bewährt und unmöglich

Reduziert Kaugummi Angst?    klick

Betont? Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Chomping auf einem Stück Kaugummi helfen kann, Angstzustände zu reduzieren und sogar die Stimmung zu verbessern. . Und vergessen Sie nicht, dass der Morgenpokal von Joe – nicht nur Kaugummi kauen kann, um Stress abzubauen, sondern Studien legen nahe, dass Kaugummi auch die Wachsamkeit und den Blutfluss im Gehirn erhöhen kann. . Das ist etwas, worüber man kauen oder jubeln kann!

Kaugummi und Brain Power – Der Imbiss

Menschen haben schon seit Tausenden von Jahren Dinge gefunden, an denen sie herumkauen können. Die alten Griechen und Mayas kauten auf Baumharz , während der erste „Kaugummi“ in den 1800er Jahren aus einer Art von Kautschuk hergestellt wurde, der als chicle bekannt war (yup, das gleiche Zeug, nach dem Chiclets benannt wurde!). Während der heutige Kaugummi viel besser schmeckt , waren die alten Griechen und Mayas vielleicht schon etwas dabei – Studien deuten darauf hin, dass die alten Kaukauden möglicherweise weniger Stress empfunden haben als ihre nicht kaugummiartigen Gegenstücke. .

Für den Anfang ist Kaugummi mit einer verminderten Angst und einem niedrigeren Cortisolspiegel verbunden . Der Stressabbau kann fast sofort eintreten, hat jedoch auch langfristige Auswirkungen. . In einer Studie bewerteten Teilnehmer, die vierzehn Tage lang zweimal täglich Kaugummi kauten, ihre Angst als signifikant geringer als die Nicht-Kauwirkung. Der . Außerdem sind Kaugummi-Kauwaren nicht nur weniger gestresst, sie können auch wachsamer sein. . In einer anderen Studie hatten Personen, die während der Durchführung von Gedächtnisaufgaben Kaugummi kauten, schnellere Reaktionszeiten und eine längere anhaltende Aufmerksamkeitsspanne als Nichtkaukau- .

Es ist wahr, dass Kaugummi viele Supermächte hat (vielleicht muss er der Star seines eigenen Comics sein), aber wie funktioniert das? Möglicherweise ist es nicht die Handlung des Kauens – in einer Studie erlebten Personen, die vorgab zu kauen, nicht die gleichen Vorteile. Es ist zwar unklar, warum das Kauen von Kaugummi Stress abbaut, es könnte jedoch mit dem Geschmack zu tun haben, und die Forschung legt nahe, dass aromatisiertes Kaugummi (im Gegensatz zu einer Standard-Kaugummibase) die Erregung im Gehirn verstärkt . Kaugummi kann auch die Sinne stimulieren, indem er Geruch, Geschmack und Berührung mit einbezieht. Dies erklärt möglicherweise, warum Wachsamkeit erhöht und die Stimmung verbessert wird.

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Der Hund will auch mal

 

Kaugummi: frischer Atem dank Erdöl    –     klick

Falls du gerade einen Kaugummi kaust, solltest du jetzt aufpassen, dass er dir nicht im Hals stecken bleibt: Was du da im Mund hast, ist vor allem Erdöl mit künstlichen Zusatzstoffen. Wir zeigen, wie problematisch Kaugummi ist und welche Alternativen es zu Wrigley’s & Co. gibt.

Fast 15 Millionen Deutsche kauen täglich oder mehrmals pro Woche Kaugummi. Wahrscheinlich wissen die wenigsten, wofür sie da Geld ausgeben.

Gründe haben sicher alle: Kauen soll angeblich die Gehirnleistung steigern, die Verdauung anregen, die Zähne pflegen oder bleichen und sogar helfen, mit dem Rauchen aufzuhören. Das mag mal stimmen und mal nicht – sicher ist jedoch, dass in den meisten Kaugummis zweifelhafte Inhaltsstoffe stecken.

Kaugummi: Gummi aus Erdöl

Zu Beginn der industriellen Produktion wurde Kaugummi aus Chicle gefertigt, dem Milchsaft (Latex) des Breiapfelbaums, der vor allem in Mittelamerika wächst. Dieser natürliche Rohstoff macht heute, wenn überhaupt, nur noch ein paar Prozent der Kaumasse aus.

Moderne Kaugummis bestehen fast ausschließlich aus synthetischen Rohstoffen. Den „Gummi“-Anteil bilden dabei Polymere auf Erdölbasis. Im Klartext: Wir kauen Kunststoffe. Und die sind nicht nur geschmacklich fragwürdig – sie sind vor allem ökologisch und gesundheitlich bedenklich.

Die Herstellung von Kunststoffen auf Basis von Erdöl und Erdgas hat einen üblen Beigeschmack. Nicht nur sind das knapper werdende Rohstoffe, die Erdölgewinnung ist zudem politisch mit Kriegen und Missständen verbunden und birgt enorme Umweltrisiken – von der dreckigen Förderung bis hin zu Unfällen bei Tankern und Bohrplattformen. Mit anderen Worten: Erdöl ist nichts, was man sich zum Vergnügen in den Mund stecken sollte.

Kaugummi: nicht biologisch abbaubar
Kaugummi besteht im wesentlichen aus Kunststoff und ist nicht biologisch abbaubar. (Foto: © antifalten / photocase.de)

Kaugummi: biologisch nicht abbaubar

Eben weil herkömmliche Kaugummis überwiegend aus erdölbasiertem Kunststoff bestehen, ist auch die Entsorgung ein Problem. Denn genau wie andere Plastikprodukte ist auch Kaugummi biologisch nur schwer abbaubar.

Um so schlimmer ist die verbreitete Gewohnheit, Kaugummis einfach auf den Boden zu spucken. Die Entfernung der Kaugummi-Flecken von Straßen und Gehwegen ist oft nur mit sehr energie- und wasserintensiven Spezialmaschinen möglich. Eine Ressourcenvergeudung, die ohne Kaugummis gar nicht nötig wäre.

Kaugummi: ungesund und synthetisch

Neben der Kaumasse aus Kunststoff enthalten die Kaugummis meist Zucker oder Zuckerersatzstoffe, plus künstliche Farbstoffe und Aromen, Stabilisatoren, Füllstoffe, Verdickungsmittel, Feuchthaltemittel, Antioxidationsmittel, Geschmacksverstärker… Lecker?

Auf den Inhaltsstofflisten vieler Kaugummis finden sich bedenkliche Substanzen. Da ist beispielsweise der Stabilisator Harnstoff/Carbamid (E 927b), der gleichzeitig als wichtiges Stickstoffdüngemittel verwendet wird. Der Emulgator (Soja-)Lecithin wird oft mittels Gentechnik hergestellt. Das Antixidationsmittel BHA (Butylhydroxyanisol) steht im Verdacht, allergische Reaktionen und möglicherweise sogar Krebs auslösen zu können.

Die gesundheitlichen Auswirkungen verschiedener synthetischer Süßungsmittel – etwa Aspartam – werden immer wieder extrem kontrovers diskutiert. Auch einige der eingesetzten Farb- und Aromastoffe sind umstritten – oder zumindest unnötig. (…)

 

Autor: mengenlehre

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