„Verschwiegenes Referendum“ im Herzen der EU – Kritische Leser zwingen Qualitätsmedien in die Knie!

"Verschwiegenes Referendum" im Herzen der EU - Kritische Leser zwingen Qualitätsmedien in die Knie!

Foto: RIA Novosti

STIMME RUSSLANDS Nachdem die meisten deutschen Medien weder am vergangenen Sonntag, noch am darauffolgenden Montag über die Venedig-Abstimmung berichteten, sondern sich weitgehend auf die Krim-Referendums-Schelte einschossen, mussten sie nun wohl oder übel nachziehen! Zu groß war vermutlich der öffentliche Druck in den Online- und Kommentatoren-Foren der herkömmlichen Zeitungen etc.

Ein großer Erfolg für die „unabhängige“ Presse, die – man höre und staune – dieses Mal der deutschen Mainstream-Presse ein weitgehend verschwiegenes Thema vorgegeben hat. Natürlich schlägt das Medienkartell zurück. Und wie zu erwarten wird natürlich die „Verschwörungskeule“ ausgepackt. Was sonst, ist man da versucht zu sagen.

Ich möchte dahingehend auf zwei Beispiele eingehen: Zum einen auf die Berichterstattung des „Stern“ als Printmedium und von „n-tv“ als TV-Sender.

Zur nachgeholten „Venedig-Referendum“-Berichterstattung des „Stern“

mit dem vielsagenden Titel: „Venedig ist nicht die Krim“. Nun ja, wäre hätte das gedacht, will man da zum zweiten Mal sagen. Der Artikel ist ironisch geschrieben, man merkt ihm an, wie unangenehm es für einen „Medien-Player“ doch ist, wenn andere zuerst Themen aufgreifen. Themen, die man eigentlich nicht will, sonst hätte man ja schon vorher darüber geschrieben. So einfach ist das.

Zunächst wird zugegeben: „Doch nicht nur am Schwarzen Meer gibt es eine Volksbefragung über die Unabhängigkeit einer Region. Auch in der EU will eine Region frei sein. Der Ruf nach Selbstbestimmung hat Venetien erreicht. Verona, Padua, Venedig – die reichen Städte Norditaliens stimmen online und in Wahlbüros über ihre Unabhängigkeit vom Rest Italiens und dem damit verbundenen Austritt aus EU- und Nato-Mitgliedschaft ab. Bis Sonntag haben die Wähler Zeit sich zu entscheiden, ob sie für oder gegen den Kleinstaat Venetien stimmen“.

Um dann gleich festzustellen, dass diese Volksbefragung „vor allem russische Medien auf den Plan gerufen“ hätte: „Diese berichten, anders als deutschsprachige Medien ausführlich über die parteiübergreifende Bewegung an der Adria. Üben Kritik an den westlichen Medien, kritisieren eine einseitige Berichterstattung, die unter anderem die beschränkte Wahlmöglichkeit der Bewohner auf der Krim beanstandet, nicht aber darüber berichtet, dass in Italien auch nur eine Frage zur Auswahl steht.“

Dem kann man natürlich voll und ganz zustimmen.

Der „Stern“ weiter: „Überhaupt sind russische Medien voll mit Berichten über die Ereignisse in Italien. Findet man weder in den deutschen, noch in den italienischen Nachrichten Zahlen über die laufende Abstimmung, hat der Radiosender ‚Stimme Russlands‘ auf seiner Internetseite neben einem Interview mit dem Initiator der Referendumskampagne, Gianluca Busato, auch Umfragewerte aufgeführt, die besagen, dass sich 64 Prozent der Venezianer vom Rest des Stiefels loslösen wollen. Auch auf der kremeltreuen Internetseite „Russland.ru“ wird in der Glosse „Venedig tut es auch – Referenden sind schick“ über die Abstimmung in Italien geschrieben. In den sozialen Medien wird vor allem bemängelt, dass die großen deutschen Tageszeitungen das Thema nicht aufgreifen. Es sich um einen Boykott handelt und die Presse- und Meinungsfreiheit eingeschränkt und die Deutschen Opfer der einseitigen Kontra-Russland-Berichterstattung sind.“

Auch dem ist nichts hinzuzufügen.

Doch die „Verteidigung“ des „Sterns“, warum darüber nicht berichtet wurde, erinnert an das Trotzverhalten eines Kleinkindes:

„Über andere Referenden, wie die in Schottland oder Katalonien wurde und wird ausführlich berichtet, doch das Referendum in der Lagunenstadt hat nicht die Bedeutung, wie aktuell das Referendum auf der Krim. In Italien geht es nicht tatsächlich um die Loslösung einer Region, vielmehr um die öffentliche Darstellung von Unzufriedenheit. Seit Jahren unterstützt der reiche Norden den armen Süden. „Wir zahlen Rom 70 Milliarden Euro Steuer, 9 Milliarden sind allein die Zinsen, die wir für die gewaltige Verschuldung Italiens zurückzahlen müssen“, sagt Busato der ‚Wiener Zeitung‘. „Die Selbstbestimmung würde uns erlauben, dieses Geld auf lokaler Ebene verwalten.“ Doch dazu wird es vermutlich nicht kommen. Anders als die hohen Umfrageergebnisse, die in den russischen Medien ohne Angabe von Quellen aufgeführt werden, sind in den ersten Tagen der Abstimmung nur 11 Prozent der Wahlberechtigten zur Urne gegangen. Und auch wenn sich die Zahl in den nächsten Tagen noch erhöhen wird, ist selbst bei einem Abstimmungsergebnis, dass die Loslösung Venetiens zur Folge hätte, keine Konsequenz zu befürchten. Denn wie in den Abstimmungen zuvor in Italien, die wie im aktuellen Fall auch von Privatpersonen initiiert wurden, müsste Rom dem Referendum zustimmen.“

Natürlich haben die vielen aufgebrachten User, Leser und Zuschauer nie behauptet, dass das Referendum auf der Krim dieselbe Bedeutung wie das auf der Krim hat. Aber sie haben sich darüber zu Recht beschwert, dass die herkömmliche Qualitätspresse dies überhaupt verschwiegen hat! Das ist der entscheidende Punkt!

Lächerlich wird es dann, wenn suggeriert wird, bislang wären ja ohnehin nur 11 Prozent der Wahlberechtigten in Venetien zur Urne gegangen. Wusste der „Stern“ schon am Sonntag, dass es diese – bislang sicher geringe Wahlbeteiligung – geben wird und hat deshalb nicht berichtet? Nostradamus in Hamburg oder wie? Ein Argument also, das – ich wiederhole mich – lächerlich ist und den Grundsätzen einer Informationsverbreitung wiederspricht.

Dann verweist der „Stern“ auf „n-tv“, von dem der Autor des Artikels wohl abgeschrieben hat: „Doch, wie ’n-tv‘ berichtet, lässt die italienische Verfassung keine Unabhängigkeitsreferenden einzelner Regionen zu. Somit hat das Referendum an der Adria nicht die Bedeutung, die sie braucht, um die Nachrichten über die Krim vom medialen Sockel zu stoßen. So sehr sich die russischen Medien auch anstrengen mögen.“

Vor allem im letzten Satz wird der „Futterneid“ eindeutig, der gegenüber der russischen Presse herrscht, die das Venedig-Referendum in ihre Berichterstattung aufnahm!

Nun zu „n-tv“

Der Titel ist unmissverständlich: „Die Mär vom ‚Referendum‘ in Venedig.“ Und der Untertitel „Moskaus Propaganda-Krieg in Deutschland“ macht sofort klar, wohin die Reise gehen wird“

Doch zunächst wieder das beleidigte Eingeständnis: „Die Frage taucht immer wieder auf: „Warum berichten deutsche Medien nicht über das Referendum in Venedig?“ Sie findet sich in den Kommentarspalten unter Artikeln über die Krim-Krise und in Foren. Sie erreicht Redaktionen – auch n-tv.de – per E-Mail, Leserbrief und Telefonanruf, über Facebook und Twitter. Genau genommen handelt es sich dabei nicht einmal um eine Frage, sondern um eine Unterstellung: Die deutsche Presse ist heuchlerisch, sie verheimlicht, dass sich die Lagunenstadt und mit ihr die Region Venetien von Italien abspalten will, während Journalisten in aller Breite über die Ereignisse auf der Halbinsel am Schwarzen Meer berichtet. Dahinter steht der Vorwurf, dass die deutsche Presse zu einem Instrument westlicher Propaganda verkommen ist.“

Und dann wird die Verschwörungs-Propaganda-Keule ausgepackt, wie anno dazumal im Kalten Krieg: „Tatsächlich sind wohl die Menschen, die diesen Vorwurf erheben, Propaganda zum Opfer gefallen. Die Geschichte des „Referendums“ in Venedig zeigt, wie der Kreml in der Krim-Krise die Stimmung der Bevölkerung in Deutschland und dem Rest Europas zu beeinflussen versucht.“

„Es ist von einer „historischen Entwicklung“ im „Herzen der EU“ die Rede, die völlig an den EU-Bürgern vorbeigeht.“

„n-tv“ legt nach, dass es sich bei den „drei Medien“, die darüber berichten, „nicht um irgendwelche deutsch- und englischsprachigen Medien mit Fokus auf Russland“ handelt. Sondern: „Stimme Russlands“ ist eine staatliche russische Rundfunkanstalt. „Russland.ru“ ist registriert beim russischen Ministerium für Presse-, Fernseh- und Radioangelegenheiten. Und „Russia Today“ ist ein staatlich finanzierter Sender mit Sitz in Moskau, dessen vornehmliche Aufgabe es ist, dem Ausland die putinsche Weltsicht zu vermitteln.“

Doch auch hier vermittelt der Autor des „n-tv“-Artikels ein völlig falsches Bild: Denn die Berichterstattung über das Venedig-Referendum erstreckte sich nicht nur auf „Russia Today & Co“, wie es der Sender lapidar und falsch ausdrückte, sondern auch auf andere europäische Medien.

Schon alleine damit ist die Quintessenz oben genannter Artikel von „n-tv“ und des „Stern“, die von einer russischen Propaganda sprechen, wohl ad absurdum geführt!

Zusammengefasst:

Blogger, User, Zuschauer und Leser – also Konsumenten der herkömmlichen deutschen „Qualitätsmedien“ – gingen erfolgreich auf die Barrikaden gegen eine tendenziöse und einseitige Berichterstattung, in der zudem wichtige Fakten verschwiegen werden!

Möge dieser Fall Beispiel dafür sein dass sich der Großteil der Bürger nicht mehr an der Nase herumführen lässt.

Gott sei Dank stirbt die Wahrheit nämlich nicht immer!

 

*Dieser Artikel wurde zuerst auf dem Blog des Kommentators guidograndt.wordpress.com veröffentlicht.

 

**Der Autor des Kommentars, Guido Grandt, ist deutscher investigativer Wirtschafts-Politik- und Gesellschafts-Publizist und TV-Redakteur. Website: guidograndt.wordpress.com

 

Die Meinung des Autors stimmt nicht unbedingt mit der Haltung der Redaktion überein.
Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/2014_03_19/Verschwiegenes-Referendum-im-Herzen-der-EU-Kritische-Leser-zwingen-Qualitatsmedien-in-die-Knie-1111/

Lawrow: Referendum auf Krim entspricht Völkerrecht

Lawrow: Referendum auf Krim entspricht Völkerrecht

Foto: EPA

STIMME RUSSLANDS Das Referendum, das auf der Krim stattfindet, entspricht völlig dem Völkerrecht und der UN-Charta, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow.

Lawrow sagte dies am Samstag bei einem Telefonat mit US-Außenminister John Kerry, heißt es auf der offiziellen Webseite des russischen Außenministeriums.

Das Telefongespräch fand auf Initiative der amerikanischen Seite nach dem Treffen von Lawrow und Kerry in London statt. Dieses Treffen wurde als letzter Versuch, eine politische Krise wegen des Referendums über die Unabhängigkeit der Krim zu verhindern, empfunden.

Infografik: Die Geschichte der Krim. Wichtigste Weichen
Weiterlesen:
http://german.ruvr.ru/news/2014_03_16/Lawrow-Referendum-auf-Krim-entspricht-Volkerrecht-3642/

Eine Frau mit Charakter

Argentinische Präsidentin verurteilt westlichen Standpunkt zur Krim-Lage

Argentinische Präsidentin verurteilt westlichen Standpunkt zur Krim-Lage

Foto: EPA

STIMME RUSSLANDS Die argentinische Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner hat erinnert, dass in der UN-Charta das Recht der Völker auf Selbstbestimmung festgelegt sei und diese Norm für alle Länder gelte.

Kirchner verglich die Lage auf der Krim mit einem anderen Ereignis in der Geschichte. Vor einem Jahr wurde ein Referendum auf den Falklandinseln durchgeführt, die von Argentinien und Großbritannien beansprucht werden.

1982 hatte Großbritannien bei einem bewaffneten Konflikt seine Hoheit über die Inseln bestätigt.

Im März 2013 äußerten sich fast alle Bewohner der Insel dafür, im Bestand des Königreichs zu bleiben. Damals, erinnerte Kirchner, bestritt die Uno die Legitimität dieses Referendums nicht.
Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/news/2014_03_18/Argentinische-Prasidentin-verurteilt-Position-des-Westens-bezuglich-der-Krim-5945/

Krim Volksabstimmung korrigiert Fehler der Sowjetzeit

Gorbatschow: Krim Volksabstimmung korrigiert Fehler der Sowjetzeit

18/03/2014 07:56:00
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Die Menschen auf der Krim sollten nicht mit Sanktionen bestraft werden. Sie haben mit der Volksabstimmung die Fehler der Sowjet-Ära korrigiert, sagte der frühere sowjetische Staatschef Michail Gorbatschow.

„Früher wurde die Krim mit der Ukraine unter sowjetischen Gesetzen zusammengeführt, genauer durch die Gesetze der kommunistischen Partei, ohne das Volk zu fragen, und jetzt haben sich die Leute entschieden, diesen Fehler zu korrigieren. Dies sollte statt mit Sanktionen, begrüsst werden „, sagte er gegenüber Interfax am Montag.

Gorbatschow lobte die Volksabstimmung, sie „spiegelt die Wünsche der Bewohner der Krim wider“.

Quelle : http://www.schweizmagazin.ch/nachrichten/ausland/18639-Gorbatschow-Krim-Volksabstimmung-korrigiert-Fehler-der-Sowjetzeit.html

Europawahl: Wer keinen Krieg will, der wählt alternativ

Europawahl: Wer keinen Krieg will, der wählt alternativ

05/03/2014 15:12:00
Bei den kommenden Europawahlen haben die Deutschen nur eine kleine Chance etwas gegen einen möglichen Krieg in der Ukraine zu unternehmen. Sie müssen die Parteien der Groko aus dem Europaparlament wählen.

Im Grunde ist es ganz einfach in der Krise um die Ukraine ein wichtiges Wort mitzusprechen. Die Deutschen müssten nur einmal geschlossen handeln und allen Parteien die zur Groko gehören, sowie die FDP und die Grünen, einfach bei der kommenden Europawahl aus dem Parlament in Strassburg hinausbefördern und sich für alternative Parteien entscheiden.

Ein Beispiel wäre die AfD, die alternative Liste für Deutschland. Sie ist gegen den Beitritt zur EU von Staaten wie z.B. der Ukraine und könnte den Wahnsinn stoppen. Grosser Vorteil, sie will die direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild nach Deutschland bringen. Auch die Linke scheint bemüht etwas klaren Kopf zu behalten und könnte eine Alternative sein. Sie will Möglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger, die Politik direkt zu beeinflussen.

Etwas gegen die EU ist auch die CSU, die wohl seriöseste der Parteien. Sie hält derzeit nichts von Sanktionen gegen Russland, ist ohnehin sehr EU kritisch eingestellt, würde auch die unkontrollierte Zuwanderung stoppen und mag ein bisschen direkte Demokratie.

Wie die Deutschen entscheiden bleibt abzuwarten. Es ist schwer dieses Volk überhaupt dazu zu bewegen sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Sollte die Wahl zugunsten der etablierten Parteien ausfallen, wird Deutschland unweigerlich wegen der Ukraine in einen Krieg hineingezogen, der der letzte in der Existenz Deutschlands gewesen sein dürfte, bevor die Lichter für immer ausgehen.

Quelle : http://www.schweizmagazin.ch/nachrichten/deutschland/18485-Europawahl-Wer-keinen-Krieg-will-der-whlt-alternativ.html

Gruß in die Schweiz

AfD gegen Aufnahme der Ukraine in der EU

AfD gegen Aufnahme der Ukraine in der EU

18/03/2014 15:32:00
Zur Debatte um eine Aufnahme der Ukraine in die Europäische Union erklärt der stellvertretende Sprecher der Alternative für Deutschland, Alexander Gauland:

„Die aktuelle Diskussion um eine etwaige Aufnahme der Ukraine in die EU ist völlig unsinnig und entbehrt jeglicher Grundlage. Die Ukraine ist weit davon entfernt, die EU-Beitrittskriterien zu erfüllen und würde sich als eine grosse Belastung für die ohnehin schon durch die Aufnahme von Bulgarien und Rumänien überdehnte EU entpuppen.

Die Debatte über eine Aufnahme der Ukraine jedoch vor dem Hintergrund des Konfliktes mit Russland anzustossen, ist nicht nur unklug, sie setzt die Glaubwürdigkeit der EU aufs Spiel und ist brandgefährlich. Denn der Konflikt wird nicht durch einen möglichen Beitritt der Ukraine gelöst, er würde noch weiter verschärft und die Fronten endgültig verhärten.

Die EU muss endlich mit ihrem reflexartigen Rettungswahnsinn in Bezug auf die Ukraine aufhören und den Konflikt unter diplomatischer Leitung und Einbeziehung der russischen Interessen vernunftorientiert angehen. Nur so kann eine Rückkehr zur Normalität gewährleistet werden.“

Quelle : http://www.schweizmagazin.ch/nachrichten/deutschland/18649-AfD-gegen-Aufnahme-der-Ukraine-der.html

Konfrontation nach Krim-Referendum

Konfrontation nach Krim-Referendum

Konfrontation nach Krim-Referendum

Foto: Paul J. Richards / AFP

STIMME RUSSLANDS Was für eine Farce! Die EU verhängt nach dem Krim-Referendum Strafmaßnahmen gegen russische Politiker. Wirtschaftssanktionen sollen folgen. Das per Staatsstreich an die Macht gekommene Regime in Kiew, maßgeblich von Faschisten mitgetragen, wird wiederum für seinen Westkurs belohnt.

Auf dem EU-Gipfel in Brüssel in dieser Woche soll ein Assoziierungsabkommen unterzeichnet werden. Damit ist die weitere Konfrontation in der Ukraine programmiert – und vielleicht auch für eine rechte Gewalteskalation hierzulande.

Die Bevölkerung der Schwarzmeerhalbinsel Krim hat sich nach dem Umsturz in der ukrainischen Haupstadt Kiew im Februar nun mit überwältigender Mehrheit für eine Anbindung an Russland ausgesprochen. Das Votum ist klar. Ebenso das der Europäischen Union: Die EU wertet die Volksabstimmmung als „illegal“ und hat unter anderem gegen die Organisatoren Einreiseverbote verfügt sowie deren Auslandskonten gesperrt. Und der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier resümiert: „Das ist nicht nur völkerrechtlich inakzeptabel, sondern es ist völkerrechtswidrig, was dort betrieben wird.“ Der SPD-Politiker ist besonders qualifiziert für derlei juristische Wertungen: In wenigen Tagen jährt sich zum 15. Mal der völkerrechtswidrige Überfall der Nato auf Jugoslawien, den er seinerzeit als Chef des Kanzleramts unter Gerhard Schröder befördert und unterstützt hat. 

Auch sonst sind Steinmeier – und mit ihm dem Gros der deutschen Medien – internationale Vereinbarungen schnurz, wenn sie nicht ins Konzept passen. Zusammen mit seinem polnischen und französischen Amtskollegen hatte er am 20. Februar in Kiew ein Abkommen zwischen der ukrainischen Opposition und Staatschef Viktor Janukowitsch erwirkt. Das sah vorgezogene Präsidentschaftswahlen vor, außerdem die Bildung einer Übergangsregierung der nationalen Einheit, die Einrichtung einer Kommission zur Untersuchung der Gewalteskalation auf dem Maidan mit Dutzenden Toten sowie die Entwaffnung der Regierungsgegner.

Die Tinte auf dem Papier war noch nicht trocken, da war Janukowitsch außer Landes gejagt und ein Übergangspräsident installiert. Für den 25. Mai sind Neuwahlen terminiert. Die prowestliche Ad-hoc-Regierung, der die faschistische Swoboda-Partei und Schlägern vom „Rechten Sektor“ angehören, repräsentiert bestenfalls den Westen des Landes, und eben nicht die ganze Ukraine – und schon gar nicht die mehrheitlich russisch geprägte Krim.

Die vom Westen gehypten Kiewer Regenten denken auch gar nicht daran, von einem unabhängigen Team internationaler Experten untersuchen zu lassen, wer für die Toten auf Seiten der Protestierer und der Polizei verantwortlich ist. Und in Brüssel und Berlin denkt niemand daran, hier zu drängen – trotz vieler Hinweise, dass die Scharfschützen aus den Reihen der einstigen Regierungsgegner instruiert worden sind. Die Forderung Russlands, die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit solle dem nachgehen, verhallt bis heute. Geht es nach der EU, soll die OSZE einzig auf der Krim tätig werden. Dabei wäre eine erste vertrauensbildende Maßnahme, die Vorgänge in Kiew lückenlos aufzuklären.

Und hatten Steinmeier und Co. nicht auch mit ihrer Unterschrift garantiert, dass die von den hiesigen Medien als „friedliche Demonstranten“ gefeierten Kämpfer vom Maidan binnen weniger Tage ihre Waffen abgeben? Im Westen hat man das großzügig vergessen, in Donezk, Charkiw und Sewastopol eben nicht. Statt abzurüsten haben sich die ukrainischen Faschisten in den Depots von Armee und Polizei bedient. Medienberichten zufolge sollen sie selbst Boden-Luft-Raketen mitgenommen haben. Wer kann ausschließen, dass das erbeutete Kriegsgerät nicht irgendwann auch „befreundeten Waffenbrüdern“, darunter deutsche Neonazis, zur Verfügung gestellt wird?

Der Kuschelkurs mit Kiew könnte also noch für ganz andere Konfrontationen sorgen. Das Schweigen der Mainstreammedien dazu und die ausschließlich Fixierung auf das Krim-Referendum grenzt an Kollaboration.
Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/2014_03_18/Konfrontation-nach-Krim-Referendum-1788/

Kiew will in Kürze EU-Beitritt beantragen

Thema: Regelung der Krise in der Ukraine

Kiew will in Kürze EU-Beitritt beantragen

Kiew will in Kürze EU-Beitritt beantragen

© AFP 2014 Sergey Supinsky

00:14 19/03/2014
KIEW, 18. März (RIA Novosti).

Die krisengeschüttelte Ukraine will in Kürze einen EU-Beitritt beantragen. Der Entwurf eines entsprechenden Beschlusses wurde am Dienstag in der Obersten Rada eingebracht, wurde in Kiew offiziell mitgeteilt.

Autoren des Dokuments sind zwei Abgeordnete von der Vaterlandspartei der Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko sowie ein unabhängiger Abgeordneter.

Zuvor hatte EU-Erweiterungskommissar Stefan Füle vorgeschlagen, die Ukraine in die Europäische Union aufzunehmen. Ende Februar nahm das Europaparlament eine Resolution an, in Kiew im Grunde genommen eine EU-Mitgliedschaft in Aussicht gestellt wurde.

 

Quelle : http://de.ria.ru/politics/20140319/268065071.html

Französischer Politiker kritisiert USA und EU für „verantwortungslose Ukraine-Politik“

 

Französischer Politiker kritisiert USA und EU für „verantwortungslose Ukraine-Politik“

Thema: Regelung der Krise in der Ukraine

Französischer Politiker kritisiert USA und EU für „verantwortungslose Ukraine-Politik“

Französischer Politiker kritisiert USA und EU für „verantwortungslose Ukraine-Politik“

© REUTERS/ David Mdzinarishvili

18:55 10/03/2014
PARIS, 10. März (RIA Novosti).

Der Kovorsitzende der französischen Linken Front, Jean-Luc Mélenchon, hat die Ukraine-Politik Europas und der USA als „verantwortungslos und provokatorisch“ kritisiert.

„Westliche Länder verhalten sich verantwortungslos. Die nordamerikanischen Puppenspieler haben die Situation jetzt außer Kontrolle“, wurde der Ex-Präsidentenkandidat am Montag von der Nachrichtenagentur AFP zitiert. „Sie (USA) möchten die NATO-Grenzen näher zu Russland verschieben, was unzulässig und doof ist.“

In einer Stellungnahme zu Handlungen Frankreichs im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise sagte Mélenchon, Präsident (Francois) Hollande unternehme nichts, und rief Paris auf, bei den Verhandlungen zu vermitteln. „Es hat keinen Sinn, noch mehr Öl ins Feuer der Ukraine oder der Krim zu gießen. Frankreich hat bei den Gesprächen mit Russland zu vermitteln, wie dies in unserer historischen Tradition immer der Fall war.“

Er sei davon überzeugt, dass sich die ukrainische Regierung aus Rechtsradikalen und Nationalisten zusammensetzt, die die Bevölkerung massiv unterdrücken würden, sagte Mélenchon.

Quelle: http://de.ria.ru/politics/20140310/268009885.html