adblue mit-und-ohne

12:23 | Eine Frage zur AdBlue-Diskussion in Rubrik: Wirtschaft- Leserbeitrag 19:40
Was für ein Signal wird denn an die Motorelektronic gesendet, ein Füllstand über einen Füllstandsgeber oder gar eine chemische Analyse, die belegt, dass tatsächlich echtes AdBlue im Tank ist? Bei Ersteren dürfte es doch ausreichen, einfach destiliertes Wasser nachzufüllen, das die Füllstandsanzeige reagiert und der wieder Motor läuft, oder?
Besten Dank für die Hilfe

12:51 | Leserkommentar zu 12:23
Kann man das nicht einfach mal ausprobieren. Ad-Blue aus dem Zusatztank absaugen. Dann desti. Wasser einffüllen. Wenn der Motor dann weiter laüft Hurra. Wenn nicht, destiliertes Wasser wieder absaugen und Ad-Blue einfüllen. Am besten z.B. in  einem Landwirtschaftlicher Betreib o.ä. oder jemand der eine Hebebühne sein Eigen nennt und ein KFZ-Mechaniker wäre ebenfalls dienlich ? Selbst wenn Herrsteler sagen es wäre ein Sensor drin, der aufAdBlue reagiert, das muss in heutigen Zeiten nicht unbedingt heissen, das auch einer verbaut ist ?!

14:53 | Leser-Kommentar zu 12:51
Ich habe etwas im Netz geschaut und dort folgende Informationen gefunden:
1. Ad Blue Sensoren die man kaufen kann können auch die Ad Blue Konzentration messen. Also theoretisch problemlos möglich.
2. Es wird dringend abgeraten Ad Blue zu mischen oder sogar nur Wasser zu nehmen, da hierdurch der SCR KAT geschädigt werden würde.
Warum sollten die Softwaremodule zur Überbrückung dann vertrieben werden, wenn man das System mit Wasser überlisten könnte?

14:58 | Leser-Kommentar
Es wird nicht nur die Menge vom AdBlue geprüft: 
„Multifunktionale Sensoren mit den Funktionen der Füllstandmessung, Temperaturüberwachung, Heizfunktion bei niedrigen Temperaturen, Qualitätsbestimmung der Harnstofflösung sowie mit diversen Filtereinsätzen.“ 
Link: https://www.road-online.de/produkte-und-loesungen/def-adbluer-sensoren

16:32 | Leser-Kommentar
habe jahrlang statt Ad Blue immer Wasser verwendet (Audi A4 2lt Diesel, 190PS), wegen dem Gestank vom Ad Blue, besonders dem von Aral, bei BP war der Gestank geringer. Dienstfahrzeug ca. 60tkm p/a
Im Winter habe ich natürlich Ad Blue verwendet wegen Gefahr der Eisbildung (Oberbayern).
Hat weder dem Motor geschadet (Kilometerstand Rückgabe 195 tkm), noch hat es die Audivertragswerkstatt bemerkt.


16:49 | Nachtrag zur AdBlue-Diskussion
Die Frage scheint jetzt auch die Bauern zu beschäftigen:

https://www.agrarheute.com/technik/traktoren/faehrt-traktor-ohne-adblue-598321

Die Motorenhersteller behaupten pflichtschuldigst natürlich, dass es ohne AdBlue nicht geht, Schäden entstünden oder die Betriebserlaubnis erlösche. Alles schön und gut aber in einer Megakrise, wo es allein um hunderttausende LKWs ,Trecker etc. ginge, die dann nicht oder nur
temporär fahren können, müsste man doch Notmassnahmen im Sinne der Gefahrenabwehr kennen und ergreifen.

Offenbar gibt es primär Füllstandsanzeiger und es gäbe eine Messung der „Reagenzkonzentration“ des AdBlue (im Tank ?). Zumindest müsste es aber dann ein Ersatzteil samt Kabelstrang für diese
„Reagenzkonzentrationsmessung“ geben.Hat jemand ne Kfz-Werkstatt und kann hier nachsehen? Haben das alle LKW oder nur neue Modelle? Ggf. könnte noch ein Signal aus dem Stickstoffsensor der Abgasreinigung einen Datensatz für die Motorabschaltung liefern.

Fazit:
Sollte es also keine einfache technische Notfall-Umgehung des AdBlue-Mangels geben, schlägt eine längere AdBlue-Mangellage (die Erste ist bereits da) direkt auf die Regalfüllstände der Supermärkte und im Folgejahr auf die Ernteerträge durch. Die AdBlue-Lage zählt daher in diesem Falle zu den Krisenfrühindikatoren, es sei denn, man kann das unproblematisch umgehen und die Hersteller bluffen nur (Stichwort Dieselskandal etc.).

Unsachliche Bemerkung, aber das Thema erinnert irgendwie an die geplante 6-fach-Besprittung für die Oberarme!? Unter Vorwand muss das Zeugs rein, um mittels App die Systemgelüste zu befriedigen, hält man von der Einspritzung Abstand und überwindet den Exogendruck, läuft der „Motor“ dennoch problemlos (oder sogar deswegen!)…!? Billige Meinung aus der Forstkanzlei, ob ein einfaches trail&error-Prinzip nicht reichen würd, diese Geschichte einfach zu umgehen!? A Motor is a Motor… OF

17:01 | Leser-Kommentar
Ja, der Deutsche macht keine Revolution, da müsste er ja den Rasen betreten.
Leute, die Elektronik kann man vom Tuner an der Ecke „anpassen“ lassen. Und sowieso: Beim Auspuff gehört das ganze Schalldämpfer, DPF und Sonstwas-Gedöns ab und ein gerades Rohr ran. Senkt den Verbrauch um 10 %. Beim Diesel schluckt der VTG-Lader sowieso jedes vernünftige Motorgeräusch. Macht euch mal locker.

20:09 | Leser-Kommentar
Ad-Blue Diskusion. Vor drei Jahren war ich mit eigenem Fahrzeug u.a. unterwegs zur Krim. Auf dem Hinweg nahm ich die Fähre und auf dem Rückweg die gerade geöffnete Brücke (Übrigens waren die einzigen, die dort den deutschen Soldatenfriedhof mit 50.000 Gräbern besuchten AFD Abgeordnete die namentlich nicht genannt werden durften, da die Krim damals schon sanktioniert wurde) aber ich schweife ab…..ein LKW Fahrer auf der Fähre mit einem recht neuen Iveco erklärte mir, das bei Iveco nur die Armaturentafel gelöst und lediglich ein Relais getauscht wurde. Vorbei war es mit Ad Blue. Dies wurde bei Iveco in Russland ausgeführt. Ergebnis war Leistungszuwachs und etwas Kraftstoffersparnis. Dies wurde mir auf meinem Weg nach Wladiwostok des Öfteren von anderen LKW Fahrern bestätigt.

Autor: mengenlehre

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