wie man WAS darstellen kann

Bolivien: Ökosozialist Morales lässt Regenwald abfackeln – Europa aber schweigt (ich kann nicht atmen)

Von Reinhard Werner28. August 2019 Aktualisiert: 28. August 2019 14:18
In Bolivien hat der sozialistische Präsident und UN-prämierte „World Hero of Mother Earth“ Evo Morales ein Dekret in Kraft gesetzt, das groß angelegte Brandrodungen im Osten des Landes ermöglicht. Die Bauern nehmen das Geschenk bereitwillig an. Die Anteilnahme der Weltöffentlichkeit hält sich demgegenüber in Grenzen.

Politiker und Medien in Europa liefern sich zurzeit einen Wettlauf gut inszenierter Empörung über Brände in Brasiliens Amazonasregion, die in ihrem Ausmaß zwar nicht über dem aktuellen 20-Jahres-Durchschnitt liegen, vor dem Hintergrund der Wahl des rechtskonservativen Jair Bolsonaro ins Präsidentenamt aber auch ein willkommenes Feindbild bedienen.

Auffallend still ist es hingegen um andere Länder, vorwiegend auf der Südhalbkugel, die derzeit ebenfalls von Bränden betroffen sind. Zu diesen zählen – neben Staaten in Subsahara-Afrika und Südostasien – auch Peru oder Paraguay. Am stärksten wüten die Brände aktuellen Satellitenaufnahmen der NASA zufolge in Bolivien.

„Rechte der Erde verankern“

Seit 2006 regiert dort mit Evo Morales ein bekennender Ökosozialist, zu dessen politischen Vorbildern unter anderem der ehemalige venezolanische Diktator Hugo Chavez zählt. Sein politisches Portfolio lässt nichts aus, was zum Kernbestand linksgrüner Politik gehört und Morales hat in seiner bisherigen Zeit vieles umgesetzt, wovon progressive Kräfte auch in Deutschland träumen: Verstaatlichung des Erdöl- und Erdgassektors, von Bodenschätzen, dem Verkehrswesen und großen Industrien, eine Landreform und Zurückdrängung der Katholischen Kirche.

Auch Klassiker wie Antiamerikanismus und Hasstiraden gegen Israel oder den „Neoliberalismus“ vor der UNO durften nicht fehlen. Hingegen bezeichnete Morales die Kinderarbeit als „Teil der nationalen Kultur Boliviens“, die dazu beitrage, dass sich bei den Kindern ein soziales Bewusstsein entwickle. Entsprechend setzte Morales ein Gesetz durch, dass diese ab zehn Jahren erlaubt, wobei es lediglich einige Einschränkungen gibt, die einem Missbrauch vorbeugen sollen.

Im Oktober 2009 wurde Morales von der Generalversammlung der Vereinten Nationen zum „World Hero of Mother Earth“ ernannt. Vor den Vereinten Nationen forderte er, die „Rechte der Erde“ als verbindliche Vorgaben für Regierungen auf der ganzen Welt zu verankern. Im eigenen Land verbot er den Anbau genetisch modifizierter Organismen, was – zum Leidwesen Ökologiebewegter in den westlichen Industrieländern – zu einem weltweiten Anstieg der Sojapreise führte. 

Schwul machende Hähnchen und Werkzeuge des Imperialismus

Im April 2010 fiel der „starke Mann“ Boliviens erstmals in Teilen der Ökologiebewegung in Ungnade, als er auf der Klimakonferenz von Cochabamba erklärte, dass der Verzehr von Hühnerfleisch wegen dessen vermeintlicher Überfrachtung mit weiblichen Hormonen junge Männer schwul machen könne.

Im Jahr 2013 komplimentierte Morales erstmals deutsche NGOs und Verantwortliche für Entwicklungszusammenarbeit aus dem Land, denen er „Öko-Imperialismus“ und Einmischung in die inneren Angelegenheiten seines Landes vorwarf. Er und Ecuadors damaliger sozialistischer Staatschef Rafael Correa verurteilten damals in einer gemeinsamen Pressekonferenz „fundamentalistische Umweltschützer“ als „Werkzeuge des Imperialismus“. Fanatische Umweltideologie, so betonten beide sozialistische Präsidenten damals, dürfe nicht die Verbesserung der Lebensbedingungen für die Menschen behindern.

Am 9. Juli hat Morales nun das Dekret 3973 verabschiedet, das als Schlüsselfaktor für das derzeitige intensive Brandgeschehen gilt. Anlässlich einer Pressekonferenz während der Verkündung des Dekrets erklärte es Morales zum „Recht des bolivianischen Volkes“, den Urwald zu „lichten“, damit durch kontrollierte Brandrodung das Wachstum der bolivianischen Landwirtschaft sichergestellt werden könne.

Seither, so schreibt Wolfram Weimer auf n-tv unter Berufung auf die Zeitung „El Deber“, seien mindestens 500 000 Hektar Waldes schwerpunktmäßig im Osten des Landes beseitigt worden. Öffentliche Kritik vonseiten örtlicher Lokalpolitiker der Opposition hatte Einschüchterungsmaßnahmen vonseiten der Regierung zur Folge.(…)

Madrid: 23-Jähriger per Fußtritt direkt vor Zug gestoßen

Von  Jürgen Fritz, Do. 08. Aug 2019, Titelbild: YouTube-Screenshot

Wie ABC Madrid und RT Deutsch berichteten trat Anfang des Monats ein Mann in der Metro von Madrid einem anderen mit voller Wucht in den Rücken, so dass dieser direkt vor einen einfahrenden Zug fiel. Nur dank seiner Reaktionsschnelligkeit konnte sich der auf die Gleise Gestoßene förmlich in letzter Sekunde retten. Der Angreifer, ein 27-jähriger Brasilianer, handelte offensichtlich ohne jeden erkennbaren Grund mit Tötungsabsicht.

Brasialianer tritt jungen, ihm wohl unbekannten Mann direkt vor den einfahrenden Zug

In der Metro von Madrid kam es Anfang August zu einem schrecklichen Zwischenfall. Ein 27-jähriger Brasilianer versetzte einem anderen Mann völlig unvermittelt einen kräftigen Tritt in den Rücken,so dass dieser daraufhin direkt vor einem einfahrenden Zug auf die Gleise fiel. In dem von der Zeitung El País auf Twitter verbreiteten Video lässt sich der Angriff deutlich erkennen, siehe unten.

Die Tat ereignete sich am morgens um 9:40 Uhr in der Metrostation Argüelles. Im Video ist zu sehen, wie Menschen auf den Zug warten. Ein Kontakt zwischen Täter und Opfer vor der Tat ist nicht auszumachen. Es ist deutlich zu erkennen, dass der Angreifer für seinen Tritt genau den Moment abpasst, in dem der Zug den Standort des Opfers erreichte; eine Tötungsabsicht erscheint deshalb mehr als wahrscheinlich.

Der Täter war bereits mehrfach als Gewalttäter aufgefallen

Geistesgegenwärtig gelang es dem 23-Jährigen, sich im letzten Moment vom Gleis unter den Bahnsteig zu retten. Nach Polizeiangaben wurde er zum Glück nur leicht am Arm verletzt. Dennoch brachten ihn Rettungskräfte nach seiner Bergung ins Krankenhaus, um weitere Verletzungen ausschließen zu können.

Auf dem Video ist zu auch erkennen, wie Passagiere, die den Vorfall mit ansehen mussten. In Schrecken und Panik ergriffen viele die Flucht. Danach aber, so berichtet El País, wandten sie sich gegen den Angreifer und hielten ihn bis zum Eintreffen der Sicherheitskräfte fest. (…)

Dunkle Wolken ziehen Richtung Hamburg: Drohen wieder überschwemmte Keller?

Wetterdienst erwartet Gewitter und Unwetter in Hamburg

Von Oliver Wunder

Hamburg – Die Stadt schwitzt seit Wochenanfang wegen einer neuen schwülen Hitzewelle.

Starkregen hat am Dienstag eine Tiefgarage in Hamburg-Niendorf überschwemmt.
Starkregen hat am Dienstag eine Tiefgarage in Hamburg-Niendorf überschwemmt.

Nach den Unwettern am Dienstagabend mit Starkregen, der vor allem den Nordwesten der Stadt traf, rollen jetzt neue Gewitter auf Hamburg zu.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet damit, dass es ab Mittwochabend losgeht mit Blitz, Donner und Regen.

Tief Carlo hat bereits den ganzen Tag feuchte, subtropisch Luft gebracht, nun folgt kühlere Luft und damit steigt das Gewitterrisiko.

Eine breite Wolkenfront zieht derzeit von Süden kommend Richtung Norden und erreicht Hamburg in wenigen Stunden.

Der DWD rechnet mit Gewittern, die Starkregen von bis zu 30 Liter pro Quadratmeter, zwei Zentimeter großen Hagelkörnern und Sturmböen bis 85 Kilometer pro Stunde bringen können.

Nach der ersten Gewitterwelle ziehen in der Nacht erneut dunkle Wolken über den Norden, die erneut Unwetterpotenzial haben. Die Sturmböen können dann noch stärker ausfallen.

Donnerstag kann es weiter gewittern. Erst am Nachmittag beruhigt sich die Lage. Bis zu 26 Grad sind dann drin. Freitag soll es trocken und sonnig werden. Zum Samstag steigen die Temperaturen wieder auf bis zu 30 Grad. (…)

Flughafen München: Verirrter Spanier sorgt für 130 Flugausfälle

Euronews Videos

Wegen eines Sicherheitsvorfalls am Flughafen München mussten Reisende mit Behinderungen rechnen. Das Terminal 2 und Teile des Terminals 1 wurden zeitweise geräumt – 130 Flüge wurden deswegen gestrichen,  Ein Flughafen-Sprecher betonte, dass sich die Flugverspätungen in Grenzen hielten.

Bei dem Passagier, der das Chaos verursacht hat, handelt es sich nach Angaben der Bundespolizei um einen jungen Spanier, der von Bangkok nach Madrid weiterreisen wollte.

Der Zwischenfall ereignete sich, nachdem der Passagier, der aus einem sogenannten nicht sicheren Drittstaat – in diesem Falle Thailand – eingereist war, eine Notausgangstür benutzt hatte, die ihn in einen Bereich für kontrollierte Fluggäste schleuste. Die Bundespolizei stoppte den Mann – er wurde inzwischen befragt.

Die Abfertigung an beiden Terminals läuft inzwischen wieder normal. (…)

 

 

Autor: mengenlehre

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