energetische Chiropraktik / Wirbelsäulenaufrichtung… Heilung über die WIRBELSÄULE


Heilung und Reconvaleszenz durch energetische Chiropraktik

Bildnachweis: Bilder entstammen der Seite www.biokurs.de

Das Wort Chiropraktik leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet soviel wie „mit der Hand tun“.
Die Kunst, nur mit Einsatz der Hände Störungen des Bewegungsapparates zu beseitigen, ist wohl so alt wie die Menschheit. Schon im alten China, Ägypten und Griechenland finden sich Dokumentation derartiger Techniken.

Daniel David Palmer

Die Entwicklung der modernen amerikanischen Chiropraktik als eigenständige Heilmethode begann 1895 durch Dr. Daniel David Palmer in Davenport. Er legte den Grundstein für dieses hochpräzise und dabei sanfte System der Therapie, das seitdem ständig weiterentwickelt und verfeinert wurde. Ab 1906 führte der Sohn des Begründers Dr. Bartlett Joshua Palmer die Geschicke der Chiropraktik. Im Lauf der Jahre wurden zahlreiche Colleges in den USA gegründet, in denen ausschließlich die amerikanische Chiropraktik gelehrt wurde.
Seit ihren Anfängen hat sich die amerikanische Chiropraktik in hohem Tempo entwickelt und es wurden zahlreiche Spezialanwendungen und Techniken geschaffen. Auch heute noch entwickelt sie sich durch Forschung zahlreicher Chiropraktoren und vor allem durch die täglichen Erfahrungen in der Praxis fortwährend weiter. In den USA hat der Doctor of Chiropractic eine über hundertjährige Tradition. In den meisten europäischen Ländern hingegen ist die amerikanische Chiropraktik noch weitgehend unbekannt.
Aufgabe der energetischen Chiropraktik ist es auf schonende und hochpräzise Weise Fehlstellungen der Wirbelsäule (Verschiebungen/Blockierungen), Fehlstellungen von Gelenken, die zu Nervenstörungen, Beschwerden und Funktionseinschränkungen im ganzen Körper führen können, wieder herzustellen und durch die gleichzeitige energetische Behandlung die Reizleitung des Rückenmarks und der davon ausgehenden Spinalnerven wiederzuerlangen.

Ziel ist es immer dem Patienten wieder zu voller Gesundheit und Wohlbefinden zu verhelfen, nicht einfach Symptome zu unterdrücken.

Die Wirbelsäule schützt das Hauptnervensystem des gesamten Körpers. Das Rückenmark versorgt als Hauptnervenstrang, in Verbindung mit den durch die Spinalkanäle verlaufenden Nerven, sämtliche Organe, Muskeln, die Blutgefäße und im Besonderen durch die im Bereich C1 bis C7 angesiedelten Haupt – Hirnnerven.

WS

Bild 1 zeigt den Aufbau der Wirbelsäule

Das Rückenmark verläuft in der gesamten Länge der Wirbelsäule im Wirbelkanal. Der Wirbelkanal ist somit das Schutzschild des Nervensystems.

Kommt es in diesem Bereich zu Verengungen, sind in allererster Linie die kleinen Spinalnerven in ihrer Leitfähigkeit beeinflußt. Das bedeutet die Organe, Muskeln und Blutgefäße werden nicht mehr ordnungsgemäß mit den vom Hirn gesteuerten Botenstoffen ( Hormonen, Mineralstoffen und Spurenelementen ) versorgt.

Die Folge sind Schäden an den Organen, den Muskeln im Bereich der HWS im Kopfbereich, der BWS in den Atmungsorganen, den Verdauungsorganen und den Entgiftungsorganen ( Leber, Niere, Milz ) im Bereich der LWS in den unteren Extremitäten, welche sich nicht nur in Schmerzen äußern sondern auch zu Einschränkungen in der Beweglichkeit führen können

Chiropraktik findet zum Beispiel Anwendung bei:
Problemen des Bewegungsapparates wie
• Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Blockierungen im Bereich der gesamten Wirbelsäule
• Nackenschmerzen und Verspannungen
• Schleudertraumata
• Fehlhaltungen
• Skoliosen
• Hexenschuss (Lumbago)
• Ischiasbeschwerden
• Bandscheibenbeschwerden wie Vorwölbungen und Vorfälle
• Beckenschiefstände
• Schulterbeschwerden und Bewegungseinschränkungen (Frozen Shoulder)
• Missempfindungen wie Kribbeln oder Taubheitsgefühle
• Muskelschwäche
• Muskelverspannungen
Beschwerden der Extremitäten wie
• Tennis oder Golferellenbogen
• Karpaltunnelsyndrom
• Beschwerden der Finger
• Beschwerden der Knie und Knöchel
• Fußschmerzen, Fußfehlstellungen, Halux Valgus etc.
• Hüftbeschwerden
Kopfschmerzen wie
• Spannungskopfschmerz
• Migränekopfschmerz
• Trigeminusneuralgie
• Kopfschmerzen nach Schädeltraumata
• und andere
Beschwerden der Nasennebenhöhlen
Ohrgeräusche
Schwindel
Kiefergelenksbeschwerden
Behandlung von Kindern und Babys beispielsweise bei Geburtstraumata wie
• Schädelasymmetrie (häufig bei sogenannten „Schreibabys“)
• Schiefhals/KISS-Syndrom (Kopfgelenks induzierte Symmetrie Störung)
• Skoliosen
Lern und Konzentrationsstörungen wie
• Fokussierungsstörungen
• Dyslexie (Schwierigkeiten beim Lesen, Erfassen von Texten oder auch beim Rechnen)
• ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit und Hyperaktivitätssyndrom)
Behandlung von Schwangeren zur Erleichterung einer natürlichen Geburt
Behandlung von Schwangeren, um das Baby
in die natürliche Geburtsposition zubewegen
Organbeschwerden
• Sodbrennen/Refluxkrankheit
• Menstruationsstörungen
• Funktionelle Magendarmbeschwerden
Fehlfunktionen z.B. in der Wirbelsäule können vielfältige Organbeschwerden bis hin zu Herzbeschwerden verursachen. In solchen Fällen ist aber immer auch eine internistische Abklärung nötig.
Asthmatische Beschwerden
Manche Allergieformen
Manche psychosomatische Beschwerden
Zur Leistungssteigerung bei Sportlern
und bei vielen andere Indikationen
Nicht angewendet wird die Chiropraktik bei

• frischen Knochenbrücken
• internistischen Notfällen (Chiropraktik ist keine Notfalltherapie)
• Tumoren im zu behandelnden Gelenksabschnitt
• akuten entzündlichen Prozessen im zu behandelnden Gebiet

 Wirbel Bild 2 zeigt den Aufbau der einzelnen Wirbel

normaler Spinalkanal verengter Spinalkanal

wk1 wk2

Bild 3 zeigt den Unterschied zwischen einem normalen und einem verengten Spinalkanal

Bereits kleinste Verschiebungen der Wirbelkörper ( die man im Normalfall nicht einmal bemerkt ) verursachen einen Druck auf die zwischen den Wirbelkörpern liegenden Bandscheiben.
Durch die daraus resultierende Verformung des Gallertkörpers der Bandscheiben wird hier bereits das Rückenmark in seiner „Leitfähigkeit“ eingeschränkt.

Im weiteren Verlauf wird eine Schonhaltung eingenommen, die den Druckschmerz zwar lindert, jedoch zu weiteren Schäden und schließlich zur Verengung der Spinalkanäle und letztendlich zum Bandscheibenvorfall mit erheblicher Einengung des Rückenmarks führt.
Damit verbunden sind dann starke Schmerzen, starke Bewegungseinschränkungen und nicht mehr ordnungsgemäß arbeitende innere Organe.

 SK1

 
Hier im Bild gezeigt die 31 Spinalnervenpaare, welche die 
einzelnen Organe innervieren (ansteuern).

 

Ein wichtiger Grundstoff zur Reizleitung der Nerven ist Magnesium.

Ist das Magnesiumdepot z. B. durch
falsche Ernährung aufgebraucht, kommt es vermehrt zu Muskelkrämpfen, welche, wenn sie die Zwischenrippenmuskulatur erreichen, tödlich enden können

Handelsübliche Magnesiumpräparate müssen in wesentlich höherer Dosierung eingenommen werden als angegeben, da der Zuckeraustauschstoff Stearat einen Großteil der Wirkung im Verdauungstrakt aufbraucht.

Eine wirksame Abhilfe schafft hier
Magnesiumchlorid, welches der Körper zu 100% verarbeitet.

 

 SWA

 

 
In dieser Abbildung sind diese Nerven und ihre Lage zu sehen 
(Seitenansicht der Wirbelsäule)



Cervicale Nerven versorgen u.a. Kopf, Arme und Hände,

Thorakale Nerven versorgen die Brust und Bauchmuskulatur

Lumbale Nerven sind u.a. für Darm und Blase zuständig.
Sacrale Nerven sind unter anderem für die
Blase, die Geschlechtsorgane, die Beine zuständig.

Es geht darum, Gesundheit und Balance langfristig zu sichern und zu erhalten.
Die meisten Menschen nehmen erst dann eine chiropraktische oder osteopathische Behandlung in Anspruch, wenn sie bereits deutliche Beschwerden haben. Bis ein Problem im Körper Schmerzen und Einschränkungen bereitet ist es aber meist ein langer Weg. Der Körper ist ein Meister darin, Fehlstellungen zu kompensieren. Oftmals laufen wir viele Jahre mit erheblichen Fehlstellungen und Dysfunktionen (Fehlfunktionen) in unserem Körper herum, und haben nur wenig oder gar keine Beschwerden. Die höchste Pflicht unseres Körpers ist zu versuchen, die Balance so aufrechtzuerhalten, daß wir weiterhin funktionieren können.

Wenn also z.B. ein Wirbel etwas aus seiner physiologischen Position verrutscht, wird der Körper Maßnahmen treffen, um den Druck von dieser Struktur fortzunehmen und ihn so zu verschieben, daß der Körper weiterhin arbeiten kann. Er wird also zum Beispiel ein paar andere Wirbel in andere Richtungen verschieben, ein paar Wirbel drehen und so versuchen den Druck so gut es geht zu verteilen. Das funktioniert oft recht lange. Werden diese Schäden aber nicht korrigiert, werden sie im Laufe der Zeit immer schlimmer, und irgendwann bricht die Kompensation zusammen.
Dann ist der Punkt erreicht an dem wir massive Beschwerden bekommen, zum Beispiel einen Bandscheibenvorfall oder Hexenschuss erleiden, dauerhafte Schmerzen bekommen oder sich eine Arthrose entwickelt.
Symptome entstehen meist nicht sofort, sondern erst dann, wenn der Körper seine Fähigkeit zur Kompensation verliert. Dann reicht oft schon eine kleine Bewegung, um eine schwere Symptomatik hervorzurufen.
Deshalb ist es so wichtig Fehlstellungen in unserem Körper festzustellen und zu beseitigen BEVOR sie symptomatisch werden.
Der Mensch wurde nicht geschaffen, um den ganzen Tag sitzend zu arbeiten, sich über eine Computertastatur zu beugen oder stundenlang Auto zu fahren.
All diese Tätigkeiten erzeugen Fehlstellungen im Körper, die irgendwann zu schwerwiegenden Problemen werden können. Auch eine verfehlte Treppenstufe, eine plötzliche Bewegung beim Heben oder beim Sport können Fehlstellungen erzeugen. Ebenso erleiden Kinder bereits während des Geburtsvorganges und dann besonders in den ersten 7 Lebensjahren zahlreiche Fehlstellungen im Körper, die sich oft erst viele Jahre später bemerkbar machen.

Optimal ist es also nicht erst dann zum Chiropraktiker zu gehen, wenn bereits deutliche Beschwerden bestehen, sondern seinen Körper regelmäßig auf Fehlstellungen untersuchen zu lassen, damit diese beseitigt werden können, bevor Symptome entstehen. Auf diesem Weg kann das gesunde Gleichgewicht von Körper und Nervensystem dauerhaft aufrechterhalten werden.

In 80 % der Fälle reicht eine Behandlung im halben Jahr aus.
Die anderen 20 % ( Schwerstverletzte, bei denen allerdings das Rückenmark nicht getrennt ist ) benötigen in der Regel 3 – 4 Behandlungen im Monat um sichtbare Ergebnisse zu erzielen.

Bei Menschen, denen das Rückenmark getrennt wurde ( Unfall oder Sonstiges ) wird diese Möglichkeit der Behandlung in Begleitung zweckgerichteter psychologischer Behandlung ( Kopfarbeit ) ebenfalls angewendet.
Hierbei ist eine tägliche Arbeit von mindestens 2 Stunden vorausgesetzt, welche dann durch einen REIKI-Meister oder Energieheiler sinnvoll unterstützt werden muß und ist hier lediglich als therapiebegleitend anzusehen!
Wie bei allen Behandlungen der Alternativmedizin gilt auch bei der energetischen Chiropraktik,  es gibt keinerlei Garantie und es werden keinerlei Heilversprechen abgegeben!
Für alle diejenigen, die Zweifel an dieser Art der Heilbehandlung haben, gilt nach wie vor, Fragen Sie Ihren Arzt.

 

hier einige Referenzen:

Enno

 

 

Aktuelle Beiträge

Deutschland unterwirft sich dem Scharia-Recht „In Deutschland hat sich eine Paralleljustiz etabliert“


  • Ein deutsches Gericht hat entschieden, dass sieben Islamisten, die eine Bürgerwehrpatrouille gebildet hatten, um in Wuppertals Straßen das Schariarecht durchzusetzen, nicht gegen deutsches Recht verstoßen, sondern bloß von ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch gemacht hätten. Die „politisch korrekte“ Entscheidung, gegen die Berufung eingelegt werden kann, autorisiert praktisch die Schariapolizei dazu, in Wuppertal weiterhin islamisches Recht durchzusetzen.
  • Die selbsternannte „Sharia Police“ verteilte Flugblätter, in denen die Gründung einer „schariakontrollierten Zone“ in Wuppertal verkündet wurde. Die Männer drängten sowohl muslimische als auch nichtmuslimische Passanten dazu, in die Moschee zu gehen und auf Alkohol, Zigaretten, Drogen, Glücksspiel, Musik, Pornografie und Prostitution zu verzichten.
  • Kritiker sehen ein gefährliches Eindringen des islamischen Rechts in das deutsche Rechtssystem – insbesondere in solchen Fällen, wo das deutsche Recht hinter dem Schariarecht zurückstecken muss.
  • Im Juni 2013 urteilte das Oberlandesgericht Hamm, dass jeder, der in einem muslimischen Land eine Ehe nach islamischem Recht eingeht und später in Deutschland die Scheidung beantragt, sich an die Bedingungen zu halten hat, die im Schariarecht festgelegt sind. Dieses Urteil mit Präzedenzcharakter legalisiert de facto die Schariapraxis des „dreifachen Talaq“, bei dem es zu einer rechtskräftigen Scheidung kommt, indem dreimal der Satz „Ich scheide mich von dir“ ausgesprochen wird.
  • Eine wachsende Zahl von Muslimen geht den deutschen Gerichten bewusst völlig aus dem Weg und bringt Streitigkeiten stattdessen vor informelle Schariagerichte, die sich überall im Land verbreiten.
  • „Wenn der Rechtsstaat es nicht schafft, hier klare Grenzen zu ziehen und sich Respekt zu verschaffen, dann kann er gleich seinen Bankrott anmelden“, schreibt Bild-Parlamentskorrespondent Franz Solms-Laubach.

Ein deutsches Gericht hat entschieden, dass sieben Islamisten, die eine Bürgerwehrpatrouille gebildet hatten, um in Wuppertals Straßen das Schariarecht durchzusetzen, nicht gegen deutsches Recht verstoßen, sondern bloß von ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch gemacht hätten.

Das Urteil, dass de facto das Schariarecht in Deutschland legitimiert, ist einer von immer mehr Fällen, in denen deutsche Gerichte – sei es absichtlich oder unbewusst – die Einführung eines parallelen islamischen Rechtssystems im Land fördern.

Die selbsternannte „Sharia Police“ empörte im September 2014 die Öffentlichkeit, als sie gelbe Flugblätter verteilte, in denen die Gründung einer „schariakontrollierten Zone“ in Wuppertal-Elberfeld verkündet wurde. Die Männer drängten sowohl muslimische als auch nichtmuslimische Passanten dazu, in die Moschee zu gehen und auf Alkohol, Zigaretten, Drogen, Glücksspiel, Musik, Pornografie und Prostitution zu verzichten.

Ein deutsches Gericht hat entschieden, dass eine Gruppe von Islamisten, die eine Bürgerwehrpatrouille gebildet hatten, um in Wuppertals Straßen das Schariarecht durchzusetzen, nicht gegen deutsches Recht verstoßen, sondern bloß von ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch gemacht habe. Sie waren angeklagt worden, gegen das Versammlungsrecht verstoßen zu haben, das das Tragen von Uniformen bei öffentlichen Demonstrationen verbietet – ein Gesetz, das ursprünglich erlassen worden, um Neonazigruppen daran zu hindern, in der Öffentlichkeit Paraden abzuhalten.

Die selbstermächtigten Ordnungshüter sind Anhänger des Salafismus, einer aggressiv antiwestlichen Ideologie, die offen darauf aus ist, die Demokratie in Deutschland (und anderswo) durch eine islamische Regierung zu ersetzen, die auf dem Schariarecht gründet.

Die salafistische Ideologie postuliert, dass das Schariarecht dem säkularen, bürgerlichen Recht überlegen sei, da es von Allah komme, dem einzigen legitimen Gesetzgeber; darum sei es für die ganze Menschheit auf ewig rechtlich bindend. Der salafistischen Weltanschauung nach ist Demokratie der Versuch, den Willen der Menschen über den Willen Allahs zu stellen, und daher als eine Form des Götzendienstes abzulehnen. Mit anderen Worten: Schariarecht und Demokratie sind nicht miteinander vereinbar.

Wuppertals Bürgermeister Peter Jung sagte damals, er hoffe, dass die Polizei den Islamisten mit Härte begegnen werde: „Diese Personen wollen bewusst provozieren und einschüchtern und uns ihre Ideologie aufzwingen. Das lassen wir nicht zu.“

Die Wuppertaler Polizeipräsidentin Birgitta Radermacher sagte, die „Pseudopolizei“ stelle eine Gefahr für den Rechtsstaat dar; nur die vom Staat ernannte und angestellte Polizei habe das legitime Recht, in Deutschland als Polizei zu fungieren. Sie fügte hinzu:

„Das Gewaltmonopol liegt ausschließlich beim Staat. Ein Auftreten, das einschüchtert, verunsichert oder provoziert, wird nicht geduldet. Es gibt keine Legitimation für diese ‚Scharia-Polizei‘. Wählen Sie 110, wenn Sie diesen Leuten begegnen.“

Wuppertals Staatsanwalt Wolf-Tilman Baumert argumentierte, die Männer hätten, indem sie orangefarbene Westen mit der Aufschrift „SHARIAH POLICE“ getragen haben, gegen das Versammlungsrecht verstoßen, das das Tragen von Uniformen bei öffentlichen Demonstrationen verbietet. Das Gesetz, das vor allem Uniformen verbietet, mit denen politische Anschauungen ausgedrückt werden sollen, ist ursprünglich erlassen worden, um Neonazigruppen daran zu hindern, in der Öffentlichkeit Paraden abzuhalten. Die Westen seien illegal, so Baumert, weil von ihnen eine „suggestive, einschüchternde und militante Wirkung“ ausgegangen sei.

Das Wuppertaler Landgericht jedoch urteilte am 21. November 2016, die Westen seien keine Uniformen im technischen Sinne, von ihnen sei auch keinerlei einschüchternde Wirkung ausgegangen. Zeugen und Passanten, so das Gericht, hätten sich von den Männern nicht eingeschüchtert gefühlt; sie zu verurteilen, würde deren Meinungsfreiheit einschränken. Diese „politisch korrekte“ Entscheidung, gegen die Berufung eingelegt werden kann, autorisiert praktisch die Schariapolizei dazu, in Wuppertal weiterhin islamisches Recht durchzusetzen.

Deutsche Gericht und das Schariarecht

Immer häufiger beziehen sich deutsche Gerichte auf das islamische Recht, weil entweder die Kläger oder die Angeklagten Muslime sind. Kritiker sehen darin ein gefährliches Eindringen des islamischen Rechts in das deutsche Rechtssystem – insbesondere in solchen Fällen, wo das deutsche Recht gegenüber dem Schariarecht als nachrangig behandelt wird.

Im Mai 2016 etwa erkannte ein Berufungsgericht in Bamberg die Ehe eines 15-jährigen syrischen Mädchens mit dessen 21 Jahre altem Cousin an. Das Gericht urteilte, die Ehe sei gültig, da sie in Syrien geschlossen worden sei, wo solche Ehen nach dem Schariarecht, das kein Mindestalter für die Ehe vorsieht, erlaubt seien. Mit diesem Urteilsspruch wurden Scharia-Kinderehen in Deutschland de facto legalisiert.

Der Fall wurde aktenkundig, als das Paar im August 2015 in einer Flüchtlingsunterkunft in Aschaffenburg ankam. Das Jugendamt weigerte sich, die Ehe des Paares anzuerkennen und trennte das Mädchen von dessen Ehemann. Das Paar reichte Klage ein, doch zunächst gab ein Familiengericht dem Jugendamt Recht, welches die rechtlichte Vormundschaft für das Mädchen beanspruchte.

Das Oberlandesgericht Bamberg aber kassierte das Urteil. Es entschied, die Ehe sei laut dem Schariarecht gültig, da sie bereits vollzogen worden sei; darum habe das Jugendamt keine rechtliche Handhabe, das Paar zu trennen.

Der Richterspruch – einige nannten ihn einen „Crashkurs in syrisch-islamischem Eherecht“– führte zu einem Sturm der Kritik. Manche beschuldigten das Gericht, das Schariarecht über deutsches Recht zu stellen, um so eine Praxis zu legalisieren, die in Deutschland unzulässig ist.

Die Kritiker des Urteils verweisen etwa auf Artikel 6 des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuch (EGBGB), in welchem es heißt:

„Eine Rechtsnorm eines anderen Staates ist nicht anzuwenden, wenn ihre Anwendung zu einem Ergebnis führt, das mit wesentlichen Grundsätzen des deutschen Rechts offensichtlich unvereinbar ist. Sie ist insbesondere nicht anzuwenden, wenn die Anwendung mit den Grundrechten unvereinbar ist.“

Dieses Postulat wird jedoch regelmäßig ignoriert, offenbar aus Gründen der Political Correctness und des Multikulturalismus. Tatsächlich dringt das Schariarecht schon seit zwei Jahrzehnten unkontrolliert in das deutsche Rechtssystem vor. Einige Beispiele:

  • Im August 2000 verfügte das Bundessozialgericht in Kassel, dass eine Witwe die Pension ihres verstorbenen marokkanischen Ehemanns mit einer anderen Frau zu teilen habe, mit der der Mann gleichzeitig verheiratet war. Obgleich Polygamie in Deutschland illegal ist, urteilte der Richter, dass die beiden Ehefrauen die Pension im Einklang mit marokkanischem Recht teilen müssen.
  • Im März 2004 sprach das Oberverwaltungsgericht Koblenz der Zweitfrau eines in Deutschland lebenden Irakers das Recht zu, dauerhaft in Deutschland zu bleiben. Nach fünf Jahren in einer polygamen Ehe, so das Gericht, sei es unfair, von der Frau zu erwarten, dass sie in den Irak zurückkehrt.
  • Im März 2007 zitierte eine Frankfurter Richterin den Koran, in einem Scheidungsfall, der eine Deutsch-Marokkanerin betraf, die von ihrem marokkanischen Ehemann wiederholt geschlagen worden war. Obwohl die Polizei den Mann angewiesen hatte, sich von seiner von ihm getrennt lebenden Frau fernzuhalten, misshandelte er diese weiter und drohte schließlich, sie zu töten. Richterin Christa Datz-Winter weigerte sich, die Ehe aufzulösen und zitierte Sure 4, Vers 34 des Koran, wo „neben dem Züchtigungsrecht des Mannes gegenüber der ungehorsamen Ehefrau auch die Feststellung zur Überlegenheit des Mannes gegenüber der Frau“ festgeschrieben sei. Die Richterin wurde schließlich von dem Fall abgelöst.
  • Im Dezember 2008 verurteilte das Oberlandesgericht Düsseldorf im Einklang mit dem Schariarecht einen Türken zur Zahlung einer Mitgift an seine ehemalige Schwiegertochter.
  • Im Oktober 2010 entschied das Amtsgericht Brühl, dass ein Iraner eine Mitgift in Höhe von 162.000 Euro an seine Exfrau zu zahlen hat, dem damaligen Äquivalent von 600 Goldmünzen, im Einklang mit dem von beiden ursprünglich geschlossenen Ehevertrag nach der Scharia.
  • Im Dezember 2010 entschied das Amtsgericht München, dass eine deutsche Witwe nur Anspruch auf ein Viertel des von ihrem verstorbenen Ehemann hinterlassenen Vermögens habe. Die anderen drei Viertel des Erbes sprach das Gericht im Einklang mit dem Schariarecht den in Teheran lebenden Verwandten des Mannes zu.
  • Im November 2011 erlaubte das Amtsgericht Siegburg einem Ehepaar, im Gerichtssaal zweimal geschieden zu werden: erst durch den deutschen Richter nach deutschem Recht, dann durch einen iranischen Geistlichen nach dem Schariarecht. Birgit Niepmann, Direktorin des Siegburger Amtsgerichts, erklärte: „Das war eine Serviceleistung des Gerichts.“
  • Im Juli 2012 verurteilte das Oberlandesgericht Hamm einen Mann dazu, seiner in Trennung lebenden Frau im Rahmen einer Scheidungseinigung eine Mitgift zu zahlen. Der Fall betraf ein Ehepaar, das im Iran nach dem Schariarecht geheiratet, dann nach Deutschland eingewandert war und sich später getrennt hatte. Als Teil der ursprünglichen Heiratsvereinbarung hatte der Ehemann der Frau eine auf Verlangen auszuzahlende Mitgift in Höhe von 800 Goldmünzen zugesagt. Das Gericht verurteilte den Mann dazu, der Frau den Gegenwert in Geld, nämlich 213.000 Euro, zu zahlen.
  • Im Juni 2013 urteilte das Oberlandesgericht Hamm, dass jeder, der in einem muslimischen Land eine Ehe nach islamischem Recht eingeht und später in Deutschland die Scheidung beantragt, sich an die Bedingungen zu halten hat, die im Schariarecht festgelegt sind. Dieses Urteil mit Präzedenzcharakter legalisiert de facto die Schariapraxis des „dreifachen Talaq“, bei dem es zu einer rechtskräftigen Scheidung kommt, wenn dreimal der Satz „Ich scheide mich von dir“ ausgesprochen wird.
  • Im Juli 2016 verurteilte das Oberlandesgericht Hamm einen Libanesen als Teil einer Scheidungseinigung zur Zahlung einer „Abendgabe“ an seine in Trennung lebende Frau. Der Fall betraf ein Ehepaar, das nach dem Schariarecht im Libanon geheiratet, dann nach Deutschland eingewandert war und sich später getrennt hatte. In der ursprünglichen Heiratsvereinbarung hatte der Ehemann versprochen, seiner Frau eine Mitgift in Höhe von 15.000 US-Dollar zu zahlen. Das Gericht verurteilte ihn zur Zahlung des entsprechenden Gegenwerts in Euro.

Die Existenz von parallelen Justizstrukturen sei „ein Ausdruck der Globalisierung“, sagte der Islamexperte Mathias Rohe in einem Interview mit Spiegel Online. Er fügte hinzu: „Wir wenden islamisches Recht genauso an wie französisches.“

Schariagerichte in Deutschland

Eine wachsende Zahl von Muslimen geht den deutschen Gerichten bewusst völlig aus dem Weg und bringt Streitigkeiten stattdessen vor informelle Schariagerichte, die sich überall im Land verbreiten. Einer Schätzung zufolge gibt es in Deutschland mittlerweile über 500 Schariarichter, die zivile Streitigkeiten zwischen Muslimen regeln – eine Entwicklung, die zeigt, dass sich in Deutschland ein paralleles islamisches Justizsystem etabliert.

Ein wichtiger Grund für die wachsende Zahl von Schariagerichten ist, dass Deutschland keine Vielehen (Polygamie) oder Ehen von Minderjährigen anerkennt.

Auf eine parlamentarische Anfrage hin gab das Bundesinnenministerium bekannt, dass es zum Stichtag 31. Juli 2016 von 1.475 verheirateten Kindern in Deutschland wusste, darunter 361 Kinder unter 14. Es wird angenommen, dass die wirkliche Zahl von Kinderehen in Deutschland viel höher ist, als aus der offiziellen Statistik hervorgeht, weil viele von ihnen verheimlicht werden.

Obwohl Polygamie nach deutschem Recht illegal ist, ist sie unter Muslimen in allen großen deutschen Städten weit verbreitet. Im Berliner Bezirk Neukölln etwa haben Schätzungen zufolge zwei Drittel der muslimischen Männer zwei oder mehr Ehefrauen.

Laut einer Dokumentation von RTL nutzen in Deutschland lebende muslimische Männer häufig die Sozialsysteme aus, indem sie zwei, drei oder vier Frauen aus der muslimischen Welt nach Deutschland bringen und sie dann in Anwesenheit eines Imams heiraten. Sobald sie in Deutschland sind, beantragen die Frauen Sozialleistungen, darunter die Übernahme der Kosten einer eigenen Wohnung für sich und ihre Kinder, wobei sie behaupten, „Alleinerziehende mit Kindern“ zu sein.

Obgleich der von muslimischen Einwanderern begangene Sozialbetrug ein „offenes Geheimnis“ sei und die deutschen Steuerzahler Jahr für Jahr Millionen koste, wagten die deutschen Behörden es aus Gründen der politischen Korrektheit nicht, Maßnahmen dagegen zu ergreifen, so der RTL-Bericht.

Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärte einmal, wenn Muslime in Deutschland leben wollten, dann müssten sie dem Grundgesetz und nicht dem Schariarecht gehorchen. Und Bundesjustizminister Heiko Maas sagte unlängst:

„Niemand, der zu uns kommt, hat das Recht, seine kulturelle Verwurzelung oder seinen religiösen Glauben über unsere Gesetze zu stellen. Jeder muss sich an Recht und Gesetz halten, egal ob er hier aufgewachsen oder neu bei uns ist.“

In der Praxis jedoch dulden die Regierenden in Deutschland ein paralleles islamisches Justizsystem, eines, das es Muslimen erlaubt, das Recht in die eigene Hand zu nehmen, oft mit tragischen Folgen.

So etwa am 20. November 2016, als ein in Niedersachsen lebender 38-jähriger Deutsch-Kurde ein Seil an sein Auto band und das andere Ende des Seils um den Hals seiner Exfrau. Dann schleifte er die Frau durch die Straßen von Hameln. Die Frau überlebte, doch ihr Zustand ist noch immer kritisch.

Wie das Nachrichtenmagazin Focusberichtet, war der Mann ein „strenggläubiger Muslim“; er war mit der Frau „nach islamischem Recht verheiratet, auch die Scheidung erfolgte nach islamischem Recht“. Weiter heißt es: „Nach deutschem Recht waren die beiden nicht verheiratet.“ Bildberichtet: „Er hatte vier Ehefrauen. Drei davon nach Scharia-Recht.“

Das Verbrechen, das neuerliche Aufmerksamkeit auf das Problem der Schariajustiz in Deutschland lenkt, hat auch einige Mitglieder des Politik- und Medien-Establishments alarmiert. Wolfgang Bosbach (CDU), sagt: „Auch wenn es bestritten wird: In Deutschland hat sich eine Paralleljustiz etabliert. Das zeigt eine klare Ablehnung unserer Werte- und Rechtsordnung.“

Am 23. November warnte Deutschlands auflagenstärkste Zeitung Bild, das Land „kapituliere vor dem islamischen Recht“. In seinem Scharia-Report“ stellt das Blatt fest:

„Im Koalitionsvertrag vereinbarten Union und SPD 2013: ‚Wir wollen das Rechtsprechungsmonopol des Staates stärken. Illegale Paralleljustiz werden wir nicht dulden.‘ Doch geschehen ist kaum etwas.“

In einem Kommentar schreibt Franz Solms-Laubach, der Bild Parlamentskorrespondent:

„Auch wenn wir es noch immer nicht wahrhaben wollen: Mitten in Deutschland herrscht mancherorts islamisches Recht! Nicht deutsches. Vielehen, Kinderhochzeiten, Friedensrichter – viel zu lange hat sich der deutsche Rechtsstaat nicht klar genug durchgesetzt. Nicht wenige Politiker träumten von ‚Multikulti‘.“

„Es geht hier nicht um Folklore oder Landessitten, sondern um die Frage von Recht und Gesetz. …“

„Wenn der Rechtsstaat es nicht schafft, hier klare Grenzen zu ziehen und sich Respekt zu verschaffen, dann kann er gleich seinen Bankrott anmelden.“

 

 

Soeren Kern ist ein Senior Fellow des New Yorker Gatestone Institute und Senior Fellow für Europäische Politik der in Madrid ansässigen Grupo de Estudios Estratégicos / Gruppe Strategische Studien. Besuchen Sie ihn auf Facebook und folgen ihm auf Twitter.

 

gefunden bei:

https://de.gatestoneinstitute.org/9485/deutschland-scharia-recht

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