Wo das Geld NICHT ist!

Tausende Millionäre verlassen Deutschland – Lage in Frankreich noch dramatischer

Immer mehr Millionäre und Leistungsträger kehren Deutschland den Rücken und wandern aus. In Frankreich ist die Lage noch dramatischer. Blutet unser Land allmählich aus? Ein Gastbeitrag von Jürgen Fritz

Bis zum Jahr 2014 waren es pro Jahr maximal wenige hundert Millionäre, die aus Deutschland auswanderten. Aber bereits 2015, dem Jahr, in welchem Angela Merkel im Sommer die Preisgabe der deutschen Außengrenzen rechtswidrig anordnete, schnellte diese Zahl hoch auf circa eintausend. Und 2016? 2016 stieg die Zahl der Millionäre, die sich von Deutschland verabschiedeten, auf 4.000 , wie das Manager Magazin berichtet, welches sich hierbei auf die Zahlen von New World Wealth bezieht.

Zahl der Millionäre, die auswandern, steigt von
wenige hundert auf 4.000

Innerhalb von zwei Jahren ein Anstieg von wenigen hundert auf 4.000 (!). 4.000 Reiche und Superreiche, die überdurchschnittlich hohe Steuern zahlten und damit wichtige Stützen der Gesellschaft waren, verließen innerhalb von zwölf Monaten unser Land. Wahrscheinlich für immer. Warum wohl? Und jetzt rechne man das bitte hoch über 10, 20, 30 Jahre, was dann passiert, wenn wir diesen Trend a) nicht stoppen und b) wieder umdrehen.

Die Exilanten zieht es vor allem nach Australien, USA, Kanada, Vereinigte Arabische Emirate, Neuseeland oder Monaco. In Länder also mit weniger Umverteilung, sprich weniger Zwangsenteignungen. Die Millionäre wandern nicht aus nach Frankreich oder Schweden, wo noch extremere Umverteilungen durchgeführt werden. Was aber passiert mit einer Gesellschaft, deren Hauptleistungsträger zunehmend abwandern, während sie gleichzeitig mit solchen geflutet wird, die sehr stark oder sogar vollständig auf Transferleistungen angewiesen sind und von diesen leben?

Um besser zu verstehen, was hier passiert, stellen wir uns die Gesellschaft aus fünf Gruppen – A bis E – zusammengesetzt vor, nehmen also zu hermeneutischen Zwecken eine Gruppeneinteilung nach Leistungsfähigkeit vor. Erläuterung der Gruppen:

  • A-Gruppe: zahlen mehr als doppelt so viele Steuern und Abgaben wie sie vom Staat als Gegenleistung erhalten; extremer Posivitsaldo (Nettosteuerzahler)
  • B-Gruppe: zahlen 120 – 200 % so viele Steuern und Abgaben wie sie als Gegenleistung erhalten; deutlicher Positivsaldo (Nettosteuerzahler)
  • C-Gruppe: 80 – 120 %, in etwa ausgewogen
  • D-Gruppe: 40 – 80 %; deutlicher Negativsaldo
  • E-Gruppe: 0 – 40 %; extremer Negativsaldo, leben zum Großteil oder vollständig auf Kosten anderer.

Folgen der Abwanderung der Millionäre

Es dürfte schnell einleuchten, dass für jede Gesellschaft, die Personen in Gruppe A und B (Nettosteuerzahler) besonders wichtig sind. Wenn diese ausfallen oder auswandern, ist es nicht nur für deren direkten Angehörige und Bekannten, sondern für die Gesellschaft als Ganzes ein großer Verlust.

Blutet die A-Gruppe aus, dann muss die Last immer mehr auf die B- und C-Gruppe verteilt werden, so dass irgendwann auch die ersten aus der B-Gruppe verstärkt abwandern werden. Wo das endet, wenn von unten ständig nachgeschoben wird – sei es durch schlecht gebildete und schlecht qualifizierte Jugendliche aus dem eigenen Volk oder zusätzlich auch noch durch meist miserabel gebildete und qualifizierte Immigranten aus fremden Kulturkreisen – und gleichzeitig die oben aus der A-Gruppe zunehmend rausfallen, das dürfte sich jeder ausmalen können.

Aus keinem anderen Land flüchten so viele Millionäre wie aus Frankreich

Weltmeister im Vertreiben der Reichen und Leistungsträger ist übrigens Frankreich. Bereits 2014 verließen 6.000 Millionäre unseren westlichen Nachbarn, 2015 sogar 10.000. Und 2016 stieg diese ohnehin schon astronomische Zahl nochmals auf jetzt 12.000. Einmaliger Weltrekord! Innerhalb eines Jahres verließen 12.000 Millionäre Frankreich und ziehen es fortan vor, nicht mehr wie Gott in Frankreich zu leben, sondern nunmehr wie Gott außerhalb Frankreichs.

Und wer regiert in Paris seit fünf Jahren? Sozialisten, die das Land völlig kaputt machen, was Sozialisten immer tun, sobald sie irgendwo an die Regierung kommen. Egal wo, überall auf der Welt. Es gibt in der gesamten Menschheitsgeschichte keine einzige Ausnahme. (…)

Die Millionäre flüchten, vielleicht solltest du das auch?

Die Tracken der Reichen ist zu einer voyeuristischen globalen Industrie geworden, zu einer Form der Verehrung von Prominenten. Sie kann aber auch ernsthafte Hinweise auf die Richtung der Länder geben.

Wenn ein Land in wirtschaftliche und politische Schwierigkeiten gerät, sind reiche Menschen oft die ersten, die ihr Geld in sicherere Häfen im Ausland schicken. Die Reichen wandern nicht immer mit ihrem Geld aus, aber wenn sie es tun, ist das ein noch deutlicheres Zeichen von Ärger. (…)

Heißt BREXIT, daß alle Reichen die sinkende (stinkende) EU verlassen werden?

Exodus der reichsten: Die Vermögenssteuer zwingt 12.000 Millionäre pro Jahr aus Frankreich, sagt Premierminister, während er Zölle zum Besseren senkt

  • Premierminister Edouard Philippe hält eine Änderung der Vermögenssteuer für notwendig
  • Allein im Jahr 2016 verließen rund 12.000 Millionäre Frankreich – den höchsten der Welt
  • Die französische Vermögenssteuer gilt derzeit für persönliche Vermögenswerte über 1,3 Millionen Euro
  • Die neuen Tarife von Präsident Macron gelten nur für über 1,3 Millionen Euro

Die neuen Steuergesetze von Macron haben in einigen Gegenden Frankreichs Empörung ausgelöst. Tausende Rentner sind auf die Straße gegangen, um gegen neue Tarife zu protestieren.

Rund acht Millionen Rentner mit monatlich mehr als 1.200 Euro zahlen im nächsten Jahr höhere Sozialversicherungsbeiträge.

Die geplanten Kürzungen bei den Wohnbeihilfen haben bereits politische Rückschläge ausgelöst, und die Linken beklagen sich darüber, dass sie die Ärmsten bestrafen. (…)

Hierhin gehen die Millionäre, das sind ihre Gründe!

Laut einer neuen Studie sind nun Australien, die USA und Kanada die bevorzugten Länder, in die Millionäre ziehen werden.

Laut New World Wealth sind im letzten Jahr geschätzte 11.000 Millionäre nach Australien gezogen und damit das Land Nummer Eins unter den Millionärswanderern. Die USA belegten mit 10.000 den zweiten Platz, gefolgt von Kanada mit 8.000.

Die Gesamtzahl der Millionärs-Migranten steigt. Im vergangenen Jahr sind 82.000 Millionäre weltweit umgezogen, im Jahr 2015 waren es noch 64.000.

Andrew Amoils von New World Wealth sagte, dass die Millionäre bei der Entscheidung, ob sie umziehen wollen und wo sie wohnen sollen,

vor allem nach einer guten Ausbildung für ihre Kinder und nach persönlicher Sicherheit suchen.

„Sie wollen die besten Schulen für ihre Kinder und sich sicher fühlen“, sagte er. „Klima, Gesundheitspflege und Sauberkeit folgen den beiden Besten.“

Laut New World steht Frankreich an erster Stelle, wo sich die Millionäre bewegen. Volle 12.000 Millionäre verließen Frankreich im letzten Jahr. China belegte den zweiten Platz im Millionärsflug mit 9.000 Flügen, gefolgt von Brasilien mit 8.000.

Amair wies darauf hin, dass die Millionäre Frankreich wegen hoher Steuern für die Wohlhabenden sowie zunehmenden religiösen Spannungen verlassen.

„Zumindest in China werden die abtretenden Millionäre durch immer mehr neue Millionäre ersetzt“, sagte Amoils. „Aber man könnte argumentieren, dass Frankreich nicht so viele schafft, also ist das ein Grund zur Sorge.“

Für die Studie untersucht New World Millionäre, die für mindestens sechs Monate physisch in ein Land ziehen – im Gegensatz zu Millionären, die möglicherweise die Staatsbürgerschaft oder ein Haus in einem Land erhalten, aber selten dort leben. Sie definieren Millionäre mit einem Vermögen von 1 Million USD oder mehr, abzüglich ihres Hauptwohnsitzes. (…)

 

 

Autor: mengenlehre

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