Von der Schmerzbehandlung in die Sucht

Schmerzmittel können abhängig machen, seien es Paracetamol, Ibuprofen oder auch Opioide wie Oxycodon und Fentanyl. In Deutschland sei jedoch eine „Entwicklung wie in den USA auszuschließen“, versichert der Verband der Arzneimittel-Hersteller. In den USA hat sich Fentanyl zur Droge mit den meisten tödlichen Überdosen entwickelt.

Opioide spielen eine Rolle bei der Schmerzunterdrückung. Sie kommen in körpereigener Form vor, können aber auch verabreicht werden. Zu diesen Mitteln gehören Opiate, also opiumhaltige Medikamente mit natürlicherweise im Schlafmohn vorkommenden Wirkstoffen, aber auch synthetisch hergestellte Substanzen.

Opioide entfalten ihre Wirkung an den Opioid-Rezeptoren im Körper, die meist im zentralen Nervensystem, also im Hirn und im Rückenmark, angesiedelt sind. Es gibt jedoch auch Opioid-Rezeptoren in anderen Körperregionen wie etwa im Magen-Darm-Trakt.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Schmerzmittel in drei Stufen eingeteilt. Stufe eins sind Nicht-Opioid-Schmerzmittel wie etwa Paracetamol und Ibuprofen. Stufe zwei umfasst schwache Opioide wie etwa Loperamid, Tilidin oder Tramadol. Zur dritten und stärksten Stufe gehören hochwirksame Opioide wie Oxycodon und Fentanyl.

Nach Angaben des Bundesverbands der Arzneimittel-Hersteller (BAH) sind einige Fentanyl-Präparate tausend Mal stärker als das Stufe-zwei-Schmerzmittel Morphin. In den USA hat sich Fentanyl zu der Droge mit den meisten tödlichen Überdosen entwickelt.

Opoid-Krise in den USA

Die Opioid-Krise beschäftigt die USA bereits seit ein paar Jahren. Sie ist insbesondere auf das massenhafte Verschreiben opioidhaltiger Schmerzmittel zurückzuführen, an denen Pharmafirmen wie Purdue eine Menge Geld verdient haben. Kritiker werfen Pharmaunternehmen in den USA vor, die Suchtgefahr durch opioidhaltige Schmerzmittel bewusst verschleiert zu haben. Millionen US-Bürger wurden in der Folge süchtig. In weniger als zwei Jahrzehnten starben mehr als 400.000 Menschen an einer Opioid-Überdosis.

Allein im Jahr 2017 gab es den Behörden zufolge in den USA rund 47.600 Todesfälle. Die Zahl derer, die an einer Überdosis synthetischer Opioide gestorben sind, stieg zwischen 2016 und 2017 um 45 Prozent. Zu den prominentesten Opfern zählt der Sänger Prince, der im April 2016 im Alter von 57 Jahren starb.

Die Opioid-Krise führte nach Behördenangaben vom November sogar dazu, dass die Lebenserwartung von US-Bürgern 2017 leicht sank. US-Präsident Donald Trump hatte bereits im Oktober 2017 wegen des verbreiteten Schmerzmittel-Missbrauchs den Gesundheitsnotstand ausgerufen.

Könnte das auch in Deutschland passieren?

Der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) betont, dass in Deutschland die Betäubungsmittelverschreibungsverordnung den Markt verschreibungspflichtiger Arzneimittel mit Abhängigkeitspotenzial wirksam reguliere. Diese enthalte strenge Vorgaben wie eine vollständige Dokumentation der Lieferkette und eine Gültigkeit von Betäubungsmittelrezepten für nur eine Woche.

Daher sei eine „Entwicklung wie in den USA auszuschließen“, versichert der Verband. Außerdem trügen hierzulande die Bundesärztekammer und die Bundesapothekerkammer dazu bei, Ärzte und Apotheker in der Praxis „für einen verantwortungsvollen Umgang mit diesen Arzneimitteln“ zu sensibilisieren. (afp)

Quelle: https://www.epochtimes.de/gesundheit/medizin/von-der-schmerzbehandlung-in-die-sucht-a3003716.html

Deutschland kriegt seine Clans nicht in den Griff. Das Problem: Die kriminellen Grossfamilien haben keine Angst vor dem Rechtsstaat

Beerdigung eines Verbrechers in Berlin: Rund 1500 Menschen kamen zur Beisetzung von Nidal R. Der Intensivtäter aus dem Clanmilieu wurde im September erschossen, seine Mörder sind bis heute nicht identifiziert. (Bild: Sean Gallup / Getty)

 

Mittlerweile geht der Staat strenger gegen kriminelle Grossfamilien vor – mit bescheidenem Erfolg. Dabei gibt es im Problembezirk Neukölln durchaus Pläne, wie man die Clans wirksam bekämpfen könnte.

 

18 junge Männer aus dem Berliner Bezirk Neukölln haben insgesamt mehr als 200 Straftaten verübt. Sie gehören alle zur Familie Remmo. Die Remmos sind einer der arabischen Familienclans, die den deutschen Rechtsstaat zum Narren halten. Bundesweit soll es etwa zwanzig solcher Clans geben. In Neukölln ist das Phänomen besonders ausgeprägt. Dort leben rund 330 000 Menschen, der Zuwandereranteil ist hoch, und jeder vierte Einwohner bezieht Sozialhilfe. Im Herbst wurde hier der sechsunddreissigjährige Intensivtäter Nidal R. aus dem Clanmilieu erschossen – auf offener Strasse, an einem sonnigen Nachmittag. Seine Kinder mussten den Mord mit ansehen, die Täter sind bis heute nicht identifiziert.

Falko Liecke. (Bild: PD)

Falko Liecke. (Bild: PD)

Der CDU-Politiker Falko Liecke will das alles nicht länger hinnehmen. Er ist stellvertretender Bezirksbürgermeister in Neukölln und engagiert sich im Kampf gegen Clans wie nur wenige andere Politiker. Als nach dem Mord in Neukölln eine Art Märtyrerbild des Opfers an einer Mauer auftauchte, sprach er von einem «Götzenbild». Es dauerte eine Weile, bis er jemanden fand, der das Graffito überstrich. Mehrere Maler lehnten aus Angst vor den Clans ab. Liecke hat eine klare Antwort auf die Frage, wie es so weit kommen konnte: «Die Politik hat das Thema dreissig Jahre lang verschlafen.»

Razzia mit mehr als tausend Beamten

Doch vergangenen Sommer schien es für die kriminellen Grossfamilien erstmals ungemütlich zu werden. Die Berliner Staatsanwaltschaft setzte alle Hebel in Bewegung, um der Familie Remmo ihre Immobilien wegzunehmen, und die Polizei durchsuchte ihre Autos und Wohnungen. Nicht nur in Berlin haben sich die Clans ausgebreitet, sondern auch in den Bundesländern Bremen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. In Köln gingen am Freitag zwei Grossfamilien aufeinander los. Ein Clanmitglied wurde dabei mit einem Messer niedergestochen, insgesamt zählte die Polizei fünf Verletzte. Im Januar fand in Nordrhein-Westfalen eine Grossrazzia in einschlägigen Bars und Lokalen statt, Innenminister Herbert Reul (CDU) begleitete die mehr als tausend Beamten in den Einsatz. Medienwirksam war das allemal, und die Polizei konnte bei der Razzia vierzehn Personen festnehmen.

Das mittlerweile übermalte Wandbild des Erschossenen am Tatort im Berliner Stadtteil Neukölln. (Bild: Imago)

Das mittlerweile übermalte Wandbild des Erschossenen am Tatort im Berliner Stadtteil Neukölln. (Bild: Imago)

Ebenfalls für Schlagzeilen sorgten die Berliner Behörden, als sie 77 Immobilien der Familie Remmo vorläufig beschlagnahmten. Möglich war das wegen einer Gesetzesänderung, welche die Beweislast in solchen Fällen umkehrt. Die Clans müssen dann gegenüber dem Staat belegen, legal an ihr Vermögen gelangt zu sein. Viele Monate hatten Polizei und Justiz auf die Aktion gegen die Familie Remmo hingearbeitet, doch der Clan setzt auf seine Anwälte und wehrt sich gegen die Beschlagnahmung. Bis zur finalen juristischen Entscheidung könnten Jahre vergehen.

Sozialhilfeempfänger mit Luxuswagen

Immobilien sind für die kriminellen Clans eine Möglichkeit zur Geldwäsche, aber kein Statussymbol. Die Zugehörigkeit und die Hierarchie symbolisieren Luxuswagen. Im Herbst berichtete Berlins sozialdemokratischer Innensenator Andreas Geisel, seine Beamten hätten nun das hundertste Luxusauto von Clanmitgliedern eingezogen. Wie bei den Immobilien klingt das härter, als es ist. Die Autos werden oft einbehalten, weil sie zu stark aufgemotzt sind. Lassen die Besitzer die Mängel beheben, bekommen sie ihre Fahrzeuge zurück. Laut Liecke sitzen hinter dem Steuer oft arabischstämmige Sozialhilfeempfänger. Die Autos sind nicht auf sie angemeldet, sondern auf Verwandte oder Strohmänner. Der Staat kann dagegen wenig tun.

Der Sozialhilfeempfänger im teuren Sportwagen steht sinnbildhaft für die Ohnmacht von Polizei und Behörden. Mittlerweile sind die Familien so mächtig, dass niemand weiss, ob der Staat sie je wieder unter Kontrolle bekommen wird. Eine Clanfamilie hat Hunderte oder sogar Tausende Mitglieder, die eisern zusammenhalten. Die Regeln der Familie stehen über dem Gesetz.

Dreister als die Mafia

Vieles erinnert an die Mafia – doch die Mafia tritt weniger provokant auf. Nirgendwo wird das so deutlich wie in Neukölln, wo mehrere Clanfamilien ihre Hauptquartiere haben. Hier kann für die Polizei schon eine Fahrzeugkontrolle zur Nervenprobe werden. Sitzen Clanangehörige im Wagen, rufen sie manchmal per Smartphone Dutzende Familienmitglieder herbei. Die umringen dann die Beamten und behindern sie bei der Arbeit. Neukölln ist das mahnende Beispiel: Keine Stadt, kein Viertel will so werden wie der Berliner Problembezirk. Gleichzeitig ist Neukölln aber auch eine Art Versuchslabor für alles, was gegen die Clans helfen könnte. Das Bezirksamt redet nichts schön, hat das Thema seit Jahren auf dem Schirm und erprobt Strategien, die teilweise von anderen Problemvierteln in Deutschland übernommen werden.

Mit zwei Hundertschaften sicherte die Polizei die Beisetzung von Nidal R. 128 Trauergäste konnten die Beamten «direkt der organisierten Kriminalität zuordnen». (Bild: Sean Gallup / Getty)

Mit zwei Hundertschaften sicherte die Polizei die Beisetzung von Nidal R. 128 Trauergäste konnten die Beamten «direkt der organisierten Kriminalität zuordnen». (Bild: Sean Gallup / Getty)

Gerne erwähnt man in Neukölln zum Beispiel die drei Staatsanwälte, die direkt im Rathaus sitzen und sich nur um Clankriminalität kümmern. Liecke sieht darin einen grossen Fortschritt. Die Anwälte kennten die Problemklientel besser als viele Berufskollegen, deren Büros ausserhalb des Bezirks lägen. Die Neuköllner Staatsanwälte betrachteten die Taten nicht einzeln, sondern hätten ein Gesamtbild. Mit der Arbeit der Polizei scheint Liecke hingegen nicht besonders zufrieden zu sein. Er wünscht sich entschlossenes Auftreten und «amerikanische Härte im Vorgehen». Lobende Worte findet er nur für die Razzien. Dafür spannen alle Behörden zusammen: Polizei, Ordnungs-, Finanz- und Arbeitsamt durchsuchen einschlägige Lokalitäten und werden fast immer fündig. Dabei kann es sich um kleinere Ordnungswidrigkeiten handeln oder um Straftäter, die per Haftbefehl gesucht werden. «Razzien tun ihnen weh, da sind sie dann ganz klein und stellen sich als Opfer dar», sagt Liecke.

Staatsanwalt unter Personenschutz

Letztlich sind das aber bloss Nadelstiche. Die Chefs der mächtigen Berliner Clans befinden sich alle auf freiem Fuss, obwohl ihre Namen stadtweit bekannt sind und ihre Gesichter kürzlich auf der Titelseite des «Spiegels» zu sehen waren. Anfang des Jahres liess die Berliner Staatsanwaltschaft das Oberhaupt der bekannten Grossfamilie Abou-Chaker verhaften, was als Erfolg gewertet wurde. Doch schon nach wenigen Tagen mussten die Richter den Mann wieder laufen lassen. Mehr als dreissig Ermittlungsverfahren und Prozesse haben die Behörden gegen den Clanboss geführt, diese konnten ihm aber nur wenig anhaben. Einen möglichen Grund dafür nennt der mit dem Milieu verstrickte Rapper Capital Bra in seinem Song, «Neymar». Darin heisst es: «Ich geh los, bedroh den Zeugen.» Das Lied war in Deutschland unter den erfolgreichsten Musiktiteln des Jahres 2018. Niemand schien sich daran zu stören, dass darin die Einschüchterung eines Zeugen geschildert wird.

Der Berliner Oberstaatsanwalt Sjors Kamstra berichtet im Gespräch mit der NZZ von Opfern der Clans, die der Polizei zunächst einiges über die Täter erzählen. Wenig später würden die Aussagen dann oft relativiert oder zurückgezogen. Deshalb fordert er Ermittlungsrichter, die rund um die Uhr bereitstehen und die Opfer schon im Spital befragen können. Die Aussage gegenüber einem Richter gilt im Strafprozess als belastbarer. Wer einen Richter belügt, macht sich ausserdem strafbar. Die Clans bedrohen allerdings nicht nur Zeugen, sondern manchmal auch die Justiz. Ein Berliner Staatsanwalt stand deshalb unter Personenschutz und konnte sich ausserhalb seiner Wohnung nicht mehr frei bewegen.

Ein Lauschangriff könnte helfen

Das persönliche Risiko ist nicht der einzige Grund, wieso die Arbeit für Kamstra und seine Kollegen oft frustrierend ist. Seit fast dreissig Jahren kämpft er gegen die organisierte Kriminalität, konnte in dieser Zeit aber nur einmal durchsetzen, Verdächtige per Lauschangriff abzuhören. Die hohen rechtlichen Hürden dafür sieht er skeptisch, denn die Wohnungen und Fahrzeuge der Grossfamilien abzuhören, hätte einen gewichtigen Vorteil: Die dabei gesammelten Beweise sind vor Gericht wertvoller als Zeugen, die womöglich eingeschüchtert wurden.

Wer Kamstra zuhört, versteht schnell, wieso die Clans den Rechtsstaat nicht fürchten. Er erzählt von einer gängigen Arbeitsteilung innerhalb der Familien: Männer, die älter als 21 Jahre sind, planen die Straftaten – Männer, die jünger sind, führen sie aus. Bei Angeklagten unter 21 greift oft das mildere Jugendstrafrecht, das Gericht stuft sie dann als Heranwachsende ein. Kamstra hält das für falsch: «Ab 18 können Sie in Deutschland alles tun und gelten in jeder Hinsicht als erwachsen, nur vor Gericht nicht.»

«Knast macht Männer»

Auf manche Clankriminelle scheint das Gefängnis aber ohnehin wenig Eindruck zu machen. Als Polizisten in Berlin ein junges Clanmitglied verhafteten, sagte die Mutter: «Knast macht Männer.» Der Strafvollzug werde als lasch wahrgenommen, sagt Kamstra und erzählt von einem Täter, der als Drahtzieher des sogenannten Pokerraubs gilt. Im Jahr 2010 überfielen vier Männer die Teilnehmer eines Pokerturniers in einem Berliner Hotel und erbeuteten rund 250 000 Euro. Das Landgericht Berlin verurteilte den Drahtzieher deswegen zu mehr als sieben Jahren Haft.

Auf dem Leichenwagen ist eine palästinensische Flagge befestigt. Nidal R. stammte aus einer palästinensischen Familie, die über Libanon nach Europa kam. Er zählte zu den bekanntesten Intensivtätern Deutschlands. Seine Abschiebung scheiterte im Jahr 2004. (Bild: Sean Gallup / Getty)

Auf dem Leichenwagen ist eine palästinensische Flagge befestigt. Nidal R. stammte aus einer palästinensischen Familie, die über Libanon nach Europa kam. Er zählte zu den bekanntesten Intensivtätern Deutschlands. Seine Abschiebung scheiterte im Jahr 2004. (Bild: Sean Gallup / Getty)

Schon nach gut einem Jahr kam er aber in den offenen Vollzug. Im Gefängnis musste er nur noch übernachten und konnte sich tagsüber frei bewegen. Oft kommt es nicht einmal so weit. Wenn Straftäter aus den Grossfamilien auf Bewährung verurteilt würden, werde das gar nicht als Strafe empfunden, sagt Kamstra. Richter sollten sich deshalb überlegen, ob sie in solchen Fällen überhaupt Bewährung geben wollten.

9 Millionen Euro gestohlen

Wenn es nach Kamstra und Liecke ginge, müsste der Staat die Gesetze verschärfen. Den beiden schwebt zum Beispiel eine erweiterte Beweislastumkehr vor, denn bis jetzt müsse immer noch die Staatsanwaltschaft belegen, dass sich ein junger Sozialhilfeempfänger aus dem Dunstkreis der Clans nicht mehrere Immobilien leisten kann, erzählt Kamstra.

Die Clans dürften allerdings solche Vermögen angehäuft haben, dass sie finanzielle Verluste wohl verschmerzen können. Allein beim Einbruch in eine Berliner Bank im Jahr 2014 stahlen Mitglieder der Familie Remmo rund 9 Millionen Euro, die nie wieder auftauchten. Erbeutetes Geld wird über Restaurants, Shisha-Bars oder Immobilienkäufe gewaschen und wohl auch im Ausland investiert.

Ein Vorhaben von Liecke könnte die Clans aber härter treffen als jeder finanzielle Verlust. Er fordert, ihnen im Zweifelsfall die Kinder wegzunehmen. Ob das rechtlich möglich wäre, lässt er derzeit prüfen. Ein juristisches Gutachten soll Klarheit bringen, ob sich dieser Schritt vor den Familiengerichten durchsetzen liesse. Ihm gehe es dabei ausschliesslich um das Kindeswohl, sagt er. Im Clanmilieu aufzuwachsen, schade der kindlichen Entwicklung. Daher müsse im Einzelfall geprüft werden, ob Minderjährige aus der Familie herauszunehmen seien, damit aus ihnen nicht ebenfalls Kriminelle würden. Wenn Polizisten eine Clanwohnung durchsuchen, erleben sie immer wieder Szenen, die Lieckes Sorgen untermauern: Während die Mutter oft einen Nervenzusammenbruch simuliert, beschimpft und bespuckt ihr Nachwuchs die Beamten. Die Idee des Kindesentzugs mag zunächst fragwürdig klingen, aber ob junge Menschen aus solchen Verhältnissen zu gesetzestreuen Bürgern heranwachsen können, ist ebenso fraglich.

1.500 Problemviertel – Frankreichs Macron gibt auf: Bürger sollen Probleme selbst lösen

Auch in Pariser Vororten kommt es regelmäßig zu brutalen Auseinandersetzungen und Migranten-Unruhen.

Frankreichs Strahlemann, Präsident Emmanuel Macron, kann sein Land nicht mehr regieren!

Von Kornelia Kirchweger

In einer Rede vor 600 Gästen aus Wirtschaft und Politik gab er zu, dass Frankreich die Schlacht gegen den Drogenhandel und den zunehmenden Verfall in den 1.500 Brennpunktvierteln mit hohem muslimischen Anteil verloren habe. Er forderte die örtlichen Bürgermeister auf, selbst – gemeinsam mit der Bevölkerung – geeignete Lösungen zu finden.

Massive Probleme seit langem bekannt

Geschätzte sechs Millionen Menschen – rund ein Zehntel der französischen Bevölkerung, leben in den 1.500 Vierteln, die von der Regierung als “sensible urbane Zonen” (zones urbaines seinsibles – ZUS), eingestuft sind.

Schon 2011 kam ein wegweisender, 2.200-Seiten-Bericht mit dem Titel „Vorstädte der Republik“ („Banlieue de la République“) zu dem Ergebnis, dass viele französische Vorstädte zu „separaten islamischen Gesellschaften“ werden, die vom französischen Staat abgeschnitten sind und wo das islamische Recht das französische Zivilrecht mit großer Geschwindigkeit verdrängt.

Die Autoren zeigen, dass Frankreich – wo es mittlerweile 6,5 Millionen Muslime gibt (die größte muslimische Population in der EU) – infolge der fehlenden Integration der Muslime in die französische Gesellschaft vor einer großen sozialen Explosion steht.

Affront für Bürgermeister

Viele Bürgermeister waren von der Rede Macros vor den Kopf gestoßen. Sie hatten sich konkrete politische Vorgaben erwartet. Macrons Vorschläge sind weit entfernt von der ambitionierten Strategie für die sensiblen Zonen, die der frühere Minister Jean-Louis Borloo zuvor im Auftrag Macrons erarbeitete und veröffentlichte.

Statt dessen spielte Macron den Ball zurück: nicht er, sondern seine Vorgänger haben die heutigen Probleme verursacht. Alle von oben entworfenen Lösungen haben versagt, also müssen sie von unten kommen. Er forderte eine “Generalmobilmachung” der Bevölkerung, die sich selbst zur Rettung der Nation organisiert.

Die 120 führenden Unternehmen Frankreichs sollen auch „ihren Teil“ im Kampf gegen die Diskriminierung von Afrikanern, Arabern und Muslimen beitragen. Er werde scharf kontrollieren, ob es bei der Jobvergabe Benachteiligungen gebe.

Abweichendes Verhalten muss gemeldet werden

In punkto Sicherheit rief Macron zu einer „Gesellschaft der Wachsamkeit“ auf. Wer wegschaut, wenn es in seiner Umgebung Probleme  gebe, werde zum Komplizen. Dies geschehe zwar manchmal aus Angst (in den Brennpunktvierteln), aber es liege an den Menschen selbst, Grenzen zu setzen.

Bis 2020 werde es zudem in 60 sensiblen Vierteln 1.300 zusätzliche Polizisten geben. Auf einer zentralen Webseite kann jeder Probleme melden. Das sei nicht Denunziantentum, sondern notwendig für den Zusammenhalt der Gesellschaft.

Frankreich: Ex-Wirtschaftsminister zum Präsidenten gewählt

Umstritten: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will nun verstärkt gegen sogenannte Fake News vorgehen.

Neues „Fake News“-Gesetz für Frankreich

Zeitgleich zum Einverständnis des Versagens brachte Emmanuel Macron nun auch noch ein neues Pressegesetz auf den Weg. Er möchte nun verstärkt den Kampf gegen „Fake News“ aufnehmen.

Richter haben mit dem Gesetz die Möglichkeit Nachrichten innerhalb von 48 Stunden auf „Fake Inhalte“ zu prüfen und in weiterer Folge, die Verbreitung zu untersagen.

Kritiker von der rechten sowie der linken Seite der Opposition werfen Macron nun vor, die Pressefreiheit zu seinen Gunsten beschneiden zu wollen. Auch die fanzosischen Journalisten sehen in dem Gesetz eine Gefahr.

Journalisten interessieren mich nicht. Mich interessieren die Franzosen, das müssen Sie verstehen“, wird der französische Staatspräsident in den New York Times zitiert.

 

Quelle: https://www.wochenblick.at/frankreichs-macron-gibt-auf-buerger-sollen-probleme-selbst-loesen/

Freiheiten, die früher normal waren … ich muß sie dir nehmen

Ich habe hier im Netz etwas gefunden, was nicht nur meine Seele bedrückt, sondern seit der „Politik der offenen Grenzen“ alltäglich zu werden droht.
Frauen und Kinder, die nicht mehr allein auf die Straße gehen können ohne belästigt zu werden, Morde, Vergewaltigungen, Gewalt wohin man sieht.
Und die Bevölkerung tut nichts dagegen, es ist kein Zusammenhalt mehr da, den ich aus meiner Kinder- und Jugendzeit her kenne.
In einer Zeit wo sich Polizisten verprügeln lassen müssen, jedoch Befehle , wenn es gegen das eigene Volk geht , ohne Gnade ausführt, dann läuft etwas gewaltig schief im Ländle.

Hier nun der Brief einer Mutter an ihre Tochter :

 

Meine liebe Tochter,

Es tut mir leid, dass ich dir deine Freiheiten die du dir hart erkämpft hast, wieder nehmen muss.
Endlich war es soweit, du durftest alleine in die Schule fahren. Und du konntest es auch. Du hast es tüchtig gemacht und hast den Schulweg tüchtig ohne Ablenkungen gemeistert. Du warst pünktlich in der Schule und im Unterricht.

Es tut mir leid, dass ich dir diese Freiheit wieder nehmen muss.
Ich traue mich nicht mehr, dich alleine in die Schule fahren zu lassen. Noch weniger traue ich mich, dich alleine nach Hause fahren zu lassen.

Zuviele Mädchen und Frauen werden auf der Straße angesprochen und belästigt. Allein in meinem Bekanntenkreis wurden bereits fünf Frauen Opfer von Gewalt und Raub. Teils am helllichten Tag.

Als du das erste Mal alleine in den Supermarkt gehen wolltest um Milch zu holen, war ich besorgt. Ich stand am Balkon und habe den halben Weg beobachtet. Ich war erleichtert, als du angeklingelt hast und zurück warst.

Du kamst mit Milch, dem Kaufbeleg und dem Wechselgeld zurück. Es hat dein Selbstbewusstsein gefördert und du hast dich auf die Samstage gefreut. Denn da durftest du jedes Mal etwas mehr einkaufen.

Es tut mir leid, dass ich dir diese Freiheit wieder nehmen muss. In der Parallelstraße wurde vor einigen Tagen ein Drogennest ausgehoben.

Es tut mir leid, ich werde dich nie wieder alleine und unbeobachtet im Wasser spielen lassen.

Du hast den Schwimmkurs mit Bravour hinter dich gebracht. Du liebst das Wasser und gehst gerne schwimmen. Anfangs bin ich immer am Beckenrand gesessen und habe beobachtet ob du auch wirklich über Wasser bleibst und dich sicher fühlst.

Du schwimmst großartig. Ich konnte darauf vertrauen, dass du mit deinen Freundinnen sicher im Schwimmbad herumspringen und Spaß haben konntest. Und ich musste nicht stets bei dir sitzen.

Es tut mir leid, ich werde dich nie wieder alleine und unbeobachtet im Wasser spielen lassen.
Noch weniger werde ich dich mit deinen Freundinnen alleine ins Schwimmbad gehen lassen. Auch wenn das Schwimmbad gleich in der Nähe ist. In drei Schwimmbädern, die ich kenne, wurden Mädchen belästigt.

Wir haben einen tollen Spielplatz neben uns. In deiner Kindergartenzeit warst du viel dort. Das ist erst drei Jahre her. Du kanntest viele von den Kindern die dort spielten. Mittlerweile kennst du dort niemanden mehr. Mit deinen älteren Freundinnen durftest du auch mal ohne Erwachsene mitgehen und dort spielen.

Es tut mir leid, dass ich dich nicht mehr auf den Spielplatz lassen kann.

Es sitzen dort Jugendliche und Männer, in deren Gegenwart ich mich nicht wohl fühle. Genauer gesagt, ich habe Angst. Ich werde dort nicht mehr hingehen. Und du schon gar nicht.

Mit jedem Jahr bekommt ein Kind mehr Freiheiten. Das ist der normale Lauf. Selber essen, sich selber anziehen, das erste Taschengeld, in die Schule gehen, alleine mit den Freundinnen etwas unternehmen, ausgehen.

Ich würde dir gerne so viele Freiheiten lassen wie es deiner Entwicklung entspricht. Ich würde dich gerne in dem Vertrauen aufwachsen lassen, dass man sich frei und sicher im öffentlichen Raum bewegen kann.

Es tut mir leid, dass ich dir all diese Freiheiten wieder nehmen muss. Es tut mir leid, dass ich dich nicht mehr alleine auf die Straße lasse. Es tut mir leid, dass ich mein Vertrauen in Sicherheit verloren habe.

Nicht nur aufgrund der Zeitungsartikel, in denen fast jeden Tag etwas von Belästigung, Nötigung, Raub und Gewalt steht, sondern aufgrund der Erzählungen von Bekannten, die schon Opfer wurden und die sich auf der Straße nicht mehr sicher fühlen.

Es tut mir leid, dass sich deine Welt seit einem Jahr so sehr verändert hat.

von Lisa Grüner

 

Quelle : Netzfund

Grenzsicherung : Frust bei Polizei – Beamte machen geheime Papiere öffentlich

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Information des NRW-Verfassungsschutzes an das Landeskriminalamt. „VS“ bedeutet „Verschlusssache“. „NfD“ heißt „Nur für den Dienstgebrauch“.Foto: Montage: Gerd Bertelmann

Essen. Dieser Redaktion liegt ein internes Verfassungsschutz-Papier über kriminelle Nordafrikaner vor. Weitergabe geheimer Dokumente zeigt Frust der Polizei.

Die Info kam anonym und per Post in unsere Redaktion. Im Umschlag: Informationen des Verfassungsschutzes NRW an das Landeskriminalamt. Thema: die Einreise von Nordafrikanern aus Belgien und Frankreich. Der Inhalt bezieht sich auf Erkenntnisse der Sicherheitsbehörden von Januar 2016. Das Ministerium stuft die Info als „Verschlußsache“ ein – bis zum Jahr 2046. Das ist die kleinste von vier Geheimhaltungsstufen.

Um dem Fahndungsdruck belgischer und französischer Sicherheitsbehörden zu entgehen, seien kriminelle Marokkaner und Algerier als Asylsuchende nach Münster gekommen. Ähnliches sei zuvor in Dortmund beobachtet worden. Die Zugewanderten seien „völlig enthemmt“, vor Polizei und Justiz hätten sie „jeglichen Respekt verloren“. Viele von ihnen handelten mit Drogen, begingen Diebstähle. Andere Asylbewerber würden sich für diese Personen schämen. Es folgt ein Satz über die Silvester-Übergriffe in Köln, der die dortige Polizei belastet. Diese sei von Asylbewerbern auf sexuelle Übergriffe durch Nordafrikaner hingewiesen worden, die Beamten seien aber „nicht konsequent“ gegen die Täter eingeschritten. Die Informationen seien „grundsätzlich glaubhaft“.

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Ausschuss zu Silvester-Übergriffen mit prominenten Zeugen
Nach den Silvesterübergriffen in Köln hat der Untersuchungsausschuss im Landtag NRW jetzt seine Arbeit aufgenommen. Prominente Namen auf Zeugenliste.

Nach Einschätzung des Vorsitzenden des Bezirkes Bundespolizei bei der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jörg Radek, ist es kein Zufall, dass zuletzt immer wieder vertrauliche Papiere aus Sicherheitskreisen „durchgestochen“ wurden. „Zum Beispiel das Protokoll über die Ereignisse in der Silvesternacht in Köln, Informationen über den Dienst der Bundespolizei in Passau und das Einsatz-Protokoll aus Clausnitz.“
Anweisung, nicht genau zu kontrollieren

Hinter der Weitergabe von Geheimnissen steckt laut Radek offenbar eine „tiefe Unzufriedenheit“ in den Sicherheitsbehörden. Beamte, zum Beispiel Bundespolizisten, die für die Grenzsicherung zuständig sind, seien frustriert, weil ihrer Ansicht nach die Politik im vergangenen Jahr systematisch verhindert habe, dass Flüchtlinge polizeilich überprüft würden.

„Auf Personalversammlungen schütten diese Polizisten ihr Herz aus. Sie berichten davon, daß sie das Elend und die Not der Flüchtlinge berührt. Sie sagen aber auch, dass während der hohen Zahl von Migranten von Mitte des Jahres bis zum Jahresende kaum polizeiliche Kontrollen durchgeführt wurden“, sagte Radek dieser Zeitung. „Durch die Entscheidung der Bundesregierung wurde eine humanitäre Ausnahmesituation geschaffen, die die Sicherheitsbelange unberührt ließ.“ Beamte seien zum Teil durch interne Weisungen dazu angehalten worden, nicht die notwendigen polizeilichen Kontrollen vorzunehmen. Radek: „Ein polizeilicher Erfolg stellte sich erst nach Rückgang der Migrantenzahlen ein. Es konnten nur zwischen zehn und maximal 20 Prozent der Flüchtlinge, die im vergangenen Jahr kamen, polizeilich überprüft werden. Den Schwerpunkt der Registrierung vollzog das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BamF). Diese Behörde macht aber nur eine ausländerrechtliche Überprüfung. Eine polizeiliche Kontrolle findet nicht statt.“

Ermittlungen versanden

Viele Beamte sehen darin einen „Rechtsbruch“ des Staates. Beschwerden bei der Kanzlerin und beim Bundesinnenminister liefen ins Leere. Im Dezember schrieb die GdP einen Brief ans Kanzleramt. Darin steht: „Nach unseren Erkenntnissen führen nur 25 bis 30 Prozent der aus Österreich einreisenden Personen Identitätsnachweise mit sich.“ Die wenigen Identitäten, die den Bundespolizisten genannt würden, seien „oft falsch oder frei erfunden“. Ein Bundespolizist erzählte dieser Zeitung von üblen Arbeitsbedingungen an der bayrisch-österreichischen Grenze: Schichten von bis zu 15 Stunden Gesamtlänge, Hunderte Überstunden. Eigentlich würden zusätzlich „fertig ausgebildete Polizisten in fünfstelliger Höhe“ benötigt.

Flüchtlinge
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Seehofer wirft ARD und ZDF einseitige Berichterstattung vor
Horst Seehofer geht auf die Presse los: ARD und ZDF würden in der Flüchtlingskrise nicht objektiv berichten, sagte der CSU-Vorsitzende.

Sauer sind viele Beamte auch über jede Menge vergebliche Arbeit. Die Beamten in NRW sind – anders als in anderen Bundesländern – dazu verpflichtet, gegen jeden einreisenden Flüchtling wegen illegalem Aufenthalt zu ermitteln, erklärt Arnold Plickert, NRW-Vorsitzender der GdP. Darauf habe sich eine Arbeitsgruppe mit Vertretern des Landeskriminalamts und der Generalstaatsanwaltschaft verständigt. Angesichts der hohen Zahl von Flüchtlingen sei das kaum zu leisten. Dennoch erstatteten die Beamten bis Jahresende weisungsgemäß in 5900 Fällen Anzeigen, so Plickert. „Das geht anschließend an die Staatsanwaltschaft, und die stellt die Verfahren dann in der Regel ein.“ Das Justizministerium bestätigt diese Praxis, das „öffentliche Interesse“ an einer Strafverfolgung sei gering, heißt es. Plickert moniert: „Damit ist die ganze Arbeit für die Katz.“

Matthias Korfmann und Christopher Onkelbach

Original-Quelle : http://Frust bei Polizei – Beamte machen geheime Papiere öffentlich | NRZ.de – Lesen Sie mehr auf: http://www.derwesten.de/nrz/politik/beamte-machen-immer-oefter-interne-dokumente-oeffentlich-id11602914.html#plx1557208249

 

Gruß an die „erwachten“ Polizisten (wurde aber auch endlich Zeit …)
 Danke an  Kräutermume

Die Hepatitis C Lüge

Uwe Behnken (live Net Concept 2010 e.V.) spricht mit einem anonymen Gast über seine angebliche Infektion mit Hepatitis C, (einem sogenannten Virusbefall, der bei Aktivität die Leber innerhalb kürzester Zeit zersetzen soll) sowie dem daraus resultierenden Leidensweg.

Er gibt eine plausible Begründung, diese Krankheit in Frage zu stellen.

Uwe Behnken bringt, als ehemaliger Betroffener, seine Erfahrungswerte mit ein und es kommt zu einer dramatischen Feststellung.

Hepatitis C ist eine erfundene Krankheit.

Es ist tatsächlich niemals bewiesen worden, dass der sogenannte HVC-Virus zur Hepatitis führt, geschweige denn, dass dieses krankmachende Virus überhaupt existiert! Zu über 99% ist Hepatitis eine Folge von Alkohol und anderen Drogen oder Giften.
HVC positiv getestete Menschen erkranken nach Beginn der Therapie!

Wiener Heimkinder für Sexpartys „gemietet“?

Wiener Heimkinder für Sexpartys "gemietet"? (Bild: Martin Jöchl)
Foto: Martin Jöchl
Ein unfassbarer Fall von möglichem Missbrauch Wiener Heimkinder wird jetzt erneut aufgerollt. Ein Unternehmer soll in den 90er-Jahren immer wieder Buben und Mädchen zu privaten Sexpartys bestellt haben. Laut Anzeige seien Beweisfotos, die ein Zeuge an die Polizei übermittelt habe, jedoch einfach verschwunden. Angeblich soll mindestens ein Kind auch als unwissender Drogenkurier eingesetzt worden sein.

Die aktuelle Anzeige wurde von der Stadt Wien erstattet. Seitdem wird gegen den mittlerweile 57-jährigen Unternehmer, zwei weitere namentlich bekannte Männer und drei derzeit noch nicht identifizierte mögliche Mittäter ermittelt.

„Die Vorwürfe lauten auf Vergewaltigung, schweren sexuellen Missbrauch, Missbrauch eines Autoritätsverhältnisses und sexuelle Belästigung“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Thomas Vecsey. Die Anzeige sei zu weiteren Ermittlungen der Polizei übermittelt worden, die mittlerweile die Untersuchungen aufgenommen habe.

Derzeit sei unklar, inwieweit sich die neuen Anschuldigungen mit den alten decken, die bereits Gegenstand zweier Strafprozesse waren, in denen der Unternehmer, für den die Unschuldsvermutung gilt, jeweils aus Mangel an Beweisen freigesprochen wurde, sagte Vecsey. Sofern es Parallelen gibt, müsste abgeklärt werden, ob in Bezug auf die gerichtlich abgetanen, freigesprochenen Fakten neue Beweismittel vorliegen, die eine neuerliche Prüfung der Vorwürfe nötig machen.

Per Bus zu Sexpartys kutschiert worden

Bereits vor zehn Jahren hatten sich die Behörden mit dem Fall beschäftigt. Ein heute 27-Jähriger war als Bub nach eigenen Angaben indirekt Zeuge der Sexpartys geworden. „Wir sind mit dem Bus abgeholt worden, um bei dem Mann zu putzen“, berichtete der Mann am Dienstag gegenüber dem Radiosender Ö1. Er sollte im Keller des Hauses Sex-Spielzeuge wie Fesseln, Sadomaso-Masken und Handschellen säubern, „vorher und nachher“.

Später sei er dann auf Fotos gestoßen, die die Übergriffe zeigten. „Männer unmaskiert in sexuellen Handlungen mit Heiminsassen, Heimkindern, unter 14-, 15-Jährige, die dort mitgemacht haben, Mädels von anderen Heimen, Burschen von anderen Internaten. Von diversen Stellungen bis zu Auspeitschen hast du alles auf diesen Fotos gesehen“, berichtet der Zeuge. 170 der Bilder habe der Bub damals gesammelt und später der Polizei übergeben. Doch sämtliches Beweismaterial sei verschwunden. Auch wurden mögliche andere Zeugen, die von ihm benannt wurden, nicht gehört.

Kinder kamen per „Bestellung“

Nach den Darstellungen habe sich der beschuldigte Unternehmer die Kinder für die Partys regelrecht bestellt. Die Heimleitung habe von dem Missbrauch gewusst. Gezielt seien Kinder ausgesucht worden, die keine Angehörigen mehr hatten, die sich um sie kümmerten. Er selbst sei nur deshalb nicht zum Opfer des Missbrauchs geworden, weil er sich gewehrt habe.

Eines der angeblichen Opfer, das heute 24 Jahre alt ist, sagte gegenüber Ö1: „Es hat nicht nur Leute gegeben, die uns vergewaltigt haben, sondern auch welche, die haben uns nur gehaut. Glauben Sie mir, ich habe die abartigsten Leute kennengelernt, die Abgründe eines Menschen kann man sich nicht vorstellen.“ Wie eine Ware seien der heute 24-Jährige und andere Heimkinder verkauft worden. Für den Fall, dass er von dem Missbrauch berichten würde, sei er mit dem Umbringen bedroht worden.

Kinder auch als unwissende Drogenkuriere eingesetzt?

Auch gegen das Heim erheben die ehemaligen Bewohner schwere Vorwürfe. So soll ein Erzieher einen Zögling sexuell belästigt haben, indem er diesem während des Schlafs an die Genitalien griff. Grundsätzlich sollen in dem Heim jüngere unter älteren Insassen gelitten haben und wiederholt Gewalttätigkeiten ausgesetzt gewesen sein. Die Erzieher sollen oft nicht eingeschritten sein.

Der bei der Staatsanwaltschaft eingebrachten Sachverhaltsdarstellung zufolge soll es in dem Heim auch ein Suchtgiftproblem gegeben haben: Joints waren demnach leicht zu bekommen, zumindest ein Zögling soll sogar als Drogenkurier eingesetzt worden sein, indem man ihn mit einem Rucksack, in den ohne sein Wissen Suchtmittel gepackt worden waren, zu einem bestimmten Ort geschickt habe.

Beschuldigter Unternehmer: „Ich sollte erpresst werden“

Die beschuldigten Teilnehmer der möglichen Sexpartys weisen nach wie vor alle Vorwürfe zurück. Der Unternehmer wurde in der Causa bereits zweimal aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Für ihn gilt deshalb umso mehr die Unschuldsvermutung. Er solle mit den Vorwürfen erpresst werden, sagte er.

Original bei: http://www.krone.at/Oesterreich/Wiener_Heimkinder_fuer_Sexpartys_gemietet-Unfassbare_Vorwuerfe-Story-199296

 

Anmerkung meinerseits: Im Euroländle ( und anderswo ebenfalls ) ist mittlerweile nichts mehr undenkbar dank der zionistischen Politiker, der Logen und einer Gruppe die sich des religösen Judentums bemächtigt hat… getreu dem Motto für Geld ist alles erhältlich wider jeglicher Moral.