13. Februar 2020 – 75 Jahre der Zerstörung Dresdens

Dresden nach der Zerstörung

BERLIN — die deutschen am Donnerstag markiert 75 Jahre her, seit die Alliierten Bomben zerstört, die östliche Innenstadt von Dresden mit den Staats-und Regierungschefs betont, die Buße und die Universelle Trauer des Krieges ist das Opfer noch als zu weit rechts gefördert hat, eine revisionistische Sicht auf den NS-Staat.

Bilder von Dresden Skelett, ausgebrannte Gebäude zum Synonym für die verheerenden Auswirkungen des Krieges. Das inferno der Stadt verwüstet, die Hauptstadt des Landes Sachsen, was die Temperaturen so heiß, dass Sie verursacht die steinerne Kuppel der Kirche Unserer lieben Frau zu kollabieren. Umgebaut wurde es nach der Wiedervereinigung und geweiht im Jahr 2005.

Aber in Deutschland ist der Angriff auch säte die Samen der Debatte über die Opfer und die Verantwortung, die man getroffen hat, eine neue Bedeutung als ein Wiedererstarken der rechtsextremen in das Land, das im Osten fördert, eine revisionistische Geschichte des zweiten Weltkrieges.

Trauer all der Krieg Opfer ist von zentraler Bedeutung für Deutschland ist die Erinnerung Anstrengungen seit der Wiedervereinigung im Jahr 1990.

„Heute, wenn wir daran denken, die Geschichte von den Bombenanschlägen in unserem Land, wir erinnern uns an das Leid der Menschen in den deutschen Städten und das Leid, das deutschen zugefügt auf andere“, sagte Präsident Frank-Walter Steinmeier sagte in einer Rede bei der offiziellen Zeremonie am Donnerstag.

„Wir, als Deutsche, nicht zu vergessen unsere Schuld, und wir treu bleiben, unsere Verantwortung“, sagte er. „Immer.“

Schwere Brandbomben, zusammen mit hohen Sprengstoff-fallen in Richtung Dresden als Bomber angegriffen.
Körper auf der Straße nach den Alliierten Bombenangriffen.
Die Ruinen der Stadt

Alle Fotos stammen von Getty Images

In den Tagen nach der Bombardierung am Feb. 13, 1945, die NS-propaganda-Ministerium, erklärte der Dresdner Bombardierung eine „terror-Angriff“ kursieren Berichte, dass bis zu 200.000 Menschen umgekommen. Diese Zahl blieb für Jahrzehnte, und Dresden geworfen wurde, als ein unschuldiges Opfer des Krieges.

Nach der deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990, die Historiker und die Forscher festgestellt, dass etwa 25.000 Menschen starben in den Angriff, eine Anzahl im Einklang mit Todesfällen in anderen deutschen Städten im Visier von amerikanischen und britischen Piloten, die in den letzten Tagen des Krieges.

Aber auch als Stadt und die nationalen Politiker aufgerufen, auf die Bewohner zu beherzigen, die „Lektionen der Vergangenheit“ die Mitglieder des äußersten rechten Alternative für Deutschland Partei förderte die NS-Linie.

“Das Leid war unermesslich. Der Alliierte Angriff auf eine Stadt voller Flüchtlinge ist ein Kriegsverbrechen,“ Tino Chrupalla, ein Sprecher für die Partei, die in Frage gestellt und belächelt des Landes nach dem zweiten Weltkrieg die Kultur der Sühne für NS-Verbrechen, sagte auf Twitter.

Entfernen von Ablagerungen vor der Ruine der Frauenkirche im Jahr 1952.

Quelle und Original ( englisch ):
https://www.nytimes.com/2020/02/13/world/europe/dresden-germany-anniversary.html

Anmerkungen meinerseits:

Ich bin 1964 in Dresden geboren, die „Dicke Berta“, wie die Frauenkirche umgangssprachlich genannt wurde, sollte laut DDR – Führung als Mahnmal
für die über 500.000 Opfer der Bombardierung  in zerstörtem Zustand bleiben. Als Kind bin ich auf den Ruinen rumgeklettert, zum Ärgernis nicht nur meiner Eltern.

Ja, ich schreibe 500.000 Opfer, denn durch den Einsatz der Phosphor – Bomben waren sehr viele Opfer nicht einmal mehr in Einzelteilen zu erkennen. Außerdem, so meine Großmutter, flogen die Ami´s Tefflieger – Angriffe auf die mit Flüchtlingen aus den Deutschen Ostgebieten vertriebenen und schossen auf alles was sich bewegte.

Von Seiten der Regierenden werden die Opferzahlen Jahr für Jahr heruntergeredet.
Es gibt noch Überlebende des Terror – Angriffes, aber mit denen wird kein Wort gesprochen, denn dann würde die Wahrheit ja ans Tageslicht kommen.
Ich selbst habe in der Schule noch gelernt, das es um die 500.000 Tote gewesen sein müssen, die tatsächliche Zahl wird nie bekannt werden, aus oben beschriebenem Grunde.

Fakt ist : Dresden war unverteidigt und wehrlos, mit Flüchtlingen überfüllt.
Also genau das Ziel , welches Churchill verfolgte, so viel wie möglich Deutsche zu „braten“.

Die Zerstörung Dresdens ist genau so ein Kriegsverbrechen, wie die Bombardierung Coventrys.

Deshalb setze ich  mich für die Erhaltung des Friedens ein.

Arshan

P.S. Zum Thema ewige Schuld der Deutschen:

Die Generationen, die nach 1945 geboren wurden sind frei von jeglicher Schuld, sie sind weder Täter noch Planer von Kriegen, Ausrottungn und so weiter.
Der Schuldkult, der seitens der Deutschen „Regierung“ uns aufgezwungen wird, endet mit dem Tag, an dem die BRD Geschichte ist, mit einem Friedensvertrag für das Deutsche Reich !

Nicht nur in Dresden: Der Zorn im Osten hat tiefere – und berechtigte – Gründe

Peter Haisenko, unser Gastautor, war 30 Jahre lang Lufthansakapitän und beobachtet schon immer gern aus einem weiteren Überblick die Welt und auch politische Zusammenhänge. Heute bezieht er Ereignisse und Begegnungen seines eigenen Lebens mit ein.

„Der Osten hat niemals bekommen, wofür diese mutigen Menschen 1989 auf die Straße gegangen sind“, sagt Peter Haisenko Foto: Sean Gallup/Getty Images

Die Diskussionen über den Zorn im Osten vernachlässigen zwei wesentliche Aspekte: Es gibt ihn auch im Westen und der Osten hat niemals bekommen, wofür diese mutigen Menschen 1989 auf die Straße gegangen sind. Mit dem Jahr 1990 hatte der Kapitalismus „gewonnen“ und musste fortan nicht mehr beweisen, dass er das bessere System für die Menschen ist. Die Soziale Marktwirtschaft ist Stück für Stück abgeschafft worden und der Kapitalismus konnte seine hässliche Fratze ungeniert ausleben. Er wurde zum Turbo-, dann Raubtierkapitalismus.

Bei der Lufthansa konnte ich es direkt beobachten. Mit dem Jahr 1990 wurden die Gehaltstabellen nach unten erweitert und mit „Lufthansa Express“ und „Südflug“ der Versuch unternommen, billigeres Personal in die Flugzeuge zu setzen. Es ist dem entschiedenen Widerstand der Lufthansa-Piloten zu verdanken, dass der Sozialabbau im Mutterkonzern nur gebremst voran kam. Aber wir sehen gerade in den letzten Jahren, wie sehr die Geschäftsführung weiterhin in diese Richtung arbeitet. Die Billig-Airlines sind nur möglich geworden, weil auch der Gesetzgeber den Rahmen geschaffen hat, für den Wettbewerb nach unten.

Mit Bauernfängertricks aufs Kreuz gelegt

Mit den Morden an Herrhausen und Rohwedder ist auch die Hoffnung auf die versprochenen „blühenden Landschaften“ gestorben. Birgit Breuel hat den gnadenlosen Ausverkauf des neuen Herrschaftsgebiets auf Ramschniveau gedrückt. Die in diesen Dingen unerfahrenen Ex-DDR´ler sind von Wessis im großen Stil mit den ältesten Bauernfängertricks aufs Kreuz gelegt worden und zu viele haben von dem Wenigen, was ihnen geblieben ist, alles verloren. Mit den kriminellen Immobiliengeschäften allerdings sind Menschen in Ost und West um ihr Erspartes gebracht worden. Die Regierung hat hierzu das Ihrige geleistet, indem sie irrsinnige Steuervorteile versprochen und die Aufsicht über die Hypothekenbanken vernachlässigt hat. Wer noch mit einem blauen Auge da raus gekommen ist, musste sich zum Stillschweigen verpflichten. Wenn das nicht sogar kriminell war!

Unter der Wessi-Dame Breuel wurde betrogen im größten Stil. Subventionen kassiert in Millionenhöhe mit dem Versprechen, Arbeitsplätze zu erhalten, um nur ein Jahr später, nachdem die millionenschweren Subventionen in Sicherheit gebracht waren, den Betrieb zu schließen und die Menschen in die Arbeitslosigkeit zu schicken.

Der „Verkauf“ von Minol an die französische Elf-Aquitaine für nur eine, wiederhole, eine Mark zeigt nur die Spitze des Eisbergs. Allenthalben sind Spitzenpositionen mit Wessis besetzt worden und das hat sich bis heute kaum geändert. Die jungen Leute sind massenhaft Richtung Westen abgewandert und ganze Landstriche verwaist. Provokativ formuliert könnte man sagen, der Westen hat sich im neuen Herrschaftsgebiet aufgeführt, wie ein Plünderer nach der Eroberung.

Lästige Ost-Konkurrenz wurde platt gemacht

Natürlich darf nicht vergessen werden, dass Städte und Infrastruktur im großen Stil repariert und aufgebaut worden sind. Aber erinnern wir uns an 1990. Die Konjunktur im Westen lahmte und da kam der „Aufbau Ost“ gerade recht. Wer hat denn den Gewinn aus dem Aufbau gezogen? Ehemalige VEB´s? Nein, die Knochenarbeit ist von billigen Ost-Arbeitskräften geleistet worden, während die Herren aus dem Westen kommandierten und kassierten. Wo der Westen überschüssige Kapazitäten hatte, ist die lästige Ost-Konkurrenz platt gemacht worden.

Dass das auch mit vorsätzlichen Lügen angegangen worden ist, weiß ich aus dem Fall „Interflug“. Dazu wurde ein Dr. K. von der Lufthansa nach Berlin geschickt, angeblich um die Integration der Interflug in die Lufthansa vorzubereiten. Tatsächlich hatte er den Auftrag, die Interflug so „abzuwickeln“, dass die Lufthansa kein Ex-Interflugpersonal zu alten Bedingungen übernehmen muss. Als der Betrug auf einer Pilotenversammlung in Berlin ans Licht kam, ist Dr. K. nur mit Glück einer soliden Tracht Prügel entgangen. Das weiß ich von Dr. K. selbst und auch, dass er sich später zutiefst schämte für die Rolle, die er allerdings freiwillig übernommen hatte. (Manchmal hilft eine drohende Tracht Prügel wohl, über Moral und Anstand nachzudenken!)

Die Menschen im Osten sind auf die Straße gegangen, für (Reise-)Freiheit und die gesellschaftlichen Umstände, die die Soziale Marktwirtschaft bis 1990 garantiert hat. Sie haben ihr Leben nicht riskiert für Hartz IV, Turbokapitalismus, unregulierte Finanzmärkte und Bankenwillkür. Hier sind wir an einem interessanten Punkt. Die Demonstrationen im Zuge der „Occupy Wallstreet Bewegung“ fanden in Frankfurt statt, nicht in Dresden. Das bedeutet, dass auch im Westen ein anwachsender Unmut über Sozialabbau und Raubtierkapitalismus existiert ebenso, wie in allen Teilen Deutschlands „Lügenpresse“ gerufen wird.

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/nicht-nur-in-dresden-der-zorn-im-osten-hat-tiefere-und-berechtigte-gruende-a1948761.html

„Du musst“ gibt es nicht: Aktive Schule Dresden eröffnet

Dresdens Schullandschaft wird immer bunter. Am Montag, 8. August, eröffnet in Pieschen eine neue Schule in freier Trägerschaft – die Aktive Schule Dresden. 40 Kinder und Jugendliche von der 1. bis zur 7. Klasse besuchen die Grund- und Oberschule. Ihren Tagesablauf gestalten sie selbst.

Sind für die Kinder der Aktiven Schule Dresden da: die Mitarbeiter Tobias Grummt, Kay Garcia, Claudia Krügel und Kathrin Zerbian (v.l.). Quelle: Carola Fritzsche

Dresden

Dresdens Schullandschaft wird immer bunter. Am Montag, 8. August, eröffnet an der Leipziger Straße in Pieschen eine neue Schule in freier Trägerschaft – die Aktive Schule Dresden. Die Bildungsagentur hat die Ersatzschule im Juni genehmigt. 40 Kinder und Jugendliche von der 1. bis zur 7. Klasse werden die Grund- und Oberschule besuchen. Sie kommen aus dem gesamten Stadtgebiet und auch aus Pirna und Klingenberg.

Für viele Eltern und sicher auch Lehrer schwer vorstellbar: An der neuen Schule haben die Schüler fast uneingeschränkt das Sagen: „Die Kinder bestimmen ihren Tagesablauf selbst“, nennt Kay Garcia den pädagogischen Ansatz. Der 38-Jährige Vater zweier Kinder ist Vorstandsvorsitzender des 2014 gegründeten Schulträgers epharisto e.V. Die Schüler entscheiden also, was sie am Tag in der Schule tun möchten, „ob sie eine Rakete bauen, sich in ein Buch vertiefen oder lieber nur dasitzen und schauen wollen“, erklärt Garcia. Es gebe daher keine Klassen und auch nicht Unterricht im herkömmlichen Sinne. Die Schüler dürften nicht nur wählen, womit sie sich beschäftigen, sondern auch wann und wo sie das tun wollen. Es gebe zwar eine Anwesenheitspflicht, die Schüler könnten aber kommen, wann sie möchten – beispielsweise von 8 bis 14 Uhr oder von 9 bis 15 Uhr. „Sie dürfen die Schule auch verlassen, um die Stadt zu erkunden, allerdings nicht einzeln“, erläutert Garcia. In der Schule bestimme jeder selbst, mit wem er etwas was tun möchte – ob lieber in der Gruppe in einem Projekt oder allein. „Doch auch wir haben drei unveränderliche Grundregeln. Erstens: Keine körperliche oder verbale Gewalt gegen Personen und Material. Zweitens: Keiner wird in seiner Beschäftigung gestört. Und drittens: Materialien werden nach Benutzen wieder an ihren Platz geräumt“, betont er. Den acht Lehrern und zwei Horterziehern der Schule obliege die Aufgabe, eine entspannte Lernumgebung zu schaffen, die Lust macht aufs Lernen und Entdecken und in der sich ihre Schützlinge angenommen fühlen. Ziel sei es, die Schüler darin zu unterstützen, sich selbst zu vertrauen. Soweit zur Theorie.

In der Praxis bedeutet das: Es gibt keine Zensuren, die Schüler erhalten deshalb auch keine Bildungsempfehlung für Gymnasium oder Oberschule, können aber am Ende der Schulzeit an den zentralen Schulfremdenprüfungen teilnehmen und ihren Real- oder Hauptschulabschluss machen. Mit Blick auf den weiteren Lebensweg begleiten Mentoren die Schüler – ab Klasse 7 noch freiwillig, ab Klasse 8 verbindlich. “Wir stützen uns auf ein fundiertes pädagogisches Konzept, das Prof. Sanders von der Fakultät Erziehungswissenschaften der TU Dresden begutachtet hat“, sagt Garcia. Dazu gehöre auch die wöchentliche Schulversammlung, auf der über den Schulalltag – vom Kauf eines Fußballs bis hin zur Einstellung des Personals – gemeinsam entschieden werde. Schüler und Lehrer hätten gleiches Stimm- und Rederecht.

Das Schulgeld kostet nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden 120 Euro, die Hortbetreuung 82 Euro im Monat. Im Moment seien noch wenige Plätze frei. Die Schule werde am Ende 80 Grund- und 100 Oberschüler aufnehmen können. Pro Jahrgang sollen 20 Kinder dazukommen.

Kontakt: Aktive Schule Dresden, Leipziger Straße 33, 01097 Dresden; E-Mail: kontakt@aktive-schule-dresden.de; Internet: http://www.aktive-schule-dresden.de

Von Katrin Richter

Quelle: http://www.dnn.de/Dresden/Lokales/Du-musst-gibt-es-nicht-Aktive-Schule-Dresden-eroeffnet-heute