Russland will bei Sanktionen US- und EU-Vermögen beschlagnahmen

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Russland will bei Sanktionen US- und EU-Vermögen beschlagnahmen

  • Russlands Konter auf die angedrohten Sanktionen ist ein Gesetzesentwurf, der die Beschlagnahmung von Konten und Privatvermögen US-amerikanischer und europäischer Unternehmen vorsieht.
  • #Ukraine

Russland will im Falle von westlichen Sanktionen zurückschlagen: Das Oberhaus des russischen Parlaments bereitet einen Gesetzesentwurf vor, der es erlaubt, dass Konten und Privatvermögen von US-amerikanischen und europäischen Unternehmen beschlagnahmt werden.

Im russischen Föderationsrat, dem Oberhaus des russischen Parlaments, wird heute ein Gesetzentwurf vorbereitet, der eine Beschlagnahmung von Konten US-amerikanischer und europäischer Unternehmen sowie von Privatvermögen vorsieht, sollten Sanktionen gegen Russland angewendet werden.

Schutz der Souveränität

„Der Gesetzesentwurf sieht solche Vollmachten für den Präsidenten und die Regierung vor, die unsere Souveränität vor Angriffen schützen sollen“, kündigte das Oberhaupt des Komitees für Verfassungsgesetzgebung, Andrey Klischas an.

Laut dem Senator wird die Gesetzlage aktuell durch russische Juristen „sehr intensiv“ geprüft. Unter anderem, ob ein derartiges Beschlagnahmen der Verfassung Russlands entspricht. Der Senator ist überzeugt, dass der Gesetzesentwurf den europäischen Standards entspricht.

Warnung an Russland

Die deutsche Wirtschaft hat Russland vor dem Gesetz gewarnt. „Sollte es kommen, wird es eine dauerhaft abschreckende Wirkung auf Investoren haben“, sagte der Chef des Ost-Ausschusses der deutschen Wirtschaft, Eckard Cordes, am Mittwoch in Berlin.

Moskau müsse aufpassen, dass der Vertrauensverlust an den internationalen Märkten nicht noch größer werde. „Wenn jetzt eine Spirale aus gegenseitigen Wirtschaftssanktionen in Gang gesetzt wird, droht die europäische Wirtschaft nachhaltig Schaden zu nehmen.“ Eine Aussetzung der Verhandlungen über die Abschaffung der Visa-Pflicht und ein neues Partnerschaftsabkommen hält Cordes für wenig sinnvoll.

Deutsche Unternehmen haben nach Angaben des Ost-Ausschusses in Russland rund 20 Mrd. Euro investiert. Der Handel schrumpfte von 2012 auf 2013 von 80,5 Mrd. Euro auf 76,5 Mrd. Euro.
http://www.format.at/articles/1410/945/373220/russland-sanktionen-us-eu-vermoegen

Darf ich mal lächelnder Weise an die Bundesdeutschen Politiker eine Frage stellen ?

Was glaubt Ihr eigentlich wer Ihr seid? Russland hat es nicht nötig sich mit Europa abzugeben.
Die Deutsche Industrie wird bei ernsthaften Sanktionen tausende Arbeitsplätze dem Erdboden gleich machen müssen … was dann ???

Während dessen Russland sich auf den asiatischen Markt konzentrieren kann, bleiben bei uns die Öfen kalt !

Wie heißt es so schön ? Der nächste Winter kommt bestimmt !

Ukrainischer Ex-Marinechef wird Vize-Kommandeur der russischen Schwarzmeerflotte

Thema: Die Zukunftsentscheidung auf der Krim

Ukrainischer Ex-Marinechef wird Vize-Kommandeur der russischen Schwarzmeerflotte

Ukrainischer Ex-Marinechef wird Vize-Kommandeur der russischen Schwarzmeerflotte

© RIA Novosti. Mikhail Voskresenskiy

17:59 24/03/2014
SIMFEROPOL, 24. März (RIA Novosti).

Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu hat während seines Besuchs auf der Krim den früheren ukrainischen Marinechef Denis Beresowski zum stellvertretenden Befehlshaber der russischen Schwarzmeerflotte ernannt.

Bei einem Treffen händigte Schoidu Beresowski eine persönliche Erkennungsmarke der russischen Streitkräfte aus. Konteradmiral Beresowski hatte am 2. März dem Volk der Krim die Treue geschworen und wurde daraufhin aus der ukrainischen Flotte entlassen. Die ukrainische Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen gegen ihn ein.

Am 16. März stimmte die Krim-Bevölkerung in einem Referendum mehrheitlich für eine Abspaltung von der Ukraine und eine Wiedervereinigung mit Russland. Der Anlass für das Referendum war der Februar-Umsturz in Kiew, bei dem die Opposition Präsident Viktor Janukowitsch entmachtet und eine neue, von Nationalisten geprägte Regierung gestellt hatte.

© RIA Novosti.

Russische Schwarzmeerflotte in der Ukraine. INFOgraphiken

Nach dem Referendum unterzeichnete die Krim-Regierung einen Eingliederungs-Vertrag mit Russland und forderte die ukrainischen Truppen auf der Halbinsel auf, entweder bei der russischen Armee den Dienst anzutreten oder die Krim zu verlassen. Nach russischen Angaben haben nur rund zehn Prozent der insgesamt 18.000 ukrainischen Soldaten auf der Krim den Wunsch geäußert, weiter bei der ukrainischen Armee zu dienen.

 

Nordkorea … ein Land welches man politisch im Auge behalten muß

Muskelspiel: Nordkorea feuert Dutzende Raketen ab

Muskelspiel: Nordkorea feuert Dutzende Raketen ab

Muskelspiel: Nordkorea feuert Dutzende Raketen ab

© AFP 2014 Ed Jones

14:47 23/03/2014
SEOUL, 23. März (RIA Novosti).

Als Reaktion auf eine gemeinsame Marineübung Südkoreas mit den USA feuert Nordkorea zwei Tage in Folge Kurzstreckenraketen ab.

Am Sonntag hat das kommunistisch regierte Land nach Angaben der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap 16 Boden-Boden-Raketen vom Typ FROG von Wŏnsan  aus gestartet. Die  Raketen stürzten nach rund 60 km ins Meer. Am Samstag waren 30 Kurzstreckenraketen von der Ostküste ins Japanische Meer abgefeuert worden.

Damit setzte das nordkoreanische Militär die Raketenübungen der vergangenen Wochen fort. Bei einer solchen Übung Anfang März hatte ein südkoreanisches Geschoss beinahe ein Passagierflugzeug getroffen. Davor hatte die Regierung in Pjöngjang Südkorea und die USA aufgefordert, ihre jährlichen gemeinsamen Militärübungen abzusagen. Die Übungen, die im Februar begonnen haben und bis April dauern sollen, verglich Nordkorea mit der „Erklärung eines Atomkriegs“.

© RIA Novosti.

So weit fliegen Nordkoreas Raketen

Petition über Wiedervereinigung von Alaska mit Russland

 

Petition über Wiedervereinigung von Alaska mit Russland

© Flickr.com/TFM/cc-by-nc

STIMME RUSSLANDS Die auf der Webseite des Weißen Hauses veröffentlichte Petition über die Eingliederung von Alaska in die Russische Föderation hat im Laufe von zwei Tagen 7.500 Unterschriften gesammelt. Damit die US-Behörden eine offizielle Antwort auf die Petition geben, sind noch weitere 92.500 Unterschriften bis 20. April erforderlich.

„Stimmen Sie für die Abspaltung von Alaska von den USA und seine Eingliederung in die Russische Föderation ab“, heißt es in der Petition, die am 21. März veröffentlicht wurde. In der Petition wird berichtet, dass „Gruppen von russischen Sibiriern im Altertum die heutige Beringstraße passierten und begannen, an der arktischen Küste zu siedeln.“

Die Petition enthält auch enzyklopädische Angaben darüber, dass die ersten Europäer, die Alaska 1732 besuchten, Russen waren.
Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/news/2014_03_23/Petition-uber-Wiedervereinigung-von-Alaska-mit-Russland-7234/

Eine Ohrfeige für Obama

Ukraine-Krise: Westen will Russland isolieren

Thema: Sanktionen gegen Russland

15:11 21/03/2014
MOSKAU, 21. März (RIA Novosti).

Die USA streben eine politische Isolierung Russlands an, schreibt die Zeitung „Kommersant“ am Freitag.

Am Donnerstag verabschiedete die UN-Vollversammlung eine Resolution, in der Moskaus Vorgehen in der Ukraine verurteilt und das Krim-Referendum als illegitim bezeichnet wurde. Der ukrainische UN-Botschafter Juri Sergejew hatte seine UN-Kollegen dazu aufgerufen, eine Russland-kritische Resolution zu billigen. Die Mehrheit der westlichen Staaten hatte das Dokument zuvor befürwortet.

Eine ähnliche Resolution im UN-Sicherheitsrat war vor einigen Tagen nach einem Veto Russlands gescheitert. „Für uns war es wichtig zu zeigen, dass Russlands Ukraine-Politik von niemandem unterstützt wird“, hieß es aus dem US-Außenministerium. 13 Länder stimmten für die Resolution, China enthielt sich, Russland stimmte dagegen.

Für die Verabschiedung einer Resolution der UN-Vollversammlung reicht im Unterschied zum UN-Sicherheitsrat eine einfache Mehrheit, sie hat jedoch nur empfehlenden Charakter. Kurz vor der gestrigen Abstimmung musste sich der russische UN-Botschafter Witali Tschurkin harsche Kritik im Weltsicherheitsrat anhören. Am heftigsten wetterte die US-Kollegin Samantha Power gegen Russland. „Das Referendum fand zwar statt, doch der nationale und der völkerrechtliche Status der Krim haben sich nicht geändert. Der Dieb kann zwar Eigentum stehlen, damit bekommt er jedoch nicht das Recht, es zu besitzen. Was Russland getan hat, ist aus der Sicht des Gesetzes, der Geschichte, der Politik nicht richtig. Das ist gefährlich und kann nicht angenommen werden“, so Power.

Großbritanniens UN-Botschafter Mark Grant warf Russland „die gewaltsame Annexion der Krim“ vor. Sein französischer Kollege Gerard Araud rief Moskau dazu auf, nicht zu einem Krim-Szenario in der Ostukraine zu greifen.

Tschurkin wies die Vorwürfe zurück und warf den USA und der EU vor, die Krise in der Ukraine mit ihrer Unterstützung für die Nationalisten entfacht zu haben. Bei der Aufnahme der Krim werde der Ungerechtigkeit ein Ende bereitet, die mit dem sowjetischen Staatschef Nikita Chruschtschow begonnen hatte. Das sei ein historisches Ereignis, auf das die russischen Völker und das Krim-Volk jahrzehntelang gewartet hätten, so Tschurkin.

Die amerikanische UN-Botschafterin Power überzeugten Tschurkins Argumente offenbar nicht. Auf ihrem Twitter-Account postete sie einen Text mit dem Hash-Tag RussiaIsolated. Mit diesem Hash-Tag werden alle Tweets über Russland der US-Botschafter sowie mehrerer westlicher Diplomaten, darunter US- und EU-Vertreter in der OSZE, markiert.

Laut dem US-Experten Samuel Charap würde die Isolierung Russlands den Kreml kaum zu einem Kurswechsel bewegen. Diese Politik könne auch den USA schaden, die Moskaus Unterstützung im Atomstreit mit dem Iran brauchen, so der Experte.

Tagebuch der Ereignisse Russland – Ukraine – Krim

Tagebuch der Ereignisse Russland - Ukraine - Krim

Kaliningrad-Domizil ist ein regional ausgerichtetes Portal und fühlt sich in erster Linie zuständig für örtliche aktuelle Berichterstattung. Im Rahmen unserer Möglichkeiten versuchen wir jedoch unsere Leser in Kurzfassung über die Ereignisse im Zusammenhang mit der Ukraine und der Krim aus der Sichtweise russischer/Kaliningrader Medien zu informieren. Der Artikel wird im Verlaufe des Tages ständig ergänzt.

 

Die Eingliederung der Ukraine in den Bestand der Russischen Föderation ist defacto abgeschlossen. Wir beenden an dieser Stelle die Berichterstattung in diesem Format und konzentrieren uns wieder auf unsere eigentliche Aufgabe – der regionalen Berichterstattung aus dem Kaliningrader Gebiet. Für besondere Ereignisse im Rahmen der Russischen Föderation werden wir selbstverständlich Zeit und Möglichkeiten finden, Sie zu informieren.

18:00 Uhr / Auf der Krim werden neun mobile Elektrostationen aufgestellt. Diese helfen die Abhängigkeit der Krim von Stromlieferungen aus der Ukraine zu minimieren.

16:30 Uhr / Die Ukraine hat ihren Botschafter aus Armenien abberufen.

16:00 Uhr / Kaliningrader stornieren in großem Umfang Hotelbuchungen in Polen. Grund sind Informationen über Angriffe auf Personen aus Russland und bewusste Beschädigung von PKW.

15:00 Uhr / Frankreich ist bereit, zusätzliche Militärflugzeuge nach Polen und den Baltischen Staaten zu entsenden. Diese sollen die dort bereits vorhandenen Flugzeuge der NATO verstärken.

14:00 Uhr / Russland wird in Sewastopol eine U-Boot-Brigade stationieren.

13:35 Uhr / Präsident Putin entschied, zukünftig seine Finanzen über die, von den Sanktionen betroffenen „Bank Rossia“ zu regulieren. Die notwendigen Konten werden bis Montag eingerichtet. Während der Sitzung des Sicherheitsrates empfahl Putin humorvoll, dass sich die Russen von denjenigen Russen fernhalten sollten, die von den USA und der EU mit Sanktionen belegt wurden sind. Seine Worte: „… diese Leute kompromittieren uns …“

13:30 Uhr / Die Staatsduma Russlands reagierte harsch auf die Einstellung der Tätigkeit von „Visa“ und „Mastercard“. Betroffen sind davon, ungeachtet aller Versicherungen, dass man den einfachen russischen Bürger nicht bestrafen will, viele hunderttausende Russen. Die im System „Bank Rossia“ vereinigten russischen Banken suchen intensiv nach einer Alternative und die Staatsduma arbeitet an Maßnahmen um prinzipiell auf die Dienste von „Visa“ und „Masercard“ zu verzichten.

13:00 Uhr / Putin ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt gegen Antwortsanktionen in Richtung USA und Europäische Union. Dies würde die Lage zuspitzen und eine Regulierung der Situation erschweren. Auch auf die Einführung des Visaregimes durch die Ukraine will Putin keine Gegenmaßnahmen einleiten. Ukrainer haben viele Verwandte in Russland und sollen diese auch zukünftig problemlos besuchen können.

11:00 Uhr / Die Kräfte der Selbstverteidigung der Krim werden offiziell in den Bestand des Militärbezirkes „Süd“ der Russischen Föderation übernommen.

10:00 Uhr / Visa und Mastercard führen keine Zahlungsaufträge für die Bank „Rossia“ aus. Es fand hierzu kein Informationsaustausch statt. Bank „Rossia“ arbeitet stabil weiter und sucht Alternativen für die Kunden.

09:50 Uhr / In die Bewaffnung der russischen Armee wird der neue Jagdbomber SU-34 aufgenommen. Sie lösen die veralteten SU-24 ab. Ausgetauscht werden mindestens 200 Flugzeuge.

09:45 Uhr / Die Europäische Union plant den Abschluss von Assoziierungsabkommen mit Moldawien und Georgien. Moldawien ist Nachbar der Ukraine, Georgien direkter Nachbar zu Russland.

09:40 Uhr / Lettland plant die militärische Zusammenarbeit mit Russland zu beenden.

09:30 Uhr / Im westlichen Militärbezirk der Russischen Föderation begann eine Serie von Manövern der Artillerieeinheiten. Auf neun Truppenübungsplätzen, inclusive Kaliningrad, begonnen Artillerie- und Raketenwerfereinheiten mit taktischen Übungen. Der Bereich der Übungen reicht von Kaliningrad-Murmansk-Nischny-Nowgorod-Tambow. An der Übung nehmen 50 Artillerieeinheiten mit 4.000 Armeenagehörigen teil. Die Truppenteile trainieren die Verlegung auf ihnen unbekannte Truppenübungsplätze, die Entfaltung der Gefechtsordnung sowie weitere Aufgaben. Jede Artillerieeinheit erhält für Trainingsschießen 2.000 Schuss Munition. Die Übungen sind bis Ende März geplant.

07:30 Uhr / Die Ausgabe von russischen Pässen an die Bewohner der Krim wird in drei Monaten abgeschlossen sein.

07:00 Uhr / Der russische Sicherheitsrat berät heute das Dokumentenpaket zur Krim.

05:00 Uhr / Der Chef von Gasprom informierte, dass die aktuellen Schulden der Ukraine für bereits erfolgte Gaslieferungen fast zwei Milliarden USD betragen.

04:30 Uhr / Der ukrainische Generalstaatsanwalt informierte, dass die Scharfschützen auf dem Maidan ermittelt wurden. Es handelt sich um Ukrainer. Die Nennung der Namen verweigerte der Generalstaatsanwalt. 04:00 Uhr / Die Europäische Union hat die Liste der Personen mit Einreiseverbot auf 33 Namen erweitert.

01:00 Uhr / 72 ukrainische Truppenteile die auf der Krim stationiert waren, haben sich entschlossen unter russischer Führung weiter zu dienen.

00:30 Uhr / Die Verteidigungsminister Amerikas und Russlands besprachen Schritte zur Entspannung der militärischen Lage in der Ukraine.

19:35 Uhr / Das russische Außenministerium hat die Sanktionsliste gegen Amerika erweitert. Genauere Angaben wurden nicht gemacht.

19:30 Uhr / Die USA haben die Sanktionen gegen Russland ausgedehnt. Die Liste der Personen mit Reiseverbot wurde von 13 auf 31 Personen erweitert. Des Weiteren wurden Sanktionen gegen die russische Zentralbank verhängt.

16:30 Uhr / Alle Wehrpflichtigen der Krim werden bis zum Jahre 2016 auch auf der Krim ihren Grundwehrdienst ableisten und nicht in andere russische Standorte versetzt.

16:10 Uhr / 300 Litauer haben sich mit einer offiziellen Petition an den amerikanischen Präsidenten gewandt und gebeten auf dem Gebiet Litauens Atomwaffen zu stationieren und den Hafen von Kleipeda mit amerikanischer Luftverteidigung auszustatten

16:05 Uhr / Die russische Staatsduma hat dem Gesetz über die Aufnahme der Krim in den Bestand der Russischen Föderation zugestimmt.

16:00 Uhr / Litauen will russischsprachige Zeitungen und TV-Kanäle verbieten.

15:10 Uhr / Russland wird keine Sanktionen gegenüber der Ukraine im Zusammenhang mit der Mitgliedschaft in der Welthandelsorganisation verhängen.

15:00 Uhr / Präsident Putin hat angewiesen ukrainische Armeeangehörige die in der russischen Armee/Flotte/FSB/Polizei dienen wollen, mit ihrem in der Ukraine erreichten Dienstgrad zu übernehmen.

14:30 Uhr / Englische Zeitungen informieren, dass im Juli ein NATO-Manöver auf dem Territorium der Ukraine geplant wird. Es sollen Luftlandeübungen im Westen der Ukraine im Bereich Lviv durchgeführt werden.

12:10 Uhr / Der durch die Sicherheitsorgane der Krim festgesetzte Kommandierende der Schwarzmeerflotte der Ukraine ist wieder freigelassen worden.

12:00 Uhr / Das Außenministerium der Ukraine hat die Erklärung Kasachstans zur Krim als „unfreundlichen Akt“ bezeichnet.

11:20 Uhr / Das russische Nachrichtenministerium hat die neuen Vorwahlen für die Krim festgelegt.

11:10 Uhr / Die Ukraine hat den Beschluss gefasst, die Mitgliedschaft in der „Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS) zu beenden.

11:00 Uhr / Die Ukraine plant zukünftig ihren Gasbedarf durch Käufe in der Slowakei zu befriedigen. Hierbei handelt es sich um Gas von „Gasprom“, welches nach Europa geliefert und durch „Reexport“ wieder zurückgeliefert wird. „Gasprom“ ist der Ansicht, dass Reexport vertraglich verboten ist.

10:00 Uhr / Deutschland und Großbritannien stellen die militärische Zusammenarbeit mit Russland ein. In Deutschland betrifft dies in erster Linie einen Auftrag von 100 Mio. Euro für die Firma „Rheinmetall“ zur Lieferung eines Ausbildungszentrums.

08:00 Uhr / Der Sprecher des russischen Präsidenten Peskow informierte, dass Russland keine militärische Gewalt zur Regulierung der Situation im Osten der Ukraine anwenden wird. Russland wird jedoch alle legalen Mittel einsetzen um seine Bürger zu schützen. Gleichzeitig garantiert der den Schutz der dort lebenden Ukrainer vor gewaltbereiten Elementen. Er betonte, dass Russland davon ausgeht, dass die ukrainische Regierung die Sicherheit der Bevölkerung gewährleistet. Wenn sie dies nicht tut, dann müssen andere die Sicherheit organisieren.

07:55 Uhr / Der Pressesprecher des russischen Präsidenten Peskow informierte, dass, wenn die USA und die Europäische Union mit Russland nicht mehr zusammenarbeiten wollen, Russland sich andere Partner für die Zusammenarbeit suchen wird.

07:50 Uhr / Indische Massenmedien informieren, dass Indien nicht an Sanktionsmaßnahmen gegen Russland teilnehmen wird. Indien ist prinzipiell gegen Sanktionen.

07:40 Uhr / Der stellvertretende russische Außenminister Sergej Rjabkow informierte, dass Russland Antwortsanktionen gegen die USA vorbereitet. Er betonte, dass es Antworten sein könnten, die den USA vielleicht nicht egal sind.

07:30 Uhr / Der amerikanische Präsident Obama schließt eine militärische Einmischung in die Angelegenheiten Ukraine/Krim aus. Obama erklärte, dass dies keine adäquate Maßnahme wäre, denn selbst die Ukraine wendet keine militärischen Maßnahmen an.

07:30 Uhr / Der Schusswechsel am Mittwoch mit zwei Toten in Sewastopol wurde im „Maidan-Stil“ ausgeführt. Darüber informierte der UNO-Botschafter Russlands den Sicherheitsrat.

07:15 Uhr / Die amerikanische Nachrichtenagentur AP ist dazu übergegangen, die Krim nicht mehr als Bestandteil der Ukraine zu nennen. Nach Worten des stellvertretenden Leiters hat die Ukraine die Kontrolle über die Krim verloren und Nachrichtenagenturen haben Fakten zu berücksichtigen.

07:00 Uhr / Die russische Staatsduma wird zu einer Sondersitzung zusammentreten um den Staatsvertrag mit der Krim im beschleunigten Verfahren zu ratifizieren.

01:30 Uhr / Der russische Verteidigungsminister Schoigu hat die Verantwortlichen der Krim aufgefordert, den Kommandierenden der ukrainischen Flotte freizulassen. Er trage keine Schuld, habe nur die Befehle aus Kiew befolgt. Der Kommandierende war am gestrigen Tag durch den FSB verhaftet worden.

01:00 Uhr / Die Ukraine hat den Vorsitz in der Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS) abgelehnt.

00:30 Uhr / Für Mai planen Russland, Weißrussland und Kasachstan die Gründung der Eurasischen Union

00:00 Uhr / Neben der Visapflicht, die die Ukraine so schnell wie möglich für Russland einführen will, müssen Russen auch mindestens 600 USD bei der Einreise in die Ukraine vorweisen können.

 Anmerkunug von mir: aktuelle Ereignisse mit dem Hintergrund der wahren Berichterstattung …. entgegen der Mainstreampresse 

Die Krim-Krise und die Rhetorik des Medienkartells

 

Die Krim-Krise und die Rhetorik des Medienkartells

Foto: Joel Saget / AFP

STIMME RUSSLANDS Wer sich über die Krim-Krise ein eigenes Bild machen will, der sollte nun selbst aktiv werden. Er sehe sich einmal das jüngst zurückliegende Weltgeschehen an: Wie entstanden die letzten Kriege im Irak oder in Libyen? Welche Rolle spielten die Medien dabei? Wer mitreden will, muss wissen, dass es in der jetzigen Phase zwischen Russland und dem Westen in erster Linie um Propaganda geht, um die gleichgeschaltete Rhetorik von Politikern und Journalisten. Und nicht etwa um so etwas wie Wahrheit. Aktuelles Beispiel: Die gestrige ZDF-Sendung von Maybrit Illner.

Das Thema der Sendung versetzte den Zuschauer gleich zu Beginn in Unruhe: „Putins Alleingang – Droht jetzt Krieg in Europa?“ Die quotenfördernde Schlagzeile verdeutlichte die Richtung: Böser Russe, guter Westen. Dann verkündete Illner besorgt: „In Europa wächst die Angst vor einem Krieg!“ Schon ein Funke in der Ukraine könne ausreichen, und in Europa wäre dann nichts mehr, wie es gewesen sei. Mit dem kurzen zackigen Eingangsmonolog wurde die Denkrichtung für Millionen Zuschauer klar vorgegeben: Der Russe will Krieg!

Für eine Analyse ist es wichtig, die Regeln einer TV-Talk-Sendung genauer zu kennen. Der Journalist lernt als erstes, dass jeder Politikergast zumeist genau jene Antworten zu geben pflegt, die er geben will! Egal, welche Frage man ihm auch stellt. Das ist Rhetorik, denn deren Aufgabe lautet, den Zuhörer oder Wähler von einer Aussage zu überzeugen oder ihn zu einer bestimmten Handlung zu bewegen. Durch zahlreiche Seminare und Kurse werden unsere Volksvertreter regelmäßig darauf geeicht, alle öffentlichen Gelegenheiten zu nutzen, um ihre politischen Botschaften loswerden, die zuvor meist mit den obersten Parteigremien entwickelt und abgestimmt werden. Weswegen viele Zuschauer übrigens die immer gleiche Leier kaum noch hören können.

Daneben weiß aber auch jeder Journalist, dass er selbst viel zu manipulieren vermag: Zum Beispiel durch ständige Wiederholungen einer vermeintlichen Tatsache, ob diese zutrifft oder nicht, und die er damit als neue „Wahrheit“ installiert. Gerade so, wie Maybrit Illner gestern Abend im ZDF es tat, als sie Russland vor Millionen Zuschauern einen „Alleingang“ unterstellte, während der Westen nahtlos Sanktionen aneinandersetzte und Russland aus G8 entfernte. Auch diese Parolen werden zuvor festgelegt, meist in Redaktionskonferenzen oder im direkten Austausch mit der Chefredaktion. Letztere achtet streng darauf, dass die politische Richtung des Hauses eingehalten wird, nach welcher grundsätzlich agiert wird. Es ist kein Geheimnis, dass die öffentlich-rechtlichen Sender auf regierungs-und EU-freundlicher Ebene zu Hause sind, zahlreiche Eklats der Vergangenheit zeugen davon. Große Freiheiten individueller Entscheidungen bleiben den Machern der TV-Shows also meist nicht- und damit auch nicht dem Moderator, selbst, wenn diese es wollten.

Es sind gewaltige Kräfte, die da auf die öffentliche Meinungsbildung der Bürger wirken. Und viele Menschen sind zunehmend verwirrt, denn das Interessengeflecht ist nahezu undurchschaubar für sie geworden. Sie folgen immer noch eher ihrer Empfindung, wenn sie im aktuellen Fall der Krimkrise fragen: Hatten sich nicht die Bürger der Krim selbst mit überwältigender Mehrheit für einen Anschluss an Russland entschieden? Wer kann es dem russischen Präsidenten verdenken, dass er dieses auch geopolitisch wichtige und historisch bedeutsame Gebiet nun wieder einfügt in das große gemeinsame Land? Hatten es die Deutschen mit der Wiedervereinigung 1989 nicht genau so gemacht? Warum verhängt der Westen jetzt Sanktionen gegen Russland? Und vor allem: Warum erwartet der Westen weitere „gefährliche Schritte des Aggressors“, wie den Einmarsch in die Ost-Ukraine, während dieser selbst stets diesen Schritt ausschließt?

Vernünftige Antworten erhält der besorgte Bürger, der schon den Krieg vor der Haustür wähnt, nicht. In nahezu allen Stellungnahmen von Politikern und Medien geht es jetzt immer wieder um diese eine Unterstellung, ohne wirkliche Gründe. Vielleicht so lange, bis jeder es auch glaubt, dass Russland in die Ost-Ukraine will?

Mit dieser gleichgeschalteten Verleumdungspolitik ist in zurückliegenden Zeiten schon viel Leid entfacht worden. Nun werden nicht nur einzelne Personen der Zeitgeschichte, wenn sie durch unbequeme Meinungen selbst zum politischen Thema werden, auf diese Weise öffentlich diskreditiert, indem man ihnen einfach üble Gesinnungen oder Haltungen unterstellt, die z.B. „rechts“ sind, oder „homophob“, oder „europhob“ usw. Hier sind der Phantasie des Medienkartells übrigens keine Grenzen gesetzt: Schon blonde Haare, blaue Augen und die Nennung des Begriffs „Autobahn“ reichen manchmal aus, um dem Opfer in öffentlicher Breite Dummheit und Hitlernähe zu unterstellen. Wenn derartige Verurteilungen nur häufig genug wiederholt werden, so verfehlen sie nur selten das Ziel: Sie gelangen irgendwann in das öffentliche Bewusstsein der Menschen als eine „Tatsache“. Frei nach dem Motto: Wenn alle es behaupten, muss wohl auch etwas dran sein, oder?

Doch nicht nur Einzelpersonen sind betroffen, sondern der Schaden dieser brisanten Medienrhetorik hat weitaus gewaltigere Ausmaße: Wie gefährlich der Mechanismus für die ganze Welt geworden ist, zeigt die unumstößliche Tatsache, dass auf diese Weise die meisten Kriege entfacht werden. Hier liegen die Interessensgründe meist ganz woanders: In der Gier nach Rohstoffen und Ressourcen, die die kriegsgeschädigten Länder haufenweise besitzen. Man erinnere sich nur an die Warnung der USA und Europas Anfang 2000, der Irak besitze Massenvernichtungswaffen. Was das Land in Hülle und Fülle besitzt, ist Erdöl! Doch plötzlich berichteten die Medien auf nahezu der ganzen Welt darüber, der „Diktator“ Saddam Hussein wolle dem Westen mit einsatzfähigen B-und C-Waffen an den Kragen. Man entfachte einen Krieg, schließlich ermordete man Saddam und zerstörte sein Land, das bis heute in Schutt und Asche liegt: Das Erdöl wird jetzt von westlichen Firmen gefördert. Als 2003 der frühere US-Außenminister Powell vor dem UN-Sicherheitsrat diesen „Fehler“ bedauerte, weil sich herausgestellt hatte, dass der Irak eben keine Massenvernichtungswaffen besaß, war es zu spät: Weit über eine Million Menschen hatten den Tod gefunden.

Auch dem Iran werden vom Westen Atomwaffen-Unterstellungen gemacht, weswegen ständig über einen möglichen Kriegsbeginn im Nahen Osten spekuliert wird. Das Säbelrasseln findet seit Jahren statt, zu Recht spricht man hier von einem gefährlichen Pulverfass. Und auch der Libyenkrieg: Was wurde Muammar al Gaddafi eigentlich vorgeworfen? Ein gefährlicher Diktator sei er gewesen, hieß es auf einmal, als „Revolutionsführer“ habe er seine blutigen Regierungsgeschäfte zulasten der Bevölkerung geführt. Libyen hat Erdöl! Welches nach Gaddafis Hinrichtung unter westlichen Staaten aufgeteilt wurde.

Warum also erwartet der Westen ein weiteres Einschreiten Russlands, z.B. in die Ost-Ukraine, während Präsident Putin dies die ganze Zeit klar ablehnt? Gilt das Wort des Präsidenten nicht mehr? Oder steckt etwa der Vorsatz zum Missverständnis hinter dieser gleichgeschalteten Befürchtung westlicher Politiker und Medien, um den Gas-und Rohstoff- Giganten zu provozieren? Bislang lieferte Wladimir Putin jedenfalls keinen ersichtlichen Grund für diese Annahme. Der russische Botschafter Wladimir Grinin, der gestern u.a. neben Hans Dietrich Genscher und Martin Schulz bei Maybrit Illner saß, stellte ebenfalls noch einmal klar, dass man „gewiss eine Lösung zur weiteren Eskalation des Konfliktes finden“ werde, wenn man nur die Rhetorik des Konflikts dämpfe. Ausdrücklich sagte der Mann, dass Russland „keine weiteren Interventionen geplant“ habe.

Man kann nur hoffen, dass jede neue Provokation vonseiten des Westens, zu dem wir nun einmal gehören, unterbleiben möge. Denn ansonsten könnte Maybrit Illner mit ihrer Äußerung leider recht behalten: „Schon ein Funke in der Ukraine kann ausreichen, und in Europa wäre dann nichts mehr so, wie es gewesen ist!“
Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/2014_03_21/Die-Krim-Krise-und-die-Rhetorik-des-Medienkartells-0525/

Dank an Eva Herman

Die Krim ähnelt Bangladesh von 1971

 

Die Krim ähnelt Bangladesh von 1971

Foto: nemiga.info

STIMME RUSSLANDS Einer der ersten Staatschefs, die Russlands Präsident Wladimir Putin nach der Unterzeichnung des Vertrages über den Beitritt der Krim zur Russland angerufen hat, war der indische Premierminister Manmohan Singh. 

Wie es in der offiziellen Mitteilung des indischen Außenamtes heißt, bedankte sich Manmohan Singh bei Putin für die Erläuterung der russischen Haltung zu den jüngsten Ereignissen in der Ukraine und „unterstrich die Unveränderlichkeit des indischen Standpunktes in Fragen Einheit und territoriale Integrität von Ländern“.

Indessen lehren die vor relativ nah zurückliegenden Ereignisse in der Geschichte Indiens, dass die territoriale Integrität keine heilige Kuh ist und dass es Situationen gibt, wo die auswärtigen Kräfte sich in den Ablauf der Ereignisse in einem anderen Land einmischen müssen.

Die Behutsamkeit des offiziellen Standpunktes Indiens zur Ukraine-Lage und insbesondere zur Rückkehr der Krim zum Bestand Russlands ist durchaus erklärbar: Erstens hat Indien eigene Gebietsprobleme (vor allen Dingen das Kaschimir-Problem), zweitens soll die Regierung von Manmohan Singh spätestens Ende Mai ihre Vollmachten niederlegen.

Ein zusätzlicher Faktor, der eine gewisse Fernhaltung der indischen Gesellschaft und der offiziellen Behörden von den Ereignissen um die Ukraine erklärt, ist der Sachverhalt, dass heute keine indische Informationsagentur und nur eine einzige große Zeitung, „The Hindu“ ihre Eigenkorrespondenten in Moskau hat (von Kiew ganz zu schweigen). Schließlich sind Informationen, die in indischen Massenmedien gebracht werden nur noch Nachdrücke westlicher Mitteilungen. Das führt zu einer einseitigen Beleuchtung der Ereignisse und auch zu einer einseitigen Wahrnehmung dieser durch die indischen Leser. Daher beziehen die indischen Leser Meldungen, laut denen das Referendum auf der Krim unter den Läufen von Maschinenpistolen und unter einer russischen Besatzung verlaufen sei.

Indessen war Indien vor etwa 40 Jahren nicht so vorsichtig, als die Rede vom Schicksal eines ganzen Volkes war, das in eine fast genau solche Situation geraten war, in welcher heute die Bewohner der Krim und des Südostens der Ukraine sind. Es handelt sich um die Ereignisse von 1971 in Bangladesh (damals Ostpakistan).

Die Ähnlichkeit der Situation ist allein durch die Tatsache bedingt, dass die Staatsgrenzen bei der Teilung des einstigen Britischen Indiens ebenso wie die Verwaltungsgrenzen zwischen den Unionsrepubliken der einstigen UdSSR (die nach 1991 zu Staatsgrenzen wurden) rechtsbedingt und ohne Berücksichtigung der wirtschaftlichen, der geschichtlichen, der kulturellen, der sprachlichen und der sonstigen Verbindungen zwischen den Bevölkerungen der geteilten Teile gezogen wurden.

So wurden in einzelne Staatsgebilde (Pakistan in den Jahren 1947–1971 und die Ukraine) Teile aufgenommen, die geschichtlich miteinander nicht verbunden waren. In beiden Fällen war (und in der Ukraine bleibt auch bis heute) eine exakt ausgeprägte Teilung in Ost und Westen zu spüren. In der Geschichte der beiden Staaten hat es sich so ergeben, dass einer der Teile versucht hat, den anderen Teil mit Gewalt um dessen ethnische, sprachliche und kulturelle Eigenständigkeit zu bringen. Und als sich die Bevölkerung von Ostpakistan dagegen erhoben hat, zögerte die indische Regierung nicht lange und ließ seine Truppen in diesen Teil von Pakistan einmarschieren.

Freilich gibt es auch Unterschiede zwischen der heutigen Situation auf der Krim und den Ereignissen von 1971 in Bangladesh. Zu einer unverhohlenen Gewaltanwendung gegen die Bevölkerung der Krim durch die neuen unlegitimen Machthaber der Ukraine ist es nicht gekommen. Es hat auch keine Aufstockung des russischen Militärkontingents auf der Krim über die zahlenmäßige Stärke hinaus gegeben, die durch den Vertrag über die Stationierung der russischen Schwarzmeerflotte festgelegt worden war. Es reichten ein Beschluss des russischen Föderationsrates über die Möglichkeit von Militäraktivitäten außerhalb Russlands und der bei dem Referendum deutlich bekundete Wunsch der Krimbevölkerung, in das russische Staatsgebiet zurückzukehren, aus.

Und dennoch sollte man bei der Einschätzung der jetzigen Ereignisse auf der Krim auch ähnlicher Situationen in den anderen Teilen der Welt eingedenk sein. Hätte es keine indische Militärhilfe gegeben, so wäre der nationale Befreiungskampf der Bengalen von Ostpakistan wohl kaum von Erfolg gekrönt worden und auf der Weltkarte würde man vergeblich nach dem unabhängigen Staat Bangladesh suchen müssen.
Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/2014_03_22/Die-Krim-gleicht-Bangladesh-von-1971-2679/

WIE VIEL WIRD UKRAINE DEM WESTEN KOSTEN

© Foto: STIMME RUSSLANDS

 

Dr. Vladislav Belov vom Zentrum für Deutschlandforschungen am Europa-Institut:

„35 Milliarden Dollar an Krediten, wäre der Westen bereit, der Ukraine zur Verfügung zu stellen. In 23 Jahren Ukraine hat sich ihre wirtschaftliche Lage nicht verbessert, sondern sogar verschlechtert. Das BIP der Ukraine von 1991 ist 24 Prozent grösser als das von 2013. Die Staatskasse ist leer und die sogenannte Regierung in Kiew bittet jetzt den Westen um Hilfe. Das sind Kredite und das muss die Ukraine dann a) zurückzahlen mit Zinsen und b) sie muss die Hausaufgaben machen, die ihr die Großonkel aus Europa und Amerika vorschreiben. Das heißt, Gaspreise für die Bevölkerung erhöhen, Renten senken etc.“

„Die Krim wird Russland sehr viel kosten. Offiziell 3 Milliarden Dollar pro Jahr, aber das wäre das Minimum. Wenn man die Renten, die Infrastruktur etc. noch dazu nimmt, rechnet man aber mit höheren Summen, mit 10 Milliarden Dollar pro Jahr. Das sind die staatlichen Ausgaben. Das kommt von den russischen Steuerzahlern und damit sind wir einverstanden und das sind keine Kredite. 97% der Bevölkerung, die abgestimmt hat, ist dafür. Das ist nicht Putin, das sind die Bürger, die nach 23 Jahren die Ukraine satt haben. Die Ukraine hat nichts dafür getan in diesen 23 Jahren, um aus der Krim einen Standort zu machen“

„Lassen wir die ukrainische Regierung sich darüber freuen, dass eine Region weg ist. Dann brauchen sie die europäischen und amerikanischen Kredite nicht für die Krim zu nutzen. Die Krim entlastet den ukrainischen Haushalt.“

Foto: EPA

„Der Maidan wird diese wirtschaftlichen Reformen à la Amerika und EU nicht unterstützen, und wir werden jetzt für viele Monate eine instabile Situation haben. Was die EU und Amerika gesät haben, werden sie jetzt auch ernten und die Ernte heißt Instabilität in der Ukraine, unabhängig von Putin und Russland, und Instabilität für Europa in den Beziehungen zur Ukraine und zu Russland.“

 
Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/2014_03_18/Ukraine-ohne-Krim-Moskauer-uber-Referendum-Preis-der-Ukraine-fur-Westen-Ausstellung-zum-Ersten-Weltkrieg-Wien-Farbe-fur-die-Republik-2809/

Russlands Außenamt antwortet den USA mit „Spiegelsanktionen“

 
Russlands Außenamt antwortet den USA mit „Spiegelsanktionen“

Collage: STIMME RUSSLANDS

STIMME RUSSLANDS Russland antwortet mit eigenen Sanktionen auf die Sanktionsliste des Weißen Hauses, auf der mehrere ranghohe russische Beamten stehen. Auf der russischen Sanktionsliste landeten Berater von Barack Obama, einige US-Kongressleute und Senatoren, die für ihre russlandfeindlichen Äußerungen bekannt sind.

Auf der russischen Sanktionsliste gegen Amerikaner, denen die Einreise nach Russland untersagt ist, stehen insgesamt neun Personen. Darunter sind der Sprecher des Repräsentantenhauses John Boehner und der republikanische Senator John McCain. Boehner äußerte sich mehrmals extrem negativ gegenüber Russland und Wladimir Putin. Viele Politikwissenschaftler meinen, dass der amerikanische Politiker die Anstandsregeln der internationalen Beziehungen verletzt habe. Derselben Auffassung ist auch Wilen Iwanow, Berater der Russischen Akademie der Wissenschaften:

„Seine ganze Tätigkeit in den letzten Jahren ist mit Feindseligkeit gegenüber Russland geprägt. In all seinen Äußerungen und Vorträgen zeigte er Misstrauen und Hass gegenüber Russland. Und er wollte diesen Hass gegenüber Russland weltweit verbreiten.“

Der Senator John McCain ist nicht nur für seine antirussischen Äußerungen, sondern auch für direkte Bedrohungen bekannt. Er mutete beispielsweise Russland „ein libysches Szenario“ und dem russischen Präsidenten „das Schicksal von Muammar al-Gaddafi“ zu. Auf diese Art und Weise versuche McCain, Popularität zu erlangen, glaubt Andrei Sidorow, Leiter des Lehrstuhls für internationale Organisationen und globale politische Prozesse an der Moskauer Lomonossow-Universität:

„Senator McCain gehört zum äußerst rechten Flügel der Neokonservatoren. Er war einst beim Militär. Er ist Vietnamkriegsveteran. Er wurde über Hanoi durch eine russische Rakete abgeschossen, deshalb ist er vielleicht gegenüber Russland so unfreundlich. Andererseits macht er im Kongress keine wichtigen Vorschläge, doch er möchte populär bleiben. Wenn nichts mehr übrig ist, setzt er dann auf seine russlandfeindliche Haltung.“

Russland werde inzwischen keine Wirtschaftssanktionen gegen die USA verhängen, erklärte der Staatschef Wladimir Putin. Die gemäßigte Position Moskau zeuge von staatlicher Weisheit, setzt Wilen Iwanow fort:

„Dass wir nicht symmetrisch antworten, zeugt ebenfalls von unserer Weisheit, denn eine symmetrische Antwort würde in diesem Fall die internationale Lage nicht verbessern. Dass wir nicht nach dem Vergeltungsprinzip „Auge um Auge“ handeln, zeugt auch davon, dass wir diese Sanktionen nicht gerade ernst nehmen.“

US-Präsident Barack Obama unterzeichnete inzwischen einen Erlass über die Verhängung von Sanktionen gegen die wichtigsten Sektoren der russischen Wirtschaft. Der russische Außenamtssprecher Alexander Lukaschewitsch betonte, dass Russland „angemessene Maßnahmen“ gegen jeden feindseligen Schritt der USA treffen werde.
Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/2014_03_22/Russisches-Au-enministerium-antwortet-den-USA-mit-Spiegelsanktionen-5440/

Ukraine verbietet Einreise aus Krim

Ukraine verbietet Einreise aus Krim

Ukraine verbietet Einreise aus Krim

Foto: EPA

STIMME RUSSLANDS Der ukrainische Grenzdienst hat die Einreise ins Land vom Gelände der Krim einseitig abgesperrt. Deswegen können unter anderem ukrainische Militärs nicht ins Land zurückkehren, die ihren Wehrdienst auf der Krim leisteten. Das teilten die Behörden des Föderalen Bezirks der Krim mit.

„Das Ziel dieser provokativen Handlungen ist offensichtlich. Man will den Behörden der Krim zur Last legen, dass sie die Menschen mit Gewalt aufhalten, und somit einen Spannungsherd an der Grenze bilden“, hieß es im Bericht.
Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/news/2014_03_22/Ukraine-verbietet-Einreise-aus-Krim-1795/

Ukraine will aus Atomwaffensperrvertrag aussteigen

Ukraine will aus Atomwaffensperrvertrag aussteigen

Obersten Rada

Obersten Rada

© AFP 2014 Sergei Supinsky

22:28 21/03/2014
KIEW, 21. März (RIA Novosti).
 

Die neuen Machthaber in der Ukraine wollen den Atomwaffensperrvertrag aufkündigen. Ein dahin gehender Gesetzentwurf wurde am Freitag von der Obersten Rada in Kiew registriert, hieß es in der ukrainischen Hauptstadt.

Urheber des Papiers sind die Abgeordneten Valentin Koroljuk und Alexander Tschernowolenko von der Vaterlandspartei der Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko sowie Sergej Kaplin von Vitali Klitschkos Partei UDAR.

Die Ukraine war am 16. November 1994 in den Atomwaffensperrvertrag vom 1. Juli 1968 eingestiegen. Am 5. Dezember 1994 wurde das Budapester Memorandum unterzeichnet, wonach die USA, Russland und Großbritannien Kiew Sicherheitsgarantien und die Wahrung der Souveränität der Ukraine gewähren.

Die russische Staatsduma reagierte hart auf den Vorstoß des ukrainischen Parlaments. „Derartige Erklärungen zeugen unmissverständlich davon, dass die Macht in Kiew von Terroristen ergriffen wurde, die Frieden und Sicherheit in der ganzen Welt gefährden“, erklärte die Chefin des Duma-Ausschusses für Sicherheit und Korruptionsbekämpfung, Irina Jarowaja.

Anmerkung von mir: Nun sollte auch der letzte Vollpfosten wissen wer und was in der Ukraine die Macht an sich gerissen hat …mit amerikanischer und West-Europäischer Unterstützung … wohlgemerkt

Neunzig Prozent der ukrainischen Militärs auf der Krim wollen bleiben

Neunzig Prozent der ukrainischen Militärs auf der Krim wollen bleiben

Thema: Die Zukunftsentscheidung auf der Krim

Neunzig Prozent der ukrainischen Militärs auf der Krim wollen bleiben

Neunzig Prozent der ukrainischen Militärs auf der Krim wollen bleiben

© RIA Novosti. Taras Litvinenko

18:29 22/03/2014
MOSKAU, 22. März (RIA Novosti).

Weniger als 2 000 von insgesamt 18 000 ukrainischen Militärangehörigen, die ihren Dienst auf der Krim verrichten, haben den Wunsch geäußert, in die Ukraine abgezogen zu werden, teilte das russische Verteidigungsministerium am Samstag mit.

Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu hatte das Kommando der Schwarzmeerflotte angewiesen, dem Personal der ukrainischen Krim-Streitkräfte, welches die Halbinsel verlassen will, die Möglichkeit einzuräumen, geschlossen in die Ukraine zurückzukehren.

Russische Staatsflaggen seien bereits in 147 ukrainischen Einheiten gehisst worden, heißt es in der Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums weiter.
Die Flagge der russischen Kriegsmarine wurde auf 54 der insgesamt 67 Schiffe der ukrainischen Marine, darunter auf acht Kriegsschiffen und einem U-Boot, gehisst.

Wahrheiten um das KZ Auschwitz

Wahheit

+++++ Presseerklärung +++++

NEUE INFORMATIONEN ÜBER AUSCHWITZ

Das „Vernichtungslager“ Auschwitz steht für den Holocaust. Jedes Jahr wird am 27. Januar, dem Tag seiner Befreiung durch die Sowjetarmee, der insgesamt sechs Millionen vergaster Juden mit Zyklon-B gedacht.

Aber bereits im Jahre 2000 veröffentlichte das offizielle Institut für Zeitgeschichte die Standort- und Kommandanturbefehle des Konzentrationslagers Auschwitz 1940 – 1945.
Dieses Buch wurde von sechs Mitarbeitern herausgegeben. Es kostet 124,00 Euro und ist durch die Buchhandlung zu beziehen.

Diese Veröffentlichung wurde weder in den Medien besprochen, noch wurde dafür geworben. Es war sozusagen eine verborgene Veröffentlichung. Liest man die 604 Seiten sorgfältig, dann wird überdeutlich, daß es sich in Auschwitz nicht um ein Vernichtungs- sondern um ein Arbeitslager handelte. Es kam dort alles darauf an, die Inhaftierten für ihre Arbeit in der Rüstungsindustrie arbeitsfähig zu erhalten.
Wenn das stimmt, dann sind die Deutschen jahrzehntelang irregeführt worden. Dann wird aber auch endlich verständlich, warum die jüdischen Inhaftierten sich lieber mit der SS-Wachmannschaft in das deutsche Altreich absetzen wollten, als von der russischen Armee sich befreien zu lassen. Die Lagerleitung hatte das den Inhaftierten freigestellt.

Erst im Jahre 2013 wurden die Kommandanturbefehle einigen Interessierten in der Bundesrepublik bekannt. Diese sorgten für die Weitergabe, was dann dazu führte, daß am 25. Januar 2014 eine öffentliche Veranstaltung in Karlsruhe durchgeführt wurde, zu der sowohl ein Mitarbeiter des Instituts für Zeitgeschichte, als auch ein Vorstandsmitglied des Zentralrates der Juden eingeladen wurde. Die Veranstaltung wurde öffentlich plakatiert und die Medien gebeten, in ihrem redaktionellen Teil darauf hinzuweisen.

Wie zu erwarten war, kam weder vom Zentralrat noch vom Institut ein Mitglied. Aber es blieb auch ruhig, keinerlei Gegendemonstrationen erfolgten. Damit ist der Auftakt gemacht worden, die zahlreichen schwerwiegenden Widersprüche, die mit dem Wort Holocaust verbunden sind, nun endlich sachlich in öffentlichen Pro- und Contraveranstaltungen zu klären. Diese Widersprüche gehören nicht in Gerichtssäle, wo sie mit dem Wort „offenkundig“ notdürftig verdeckt werden. Sie gehören in die offene wissenschaftliche Sachdiskussion zwischen Historikern und betroffene Bürger. Ein Gesetz, das dieses mit Strafandrohungen zu verhindern sucht, ist schon Beweis genug dafür, daß hier etwas nicht stimmt.

Ursula Haverbeck

Hier ist das Buch zu beziehen:

http://www.buecher.de/shop/buecher/standort-und-kommandanturbefehle-des-konzentrationslagers-auschwitz-1940-1945/gebundenes-buch/products_products/detail/prod_id/09019701/