Tunnel – alt, WW2s größte Baustellen waren unterirdisch – WW2 und die UA

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https://die-verlassenen-orte.de/c/alle-orte/militaer/

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„alte“ WW2 Tunnel, die teilweise noch von bester Qualität sind.

Heinrich H.s mennonitische Hebamme (…)

Der deutsche Kriegskünstler Heinz Hindorf zeichnete 1943 eine ältere mennonitische Frau (Maria Dyck, geboren 1867) in der Chortitza-Siedlung in der von den Nazis besetzten Ukraine. Die mennonitische Hebamme Helene Berg lebte in der größeren Kolonie Molotschna im Südosten. (…)

Die Hebamme Berg war derweil mit weiteren 100.000 Mennoniten in der jungen UdSSR zurückgeblieben. Unruh hatte von seiner Wahlheimat Deutschland aus mit Schrecken zugesehen, wie Glaubensgenossen in einst blühenden ukrainischen Kolonien wie Molotschna Not um Not ausgesetzt waren: Hungersnot, Kollektivierung, Deportationen und Hinrichtungen.

Unruhs Trennung von Berg und den anderen Mennoniten in der Ukraine hatte zwei Jahrzehnte gedauert. Während dieser Zeit arbeitete Unruh unermüdlich daran, ihre Notlage in der Sowjetunion bekannt zu machen, die – insbesondere nach dem Aufstieg von Joseph Stalin – religiöse Gruppen, einst wohlhabende Menschen und Gemeinschaften mit deutschem Erbe mit brutaler Gewalt ins Visier nahm. Unruh half Tausenden von Mennoniten, die Sowjetunion zu verlassen, und er half bei der Organisation von Lebensmittel- und Kleidungsaktionen für die, die blieben. Unruh teilte eine Verschwörungstheorie mit der aufkeimenden Nazi-Bewegung, wonach der Kommunismus eine jüdische Verschwörung sei, und erkannte einen potenziellen Partner. 1933 begrüßte er Hitlers Aufstieg zur politischen Macht. (…)

Doch vier Jahre später hatte Himmler seine Position geändert. Der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs und die Expansion der Nazis nach Osteuropa machten Himmler auf die großen Kolonien in der Ukraine aufmerksam. „Ich war in der Ukraine und habe die Menschen dort gesehen“, sagte er Berichten zufolge zu Unruh. „Ihre Mennoniten sind die Besten.“ (…)
(…)
Himmlers Treffen mit Benjamin Unruh zwei Monate später betraf Pläne, Deutsche aus dem Ausland zu importieren und andere Völker zu ermorden oder zu vertreiben, damit ein Großteil der Südostukraine ein rein deutsches Territorium nach dem Vorbild der Kolonie Halbstadt werden würde. An drei Tagen im Bunker Hochwald in Ostpreußen vom 31. Dezember 1942 bis zum 2. Januar 1943 speiste Himmler sechsmal mit Unruh oder beriet sich auf andere Weise mit ihm. Sein Tagebuch zeigt, dass andere während der Begegnungen anwesende führende SS-Persönlichkeiten waren, die für die Begehung des Völkermords in der Ukraine, für die Ausarbeitung einer ethnisch-deutschen Politik und für weitreichende Rassenmanipulation verantwortlich waren. (…)

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Autor: mengenlehre

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