Strom-Macht-Erpressung

Der Preis für ein Brötchen sei dieses Jahr schon von 33 auf 40 Cent erhöht worden. Nach heutigen Berechnungen wird ein Brötchen im Januar 2023 dann 80 Cent kosten, rechnete die Unternehmerin vor. „Wie sollen wir da weitermachen?“ Auch für Wirtschaftsjournalist Tenhagen ist klar: „Die Politik muss Lösungen finden, wenn sie nicht möchte, dass die Hälfte einer ganzen Branche nach Hause geht.“

Wir leben alle gemeinsam auf einem untergehenden Boot!

Zielgenau zerstört: Von russischer Rakete getroffenes Wärmekraftwerk in Charkiw (11.9.2022)

Russland hat am Sonntag abend mindestens drei Kraftwerke im Osten der Ukraine lahmgelegt. Ohne Strom war für mehrere Stunden insbesondere die Millionenstadt Charkiw, aus deren Umgebung die russischen Truppen sich zuvor hatten zurückziehen müssen. Ein weiterer Angriff traf ein Kraftwerk in Pawlograd östlich von Dnipro. Am Montag nachmittag teilte der Bürgermeister von Charkiw mit, dass die Strom- und Wasserversorgung erneut unterbrochen sei. »Die Lage der letzten Nacht wird wiederholt«, so Igor Terechow. Als Grund nannte er russischen Beschuss. Ukrainische Medien schrieben, die großflächigen Stromausfälle seien die ersten seit dem Beginn des Krieges gewesen. In Russland wurde spekuliert, ob der Schlag gegen die Stromversorgung dem Ziel gegolten habe, die ukrainische Eisenbahn an der Verlegung von Truppen an die Donbass-Front zu hindern. Aus diesem Abschnitt meldet die russische Armee ukrainische Vorbereitungen zu einem Angriff nahe der Stadt Wuhledar südwestlich von Donezk. Von dort sind es nur etwa 80 Kilometer nach Mariupol.

UKRAINE-KRIEG: Russischer Gouverneur: „Tausende“ fliehen aus Region Charkiw nach Russland

400 Tote in 96 Stunden: Erster deutscher Landkreis simuliert Blackout

Deutschlands Kommunen machen ernst – und bereiten sich auf die konkreten Folgen eines flächendeckenden Stromausfalls vor. Was bei einem Blackout droht, hat der hessische Rheingau-Taunus-Landkreis als erster von 401 deutschen Kreisen und kreisfreien Städten detailliert von einer Berliner Spezialfirma untersuchen und simulieren lassen, um für den immer wahrscheinlicher werdenden Fall vorbereitet zu sein.

Demnach wäre schon innerhalb von 96 Stunden mit 400 Toten zu rechnen. Nach 24 Stunden würden Nutztiere sterben, Umspannwerke ausfallen und Wasserbehälter leerlaufen. Dann würden Plünderungen, Brände und ein wirtschaftlicher Schaden in dreistelliger Millionenhöhe drohen.

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(…) Bei einem flächendeckenden Stromausfall funktioniere jedoch nichts mehr. Zuerst würden Internet, Festnetztelefonie und Heizungsanlagen ausfallen, dicht gefolgt von Mobilfunknetz und Digitalfunk. Tankstellen hätten kein Benzin mehr, elektronische Geld- und Bezahlsysteme würden ausfallen, Lebensmittel könnten nicht mehr gekühlt werden. Wie lange Kliniken, Pflegeeinrichtungen und die Wasserver- und entsorger aushalten könnten, hänge von deren jeweiliger Ausstattung ab. Rossel stellte klar, dass der Landkreis die Stromversorgung nicht sicherstellen könne. Wie Landsberg rät er den Bürgern, sich mit Lebensmitteln und Trinkwasser einzudecken. (…)

Autor: mengenlehre

- Witze, Satire, Fundsachen aus dem Netz passend zum Zeitgeist zur Unterhaltung

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