„Verschwiegenes Referendum“ im Herzen der EU – Kritische Leser zwingen Qualitätsmedien in die Knie!

"Verschwiegenes Referendum" im Herzen der EU - Kritische Leser zwingen Qualitätsmedien in die Knie!

Foto: RIA Novosti

STIMME RUSSLANDS Nachdem die meisten deutschen Medien weder am vergangenen Sonntag, noch am darauffolgenden Montag über die Venedig-Abstimmung berichteten, sondern sich weitgehend auf die Krim-Referendums-Schelte einschossen, mussten sie nun wohl oder übel nachziehen! Zu groß war vermutlich der öffentliche Druck in den Online- und Kommentatoren-Foren der herkömmlichen Zeitungen etc.

Ein großer Erfolg für die „unabhängige“ Presse, die – man höre und staune – dieses Mal der deutschen Mainstream-Presse ein weitgehend verschwiegenes Thema vorgegeben hat. Natürlich schlägt das Medienkartell zurück. Und wie zu erwarten wird natürlich die „Verschwörungskeule“ ausgepackt. Was sonst, ist man da versucht zu sagen.

Ich möchte dahingehend auf zwei Beispiele eingehen: Zum einen auf die Berichterstattung des „Stern“ als Printmedium und von „n-tv“ als TV-Sender.

Zur nachgeholten „Venedig-Referendum“-Berichterstattung des „Stern“

mit dem vielsagenden Titel: „Venedig ist nicht die Krim“. Nun ja, wäre hätte das gedacht, will man da zum zweiten Mal sagen. Der Artikel ist ironisch geschrieben, man merkt ihm an, wie unangenehm es für einen „Medien-Player“ doch ist, wenn andere zuerst Themen aufgreifen. Themen, die man eigentlich nicht will, sonst hätte man ja schon vorher darüber geschrieben. So einfach ist das.

Zunächst wird zugegeben: „Doch nicht nur am Schwarzen Meer gibt es eine Volksbefragung über die Unabhängigkeit einer Region. Auch in der EU will eine Region frei sein. Der Ruf nach Selbstbestimmung hat Venetien erreicht. Verona, Padua, Venedig – die reichen Städte Norditaliens stimmen online und in Wahlbüros über ihre Unabhängigkeit vom Rest Italiens und dem damit verbundenen Austritt aus EU- und Nato-Mitgliedschaft ab. Bis Sonntag haben die Wähler Zeit sich zu entscheiden, ob sie für oder gegen den Kleinstaat Venetien stimmen“.

Um dann gleich festzustellen, dass diese Volksbefragung „vor allem russische Medien auf den Plan gerufen“ hätte: „Diese berichten, anders als deutschsprachige Medien ausführlich über die parteiübergreifende Bewegung an der Adria. Üben Kritik an den westlichen Medien, kritisieren eine einseitige Berichterstattung, die unter anderem die beschränkte Wahlmöglichkeit der Bewohner auf der Krim beanstandet, nicht aber darüber berichtet, dass in Italien auch nur eine Frage zur Auswahl steht.“

Dem kann man natürlich voll und ganz zustimmen.

Der „Stern“ weiter: „Überhaupt sind russische Medien voll mit Berichten über die Ereignisse in Italien. Findet man weder in den deutschen, noch in den italienischen Nachrichten Zahlen über die laufende Abstimmung, hat der Radiosender ‚Stimme Russlands‘ auf seiner Internetseite neben einem Interview mit dem Initiator der Referendumskampagne, Gianluca Busato, auch Umfragewerte aufgeführt, die besagen, dass sich 64 Prozent der Venezianer vom Rest des Stiefels loslösen wollen. Auch auf der kremeltreuen Internetseite „Russland.ru“ wird in der Glosse „Venedig tut es auch – Referenden sind schick“ über die Abstimmung in Italien geschrieben. In den sozialen Medien wird vor allem bemängelt, dass die großen deutschen Tageszeitungen das Thema nicht aufgreifen. Es sich um einen Boykott handelt und die Presse- und Meinungsfreiheit eingeschränkt und die Deutschen Opfer der einseitigen Kontra-Russland-Berichterstattung sind.“

Auch dem ist nichts hinzuzufügen.

Doch die „Verteidigung“ des „Sterns“, warum darüber nicht berichtet wurde, erinnert an das Trotzverhalten eines Kleinkindes:

„Über andere Referenden, wie die in Schottland oder Katalonien wurde und wird ausführlich berichtet, doch das Referendum in der Lagunenstadt hat nicht die Bedeutung, wie aktuell das Referendum auf der Krim. In Italien geht es nicht tatsächlich um die Loslösung einer Region, vielmehr um die öffentliche Darstellung von Unzufriedenheit. Seit Jahren unterstützt der reiche Norden den armen Süden. „Wir zahlen Rom 70 Milliarden Euro Steuer, 9 Milliarden sind allein die Zinsen, die wir für die gewaltige Verschuldung Italiens zurückzahlen müssen“, sagt Busato der ‚Wiener Zeitung‘. „Die Selbstbestimmung würde uns erlauben, dieses Geld auf lokaler Ebene verwalten.“ Doch dazu wird es vermutlich nicht kommen. Anders als die hohen Umfrageergebnisse, die in den russischen Medien ohne Angabe von Quellen aufgeführt werden, sind in den ersten Tagen der Abstimmung nur 11 Prozent der Wahlberechtigten zur Urne gegangen. Und auch wenn sich die Zahl in den nächsten Tagen noch erhöhen wird, ist selbst bei einem Abstimmungsergebnis, dass die Loslösung Venetiens zur Folge hätte, keine Konsequenz zu befürchten. Denn wie in den Abstimmungen zuvor in Italien, die wie im aktuellen Fall auch von Privatpersonen initiiert wurden, müsste Rom dem Referendum zustimmen.“

Natürlich haben die vielen aufgebrachten User, Leser und Zuschauer nie behauptet, dass das Referendum auf der Krim dieselbe Bedeutung wie das auf der Krim hat. Aber sie haben sich darüber zu Recht beschwert, dass die herkömmliche Qualitätspresse dies überhaupt verschwiegen hat! Das ist der entscheidende Punkt!

Lächerlich wird es dann, wenn suggeriert wird, bislang wären ja ohnehin nur 11 Prozent der Wahlberechtigten in Venetien zur Urne gegangen. Wusste der „Stern“ schon am Sonntag, dass es diese – bislang sicher geringe Wahlbeteiligung – geben wird und hat deshalb nicht berichtet? Nostradamus in Hamburg oder wie? Ein Argument also, das – ich wiederhole mich – lächerlich ist und den Grundsätzen einer Informationsverbreitung wiederspricht.

Dann verweist der „Stern“ auf „n-tv“, von dem der Autor des Artikels wohl abgeschrieben hat: „Doch, wie ’n-tv‘ berichtet, lässt die italienische Verfassung keine Unabhängigkeitsreferenden einzelner Regionen zu. Somit hat das Referendum an der Adria nicht die Bedeutung, die sie braucht, um die Nachrichten über die Krim vom medialen Sockel zu stoßen. So sehr sich die russischen Medien auch anstrengen mögen.“

Vor allem im letzten Satz wird der „Futterneid“ eindeutig, der gegenüber der russischen Presse herrscht, die das Venedig-Referendum in ihre Berichterstattung aufnahm!

Nun zu „n-tv“

Der Titel ist unmissverständlich: „Die Mär vom ‚Referendum‘ in Venedig.“ Und der Untertitel „Moskaus Propaganda-Krieg in Deutschland“ macht sofort klar, wohin die Reise gehen wird“

Doch zunächst wieder das beleidigte Eingeständnis: „Die Frage taucht immer wieder auf: „Warum berichten deutsche Medien nicht über das Referendum in Venedig?“ Sie findet sich in den Kommentarspalten unter Artikeln über die Krim-Krise und in Foren. Sie erreicht Redaktionen – auch n-tv.de – per E-Mail, Leserbrief und Telefonanruf, über Facebook und Twitter. Genau genommen handelt es sich dabei nicht einmal um eine Frage, sondern um eine Unterstellung: Die deutsche Presse ist heuchlerisch, sie verheimlicht, dass sich die Lagunenstadt und mit ihr die Region Venetien von Italien abspalten will, während Journalisten in aller Breite über die Ereignisse auf der Halbinsel am Schwarzen Meer berichtet. Dahinter steht der Vorwurf, dass die deutsche Presse zu einem Instrument westlicher Propaganda verkommen ist.“

Und dann wird die Verschwörungs-Propaganda-Keule ausgepackt, wie anno dazumal im Kalten Krieg: „Tatsächlich sind wohl die Menschen, die diesen Vorwurf erheben, Propaganda zum Opfer gefallen. Die Geschichte des „Referendums“ in Venedig zeigt, wie der Kreml in der Krim-Krise die Stimmung der Bevölkerung in Deutschland und dem Rest Europas zu beeinflussen versucht.“

„Es ist von einer „historischen Entwicklung“ im „Herzen der EU“ die Rede, die völlig an den EU-Bürgern vorbeigeht.“

„n-tv“ legt nach, dass es sich bei den „drei Medien“, die darüber berichten, „nicht um irgendwelche deutsch- und englischsprachigen Medien mit Fokus auf Russland“ handelt. Sondern: „Stimme Russlands“ ist eine staatliche russische Rundfunkanstalt. „Russland.ru“ ist registriert beim russischen Ministerium für Presse-, Fernseh- und Radioangelegenheiten. Und „Russia Today“ ist ein staatlich finanzierter Sender mit Sitz in Moskau, dessen vornehmliche Aufgabe es ist, dem Ausland die putinsche Weltsicht zu vermitteln.“

Doch auch hier vermittelt der Autor des „n-tv“-Artikels ein völlig falsches Bild: Denn die Berichterstattung über das Venedig-Referendum erstreckte sich nicht nur auf „Russia Today & Co“, wie es der Sender lapidar und falsch ausdrückte, sondern auch auf andere europäische Medien.

Schon alleine damit ist die Quintessenz oben genannter Artikel von „n-tv“ und des „Stern“, die von einer russischen Propaganda sprechen, wohl ad absurdum geführt!

Zusammengefasst:

Blogger, User, Zuschauer und Leser – also Konsumenten der herkömmlichen deutschen „Qualitätsmedien“ – gingen erfolgreich auf die Barrikaden gegen eine tendenziöse und einseitige Berichterstattung, in der zudem wichtige Fakten verschwiegen werden!

Möge dieser Fall Beispiel dafür sein dass sich der Großteil der Bürger nicht mehr an der Nase herumführen lässt.

Gott sei Dank stirbt die Wahrheit nämlich nicht immer!

 

*Dieser Artikel wurde zuerst auf dem Blog des Kommentators guidograndt.wordpress.com veröffentlicht.

 

**Der Autor des Kommentars, Guido Grandt, ist deutscher investigativer Wirtschafts-Politik- und Gesellschafts-Publizist und TV-Redakteur. Website: guidograndt.wordpress.com

 

Die Meinung des Autors stimmt nicht unbedingt mit der Haltung der Redaktion überein.
Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/2014_03_19/Verschwiegenes-Referendum-im-Herzen-der-EU-Kritische-Leser-zwingen-Qualitatsmedien-in-die-Knie-1111/

Lawrow: Referendum auf Krim entspricht Völkerrecht

Lawrow: Referendum auf Krim entspricht Völkerrecht

Foto: EPA

STIMME RUSSLANDS Das Referendum, das auf der Krim stattfindet, entspricht völlig dem Völkerrecht und der UN-Charta, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow.

Lawrow sagte dies am Samstag bei einem Telefonat mit US-Außenminister John Kerry, heißt es auf der offiziellen Webseite des russischen Außenministeriums.

Das Telefongespräch fand auf Initiative der amerikanischen Seite nach dem Treffen von Lawrow und Kerry in London statt. Dieses Treffen wurde als letzter Versuch, eine politische Krise wegen des Referendums über die Unabhängigkeit der Krim zu verhindern, empfunden.

Infografik: Die Geschichte der Krim. Wichtigste Weichen
Weiterlesen:
http://german.ruvr.ru/news/2014_03_16/Lawrow-Referendum-auf-Krim-entspricht-Volkerrecht-3642/

Eine Frau mit Charakter

Argentinische Präsidentin verurteilt westlichen Standpunkt zur Krim-Lage

Argentinische Präsidentin verurteilt westlichen Standpunkt zur Krim-Lage

Foto: EPA

STIMME RUSSLANDS Die argentinische Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner hat erinnert, dass in der UN-Charta das Recht der Völker auf Selbstbestimmung festgelegt sei und diese Norm für alle Länder gelte.

Kirchner verglich die Lage auf der Krim mit einem anderen Ereignis in der Geschichte. Vor einem Jahr wurde ein Referendum auf den Falklandinseln durchgeführt, die von Argentinien und Großbritannien beansprucht werden.

1982 hatte Großbritannien bei einem bewaffneten Konflikt seine Hoheit über die Inseln bestätigt.

Im März 2013 äußerten sich fast alle Bewohner der Insel dafür, im Bestand des Königreichs zu bleiben. Damals, erinnerte Kirchner, bestritt die Uno die Legitimität dieses Referendums nicht.
Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/news/2014_03_18/Argentinische-Prasidentin-verurteilt-Position-des-Westens-bezuglich-der-Krim-5945/

Krim Volksabstimmung korrigiert Fehler der Sowjetzeit

Gorbatschow: Krim Volksabstimmung korrigiert Fehler der Sowjetzeit

18/03/2014 07:56:00
image

Die Menschen auf der Krim sollten nicht mit Sanktionen bestraft werden. Sie haben mit der Volksabstimmung die Fehler der Sowjet-Ära korrigiert, sagte der frühere sowjetische Staatschef Michail Gorbatschow.

„Früher wurde die Krim mit der Ukraine unter sowjetischen Gesetzen zusammengeführt, genauer durch die Gesetze der kommunistischen Partei, ohne das Volk zu fragen, und jetzt haben sich die Leute entschieden, diesen Fehler zu korrigieren. Dies sollte statt mit Sanktionen, begrüsst werden „, sagte er gegenüber Interfax am Montag.

Gorbatschow lobte die Volksabstimmung, sie „spiegelt die Wünsche der Bewohner der Krim wider“.

Quelle : http://www.schweizmagazin.ch/nachrichten/ausland/18639-Gorbatschow-Krim-Volksabstimmung-korrigiert-Fehler-der-Sowjetzeit.html

Europawahl: Wer keinen Krieg will, der wählt alternativ

Europawahl: Wer keinen Krieg will, der wählt alternativ

05/03/2014 15:12:00
Bei den kommenden Europawahlen haben die Deutschen nur eine kleine Chance etwas gegen einen möglichen Krieg in der Ukraine zu unternehmen. Sie müssen die Parteien der Groko aus dem Europaparlament wählen.

Im Grunde ist es ganz einfach in der Krise um die Ukraine ein wichtiges Wort mitzusprechen. Die Deutschen müssten nur einmal geschlossen handeln und allen Parteien die zur Groko gehören, sowie die FDP und die Grünen, einfach bei der kommenden Europawahl aus dem Parlament in Strassburg hinausbefördern und sich für alternative Parteien entscheiden.

Ein Beispiel wäre die AfD, die alternative Liste für Deutschland. Sie ist gegen den Beitritt zur EU von Staaten wie z.B. der Ukraine und könnte den Wahnsinn stoppen. Grosser Vorteil, sie will die direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild nach Deutschland bringen. Auch die Linke scheint bemüht etwas klaren Kopf zu behalten und könnte eine Alternative sein. Sie will Möglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger, die Politik direkt zu beeinflussen.

Etwas gegen die EU ist auch die CSU, die wohl seriöseste der Parteien. Sie hält derzeit nichts von Sanktionen gegen Russland, ist ohnehin sehr EU kritisch eingestellt, würde auch die unkontrollierte Zuwanderung stoppen und mag ein bisschen direkte Demokratie.

Wie die Deutschen entscheiden bleibt abzuwarten. Es ist schwer dieses Volk überhaupt dazu zu bewegen sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Sollte die Wahl zugunsten der etablierten Parteien ausfallen, wird Deutschland unweigerlich wegen der Ukraine in einen Krieg hineingezogen, der der letzte in der Existenz Deutschlands gewesen sein dürfte, bevor die Lichter für immer ausgehen.

Quelle : http://www.schweizmagazin.ch/nachrichten/deutschland/18485-Europawahl-Wer-keinen-Krieg-will-der-whlt-alternativ.html

Gruß in die Schweiz

AfD gegen Aufnahme der Ukraine in der EU

AfD gegen Aufnahme der Ukraine in der EU

18/03/2014 15:32:00
Zur Debatte um eine Aufnahme der Ukraine in die Europäische Union erklärt der stellvertretende Sprecher der Alternative für Deutschland, Alexander Gauland:

„Die aktuelle Diskussion um eine etwaige Aufnahme der Ukraine in die EU ist völlig unsinnig und entbehrt jeglicher Grundlage. Die Ukraine ist weit davon entfernt, die EU-Beitrittskriterien zu erfüllen und würde sich als eine grosse Belastung für die ohnehin schon durch die Aufnahme von Bulgarien und Rumänien überdehnte EU entpuppen.

Die Debatte über eine Aufnahme der Ukraine jedoch vor dem Hintergrund des Konfliktes mit Russland anzustossen, ist nicht nur unklug, sie setzt die Glaubwürdigkeit der EU aufs Spiel und ist brandgefährlich. Denn der Konflikt wird nicht durch einen möglichen Beitritt der Ukraine gelöst, er würde noch weiter verschärft und die Fronten endgültig verhärten.

Die EU muss endlich mit ihrem reflexartigen Rettungswahnsinn in Bezug auf die Ukraine aufhören und den Konflikt unter diplomatischer Leitung und Einbeziehung der russischen Interessen vernunftorientiert angehen. Nur so kann eine Rückkehr zur Normalität gewährleistet werden.“

Quelle : http://www.schweizmagazin.ch/nachrichten/deutschland/18649-AfD-gegen-Aufnahme-der-Ukraine-der.html

Konfrontation nach Krim-Referendum

Konfrontation nach Krim-Referendum

Konfrontation nach Krim-Referendum

Foto: Paul J. Richards / AFP

STIMME RUSSLANDS Was für eine Farce! Die EU verhängt nach dem Krim-Referendum Strafmaßnahmen gegen russische Politiker. Wirtschaftssanktionen sollen folgen. Das per Staatsstreich an die Macht gekommene Regime in Kiew, maßgeblich von Faschisten mitgetragen, wird wiederum für seinen Westkurs belohnt.

Auf dem EU-Gipfel in Brüssel in dieser Woche soll ein Assoziierungsabkommen unterzeichnet werden. Damit ist die weitere Konfrontation in der Ukraine programmiert – und vielleicht auch für eine rechte Gewalteskalation hierzulande.

Die Bevölkerung der Schwarzmeerhalbinsel Krim hat sich nach dem Umsturz in der ukrainischen Haupstadt Kiew im Februar nun mit überwältigender Mehrheit für eine Anbindung an Russland ausgesprochen. Das Votum ist klar. Ebenso das der Europäischen Union: Die EU wertet die Volksabstimmmung als „illegal“ und hat unter anderem gegen die Organisatoren Einreiseverbote verfügt sowie deren Auslandskonten gesperrt. Und der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier resümiert: „Das ist nicht nur völkerrechtlich inakzeptabel, sondern es ist völkerrechtswidrig, was dort betrieben wird.“ Der SPD-Politiker ist besonders qualifiziert für derlei juristische Wertungen: In wenigen Tagen jährt sich zum 15. Mal der völkerrechtswidrige Überfall der Nato auf Jugoslawien, den er seinerzeit als Chef des Kanzleramts unter Gerhard Schröder befördert und unterstützt hat. 

Auch sonst sind Steinmeier – und mit ihm dem Gros der deutschen Medien – internationale Vereinbarungen schnurz, wenn sie nicht ins Konzept passen. Zusammen mit seinem polnischen und französischen Amtskollegen hatte er am 20. Februar in Kiew ein Abkommen zwischen der ukrainischen Opposition und Staatschef Viktor Janukowitsch erwirkt. Das sah vorgezogene Präsidentschaftswahlen vor, außerdem die Bildung einer Übergangsregierung der nationalen Einheit, die Einrichtung einer Kommission zur Untersuchung der Gewalteskalation auf dem Maidan mit Dutzenden Toten sowie die Entwaffnung der Regierungsgegner.

Die Tinte auf dem Papier war noch nicht trocken, da war Janukowitsch außer Landes gejagt und ein Übergangspräsident installiert. Für den 25. Mai sind Neuwahlen terminiert. Die prowestliche Ad-hoc-Regierung, der die faschistische Swoboda-Partei und Schlägern vom „Rechten Sektor“ angehören, repräsentiert bestenfalls den Westen des Landes, und eben nicht die ganze Ukraine – und schon gar nicht die mehrheitlich russisch geprägte Krim.

Die vom Westen gehypten Kiewer Regenten denken auch gar nicht daran, von einem unabhängigen Team internationaler Experten untersuchen zu lassen, wer für die Toten auf Seiten der Protestierer und der Polizei verantwortlich ist. Und in Brüssel und Berlin denkt niemand daran, hier zu drängen – trotz vieler Hinweise, dass die Scharfschützen aus den Reihen der einstigen Regierungsgegner instruiert worden sind. Die Forderung Russlands, die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit solle dem nachgehen, verhallt bis heute. Geht es nach der EU, soll die OSZE einzig auf der Krim tätig werden. Dabei wäre eine erste vertrauensbildende Maßnahme, die Vorgänge in Kiew lückenlos aufzuklären.

Und hatten Steinmeier und Co. nicht auch mit ihrer Unterschrift garantiert, dass die von den hiesigen Medien als „friedliche Demonstranten“ gefeierten Kämpfer vom Maidan binnen weniger Tage ihre Waffen abgeben? Im Westen hat man das großzügig vergessen, in Donezk, Charkiw und Sewastopol eben nicht. Statt abzurüsten haben sich die ukrainischen Faschisten in den Depots von Armee und Polizei bedient. Medienberichten zufolge sollen sie selbst Boden-Luft-Raketen mitgenommen haben. Wer kann ausschließen, dass das erbeutete Kriegsgerät nicht irgendwann auch „befreundeten Waffenbrüdern“, darunter deutsche Neonazis, zur Verfügung gestellt wird?

Der Kuschelkurs mit Kiew könnte also noch für ganz andere Konfrontationen sorgen. Das Schweigen der Mainstreammedien dazu und die ausschließlich Fixierung auf das Krim-Referendum grenzt an Kollaboration.
Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/2014_03_18/Konfrontation-nach-Krim-Referendum-1788/

Kiew will in Kürze EU-Beitritt beantragen

Thema: Regelung der Krise in der Ukraine

Kiew will in Kürze EU-Beitritt beantragen

Kiew will in Kürze EU-Beitritt beantragen

© AFP 2014 Sergey Supinsky

00:14 19/03/2014
KIEW, 18. März (RIA Novosti).

Die krisengeschüttelte Ukraine will in Kürze einen EU-Beitritt beantragen. Der Entwurf eines entsprechenden Beschlusses wurde am Dienstag in der Obersten Rada eingebracht, wurde in Kiew offiziell mitgeteilt.

Autoren des Dokuments sind zwei Abgeordnete von der Vaterlandspartei der Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko sowie ein unabhängiger Abgeordneter.

Zuvor hatte EU-Erweiterungskommissar Stefan Füle vorgeschlagen, die Ukraine in die Europäische Union aufzunehmen. Ende Februar nahm das Europaparlament eine Resolution an, in Kiew im Grunde genommen eine EU-Mitgliedschaft in Aussicht gestellt wurde.

 

Quelle : http://de.ria.ru/politics/20140319/268065071.html

Französischer Politiker kritisiert USA und EU für „verantwortungslose Ukraine-Politik“

 

Französischer Politiker kritisiert USA und EU für „verantwortungslose Ukraine-Politik“

Thema: Regelung der Krise in der Ukraine

Französischer Politiker kritisiert USA und EU für „verantwortungslose Ukraine-Politik“

Französischer Politiker kritisiert USA und EU für „verantwortungslose Ukraine-Politik“

© REUTERS/ David Mdzinarishvili

18:55 10/03/2014
PARIS, 10. März (RIA Novosti).

Der Kovorsitzende der französischen Linken Front, Jean-Luc Mélenchon, hat die Ukraine-Politik Europas und der USA als „verantwortungslos und provokatorisch“ kritisiert.

„Westliche Länder verhalten sich verantwortungslos. Die nordamerikanischen Puppenspieler haben die Situation jetzt außer Kontrolle“, wurde der Ex-Präsidentenkandidat am Montag von der Nachrichtenagentur AFP zitiert. „Sie (USA) möchten die NATO-Grenzen näher zu Russland verschieben, was unzulässig und doof ist.“

In einer Stellungnahme zu Handlungen Frankreichs im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise sagte Mélenchon, Präsident (Francois) Hollande unternehme nichts, und rief Paris auf, bei den Verhandlungen zu vermitteln. „Es hat keinen Sinn, noch mehr Öl ins Feuer der Ukraine oder der Krim zu gießen. Frankreich hat bei den Gesprächen mit Russland zu vermitteln, wie dies in unserer historischen Tradition immer der Fall war.“

Er sei davon überzeugt, dass sich die ukrainische Regierung aus Rechtsradikalen und Nationalisten zusammensetzt, die die Bevölkerung massiv unterdrücken würden, sagte Mélenchon.

Quelle: http://de.ria.ru/politics/20140310/268009885.html

Sehr Lesenswert, nun wird auch hoffentlich dem letzten Vollpfosten klar weshalb Europa für die Ami´s die Kohlen aus dem Feuer holen soll

Massive Budget Cuts Would Redefine U.S. Military

The Pentagon’s plan includes cutting 80K soldiers, 10K Marines and all A-10 ‘Warthogs.‘

U.S. military personnel bow their heads during a ceremony signifying the departure of U.S. troops from Iraq on Dec. 15, 2011, in Baghdad, Iraq.

Secretary of Defense Chuck Hagel’s proposed budget would cut more than $75 billion in military spending due to sequestration alone.

By Feb. 24, 2014 2 Comments SHARE

The American military is preparing to go under the knife, bracing for proposed cuts that would turn it into a force almost unrecognizable from its post-Cold War ancestor that endured roughly 13 years of protracted ground war in the Middle East.

Citing massive budget constraints at home, as well as growing and ill-defined threats across the globe, Secretary of Defense Chuck Hagel on Monday previewed the budget he will present to Congress next week that seeks to find more than $75 billion in immediate savings due to automatic cuts known as sequestration, on top of other planned defense spending cuts. 

[OPINION: Hagel Is Right to Work With Congress on Defense Cuts]

As one senior defense official said, “This is a very consequential budget.” 

“This is a different time,“ Hagel said Monday. „This is the first time in 13 years we will be presenting a budget to the Congress of the United States without a war footing.”

Hagel also pointed to the „Pacific rebalance“ that has been a signature of President Barack Obama’s foreign policy, while also addressing the growing al-Qaida threat in North Africa and the Middle East. 

“American dominance on the seas, in the skies, and in space can no longer be taken for granted,” Hagel said, repeating a common mantra in the Obama administration to push for new space-age planes, ships and other technology that would allow the U.S. to compete with countries like China and Russia. Giving this business to the defense industrial base is a national security priority in itself, the Pentagon says. 

Among the most drastic proposed changes is a massive slash to the total number of active-duty ground troops in favor of more maneuverable forces such as special operations commandos. The new budget would create a force that could only respond to one major ground campaign, as opposed to the military that took on widespread fights simultaneously in Iraq and Afghanistan. 

Editorial cartoon on defense spending

See Photos

Defense Spending Cartoons

The number of Army soldiers would fall from 520,000 current active troops down beyond the original projection of 490,000 to as few as 440,000 — a level unseen since the end of World War II. If sequestration persists through 2016, that number could fall to 420,000. 

“You’ll have a smaller force, a less capable force, maybe a force that cannot react as quickly,” a senior military official said Monday, speaking on the condition of anonymity. “That gives you less margin of error in what could end up being major ground warfare anywhere in the world, you name it.” 

Army Gen. Martin Dempsey, the chairman of the Joint Chiefs of Staff, cautioned against settling for the extreme cuts under sequestration.

„I’m telling you, 420 is too low,“ he told reporters after Hagel’s remarks.

The continued paycheck increase for all troops also would be slowed from 40 percent since 2001 down to only 1 percent in the proposed budget. One-star generals and admirals and above would have their pay frozen. All housing budgets also would drop from 100 percent down to 95 percent, and commissaries would get cuts to some of the subsidies that keep prices at the on-base shops low. 

The Marine Corps would lose a significant number of troops, dropping from its current level of 190,000 to 182,000, and focusing on its traditional role of crisis response and maritime-based missions. Under sequestration, that troop level could drop to 175,000.

The Air Force would lose the A-10 Thunderbolt II, the Cold War era tank-buster affectionately known as the “Warthog” for its unconventional but rugged airframe. It found a renewed and hardcore following among the ground troops in Iraq and Afghanistan it helped defend, but lost out to the F-35 Joint Strike Fighter and other existing aircraft that can use increasingly effective precision munitions, Hagel said. 

Airmen also would say goodbye to the U-2 spy plane in favor of a drone alternative, the Global Hawk. This decision represents a broad approach for the military, enticed by the cost-effectiveness of unmanned platforms like the Global Hawk, as well as the Predator and Reaper drones that cut their teeth in the skies over Iraq and Afghanistan. 

[OPINION: How Congress and the Pentagon Will Bust Defense Spending Caps]

The Navy would scrap the 20 extra littoral combat ships (LCS) it originally thought it would build, leaving the force of “vanilla platforms” designed to fight submarines and find mines at its current projected level of 32. Concerns over the LCS’ ability to operate in a hostile environment has prompted the Pentagon now to develop a more lethal alternative.

The Army National Guard, which shared a uniform and fought alongside active-duty troops throughout the wars in the Middle East, would not get its post-Afghanistan wish of becoming a ready alternative to a larger active-duty force. It may drop to as few as 335,000 guardsmen, or 315,000 under sequestration. Guard officials, including National Guard Bureau Chief Gen. Frank Grass, have maintained that the force must have the same capabilities as the active Army so that it can step in when called upon, as it has throughout the war in Afghanistan. 

The Guard would, however, lose its entire fleet of AH-64 Apache attack helicopters, which the regular Army would take over. The Army, in turn, would give the Guard UH-60 Black Hawk helicopters to assist with its domestic disaster response mission. 

All OH-58 Kiowa scout helicopters would be retired. If sequestration continues, half of the Guard’s helicopters would be cut. 

“Sequestration requires cuts so deep, so quickly, that we cannot shrink the size of our military fast enough,” Hagel said Monday. “In the short term, the only way to implement sequestration is to sharply reduce spending on readiness and modernization, which would almost certainly result in a ‘hollow force,’ one that isn’t ready or capable of fulfilling assigned missions. 

“In the longer term, after trimming the military enough to restore readiness and modernization, the resulting force would be too small to fully execute the president’s defense strategy.” 

Ukraine – dein Schicksal. Nachrichten und Meinungen – Teil 21.

Putin steht jetzt , genau wie Hitler 1939 in einer präkären Lage, jedoch wird er es sich nicht gefallen lassen weiter atomar eingeengt zu werden.
Zu deutsch : entweder die NATO, EU und die AMI´s geben Ruhe oder es kommt zum bewaffneten Konflikt … diesmal mit chinesischer und nordkoreanischer Hilfe und für die Amerikaner wird sich das Trauma von Vietnam ein zweites Mal wiederholen … und Europa endet wieder in einem Scherbenhaufen.

russianmoscowladynews

*********************************

17:37 Uhr

1. Die ukrainische „Regierund“ bestellte heute ihren Konsul aus Russland zurück, angeblich zu Konsultationen wegen der Situation in Krim.

2. Vorhin hat die „Regierung“ die Teilmobilisation des Militärs gen Ost- und Südost des Landes ausgerufen, man will 40 Tsd. an Freiwilligen erreichen.

3. Man hat der Werchowna Rada (parlament) ein Gesetzesentwurf vorgelegt. Das hat dieser da mit roten Schal initiiert und u.a. fordert:

* volle Kampfbereitschaftder Streitkräfte

* aufgrund der schlechten finanziellen Situation die NATO – Länder und USA um maximale materielle und moderne militärische Hilfe bitten

* alle diplomatische Beziehungen mit Russland abbrechen

* Visumpflicht mit Russland einführen

* Schwarzmeer Flotte denonzieren

* Vertrag über Freundschaft,Zusammenarbeit undPartnerschaftzwischen der Ukraine undder Russischen Föderation vom 31. Mai 1997 denonzieren

* Antrag auf beitritt zur EU

*Visafreiheitfür ukrainische Bürger, die Bereitstellung vonSoforthilfebei der Regelung derGrenze mit derRussischen…

Ursprünglichen Post anzeigen 682 weitere Wörter

Wird die Ukraine zum Nato-Mitglied ?

Wird die Ukraine zum Nato-Mitglied?

Wird die Ukraine zum Nato-Mitglied?

© Collage: STIMME RUSSLANDS

Die ukrainische Oberste Rada will auf den blockfreien Status verzichten und ein Gesetz über den Nato-Beitritt der Ukraine verabschieden. Der entsprechende Gesetzentwurf wurde von den Abgeordneten der Vereinigung „Vaterland“, darunter von Boris Tarasjuk verfasst. Tarasjuk, ehemaliger Missionsleiter der Ukraine bei der Nato, war dann Chef des Außenministeriums. Bekanntlich wurde 2008 beim Gipfeltreffen in Bukarest der Ukraine wie Georgien der Aktionsplan für die Nato-Mitgliedschaft verweigert, der dem Beitritt zum Bündnis vorangeht.

Inwieweit realisierbar ist heute die Mitgliedschaft der Ukraine in der Nato? Der russische Politologe Sergei Michejew hält ähnliches Vorgehen der Ukraine für einen Versuch, gegen Russland ein weiteres Druckmittel einzusetzen.

„Bedauerlich ist es, dass weder Kiew noch seine Partner im Westen gegenüber Russland keine positiven Argumente anführen. Seien wir mal ehrlich: die ganze Situation resultiert aus der superaggressiven Einstellung derjenigen, die in Kiew die Macht an sich gerissen haben. Ohne diese ultraradikalen neonazistischen Gruppierungen, ohne eine dermaßen eindeutige Unterstützung dieser Radikalen durch einige westliche Politiker wäre auch die Reaktion Russlands anders. Ob die Nato in diesem Punkt eine konsolidierte Position vertritt? Dort spielen zwar die Amerikaner die erste Geige. Aber Europa muss den einfachen Umstand einsehen: es wurde von den Amerikanern in eine sehr peinliche Situation verwickelt. Die erzeugen wie immer einen Spannungsherd Tausende Kilometer von der eigenen Grenze entfernt, Europa wird aber mit einer Menge Probleme konfrontiert, die es dann mit eigenen Ressourcen wird bezahlen müssen.“

Darüber hinaus wird die Ukraine laut dem Experten zusammen mit ihrem blockfreien Status auch die relativ friedliche Existenz der letzten 20 Jahre einbüßen. Russland ist ja auch heute noch de facto die Schutzmacht für die Unantastbarkeit der Grenzen aller postsowjetischen Staaten. Diesen Umstand kann nur einer ignorieren, der sich mit dem geopolitischen Spiel nicht auskennt aber zu spielen versucht.

2002 wurde der Nato-Beitritt der Ukraine erstmals offiziell bekanntgegeben, dem waren bestimmte Handlungen der Allianz vorangegangen, erinnert sich der ukrainische Publizist aus Kiew Wadim Dolganow:

„Die Nato hat schon 1991 begonnen, sich in die Ukraine einzuschleichen (also, nach dem Zerfall der UdSSR). Dieses sehr langsame und freche Einschleichen, wie so Manches, was hier die Amerikaner machen, hat System und verläuft nach Plan. Was die Expertengemeinschaft betrifft, ist sie gegenwärtig in Kiew wie in anderen Regionen der Ukraine stark gespalten. An der Macht stehen heute dieselben Marionetten, die nach dem Maidan 2004 eingesetzt wurden. Sie werden eine gefügige Politik betreiben und alle Anweisungen Brüssels und Washingtons befolgen. Allerdings können sich die Amerikaner schwerlich dazu entschließen, die Ukraine in die Nato aufzunehmen. Heutzutage kann man tatsächlich mit einem aktiveren Engagement der Nato-Mitgliedsstaaten in der Ukraine rechnen, besonders nach dem Referendum auf der Krim, dessen Ergebnis auf der Hand liegt. Jedoch werden meines Erachtens militarisierte Einheiten und Nato-Militärausbilder dort auftauchen, wie es seinerzeit in Georgien der Fall war.“

Wozu soll die Ukraine auf ihren blockfreien Status verzichten, da es doch durchaus erfolgreiche europäische Länder, EU-Mitgliedsstaaten und blockfreie Staaten gibt? Diejenigen, die die Macht in Kiew an sich gerissen haben, suchen sich der Verantwortung zu entledigen, meint Wladimir Scharichin, Vizedirektor des Instituts für GUS-Länder.

„Sie wollen die Probleme auf andere abzuwälzen. Und dies in einem Lande, das recht schwierig ist aus wirtschaftlicher, sozialer und ethnischer Sicht. In Wirklichkeit hat der Ukraine ihrem Nato-Beitritt nichts im Wege gestanden. Hindernisse wurden von anderen Ländern Europas in den Weg gestellt, in erster Linie von Deutschland. Die Nato hielt sogar in der Zeit der Konfrontation zwischen Juschtschenko und Timoschenko die Ukraine für ein Problemland, heute gibt es wesentlich mehr Gründe für die Absage. Kann denn die Nato einem Lande Garantien geben, das selbst in seiner Innenpolitik nicht in der Lage ist, ein Minimum an Übereinkommen zu erzielen bzw. an eigenen Versprechen einzuhalten?“

Darüber hinaus war eine der obligatorischen Voraussetzungen für den Nato-Beitritt schon immer das Fehlen von Territorialproblemen, betonte Andrei Baklanow, Vizepräsident des Russischen Diplomatenverbands. Dabei stellt die Krim ein Territorialproblem dar. Wichtig ist, ob es der Nato gelingt, ihre Truppen auf das ukrainische Territorium einzuführen, um, wie man sagt, zur Stabilisierung der Situation beizutragen? Laut Andrei Baklanow kann sie eindeutig beantwortet werden:

„Ich glaube, sagt Andrej Baklanow, kann unser Land jetzt einen Schritt machen über die Trennlinie zwischen dem, was in der Nähe unserer Grenzen geschehen darf und was nicht. Unter keinen Umständen dürfen wir den Einmarsch der Nato-Truppen und die Stationierung von Raketen zulassen – die Reaktion muss sehr scharf sein, insbesondere im militärischen Bereich.“

Auch der Erste Vizepräsident der Akademie für geopolitische Probleme Konstantin Siwkow schließt solche Entwicklung nicht aus:

„Sieht man sich die Landkarte an, stellt die Ukraine den einzigen geopolitischen Brückenkopf dar, von dem aus man großangelegte Schritte zur Destabilisierung Russlands ausführen kann. Die USA sind daran interessiert. Haben sie erst die Ukraine unter Kontrolle gestellt, die russische Schwarzmeerflotte aus Sewastopol rausgeworfen, dann machen die USA das Schwarze Meer de facto zum Binnenmeer der Nato. Ferner besitzt Russland in Ostukraine eine Reihe von Industriebetrieben, deren Schließung für Russland mit wirtschaftlichen Schäden verbunden ist. Im Hinblick darauf wird der Westen bis zum bitteren Ende um die Ukraine kämpfen. Die erste Aktion mit dem Maidan und der Machtergreifung wurde von dem Westen geplant, dies steht eindeutig fest. Im Moment wird ukrainisches Eigentum an ausländische – deutsche und amerikanische – Besitzer abgetreten.“

Neue Drohungen aus dem Westen ließen nicht lange auf sich warten. Russland würde kolossale wirtschaftliche und politische Verluste erleiden, falls es seinen Kurs gegenüber der Ukraine nicht ändert, erklärte am 13. März in ihrer Rede im Bundestag Angela Merkel. Am Tage zuvor, bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit dem polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk in Warschau, drohte die Bundeskanzlerin Russland mit neuen harten Sanktionen.

Allerdings wird dieser Standpunkt nicht von allen geteilt. Das zeigen Ergebnisse einer Umfrage, die im Auftrag der Deutsch-russischen Auslandshandelskammer in Deutschland durchgeführt wurde: Eine Mehrheit seiner Bürger billigt die Wirtschaftssanktionen gegen Russland nicht.

69% der Befragten lehnen sie als ein nicht unzweckmäßiges Werkzeug ab. Knapp zwei Drittel der Befragten (64%) befürchten direkte negative Auswirkungen der Konfliktsituation in der Ukraine auf Deutschland. Laut Deutschen kann der EU-Beitritt der Ukraine im Moment nicht zur Entspannung der Situation beitragen (ganz zu schweigen von dem Nato-Beitritt). Die Option des EU-Beitritts der Ukraine in den nächsten Jahren wird von nur 34% befürwortet, die Mehrheit (55%) lehnt sie ab.

Wie man so sagt, Zahlen sprechen für sich selbst.

Die Rede von Bundeskanzlerin war übrigens im Parlament nicht einseitig aufgenommen. So hat der Vorsitzende der LINKE-Fraktion Gregor Gysi die neue Regierung in Kiew als faschistisch bezeichnet:

„Die neue Regierung in Kiew wurde sofort anerkannt von Präsident Obama, auch von der EU, auch von der Bundesregierung. Der Vizepremierminister, der Verteidigungsminister, der Landwirtschaftsminister, der Umweltminister, der Generalstaatsanwalt das sind Faschisten. Der Chef des nationalen Sicherheitsrates war Gründungsmitglied der faschistischen Swoboda-Partei. Faschisten haben wichtige Posten und dominieren zum Beispiel den Sicherheitssektor. Noch nie haben Faschisten freiwillig die Macht wieder abgetreten, wenn sie einmal einen Teil davon erobert hatten. Zumindest die Bundesregierung hätte hier eine Grenze ziehen müssen, schon aufgrund unserer Geschichte.“

Zum Referendum auf der Krim sagte Gregor Gysi:

„Interessant ist, dass Sie, Frau Bundeskanzlerin, sagen, ein solcher Volksentscheid sei nach der ukrainischen Verfassung verboten. Wann gilt sie denn nun und wann nicht? Bei der Abwahl des Präsidenten gilt sie nicht, und bei der Abstimmung auf der Krim soll sie plötzlich gelten. Sie müssen schon wissen: Akzeptieren Sie die ukrainische Verfassung ganz oder nur in bestimmten Teilen, wenn es Ihnen genehm ist?“

Fasst man die Expertenschätzungen hinsichtlich des Gesetzentwurfes über den Nato-Beitritt der Ukraine zusammen, sind sie sich darin einig, dass die ukrainischen Behörden nicht einmal nach den ukrainischen Gesetzen legitim sind. So werden alle Beschlüsse der Obersten Rada einschließlich des angeblichen internationalen Vertrags über den Nato-Beitritt ebenfalls nicht legitim sein und können von jeder nachfolgenden Regierung in Abrede gestellt werden. Auch verrät die jetzige Voreiligkeit der ukrainischen Gesetzgeber ihre rechtliche Inkompetenz und politische Kurzsichtigkeit.

Beobachtermission auf Krim: Äußerst hohe Wahlbeteiligung, keine Vergehen

Beobachtermission auf Krim: Äußerst hohe Wahlbeteiligung, keine Vergehen

Beobachtermission auf Krim: Äußerst hohe Wahlbeteiligung, keine Vergehen

Foto: EPA

STIMME RUSSLANDS Eine nie da gewesene Wahlbeteiligung, keine Wahlvergehen, kein Zwang oder Druck auf die Wähler. Die Sicherheit wird auf einem hohen Niveau gewährleistet. Menschen kommen in die Wahllokale tatsächlich wie zum Fest. Diese Meinung äußerten im Gespräch mit der STIMME RUSSLANDS Mitglieder der Beobachtermission des russischen Senats beim Referendum auf der Krim.

Die Bewohner der Krim wählen ihre Zukunft: entweder sich mit Russland wiederzuvereinigen oder die Befugnisse der Region im Staatsverband der Ukraine zu erweitern. Trotz des schlechten Wetters haben selbst sehr betagte Krim-Bewohner am Urnengang teilgenommen. Die russischen Senatoren, die bereits mehrere Wahllokale in Simferopol und Jalta besucht haben, stellten keine Wahlvergehen fest, ihnen fiel die gute Bereitschaft der Wahllokale auf. Das Referendum stimmt mit internationalen Standards überein, entspricht dem Völkerrecht und der UN-Satzung, erklärte im Gespräch mit der STIMME RUSSLANDS der Erste Vizechef des Auswärtigen Ausschusses des Föderationsrates, Wladimir Dschabarow:

„Wir befinden uns in Jalta, haben inzwischen sechs Wahlbezirke besichtigt. Überall ist der Zulauf sehr groß. In einem Wahllokal bildeten die Wähler sogar Schlange, obwohl das Wetter sehr schlecht ist: böiger Wind, Regen, dennoch kommen Menschen. Überall ist die Lage ganz ruhig, ohne Ausschreitungen. Die Stimmabgabe erfüllt für unsere Begriffe alle internationalen Anforderungen. Offen gestanden habe ich vorläufig an dem, was da vorgeht, gar nichts auszusetzen.

Einen Wind wie hier habe ich noch nirgendwo und nie erlebt. Menschen kommen aber trotzdem. Sogar 80jährige Omas kommen am Stock ins Wahllokal, sie wollen am Referendum teilnehmen.“

Für die Bewohner der Krim ist der 16. März ein Feiertag, betonte im Gespräch mit der STIMME RUSSLANDS Igor Morosow vom Auswärtigen Ausschuss des russischen Föderationsrates. Laut dem Senator hat er in der ganzen Zeit seines Aufenthalts in Sewastopol noch keinem einzigen Gegner der Durchführung des Referendums angetroffen:

„Wir besuchen seit diesem Morgen Wahllokale der Stadt Sewastopol. Obwohl es regnet, ist der Zuspruch sehr groß. Man kommt mit Familie, mit Kindern. Wir sehen Senioren. Der zuständige Sekretär der Wahlkommission hat uns mitgeteilt, dass Menschen bereits am Dienstag kamen, um zu kontrollieren, ob sie auf der Liste standen. Es war nämlich bekannt geworden, dass das offizielle Kiew alle Wählerlisten blockiert hatte. Deswegen wurden sie von den Wahlkommissionen der Bezirke selbständig erstellt, anhand der letzten Wahlen von 2012, und die Menschen überprüften, ob sie auf den Listen standen.

Heute trifft jeder für sich eine historische Entscheidung. Wir verstehen diese Stimmung, sehen, dass jeder seinen Beitrag zu dem Sieg, wie es die Bewohner von Sewastopol so bezeichnen, leisten möchte, mit dem sie heute rechnen. Alle Wahllokale, die wir besichtigt haben, erfüllen die internationalen Anforderungen an die Durchführung von Referenden. Alle Unterlagen sind ganz in Ordnung. Auch professionelle Mitarbeiter werden eingesetzt, und sie haben sich meines Erachtens durchaus gut vorbereitet. Alles hält sich im Rahmen der internationalen Standards, es wird kein Druck ausgeübt. Man kann es sich sogar kaum vorstellen, dass auf die Bevölkerung Druck ausgeübt wird.

Wenn auch der Westen das Ergebnis des Volksentscheids nicht anerkennt, wissen wir, dass Russland jedenfalls seine historische Mission wahrnehmen wird. Im Völkerrecht und vor allem in der internationalen Praxis gibt es bereits Präzedenzfälle. Wir kennen alle Vorschriften der Uno, auf deren Grundlage sich Kosovo konstituiert hat. Deshalb sind wir uns absolut sicher, dass sowohl die Krim als auch Russland im Rahmen des Völkerrechts handeln“, so Igor Morosow vom Auswärtigen Ausschuss des russischen Föderationsrates.

Infografik: Die Geschichte der Krim. Wichtigste Weichen
Weiterlesen:
http://german.ruvr.ru/2014_03_16/Beobachtermission-auf-Krim-Au-erst-hohe-Wahlbeteiligung-keine-Vergehen-6431/

Putins genialer Schachzug

genial

Miscelaneous

Kollektive – unautorisierte – Übersetzung des heutigen (15. März 2014) Artikels auf FaktXeber

Russland hat einen GENIALEN ökonomischen „Schachzug“ gemacht, sie alle um den Finger gewickelt und in nur ein paar Tagen über 20 Mrd. Dollar verdient. Dazu hat es etwa 30 % der Aktien der eigenen Monopole zurückgeholt. Putin verkaufte sowohl die EU als auch Amerika für dumm, und wie SCHÖN! Vor den Augen der ganzen Welt hat er alles wie nach Noten gespielt.

Putin

Früher gehörte ein Teil der Aktien der Energiegesellschaften ausländischen Investoren (den Amerikanern und den Europäern) – das bedeutet, dass fast die Hälfte der Einkünfte aus der Öl- und Gasindustrie nicht in die Staatskasse Russlands, sondern auf die Konten der „Finanzhaie“ Europas ging. Im Zusammenhang mit der Situation auf der Krim fing der Rubel an, stark zu fallen, aber die Zentralbank machte nichts, um den Rubelkurs zu unterstützen. Es tauchten sogar Gerüchte auf, dass Russland einfach…

Ursprünglichen Post anzeigen 219 weitere Wörter

%d Bloggern gefällt das: