DAX (Rentenmarkt)

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Frankfurt/Main (dpa) – Der deutsche Aktienmarkt hat leicht nachgegeben. Nach einer freundlichen Eröffnung fiel der Dax mittags um bis zu 2 Prozent ins Minus auf den niedrigsten Stand seit Februar 2019.

In der Folgezeit erholte er sich rasch und sprang wieder ins Plus, nur um gleich danach wieder ins Minus zu rutschen. Zuletzt notierte der Leitindex 0,61 Prozent tiefer bei 11.423,02 Punkten.

Der MDax, der die Aktien mittelgroßer deutscher Unternehmen repräsentiert, fiel um 0,98 Prozent auf 24.418,67 Punkte. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone büßte rund 0,2 Prozent ein.

Börsianer verwiesen auf Aussagen des chinesischen Finanzministeriums, das die jüngst von den USA beschlossenen Strafzölle als Verletzung der Absprachen zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Präsidenten Xi Jinping bezeichnete. China stellte entsprechende Gegenmaßnahmen in Aussicht, nannte aber keine konkreten Maßnahmen.

An der MDax-Spitze standen die Aktien von K+S mit einem Kursgewinn von 2,4 Prozent. Die Lufthansa-Aktien fielen auf das tiefste Niveau seit zweieinhalb Jahren und waren mit minus 3,5 Prozent das Schlusslicht im Dax.

Beiersdorf-Anteile markierten als bester Dax-Wert mit 110,85 Euro ein Rekordhoch und standen zuletzt 1,7 Prozent höher. Dagegen ging es für die Papiere des Konkurrenten Henkel als einer der schwächsten Werte im Leitindex um weitere 1,6 Prozent abwärts, nachdem die Düsseldorfer vor zwei Tagen ihre Jahresprognose zusammengestrichen hatten.

Einen Kurseinbruch von rund 23 Prozent und den Fall auf ein weiteres Rekordtief mussten die Aktien der SGL hinnehmen. Sie reagierten damit auf eine Gewinnwarnung des Kohlefaserspezialisten und den Rücktritt von Vorstandschef Jürgen Köhler. Allein seit einem Zwischenhoch Mitte April summiert sich der Verlust der Papiere damit auf rund 45 Prozent.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite auf ein neues Allzeittief von minus 0,68 Prozent.

Am Mittwoch hatte die Rendite noch bei minus 0,64 Prozent gelegen. Der Rentenindex Rex gewann 0,12 Prozent auf 146,97 Punkte. Der Bund-Future stagnierte bei 178,45 Punkten. Der Kurs des Euro notierte zuletzt bei 1,1152 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,1188 Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8938 Euro gekostet.

Autor: mengenlehre

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