Programmierung FATAL

Die Puppen sind nicht nur in der Politik, die Puppen, die uns auf Kurs bringen müssen. Sinneswelten vertuschen
die Hölle, die zu uns vordringt.

Die Puppen müssen nach der Agenda tanzen und dabei auch dienen, denen, die Zugriff auf sie erhalten. Zum Geschmeidig machen, gibt es Substanzen und bewährte Methoden. Manche Puppen überleben sogar. Viele verschwinden oder hauchen aus.

Lange Jahre mit Material zugedröhnt, sind die Menschen „so einiges“ gewöhnt und bereits sehr abgestumpft.

Wer ohne diese Puppen auskommt, wer hinter alles schaun kann, der hat sich seine Freiheit bewahrt.

Viele Geschichten werden aufgebaut, passen sie nahtlos, oder ahnt man die Zwischenräume? Verraten die Augen die Substanzen, die die Seele abspalten? Bekommt der Puppenspieler die Belohnung oder bleiben ein paar Pfennig bei der Puppe hängen?

weit weg, oder weit offen, oder erweitertes Erdulden …

Ursachen und Wirkungen kann man mixen …

Ursula Buchfellner:                        klick

(…) Eigentlich war der Weg für meinen Untergang geebnet: in jungen Jahren Nacktmodel, dazu blöde 70er-Jahre-Filmchen mit noch blöderen Titeln. Bei anderen Frauen führte das direkt in die Pornografie und zum Absturz. Doch irgendwie hat sich in mir immer im richtigen Moment der Widerstand gemeldet und Grenzen festgelegt, dass ich nicht alles mitmache. Eher wäre ich verhungert.

In meinem Leben kam ich immer wieder an Punkte, in denen ich für mich entschied, dass ich so nicht weiterleben wollte. Ich führte kein eigenständiges, selbstbestimmtes Leben. Gerade in Bezug auf Partnerschaften verlor ich mich immer wieder. Meine Partner lebten zwar mit mir, langweilten sich aber irgendwann, weil ich für sie keine Herausforderung war und keine Reibungsfläche bot. Nachdem meine Beziehungen immer wieder scheiterten, musste ich mir Gedanken über folgende Frage machen: Was für ein Leben lebe ich da eigentlich, dass ich mich so abhängig mache von einem Partner? Dass jemand Macht darüber hat, ob es mir gut geht oder nicht. Dieses Programm, das mich so lange leitete, wollte ich ändern.
Rolf Eden wollte nicht, dass ich erwachsen wurde

Rolf Eden etwa nannte mich immer „Schnuckilein“. So gern ich ihn mag: Er wollte nicht, dass ich erwachsen wurde. Das ging mir irgendwann so auf den Keks, dass ich gehen und mir einen gleichaltrigen Partner suchen musste. Nach der Trennung empfand ich erst einmal nichts als Trauer. Dabei hat er es mir leicht gemacht, indem er mir für immer seine Freundschaft anbot. Er ist die Ehrlichkeit in Person, ich konnte immer auf ihn zählen. Dennoch: Ihn zu verlassen, war ein wichtiger und richtiger Schritt.

Danach führte ich 14 Jahre eine sehr anstrengende On-Off-Beziehung. Diese Verbindung bestand wieder aus denselben alten Mustern, und nach dem Ende wurde mir klar, dass ich ein Vater-Thema habe. Und ich erkannte: Wenn ich das nicht anginge, würde ich immer Opfer bleiben und nie eine gleichberechtigte Partnerschaft auf Augenhöhe führen.

Bis dahin hatte ich schon vieles versucht: Partnerschaftstherapie, Reise durch Indien, zwei Monate mit dem Rucksack durch Thailand. Ich habe wochenlange Seminare besucht, wo ich auf Kissen geschlagen, geheult und geweint habe. Ich habe alles probiert, doch geholfen hat das alles nicht. Dennoch war es nötig – eine Vorbereitung, auf das, was vor mir lag: die Rückkehr zu meinen Wurzeln.

Ich musste erst ganz zurückgehen in meine Vergangenheit, um all die Mechanismen zu erkennen, die mich so lange geprägt hatten. Nur am Ursprung, so meine Hoffnung, konnte ich den Schalter umdrehen. Nur da, wo die Verletzungen entstanden waren, konnte ich sie heilen. Und die lagen in meiner Kindheit, bei meiner Familie. (…)

Der aktuelle Film über das Leben der Ursula Buchfellner (klick)

 

 

Autor: mengenlehre

- Witze, Satire, Fundsachen aus dem Netz passend zum Zeitgeist