Islamisierung drückt aufs Tempo: Was soll aus uns werden?

Die Islamisierung schreitet voran –  In Österreich und Deutschland verdoppelt sich die Zahl der Muslime  alle zehn Jahre – Schon in zwanzig Jahren wird sie dort 40 Prozent der Bevölkerung ausmachen – Auf dem Weg in die zivilisatorische Selbstverstümmelung – Die Altparteien verraten ihr Volk, extremistischer geht’s nicht mehr!

„Wohin geht unser Weg? Was soll überhaupt aus uns werden – aus unserem Volk, unserem Staat, unserer Zukunft? Mit diesen Fragen setzt sich der österreichische Politikwissenschaftler Dr. Michael Ley anlässlich der Präsentation seines Buches „Die letzten Europäer“ auseinander.

Was er prognostiziert, kann uns nur erschrecken. Doch Ley orientiert sich an Tatsachen. Es sind die Folgen einer jahrelangen, von Vielen nur mäßig beachteten Politik. Wie unheilvoll sie war, wird bei Ley nur allzu deutlich. Nichts weniger als unser aller Schicksal steht zur Disposition!“ Dies erhielt ich am 16. Mai von der „Initiative Deutschland Jetzt“, vertreten von Lutz Radtke, den ich schon verschiedentlich zitiert*) und vorgestellt**) habe, und dem Mediziner Prof. Dr.  Rainer Gladisch. Die Initiative macht jetzt auf einen Vortrag des österreichischen Politikwissenschaftlers Dr. Michael Ley aufmerksam. Gehalten hat er ihn in Wien zwar schon im September 2017, aber dessen aufrüttelnder Inhalt ist nach wie vor aktuell. Leider.

Der Muslim-Anteil verdoppelt sich alle zehn Jahre

Ley spricht über den Inhalt seines Buches Die letzten Europäer. Radtke und Gladisch geben dazu einen kurzen Überblick und schreiben: „Was sagt nun Dr. Ley? Hier ein kleiner Vorgeschmack – die Logik seiner Gedankenführung mögen Sie bitte seinem kompletten Vortrag laut nachstehendem Video entnehmen (hier).

Es geht um den Islam und die massierte Zuwanderung von Moslems. Dr. Ley:

In Österreich haben wir gegenwärtig einen Anteil von 10 Prozent an unserer Bevölkerung. Der ist  vorsichtig geschätzt, weil es keine offizielle Statistik gibt und dürfte eher höher sein. Für eine Gesellschaft, deren indigene Bevölkerung zurückgeht (in Österreich wie in Deutschland) gibt es angesichts der bekannten moslemischen  Geburtenfreude die folgende Berechnung: Heute 10 Prozent Moslems, in 10 Jahren 20 Prozent Moslems, in 20 Jahren 40 Prozent Moslems.’ Der Moslem-Anteil verdoppelt sich also alle zehn Jahre. Das heißt, schon in wenigen Jahren wird Österreich islamisiert sein! In Deutschland droht uns das Gleiche.“

„Damit werden wir alle zu Zeitzeugen einer Zivilisationszerstörung“

„80 Prozent der Zuwanderer seit 2015 sind  Männer im Alter zwischen 18 und 30 Jahren. Das ist kein Zufall! Wenn diese Entwicklung fünf Jahre anhält, wird – so die einschlägige Berechnung – die Alterskohorte der 18 bis 30jährigen in Österreich (und praktisch auch in Deutschland) gleich sein. Angesichts der hohen moslemischen Kinderzahl wird also schon in wenigen Jahren die Islamisierung in diesen Ländern ‚durch’ sein. Das, so Dr. Ley, ist eine realistische Einschätzung! Jetzt ist es nicht mehr ‚5 vor 12’. Es ist ‚20 nach 12’! Damit werden wir alle zu Zeitzeugen einer Zivilisationszerstörung. Diese wiederum ist nicht nur der Islamisierung bzw. der Zuwanderung geschuldet – sie ist zugleich der Beweis unserer zivilisatorischen Selbstverstümmelung.“

Was Coudenhove-Kalergi schon 1925 wollte und beschrieb

Radtke/Gladisch weiter:

„Eine Überraschung ist das nicht. Seit Jahren schließlich läuft unsere Politik in diese Richtung. Warum entschied Angela Merkel die Öffnung der deutschen Grenzen? Warum durften und dürfen Migranten illegal nach Deutschland kommen und werden noch dazu mit großzügigen Sozialleistungen verwöhnt? Warum fordert die EU-Kommission ganz offen ein Ende monokultureller Staaten und lebt offensichtlich in den Illusionen eines Coudenhove-Kalergi, der schon 1925 den Neuen Menschen wollte und so beschrieb:

‚Der Mensch der (damals noch) fernen Zukunft wird ein Mischling sein. Die heutigen Rassen und Kasten werden der zunehmenden Überwindung von Raum, Zeit und Vorurteilen zum Opfer fallen. Die eurasisch-negroide Zukunftsrasse, äußerlich der altägyptischen ähnlich, wird die Vielfalt der Völker durch die Vielfalt der Persönlichkeiten ersetzen.’ 

Die Politik der offenen Grenzen und unsere Willkommenskultur? Die deutsche Bundeskanzlerin wurde schon 2010 mit dem Kalergi-Preis geehrt. Sie wird wissen, warum …“ (Näheres über den Freimaurer Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi und seinen Plan hierhier  und  hier.

Die Altparteien verraten ihr Volk, extremistischer geht’s nicht mehr

Für viele Kundige ist nicht neu, was Michael Ley vorträgt, aber vor der letztlich lebensbedrohenden Gefahr der Islamisierung im christlich und damit auch freiheitlich geprägtem Europa kann man nicht oft genug warnen, damit auch die Mehrheit der Bevölkerung aufwacht und erkennt, was ihr blüht – und endlich auf die Barrikaden geht. Die AfD tut es im Bundestag.

Die Fraktionen der Altparteien dort reagieren darauf sich gelangweilt gebend, höhnisch lachend und mit Zwischenrufen, die ihre Untauglichkeit als Vertreter des deutschen Volkes belegen. Auf den Videos darüber kann (und sollte) dies jeder Deutsche verfolgen. Und entsprechend handeln. Die Altparteien verraten ihr Volk – extremistischer geht’s nicht mehr. Angela Merkel ist als Bundeskanzlerin die Spitzenverräterin.

***

*) Zum Beispiel im Juni 2013 http://kpkrause.de/2013/06/15/eine-ruinose-politik/ „(Eine ruinöse Politik“).

**) Zu den unermüdlichen Warnern der für Deutschland ruinösen Politik in zu vielen der wichtigsten Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft gehört auch der geschichtlich bewanderte Lutz Radtke. Er war über viele Jahre Vorstandsmitglied der Pirelli Reifen AG und ist heute kritischer Pensionär, der mit wachem Kopf das politische Geschehen verfolgt und immer wieder kommentiert.

 

Quelle: http://brd-schwindel.ru/islamisierung-drueckt-aufs-tempo-was-soll-aus-uns-werden/

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Völkermord an den Armeniern: Türkei macht weiter

  • Der Völkermord an Christen in der osmanischen Türkei dauerte 10 Jahre – von 1913 bis 1923 – und richtete sich gegen Armenier, Griechen, Assyrer und andere Christen. Sie führte zur Vernichtung von rund drei Millionen Menschen. Leider geht die türkische Aggression gegen die verbliebenen Armenier weiter.
  • Nach dem türkischen Mythos waren es eigentlich die „heimtückischen“ Armenier, die die Türken verfolgten; und die Türken handelten in Selbstverteidigung, um sich von mörderischen Armeniern zu befreien. Eine weit verbreitete türkische Behauptung lautet: „Sie haben es verdient.“
  • Die Lügen und die staatliche Propaganda, die die Opfer für ihre eigene Vernichtung verantwortlich machen, ermöglichen die anhaltende türkische Verfolgung der verbliebenen Armenier, einschließlich der Umwandlung ihrer Kirchen in Moscheen und der Ausgrabung armenischer Gräber und Kirchen durch Schatzsucher, die nach Gold schürfen.

Die jährliche Gedenkveranstaltung zum Völkermord an den Armeniern, die die Istanbuler Zweigstelle der türkischen Menschenrechtsvereinigung (IHD) und die Europäische Antirassistische Volksbewegung (EGAM) am 24. April abhalten wollten – die sie seit 2005 jedes Jahr veranstalten – wurde von der Polizei blockiert, die die Plakate und Transparente über den Völkermord beschlagnahmte und die Teilnehmer auf Vorstrafen überprüfte. Drei Menschenrechtsaktivisten wurden festgenommen und dann freigelassen.

In einem Exklusivinterview mit Gatestone sagte Günaysu, eine Aktivistin der IHD-Kommission gegen Rassismus und Diskriminierung, dass „die Häftlinge auf ihrem Weg zur Polizeiwache dazu gezwungen wurden, rassistische Lieder anzuhören, die feindselige Texte gegen Armenier enthalten“.

Die jährliche Veranstaltung erinnert an die Verhaftung von mehr als 200 armenischen Intellektuellen und Gemeindemitgliedern in Istanbul am 24. April 1915 – und die Entfaltung des Völkermords an den Armeniern. Die Opfer wurden in ein Gefängnis gebracht, das heute das Museum für Türkische Islamische Kunst beherbergt (Türk İslam Eserleri Müzesi). Die Armenier wurden dann zum Bahnhof Haydarpaşa gebracht, wo sie zur endgültigen Vernichtung nach Anatolien gebracht wurden. Laut Günaysu:

„Während unserer Gedenkfeier zeigten wir die Tatorte. Wir stellten das Museum für Türkisch-Islamische Kunst und den Bahnhof Haydarpaşa als Tatort aus. Wir haben laut vorgelesen und dann die Namen von mehr als 2.000 armenischen Städten und Dörfern aufgezeichnet, die während des Völkermords zerstört worden waren. Wir schrieben ihre Namen auf und stellten sie auf Schautafeln aus. Wir haben also nicht nur der Toten gedacht, sondern auch versucht, die Wahrheit über den Völkermord mit den Menschen in der Türkei zu teilen.“

Seit 2010 versammelt sich das IHD auf dem Bahnhof Haydarpaşa zum Gedenken. In diesem Jahr war geplant, die Veranstaltung auf dem Sultanahmet-Platz durchzuführen. Günaysu sagte:

„Wir bitten nicht um die Genehmigung des Büros des Gouverneurs von Istanbul, dem Völkermord zu gedenken. Wir rufen sie nur per Telefon an und informieren über Ort und Zeitpunkt der Veranstaltung. Auf unseren Transparenten steht ‚Genozid! Erkennen! Bitte um Vergebung! Kompensiere!‘ auf Englisch und Türkisch. Die Polizei sagte uns, wir könnten die Veranstaltung unter der Bedingung abhalten, dass wir das Wort „Genozid“ nicht verwenden. Aber wir sagten, wir würden keine Selbstzensur betreiben und versammelten uns auf dem Platz von Sultanahmet, um der Opfer des Völkermords zu gedenken. Wir hatten auch eine Pressemitteilung zum Gedenken an den Völkermord vorbereitet, aber wir konnten sie nicht vorlesen oder an die Presse verteilen, weil die Polizei einschritt. Die Polizei beschlagnahmte auch unsere Transparente und die Fotos der armenischen Intellektuellen, die am 24. April 1915 verhaftet worden waren.“

Die IHD-Pressemitteilung, deren Verteilung die Polizei verhinderte, las sich teilweise wie folgt:

„An der Wurzel aller Übel in diesem Land liegt der Völkermord an den christlichen Völkern Kleinasiens und Nordmesopotamiens, an Armeniern, Assyrern und Griechen.

„Wir beugen uns heute erneut im Respekt vor dem Andenken an die armenischen, assyrisch-syrischen und griechischen Opfer des Völkermords. Und wir, die Nachkommen der Genozid-Täter, wiederholen unser Schamgefühl, weil wir nicht in der Lage waren, die Fortsetzung des Genozids durch seine Verleugnung und die aufeinanderfolgenden Wellen der Zerstörung über Generationen hinweg zu verhindern.“

Leider hört die türkische Aggression gegen die verbliebenen Armenier nicht auf. Am 28. Dezember 2012 wurde eine 85-jährige Armenierin namens Maritsa Küçük in ihrem Haus in der Nähe von Samatya, einer der größten armenischen Gemeinden in Istanbul, zusammengeschlagen und erstochen.

Günaysu sagte, dass „während der Intervention und Festnahmen der Polizei bei der Kommemoration an den Völkermord in Sultanahmet,

Küçüks Tochter, Baydzar Midilli, schrie: ‚Meine Mutter ist ein Genozid-Opfer, aber ihr sagt immer noch, es gibt keinen Genozid?!‘ Als Polizeibeamte auf sie zukamen, um sie offenbar wegen Protestes zu verhaften, hielt Eren Keskin, eine Menschenrechtsanwältin, sie auf und sagte ihnen, dass Midillis Mutter ermordet worden war, weil sie eine Armenierin ist. Ein Polizeichef hinderte die Beamten daraufhin daran, sie zu verhaften.“

Am 24. April 2011 – dem 96. Jahrestag des Völkermords – wurde Sevag Balıkçı, ein Armenier, der seinen Militärdienst in der türkischen Armee ableistet, von einem türkischen Nationalisten erschossen. Sein Mörder muss noch vor Gericht gestellt werden. Während der Gedenkfeier im vergangenen Monat, sieben Jahre nach seiner Ermordung, standen die Familie und Freunde von Balıkçı an seinem Grab in Istanbul, um ihm Tribut zu zollen. Laut Günaysu sagten Polizisten den am Grab Versammelten, dass sie in ihren Reden das Wort „Völkermord“ nicht erwähnen dürften:

„Auf dem Friedhof waren viele bewaffnete Polizisten. Während die Leute beteten, wollte die Polizei eingreifen. Zwei Aktivisten baten die Polizei, die Betenden und Trauernden zu respektieren. Zum Glück hat die Polizei auf sie gehört und sich ein wenig von der Gemeinde entfernt.“

Der Völkermord an den Christen in der osmanischen Türkei dauerte 10 Jahre – von 1913 bis 1923 – und richtete sich gegen Armenier, Griechen, Assyrer und andere Christen. Sie führte zur Vernichtung von rund drei Millionen Menschen. Obwohl seitdem ein Jahrhundert vergangen ist, ist es immer noch eine blutende Wunde für die Opfer und ihre Nachkommen. Die Online-Zeitung Artı Gerçekberichtete kürzlich, dass die Knochen der Opfer noch immer in einem See im Osten der Türkei zu sehen sind.

Armenische Zivilisten, eskortiert von osmanischen Soldaten, marschierten durch Harput zu einem Gefängnis im nahen Mezireh (dem heutigen Elazig), April 1915. (Bildquelle: Amerikanisches Rotes Kreuz/Wikimedia Commons)

Die Einheimischen nannten den See „Gvalé Arminu“ (der „Armenische See“) nach dem Massaker an mehr als 1.000 Männern, Frauen und Kindern vor 103 Jahren. Dem Bericht zufolge überlebten nur zwei Kinder, die von den Dorfbewohnern versteckt wurden. Selbst die Knochen, die beim sommerlichen Austrocknen des Sees zum Vorschein kommen, haben nicht zu einer Untersuchung durch die türkische Regierung geführt, die den Völkermord weiterhin leugnet und aggressiv versucht, diejenigen zum Schweigen zu bringen, die versuchen, darüber zu sprechen.

Am 24. April brachte die von der Regierung finanzierte Anadolu Agency (AA) eine Story mit der Überschrift: „Die Einkommensquelle der armenischen Lobbies: die Genozidindustrie“, mit der Behauptung, dass die armenische Diaspora und die Republik Armenien falsche Behauptungen über die „armenische Genozidlüge“ aufstellen, aus finanziellen Gründen.

Am selben Tag brachte die AA eine separate Story: „Die Türken erinnern sich an die Flucht vor der armenischen Unterdrückung.“ Nach dem türkischen Mythos waren es eigentlich die „heimtückischen“ Armenier, die die Türken verfolgten; und die Türken handelten in Selbstverteidigung, um sich von mörderischen Armeniern zu befreien. Eine weit verbreitete türkische Behauptung lautet: „Sie haben es verdient“.

Die Lügen und die staatliche Propaganda, die die Opfer für ihre eigene Vernichtung verantwortlich machen, ermöglichen die anhaltende türkische Verfolgung der verbliebenen Armenier, einschließlich der Umwandlung ihrer Kirchen in Moscheen und der Ausgrabung armenischer Gräber und Kirchen durch Schatzsucher, die nach Gold schürfen.

Die türkische Regierung muss aufhören.

Uzay Bulut ist Journalistin aus der Türkei und Mitglied der News- und Politik-Gruppe Haym Salomon Center. Sie ist derzeit in Washington D.C. ansässig.

 

Quelle: https://de.gatestoneinstitute.org/12288/tuerkei-voelkermord-armeniern

Wider die unerträgliche „Nazi-Keule“! – SEIT WANN IST NATIONALSTOLZ NATIONALISMUS – ICH BIN PATRIOTIN!

Von Petra Janine Sulima Dröscher *)

(Autorin | Literatin, Schriftstellerin)

,,Also, ICH bin stolz darauf – im Sinne des Gesetzes – Deutsche zu sein. Und ebenso stolz bin ich, auf meine (polnisch-französische) genelogische Herkunft, als Europäerin.“

Deshalb lass‘ ich mich auch nicht provozieren, durch unsäglich unerträgliche und unsubstantiierte Vorwürfe bezüglich des grausamen „Holocaust“ vor mehr als 70 Jahren, wo ich übrigens noch gar nicht gelebt habe, oder sonstigen unzutreffenden, diffamierenden Nazifizierungen.

Warum lässt sich eigentlich Deutschland immer noch damit erpressen, wenn es um – zumeist finanziell ausgerichtete -Vorteilsschindungen von penetranten und unverschämten Forderungen geht?!

ℹ Per Definition

Der Nationalstolz ist im Allgemeinen eine positive, einheitsbringende Eigenschaft, die in ALLEN Nationen – sowohl von In- als auch Ausländern – stets akzeptiert und honoriert oder sogar noch zusätzlich befeuert wird – außer in Deutschland.

Den Bogen aber überspannt…

Wer genau hinsieht, erkennt die Nationalflagge von Rumänien, (blau; gelb; rot), und das auf fremden Terrain.Da „kocht“ die schöne Landschaft von Hawaii.

Diese Art wird schnell mit dem Rechtsextremismus verbunden.

Zwar existieren einige Parallelen, dennoch sind beide sehr verschieden.

Beispiel:

Ein handelsüblicher deutscher Hausmann kocht seinen Gästen etwas Gutes.

Einer der Gäste ist Italiener und läuft nach kurzer Zeit in die Küche und schaut dem Hausmann bei der Arbeit schweigend zu.

Als dieser dann fragt, was er denn wolle, antwortet der Italiener:

„Also eigentlich verwendest du das falsche Öl. Die Würzmischung ist ebenfalls nicht so geschickt gewählt, und so nebenbei, ich sehe hier auch kein Basilikum.“

Auf den Hinweis des Hausmannes, er würde immer so kochen, reagiert der Italiener so,

,,Was weisst du denn schon? Ich bin Italiener! Wir haben das Kochen im Blut, wir können das einfach. Also, lass mal einen Italiener ran. Schliesslich haben wir auch die Pizza erfunden.“

Das ist zwar übertriebener Nationalstolz, doch noch lange kein Rechtsextremismus.

Das wäre dann erst der Fall, wenn der deutsche Hausmann daraufhin den Gasherd aufdrehen, den Raum schnell verlassen und verschließen und hinterher ,,Deutschland! Deutschland!“ schreien würde.

Da er solche dummen Aktionen allerdings brav unterlässt, hat man es hier nur mit einem übertriebenen Nationalstolz zu tun.

Aus diesem übertriebenem Nationalgefühl KANN zwar Rechtsextremismus folgen, ist aber erst ab einem geringeren IQ die Konsequenz.

Andere Formen wären der übertriebene Gebrauch nationaler Symbole wie Flaggen oder Wappen, aber auch die Verweigerung ausländischer Gegenstände.

Hier folgen nun veranschaulichende Beispiele zum Patriotismus.

Mit seiner Kritik am Asyl-Beschluss des Grünen-Parteitages hat CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer eine Debatte um den Satz „Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein“ losgetreten.

Die Grünen hatten in Stuttgart beschlossen, für die Aufhebung des so genannten Asyl-Kompromisses von 1993 einzutreten.

Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) verglich Meyer, in seiner Reaktion auf dessen Kritik, mit einem Skinhead.

FAZ.NET dokumentiert Äußerungen von Prominenten aus Politik und Gesellschaft in der Nationalstolz-Debatte:

„Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein.“

(CDU Generalsekretär Laurenz Meyer, am 28.10.2000 im Magazin „Focus“ im Zusammenhang mit der Debatte um Zuwanderung und die „deutsche Leitkultur“)

„Mit vielem können wir in Deutschland sehr zufrieden und auf manches auch mit Recht stolz sein.“

(Bundespräsident Johannes Rau in seiner Weihnachtsansprache 2000)

„Das ist die Flachheit, der geistige Tiefflug, der jeden rassistischen Schläger in dieser Republik auszeichnet.“

(Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne), am 12.3., im WDR, zur Äußerung von Meyer, er sei stolz, ein Deutscher zu sein).

„Ich bin stolz darauf, wenn die deutsche Fußball-Nationalmannschaft Weltmeister wird.

Die haben mich zwar nie mitspielen lassen, trotzdem bin ich stolz darauf.“

(FDP-Vize Rainer Brüderle am 15.3., auf einer Wahlkampfveranstaltung, in Mainz und am 20.3., vor Journalisten in Berlin).

„Sich mit Goethe, Schiller und Beethoven zu identifizieren, setzt voraus, dass man sich für Auschwitz und Hitler schämt – was nicht heisst, dass junge Menschen für das Dritte Reich schuldig sind.“

(Der Vizepräsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Michel Friedman, in der Berliner Tageszeitung „B.Z.“ vom 17.3.)

„Die Menschen in Deutschland können stolz auf unser Land sein, stolz auf unsere Demokratie, unsere Rolle als Partner für Frieden, Wohlstand und soziale Sicherheit für alle.“

(Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) in der „Rheinischen Post“, vom 17.3.)

„Wir können gemeinsam stolz sein auf unser Land, auf das, was wir in unserem Land geschaffen haben, und wir können stolz sein auf die Menschen in unserem Land, die ihr Bestes geben wollen.“

(CDU-Chefin Angela Merkel, am 17.3. in einem Brief an 400 CDU-Funktionäre).

„Ich bin stolz auf unser Land und auf die Deutschen, die zum Beispiel vor elf Jahren mit Kerzen Herrn Honecker das Fürchten gelehrt haben.“

(FDP-Generalsekretär Guido Westerwelle am 17.3. in den „Bremer Nachrichten“)

„Wir sind nun einmal nicht Franzosen oder Polen. Wir haben eine andere Geschichte.“

(Die Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt im „Tagesspiegel“ vom 18.3.).

„Bei einem Bundespräsidenten, der diesen Stolz nicht hat, darf man fragen, ob er die 80 Millionen Bürgerinnen und Bürger seines Landes angemessen vertritt.“

(CSU-Generalsekretär Thomas Goppel am 19.3. in der „Bild“-Zeitung).

„Man kann nur stolz auf etwas sein, wozu man selber beigetragen hat.“

„Ich bin stolz auf das, was wir in Deutschland in den Jahren seit 1949 und nach 1989 an Freiheit und Gerechtigkeit in Solidarität aufgebaut haben.

Ich bin gerne Deutscher – wie alle deutschen Patrioten. Und deshalb lehne ich Nationalismus ab.“

„Ein Patriot ist jemand, der sein Vaterland liebt.

Ein Nationalist ist jemand, der die Vaterländer der anderen verachtet.“

(Bundespräsident Johannes Rau, am 19.3. in Berlin)

„Ich könnte mir nie vorstellen, auf Deutschland stolz zu sein.“

(PDS-Chefin Gabi Zimmer, am 19.3. in Berlin)

„Der Satz ‚Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein‘ suggeriert, dass es nicht gut ist, wenn man kein Deutscher ist.“

(SPD-Fraktionschef Peter Struck, am 19.3. im ZDF)

„Ich bin in Österreich geboren, und ich bin auch stolz, Österreicher zu sein.

Grenzen mochte ich noch nie und deshalb fühle ich mich auch in Deutschland sehr wohl.“

(„Musikantenstadl“-Moderator Karl Moik, am 19.3. im ddp-Interview)

„Ich bin auf die Leistungen der Menschen und auf die demokratische Kultur stolz.

Und in diesem Sinne bin ich ein deutscher Patriot, der stolz ist auf sein Land.“

(Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD), in der „Süddeutschen Zeitung“, vom 20.3.)

„Wenn wir die Liebe zur Heimat, die Liebe zum Vaterland, alle diese patriotischen Gefühle, die niemand haben muss, die aber viele Menschen haben, ich auch, den Rechtsextremen überlassen, können wir den Kampf gegen den Extremismus aufgeben.“

„Man muss nicht stolz sein, ein Deutscher zu sein, aber man darf es.“

(Ex-CDU-Chef Wolfgang Schäuble, am 20.3., im DeutschlandRadio Berlin).

„Natürlich kann man auf sein Land stolz sein.“

(SPD-Spitzenkandidatin Ute Vogt, am 20.3., im ZDF).

„Ich bin gerne Deutscher.

Weil ich diese Sprache liebe, weil ich meine geistigen Impulse aus ihr beziehe.

Und vor allem weil ich die politische Ordnung bejahe, die dieses Land hat.

Das finde ich gut, und darum leben wir in einem Land, in dem es sich zu leben lohnt.“

(Präses Manfred Kock, am 20.3., im Südwestrundfunk).

„Der Begriff ‚Stolz‘ sollte in Deutschland erst dann wieder ganz vorsichtig zur Anwendung kommen, wenn es uns gelungen ist, den neuen Nazi-Scheiß zu stoppen.“

(Alt-Rocker Udo Lindenberg, am 20.3., im ddp-Interview).

„Warum sollte ich nicht stolz darauf sein, Deutscher zu sein?“

(BDI-Chef Michael Rogowski am 20.3. im ddp-Interview)

(Quelle, Zitate und Beispiele, @see, mit Material, von ddp)
* (Auch veröffentlicht auf den beiden politikkritischen Facebook Seiten: ,,International POLICY in the FOCUS of critical PUBLICITY“ sowie ,,Deutschland, ,,first“, Gewaltlose freie Meinung & Contra Extremismus“)

 

Quelle: https://conservo.wordpress.com/2018/05/10/wider-die-unertraegliche-nazi-keule-seit-wann-ist-nationalstolz-nationalismus-ich-bin-patriotin/

Widerstand im Iran – Todesstrafe vorprogrammiert

screenshot Facebook

„Fuck Scharia“ -Demo (screenshot Facebook)

Während sich deutsche und EU-Politiker am sogenannten Iran-Deal festklammern, die iranischen Mullah´s ihre muslimischen Kämpfer gegen Israel in Stellung bringen und hierzulande jedes Mittel recht ist, um die gefährliche Islam-Ideologie in Deutschland zu verankern, zeigen mutige Frauen und Männer im Iran, was sie von Koran und Scharia halten und riskieren ihr Leben. In einer Facebook-Gruppe, die unter dem Motto „NO TO ISLAMIC REPUBLIC OF IRAN“ steht, begehen Männer und Frauen, die schlimmste Sünde in der muslimischen Welt – sie verbrennen, zertrampeln und zerreißen das „heilige Buch“ oder schreiben sich „Fuck Scharia“ auf den nackten Rücken.

screenshot Facebook
Verkohlte Koran-Bücher (screenshot Facebook)



Bei kritischen oder abwertenden Äußerungen über den Islam oder den Propheten Mohammed drohen in in vielen islamischen Staaten drastische Strafen – bis hin zur Todesstrafe. Laut der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) ist der: „wichtigste im iranischen Strafrecht enthaltene Abschnitt zur Blasphemie ist Artikel 513. Die „Verunglimpfung des Propheten“ (saab al-nabi, ساب النبی) im weitesten Sinne wird mit dem Tod bestraft:

„Beleidigen heiliger religiöser Werte und Straftaten gegen staatliche Autoritäten“ Artikel 513 – Jeder, der die heiligen Werte des Islams, einen der Großen Propheten, die schiitischen Imame oder die Heilige Fatima beleidigt oder beschimpft, wird, sofern es sich um saab al-nabi  handelt, mit Hinrichtung bestraft; andernfalls wird er zu einer Haftstrafe von einem bis zu fünf Jahren Haft verurteilt. [Anmerkung der IGFM: saab al-nabi, „Verunglimpfung des Propheten“  bezeichnet das Begehen von Taten, die mit der hadd Strafe für Beleidigen des Propheten geahndet werden]

Artikel 514 – Jeder der auf welche Weise auch immer den Imam Khomeini, den Gründer der Islamischen Republik und/oder den Obersten Führer beleidigt, wird zu einer Haftstrafe von sechs Monaten bis zu zwei Jahren verurteilt.

Auch andere „Delikte“ im Zusammenhang mit Blasphemie können im Iran mit dem Tod bestraft werden, z.B. Gottlosigkeit, die Verunglimpfung Gottes und der Abfall vom Islam. In der Islamischen Republik Iran gilt die Scharia, das islamische Rechtssystem, in der schiitisch-dschafaritischen Rechtsschule. Teile dieser Rechtsschule sind in Gesetzesform kodifiziert – wichtige Teile jedoch nicht. Darunter die zuvor genannten Delikte, die mit der Todesstrafe bedroht werden können. Sie sind dennoch in Kraft.“

Auch in Pakistan ist jegliche Kritik am Koran – vor allem für Christen – oftmals lebensgefährlichen: „In Pakistan ist eine unbekannte Zahl von Menschen ohne Anklage auf bloßen Verdacht hin umgebracht worden. Die große Mehrheit der Opfer sind Muslime und Hindus, doch gerade die Zahl der angeklagten Christen ist bedeutend höher, als es ihrem Bevölkerungsanteil entsprechen würde. Der Vorwurf der Blasphemie wird vielfach als Mittel bei persönlichen Auseinandersetzungen benutzt und um Andersdenkende und Angehörige von Minderheiten gefügig zu machen. In der Vergangenheit bedrohten islamische Eiferer Richter und Anwälte in Blasphemie-Verfahren mit dem Tod. In einigen Fällen sind Richter, die die Angeklagten freisprachen, von Islamisten umgebracht worden. Seit 1991 wurden über 650 Christen wegen des Verdachts auf Gotteslästerung angeklagt. In Pakistan handelt es sich beim sogenannten „Blasphemie-Gesetz“ um die folgenden beiden Artikel des Strafrechts:

Artikel 295-B – Schändung etc. von Ausgaben des Heiligen Korans
Wer auch immer eine Ausgabe des Heiligen Korans oder einen Auszug daraus willentlich schändet, beschädigt, entweiht oder in irgendeiner herabwürdigenden Weise oder für irgendeinen ungesetzlichen Zweck verwendet, wird mit lebenslanger Haft bestraft.

Artikel 295-C – Verwendung herabsetzender Bemerkungen etc. mit Bezug auf den Heiligen Propheten. Wer auch immer mit Worten, entweder gesprochen oder geschrieben, durch sichtbare Darstellung oder jegliche Unterstellung, Anspielung oder versteckte Andeutung, direkt oder indirekt, den heiligen Namen des Heiligen Propheten Mohammed (Friede sei auf ihm) besudelt, wird mit dem Tod oder lebenslanger Haft bestraft, und wird außerdem zu einer Geldstrafe verpflichtet.

Und bei einem der Lieblings-Wirtschaftspartner westlicher Staaten, Saudi-Arabien, drohen mindestens 1000 Peitschenhiebe: „1.000 Peitschenhiebe, zehn Jahre Gefängnis und eine Geldstrafe von 1.000.000 Saudischen Rial (umgerechnet rund 194.000 Euro) war die Strafe, die der saudische liberale Internet-Aktivist Raif Badawi am 8. Mai 2014 wegen „Beleidigung des Islam“ erhielt. Badawi hatte im Internet erklärt, dass „Muslime, Christen, Juden und Atheisten gleichwertig“ seien. Die Anklage forderte daraufhin zunächst seine Hinrichtung wegen „Abfall vom Islam“.

 

 

Quelle: https://www.journalistenwatch.com/2018/05/09/iran-mutige-frauen-und-maenner-verbrennen-den-koran-ihnen-droht-der-tod/

Imad Karim auf dem Hambacher Fest: „Wie kann man ein Volk auf zwölf dunkle Jahre reduzieren?“

Seit 1977 lebt Imad Karim, dessen heimatliche Wurzeln im Libanon liegen, in Deutschland. Hier arbeitet er als Regisseur, Drehbuchautor und Fernsehjournalist. Am 5. Mai 2018 sprach er auf dem Neuen Hambacher Fest. Seine Rede geben wir hier in getreuem Wortlaut wieder.

Meine Damen und Herren, ich bringe Ihnen heute keine intelligente Statistiken, sondern eine persönliche Botschaft.  Ich war 19 Jahre alt, als ich in diesem wunderbaren Deutschland eintraf.

An der Westberliner TU lernte ich Deutsch – Damals litt Deutschland noch unter der Teilung – und im Reichstag lernte ich die deutsche Geschichte kennen. Dort wo sich heute Bundestagsabgeordnete und Verwaltungsangestellte ihren Geschäftlichkeiten nachgehen, gab es eine Dauerausstellung mit dem Titel „Deutsche Geschichte“.

Die Räume waren in Epochen rückwärts aufgeteilt: die der Bundesrepublik, der deutschen Teilung, des zweiten Weltkrieges, der NS-Diktatur, der Weimarer Republik, des ersten Weltkrieges, des Kaiserreichs, die der Revolution von 1848, der Frankfurter Paulskirche bis zur Vormärz-Zeit und noch weiter zurück.

An der Uni standen die meisten meiner deutschen Kommilitonen bereits unter den direkten Einflüssen der Studentenbewegungen der 68er. Es erschrak mich, wie sehr viele von ihnen ihr Land, Deutschland hassten. Oder sagen wir mal: ihr Land nicht mochten. Sie hatten eine geradezu – im nachhinein würde ich es so bezeichnen –

eine Art masochistische Fixiertheit auf die NS-Zeit und auf die für sie daraus resultierende vererbbare Schuld.

Ich aber als Humanist begriff die NS-Zeit als deutsche Katastrophe und eine zeitlose Verantwortung, alles zu tun, um sie nicht zu wiederholen, weder in Deutschland noch irgendwo anders. Das begangene Verbrechen verstand ich auch und insbesondere als moralische Verpflichtung, dem jüdischen Volk stets zur Seite zu stehen.

Wie kann man ein Volk auf zwölf dunkle Jahre reduzieren?

Gleichzeitig aber hoffte ich, dass die Deutschen sich nicht zur Geisel dieses düsteren Teils ihrer Vergangenheit machen, denn mit Selbsthass und Selbstverachtung kann keiner einem Menschen aus einem anderen Kulturkreis ehrliche Liebe und Achtung entgegenbringen.

Schon damals fiel es mir schwer zu begreifen, wie man die so großartige und reiche Geschichte eines Landes, einer Nation und eines Volkes auf zwölf dunkle Jahre, über deren Dunkelheit, Grausamkeit und furchtbare Unmenschlichkeit kein Zweifel besteht, reduzieren kann.

Ich weiß es nicht. Vielleicht habe ich es als Levantiner leichter, über deutsche Epochen zu sprechen. Ich selbst komme aus dem Nahen Osten, aus einem Kulturkreis, der die Freiheit seit 1400 Jahren unterdrückt. In Deutschland traf ich auf eine freie, offene, liberale, demokratische und aufgeschlossene Gesellschaft, die mir Respekt, würdevollen Umgang und menschliche Neugierde entgegenbrachte.

Hier in Deutschland lernte ich den Duft der Freiheit kennen

Diesen Nazi, vor dem ich nicht zuletzt von meinen linken Mitstudenten stets gewarnt wurde, traf ich nie. Natürlich begegnete ich ein paar Rückwärtsgewandten, völkischen bis rassistisch angehauchten Chauvinisten; aber diesen bedauerlichen Menschenschlag traf ich in über 50 Ländern, in denen ich später für die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten Filme und Reportagen realisierte.

Hier in Deutschland lernte ich mit und von den Deutschen den Duft der Freiheit kennen. Ein wunderbarer Duft, den ich in meinen noch verbleibenden Jahren nie wieder missen möchte. Deshalb stehe ich heute hier!

Als ich damals bei meinen Besuchen der Berliner Dauerstellung bei der Epoche der Vormärzzeit angelangt war, faszinierte mich das historische Ereignis des Hambacher Festes vom Jahre 1832 und wie es den Menschen in jener Zeit gelang, aus einem gewöhnlichen Volksfest, einen bürgerlichen Widerstand gegen die Obrigkeit der Fürstenherrschaft zu organisieren.

Gerade eineinhalb Jahre in Deutschland und in der deutschen Sprache nicht gerade sehr gefestigt, machte ich mich von Berlin aus, während der Semesterferien auf Spurensuche. Im April des Jahres 1979 stand ich hier zum ersten Mal auf dem Hambacher Schloss, genau hier, wo ich heute, 39 Jahre später zu Ihnen reden darf. Können Sie sich vorstellen, was es für ein starker emotionaler Moment für mich ist, hier und heute stehen zu dürfen?

Zufällig als Moslem geboren

Ich bin zufällig als Moslem geboren, verstehe mich aber seit Jahrzehnten als Agnostiker und als Mensch, der sich mit den Werten der Aufklärung dieser offenen und pluralistischen Gesellschaft kompromisslos identifiziert. Ich bin jemand, der den Islam als Ideologie öffentlich kritisiert und nicht die Muslime pauschal verurteilt, denn viele meiner Verwandten sind Muslime. Und auch meine Eltern habe ich nach dem islamischen Ritual bestattet – sagen wir mal: „bestatten müssen“, aber das wäre eine andere Geschichte.

Ich bin das, was man durchaus als „ein erarbeiteter“ Staatsbürger dieses Landes bezeichnen könnte. Ja, Sie haben richtig gehört, denn Staatsbürgerschaft und Integration müssen zusammenhängen.

Ich habe von Anfang an die Integration für mich als Verschmelzung mit diesem Land und seinen Werten verstanden, um es noch reicher zu machen.

Alles anderes war und ist für mich Parallel – und Gegengesellschaften, die die offene Gesellschaft gefährden würden. Heute blicke ich auf meine wunderbaren 41 deutsche Jahren mit Stolz zurück. 41 Jahre, von denen ich 36 Jahre ununterbrochen arbeite und diesem Staat und dieser Gesellschaft als Nettozahler diene.

Wenn ich von der „Verschmelzung“ spreche, berufe ich mich dabei auf ein arabisches vorislamisches Sprichwort, das besagt: „من عاشر قوما اربعین یوما, یا صار منھم, یا رحل عنھم“ –

Wer bei einem Volke 40 Tage weilt, wird einer von ihnen oder er wandert weiter“.

Ich bin geblieben, meine Damen und Herren. Und aus den vierzig Tagen sind bis dato 41 Jahre geworden. Deshalb stehe ich heute hier.

Ich möchte nicht, dass sich meine Kinder eines Tages rechtfertigen müssen

Als mündiger Bürger dieses Landes bin ich der Ansicht, dass gerade diese unkontrollierte muslimische Massenzuwanderung unsere offene Gesellschaft gefährdet und womöglich einen in den letzten 70 Jahren noch nie dagewesenen Rassismus entfachen könnte.

Also wenn ich die Berliner Politik aber auch die Politik der Länder, die „politisch korrekten“ Positionen vieler Verbände und die Haltung vieler meiner Kollegen aus den Medien kritisiere, habe ich einen Eigennutz. Ich habe nämlich drei Kinder, die deutscher nicht sein könnten und dennoch tragen sie meinen arabischen Nachnamen. Ich möchte nicht, dass sie oder ihre Kinder sich eines Tages hier rechtfertigen müssen, warum sie ein Teil Deutschland sind. Deshalb bin ich heute hier.

Seitdem ich den Islam kritisiere, erlebe ich eine unglaubliche Hetzjagd. Sie beginnt mit Drohung und erstreckt sich über Diffamierung, Verunglimpfung bis hin zu Dauer-Gerichtsprozessen, die meiner Frau und mir unsere letzten Ersparnisse auffressen.

Ich wehre mich entschieden gegen Zensur und als jemand, der die Despotie des Nahen Ostens, sowohl in den ersten 19 Jahren meines Lebens als auch später als Fernsehjournalist für deutsche Medien vor Ort hautnah erlebte, stelle ich mit Befremden fest, dass unsere Demokratie, dieses wunderbare Kulturgut der offenen Gesellschaft, stark eingeschränkt wird. Ich könnte Ihnen viele Beispiele zeigen und sie auch empirisch belegen, wie Deutschland tagtäglich demokratische Fundamente aufgibt.

Gegen diese Entwicklung werde ich mich als jemand, dessen Kompass das Grundgesetz ist, stets mit allen rechtsstaatlichen Mitteln wehren und sie keinesfalls als „Naturgesetz“ hinnehmen. Deshalb stehe ich heute hier!

Niemand will unser System stürzen

1832 zeigten über 20.000 Menschen Mut und Wille, gegen absolutistische Missstände zu protestieren und für Meinungsfreiheit zu demonstrieren. 1832 gab es viele Redner auf dem Hambacher Fest, die zum Sturz des damaligen politischen Systems aufriefen. Das tut heute keiner von uns.

Niemand will unser System stürzen, sondern die Politik für das, was hier im Alltag geschieht, sensibilisieren.

Alles, was die Menschen wollen, ist, dass unsere legitimen politischen Vertreter die Sorgen der Menschen wahrnehmen und nicht diese nicht degradieren.

Dass Deutschland geplündert, zerrissen und entnervt ist, ist eine gefühlte Realität, die von der Politik nicht ignoriert werden darf

Bei den Lektüren von damals stieß ich auf eine Rede von Johann August Wirth, der an diesem Ort vor 186 Jahren sagte:

Dieses schöne Land wird verwüstet und geplündert, zerrissen und entnervt, geknebelt und entehrt“.

Ob Deutschland heute geknebelt oder entehrt wird, vermag ich nicht zu sagen. Aber dass die Menschen das Gefühl haben, dass Deutschland geplündert, zerrissen und entnervt sei, ist eine gefühlte Realität, die von der Politik nicht ignoriert werden darf.

Die Bürger haben Angst und sie müssen ihre Angst nicht begründen. Es reicht vollkommen aus, wenn sie Angst haben. Und hier ist die Politik in Pflicht zu nehmen und nicht umgekehrt.

Ja, viele würden fragen, wie wir darauf kämen, die Verhältnisse von damals mit den heutigen zu vergleichen. Darüber kann und soll man streiten,

aber niemandem darf deshalb der Mund verboten werden.

Wir haben Recht auf Wahrheit und Transparenz

Wenn wir heute Gegner der Mainstream-Politik mit „rechtsradikal“ und „Nazis“ betiteln, beleidigen wir nicht nur diese Kritiker, sondern auch die Opfer des menschenverachtenden Nationalsozialismus und deren Nachfahren.

Wenn wir diese Begriffe inflationär verwenden, verharmlosen wir sie und das wäre eine fatale Entwicklung.

Solche Begriffe als Diffamierungsinstrumentarium gegen Andersdenkende einzusetzen, sind Anfänge, die von einer freien und emanzipatorischen Gesellschaft nicht zu tolerieren sind. In einem Artikel von mir für Cicero von 2016 schrieb ich zu Beginn: „Jedes Unrecht beginnt mit einer Lüge“. Und gerade diesen Anfängen müssen wir wehren. Wir haben Recht auf Wahrheit und Transparenz und das ist kein einfaches Recht, sondern ein Grundrecht!

Wir müssen eine ehrliche Debatte über den Islam führen

Vor zwei Wochen sprach ich als Sachverständiger vor dem Bundestagsausschuss zum islamischen Terroranschlag (andere nennen ihn „islamistisch“ – ein Wort, das im arabischen nicht existiert) vom Breitscheidplatz. Ich sagte: „Wir müssen eine ehrliche Debatte über den Islam führen und wir dürfen aus falscher Rücksichtnahme keine Fakten unterschlagen“. Ich wagte spontan einen Vergleich und sagte: „Man könne keinen jungen Menschen von der Naziideologie abbringen und gleichzeitig ihm aus Rücksicht auf seine Gefühle die furchtbaren und menschenverachtenden ‚Nürnberger Rassengesetze‘  verheimlichen“.

Daraufhin empörte sich eine Dame, eine Bundestagsabgeordnete der LINKE, gemeinsam mit ihrem Kollegen aus der Fraktion der Grünen und beide warfen mir vor, ich würde den Islam beleidigen. Gerne hätte ich die beiden VolksvertreterInnen gefragt, wer sie bemächtigt hat, mir abzusprechen, mich mit meinem kulturellen Erbe auseinanderzusetzen.

Dazu kam es aber nicht, denn ich durfte nicht erwidern.

Gerne hätte ich der Dame auch gesagt, dass wenn die europäischen Aufklärer so bekämpft worden wären, wie sie uns Aufklärer aus dem Islam bekämpft, würde sie nicht dasitzen, wo sie heute sitzt, und sich als Frau und Volksvertreterin frei entfalten können.

Dieses Land hat verdient, neu entdeckt zu werden

Meine Damen und Herren, zwischen meinem ersten und heutigen Besuch in Hambach liegen 39 Jahre. In der Zwischenzeit und da ich heute nicht so weit von Hambach wohne, besuchte ich diesen Ort unzählige Male. Am Anfang als junger Mann und später als Vater und Großvater samt Kinder und Enkelkind. Ich freue mich, dass ich heute hier bin und wünsche uns allen ein im Sinne der Menschen von 1832 gelungenes demokratisches deutschlandbejahendes Fest, denn dieses Land hat verdient, neu entdeckt zu werden. Und noch zwei Sätze zum Abschluss.

Ein bescheidener Ratschlag von mir, einem eingewanderten Deutschlandliebenden:

Sehen Sie Ihre politischen Gegnern stets als politische Gegner aber niemals als Feinde, denn keiner hat das Recht den politischen Diskurs zu verspielen.

Und noch ein Satz zum Abschluss. Für Sie ist Deutschland in erster Linie die Heimat Ihrer Vorväter und für mich ist Deutschland die Heimat meiner Werte, jene Werte, die nach einem harten Kampf Ihrer Vorfahren aus der Aufklärung geboren wurden.

Lassen Sie uns gemeinsam diese Heimat als unsere gemeinsame Wertegemeinschaft mit allen rechtsstaatlichen Mitteln vor politischer Ignoranz und Arroganz schützen, denn die Dialektik der Geschichte kennt kein Erbarmen mit dem Relativieren. Ich danke Ihnen.

Mehr von Imad Karim:

Imad Karim: Der Islam kennt keine Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus

 

Quelle: https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/imad-karim-auf-dem-hambacher-fest-wie-kann-man-ein-volk-auf-zwoelf-dunkle-jahre-reduzieren-a2430227.html

Robert Habecks Volk mit Hohlraum: Nix deutsch!

Zwei miserable Volksschauspieler Foto: Imago

Das „Volk ohne Raum“ war bekanntlich eine der bösesten Formeln des NS-Diktators Adolf Hitler. Mit dieser Formel ging es in den Angriff, wurde bei den Nachbarn „der Raum“ besetzt – das Ergebnis ist bekannt, Extremismus führt eben immer zu Barbarei. Den gutmenschlichen Grünen, mit ihrer überwiegend linksextremen Vergangenheit, reicht die Antithese zu Hitler schon seit Jahrzehnten um daraus eine lupenreine Antihaltung zu konstruieren. „Deutschland verrecke“ oder „Nie wieder Deutschland“ sind Parolen zu denen linke und grüne Spitzenpolitiker auf den Straßen mitmarschieren. Was gestern schlecht war, das reparieren wir heute mit dem extremen Gegenteil. Anders gesagt: Wo es gestern lichterloh brannte, da empfehlen wir heute den totalen Wasserschaden bis zum Ersaufen.

Von Hans S. Mundi

Volksverräter sei ein Nazibegriff, meinte der neue Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Robert Habeck in einem Interview mit Informr. Ein Volk gäbe es gar nicht, ergo könne es auch keinen Verrat an dem Nicht-Existenten geben. Wer von Volk rede, wolle nur andere Menschen ausgrenzen.“

Nun wurde diese Aussage vom neuen grünen Bundesvorsitzenden Robert Habeck zwar in den vergangenen Tagen ein paar mal kommentiert (auch auf JouWatch), in den Massenmedien aber weitgehend ignoriert – und irgendwelche halbwegs sinnvollen Diskussionen wurden durch diesen verbalen provokanten Unsinn auch nicht angeschoben. Dennoch bietet dieser an Klarheit kaum zu überbietende Ausspruch eines linken Grüngenossen einen guten Ansatz um die dahinter liegende Ideologie einmal transparent zu machen. Denn erstens ist diese Volk-Hypothese von Habeck selbst unter linkem Standpunkt mehr als widersprüchlich, zweitens steckt in dieser Aussage ein unglaublich sektiererischer, narzisstisch-masochistischer und geradezu wahnhafter Selbsthass, der den Grünen und ihrem Gesinnungsumfeld bescheinigt, was sie sind – eine gefährliche Sekte! Die Grünen legen sich mit dieser Äußerung fest: Sie hassen das eigene Volk und sind damit so etwas wie die bizarre Umkehrung des Hitler-Hasses auf die Juden!

Robert Habeck kann das Volk vor lauter Deutschen nicht mehr erkennen. Habeck ist Deutscher. Habeck ist kein Türke. Auch kein Ami, Grieche oder Senegalese. Er spricht deutsch und schreibt als norddeutscher Schriftsteller nebenher auch Bücher in deutscher Sprache. Er kann mit dem deutschen Wort gut umgehen, da er die Sprache seines Volkes von dessen Vätern und Müttern ererbt und erlernt hat. Habeck schreibt nicht auf Suaheli oder gibt Interviews in englisch mit Londoner Cockney-Akzent; Habeck lebt seit Geburt in Deutschland zwischen Weihnacht und Weißwurst. Habeck hat einen vom deutschen Steuerzahler gut bezahlten Job in der Politik, er muss keinen Mindestlohn fürchten, bekommt als MdB überall sofort Arzttermine bei deutschen Ärzten und bekommt dann irgendwann sicherlich auch noch ein gutes Altersruhegeld – gezahlt vom deutschen Steuerzahler, nicht vom türkischen oder französischen.

Man darf sich über all diese Linken wundern. Da rennen sie voller Lust auf die dicke Abgeordnetenkohle in ein Gebäude mit der Aufschrift „Dem deutschen Volke“ – das steht dort tatsächlich immer noch! Ach, die Linken, die haben den Begriff „Emanzipation“ aus der alten Lila-Latzhosenbewegung heute übernommen, streiten sich schon länger in den eigenen Reihen über – jetzt darf gelacht werden – „Volksbefreiungsbewegungen“! Da es nirgends mehr Völker geben soll und geben darf, das globale Dorf ein einziges Gutmenschistan ohne Menschen mit Herkunft und Identität sein soll, gerät man nun mit der neuen Radikaliät in immer größeren inhaltlichen Schlamassel. KPD-Führer Ernst Thälmann hielt bis zu seiner Inhaftierung und Ermordung durch das NS-Regime zahlreiche Reden, die sich explizit und eindeutig auf das „deutsche Volk“ bezogen. Die DDR übernahm gleich Urdeutsches beim Aufbau ihrer Nationalen VOLKSarmee, die vermutlich preußischer war als das gute alte Preußen.

Wenn irgendwo auf der EIN VOLK BEFREIT werden muß, ob in Eritrea, Palästina oder das gesamte Volk der Kurden, dann kennen die Linken keinen Hass aufs Nationale mehr, dann ist Volk gut, sogar supergut. Das kann bzw. konnte man auch stets bei den Aufmärschen zum Kampftag der Arbeiterklasse hören: „Erster Mai – Angola frei“ – auch dem Volk der Vietnamesen galt seit dem blutigen Krieg mit dem Volk der imperialistischen Amerikaner (die das Volk der Indianer vorher bereits fast ausgelöscht hatten!) stets höchste Sympathie.

Was soll der Schwachsinn? Umbau der Gesellschaft zu einer internationalistischen Plattform mit seelenlosen, entkernten und identitätsfreien Ex-Völklern, die man zu kaputten und kranken Untertanen formen möchte, wie es sie noch niemals gab. Der GLEICHE MENSCH, das Gleich-Wesen, ist das neue Ideal, er haust und wieselt in Gruppen, nudelt alles, was sich bewegt, Kinder hausen mit in diesen kaputten Horden, die irgendwas von Chaos-WG alter Zeiten haben, mit einem Schuß Charles Manson-Sekte und irgendwelchen Sektenanwesen auf denen es immer wieder zu Massensuiziden kommt. DIE GRÜNE HÖLLE IST SO KRANK WIE DAS PARADIES DER SCIENTOLOGEN – die Grünen gehören verboten!

Und nun? Volks- und Raiffeisenbanken müssen sich umbenennen. Die Volksschule gibt es ohnehin nicht mehr. Das „einfache Volk“ hingegen macht Sinn, das sind ab jetzt alles „Rechte“, die man auf Facebook sperrt und an den AfD-Ständen in der Fußgängerzone mit Steinen und Flaschen bewirft. Volkstümlich wird als Begriff genauso aus den Schulbüchern getilgt wie „Volksmusik“ aus den Programmen der Öffentlich-Rechtlichen. Indigene Völker können bei der Internationalsozialistischen Weltüberwachungsbehörde einen Sonderstatus beantragen, dürfen sich dann weiterhin Volk nennen wenn sie sich verpflichten bei mehrjährigen Gender-Therapie-Programmen mitzumachen und sich dort umpolen lassen, zu irgendwas mit „Geschlecht“.

„Völker, hört die Signale“ wird als Hymne der Linken nun sofort verboten und kommt auf den Index! Habeck wird sicherlich bald den Begriff „Staatsvolk“ im Deutschen Bundestag zur Disposition stellen – vielleicht hilft ihm ein Ditib-Imam bei seiner Rede, denn die Türkei wird enorm davon profitieren, wenn sie als Totalstaat dem deutschen Leer- oder Nixstaat geburtenstark gegenübersteht. Vielleicht weht eines Tages die türkische Nationalflagge über dem Grab des einstigen deutschen Politikers Robert Habeck, der dann nichts mehr zu vererben hat – er geht im Sinne seiner todessehnsüchtigen Ideologie ins völkische NICHTS. Die Deutschen abzuschaffen ist eben ein schräger Verdienst, den nur diejenigen, die übrig bleiben, zu schätzen wissen. Diese aber werden alle ihre Herkunft aus ihren Völkern niemals verleugnen und Teile ihres Volkes bleiben – auch in der toten deutschen Diaspora. Andere Völker bleiben, die Deutschen gehen. Habeck, geh doch schon mal vor…!

 

Quelle: https://www.journalistenwatch.com/2018/05/09/robert-habecks-volk-mit-hohlraum-nix-deutsch/

Syriens großzügige Flüchtlingspolitik – der „Fluch der guten Tat“: Was hat das uns zu sagen, fragt Peter Haisenko

Dass Syrien selbst Millionen Flüchtlinge aufgenommen hat, ist in Vergessenheit geraten. Hätte Syrien das nicht getan, wäre die Geschichte anders verlaufen und wahrscheinlich hätte es keinen IS gegeben. Eine historische Analyse und was sie uns zu sagen hat.

Wenn von Syrien und Flüchtlingen gesprochen wird, denken die meisten nur an Flüchtlinge, die aus Syrien zu uns gekommen sind. Dass Syrien selbst Millionen Flüchtlinge aufgenommen hat, ist in Vergessenheit geraten. Hätte Syrien das nicht getan, wäre die Geschichte anders verlaufen und wahrscheinlich hätte es keinen IS gegeben.

Bis 1916 gab es kein Syrien als eigenständiges Staatsgebilde. Das gesamte Gebiet inklusive Palästina gehörte zum Osmanischen Reich und es herrschte Frieden. Alle vielfältigen Religionen und Ethnien lebten tolerant miteinander und besonders Palästina florierte unter dem Protektorat des deutschen Kaisers Wilhelm II, das mit Wohlwollen von Sultan Abdul Hamid II 1903 errichtet worden war. Die gewünschte Zuwanderung von Deutschen und deutschen Juden nach Palästina brachte einen Entwicklungsschub in die Region.

Dann kamen die Engländer und es war vorbei mit dem Frieden. Sie zerschlugen das Osmanische Reich und teilten das Gebiet neu auf in Staaten, deren Anlage und Grenzen Konflikte auf ewige Zeiten garantierten. Damit nicht genug, stellten die Briten den Konflikt zwischen Juden und Arabern her durch Intrigen und Bewaffnung der Bürger.

Das taten sie derart nachhaltig, dass heute Frieden in der Region unvorstellbar ist. Mit welcher Perfidie sie das organisiert haben, ist im Kapitel „Israel“ in meinem Werk „England, die Deutschen, die Juden und das 20. Jahrhundert“nachzulesen. Dort wird auch die Balfour-Deklaration erklärt.

Unzählige Palästinenser, Iraker und Kurden sind nach Syrien geflohen

Das neugeschaffene Syrien stand ursprünglich unter dem Protektorat Frankreichs und bis heute ist der französische Einfluss in freundlichster Weise spürbar, obwohl er nur von kurzer Dauer war.

Die Briten, damals noch das British Empire, haben auch die Kontrolle über Syrien an sich gerissen. Allerdings war man in Damaskus den Briten wenig zugeneigt, weil der Betrug mit der Balfour-Deklaration noch zu frisch im Gedächtnis war. Das gilt bis heute.

Mit der Gründung des Staates Israel 1948 wurden viele Palästinenser vertrieben, die Zuflucht in Syrien gesucht und erhalten haben. Anders als in den übrigen Flüchtlingslagern, hat Syrien den Palästinensern eine Zukunft gegeben und sie dauerhaft sesshaft gemacht. Diese Lager sind zu veritablen Städten gewachsen und eine davon im Süden von Damaskus ist erst in den letzten Tagen vom islamistischen Terror befreit worden. Die vertriebenen Palästinenser haben in Syrien eine neue Heimat gefunden.

Nachdem die USA 2003 den syrischen Nachbarn Irak zerstört und dort die alte Herrscherklasse der Sunniten aus Amt und Würden vertrieben hatten, sind viele von diesen nach Syrien geflüchtet. Die genaue Zahl ist unbekannt, aber es waren sicherlich mehr als zwei Millionen.

Eine große Anzahl von ihnen kam aus dem irakischen Militär und das sollte sich als äußerst fatal erweisen. Die geflüchteten Iraker konnten nur zu kleinen Teilen wirklich integriert werden, denn viele der Sunniten können sich bis heute nur wenig mit der laizistischen Toleranz identifizieren, die der syrische Staat schon immer pflegte. Sie blieben ein Fremdkörper in Syrien und wurden 2011 schnell Teil des Aufstands gegen die Regierung Assad.

Das war nicht verwunderlich, denn in ihrem Herkunftsland Irak gab es wenig religiöse Toleranz und der Staat war geprägt von der Herrschaft der Sunniten über die Schiiten.

Irakische Ex-Militärs haben den IS mit aufgebaut

Weil die Geflüchteten Iraker in Syrien ihren alten Status nicht wieder erreichen konnten, haben sich viele von ihnen erst dem Aufstand gegen Assad und schließlich den Terrorbanden des IS angeschlossen. Dort erhielten sie sofort Führungspositionen, denn ihre militärische Ausbildung und Erfahrung war genau das, was gebraucht wurde, um den militärischen Erfolg des IS überhaupt zu ermöglichen. Sie wussten, wo es geheime irakische Waffenlager gab und wie sie diese erbeuten konnten.

Aber auch die ehemaligen Verwaltungsspezialisten aus Saddams Herrscherriege, die von den Amerikanern geschasst wurden, waren gefragt. Sie waren es, die das „Steuer- und Abgabensystem“ des IS installiert haben, ohne das die Terrororganisation nicht hätte funktionieren können.

Auch die alten Verbindungen zum Nachbar Türkei waren dort hilfreich, wenn es um die Lieferung von Nachschub und den Verkauf des eroberten Öls ging. Wir müssen feststellen, dass die Geschichte Syriens vor allem nach 2011 ganz anders verlaufen wäre, wenn das Land nicht so großzügig Flüchtlinge aus dem Irak aufgenommen hätte. Aber damit nicht genug.

Syrien hat über die Jahre auch viele Kurden aufgenommen, die aus der Türkei geflohen sind. Diese haben schon vor 2011 immer wieder gegen die rechtmäßige Regierung ihres Aufnahmelandes opponiert und sie sind es, die jetzt mit den Amerikanern zusammenarbeiten.

Erst gegen Assad, aber zunehmend kritisch gegenüber den USA, denn auch die (jetzt) syrischen Kurden sind von den USA benutzt und betrogen worden.

Nochmals ist festzustellen, dass die innenpolitische Lage in Syrien eine grundsätzlich andere, friedlichere, wäre, hätte Syrien nicht so menschenfreundlich Flüchtlinge aufgenommen.

Auch das Verhältnis zu Israel könnte ein anderes sein, wenn Israel nicht die Rache der Palästinenser fürchten müsste, die in Syrien etabliert sind. Der Fluch der guten Tat!

Was, wenn abschieberesistente Migranten bewaffnet werden?

Angesichts dessen, was in Syrien geschehen ist und was sich jetzt in Ellwangen und bereits vorher in Donauwörth abgespielt hat, sollte man sich Gedanken machen über Merkels Willkommenspolitik.

Viele der jungen Männer aus Syrien und auch aus dem Irak haben eine militärische Ausbildung erhalten, bevor sie sich auf den Weg nach Deutschland machten. In beiden Ländern herrschte Wehrpflicht von 24 Monaten.

In Ellwangen waren es „nur“ einfache Afrikaner. Nun stelle man sich aber vor, die militärisch ausgebildeten Syrer und Iraker rotten sich zusammen, um sich einer Abschiebung zu entziehen. Da hätte unsere Polizei ein ernsthafteres Problem und wir stehen dann vor der Wal, das Grundgesetz zu ignorieren und die Bundeswehr für Schutzfunktionen im Inneren einzusetzen, oder zu kapitulieren.

Da stellt sich die Frage, warum die Bundeswehr bereits den Häuserkampf trainiert, in eigens für 140 Millionen geschaffenen Übungsräumen, die deutschen Städten nachgebildet sind.

Bereits im Herbst 2015 haben ich und andere auf die Gefahr hingewiesen, die von den jungen Migranten ausgehen könnte. Natürlich wurden solche Mahnungen als fremdenfeindlich und rechtsradikal diffamiert ebenso wie der Hinweis, dass sich radikale Islamisten in den Migrantenstrom gemischt haben könnten.

Mittlerweile hat sich Letzteres als unbestreitbare Realität erwiesen. So sollte jetzt keineswegs übersehen werden, dass von einigen der Zugewanderten eine noch viel größere Gefahr ausgehen könnte. Man stelle sich vor, abschieberesistente Migranten werden bewaffnet, wie es in Syrien geschehen ist. Klingt unmöglich? Gewiss nicht! Man denke nur an „Gladio“, die Geheimorganisation der NATO in Europa, die den Guerillakrieg gegen eine mögliche Sowjetbesatzung führen sollte.

Messer und Äxte sind jederzeit verfügbar

Gladio war und ist keine theoretische Angelegenheit. Zum Beispiel der Bombenanschlag auf den Hauptbahnhof von Bologna am 2. August 1980 mit 85 Toten musste zweifelsfrei dieser Organisation zugewiesen werden.

Auch das Oktoberfest-Attentat am 26. September 1980 ist zwar offiziell „aufgeklärt“, aber es gibt berechtigte Zweifel an der offiziellen Darstellung und auch hier deutet einiges auf Gladio hin.

Die umfangreichen und gut versteckten Waffenlager von Gladio existieren nach wie vor. Gladio ist niemals aufgelöst worden. Aber es muss nicht Gladio sein, das gewaltbereite Migranten mit Waffen versorgen könnte.

In einem Europa der offenen Grenzen gibt es vielfältige Möglichkeiten. Es müssen nicht einmal Schusswaffen sein. In Deutschland sind Messer jeder Größe frei verkäuflich, ebenso wie Fleischerhackmesser und einfache Äxte. Kassandrarufe? Die Morde im Zug bei Würzburg mit einer Axt sollten zu denken geben! Dieses Attentat liegt noch keine zwei Jahre zurück.

Assad wird vorgeworfen, dass er mit Härte gegen militanten Aufruhr im Land vorgegangen ist. Wie weit ist aber das Vorgehen der deutschen Behörden nach dem Vorfall in Ellwangen davon entfernt, als man mit Hundertschaften in der Flüchtlingsunterkunft aufmarschiert ist?

Was wäre passiert, wenn Hieb- und Stichwaffen von den Migranten benutzt worden wären? Ist es wirklich undenkbar, dass bundesweit Flüchtlinge dem durchaus erfolgreichen Vorbild von Ellwangen folgen und sich mit Gewalt gegen Abschiebung wehren? Wie weit sind wir dann noch von „syrischen Verhältnissen“ entfernt?

Was sind die Folgen, wenn eine gewaltsame Abschiebungsverweigerung in einem Blutbad endet? Mit Toten auf beiden Seiten? Kann sich dann noch irgendjemand in Deutschland sicher fühlen, wenn perspektivlose Migranten sich einfach nehmen, wonach ihnen der Sinn steht: Essen, Kleidung, Luxusgüter, Drogen, Frauen?

Nein, natürlich gilt das nicht für alle Migranten, aber auch in Syrien war es nur eine kleine gewalttätige Minderheit, die das Land ins Chaos gestürzt hat.

Wir müssen aufpassen, dass wir keine syrischen Verhältnisse bekommen

Wenn das Gewaltmonopol eines Staates, ganz gleich welches, infrage gestellt wird, hat dieser ein schier unlösbares Problem. Er muss reagieren und es ist nicht mehr der Staat, der darüber bestimmen kann, in welchem Ausmaß die Gewalt eskaliert.

Genau vor diesem Problem stand die Regierung in Damaskus: Härte zeigen oder den Staat aufgeben. Mischen dann noch Kräfte und Interessen ausländischer Mächte mit, wird es zu einer Katastrophe wie in Syrien.

Seit 150 Jahren ist es das Ziel Londons, Deutschland zu zerstören. Ob von dort ein Konflikt zwischen Migranten und dem deutschen Staat unterstützt würde, natürlich ganz geheim? Ich will das nicht restlos ausschließen – siehe Gladio.

Syrien hat der „Fluch der guten Tat“ voll erwischt. Das Land ist in seiner ehedem rasant positiven Entwicklung um Jahrzehnte zurückgeworfen worden.

Aus dem friedlichen laizistischen Staat, in dem – wie in Deutschland – vielfältige Ethnien und Religionen prosperierend zusammenlebten, ist ein Trümmerhaufen geworden. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass das nicht so abgelaufen wäre, wenn Syrien mit der Aufnahme von Flüchtlingen restriktiver umgegangen wäre.

Jetzt müssen wir in Deutschland alle Maßnahmen mit der gebotenen Härte ergreifen, um einen ähnlichen Fortgang wie in Syrien im Keim zu ersticken – auch wenn dann alle Gutmenschen aufheulen.

Bei Merkel vom „Fluch der guten Tat“ zu sprechen wäre falsch. Auch wenn sie den „humanitären Imperativ“ für sich beansprucht, ist das eine Zwecklüge, denn angesichts der schlimmen Verhältnisse an der griechisch-mazedonischen Grenze gab es den schon nicht mehr. Natürlich ist es eine gute Tat, wenn Deutschland wirklich asyl- oder schutzberechtigten Schutz bietet.

Aber Deutschland braucht jetzt selbst Schutz, und zwar vor der eigenen Kanzlerin Merkel, die Deutschland nicht nur mit Migranten geflutet hat, sondern auch noch in einen Krieg gegen Russland treiben will.

Ja, es ist wohl zu wenig, Merkel nur als Honeckers Rache zu bezeichnen. Sie gehört vor ein ordentliches Gericht, und zwar, solange es noch ein funktionierendes in Deutschland gibt, das Recht auch durchsetzen kann!

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