden. Theoretisch könnte auch vereinbart werden, dass die EU-Schiffe nicht mehr ausschließlich italienische Häfen anfahren, nachdem sie Migranten eingesammelt haben. (dpa/so)

 

Quelle: https://www.epochtimes.de/politik/europa/fluechtlinge-und-migranten-trittin-sieht-gesamten-eu-mittelmeer-einsatz-vor-dem-aus-a2498902.html?meistgelesen=1

 

Anmerkung meinerseits:

Je eher dieser Unsinn beendet wird um so besser für Europa speziell für Deutschland. Sämtliche NGO´s gehören vor Gericht wegen Menschenschmuggel , denn was anderes tun sie nicht!

Autor: rsvarshan

Rechtssachverständiger des Deutschen Reiches, der gelernt hat seinen Kopf zu benutzen.

10 Kommentare zu „Flüchtlinge und Migranten: Trittin sieht gesamten EU-Mittelmeer-Einsatz vor dem Aus“

  1. Der „Clash of Civilisations“ wird einfach organisiert, um das Land hier etwas zu entsiedeln und für eine Neubesiedlung reif zu machen. Deagel.com würde ich mir einmal anschauen.

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  2. müssen ??? nichts muß wenn die eigentliche Bevölkerung endlich das Heft wieder selbst in die Hand nimmt und die Zio-NAZI´s dorthin schickt wo sie hingehören

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  3. ja, hier ist allerdings alles grob-fahrlaessig, Leute zu sammeln und mit irgendwelchen Notbooten in See zu stechen ist unRECHT und wie wir oft erleben, nichts wie ein vorsaetzliches Ertrinken-Manoever!

    Da der ganze Ablauf hinlaenglich bekannt ist, ist jeder Mitwisser auch ein Mittaeter, der hier keinen Riegel vorschieben will?

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  4. da Frontex jede Heuschrecke im gesamten Mittelmeerraum auf dem Radar hat, koennen ja die Hafenmeister wieder aufatmen und es werden keine unzulaessigen nicht seetauglichen OBJEKTE mehr die Kueste verlassen!

    https://de.wikipedia.org/wiki/CE-Seetauglichkeitseinstufung
    ———————————————————————-

    Oder geht diese Praktik doch noch weiter? Schande, weil es ist erwiesen, dass jede Aktivitaet im Mittelmeeraum auf dem Screen ist!

    Man wende sich an den Kuestenschutz, Hafenmeister und Gummiboot-Business und sonstige Ufer-Aktivitaeten, die allesamt zu JEDER Zeit kriminell waren!

    Seemannschaft und Navigation

    → Hauptartikel: Seemannschaft und Navigation
    Unter Seemannschaft versteht man die Fertigkeiten, die ein Seemann zur praktischen Handhabung eines Schiffes beherrschen muss. Dazu gehören neben der Kunst, ein Schiff sicher zu bewegen, besondere handwerkliche Fähigkeiten im Umgang mit der Decksausstattung eines Schiffes wie Ankergeschirr, Ladegeschirr, Luken, Leinen, Beiboote und vieles andere. Die moderne Technik hat viele Aufgaben des Seemanns sehr erleichtert, jedoch muss auch diese Spezialtechnik beherrscht werden, gegebenenfalls auch unter schwierigen Witterungsbedingungen. Für Führungspersonal auf See gehört zur Seemannschaft auch die Crewführung.

    https://www.meteogroup.com/files/frontexsituationcentre3prop1200x7203b20db14e2jpg

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  5. Seerecht!
    Seerecht besagt; das geborgene Seenot Opfer ist schnellsten an seinen heimatlichen Strand zu bringen!
    Die EU betreibt hier Menschenraub, Entführung, Piraterie, Menschenhandel, Sklaverei!!!!!
    Begreift endlich!!!

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