SEBASTIAN KURZ: DER ANTI-MERKEL, MACHIAVELL UND SMARTE DEMOKRAT

Sebastian Kurz gilt als Superstar einer neuen Politikerelite. Von den einen wird er dafür angefeindet, als wäre er die Inkarnation des Bösen schlechthin, von den anderen als Sehnsuchtskanzler herbeigewünscht. Kurz ist alles in einem: Taktiker, ein Machiavell und dennoch smart und intelligent. Doch wie tickt die Antipode Merkels wirklich, dem sogar AfD-Wähler folgen würden?

Kein angepasster Biedermann

Politiker mit Charisma sind fast so selten wie der Schnee in der Sahara. Früh politisch ins Amt gespült, sind viele mehr Technokraten als geniale Taktiker, bestallte Verwalter mit einem geradezu hybriden Willen zur Macht. Aber dieser Wille als Selbsterhaltungs- und Selbstverzauberungskomplex hat wenig mit Nietzsches Willensbegriff zu tun. Versteht dieser doch darunter eine Kraft, die sich permanent verändert und Neues aus sich herausgebiert. Was stattdessen auf der politischen Schaubühne regiert, ist der stromlinienförmige Biedermann, der wandlungsfähig wie ein Komödiant ist, sich buchstäblich allen Rollen anpasst und sein politisches Bekenntnis, schattenlos wie Peter Schlemihl in Adelbert von Chamissos wundersamer Geschichte, mantraartig bis zum Widerkäuen wiederholt. Das „lebe gefährlich“, das Friedrich Nietzsche in seiner „Fröhlichen Wissenschaft“ einfordert, zählt nicht zu den Kardinaltugenden der deutschen Kader; vielmehr regieren allzumenschliche Interessen wie die Beibehaltung der Macht, die Sicherung des Status quo und das taktische Auf-Sicht-Fahren. Taktieren statt agieren – dafür steht letztendlich ein ganzes Gros von bundesdeutschen Politikrepräsentanten.

Was Kurz von deutschen Politikern unterscheidet

Sebastian Kurz ist anders. Er agiert blitzschnell, er bestimmt das Tempo und treibt nicht nur in Sachen Flüchtlingspolitik, Grenzsicherung und Frontex den Hofstaat europäischer Politiker wie eine Schafherde vor sich her. Der 31-jährige Bundeskanzler mit Blitzkarriere samt Turboschub, der mit 27 Jahren der jüngste Außenminister der Welt war und die einst marode schwarz-rote ÖVP/SPÖ-Regierung mit seiner „Liste Kurz“ aus der Notbeatmung mit Sauerstoff versorgte und zu neuem Leben erweckte, weiß geschickt den Augenblick zu nutzen. Dabei kommt ihm immer wieder seine machiavellisch-nietzscheanische Intelligenz zu Hilfe, jene produktive Schubkraft jugendlicher Energie und Wagemut. Kurz kann provokant, wenngleich das nicht seine Haupttugend ist. Es ist nicht der ätzende Radikalo, der mit der Fratze der Agitation und mit blinden Vorurteilen à la Andrea Nahles, Katharina Schulze oder Anton Hofreiter wie ein wilder Elefant durch die politischen Porzellanthemen rauscht. Er hat was Solides im Stil, etwas Ausgewogenes, etwas Verbindliches; er ist gemäßigt und doch bestimmend, er ist ausgleichend und doch kein Einheitsbrei.

Sebastian Kurz war Merkel immer schon einen Schritt voraus

Während Deutschland über Ankerzentren streitet, bei der Flüchtlingsfrage immer wieder den Rückwärtsgang einlegt, kann der agile Kurz hier Lorbeeren sammeln und gerade die Rechtswähler wieder in seiner Volkspartei der Mitte, wie er beim Sommerempfang der CDU in Erfurt immer wieder betonte, versammeln und mobilisieren. Koalitionen seiner Schwesterpartei – der deutschen Union – mit der AfD lehnt er kategorisch ab. Er will keine rechten Verschwörer und Europa-Leugner, sondern ein Europa, das geeint im Geist, keine Trennungen zwischen Ost und West, Nord und Süd duldet. Er will aber ein Europa der Leistungsbereiten. Leistung ist eine Maxime, die kein geflügeltes Wort bei Kurz bleibt, sondern eine treibende Kraft. Tagtäglich agiert sein Kabinett mit einer Zielstrebigkeit, die das sonst so gemütliche Österreich aus den Jahren der Großen Koalition überhaupt nicht mehr gewöhnt war. Täglich steht etwas Neues auf der Agenda; Kurz will mit aller Macht Veränderungen – sie sind der Motor seiner politischen Aktionen. Der Anker für seine solide Politik bleibt dabei die Flüchtlings- und Sicherheitsfrage, das Kern- und Kompetenzthema des österreichischen Bundeskanzlers. Mit dieser, so ist der sich sicher, fällt die Schicksalsfrage des Kontinents.

Der beliebteste Politiker

Laut Insa-Meinungstrend würden 38 Prozent der Deutschen derzeit den Österreicher wählen, wenn dieser als Kanzlerkandidat in Berlin anträte und damit der dahinsiechenden GroKo die Rote Karte zeigen und einer vor sich dahindümpelnden Union, die derzeit auf 28 Prozentpunkte kommt, die Quittung auf den Tisch legen. Sogar „acht von zehn AfD-Wählern, jeder dritte FDP-Wähler und drei von zehn CDU/CSU-Wählern wären für den Bundeskanzler. „Aber auch jeder fünfte aktuelle Wähler von SPD und Linke votierte für Kurz. Selbst 13 Prozent der Grünen-Wähler würden für den 31-jährigen Kanzler stimmen.“

Kurz ist schon jetzt eine Marke

Seit CSU-Politiker Karl Theodor von und zu Guttenberg kam kein einziger Deutscher Politiker mehr an dessen Beliebtheitsgrad heran. Und so schwören viele Wähler in Deutschland auf Kurz. Wo er ist sind die Messehallen berstend voll, biegen sich die Kameras und der Österreicher versinkt im Blitzlichtgewitter. Kurz ist eben auch ein Showeffekt, nicht die blasse Karikatur eines Beamten, der gekünstelt seine mediale Wirkung zu inszenieren sucht. Bei Kurz wirkt alles echt, leicht. Schon jetzt ist er eine Marke, ein Vermarktungskünstler, der sich geschickt und wohlüberlegt in Szene zu setzen weiß. Der aber nicht polternd, wie manche Granden in der deutschen Schwesterpartei, die grölende Masse aufheizt, sondern mit gewandter Rhetorik und mit Alpencharme sich die Herzen erobert. Sebastian Kurz läuft mit seiner Lässigkeit, Coolness und Intelligenz bereits vielen deutschsprachigen Politikern den Rang ab.

Auf weltpolitischer Bühne spielt nur Emmanuel Macron noch in der gleichen Liga, wenngleich dieser viel mehr für Europa als der österreichische Kanzler selbst steht und mehr als dieser die reichgedeckten Fleischtöpfe in Brüssel und Berlin in sein marodes, vom Kulturkampf gezeichnetes Frankreich zu spülen sucht.

Keine Starallüren

Kurz hatte sich die Weltbühne bereits als Außenminister erobert. Gepunktet hat der smarte ÖVP-Politiker aus dem Arbeiterbezirk Wien-Meidling schon damals, weil er – anders als Kanzler Christian Kern – in der Economy Class flog, während der SPÖ-Politiker in der Business Class jettete. Dies sind kleine Gesten eben, die Kurz wie Papst Franziskus beliebt machen. Man kann ihn anfassen, mit ihm sprechen, er gilt als konzentrierter Zuhörer mit gutem Personengedächtnis. Keinesfalls als Lächel-Kanzler, politischer Snob oder arroganter Politkader, der sich nur fürs Blitzlichtgewitter mit dem „Volk“ zeigt, obgleich er ein „Selfie-Kanzler“ schon ist. Aber er wirkt viel verbindlicher als Merkel in ihrer Sprödheit als emotionales Vakuum, ist nicht banal-arrogant, platt und oberflächlich wie Donald Trump, nicht hetzerisch und aufwiegelnd wie Alice Weidel, Alexander Gauland oder wie FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. Die Koalition mit der FPÖ Jörg Haiders scheint für ihn dann auch mehr Notgemeinschaft, statt Lebenselixier zu sein. Das er hier immer wieder Kompromisse schmieden muss, die nicht in sein politisches Selbstbild passen, mag ihn stören und macht ihn zur Angriffsfläche politischer Erzfeinde.

Gegen Merkels Vormundschaft

Was Kurz in Österreich in relativ kurzer Zeit gelang, bleibt Merkel in Deutschland verwehrt. Das Eingeständnis, bei der Flüchtlingskrise Fehler gemacht zu haben, passt nicht zum Selbstbild als Kanzlerin von Gottes-Gnaden; Selbstzweifel wie Fehlentscheidungen schließen sich dabei in Personalunion wie beim kirchlichen Dogma a priori aus. Was die Kanzlerin aber Kurz nicht verzeihen mag, ist die beherzte Schließung der Balkanroute auf der berühmten Westbalkan-Konferenz, die maßgebend auf sein Konto geht. Dass er damit die Kanzlerschaft von Merkel rettete und Deutschland eine Atempause beim Flüchtlingskollaps ermöglichte, sieht das politische Berlin eher als Hybris eines jungen Mannes, der für Merkel ein unerfahrener Politakteur bleibt und zudem die Dreistigkeit besitzt, sich aus der merkelschen Vormundschaft zu befreien.

 

Quelle: https://dieunbestechlichen.com/2018/09/sebastian-kurz-der-anti-merkel-machiavell-und-smarte-demokrat/

WikiHow: Mit rassistischen Eltern richtig umgehen 

2 Methoden:
Kommuniziere deine Probleme mit ihrer Haltung

Vermeide Negativität

Es kann unangenehm und schmerzhaft sein, wenn die eigenen Eltern eine rassistisch geprägte Lebenseinstellung besitzen. In den meisten Fällen sehen sich deine Eltern vermutlich gar nicht als Rassisten und könnten abwehrend reagieren, wenn du ihnen gegenüber diese Bezeichnung verwendest. Möglicherweise basiert ihre Denkweise auch einfach auf einem veralteten kulturellen Rahmenwerk, in dem rassistisch geprägte Klischees der akzeptierten Norm entsprechen und manchmal sogar positiv bewertet werden. Ein Beispiel: Vielleicht sind deine Eltern der Meinung, dass es völlig in Ordnung ist, Dinge zu sagen wie: „Asiaten sind sehr klug und fleißig“. Du wirst lernen müssen, wie du dich gegenüber deinen Eltern in Bezug auf ihre rassistischen Tendenzen effektiv äußern kannst und wie du ihnen vermitteln kannst, warum dich ihre Aussagen stören.

Methode 1

Kommuniziere deine Probleme mit ihrer Haltung

  1. Bildtitel Deal With Racist Parents Step 1
    1

    Ertappe sie auf frischer Tat. Andere Menschen könnten sich angegriffen fühlen, wenn du Geschehnisse aus der Vergangenheit als Beispiele anführst – das gilt für schwierige Konfrontationen in sämtlichen Lebensbereichen. Wenn deine Eltern etwas sagen, das rassistisch oder unsensibel rüberkommt, solltest du so schnell wie möglich mit ihnen darüber sprechen. Am besten wäre es natürlich, solche Dinge im selben Moment anzusprechen – allerdings ist das natürlich nicht immer möglich. Wenn ihr euch z.B. in der Öffentlichkeit befindet, ist es nicht besonders ratsam, eine heftige Diskussion vom Zaun zu brechen. Wenn du nicht in der Lage bist, dein Problem sofort anzusprechen, solltest du später am selben Tag oder spätestens am nächsten Tag ein Gespräch anregen.

    • Ziehe deine Eltern für ihre Worte und Taten zur Rechenschaft. Wenn sie in deiner Gegenwart etwas Rassistisches tun oder sagen, solltest du deinem Unmut darüber sofort Luft machen. Bitte deine Eltern, klarzustellen, was sie genau gemeint haben. Konzentriere dich dabei auf die Worte und Verhaltensweisen deiner Eltern und nicht auf ihren allgemeinen Charakter. Werde niemals persönlich! Wenn du sie einfach lapidar als „schreckliche Rassisten“ brandmarkst, werden sie vermutlich abwehrend und verärgert reagieren. Stattdessen könntest du z.B. sagen: „Diese Aussage basiert hauptsächlich auf klischeehaften Annahmen“ oder „eine derartige Aussage wirft alle Menschen mit derselben Hautfarbe in einen Topf“. Vermutlich wirst du von deinen Eltern Widerstand erleben, aber wenn dir wirklich etwas daran liegt, dass deine Eltern eine Verhaltensänderung erwägen, solltest du für deine Überzeugungen einstehen und das konkrete Problem offen ansprechen.[1]
    • Nehmen wir an, dass deine Eltern etwas Rassistisches über deine Freundin gesagt haben. Beginne, indem du sagst: „Können wir bitte die letzte Diskussion am Esstisch besprechen?“. Wiederhole noch einmal auf eine taktvolle Art und Weise, welche Aussagen gemacht wurden, um die Wahrscheinlichkeit zu verringern, dass deine Eltern eine automatische Abwehrhaltung einnehmen. Du könntest z.B. sagen: „Ich weiß, dass ihr es nur gut gemeint habt, als ihr sagtet, dass Asiaten wirklich schlau sind. Allerdings hat es Kyoko´s Gefühle verletzt, dass ihr sie hauptsächlich anhand ihrer Hautfarbe bewertet habt und nicht als die eigenständige Person, die sie im Inneren ist“.
    • Höre dir den Standpunkt deiner Eltern aufmerksam an. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass ihnen gar nicht bewusst war, dass ihre Aussage für andere verletzend sein könnte. Vielleicht wissen sie auch einfach nicht besonders viel über fremde Kulturen. Das ist deine große Chance, um deine Eltern aufzuklären und um zu verstehen, welchen Standpunkt sie vertreten.
    • Du kannst deinen Eltern Wege aufzeigen, wie sie sich in einer Konversation verhalten können, wenn es ungewohnt oder unangenehm für sie ist, Zeit mit Menschen aus fremden Kulturen zu verbringen. Ermutige sie dazu, Fragen zu stellen, anstatt unüberlegte Aussagen zu machen. Sie könnten zum Beispiel fragen: „Folgt deine Familie typischen Traditionen aus deiner Kultur? Welche Traditionen sind wichtig für dich persönlich?“.
  2. Bildtitel Deal With Racist Parents Step 2
    2

    Sprich spezifische Verhaltensweisen an. Wenn du mit einer anderen Person über ihre rassistischen Tendenzen sprichst, ist es am effektivsten, wenn du dich auf konkrete Verhaltensweisen beziehst. Auch wenn du vielleicht in Versuchung bist, den Charakter deiner Eltern zu kritisieren, solltest du immer daran denken, dass die meisten Menschen empfänglicher für deine Kritik sind, wenn du ihre konkreten Aussagen und Handlungen ansprichst und nicht gleich ihren grundlegenden Charakter infrage stellst.

    • Denke immer daran, dass es einen Unterschied zwischen „Was du getan hast“-Gesprächen und „Was du bist“-Gesprächen gibt. In einem „Was du getan hast“-Gespräch beziehst du dich auf die konkreten Handlungen und Aussagen deiner Eltern und warum sie für dich nicht akzeptabel sind. In einem „Was du bist“-Gespräch ziehst du hingegen unfaire Schlüsse über den fundamentalen Charakter deiner Eltern, basierend auf isolierten Geschehnissen. Selbst, wenn du ehrlich davon überzeugt bist, dass deine Schlussfolgerungen der Wahrheit entsprechen, wird daraus in den meisten Fällen keine effektive Kommunikation entstehen. Deine Eltern werden es dir übel nehmen, dass du über ihren Charakter spekulierst, anstatt dich auf die grundlegenden Fakten zu beziehen.[2]
    • Denke daran: Wenn du deinen Eltern einfach lapidar an den Kopf wirfst, dass sie schreckliche Rassisten sind, gibst du ihnen die Möglichkeit, sich einfach aus der Affäre zu ziehen. Sie können dein Argument ganz einfach widerlegen, indem sie dich darauf hinweisen, dass du ihren inneren Charakter unmöglich kennen kannst und daher falsche Schlüsse ziehst. Selbst, wenn du wirklich recht haben solltest, eignet sich eine Verallgemeinerung niemals als effektive Antwort auf rassistische Tendenzen. Beziehe dich daher immer auf den aktuellen Moment und konzentriere dich auf spezifische und unmittelbare Handlungen.[3]
  3. Bildtitel Deal With Racist Parents Step 3
    3

    Bereite dich auf eine abwehrende Reaktion deiner Eltern vor. Selbst, wenn du dich auf konkrete Verhaltensweisen beziehst und tatsächliche Worte und Taten als Beispiele heranziehst, reagieren die meisten Menschen für gewöhnlich nicht besonders gut auf derartige Gespräche. Die meisten Menschen nehmen den Vorwurf, dass ihre Aussagen und Vorwürfe rassistische Tendenzen aufweisen, extrem persönlich.[4]

    • Wenn auch deine Eltern abwehrend auf das Wort „Rassist“ reagieren, solltest du versuchen, diese Bezeichnung zu vermeiden und ihnen deine Meinung mit anderen Worten zu vermitteln. Konzentriere dich auf ihr konkretes Verhalten und warum du es als beleidigend aufgefasst hast, ohne das Wort „Rassist“ in den Mund zu nehmen, um eine abwehrende Reaktion deiner Eltern zu vermeiden.
    • Erlaube deinen Eltern nicht, das Gespräch abzuwehren.[5] Selbst, wenn du das zugrundeliegende Problem korrekt angesprochen hast, könntest du eine ähnliche Antwort erhalten wie: „Ich bin doch gar kein Rassist“. Wenn dir deine Eltern mit dieser Antwort kommen, solltest du darauf antworten, indem du dich darauf konzentrierst, welche Auswirkungen die Aussagen deiner Eltern auf jene Person hatten, mit der deine Eltern gesprochen haben oder welche Gefühle ihre Worte bei einer anderen Person potentiell auslösen könnten. Du könntest z.B. etwas Ähnliches sagen wie: „Eure Aussagen haben dazu geführt, dass meine Freundin den Eindruck hatte, dass ihr sie nicht als jene Person betrachtet, die sie wirklich ist, sondern als wandelndes Klischee“.
    • Gespräche über Rassismus sind immer schwierig und sensibel. Denke daran, dass eine abwehrende Haltung oft unvermeidbar ist. Bereite dich im Vorhinein darauf vor, dass deine Eltern abwehrend reagieren könnten, damit du später nicht von ihrem Widerstand überrascht wirst.[6]
  4. Bildtitel Deal With Racist Parents Step 4
    4

    Verwende „Ich-Aussagen“. Die Nutzung von „Ich-Aussagen“ ist in jeder schwierigen Konversation hilfreich. Es handelt sich dabei um Aussagen, die den Fokus auf die emotionale Reaktion in einer Situation legen. So kannst du vermeiden, den Eindruck zu erwecken, dass du andere für ihre Aussagen verurteilst. Selbst, wenn du in der aktuellen Situation objektiv gesehen Recht hast, werden Verurteilungen in den seltensten Fällen dazu führen, dass der Konflikt gelöst wird.

    • Anstatt deine Meinung zu der konkreten Situation als Tatsache zu verkaufen, solltest du dich auf deine eigenen Gefühle konzentrieren. Es wird für deine Eltern wesentlich schwieriger sein, deine Behauptungen zu entkräften, wenn du dich in deinen Aussagen auf deinen individuellen Blickwinkel beziehst.[7]
    • Deine Sätze sollten folgendermaßen beginnen: „Ich habe das Gefühl, dass…“ und dann auf das konkrete Problem überleiten. Verwende niemals Aussagen wie: „Du verursachst in mir ein Gefühl von…“ oder „Eure Aussagen geben mir das Gefühl, dass…“, da du dadurch mit dem Finger auf sie zeigst. Solche Aussagen solltest du unbedingt vermeiden, da sie deinen Eltern das Gefühl geben könnten, dass du ihnen die Schuld für deine Gefühle gibst. Das könnte dazu führen, dass sie sich verurteilt fühlen und sich weigern, Verhaltensänderungen durchzuführen. Anstatt zu sagen: „Die Art und Weise, wie du meine Freundin beim Abendessen behandelt hast, war wirklich peinlich für mich“, solltest du sagen: „Die Interaktion zwischen euch und meiner Freundin beim Abendessen hat mich peinlich berührt. Ich glaube, dass ihr wirklich ihre Gefühle verletzt habt, weshalb ich traurig und verärgert bin“.[8]
    • Vermutlich werden deine Eltern wesentlich empfänglicher für deine Kritik sein, wenn du diesen Ansatz wählst. Selbst, wenn sie ihren unterschwelligen Rassismus nicht komplett nachvollziehen können, könnten sie zumindest bereit sein, deinen Gefühlen zuliebe Veränderungen vorzunehmen. In Zusammenhang mit rassistischen Tendenzen ist das schon einmal ein guter Anfang. Wenn sie dich fragen, wie sie sich in Zukunft anders verhalten können, solltest du etwas Ähnliches sagen wie: „Bitte verkneift euch ab jetzt, das Aussehen meiner Freundin zu kommentieren“.[9]
  5. Bildtitel Deal With Racist Parents Step 5
    5
    Sei ein gutes Vorbild. In den meisten Fällen ist die beste Methode, um den rassistischen Äußerungen der eigenen Eltern etwas entgegenzusetzen, indem man mit gutem Beispiel vorangeht. Sei besonders verantwortungsbewusst, wenn du über andere Kulturen und Menschen aus anderen Ethnien sprichst. Versuche, deinen Eltern konkret zu zeigen, warum es im Leben wichtig ist, anderen Kulturen gegenüber offen und aufgeschlossen zu sein, anstatt ihnen nur eine Gardinenpredigt zu halten.

    • Erzähle deinen Eltern davon, wie deine Freundin dir dabei geholfen hat, deine Grenzen zu erweitern und einen neuen Blickwinkel auf die Welt zu erhalten.
    • Vermeide Klischees und Stereotypen.
    Methode 2

Vermeide Negativität

  1. Bildtitel Deal With Racist Parents Step 6
    1
    Versuche, den Rassismus deiner Eltern zu verstehen. Obwohl es dir vermutlich schwerfallen wird, auf die rassistischen Vorstellungen deiner Eltern verständnisvoll zu reagieren, solltest du dennoch versuchen, dich in sie hineinzuversetzen. Rassismus ist ein systematisches Problem, das in verschiedensten Gesellschaften sichtbar wird. Rassismus ist oft subtil und unterschwellig und viele Menschen sind sich nicht einmal darüber bewusst, dass ihre Handlungen und Worte einen rassistischen Unterton haben.

    • Die Art und Weise, wie dunkelhäutige Menschen in den Medien dargestellt werden, ist oft unterschwellig rassistisch. Phrasen, die gemeinhin verwendet werden, um dunkelhäutige Menschen zu beschreiben, sind zum Beispiel oft gespickt mit veralteten und beleidigenden Begriffen. Dieses Phänomen kommt nicht nur in sogenannten Hassreden und –Kommentaren vor, sondern auch in sehr bekannten und höchst angesehenen Publikationen, wie z.B. der New York Times. Je länger eine Person diesen unterschwellig rassistischen Aussagen ausgesetzt ist, desto eher wird ihr eigener Blickwinkel von den in den Medien konstant aufrechterhaltenen Stereotypen rassistisch verzerrt. Obwohl das natürlich keine Entschuldigung für die rassistischen Tendenzen deiner Eltern sein soll, kann dieses Wissen vielleicht dazu beitragen, dass du sie und ihre Taten besser verstehen kannst.[10]
    • Viel zu oft sind Menschen blind gegenüber ihrem eigenen Rassismus. Wir haben bereits erwähnt, dass die meisten Menschen extrem abwehrend reagieren, wenn Diskussionen über andere Ethnien und Rassismus aufkommen. Aus diesem Grund kann sich subtiler Rassismus oft unhinterfragt ausbreiten. Möglicherweise sind deine Eltern nicht in der Lage, ihren eigenen rassistischen Blickwinkel zu erkennen. Du kannst natürlich dein Bestes geben, um deine Eltern auf ihren Rassismus hinzuweisen, allerdings solltest du immer auch versuchen, zu verstehen, wie subtil sich Rassismus oft äußert und warum es so schwierig ist, Menschen, die rassistisch angehauchte Tendenzen haben, zu einer Verhaltensänderung zu bewegen.[11]
    • Ein Beispiel: Die Medien verteufeln häufig Opfer mit Migrationshintergrund und erscheinen dafür oft mitleidig mit weißen Strafverdächtigen, selbst wenn diese eines schwerwiegenden Verbrechens bezichtigt werden.[12]
  2. Bildtitel Deal With Racist Parents Step 7
    2
    Ziehe dich aus Diskussionen zurück, die belastend für dich sind. Ab einem gewissen Punkt wirst du einfach die Tatsache akzeptieren müssen, dass es sich bei Rassismus oft um ein tief verankertes Glaubenssystem handelt, das nicht immer geändert werden kann. Du solltest dich bemühen, gegenüber rassistischen Aussagen eine Null-Toleranz-Politik durchzusetzen, besonders, wenn dich die ständigen Diskussionen mit deinen Eltern emotional runterziehen.

    • Wenn deine Eltern versuchen, dir eine Falle zu stellen und dich in einen Streit zu verwickeln, solltest du dich nicht darauf einlassen. Erkenne ihre Gefühle an, aber leite danach sofort auf ein anderes Thema über.
    • Den meisten Menschen fällt es äußerst schwer, ihre tief verwurzelten Überzeugungen noch einmal zu ändern. Manchmal ist das Optimum, auf das du hoffen kannst, dass deine Eltern ihre Einstellung langsam ändern und vielleicht weniger rassistisch werden. Beleidigungen, Beschuldigungen, Verurteilungen und ein Rückzug von ihnen werden vermutlich keinen großen Effekt haben, außer dass du dadurch den gegenseitigen Groll und die Verbitterung noch weiter anstachelst. Wenn du deinen Eltern stattdessen aber einfach sagst, wie sehr du sie liebst und wie sehr du schätzt, was sie alles für dich tun und getan haben, könnten sie vielleicht davon überzeugt werden, ihre Einstellung nach einer gewissen Bedenkzeit noch einmal zu ändern. Schlussendlich lieben sie dich genauso sehr, wie du sie liebst. Zusätzlich könntest du versuchen, andere Familienmitglieder, die deinen Anliegen offener gegenüberstehen, als deine Mitstreiter zu gewinnen. Besprich dein Anliegen mit ihnen, um zu sehen, ob sie dir vielleicht dabei behilflich sein könnten, den Blickwinkel deiner Eltern zu verändern.[13]
  3. Bildtitel Deal With Racist Parents Step 8
    3
    Erkenne, dass dein Unterfangen mit großer Wahrscheinlichkeit zum Scheitern verurteilt ist. Behalte immer im Hinterkopf, dass es äußerst selten ist, dass Menschen ihre Weltanschauung noch einmal überdenken – das gilt besonders für ältere, erwachsene Menschen, die in ihrem Denken festgefahren sind. Wenn du deine Eltern auf ihre rassistischen Tendenzen ansprichst, wird sich höchstwahrscheinlich nichts ändern. Allerdings ist es dennoch wichtig, gewisse Verhaltensweisen anzusprechen und infrage zu stellen. Rassismus kann immer weiter fortbestehen, weil die Menschen viel zu oft still bleiben und sich nicht auf unangenehme Diskussionen einlassen wollen. Stille wird manchmal als Zustimmung oder Akzeptanz für rassistische Standpunkte missverstanden. Stelle sicher, dass du deinen Eltern unmissverständlich klarmachst, dass du mit ihrer Einstellung nicht einverstanden bist. Obwohl natürlich immer die Gefahr besteht, dass diese Konversation in einem Drama endet, wirst du leider nicht drum herum kommen.[14]
Anmerkungen meinerseits:
Der größte Feind im eigenen Land – ist und bleibt der Denuntiant !

Hier werden Kinder  dazu erzogen, sich gegen ihre Eltern zur Wehr zu setzen um angeblichem Rassismus vorzubeugen.
Fakt ist eines, Kinder sind in jeder Beziehung formbar.
Das Ergebnis einer solchen „Erziehung“ sieht man an der links-faschistischen Atifa, die sich eigentlich selbst auslöschen müßten, wenn sie denn ihre Parolen selbst umsetzen würden.

Wehret den Anfängen, denn das ist noch schlimmer als im 3. Reich!

Arshan

Den “demokratischen Rechtsstaat verteidigen”? Der Bock will Gärtner sein!

Von Peter Haisenko

Allenthalben wird nach Chemnitz und Ähnlichem die Forderung gestellt, der demokratische Rechtsstaat müsse verteidigt werden, gegen die Gefahr von Rechts. Das kommt nicht nur aus dem links-grün-faschistischen Milieu, sondern auch aus SPD und CDU. Wäre es nicht so erbärmlich, müsste man lauthals lachen. Da führt sich der Bock als Gärtner auf.

Das Gerede von “westlichen Werten” ist leiser geworden, denn immer mehr Menschen haben erkannt, um welche Chimäre es sich handelt, nach Afghanistan, Irak, Libyen und Syrien. Auch den Jemen sollte man hier nicht vergessen. Angesichts zunehmender Massendemonstrationen besorgter Bürger, die ihre Sorge ob der mörderischen Kriminalität von Zuwanderern unbekannter Identität auf die Straße tragen, gibt es jetzt ein neues Schlagwort: Der demokratische Rechtsstaat muss verteidigt werden. Laut Herrn Maas mit deutlichen Aktionen. Da sollte doch die Frage aufkommen, was diese Herrschaften unter einem demokratischen Rechtsstaat verstehen.

Es war Horst Seehofer, der von der Herrschaft des Unrechts gesprochen hat. Diverse Gutachten renommierter Rechtswissenschaftler geben ihm Recht, indem sie aufzeigen, dass die Öffnung, ja die Abschaffung deutscher Grenzen einem Rechtsstaat Hohn sprechen. Dass sich Hunderttausende Personen in Deutschland aufhalten, deren Identität zweifelhaft ist und die kein Recht haben, hier zu leben. Die trotzdem vom deutschen Steuerzahler alimentiert werden, trotz mehrfacher Straftaten nicht in Haft genommen werden und in Einzelfällen so Morde begehen können. Wer gegen diese Missstände aufsteht, wird als rechtsradikaler Rassist denunziert und der Rechtsstaat muss gegen ebendiese verteidigt werden. Also nochmals die Frage: Welche Art von Rechtsstaat meinen diese verirrten Schreihälse?

Rückgriff auf urkommunistische Parolen

Es war die linksradikal mörderische RAF, die unseren Staat und unser Leben radikal verändert hat. Als Folge ihrer Aktionen sind Flughäfen zu Hochsicherheitszonen geworden und manches Gesetz in der Folge hat demokratische Freiheiten drastisch eingeschränkt. Man hat sich – unverständlicherweise – daran gewöhnt und lässt sich willig wie Schwerverbrecher behandeln, bevor man ein Flugzeug betreten darf. Bereits hier wurde eine Grundlage des demokratischen Rechtsstaats abgeschafft, die Unschuldsvermutung. Es waren also Linksradikale, die die Grundfesten unserer Gesellschaftsordnung erfolgreich angegriffen haben. Da muss man sich nicht wundern, wenn heute aus derselben Ecke in Chemnitz auf urkommunistische Methoden und Parolen zurückgegriffen wird. Das “anti-rechts-Musikspektakel” lief unter der Überschrift: “Wir sind mehr”.

Die russischen Kommunisten unter Lenin nannten sich “Bolschewiki”, die Zar-treuen wurden als “Menschewiki” bezeichnet. Ins Deutsche übersetzt heißt Bolschewiki Mehrheit und Menschewiki Minderheit. Wo ist da der Unterschied zu “wir sind mehr”? Wo im Russland der ausgehenden Zarenzeit klar war, dass die selbsternannten Bolschewiki keinesfalls die Mehrheit waren, ist heute in Chemnitz und anderswo keineswegs bewiesen, ob “wir sind mehr” wirklich auch nur annähernd mehr sind. Naja, vor 100 Jahren hat es schon einmal funktioniert und zu Leichen in zweistelliger Millionenhöhe geführt.

In manchen Diskussionen habe ich erlebt, dass links-grün angehauchte Antifa-Befürworter ins Schleudern kommen, wenn man sie fragt, wie sie für sich “rechtsradikal” definieren oder was sie unter einem “Rechtsstaat” verstehen. Manch einer, der noch offenem Denken aufgeschlossen ist, muss nach dieser Frage zugeben, dass er da noch mal gründlich nachdenken muss. Bei den ideologisch verbohrten allerdings sieht es anders aus. Für diese ist es nur dann ein demokratischer Rechtsstaat, wenn er ihrer linksradikalen Richtung Genüge leistet und vor allem bedingungslose Zuwanderung fördert. Mit “Rechten” diskutieren? Diskutieren, wie es in einer Demokratie üblich sein sollte? Kommt gar nicht infrage, man könnte sich ja “beschmutzen”. Mit diesen verbohrten Links-Grünen diskutieren zu wollen ist in etwa so sinnvoll wie das “Gespräch” mit einem Plattenspieler. Sie sind nicht in der Lage, auf Argumente einzugehen, denn sie selbst haben keine, außer ihrer zerstörerischen Ideologie, die hundertjährige Erfahrung und die Realität einfach ignoriert.

Das Messen mit zweierlei Maß hat System in unserem “Rechtsstaat”

Unser demokratischer Rechtsstaat ist in einem jämmerlichen Zustand. Bezüglich Migranten wird Recht gebeugt oder gar nicht angewandt. Die Identität ist unklar? Macht nichts, wir geben trotzdem Kost, Logie und Taschengeld. Ausweisen? Das wäre rechtsradikal und rassistisch. Mehrfachtäter einsperren, bis sie abgeschoben werden? Auch das wäre rechtsradikal. Mit mehreren Identitäten mehrfach Sozialhilfe abkassieren? Das kann kein Grund sein, den Täter sofort und noch vor Ort in Haft zu nehmen. Wer dagegen demonstriert und so sein demokratisches Grundrecht in Anspruch nimmt, muss beschimpft und bekämpft werden. Ist das also der demokratische Rechtsstaat, der verteidigt werden muss? Offensichtlich schon, wenn es nach den links-grünen Deutschlandhassern geht.

Es ist die übliche Methode derjenigen, die von westlichen Werten und Demokratie schwafeln. Man wirft dem (politischen) Gegner genau das vor, was man selbst schon lange treibt. Ja, es war Kanzlerin Merkel, die mit ihrer Grenzöffnung gegen Recht und Grundgesetz verstoßen hat. Die in der Folge Anweisungen erteilt hat, die einem Rechtsstaat unwürdig sind. Die den demokratischen Rechtsstaat als solchen abgeschafft hat, indem sie sagte, man könne die deutschen Grenzen nicht schützen. Aber genau das ist es, was die Grundlage eines jeden Rechtsstaats ist, besonders eines demokratischen. Es muss sichergestellt sein, dass Recht angewendet werden kann. Wie aber soll das gehen, wenn nicht einmal mehr festzustellen ist, wer sich überhaupt und wo in einem Staat aufhält? Wenn es einfach hingenommen wird, dass zur Abschiebung vorgesehene Personen einfach abtauchen und verschwinden? Und wenn man sie dann doch findet, diese nicht sofort in Abschiebehaft genommen werden?

Ist es der “Rechtsstaat”, der verteidigt werden soll, der in seinem Handeln unterscheidet zwischen denen, die schon länger hier sind und Migranten, die einfach die Grenze gestürmt haben? Der Deutsche, älter als 80 Jahre, ins Gefängnis steckt, weil sie dem offiziellen Narrativ zur Geschichtsschreibung widersprechen und gleichzeitig Migranten, die schwere Körperverletzungen begangen haben, auf Bewährung laufen lässt? Zehn Mal und mehr? Der einfache Verkehrsdelikte gnadenlos verfolgt und auf mehrfachen Sozialbetrug von Migranten mit einem Achselzucken reagiert? Der Rechtsstaat, der seit Jahrzehnten Großkonzerne bevorzugt und nicht in der Lage ist, milliardenschwerem Steuerbetrug derselben Einhalt zu gebieten? Der dem Finanzamt gestattet, die Unschuldsvermutung in ihr Gegenteil zu verkehren? (Man muss nachweisen, dass man nicht betrogen hat, wenn man ein einfacher Bürger ist.)

Bundespräsident, Kanzlerin und die “Vierte Gewalt” machen mit

All diese Missstände werden von den Blockparteien und ihrer links-grünen Klientel billigend hingenommen. Ja, sie wollen diese Zustände verteidigen und schreien laut auf, wenn besorgte Bürger gegen diese unhaltbaren Zustände auf die Straße gehen. Sie ignorieren, wenn linke Chaoten vermummt gewaltsam gegen friedliche Demonstrationen aufmarschieren. Sie ignorieren, dass es eben das ist, warum bei solchen Demonstrationen soviel Polizei vor Ort sein muss, eben um zu verhindern, dass die Linkschaoten eine Straßenschlacht veranstalten. Nein, im Gegenteil heißen sie alles gut, was “dem Rechtsextremismus Einhalt gebieten kann”, auch wenn es gewalttätig ist oder abscheuliche Texte bei “wir sind mehr” rausgebrüllt werden. Und ja, sowohl der Bundespräsident als auch die Kanzlerin machen da mit. Nicht zu vergessen die “Vierte Gewalt”, die Medien, die wie in kommunistischer Tradition allem applaudieren, was der Regierung und links-grüner Ideologie förderlich sein könnte.

Wäre es nicht so brandgefährlich für unser Staatswesen, müsste man lachen, wenn ausgerechnet diese links-grüne Mischpoke die Verteidigung des Rechtsstaats anmahnt. Vergessen wir nicht, wer die deutsche Bundeswehr grundgesetzwidrig in den Jugoslawienkrieg geführt hat und folgend nach Afghanistan, Mali und und und. Richtig lachen musste ich, als die grüne Spitzenkandidatin für Bayern ihre Partei im bayrischen Fernsehen als eine Partei des Friedens bezeichnet hat. Wie selbst- und geschichtsvergessen muss man da sein? Da fühlt sich dann kein “Faktenchecker” bemüßigt, eine Korrektur anzubringen. Aber wehe, ein “Rechter” zitiert aus einer Kriminalstatistik richtig. Da wird ganz schnell betont, dass man diese Statistik so nicht interpretieren darf.

Welchen Rechtsstaat meinen sie also, die so laut nach dessen Erhaltung rufen? Die Fortführung linksfaschistischer Tendenzen? Die fortschreitende Zensur gegenüber allem, was die Rückkehr zum echten Rechtsstaat fordert? Sie sind es, die einen demokratischen Rechtsstaat nicht verstanden haben. Die nicht ertragen können, dass es eine demokratische Partei gibt, die die Rückkehr zum Rechtsstaat und Demokratie fordert. Die alles als undemokratisch bezeichnen, was nicht ihrer Ideologie entspricht. Sie sind es, vor denen der demokratische Rechtsstaat geschützt werden muss! Sie sind der Bock, der sich jetzt zum Gärtner erheben will.

 

 

Quelle: https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20182/den-demokratischen-rechtsstaat-verteidigen-der-bock-will-gaertner-sein/

Erzbischof von Mossul an Europa: „Unser Leiden ist ein Vorgeschmack darauf, was ihr erleiden werdet“

Der Erzbischof von Mossul, Amel Shimon Nona – Foto: erzbistum-koeln.de

Der Erbischof von Mossul (Irak), Amel Shimon Nona, wendet sich mit mahnenden Worten an die Europäer und Christen. Er warnt darin vor zu liberalen Werte und Politik. Diese sei im Nahen Osten nichts wert.

„Unser heutiges Leiden ist ein Vorgeschmack darauf, was ihr Europäer und Christen in naher Zukunft erleiden werdet. Ich habe mein Bistum verloren. Die Räumlichkeiten meines Apostolates wurden von islamistischen Radikalen besetzt, die uns entweder konvertiert oder tot sehen wollen. Doch meine Gemeinde ist noch am Leben.

Bitte versucht uns zu verstehen. Eure liberalen demokratischen Prinzipien sind hier nichts wert. Ihr müsst die Realität im Nahen Osten bedenken, denn Ihr heißt eine stetig wachsende Anzahl von Muslimen in Euren Ländern willkommen. Doch auch Ihr seid in Gefahr. Ihr müsst feste und mutige Entscheidungen treffen, auch um den Preis, Euren Prinzipien zu widersprechen.

Ihr glaubt, alle Menschen seien gleich, aber das stimmt nicht: Der Islam sagt nicht, dass alle Menschen gleich sind. Eure Werte sind nicht die seinigen. Wenn Ihr das nicht schnell genug versteht, werdet Ihr zum Opfer des Feindes, den Ihr bei Euch zu Hause willkommen geheißen habt.“

Auf die Fragen, ob der Islam per se schon eine Gefahr ist, antwortet Amel Nona:

„Nein, natürlich nicht. Die allermeisten Muslime wollen nichts anderes als Sie und ich. Friedlich miteinander leben. So leben sie auch. Ganz ohne jeden Zweifel. Aber im Westen wird die Gefahr, die von IS, von Salafisten, von Dschihadisten ausgeht, immer noch sträflich ignoriert. Sie im Westen sind zu naiv. Der Islam, die Scharia, propagiert teilweise ganz andere Werte. Die sind nicht immer mit den Werten des Westens kompatibel.

Der Islam befindet sich in einer tiefen Krise. Seit Jahrhunderten schon. Er hat ohne jeden Zweifel ein ungeheuer spirituelles, theologisches, humanistisches Potential. Nur: Das wird nicht genutzt. Es liegt brach. Viele Muslime wurden daher anfällig für Ideologen und Demagogen, die die Grundlagen der Religion des Islams auf ihre Weise interpretieren.

Die Folgen sehen Sie hier. Diese Folgen werden Sie im Westen irgendwann auch spüren. In Europa gibt es schon heute ein unaufhörlich wachsendes dschihadistisches Potential, das den Westen hasst. Der Westen weiß keine Antwort auf diese Bedrohung und bis heute kommt aus dem Islam heraus keine Antwort auf diese Gefahr. Was sich hier entwickelt hat, wird sich weiter ausbreiten, wird nicht an Euren Grenzen halt machen. Es ist schon längst bei Euch angekommen und wuchert bei Euch weiter.“

(Aus „ISIS der globale Dschihad“ von Bruno Schirra). Die Aussagen des Erzbischofs stammen aus dem Jahr 2014. Also noch vor den Terroranschlägen von Paris und Kopenhagen.

 

 

Quelle: https://www.unsertirol24.com/2015/09/18/erzbischof-von-mossul-an-europa-unser-leiden-ist-ein-vorgeschmack-darauf-was-ihr-erleiden-werdet/

Neues vom „Dritten“ Geschlecht

Foto: Von Lisa S/Shutterstock

Bei „Youtube“ habe ich letztens ein Video zum Gender-Blödsinn („Die Abschaffung der Geschlechter – Typisch Mann, Typisch Frau, Typisch Was?“) entdeckt und es mir zu Gemüte geführt. Eine kurze Recherche ergab, dass dieser Quatsch tatsächlich im Sommer auf 3Sat lief (beim öffentlich-rechtlichen „Kultursender“). Das bedeutet, dass wieder einmal Gebührengelder für eine Ideologie verbrannt wurden. Als ich bereits in der Einleitung solche Dinge wie „Ich definiere mich im Alltag als Mann, der natürlich auch seine fluiden oder seine femininen Anteile hat.“ oder „Ich hätte ja gar kein Problem damit, ein Gefühl zu haben, dass ich nicht angenommen werde, so wie ich bin. Wenn´s nicht diese strengen Einordnungskategorien ständig gäbe.“ hörte, war alles klar. Bei der Abhandlung soll es nicht um die Verächtlichmachung der gezeigten Personen gehen, sondern darüber aufzuklären, dass durch eine politisch unterstützte Ideologie versucht wird, naturwissenschaftliche Gesetze auszuhebeln und, diplomatisch ausgedrückt, die Normalität ad absurdum zu führen.

Es folgt nun ein kurzer Einspieler aus den 70ern (ab 00:50 min) und der Papa spricht Tacheles: „Frauen sind Frauen und Männer sind Männer. Selbst wenn sie sich zehnmal verkleiden, bis zur Unkenntlichkeit.“ Nun kommt aber der „moderne“ Mann (Rollkragenpulli, Sakko und welliges  gestyltes Haar) und erklärt die „neue“ Welt. Warum hat die Gesellschaft nicht auf Vati gehört? Nun begleiten die Autor*X_Innen den Kunsthistoriker Ben, der auch Führungen als Drag-Queen anbietet (ab 03:08 min). Eines vorweg, ab jetzt wird Logikfreiheit neu definiert.

Die Drag-Queen ist „eine Form von Performance, die mit dem Stilmittel der Übersteigerung damit spielt, Geschlechterrollen zu verwischen.“ (…) Wenn ich schon „Geschlechterrolle“ höre, dreht sich mir der Magen um. Sind wir alle Schauspieler, oder was? Das Geschlecht ist biologisch eindeutig festgelegt. Sämtliche Biologen und Ärzte werden dies bestätigen. Warum gibt es denn den Urologen bzw. Gynäkologen? Wenn alles nur eine „Rolle“ ist, dann wären diese Spezialärzte doch obsolet, oder? Die „Drag-Queen“ ist eine Kunstform, bei der sich der Mann schminkt und verkleidet. Er bleibt aber für jeden klar erkennbar ein Mann. Da wird also gar nichts verwischt. Nun kommt noch eine „kleine“ Prise des heutigen Feminismus ins Spiel.

(…) „In seiner Arbeit untersucht er die Sicht alter Meister auf Geschlechterverhältnisse. Von Raffael, Tizian bis Correggio (alle 16. Jhd. !!!). Dabei fällt auf, es sind vor allem Männer (!!!), die Kunstgeschichte geschrieben haben und so die Welt erklären. Heute würde man das ironisch „mansplaining“ nennen.“ (…)

Merken Sie was? Dieser unterschwellige abwertende Ton gegenüber dem Mann. ER ist also mal wieder Schuld, dass die Welt so ist, wie sie ist (zu 99,99 Prozent ist sicherlich der weiße Mann gemeint). Dafür gibt es sogar einen Kunstbegriff. Anglizismen werden immer dann genutzt, um besonders „schlau“ auf das Gegenüber zu wirken (eine Erklärung unterlässt die Kommentartor*X_In natürlich). Daher warf ich einen Blick in ein gewisses „Internetlexikon“.

Mansplaining bezeichnet herablassende Erklärungen eines Mannes, der fälschlicherweise davon ausgeht, er wisse mehr über den Gesprächsgegenstand als die –meist weibliche– Person, mit der er spricht. Der Begriff benennt die in der Kommunikation häufig von Frauen empfundenen Machtasymmetrien, deren zugehörige Ab- und Aufwertungswirkungen von Männern oft nicht bemerkt werden. Die Wortneuschöpfung entstand bei der Reflexion kommunikativer Machtausübung durch Männer. Inhaltliche Grundlage für die Wortneuschöpfung war ein Essay der US-amerikanischen Publizistin Rebecca Solnit von 2008. (…)

Noch Fragen? Zum Ende bemühen die Macher*X_Innen die Kunst und Mythologie um irgendwie die Kurve zum „Dazwischen“ (Hermaphroditismus) zu bekommen. Der Gedanke dahinter ist klar, die damaligen Menschen fanden das total normal und akzeptabel. Nun gab es in der Antike aber auch Sklaverei, Pädophilie und kein Frauenwahlrecht. Aber niemand bei klarem Verstand würde dies heute gutheißen. Der Rückgriff auf die Vergangenheit erfolgt seltsamerweise immer dann, wenn aufgestellte steile Thesen, trotz des heutigen Wissens, irgendwie belegt werden müssen. Damit ist das „Kapitel Ben“ beendet und nun läuft eine „klasse“ Überleitung (ab 08:40 min).

„Lange galt, die Welt teilt sich auf in Mann und Frau. Rosarot und himmelblau. Wer anders ist, existiert nicht in offiziellen Dokumenten. Ende 2017 fällt der Bundesverfassungsgerichtshof (???) in Deutschland ein bahnbrechendes Urteil. Die Nichtberücksichtigung der dritten Option widerspricht dem Persönlichkeitsrecht intersexueller Menschen.“ (…)

Das galt nicht nur, sondern es gilt immer noch und für alle Zeit. Das wird jeder halbwegs begabte Biologe bestätigen. Natürlich existiert jeder „andersartige“ Mensch in offiziellen Dokumenten. Aber eben als Mann oder Frau. Apropos „bahnbrechendes“ Urteil des BVerfG. Dasselbe Gericht befand auch den Rundfunkbeitrag für verfassungskonform. Der sich auf ein Gutachten des Bruders des miturteilenden Vorsitzenden Richters stützt. Weiterhin braucht sich jeder nur das „Parteien-Geschachere“ um die Besetzung der Richterposten anzuschauen und weiß, was von solchen Urteilen zu halten ist.Nun wird der Fall des in Österreich bekannten ehemaligen Skiläufers Erik Schinegger besprochen (geboren als Erika). Dieser schildert seine Erfahrung im falschen Körper zu leben (ab 10:58 min). Seine Aussagen entlarven, vermutlich ungewollt, den Quatsch des „dritten“ Geschlechts. Was machen nun die Macher*X_Innen daraus?

(…) Die vermeintliche Tochter Kärntner Bauern wurde 1948 mit unklarenGeschlechtsmerkmalen und somit intergeschlechtlich geboren. Intergeschlechtlich sind Menschen, die sich hinsichtlich innerer und äußerer Geschlechtsorgane,Chromosomen– oder auch hormoneller Struktur nicht klar in die Kategorien Männlich und Weiblich einordnen lassen. Bis zu1.7 Prozent(!!!) der Weltbevölkerung werden laut UNO so geboren. (…)

Bitte diese Aussage merken. In Deutschland sollen übrigens etwa 80.000 Menschen (0,1 Prozent !!!) davon betroffen sein. Für eine Minderminderminderheit hebelte das BVerfG mal eben die Biologie und somit den gesunden Menschenverstand aus. Dieser Genialität folgt nun auch die nächste Aussage (ab 14:50 min).

(…) „Im Herbst 1967 wurden sämtliche Läuferinnen des ÖSV mittels Chromosomentests überprüft. Das Ergebnis; Erika ist GENETISCH EINDEUTIG ein Mann.“ (…)

Wie war das? Eben noch ließen sich „Intergeschlechtliche“ nicht klar in die Kategorie Mann/Frau einordnen und nun beweist ein Uralt-Test das Gegenteil? Kann mir das jemand erklären? Die Autor*X_Innen widerlegen sich selbst. Eigentlich müsste ich nun wirklich einpacken. Aber ich war gespannt, wie der Irrsinn weiter geht (ab 20:15 min).

(…) „Unter sechzig Geschlechtern kann man zur Zeit bei Facebook auswählen. Dennimmer mehr junge Menschen bezeichnen sich als „genderfluid“. Sehen die Geschlechtergrenzen also fließend.“

Achso, wenn die junge Menschen sich so bezeichnen, dann wird’s wohl stimmen. Wie viele sind denn immer mehr? Statt 2 von 100.000 jetzt 4 von 100.000, oder was? Es ist aber total irrelevant, wer sich als was auch immer bezeichnet. Die Biologie interessant das nicht. Ich kann ja auch behaupten, ein Wesen vom Alpha Centauri zu sein. Spätestens die medizinische Untersuchung beim Arzt wird das Gegenteil belegen und allerspätestens die Einweisung in die Nervenheilanstalt. Als nächsten „Einzelfall“ behandeln die Autor*X_Innen das Leben von Katta (ab 21:20 min).

Katta identifiziert sich weder als Mann noch als Frau und bezeichnet sich als „nicht binär“. MIT KIND und Partner lebt sie (…) in Wien. Nach der Geschlechterrolle befragt, gaben kürzlich 3,3 Prozent der deutschen Bevölkerung an, sich weder als weiblich oder männlich zu definieren. (…)

Erneut muss kein Gegenargument erbracht werden. Die „Nicht-Binäre“ hat also ein Kind. Zu welchem Arzt sie wohl gegangen ist? So so… 3,3 Prozent der deutschen Bevölkerung, das sind immerhin 2,6 Mio. Einwohner, definieren sich weder als Mann oder Frau? Dies erklärt zumindest einen Teil der Grünen-Stimmen. Mal ehrlich, so ein Ergebnis wäre doch in den „Qualitätsmedien“ wochenlang publiziert worden. Aber irgendwie scheint das an allen vorbeigegangen zu sein. Da auch keine Quellenangabe erfolgte, ist dies der Glaubwürdigkeit nicht unbedingt zuträglich. Nun echauffiert sich Katta über ganz normale Dinge (nur „binäre“ Formulare, Waschutensilien oder Toiletten). Ja, ich fühle mit ihr. Diese Grausamkeit, sich entscheiden zu müssen… unmenschlich. Nun folgt der Umschwung auf das „brutale“ Roller Derby und ein Indiz, warum das westliche Männerbild enorm leidet (ab 25:35 min).

(…) Der Sport wird von seinen Betreiber*X_Innen auch als Statement gegen herrschende Geschlechterklischees verstanden. Der Verein hat als einziges Team weltweit eine eigene männliche Cheerleader-Truppe zum Anfeuern. (…)

Als ich die Aussagen dieser Truppe hörte und die Bilder sah, wusste ich, dass ist alles, nur nicht männlich (ab 25:50 min). Zum Abschied kommt Katta noch einmal zu Wort (ab 27:45 min).

„(…) Es geht mir ja nicht darum, irgendwas Besonderes sein zu wollen oder was Besseres „snowflake-mäßig“ extrem anders zu sein als alle anderen. Aber es ist halt so wie ich bin. Das einfach akzeptiert zu haben, find ich viel angenehmer als wenn ich´s wieder die ganze Zeit erklären muss und mich daraus nehmen muss aus einer Art vonNormalität, die konstruiert wird. Die innerhalb von einem binären Geschlechtsschema funktioniert. Zu dem ich aber nicht reingehöre.“ (…)

Mal ehrlich, hat jemand diesen Satz verstanden? Da sie ein Kind hat, ist und bleibt sie eine Frau. Auch wenn sie sich für den Weihnachtsmann hält. Nun darf sich zum Thema auch eine „Aktivistin“ von „Pinkstinks“, äußern (ab 31:25 min). Was die Frau von sich gibt, kann jeder getrost unter Klamauk verbuchen. Von errichteten Strukturen, die lange funktionierten (Wieso heute nicht mehr?) über Kapitalismuskritik (darf natürlich nie fehlen) und der Meinung, es gebe mehr als zwei (!!!) Geschlechter ist alles vertreten. Ganz so schnell möchte ich „Pinkstinks“ aber nicht entlassen. Die haben nämlich ein Projekt namens „Werbemelder*in“. Dort kann jede(r) „sexistische“ Werbung melden. Jetzt darf natürlich geraten werden, wer so etwas unterstützt? Richtig, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Den Steuerzahler wird’s freuen. Warum werden eigentlich nie die Frauen befragt, die FREIWILLIG ihre hübschen Gesichter oder Körper präsentieren? Die Antwort kann sich sicherlich jeder denken.

Zum Ende werden noch zwei Fälle von Transsexualität behandelt (ab 37:10 min). Zwei biologische Männer haben sich in Frauen „umwandeln“ lassen und NICHT in ein herbeihalluziniertes „drittes“ Geschlecht. In den häufigsten Fällen besteht eine medizinische Notwendigkeit, da diese Menschen psychisch darunter leiden, den falschen Körper zu haben. Das ist es auch vollkommen in Ordnung und gesellschaftlich seit Jahrzehnten anerkannt. Trotzdem bleiben sie, biologisch gesehen, Männer oder Frauen. Denn das Erbgut lässt sich nicht ändern. Wieder haben sich die Macher*X_Innen selbst ein Bein gestellt. Das letzte Wort soll eine Feministen haben (es geht um die Frauen-Quote ab 43:15 min). Es bedarf dazu keiner Kommentierung mehr.

„(…) Grundsätzlich ist zu sagen, dass die Quote ewig lange existiert hat; nämlich eine MÄNNERQUOTE. Auch wenn das immer wieder bestritten wird. Man(n) wurde sozusagen Universitätsprofessor weil man Mann (!!!!!!!!) war. (…)“

 

Quelle: https://www.journalistenwatch.com/2018/09/18/neues-dritten-geschlecht/

Werden die Deutschen freiwillig sterben oder werden sie in Notwehr explodieren?

Die planmäßige und millionenfache Hereinholung von Parasiten läuft weiter auf Hochtouren. Aus Libyen und anderen afrikanischen Ländern wurden bereits Luftbrücken nach Italien eingerichtet. Von dort werden die für uns tödlichen Massen weiter in die BRD gebracht.

Sie werden mit derzeit 100 Milliarden Euro jährlich nicht gerade knapp alimentiert und ihren Verbrechen wird niemand mehr Herr. Und dann ertönen die Phrasen unserer offiziellen Vernichter, dass die Flutzahlen zurückgegangen seien. Das ist, als ob man in ein vollgestopftes Haus nur noch 10 zusätzliche Menschen pro Tag hineinpresst, anstatt 30. Doch drinnen wird alles kaputtgehen, wenn das Haus nicht geleert wird.

Das Programm der Globalisten ist einfach gestrickt. Nach der Ausrottung der deutschen Städte durch Brandbomben im 2. Weltkrieg folgte danach die Vernichtung durch multikulturelle Sprengsätze. Das, was Deutschland und Europa ausmachte, ist bereits weitgehend gemordet und ausgerottet worden. Die Städte und Landschaften sind durch ethnische Bombenteppiche verwüstet worden und was davon übrig geblieben ist soll nunmehr von der Spekulations-Armee zubetoniert werden.

Ein Beispiel zum besseren Verständnis der Flüchtlingsflutung: Eine „kontrollierte Zuwanderung“ ist für uns ebenso tödlich, wie eine kontrollierte Wasserverseuchung durch einen Dammbruch. Wenn ein Land durch eine Unwetterkatastrophe überflutet wird, wenn Grundwasser und Lebensraum unter Wasser stehen, wenn der Lebensraum verseucht ist, dann kann man nicht auch noch die Schleusen der Staudämme öffnen, um das dort gespeicherte, ebenfalls verseuchte Wasser „kontrolliert“ in das noch in den Kellern und Straßen stehende Bakterienwasser hinzufluten. Dadurch werden Seuchenepidemien den qualvollen Tod der Massen unvermeidbar machen. Vielmehr müssen die kontaminierten Fluten abgeleitet werden, sie müssen zurückfließen in die Abwassersysteme, damit Leben für die Menschen in ihrer Heimatumgebung wieder möglich wird.

Wenn wir es nicht schaffen, Millionen und Abermillionen dieser hereingeholten fremden, feindlichen Menschenmassen wieder dorthin zu bringen, wo sie hergekommen sind, oder irgendwohin, dann gehen wir als Nation, oder was von der Nation übriggeblieben ist, tödlich-schmerzlich unter.

Merkels Mörder terrorisieren unsere Menschen, schlachten sie ab, rauben sie aus, machen unser Leben zur Hölle. Ein Beispiel von vielen: „Cottbus: 19 Messerstiche, aus dem Fenster geworfen, Kehle durchgeschnitten. Wegen angeblicher Untreue stach Rashid D. auf die Mutter seiner fünf Kinder ein, warf sie aus dem Fenster und schnitt ihr dann die Kehle durch. Das Gericht entschied sich gegen die Höchststrafe, sondern verurteilte ihn nur wegen Totschlags. Die Kammer hatte Zweifel, dass der Angeklagte die Niedrigkeit seiner Beweggründe auch erkannt habe. Daher laute das Urteil auf Totschlag.“ [1]

Merkels Mörder geben als 30-Jährige an, sie seien nur 15 Jahre alt, um wegen Mordes zu nur zwei Jahren Sanatoriumshaft zu bekommen und danach weitertöten zu können. Merkel hat dafür vollstes Verständnis: „Tödliche Attacke auf Mädchen: 15-jähriger Tatverdächtiger wird Haftrichter vorgeführt. Der Afghane soll das gleichaltrige deutsche Mädchen am Mittwoch umgebracht haben.“ [2]

Im Jahr 2016 verzeichnete die offizielle Polizeiliche Kriminalstatistik über eine Million Verbrechen durch hereingeholte Merkel-Seehofer-Verbrecher. Jeden Tag werden mittlerweile von diesen „Hilfsbedürftigen“ zwei Menschen in der BRD getötet. Tendenz steigend. Aber es muss weiterhin „geholfen“ werden.

Damit das Töten, das Stehlen, das Rauben, das Verseuchen unseres Lebensraumes, auch lustig weitergehen kann, sollen zusätzlich zu den Millionen Flüchtlingsparasiten jährlich über 300.000 Fachkräfte aus Afrika eingeflogen werden, aus Europa sei der Fachkräftebedarf nicht zu decken. Natürlich nicht, aber zum Glück gibt es ja in Afrika Fachkräfte wie Sand am Meer: „Arbeitsagentur-Chef Detlef Scheele fordert Einwanderungsgesetz. Notwendige Zuwanderung: Deutschland braucht jedes Jahr netto 300.000 qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland, sagt der Chef der Bundesagentur für Arbeit. Es sei eine Nettozuwanderung von ungefähr 300.000 qualifizierten Arbeitskräften jährlich notwendig, sagte Scheele. Allein aus der EU sei dies dauerhaft nicht zu schaffen. Dies habe nichts mit Flüchtlingen zu tun, die aus humanitären Gründen kämen.“ [3]

Diese neue Aktion der Gewaltflutung erinnert an die Jahre 1999/2000, damals waren es nicht Fachkräfte (Voodoo-Tänzer) aus Afrika, sondern es handelte sich um die Aktion „Inder“. Angeblich hatten wir damals nicht genügend IT-Fachkräfte, und so holte Schröder und seine Bande massenhaft Analphabeten aus Indien herein, um unseren angeblichen IT-Fachkräftebedarf abzudecken.

Damals tat sich der SPD-Lump Gerhard Schröder mächtig hervor, diese Massen unter Vorschützung eines sogenannten Fachkräftebedarfs hereinzuholen. Doch es war der Hereinholer selbst, der Ausbildungs-Plätze für Deutsche vernichtete, um dieses Projekt lancieren zu können. Dann stellte er die deutschen Opfer seines Feldzugs gegen das Wissen als blöd dar und vermehrte die Arbeitslosenzahl in Deutschland dadurch erheblich. Schröder sorgte als Kanzler dafür, dass die deutschen Millionen harter D-Mark nach Indien flossen und nicht in die Ausbildungsstätten der Heimat: „Fachkräfte“ aus dem Entwicklungsland Indien, wie der SPIEGEL damals berichtete: „Auf Betreiben der niedersächsischen Landesregierung unter Ministerpräsident Schröder wurden die Studiengänge Informatik und Wirtschaftsmathematik aufgelöst und bis 1998 abgewickelt … Mit viel Elan und Geld hatte die Uni Hildesheim 1984 den Studiengang Informatik gestartet, etwa 50 bis 60 Millionen Mark kostete der Aufbau. Die Wirtschaft riss sich um die Absolventen, denn die Ausbildung galt als praxisnah; so wurde 1987 der Schwerpunkt ‚medizinische Informatik‘ eingeführt – damals einmalig in Deutschland. Fast 700 angehende Informatiker studierten zuletzt in Hildesheim, am Ende legten 85 im Jahr das Diplom ab. ‚Es war ein prosperierender Bereich‘, sagt die heutige Uni-Präsidentin Ulla Bosse. Dann kam das Aus. Niedersachsen war mit 60 Milliarden Mark verschuldet, sämtliche Universitäten mussten Stellen abbauen: Per Verordnung vom 18. Juni 1996 schloss die damalige Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Helga Schuchhardt, die kompletten Studiengänge Informatik und Wirtschaftsmathematik ‚mit einer Einsparungsauflage im Umfang von 64 Stelleneinheiten‘ … Rund 5000 Studenten zogen mit Transparenten und Trillerpfeifen nach Hannover vor Schuchhardts Ministerium am Leibnitzufer, vermauerten die Eingänge und blockierten die Straßen. Einige schlichen sich ein paar Tage später in die Landespressekonferenz ein, wo gerade Ministerpräsident Schröder sprach, und entfalteten hinter ihm ein Plakat: ‚Schröder hilf‘. Doch der blieb hart: ‚Ich kann Ihnen keine Hoffnung machen, der Beschluss steht fest‘, beschied Schröder den Demonstranten.“ [4]

Natürlich konnte Schröder den aller Zukunft beraubten jungen Deutschen keine Hoffnung machen, denn er benötigte ja schließlich den Millionen-Etat, um in Indien die Ausbildung von Informatikern zu finanzieren, damit sie in die BRD zur Förderung der Multikultur geholt werden konnten.

1998 warnte der jüdische Philosoph Alain Finkielkraut eindringlich vor unserer ethnischen Vernichtung durch die Multikulturpolitik, womit er die Richtigkeit von Hitlers Rassenpolitik bestätigte. Finkielkraut: „Die meisten ‚Lösungen‘ sind Irrtümer oder Lügen. Wir haben uns in einen scheinbar moralischen Neo-Kosmopolitismus gestürzt, bei dem der Mensch von allen Bindungen und Bezügen gelöst ist. Wer immer ‚Multikultur‘ ruft, der übersieht, dass ein Mensch ohne Bindungen kein Mensch mehr ist.“ [5]

Erst waren es die sogenannte Gastarbeiter, die in die beengte Bundesrepublik geholt wurden – also solche, die die „Drecksarbeit“ bei uns zu machen hatten (welch ein Herrenrasse-Dünkel der Gutmenschen, da das plötzlich kein „Rassismus“ mehr war). Dann wurde der Typus „Asylant“ erschaffen, um eine erhöhte Flutzahl zu erreichen, wobei jeder wusste, dass es sich in fast jedem Fall um Sozialschmarotzer handelte. Und jetzt, im Endkampf gegen das deutsche Volk, nennt man die zur Abschaffung der Deutschen benötigten fremden Invasionsheere vermehrt „Fachkräfte“ und immer wieder „Flüchtlinge“.

Die Sache entbehrt nicht einer zynischen Ironie. In den vergangenen Jahrzehnten durfte in Deutschland nicht „diskriminiert“ werden. So musste explizit der deutsche Nachwuchs in jeder Hinsicht auf eine Ebene mit unseren jungen multikulturellen Zuwanderern gebracht werden. Deshalb wurden unsere Schulen durch Gesetzeszwang auf ein multikulturelles Niveau heruntergedrückt, das eine weitere nationale Existenz auf der Grundlage von fähigen Handwerkern und Fachkräften verhindert. Ja, das Ergebnis kann sich heue sehen lassen.

Heute scheint unsere Jugend dank deutscher Gutmenschen-Politik weit hinter der fortschrittlichen Stufe Schwarz-Afrikas zu rangieren, denn wir müssen aus Afrika bekanntlich unsere „Fachkräfte“ holen. Das sind „sehr gut ausgebildete“ Leute, die es verstehen es beispielsweise beidhändig die Urwaldtrommel zu schlagen und unter Luftanhalten komplizierte Voodoo-Rituale zu zelebrieren. Ja, Kinder können sie auch machen, massenweise, damit dürften dann ihre Qualifikation auch schon erschöpft sein.

Fassen wir zusammen: Die hochentwickelte Bundesrepublik benötigte anfangs angeblich „primitive“ Arbeitskräfte für die „Drecksarbeit“ (wenn das kein Rassismus der Gutmenschen war). Im Verlauf dieses Prozesses verunstalteten die Gutmenschen das Antlitz unseres Volkes zum „Entwicklungsland“, denn heute sind uns gemäß Merkel, Seehofer und den Chefs der Arbeitsagentur die afrikanischen Länder entwicklungstechnisch angeblich voraus, weil wir unseren Bedarf von dort decken müssen. Da lohnt sich ja die Entwicklungshilfe wirklich, die wir in Afrika leisten. Wir holen uns die Voodoo-Tänzer und Buschtrommel-Schläger als Fachkräfte ins Land, weil die Gelder für Entwicklungshilfe bei uns zur Ausbildung von Deutschen fehlen. Vor allem das neue afrikanische Ärztepersonal soll hochqualifiziert sein, heißt es. Bei Krebspatienten vollziehen sie einen Skorpion-Tanz, und schon sind die Patienten geheilt. Danke für die Fachkräfte, Herr Scheele.

1 Welt.de, 09.06.2017
2 welt.de, 28.12.2017
3 FAZ.net, 26.12.2017
4 Der Spiegel, Nr. 12/2000, S. 26
5 Süddeutsche Zeitung, 27.11.1998, S. 17.

 

Quelle: http://mzwnews.com/politik/werden-die-deutschen-freiwillig-sterben-oder-werden-sie-in-notwehr-explodieren/

Merkel und ihr Schattenmann Die deutsche Kanzlerin dreht ihre letzte Runde. Wer folgt? Der Mann, der es könnte, steht leider nicht zur Verfügung. Er ist Österreicher.

Wie lange hält die grosse Koalition? Die volle Legislatur? Eher unwahrscheinlich. Bis zur Bayern-Wahl am 14. Oktober dieses Jahres? Vermutlich ja. Wann gibt Merkel ab (auf)? Und an wen? Oder versucht die Kanzlerin gar, noch vier weitere Jahre anzuhängen? Als Regierungschefin eines Landes, dessen derzeitige Befindlichkeit man als toxisch, als gewittrig, nervös oder aggressiv beschreiben kann.

Zwei Bundeskanzler deutscher Sprache: Angela Merkel und Sebastian Kurz. (Bild: Michele Tantussi / Reuters)
Zwei Bundeskanzler deutscher Sprache: Angela Merkel und Sebastian Kurz. (Bild: Michele Tantussi / Reuters)

Deutschland im Sommer 2018. Ein Land im ständigen Kulturkampf, jeden Tag, trotz Sonne und Hochdruck. Wer als Politiker die Bürgerversicherung predigt oder die Mietpreisbremse, wirkt wie einer, der den Schuss nicht gehört hat: Das Superthema, jetzt im vierten Jahr, ist die Migrationskrise. Sie hat das Land von Grund auf verändert und auch die Gewichte in der öffentlichen Wahrnehmung. Die traditionellen Inhaber der Deutungshoheit – also «Haltungsintellektuelle» – haben abgedankt. Es gibt keinen massgeblichen Schriftsteller oder Denker von Grossformat, der sich heute noch über eine genuin linke Avantgarde definiert. Die deutsche Meinungselite ist angesichts des Migrationsdesasters auf Distanz zur Regierung, teilweise ist sie sogar Sprachrohr der schweigenden Mehrheit, während sich im Mittelbau der Medien eine Art Sprachaufsicht etabliert hat und bittere Realitäten schönfärbt oder weichspült. In Kreisen wie diesen plagt man sich allen Ernstes mit der Frage, welche Meinungsäusserungen (noch) geziemend sind – statt Meinungsfreiheit einfach zu praktizieren. Entweder man übt sie aus, oder es gibt sie nicht.

Merkels Etikett heisst Zuwanderung

Jeder deutsche Nachkriegskanzler hatte sein Etikett. Adenauer die Westbindung, Erhard die soziale Marktwirtschaft, Kiesinger die erste grosse Koalition, Brandt die Ostverträge, Schmidt die Nato-Nachrüstung, Kohl Europa und die deutsche Einheit, Schröder die Agenda 2010. Merkels Etikett heisst Zuwanderung, Kontrollverlust oder: Wie Deutschland mehr Menschen bekam und was dann geschah.

Merkels Macht schrumpft, für jedermann offensichtlich. Wie der US-Präsident mit ihr umgeht (offenbar ist sie ihm lästig), wie Frankreichs Macron in Europa die Themen setzt, wie Merkel sich in der Koalition immer wieder nötigen lässt: Alles Innuendos bröselnder Herrschaft in Deutschland und Europa. Mächtigste Frau der Welt? Lange her. Jetzt moderiert sie, quasi als Erste Conférencieuse, ihr Kabinett. Auf viele wirkt sie inzwischen wie eine Grabplatte, die sich auf Deutschland gelegt hat.

Eigentlich hätte sie Seehofer feuern müssen, aber damit hätte sie sich selbst abgeschafft. Erkenntnis: Es wird regiert um jeden Preis.

«Der Dialog ist mir wichtig», betont Merkel. Vor zweieinhalb Jahren: «Wir schaffen das.» Dieses berühmte Zitat erklärt sie heute so: «Der Satz war doch banal.» Nein, banal war er nicht. Er war schlicht falsch. Augenwischerei auf Kosten des gutgläubigen Bürgers und Steuerzahlers und der deutschen Bevölkerungsstruktur. Aber so funktioniert das System Merkel: Die Leute mit Banalitäten bei Laune zu halten, Probleme kleinzureden oder unter den Teppich zu kehren. Dabei hat die Wirklichkeit sich vom Wunsch der Kanzlerin längst abgekoppelt. Von den vielen angeblich eingetroffenen syrischen Ärzten ist wenig zu sehen, umso mehr zu spüren von zugereisten nordafrikanischen Kriminellen. Merkels Helferszene in den Medien lässt sich ständig neue unverdächtige Formulierungen einfallen, die aus dem X ein U machen. Für Problempersonen zum Beispiel als neuen Ausdruck: «Mit deutschem Pass».

«Wir sind ein gespaltenes Land»

Aber jeder dritte Hartz-IV-Empfänger ist mittlerweile ein Zugezogener – dafür wurde Hartz IV allerdings nicht ersonnen. Zehntausende Migranten sind nur im Land, um massenhaft Kindergeld für die Daheimgebliebenen abzugreifen, und wer diesen Zustand präzise so benennt, wird in den einschlägigen Organen ganz schnell zum Hassprediger oder, optional, auch gleich zum Nazi erklärt. Die Diskussionskultur ist völlig aus dem Ruder gelaufen. Das Merkel-Land Deutschland ist 2018 wahlweise «Messerstecherland» oder «Naziland». Merkel heute anscheinend selbstkritisch: «Wir sind ein gespaltenes Land.»

Wieder falsch. Wir haben eine Mehrheitsgesellschaft und eine starke Minderheit. Letztere – etwa ein Drittel – wähnt sich als moralische Mehrheit und deklariert Zuwanderer und Migranten durchweg als «Flüchtlinge». Tatsächlich schlägt sich ein Teil der Bevölkerung, vor allem in Grossstädten, täglich mit eingewanderten Problemen herum, und ein Minderteil, insbesondere die deutsche Kaffeehaus-Intelligenzia, redet sie schön. Merkel: «Wir waren alle naiv.» So vergesellschaftet man eigene Fehler. Naiv waren sie, die Frau an der Regierungsspitze, und vielleicht ihre Entourage und wohl auch der Koalitionspartner, aber dann sollen sie sich dazu auch bekennen. Hingegen ist das Kanzleramt nicht zum Lernen da, sondern zum guten Regieren.

Deutschland 2018, Land zwischen Diesel und Tafel und Merkel. Die Beispiele heruntergekommener Städte häufen sich. Cottbus (dort liegt die AfD bei 29 Prozent), Pirmasens (dort werden keine Zuwanderer mehr aufgenommen) oder Duisburg-Marxloh: Stätten öffentlicher Verwahrlosung, von jedermann zu besichtigen. Merkel aber meidet konsequent diese Anschauungsorte der Folgen falscher Politik. Einmal war sie in Marxloh, sonst: wegschauen, weghören, relativieren, die zivilisatorischen Rückschritte ignorieren. Irgendwie durchkommen – so regiert die Frau in Berlin vor sich hin.

Allerdings steigt der Überdruss angesichts des leeren Geredes – insbesondere erkennbar an importierter Gewalt und Missachtung deutscher Gesetze. Berlins langjähriger SPD-Bürgermeister Wowereit schrieb jüngst von Subkulturen, «die man nur beschönigend noch als Parallelgesellschaften beschreiben» könne. Touché. Dabei könnten die Deutschen das glücklichste Volk der Welt sein, angesichts von Vollbeschäftigung, steigenden Löhnen und Renten, Fachkräftemangel und sagenhaften Exportüberschüssen. Sind sie aber nicht. Stattdessen Angst, Hader, Frust. Dieses ökonomische Glücksjahrzehnt wird irgendwann zu Ende gehen, also hätte man es nutzen müssen. Die deutsche Politik aber wird weder mit der Zuwanderung fertig noch mit der Zukunft. Mitten in der Hochkonjunktur leistet sich die Bundesrepublik sinnfreie Diskussionen, zum Beispiel über das bedingungslose Grundeinkommen – übrigens ein weiterer Lockruf an die arme Welt da draussen.

Schöne Bilder, leere Worte

Jedoch: Angesichts der Kassenlage kann man fröhlich Geld verteilen, und auf ein aktives Digitalministerium ebenso verzichten wie auf eines für Infrastruktur. Nur der guten Klarheit halber: Es geht hier um den Erhalt von Vollbeschäftigung in Vorhersehung künftiger Fabriken ohne Menschen. Wer dieses Szenario in Relation setzt zum aktuellen deutschen Target-Saldo (930 Milliarden Euro), kann nur beten, dass dieser irgendwann – wann auch immer – ausgeglichen ist. Sonst haftet der Steuerzahler, und die Politik hat ihn mit dem Problem noch nicht einmal bekannt gemacht. Die gleiche Politik aber hatte ausreichend Zeit für Treffen auf der Zugspitze oder in Meseberg, «um sich besser kennenzulernen». Die sich da kennenlernten, kannten sich schon lange. So funktioniert das: viele Treffen, schöne Bilder, leere Worte.

Jede Geschichte braucht eine Idee. Was könnte die Idee der jetzigen Koalition in Berlin sein? Ein Schwerverletzter (CDU/CSU) und ein Halbtoter (SPD) gestalten Deutschlands Zukunft. Vorneweg eine lädierte Kanzlerin, gezeichnet vom Gefecht mit CSU-Chef Seehofer, der ihr immerhin die Richtlinienkompetenz genommen hat. Eigentlich hätte sie Seehofer feuern müssen, aber damit hätte sie sich selbst abgeschafft. Erkenntnis: Es wird regiert um jeden Preis. Mittlerweile erträgt Merkel sogar Grenzkontrollen, die sie 2015 ausdrücklich für «undurchführbar» erklärt hatte. Und die Frage nach der Idee? Es gibt keine, es gab nie eine. Merkel braucht einen Partner zum Weiterregieren, die derzeitige 17-bis-20-Prozent-Partei SPD traut sich nicht, aus der Koalition auszusteigen, aus Angst vor Neuwahlen. Was ist das für eine Grundlage, die Zukunft zu gestalten? Die CSU hat vor allem die Bayernwahl am 14. Oktober im Sinn und richtet alles darauf aus. Danach werden die Karten sowieso neu gemischt, alle Karten – auch in Berlin.

Apropos Idee. Die brandenburgische CDU-Landtagsabgeordnete Saskia Ludwig hatte eine. Schwarz-Gelb als Minderheitsregierung auf Bundesebene brachte sie ins Gespräch. Vorteil: Man bekomme so Projekte durchs Parlament, welche die SPD blockiert. Richtig. Das Problem: Für diverse Projekte hätte man Stimmen der AfD gebraucht – was Merkel keinesfalls will. Die AfD, Alternative für Deutschland, Antwort auf Merkels «alternativlos», ist das grösste Problem der Kanzlerin und gleichzeitig ihre grösste Stütze. Solange diese Partei sich selbst in der Rolle des rechten Parias gefällt, kann Merkel Mehrheiten organisieren (und sei es nur, um die AfD auszubremsen). Das ist ein Politikmodell auf Zeit, jedoch mit unabsehbaren Folgen für die CDU/CSU. Also erst einmal Weiterwursteln mit der SPD.

Der Schmerz der SPD

Die Sozialdemokratie belästigt Deutschland seit einem Jahrzehnt mit ihrem Schmerz. In 20 Jahren hat sich ihre Wählerschaft halbiert, von 20 auf unter 10 Millionen. Einen schwächeren Koalitionspartner könnte sich Merkel kaum wünschen. Die SPD forscht nach Gründen für ihren Abstieg und findet sie nicht. Sie begreift nicht, dass ihre Ideen von gestern den Wähler von heute nicht mehr interessieren. Das ständige Fordern von Gerechtigkeit und gleichzeitig der Entkriminalisierung von Ladendieben, Schwarzfahrern und Drogenkonsumenten kommen schlecht an beim traditionellen, gesetzestreuen Malocher, der einst das Rückgrat der Partei bildete. Schon heute steht fest: Diese SPD wird auch unter ihrer Vorsitzenden, der Linkskatholikin Andrea Nahles, nicht reüssieren.

Einen schwächeren Koalitionspartner könnte sich Merkel kaum wünschen. Die SPD forscht nach Gründen für ihren Abstieg und findet sie nicht.

Zurück zu Merkel. Die hat eine andere Linkskatholikin, Annegret Kramp-Karrenbauer, als Nachfolgerin ins Auge gefasst (für wann auch immer) und diese zunächst einmal als CDU-Generalsekretärin installiert. Auf dem jüngsten CDU-Parteitag wurde Kramp-Karrenbauer schwer umjubelt. Eine Vorentscheidung? Eher nicht. Zur Erinnerung: Ein gewisser Martin Schulz bekam auf dem SPD-Konvent im März 2017 genau 100 Prozent. Der Rest ist bekannt.

Stärkster Widersacher der Kanzlerin in ihrer Partei ist Gesundheitsminister Jens Spahn. Ihn versucht die Merkel-Entourage subtil zu verhindern. Ergebnis offen. Spahn hat unzweifelhaft das Kanzler-Gen, und der Missmut in der Fraktion über die Regierungschefin ist mittlerweile erheblich. Der zweite Kerl mit Kraft, Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, muss in zehn Wochen den weiss-blauen Freistaat für die CSU verteidigen. Gelingt ihm das überzeugend, ist auch er automatisch im Rennen für höchste Aufgaben. Kanzler wird dann keiner mehr gegen Söder.

Sebastian Kurz – das Phantom

Merkels Glück: Ihr grösster Antipode kann nicht ihr Nachfolger werden. Aber er ist ein dauerhaftes Ärgernis, quasi das echte Alternativangebot. Sebastian Kurz heisst dieser Schattenmann, er ist erst 31 Jahre alt, Österreichs Kanzler und zurzeit auch noch EU-Ratsvorsitzender, was dauerhafte Präsenz in allen Medien garantiert. Die schiere Existenz dieses Mannes macht Merkel und deren politische Agenda seit einen halben Jahr permanent vergleichbar. Kurz ist ganz klar konservativ, in Deutschland wäre er Mitglied der CDU oder CSU, und in der alles beherrschenden Migrationspolitik hält er Merkels Wirken für verheerend. Bei allen Erörterungen über die Merkel-Nachfolge sitzt Kurz quasi als Phantom mit am Tisch.

Jeder kann seine Schlüsse ziehen, zum Beispiel: Es geht auch anders als mit Merkel. Wir haben zwei deutschsprachige Kanzler, den einen in Berlin, den anderen in Wien. Kurz verkörpert Aufbruch, Zuversicht, Dynamik, Eleganz und Entschlossenheit. Merkel steht für Stillstand und Verwaltung, allerdings auf hohem Niveau. Auch die Länder Deutschland und Österreich sind durchaus vergleichbar. Beide im Herzen Europas, ähnlicher Lebensstandard, gleicher kultureller Hintergrund, gleiche Sprache, gleiche Geschichte, zwei verlorene Weltkriege. Nicht zu vergleichen ist das politische Gewicht – Deutschland (85 Millionen Einwohner) wiegt in Europa zehnmal schwerer als Österreich (8,5 Millionen).

Merkel steht für Stillstand und Verwaltung, allerdings auf hohem Niveau.

Das beeinträchtigt aber nicht den Vergleich, denn die Probleme sind ähnlich. Respektieren die Regierungen ihre eigenen Landesverfassungen, so wie sie vom Bürger Gesetzestreue erwarten? Was muten sie ihrer Bevölkerung zu? Kurz hat gerade ein Gesetz auf den Weg gebracht, das Hilfen für Kinder im EU-Ausland an das jeweilige lokale Niveau anpasst – ein probates Mittel gegen die Ausnutzung von Sozialgesetzen. Schafft Merkel das auch? Will sie es überhaupt? Und wie befördern beide illegale Zuwanderer in deren Heimat zurück – oder gar nicht? Kann man Grenzen schliessen, wie Kurz glaubt, oder ist das unmöglich, wie Merkel meinte? Kann man Griechenland sich selbst überlassen (Kurz), oder bürgt man weiter mit Steuermilliarden? Überhaupt: Will man ein Europa der Solidarität (Deutschland und Österreich zahlen), wie Macron träumt? Oder will man ein Europa der Solidität (der Süden hält endlich einmal Verträge ein), wie Kurz hofft? Wie geht man mit Erdogan um? Will man die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei abbrechen (Kurz), oder hält man dies in der Schwebe (Merkel)? Wie agiert man in der Migranten-Frage mit Osteuropa? Druck, Strafen, Stimmrechtsentzug oder Verständigung auf Augenhöhe und Rücksicht? Und wie hält man es mit geltendem europäischen Recht, insbesondere Dublin (Schutz der Aussengrenzen). Will man es einhalten und durchsetzen (Kurz) oder ausser Kraft lassen, weil es stört (Merkel)?

Der persönliche Direktvergleich. Angela Merkel muss man nicht mehr beschreiben, im Herbst ihrer Karriere. Dagegen Kurz, grossgewachsen, souverän, auch Kritikern sympathisch, der deutschen Sprache mächtig. Wäre Kurz Deutscher, wäre er Kanzler oder kurz davor. Leider ist er Österreicher. Wer also wird der deutsche Kurz?

Geschichte wird jeden Tag neu geschrieben, und die Geschichte der Kanzlerin Merkel ist noch nicht zu Ende. Aber Merkel wird nicht jünger, und garantiert hat sie die Absicht, ungeschlagen abzutreten. Merkel hat nichts mehr zu gewinnen, nur noch etwas zu verlieren. Das legt den Schluss nahe: Sie wird wahrscheinlich aufhören wie einst Hans-Dietrich Genscher als deutscher Aussenminister. Einfach so, über Nacht, ohne Ankündigung, im Mai 1992, nach 18 Jahren im Amt. Sein Rücktritt war das Ende einer Epoche. Es war Genschers Eintritt in die Geschichte. Bei Merkel würde sich (wenn es nicht schon nach der Bayernwahl passiert) der 17. Juli 2019 empfehlen. An diesem Tag wird sie 65, und das ist üblicherweise der Eintritt in den Ruhestand.

Aber welcher Platz erwartet Merkel noch im Pantheon der Politik? Viel Zeit hat sie nicht mehr, und sie braucht viel Glück.

Hans-Hermann Tiedje war Chefredaktor der «Bild» und persönlicher Wahlkampfberater von Bundeskanzler Helmut Kohl. Heute ist er Aufsichtsratschef der Kommunikationsagentur WMP EuroCom AG in Berlin.

 

Quelle: https://www.nzz.ch/meinung/merkel-und-ihr-schattenmann-ld.1411764

Unfassbar: Thüringens VS-Präsident begründete AfD-Prüfung mit Zitaten aus Anarchisten-Magazin

Foto: Screenshot/Youtube

Der Präsident des Amtes für Verfassungsschutz Thüringen, Stephan Kramer, zitierte bei einer Pressekonferenz am 6. September 2018 weite Teile der Begründung für eine Einstufung des Landesverbandes Thüringen der Alternative für Deutschland als „Prüffall“ seiner Behörde aus einer linksextremistischen Publikation. Dazu äußert sich AfD-Landessprecher Stefan Möller wie folgt:

„Der Präsident des Thüringer Verfassungsschutzes zitierte zur Begründung der Einstufung des AfD-Landesverbands Thüringen als ‚Prüffall‘ über fünf Minuten lang nahezu wörtlich aus einer anarchistischen, linksextremistischen und bereits von verschiedenen Verfassungsschutzämtern beobachteten Publikation. Dass der Autor des plagiierten Aufsatzes ein einschlägig bekannter, linksextremer Publizist ist, der es sich scheinbar zum eigenen Lebensziel gemacht hat, Björn Höcke und die Alternative für Deutschland durch Unterstellungen zu diffamieren, kommt noch erschwerend hinzu.

Die Zitate sind dabei keineswegs nebensächlich oder belanglos. Sie betreffen eben jene Scheinargumente, die Kramer, Innenminister Georg Maier und die Landesregierung aufzählen, um den AfD-Landesverband Thüringen als ‚Prüffall‘ des Amtes für Verfassungsschutz einzustufen. Kramer übernimmt dabei nicht nur die Wertungen eines extrem linken Gegners der AfD, ohne dies deutlich zu machen oder gar ansatzweise zu kennzeichnen, sondern sogar nachweislich falsche, einfach überprüfbare Tatsachenbehauptungen des Ursprungstextes über angebliche Aussagen Björn Höckes.

Die vergleichsweise irrelevanten Ausführungen eines extremen und klar tendenziösen AfD-Gegners erhalten auf diese Weise faktisch amtliche Weihen, bekommen den Anschein staatlicher Neutralität verliehen und erhalten somit eine drastisch verstärkte Wirksamkeit beim Ziel einer Diffamierung der AfD. Das Ausmaß dieser Neutralitätspflichtverletzung durch den hochrangigen Vertreter einer Sicherheitsbehörde dürfte in der Geschichte der Bundesrepublik einzigartig sein, zumal die Chancengleichheit von Parteien ein verfassungsrechtlich geschütztes Gut ist.“

Für AfD-Sprecher Möller ist nun klar, dass Stephan Kramer im Amt des Verfassungsschutzpräsidenten Thüringens nicht mehr tragbar ist:

„Wir haben von Anfang an befürchtet, dass mit Stephan Kramer als Verfassungsschutzpräsidenten der Bock zum Gärtner gemacht wird. Weder verfügt er über die rechtlich vorgeschriebene Qualifikation für das Amt, noch über die persönliche Eignung. Bereits seine Mitgliedschaft im Stiftungsbeirat der linksextremen Amadeu-Antonio-Stiftung rechtfertigte den Verdacht, dass dieser Mann zu einer neutralen Amtsführung nicht bereit ist. Der nun bekannt gewordene Sachverhalt lässt keinen Zweifel mehr zu, dass es Herrn Kramer nicht um den Schutz der Verfassung geht, sondern um die Instrumentalisierung einer Behörde zum Schutze seiner Partei, der im Umfragetief gefangenen SPD. Dass er diese Möglichkeit unter Missachtung aller geltender Regeln offensiv nutzen kann, fällt in den politischen Verantwortungsbereich der rot-rot-grünen Landesregierung und hierbei insbesondere von Innenminister Georg Maier. Es ist eine Schande, dass ausgerechnet in Thüringen erstmals seit der Wende wieder ein Inlandsgeheimdienst offen zum Kampf gegen eine Oppositionspartei missbraucht wird.“

Und hier der Text – von der AfD übermittelt:

Quelle: https://www.linksnet.de/artikel/47521

Die Zeitangaben beziehen sich auf folgendes Video:

https://www.youtube.com/watch?v=jJ5ARwW1-6I

Björn Höckes faschistischer Fluss

Der völkische Machiavellismus des AfD-Politikers

Andreas Kemper in Graswurzelrevolution (27.08.2018)

(Ab Minute 45:48) Der AfD-Landesvorsitzende in Thüringen und Kopf des national-völkischen „Flügels“ in der Partei „Alternative für Deutschland“, Björn Höcke, hat im Juli 2018 ein Buch mit dem Titel „Nie zweimal in denselben Fluss“ im Manuscriptum-Verlag herausgegeben. Es handelt sich um ein rund dreihundert-seitiges Interview, mit dem der „wahre Höcke“ präsentiert werden soll, weil die Medien ihn immer nur ausschnittweise und skandalisierend wiedergeben würden. (Bis Minute 46:22) Das Lesen dieses Buches bestätigt jedoch den Gesamteindruck einer faschistischen Agenda.

Das Buch erschien kurz nach dem einstimmigen Beschluss des Bundesvorstandes der AfD, gegen Höcke nicht weiter mit einem Parteiausschlussverfahren vorzugehen. Im folgendem werde ich auf das Buch eingehen, die Zahlen in den Klammern beziehen sich auf die Buchseiten.

2017 hatte ein parteiinternes Papier unter ausdrücklichem Hinweis auf meine Recherchen zu neonazistischen Texten unter dem Pseudonym Landolf Ladig den Parteiausschluss begründet. Nach über einem Jahr verwarf das Landesschiedsgericht den Antrag des Bundesvorstandes nach Parteiausschluss – die Ablehungsbegründung wurde nie öffentlich gemacht.

Nur wenige Wochen nach dem Freifahrtschein durch den Bundesvorstand im Mai 2018 scheint Höcke den nächsten Schritt in seiner faschistischen Agenda zu gehen: das mehr als nur implizite Infragestellen des Gewaltmonopols des Staates. (Ab Minute 44:20) Höcke erklärte am 17. Juni 2018 den Volksaufstand 1953 in der DDR zum Vorbild und posierte dabei auf einem Bild vor Steine schmeißenden Demonstranten, mit dem zu einer Kundgebung am 17. Juni 2018 geworben wurde. Hier erklärte Höcke, dass die Zeit des Redens vorbei sei, er gab der Polizei „fünf Minuten“ Zeit, die weit entfernte Gegenkundgebung aufzulösen und unterbrach seine Rede. Ein Pulk der AfD setzte sich bedrohlich in Richtung Gegenkundgebung in Bewegung. Diese packte die Sachen, Höcke ging wieder ans Mikro und sagte, manchmal müsse man das Recht in die eigenen Hände nehmen, die Polizei sei von ihren Führern verlassen worden, man müsse sie darin unterstützen, das Recht umzusetzen.

Im selben Monat erklärte Höcke beim Kyffhäusertreffen, dass nun die Zeit des Wolfes sei. Wenn eine AfD-Demo behindert werde, würde der Polizei fortan fünf Minuten Zeit gegeben, danach werde die

Demo beendet und tausend Patrioten würden im Rücken der Gegendemonstranten auftauchen. Schon zuvor hatte Höcke die Bundespolizei aufgefordert ihren Vorgesetzten nicht mehr zu folgen, mit der Drohung, dass sie nach der Machtübernahme „des Volkes“ zur Rechenschaft gezogen werden würden. (Bis Minute 45:46)

(Ab Minute 46:22) In seinem Buch geht Höcke in eigenen Kapiteln auf die „Volksopposition“ (zu der er auch „remonstrierende“ Beamte zählt) und die Renovation (sprich „Revolution“) ein. Diese Kapitel sind geprägt durch ein explizit machiavellistisches Politikverständnis, welches völkisch gefüllt wird. (Bis Minute 46:46)

Höckes faschistische Agenda lässt sich als ein völkischer Machiavellismus beschreiben. Zu den machiavellistischen Elementen zählen u.a.

  1. der Verfassungskreislauf als Geschichtsrad;
  2. die Bejahung von Grausamkeit als politisches Mittel und die Ablehnung von moralischen Maßstäben;
  3. die Annahme einer Machtenergie („virtu“), die im Volk vorhanden sei, sich aber in einzelnen Führern („uomo virtuoso“) besonders manifestiert;
  4. eine Geschlechterpolarität, die durch das Herkules-Bild symbolisiert wird.

Die faschistische Ideologie, sei es die von Benito Mussolini, sei es die von Carl Schmitt, bezieht sich explizit auf Machiavellis berüchtigtes „Il Prinicpe“ von 1513. Machiavelli, eigentlich ein republikanischer Verteidiger der städtischen Freiheit gegen die entmündigende Monarchie, wurde nach der Einnahme von Florenz durch die Medici in den Kerker geworfen und mehrfach gefoltert. In der Philosophiegeschichte spielt das keine Rolle, obwohl registriert wurde, dass sein direkt nach der Folter hektisch heruntergeschriebenes, dünnes Büchlein mit seiner monarchistischen Ausrichtung extrem von seinem republikanischen Gesamtwerk abwich.

Heute wissen wir, dass Folter traumatisiert und dass ein möglicher Effekt von Folter in der Identifikation mit dem Aggressor besteht. Man versucht, die unerträgliche Ohnmachtserfahrung durch ein Andocken an die als unendlich empfundene Macht des Täters zu überwinden, man möchte identitär mit seinem Aggressor werden. Der Psychoanalytiker Arno Grün spricht von einer „Identifikation“ mit den Posen des Aggressors. Dies könnte die Relevanz des Posens von faschistischen Identifikationsfiguren erklären.

Indem der politische Theoretiker Machiavelli mit „Il Principe“ sein Foltertrauma verarbeitet, können wir auf die dargelegten Wirkmechanismen zurückgreifen, wie beispielsweise auf den zentralen Begriff der „virtu“, einer männlich konnotierten Macht, die sowohl in einem Volk, als auch konzentriert in Staatsgründern erhalten sein kann. Höcke bezieht sich explizit auf „virtu“ und den „uomo virtuoso“.

Durch die Gewaltförmigkeit unserer Gesellschaft und der generationenübergreifenden Tradierung von Gewalterfahrungen ist die „virtu“ nicht einfach nur ein Gespinst, sondern ein reales Phänomen, welches machttechnisch genutzt werden kann.

Die Wirkmächtigkeit von „virtu“ ist jedoch nur solange real, wie sie durch Gewalt produziert wird – sie ist im wahrsten Sinne des Wortes „virtuell“, kann aber Millionen von Menschen real das Leben kosten.

Der Geschichtslehrer Höcke geht mit Machiavelli und Polybius von einem Verfassungskreislauf aus. Die Herrschaftsformen würden über ihre Verfallsformen zu neuen Herrschaftsformen führen: Alleinherrschaft (Verfall: Tyrannis) => Herrschaft der Vielen (Verfall: Oligarchie) => Volksherrschaft (Verfall: Ochlokratie) => Alleinherrschaft …Aktuell befinden wir uns nach Höcke „im letzten Degenerationsstadium“ der Demokratie, in der Ochlokratie (225ff.). Nach dieser Logik geht Höcke beim neuen System von einer Alleinherrschaft (Präsidialdemokratie mit Notstandsgesetzen? Diktatur?) aus. Auf die Frage, ob ein Volk sich selber aus dem Sumpf ziehen könne, antwortet Höcke mit Machiavelli: Nur ein „uomo virtuoso“ könne „als alleiniger Inhaber der Staatsmacht ein zerrüttetes Gemeinwesen wieder in Ordnung bringen“ (286).

(Ab Minute 47:34) Höcke strebt die Ersetzung der sogenannten „Neuen Weltordnung“ (NWO) durch eine Aufteilung in kulturidentischen Großräumen an. Höcke will seine Version eines verkürzten Antikapitalismus mit einer geostrategischen Großraumpolitik verwirklichen und stützt sich dabei ausdrücklich auf Carl Schmitts „Interventionsverbot raumfremder Mächte“ von 1939 (283).

Dieses sei zu ergänzen um das „Investitionsverbot raumfremden Kapitals“ und das „Migrationsverbot raumfremder Bevölkerungen“. Bereits 2016, während der Etablierung des „Herkules-Kreises“, hatte Höcke dieses dreifache Großraum-Verbot gefordert, es findet sich aber schon länger in der neonazistischen Szene, zum Beispiel bei der NVP Österreich. Innerhalb des europäischen Großraums wäre Deutschland das Kraftzentrum, von dem die Direktive zur Zurückdrängung des Islams bis zum Bosporus ausginge, forderte Höcke 2018. Ist der Islam erst wieder auf „seinen“ Raum zurückgedrängt, hofft Höcke auf eine solide Zusammenarbeit mit dem islamischen Großraum. Aufgrund der engen Zusammenarbeit muslimischer Kräfte und Mächte mit dem Kaiserreich und dem Dritten Reich habe Deutschland im Orient einen guten Ruf, dies wäre ein guter „Modus vivendi“ (194). (Bis Minute 48:53)

Ein ähnlicher „Modus vivendi“ zum Judentum findet sich nicht, Judentum und Christentum seien „antagonistische Kräfte“.

Moral und Grausamkeit

Die Errichtung dieses neuen Systems werde Generationen dauern und die Deutschen würden durch ein „tiefes Tal“ gehen. Brandige Glieder könnten nicht mit Lavendelwasser kuriert, sondern nur „durch gewaltsamste Verfahren reorganisiert werden“, zitierte Höcke bereits 2014 in einem Interview in der „Blauen Narzisse“ den Philosophen Hegel. Hegel hatte mit diesen Sätzen Machiavellis „Il Principe“ verteidigt. Allerdings hatte Höcke im Interview einen Nebensatz gestrichen, der für Hegel relevant war: „ein Zustand, worin Gift, Meuchelmord gewöhnliche Waffen geworden sind, verträgt keine sanften Gegenversuche“ legitimierte Hegel zwischen den Sätzen zum „Lavendelwasser“ und zum „gewaltsamsten Verfahren“.

Für Höcke ist dieser „gewöhnliche Zustand“ von „Gift und Meuchelmord“ des 15. Jahrhunderts anscheinend eine aktuell gegebene Tatsache.

In seinem Buch taucht dieses Hegel-Zitat wieder auf (254). Höcke wird dort konkreter: Die Maßnahmen, die ergriffen werden müssten, würden unseren „eigentlichen Moralvorstellungen zuwider laufen“.

Er spricht von einer notwendigen „wohltemperierten Grausamkeit“ und zitiert damit Peter Sloterdijk. Sloterdijk meinte damit die Grausamkeit der Zurückweisung von Geflüchteten wie in Kanada, Höcke zielt hingegen auf ein „großangelegtes Remigrationsprojekt“, also auf Grausamkeiten ganz anderer Dimension, und stellt klar: „existenzbedrohende Krisen erfordern außergewöhnliches Handeln. Die Verantwortung dafür tragen dann diejenigen, die die Notwendigkeit dieser Maßnahmen mit ihrer unsäglichen Politik herbeigeführt haben.“ (255) Dies ist vielleicht der erschreckendste Satz in Höckes Interview: Die Ankündigung von Grausamkeit wird mit der vollständigen Verneinung der Verantwortung für das eigene unmoralische Verhalten verbunden. Es sollte aufhorchen lassen, wenn Parteifunktionäre wie Höcke immer wieder sagen, die Zeit der Rechtfertigung sei vorbei. Bereits in der AfD-Polemik gegen „Gutmenschen“ steckt diese höhnische Gewaltbereitschaft goebbelscher Propaganda. Die innerstaatliche Feinderklärung (Carl Schmitt) ist bei Höcke schnell gemacht: Der „Feind“, das sei der „Menschenrechtsextremismus“, wie Höcke in seiner Literaturempfehlung einer Schrift des AfD-Antisemiten Wolfgang Gedeon 2015 klarstellte. Gedeon verweise „auf die existentielle Bedrohung der europäischen Völker und ihrer Kulturen. In der notwendigen Klarheit benennt er den Feind unserer Freiheit in Vielfalt: Es ist die große Gleichschaltung in Form des Menschenrechts- und Religionsextremismus.“ (Höcke, Facebook-Eintrag vom 7.12.2015)

Geschlechterpolarität

Höcke will nicht nur den Islam aus Europa verdrängen, sondern auch „Gendermainstream vertreiben“ – auch hier also können wir uns auf „wohltemperierte Grausamkeiten“ einstellen.

In Machiavellis „Il Principe“ wird die Geschlechterpolarität symbolisiert durch Herkules und durch die Schicksalsgöttin Fortuna, welche man beim Schopfe packen und prügeln müsse.

Höcke geht ebenfalls von „wesensmäßigen“ Unterschieden aus. „Kultiviert“ werden müsse bei der Frau „Intuition, Sanftmut und Hingabe“, beim Mann „Wehrhaftigkeit, Weisheit und Führung“. Wir hätten heute „grundfalsche Vorstellungen vom Patriarchat“: „Das durchaus legitime Infragestellen der männlichen Superiorität wird in der idealtypischen Ehe von einer großen Loyalität der Frau aufgehoben.“ Äußerlichkeiten wie Tätowierungen und Dreitagebart reichten „nicht aus, um wieder zu einer natürlichen Männlichkeit zu gelangen“, dieser mühselige Weg würde „mindestens ein, zwei Generationen dauern“. Ein Mann dürfe über den „respektablen Einsatz für die Familie“ nicht „den Blick auf das Große nicht verlieren“. Aus der Familie wachse dem Mann die „Kraft zu, um auf den politischen Marktplatz hinauszutreten“.

Dies gelte jedoch nur für eine elitäre Minderheit der Männer („Tat-Elite“ / „Uomo virtuoso“), die Mehrzahl der Männer würden mit den Worten des NS-Propaganda-Journalisten Fernau „Sackträger“ bleiben. (115)

Zum Umgang mit der AfD

Höckes „Flügel“ ist in der AfD kontinuierlich auf dem Vormarsch. Doch der Parteiapparat ist nur ein Bestandteil seiner „Volksopposition“.

Weitere „Fronten“ seien die Bewegung auf der Straße (PEGIDA) und der „Staats- und Sicherheitsapparat“ (233), den Höcke mehrfach teils unter Drohung dazu aufrief, den Vorgesetzten nicht mehr zu folgen. Ich hatte immer wieder auf die Schriften unter dem Pseudonym „Landolf Ladig“ (vgl. Artikel in GWR 423) hingewiesen, die in den neonazistischen Magazin von Höckes Nachbarn und Bekannten Thorsten Heise erschienen, also des militant neonazistischen Flügels der NPD.

Ladig hatte die nationale Bewegung auf eine kommende Revolution eingeschworen, um die „raumorientierte“ Wirtschaftspolitik des Nationalsozialismus wieder einzuführen, deren „organische Marktwirtschaft“ feierte er dort als „erste Antiglobalisierungsbewegung“. Die AfD darf nicht weiter als „rechtspopulistisch“ oder „nationalkonservativ“ verharmlost werden.

Mit der Rehabilitation Höckes ist die AfD faschistoid, denn die Tendenz in der AfD geht in Richtung Höcke, also Faschismus. Faschistoide Parteien gehören so weit es geht aus dem öffentlichen Raum verbannt und bekämpft.

Andreas Kemper

Andreas Kemper berichtete im November 2017 in der Graswurzelrevolution Nr. 423 über „Björn Höcke und sein völkisches Umfeld. Zur faschistischen Agenda der AfD“. Siehe: https://www.graswurzel.net/423/afd.php

Themenschwerpunkte des Soziologen und Publizisten sind Bildungsbenachteiligung, Klassismus, antifeministische Männerrechtsbewegung und die kritische Auseinandersetzung mit neofaschistischen Tendenzen zum Beispiel bei der AfD.

 

Quelle: https://www.journalistenwatch.com/2018/09/16/unfassbar-thueringens-vs/

Das Imperium schlägt zurück: Verfassungsschützer planen Geheimtreffen zur AfD in Köln

Foto: Collage

 

Köln – Geht es der AfD jetzt an den Kragen? Ist die Angst von Angela Merkel wirklich so groß, dass sie zu solchen Maßnahmen greifen muss? In die Debatte über eine mögliche Beobachtung der AfD durch den Verfassungsschutz kommt Bewegung. Ende September treffen sich nach Informationen des „Handelsblatts“ (Samstagausgabe) aus Sicherheitskreisen die Präsidenten der Verfassungsschutzbehörden des Bundes und der Länder in Köln, um über ein gemeinsames Vorgehen zu beraten. Das geheime Treffen schließt an eine Zusammenkunft der Behördenleiter im Frühjahr 2018 an, bei dem bereits über den Umgang mit der AfD diskutiert worden war.

Auf Wunsch der Landesämter soll das Thema nun bei der sogenannten „Herbsttagung“ der Verfassungsschützer erneut auf die Tagesordnung kommen und einen „Schwerpunkt“ der Beratungen bilden, wie ein Spitzenbeamter dem „Handelsblatt“ (Samstagausgabe) sagte. Konkret soll es um die Frage gehen, wie die Verfassungsschutzbehörden künftig als Verbund besser zusammenarbeiten können. Hintergrund sind die bislang „sehr unterschiedliche Auffassungen“ zwischen den Ländern und dem Bund, wie mit der AfD umzugehen sei.

Allerdings hätten auch die Ereignisse in Chemnitz Anlass gegeben, das Thema AfD stärker in den Blick zu nehmen. Der Bremer Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) kritisierte die zögerliche Haltung von Verfassungsschutz-Chef Hans-Georg Maaßen im Umgang mit der AfD scharf. „Wenn wir auf die Unterstützung durch den Präsidenten des Bundesverfassungsschutzes gesetzt hätten, würden wir heute noch nicht die Junge Alternative (JA) in Bremen beobachten“, sagte Mäurer dem „Handelsblatt“ (Samstagausgabe).

In Bremen wird die AfD-Jugendorganisation vor allem wegen mutmaßlicher Verbindungen zu der als rechtsextrem eingestuften „Identitären Bewegung“ seit kurzem offiziell vom Verfassungsschutz beobachtet. „Ich kann meine Kollegen nur ermutigen, in Ihren Ländern die rechtlichen Hürden für eine Beobachtung der JA im Alleingang zu prüfen“, sagte Mäurer. „Dies gilt auch für eine mögliche Beobachtung der AfD in ihren Ländern.“

Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) will insbesondere das Agieren der sogenannten Patriotischen Plattform (PP) der AfD stärker in den Fokus nehmen. Immer wieder fielen PP-Funktionäre mit „völkisch-nationalen Äußerungen“ auf; sie riefen zudem nach einer „ethnisch homogenen Gesellschaft“. „Das ist purer Rassismus“, sagte Reul dem „Handelsblatt“ (Samstagausgabe). „Sollen wir da einfach zusehen und nichts tun?“ In einer internen Bewertung der Verfassungsschützer aus NRW, Brandenburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, über die das „Handelsblatt“ (Samstagausgabe) berichtet, wird die Sorge vor dem Einfluss der PP auf die AfD besonders betont. „Vertreter und Protagonisten der Patriotischen Plattform beziehen vermehrt offen rechtsextremistische insbesondere ethnopluralistische Positionen.“

 

Quelle: https://www.journalistenwatch.com/2018/09/15/das-imperium-verfassungsschuetzer/

Satire: Als die CDU noch die AfD war! — Frankenberger

Tatsächlich gab es mal eine Zeit, in der sich die CDU- Wahlprogramme lasen, wie heute das der AfD! Wahlen wurden damit gewonnen. Allerdings gab es nach der Spendenaffäre eine gnadenlose Säuberung der CDU, eine regelrechte Weg- und Aufräumarbeit: Viele führende und prominente Köpfe verschwanden seltsam geräuschlos. Die CDU wurde umgebaut, wie auch so manche Zeitungsredaktion. […]

über Satire: Als die CDU noch die AfD war! — Frankenberger