Sichere Kraftwerke und 100 Jahre Auto fahren ohne aufzutanken – Dank Thorium

Ist Thorium der Brennstoff der Zukunft? Nach den Katastrophen von Fukushima und Tschernobyl suchte man nach neuen Wegen und so erinnert sich die Industrie wieder an ein Material, das seine Auferstehung feiert und jetzt wieder als Hoffnungsträger für Atomkraftwerke gehandelt wird.

Deutschland hat mit der Technik schon reichlich Erfahrung. Wenn überhaupt ein Kraftwerks-Konzept mit der der Einordnung als „sicher“ nahkommt, dann ist es der in Deutschland entwickelte Thorium-Hochtemperaturreaktor nach dem Kugelhaufen-Prinzip. Dabei wird Thorium mit einem geringen, natürlichen Uran-Anteil in Graphit schalen eingeschlossen, Das sind dann ungefähr tennisballgroße, anthrazitglänzende Kugeln. Der Vorteil: Strahlende Abfallprodukte dringen nicht hinaus.

Thorium ist von dem  schwedischen Chemiker Jöns Jakob Berzelius nach dem germanischen Gott Thor benannt worden und ein natürlich vorkommendes Element in der Erdkruste. Das Isotop kommt in der Erde dreimal häufiger vor, als Uran. In seiner natürlichen Form ist Thorium nahezu nicht radioaktiv, im Gegensatz zu Uran. Durch den Beschuss mit Neutronen wird das Material spaltbar gemacht. Dann wandelt es sich in Thorium-233 um, das wiederum in wenigen Minuten zu Proactinium-233 zerfällt. Dieses muss nun von einem weiteren Neutroneneinfang geschützt werden, so dass es in rund 27 Tagen zu Uran-233 zerfallen kann. Auch das strahlt, aber in der darauffolgenden Zerfallsreihe bleiben weniger langlebige (strahlende) Isotope zurück als beim üblichen Uran-Reaktor. Uran-233 ist überdies ein hervorragender Kernreaktor-Brennstoff, mit dem sich eine Kettenreaktion aufrechterhalten lässt: Unter Neutronenaufnahme setzt Uran-233 weitere Neutronen frei, die weiteres Uran-233 zur Spaltung anregen – und nebenbei weiteres Thorium-232 zu Thorium-233 umwandeln, womit sich der Kreislauf schließt.

 

Weltweite Thoriumvorräte

Weltweite Thoriumvorräte | Quelle: Uranium 2011: Resources, Production and Demand (OECD NEA/IAEA, 2012)

 

Dass Thoriumreaktoren wesentlich sicherer sind, als die üblichen AKW-Reaktoren liegt daran, dass hier ganz andere Temperaturen im Spiel sind. Gekühlt wird hier mit dem Edelgas Helium, das in dem Reaktor sehr heiß wird (deshalb der Name von Helios=Sonne). Dazu müssen allerdings besonders widerstandsfähige Wände um den Reaktor errichtet werden, doch durch das Helium kann es gar nicht zu einer Wasserstoffexplosion kommen, wie sie in Fukushima das Kraftwerk zerrissen hat. Überdies werden Heliumkerne unter den Bedingungen, die im Thorium-Reaktorherrschen, nicht radioaktiv. Ein Austreten des Kühlmittels wäre nicht gefährlich und nicht radioaktiv. Nicht einmal ein kompletter Ausfall der Kühlung würde zur Katastrophe entarten, denn bei dieser Technik überschreitet die Temperatur im Reaktor nie die 1600 Grad Celsius, denn mit steigender Temperatur verringert sich die Zahl der Spaltprozesse. Sozusagen eine von der Physik eingebaute Notbremse. Die Brennelemente-Kugeln sind genau für diesen Temperaturbereich ausgelegt, daher kann es auch nicht zu einer Kernschmelze wie in Fukushima oder Tschernobyl kommen. Es spricht also vieles für die Thorium-Technologie.

 

 

Thorium kann darüberhinaus nicht nur in Kraftwerken eingesetzt werden. Eine amerikanische Firma entwickelt bereits neue Antriebssysteme für Fahrzeuge. Für ihre Tests verwendet die Firma „Laser Power Systems“ aus Connecticut kleine Thorium-Blöcke. Die Hitze, die im Inneren des Blocks entsteht, wird dazu eingesetzt, um Wasser mit einem Laser zu erhitzen. Durch den dabei entstehenden Wasserdampf wird eine Mini-Turbine angetrieben. Das ist der Motor der Thorium-Autos.

China, Indien und Norwegen fangen bereits an, Thorium-Reaktoren zu bauen. Die Technologie wurde schon seit den 60er Jahren erforscht. Und noch einen großen Vorteil hat der Thorium Reaktor: Er produziert keinen Plutonium-Abfall. Damals war das aber ein Nachteil, denn das Militär brauchte damals Plutonium, um Atom-Bomben zu bauen. Deshalb wurde die Thorium-Technologie nicht weiter verfolgt und der Einsatz des hocheffizienten und umweltfreundlichen Thoriums zu Gunsten von Uran wieder fallengelassen. Zudem ist Thorium sehr günstig. Uran ist rund fünfmal teurer. Ein weiterer Grund, die Erforschung der Anwendung von Thorium jahrelang nicht mehr weiter zu verfolgen.

Die heute entwickelten Antriebsmodelle für Autos wiegen ungefähr 250 Kilo und können problemlos in zeitgenössische Autos eingebaut werden. Ein Gramm Thorium soll umgerechnet den gleichen Energiewert wie 28.000 Liter Benzin haben. Mit acht Gramm Thorium könnte ein Auto also 100 Jahre lang fahren, ohne jemals wieder Treibstoff nachtanken zu müssen. Die Firma Laser Power Systems entwickelt diese Antriebstechnologie gerade weiter. Das Ziel ist es, sie für die Serienproduktion fit zu machen.

Man darf raten, welche Industrien überhaupt nicht begeistert über ein solches Auto sind. Zum Beispiel wäre da die Ölindustrie, die kein Interesse daran hat, dass kaum noch Öl, Diesel und Benzin verbraucht wird. Auch die Motoren-Zulieferindustrie für die Automobilindustrie wäre nicht begeistert, wenn für ihre Motoren kein Bedarf mehr bestünde. Die Länder im Nahen Osten, wie Saudi Arabien würden wieder in sehr einfache Lebensumstände zurückfallen, wenn die Ölmilliarden nicht mehr sprudeln. Dafür könnten aber die Länder der Region endlich wieder in Frieden leben und sich selbst entwickeln, weil der Westen, namentlich die USA keine so großen Interessen mehr dort hätten – wenn das Öl nicht mehr gebraucht würde.

Wir dürfen gespannt sein.

 

Quelle: https://connectiv.events/sichere-kraftwerke-und-100-jahre-auto-fahren-ohne-aufzutanken-dank-thorium/22

Deutschlands „Energiewende“ – Werden Windkraftanlagen zu „tickenden Zeitbomben“ ?

Immer mehr Fälle von Havarien bei Windkraftanlagen werden verzeichnet. Viele der alternativen Stromlieferanten sind bereits über 20 Jahre alt und daher könnte Materialverschleiß eine wichtige Ursache sein. TÜV-Experte stellt fest – „da schwelen erhebliche Gefahren.“

Immer mehr steigt die Gefahr von Havarien bei Windrädern – neuere Fälle liegen erst einige Monate zurück, daher fordert der TÜV die Einführung einer Prüfpflicht. Die inzwischen 20 bis 25 Jahre alten Stromlieferanten sind technisch nicht mehr ganz einwandfrei, da sind sich die TÜF-Experten einig.

Im Landkreis Schaumburg, sei im Januar dieses Jahres bei einer Windkraftanlage die Steuerungselektronik ausgefallen. Der Rotor sei nicht mehr in der Lage gewesen, sich nach dem Wind auszurichten.

Laut Bericht der Polizeiinspektion Nienburg heißt es: „Nachdem zuerst einige Teile eines Rotorblattes zerbrachen, knickte der Turm des circa 70 Meter hohen Windrades gegen 13.30 Uhr ein und die gesamte Anlage stürzte zu Boden.“ Auch habe es durch eine „angemessene Entfernung zu menschlichen Behausungen“, keine „Gefährdung von Leben und Gesundheit der nächsten Anwohner“ gegeben, so die „Welt“.

In Bad Driburg zwei Wochen später: „An einem Windrad brechen zwei Rotorblätter ab, eines liegt hundert Meter entfernt im Wald. „Ein dickes Rohr hat sich wie ein Pfeil in die Erde gebohrt“, berichtet die „Neue Westfälische“. In dem „dichten Nebel sieht die Landschaft um das zerstörte Windrad aus wie ein Kriegsschauplatz.“

Dann sei acht Wochen später in Borchen, Westfalen, bei einer 115 Meter hohen Anlage das mechanische Blockiersystem außer Kraft gewesen, so das „Westfalen-Blatt“. Der Rotor habe sich immer schneller gedreht, bis sich zwei der 56 Meter langen Flügel in einer „Wolke aus Glas, Kunststoff und Füllmaterial“ auflösten und sich auf die umliegenden Felder und Äcker verteilten.

Die messerscharfen Glasfasersplitter seien 800 Meter weit geflogen und verunreinigten das umliegende Weideland. „Die Sanierung der durch die Havarie betroffenen Weiden und Äcker wird noch etliche Monate dauern“, so das Blatt weiter.

Tiere könnten beim Fressen des Grases Glassplitter oder andere Teilchen aufnehmen, die Verletzungen in Mundhohle und inneren Organen verursachen können, so warnen Tierärzte.

Prüfung durch den TÜV, denn „da schwelen erhebliche Gefahren.“

Wie Joachim Bühler, geschäftsführendes Präsidiumsmitglied beim Verband der TÜV den „Finanznachrichten“ mitteilte, halte der Verband eine „umfassende Prüfung auch für Windenergieanlagen auf Basis der Betriebssicherheitsverordnung“ für dringend notwendig.

Die Politik müsse, so Bühler weiter, „eine gesetzlich geregelte, unabhängige Drittprüfung der Gesamtanlage einführen“, denn „trotz erheblicher Gefahren und zahlreicher Unfälle werden bislang nur einzelne Teile nach völlig unterschiedlich geregelten Vorgaben geprüft.“

Von einer „tickenden Zeitbombe“, spricht der TÜV-Experte Dieter Roas, welcher einem Arbeitskreis aller zugelassenen Überwachungsstellen vorsteht. Mittlerweile befinden sind die Windräder in einer Betriebsdauer von 20 bis 25 Jahren. Doch grundsätzlich seien die Anlagen auf eine Betriebszeit von 20 Jahren ausgelegt. Und eine Verlängerung der Betriebserlaubnis mache eine zusätzliche Prüfung notwendig.

„Aber was Strukturfestigkeit und Materialermüdung angeht, wissen wir nicht, woran wir sind“, warnte Roas. „Da schwelen erhebliche Gefahren.“ Ein „ausgeprägteres Risikobewusstsein“ wünschte sich Roas vonseiten der Betreiber, so die Zeitung.
In Deutschlands Landschaft wirbeln zurzeit rund 30.000 Windkraftanlagen.

Mehr zum Thema:

Quelle : https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/deutschlands-energiewende-werden-windkraftanlagen-zu-tickenden-zeitbomben-a2450383.html

Deutschland: Gaspreise sollen um 50 Prozent steigen

image Foto: Harald Hoyer

Geht es nach dem Willen der deutschen Bundesregierung zukünftig anstatt russisches Gas zu kaufen sich in die Abhängigkeit von den VSA zu begeben, werden die Preise um mindestens 50 Prozent steigen.

Der Weg vom günstigen Pipeline-Transport von Erdgas und den Bau von Terminals und Lieferungen von verflüssigtem Erdgas wird zu einem Anstieg der Gaspreise von den aktuellen 380 Dollar pro 1000 Kubikmeter auf mindestens 550 Dollar steigen, so Experten.

Ob die Bürger Deutschlands den dann von Merkel und Konsorten verursachten Niedergang der Volkswirtschaft bereit sind hinzunehmen und derart schädliche Auswirkungen mitzutragen, muss bezweifelt werden.

Die VSA haben darauf bestanden, dass auch Deutschland dringend seine Unabhängigkeit von russischem Gas herstellen muss. Dass sie dabei nur die eigenen Geschäfte und nicht das Wohl Deutschlands im Auge haben, sollte allen Deutschen bewusst sein.

Quelle: http://www.schweizmagazin.ch/nachrichten/ausland/deutschland/18879-Deutschland-Gaspreise-sollen-Prozent-steigen.html

Peskow: Russland ist Garant der Energiesicherheit Europas

Russland ist Garant der Energiesicherheit Europas

22:56 18/04/2014
 
MOSKAU, 18. April (RIA Novosti).

Europa wird nach Ansicht von Dmitri Peskow, Sprecher von Präsident Wladimir Putin, nicht auf russisches Gas verzichten können. „Seinerseits bleibt Russland Garant der Energiesicherheit der Region“, erklärte Peskow am Freitag im russischen Fernsehen.

„Moderne Technologien bieten uns nichts Zuverlässigeres und nichts Rentableres als das nach langfristigen Verträgen gelieferte Pipelinegas. Spotgeschäfte und das sogenannte Schiefergas – das gibt es auch. Aber sie sind nicht in der Lage, eine beständige Entwicklung zu gewährleisten“, sagte der Sprecher.

Russland habe in Europa viele Partner, die tatsächlich auf dieses Gas angewiesen seien. „Auch wir sind von den Kunden abhängig. Russland ist immer ein zuverlässiger Energielieferant und ein zuverlässiger Garant der Energiesicherheit gewesen“, betonte Peskow.

 

© RIA Novosti.