Trump wirft sozialen Medien Zensur von konservativen Meinungen vor

Donald Trump: „Zensur ist eine sehr gefährliche Sache“ Foto: picture alliance / abaca

WASHINGTON. US-Präsident Donald Trump hat sozialen Netzwerken vorgeworfen, rechte Meinungen zu zensieren. „Social Media diskriminiert republikanische und konservative Stimmen. Laut und klar für die Trump Administration gesprochen, lassen wir nicht zu, daß das passiert“, schrieb Trump auf Twitter. „Sie sperren die Meinung der Rechten, machen aber nichts bei anderen.“

Donald J. Trump

@realDonaldTrump

Social Media is totally discriminating against Republican/Conservative voices. Speaking loudly and clearly for the Trump Administration, we won’t let that happen. They are closing down the opinions of many people on the RIGHT, while at the same time doing nothing to others…….

Kurz darauf ergänzte der Republikaner in einem weiteren Eintrag: „Zensur ist eine sehr gefährliche Sache und absolut unmöglich, zu überwachen.“ Wenn es den Unternehmen darum ginge, Falschnachrichten auszusortieren, gäbe es keine größeren Fake-News-Produzenten wie CNN und MSNBC. Dennoch würde er sie trotz ihres „kranken Verhaltens“ nicht verbieten. Er genieße ihre Sendungen mit Vorsicht oder gar nicht.

Donald J. Trump

@realDonaldTrump

…..Censorship is a very dangerous thing & absolutely impossible to police. If you are weeding out Fake News, there is nothing so Fake as CNN & MSNBC, & yet I do not ask that their sick behavior be removed. I get used to it and watch with a grain of salt, or don’t watch at all..

In sozialen Medien würden dagegen „zu viele Stimmen zerstört, gute und schlechte“. Wer auch immer die Entscheidungen treffe, mache zu viele Fehler, twitterte Trump. „Laßt sie alle teilnehmen und wir machen uns selbst ein Bild.“

Vor kurzem hatten mehrere soziale Medien, darunter Facebook und YouTube, den Betreiber der Webseite „Infowars“, Alex Jones, gesperrt. Jones hatte im Präsidentschaftswahlkampf offensiv für Trump geworben. Vergangene Woche wurde Jones auch auf Twitter für eine Woche gesperrt, nachdem das Unternehmen unter Rechtfertigungsdruck geraten war, weil es den Blogger zunächst nicht gebannt hatte. Sein Twitter-Account ist jedoch nach wie vor aufrufbar. (ls)

 

 

Quelle: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2018/trump-wirft-sozialen-medien-zensur-von-konservativen-meinungen-vor/

Der Vernichtungskrieg gegen Jouwatch und Co: Jetzt spricht Donald Trump

MARILLA SLOMINSKI

screenshot YouTube

screenshot YouTube

Am Donnerstag, um 18 Uhr, berichtete Jouwatch über den Fall der jungen Jesidin Ashwaq, die aus Deutschland zurück in den Irak flüchtete, nachdem sie im Februar ihrem IS-Vergewaltiger, in Deutschland(!), auf der Straße wiederbegegnet war. Die Mainstream-Presse, die uns einerseits sosehr verachtet, las  – wie immer –  fleißig mit. Um 19.46 erschien die Geschichte in BILD, nachts um 1 Uhr 21 folgte der Focus – selbstverständlich ohne Hinweis auf Jouwatch. Gestern machte der Fall Ashwaq in der gesamten deutschen und internationalen Presse Schlagzeilen. Von der Tagesschau bis zum Provinzblatt – Jeder erzählte die unfassbare Geschichte von der Jesidin, die aus Deutschland flüchtete. Für Google war unsere Berichterstattung allerdings ein weiterer Grund, uns vom Anzeigenmarkt zu verbannen.

Täglich bekommt Jouwatch mittlerweile „Post“ von Google: Ob Polizeimeldung, Angelas Tagebuch oder ein x-beliebiges Interview – Alles fällt für den Internet-Giganten in die Rubrik: „Gefährliche oder abwertende Inhalte“. Von fast 28.000 Facebook-Abonnenten bekommen im Durchschnitt nur noch 30 regelmäßig einen Jouwatch-Beitrag zu sehen. So sieht Willkür, so sieht Zensur im Jahre 2018 aus.

 

 

screenshot Google
screenshot Google

Nicht nur die „falsche Meinung“ – auch die bloße Berichterstattung über die aktuellen Zustände in unserem Land führt zur Existenzvernichtung – wenn sie aus der Ecke der konservativen, freien Medienlandschaft kommt. Eine Anklage ohne echten Ankläger, ohne dass der Beschuldigte sich zur Wehr setzen oder verteidigen kann, ist blanke Willkür.

Auch in den USA wird beim Kampf zwischen den „Guten“ und „Bösen“,  „David gegen Goliath“ mit harten Bandagen gekämpft. Spätestens seit der Sperrung von Alex Jones und seinem Kanal Infowars auf YouTube und Co. wachen viele Amerikaner auf und haben Angst um eine ihrer höchsten Errungenschaften, die sie groß gemacht haben, die Meinungsfreiheit.

Google, YouTube, Facebook, Twitter, Mainstream-Presse und große Anzeigenfirmen – Alle bedienen sich so genannter „Faktenchecker“, die unter dem Vorwand, „Fake-News“ aufzuspüren, konservativen „rechten“ Stimmen, Blogs und News-Seiten den Geldhahn zudrehen, indem sie ihnen „Verbreitung von Hass“ vorwerfen, um sie auf diese Weise von ihrer meist einzigen Einnahmequelle, dem Anzeigenmarkt, verdrängen. Zu diesen Faktencheckern gehören in den USA u.a. das Poynter-Institute, in Frankreich Check-News und in Deutschland Correctiv. Sie Alle haben sich im Global-Fast-Checking- Netzwerk zusammengeschlossen und haben Eines gemeinsam: Sie werden von George Soros großzügig mit Millionen finanziert.

Es ist ein ungleicher Kampf, denn hier in Deutschland fehlen der konservativen Seite großzügige Spender á la Soros, die aus politischer Überzeugung den Rubel rollen lassen.

Nun mischt sich in den USA – endlich – ein Schwergewicht in diesen Kampf um Deutungshoheit ein: Präsident Donald Trump: „Die sozialen Medien diskriminieren komplett die republikanischen/konservativen Stimmen. Ich sage es klar und deutlich für diese Regierung: Wir werden das nicht zulassen. Sie unterdrücken die Meinungen vieler Menschen des rechten Spektrums und unternehmen gleichzeitig Nichts gegen Andere“, so Trump am Samstag auf Twitter.

screenshot Twitter
screenshot Twitter

Leider erhebt sich in Deutschland bisher kein Protest gegen diese Form von Big-Brother-Zensur. Kein Prominenter, kein Politiker, kein Denker ergreift angesichts dieser gefährlichen Entwicklung Partei – zu groß ist der Wunsch, in der Masse mitzuschwingen und keinen Ärger zu bekommen. Doch wir sind vielleicht die Ersten, die verstummen werden, aber sicher nicht die Letzten. Jeder, der jetzt schweigt, sollte daran denken, dass er schon morgen nicht mehr die Möglichkeit haben wird, seine Stimme für die freie Meinung – unsere größte Freiheit – zu erheben.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ausdrücklich bei jedem bedanken, der uns mit einer Spende unterstützt. Auch der kleinste Betrag hilft uns, weiterzumachen und ermutigt uns, trotz aller Tiefschläge nicht aufzugeben.

„Die Mehrheit umspannt das Denken mit einem eingrenzenden Ring. Innerhalb dessen Begrenzung ist der Schriftsteller frei; aber wehe ihm, wenn er ihn durchbricht. Er hat kein Ketzergericht zu befürchten. Aber die politische Laufbahn ist ihm versperrt. Die politische Mehrheit verweigert ihm alles. Seine Tadler reden laut, und die ehemals Gleichgesinnten, aber nicht Gleichtapferen schweigen und entfernen sich. Die Mehrheit sagt, du bist frei, nicht so denken zu müssen wie ich; du behältst dein Leben. Aber du bist jetzt unter uns ein Fremdling. Du behältst deine Rechte in der bürgerlichen Gesellschaft, aber sie nutzen dir nichts mehr. Du bleibst unter den Menschen, aber du büßest deine Ansprüche auf Menschlichkeit ein. Sie werden dich wie unreines Wasser fliehen. Ziehe hin in Frieden, ich lasse dir das Leben, es wird aber für dich schlimmer sein als der Tod.“

(Alexis de Tocqueville in „De la démocratie en Amérique“, Paris 1835)

 

Quelle und Original: https://www.journalistenwatch.com/2018/08/19/der-vernichtungskrieg-jouwatch/

USA: Nicht Facebook, Trump hat Amazon im Visier – Das Eis unter den Füßen der Giganten beginnt zu schmelzen

Das Capitol Hill ist das historische Wohnviertel von Washington, D.C. und zieht sich östlich des United States Capitol entlang breiter Avenues. Es ist eine der ältesten Wohngegenden in Washington und mit ca. 38.000 Einwohnern auf seinen knapp zwei Quadratmeilen auch eine der dichtbesiedeltsten. Die bekannteste und teuerste Einkaufsstraße im Capitol Hill ist die berühmte Pennsylvania Avenue, eine lebendige Straße mit Läden, Restaurants und Bars.

Trump_Bezos

US-Präsident Trump hat Amazon CEO Jeff Bezos im Visier

Das Capitol Hill forderte Trump jetzt auf, Facebook für den jahrelangen Missbrauch von Kundendaten auf seiner Plattform durch Cambridge Analytica in die Verantwortung zu nehmen, aber Präsident Trump ist nicht sonderlich interessiert. Stattdessen hat Trump vielmehr den Tech-Giganten Amazon im Visier. „Er ist quasi wie besessen von Amazon“, behaupten viele Quellen.

Was wir wissen: Trump erwägt die steuerliche Vorteilsnahme von Amazon zu ändern, weil er sich Sorgen darüber macht, dass Einzelhändler, wie die im historischen Capitol Hill, aus dem Geschäft gedrängt werden.

Ein Insider, der mit POTUS (Präsident Of The United States) gesprochen hat zitiert: „Trump beschäftigt die Frage, ob es möglicherweise nicht einen Weg gibt, Amazon mit dem Kartell- oder auch dem Wettbewerbsrecht beizukommen.“ Trumps tiefsitzende Antipathie gegenüber Amazons Shopping Plattform, zeige er bei jedweder Diskussion über die Steuerpolitik und Kartellverfahren. Der Präsident würde den CEO Jeff Bezos gerne die Flügel stutzen. Aber er hat noch keinen konkreten Plan, sein Vorhaben auf rechtssichere Füße zu stellen.

Was hinter der Antipathie des Präsidenten gegen Amazon steckt: Trumps wohlhabende Freunde beklagen sich, dass Amazon ihre Geschäfte zerstört. Seine Immobilienfreunde sagen ihm – und er stimmt zu – , dass Amazon Einkaufszentren und Einzelhändler vernichtet. Trump erklärte seinen Wählern, dass Amazon verglichen mit dem durchschnittlichen US-Bürger, große Steuervorteile geniesst und sogar eine Vorzugsbehandlung von der US-Post erhält.

Auch die EU-Kommisson ist sauer auf den Tech Giganten Amazon: So schimpfte die Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager im Oktober letzten Jahres vor der Presse:  Amazon habe in den Jahren zwischen 2006 und 2014 auf drei Viertel seines Gewinns in Europa keine Steuern bezahlt, so Vestager. Dies soll nun nachgeholt werden. Das Unternehmen schulde den Bürgern Luxemburg die Summe von 250 Millionen Euro. Tasächlich musste Amazon auf Beschluss der EU-Kommisson die geforderten 250 Millionen Euro Steuerforderung an Luxemburg nachzahlen. Das Land habe dem US-Konzern unzulässige Steuernachlässe gewährt, urteilt die EU-Kommission. Der EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker steht im übrigen höchstpersönlich seit vielen Jahren im Verdacht, Beihilfe zur Steuerhinterziehung in Luxemburg für Großkonzerne wie Amazon geleistet zu haben.

High-Tech-Gigant „Apple“ zieht es ebenfalls vor, auf Kosten steuerzahlender Bürger, zu sparen. In einem vergleichbaren Fall hatte die EU-Kommission Irland zum Eintreiben von bis zu 13 Milliarden Euro vom „Sparfuchs Apple“ verdonnert. Irische Politiker stellten sich lange quer, Appel in die Pflicht zu nehmen. (Anm. Red: wer hier abends wohl mit wem gerne ein Guinness trinken geht?)  Die Brüsseler Behörde sah sich daher genötigt,  den Fall an den Europäischen Gerichtshof (EuGH) zu übertragen. „Mehr als ein Jahr nach Annahme dieses Kommissionsbeschlusses hat Irland die Mittel nicht einmal teilweise zurückgefordert“, klagt EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager. Die ursprüngliche Frist für die Überweisung ist übrigens Anfang des Jahres 2018 verstrichen.

Trump hält die Causa Skripal für einen Schwindel und vermeidet Debatte über aktuellen Facebook-Skandal

Trump erwähnt niemals Mark Zuckerberg oder Facebook: Auf eine Debatte über den Umgang mit Daten der Facebook-Nutzer ist er partout nicht eingestellt und er hält die Russlandgeschichte für einen Schwindel, behaupten unterschiedliche Quellen.
Chefradakteurin Kim Hart von Axios betont: „Trump habe Axios letztes Jahr erzählt, dass es ihm nichts ausmache, weil es ihm helfe, sein Publikum zu erreichen. Er ist ein Geschäftsmann der alten Schule, der die Welt in Bezug auf Sachanlagen versteht: Immobilien, konventionelle Postzustellung, Straßen, Lebensmittelgeschäfte. Es erinnert mich an eine Geschichte, als Jim vor einiger Zeit eine Story über „Donald Trump a1950s man„, seine Fixierung auf das Leben in den 50er Jahren skizzierte. „Amazon ziele mit seiner Shopping Plattform auf die Kernkomponenten der Geschäfte, Mitte letzten Jahrhunderts.“

Das Eis unter den Giganten beginnt zu schmelzen

„Fast drei Viertel der Gewinne von Amazon wurden nicht versteuert“, erklärte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager. Der Konzern habe damit massiv Steuern auf seine in Europa getätigten Verkäufe einsparen können. Laut EU-Beihilfevorschriften sind aber gezielte Steuervorteile für einzelne Unternehmen verboten. Die Kommission hatte die Steuerregelungen Luxemburgs mit Amazon seit 2014 genauer unter die Lupe genommen. Im Visier stand vor allem ein Abkommen aus dem Jahr 2003, das den Zugriff der Steuerbehörden auf Amazon begrenzte.

Warnzeichen auch für Facebook: Laut Insiderquellen ist Vizepräsident Mike Pence besorgt über die Geschäftspraktiken von Facebook und Google. Obwohl Pence intern noch nicht auf bestimmte Vorschriften dränge, halte er die  Unternehmen für gefährlich mächtig.

Noch wird es nicht richtig holprig für die Großkonzerne Facebook, Apple, Google und Amazon, aber die ersten Warnlampen schimmern langsam durch den schmutzigen Nebel von staatlich subventionierten Steuervorzügen und korrupten Machenschaften.

 

Herzlichen Dank an das Schlüsselkind

Quelle: https://schluesselkindblog.com/2018/03/28/usa-nicht-facebook-trump-hat-amazon-im-visier-das-eis-unter-den-fuessen-der-giganten-beginnt-zu-schmelzen/

Netzneutralität: Trump erklärt Internetriesen wie Facebook und Google den Krieg

Was viele nicht wissen ist, dass Obamas Net Neutrality Act (2015) direkt auf George Soros Mist wuchs. Er finanzierte den sozialistischen Think Tank (Denkfabrik) namens Freepress im Jahre 2002 mit sage und schreibe 196 Mio USD. Die „Netzneutralität“ ist ein klassisches neoliberales Mogelpaket, dessen Ziel es ist mit irreführender Benennung die Menschen hinters Licht zu füheren.

Die „Netzneutralität“ ist das Bindeglied zwischen DARPA (US-Verteidigungsbehörde) und den IT-Riesen. Es öffnete DARPA die Tore um im Internet Zensur zu betreiben. Die massive Zunahme von blockierten, gesperrten, verdrängten und gelöschten Beiträgen ist auf dieses Trojanische Pferd zurückzuführen, dessen Entwicklung vom Philanthropen George Soros höchstpersönlich finanziert wurde.

Wenn man bedenkt, dass sich Facebook, Google und Konsorten massiv gegen Trump verschwörten, ist es wenig überraschend, dass er bereits in seinem ersten Amtsjahr zurückschlägt.

Im offiziellen Fact Sheet der FCC (Kommunikationsbehörde) steht bereits auf der ersten Seite sehr deutlich, dass mit der Abschaffung des Net Neutrality Acts, neu die Transparenzstandards angehoben werden. Ajit Pai, der neue Vorsitzende der FCC verkündete zu Beginn dieser Woche mit recht, dass Social Media in Bezug auf Zensur ein Transparenzproblem habe. Kein Wunder, dass sich Google und Facebook gegen diesen neuen Geniestreich der Trump-Administration wehren.

Abschliessend möchte ich noch darauf hinweisen, dass auch Legitim.ch aus erster Hand über Zensurmassnahmen und Transparenzmangel berichten kann:

– Ich kriege seit über einem Monat keinen Newsletter mehr raus.

– Die Ladezeit meiner Seite wird künstlich gedrosselt.

– FB blockiert immer wieder meine Aktivität in FB-Gruppen und beim Teilen kommt oft das Bild und manchmal sogar die Überschrift nicht mit.

– Die Reichweite auf FB ist nur dank engagierten Leser/innen einigermassen akzeptabel.

– Youtube hat meine beiden Kanäle kommentarlos gelöscht.

Dagegen kannst du nichts tun. Die haben nicht einmal eine Hotline, wo du deinen Frust abreagieren kannst. Ich denke, dass Trump, wohl nichtzuletzt weil er selbst betroffen ist, die Situation richtig einschätzt.

 

Quelle: https://www.legitim.ch/single-post/2017/12/15/Netzneutralität-Trump-erklärt-Internetriesen-wie-Facebook-und-Google-den-Krieg

„Lösung“ des Nahostkonflikts auf Google-Art: IT-Riese eliminiert ‚Palästina‘ aus Kartenservice

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Google hat Palästina von seiner Kartenansicht Google Maps gelöscht und es mit Israel ersetzt. Für diesen Schritt erntet der Konzern nun heftige Kritik aus aller Welt. Der Journalistenverband Palästinas wirft Google vor, sich mit Israel verbündet zu haben, um Geschichte und Geographie zu verfälschen. Die Entscheidung von Google widerspreche internationalen Normen und Abkommen.

Der Journalistenverband Palästinas veröffentlichte eine Mitteilung, in der er den von Google getroffenen Beschluss energisch verurteilte. Die Rede sei von einem israelischen Komplott mit dem Ziel, Geschichte und Geographe zu verfälschen.

„Das israelische Regime versucht, seinen Namen einem Staat zu geben, der für künftige Generationen als legitim gelten soll, und damit den Namen Palästinas für immer zu löschen“, hieß es in der Stellungnahme.

Die palästinensischen Journalisten wiesen darauf hin, dass die Entscheidung von Google das Recht des palästinensisches Volkes auf sein Heimatland verletze, und dass es ein fruchtloser Versuch sei, das Gedächtnis der Palästinenser und Araber sowie der ganzen Welt zu manipulieren.

Außerdem rief die palästinensische Organisation den IT-Riesen auf, die jüngsten Veränderungen in seinem Kartenservice rückgängig zu machen, da sie gegen alle internationalen Normen und Abkommen verstoßen würden.

Weltweite Kritik

Die Entscheidung Googles gegenüber Palästina schlug in sozialen Netzwerken hohe Wellen. Die palästinensischen Twitter- und Facebook-Nutzer forderten mit Hilfe eines Hashtags, den US-Konzern mit Sanktionen zu belegen. Die meisten von ihnen meinten auch, dass man weder Karten noch weitere Belege brauche, um die arabische Identität der palästinensischen Gebiete zu beweisen.

weiterlesen : https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/39878-google-radiert-palastina-von-weltkarte/

Der Kreditkarten-Anbieter MasterCard ist über Russlands Pläne zur Schaffung eines nationalen Zahlungs-Systems besorgt. Eine konkurrierende russische Kreditkarte wäre ein ernsthaftes Problem, so der US-Konzern.

 

putin sanktionen

Der US-Kreditkarten-Anbieter MasterCard ist über die Pläne Russlands zur Schaffung eines eigenen nationalen Zahlungssystems besorgt.

Eine konkurrierende Karte könne für die Mastercard-Aktivitäten in Russland zum ernsthaften Problem werden, warnte das Unternehmen am Donnerstag bei Vorlage seiner Quartalszahlen. Die Einnahmen in Russland stellten aber nur zwei Prozent des Mastercard-Gesamtumsatzes dar. Die von den USA gegen Russland verhängten Sanktionen hätten sich im ersten Quartal nicht bemerkbar gemacht.

Russlands Präsident Wladimir Putin hatte Ende März die Gründung einer eigenen Gesellschaft für Kreditkarten angekündigt (mehr hier). Die USA hatten zuvor in der Ukraine-Krise Sanktionen gegen die Rossija-Bank verhängt. Sie ist die Hausbank enger Verbündeter Putins.

Dank der Konsumlaune seiner Kunden verdiente Mastercard im ersten Quartal deutlich mehr. Der Gewinn kletterte um 14 Prozent auf 870 Millionen Dollar, wie der zweitgrößte Kreditkarten-Anbieter nach Visa mitteilte. Das Transaktionsvolumen erhöhte sich um zehn Prozent.

Visa hatte zuletzt betont, die Sanktionen gegen Russen gingen zulasten des Transaktions-Volumens und das Umsatzwachstum werde sich deswegen im laufenden Quartal weiter verlangsamen. Visa und MasterCard haben wegen der politischen Krise ihre Allianz mit zwei russischen Banken eingestellt.

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/05/02/mastercard-der-erste-us-konzern-fuerchtet-russischen-konter/

Googles fliegendes Auge

Googles fliegendes Auge
Drohne der US-Armee / Bild: Bobbi Zapka

 

 

Dieser Bund wurde eher dezent verkündet: Der Datenriese Google hält Hochzeit mit dem Drohnenhersteller Titan Aerospace. Rein geschäftlich betrachtet die Übernahme einer kleinen Flugzeugwerkstatt aus dem abgelegenen Albuquerque (Neu-Mexiko). Doch für Google die Tür zur totalen Kontrolle des globalen Internets, ungestört jeder nationalen Souveränität über Netze und Datenströme. Und Google ist in diesem Rennen nicht allein. Konkurrent Facebook hatte seinen Hunger bereits Ende März mit dem britischen Drohnenbauer Ascenta gestillt.

Mitgift von Titan Aerospace sind derzeit die solarbetriebenen Drohnenmodelle Solara 50 und 60, deren Flügelspannweite von 50 Metern einem Interkontinentalflugzeug gleich kommt. Dank des Antriebs durch Sonnenenergie können die unbemannten Flugobjekte fünf Jahre am Himmel bleibe, dabei vier Millionen Kilometer zurücklegen und satellitentypische Funktionen übernehmen. “Atmosphärische Satelliten [gemeint sind die Drohnen] könnten dabei helfen, Millionen von Menschen Internetzugang zu geben und andere Probleme zu lösen, unter anderem Katastrophenhilfe und Umweltzerstörung wie das Waldsterben”, verkündete ein Google-Sprecher in knappen Worten den Neuerwerb.

Offiziell gebärdet sich Google auch bei der Titan-Übernahme in gewohnter Manier, als sei das Glück der Menschheit einziges Ziel des Onlinekonzerns. Schon länger bastelt das Unternehmen mit seinem Project Loon an einer Internetversorgung unterentwickelter Regionen mittels fliegender Sender. Bislang setzte Google dabei auf den Einsatz von Heißluftballons, die jedoch als teurer und anfälliger gelten. Mittels einer Drohne ließen sich künftig 16.000 bis 18.000 Quadratkilometer abdecken, wofür sonst etwa 300 Mobilfunkmasten notwendig sind.

Ähnliche Pläne verfolgt der Netzwerkgigant Facebook, der Anfang März offenbar selbst an Titan interessiert war und 60 Millionen Dollar geboten haben soll. Auch Facebook will nach Darstellung seines Chefs Mark Zuckerberg mittels Drohnen Entwicklungsländern mit dem Internet beschenken; eine kostenlose Basisvariante könnte neben Facebook etwa das Lexikon Wikipedia und Wetterdienste umfassen. Erst im vergangenen Februar hatte Zuckerberg seine Vision auf dem Branchentreff Mobile World Congress in Barcelona angepriesen. Für Facebooks Pläne werkelt mittlerweile das sogenannte Connectivity Lab, in dem unter anderem auch die US-Weltraumagentur NASA und Washingtons Sternwartenbetreiber NOAO tätig sind. Ende März 2014 kaufte Zuckerberg für 20 Millionen Dollar schließlich den britischen Drohnenhersteller Ascenta. Dessen Gründer entwickelte nach Medienberichten das Solarflugzeug QinetiQ Zephyr, das 2008 auf dem Yuma Proving Ground, einem Versuchsgelände der US-Luftwaffe, getestet wurde.

In erster Linie verbirgt sich hinter den altruistisch formulierten Plänen von Google und Facebook eine schlichte Geschäftsidee. Die Datenkonzerne planen den Angriff auf die Netzbetreiber, die ihrer Allmacht bislang noch im Wege stehen. Entsprechend zurückhaltend reagierten die großen Telekommunikationsanbieter in Barcelona auf das Zukunftsbild Zuckerbergs; auch Googles Ambitionen dürften sie mit wenig Wohlgefallen zur Kenntnis nehmen. Neben dem kostenlosen Basispaket kündigte der Facebook-Chef auch bereits eine Bezahlvariante seines fliegenden Internets an. Etwa in Afrika mit seinen wirtschaftlichen Wachstumszahlen und einem explodierenden Mobilfunkmarkt ein Wechsel auf die bereits nahe Zukunft.

Hinzu kommt jedoch eine Fähigkeit, die wegen ihrer scheinbaren Banalität zumeist nicht erwähnt wird: Die Drohne kann fliegen – und damit das versorgte Gebiet auch wieder verlassen. Google und Co könnten ganze Staaten nicht nur mit billigsten Internetzugängen versorgen, sondern das Netz mittels Steuerknüppel auch in kürzester Zeit abschalten. Ein Quantensprung der technischen Vorherrschaft: bislang kontrollieren die USA und ihre Konzerne zwar einen Großteils des Datenflusses im Internet, jedoch nicht unmittelbar die Netzinfrastruktur.

Für welche Zwecke Google und Facebook ihre Drohnen letztlich nutzten – ihre Augen und Ohren am Himmel werden dabei ungestört agieren. Mit einer Flughöhe von rund 20.000 Meter bewegen sich die Drohnen oberhalb des kontrollierten Luftraumes, der in den USA, wie auch in Deutschland, bei etwa 18.000 Meter Höhe endet. Oberhalb dessen gibt es zwar einige wenige Regeln, jedoch keine Regulierung. Bislang erreichen neben Militärjets und den außer Dienst befindlichen zivilen Überschallflugzeugen Concorde und TU-144 auch existierende Drohnen derartige Flughöhen Doch dabei gerieten sie während der Start-und Landephasen regelmäßig den Bereich der zivilen Luftaufsichtsbehörden. Da die künftigen Google-Solardrohnen jedoch nicht nachgetankt werden müssen, reduziert sich der Blick der Kontrolleure auf den kurzen Zeitraum des einmaligen Aufstiegs. Leise vernehmbare Diskussionen über eine Ausweitung des kontrollierten Luftraumes werden sich schon bald zum Betätigungsfeld von Lobbyisten der Telekommunikationsbranche entwickeln.

Erahnen ließen sich die künftigen Aufgaben von Titan Aerospace bereits durch eine Personalie im Oktober 2013. Seither besetzt Vern Raburn in Personalunion die Sessel von CEO und Verwaltungsratschef bei dem erst 2012 gegründeten Unternehmen mit rund 20 Mitarbeitern. Vor seinem Engagement beim Drohnenbauer stand er unter anderem beim Anti-Viren-Hersteller Symantec und bei Microsoft unter Vertrag. Sowohl Microsoft in den 1970er Jahren, als auch Titan Aerospace hatten ihren Ursprung übrigens in Albuquerque.

„Auf seiner Internetseite wirbt das Unternehmen, dass die Drohnen eine Internetgeschwindigkeit von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde durch spezielle Kommunikationssysteme gewährleisten können. Das wäre deutlich schneller als die Breitbandnetze in den meisten Industrieländern zur Verfügung stellen“, schreibt das Wall Street Journal Deutschland. Möglicherweise sind derartige Produktdetails nun aber nicht mehr für die Öffentlichkeit bestimmt. Mittlerweile besteht der Onlineauftritt nur noch aus einer im einfachsten Design gehaltenen Bekanntgabe des „Beitritts“ zu Google. Alle anderen Seiten sind nicht mehr aufrufbar.

Wann genau die ersten Google-Dohnen über der Menschheit kreisen, ist unklar. Noch befinde man sich in der Entwicklung, so der Konzern-Sprecher. “Wir stehen (…) noch am Anfang”. Offen ist derzeit etwa die Frage, ob die Batterien auch in den Winterhalbjahren die Nächte durchstehen können. Doch die Serienreife ist absehbar. “Drohnen sind inzwischen verlässlich und günstig. Wir sind jetzt an dem Punkt, an dem der PC 1984 und das Internet Ende der Neunziger war”, sagte der Gründer der Drohnen-Firma 3DRobotics, Chris Anderson, der Süddeutschen Zeitung. Rund 80 Millionen Dollar an Risikokapital flossen im vergangenen Jahr in die Branche. Wahrscheinlich wird Titan nun in die Google-Entwicklungsabteilung X integriert, soll jedoch vorerst in Neu-Mexiko verbleiben. In der neuen Google-Familie könnte Titan Aerospace nach Ansicht des Wall Street Journal mit dem Projekt Makani  kooperieren. Dort wird eine Windturbine entwickelt, die an Flugzeugen Energie gewinnen soll.

gefunden bei: https://www.compact-magazin.com/googles-fliegendes-auge/

Google kauft Drohnen-Hersteller

Google investiert weiter in die Rüstungstechnologie. Mit dem Drohnenhersteller Titan Aerospace will der Internet-Konzern sein Auflärungs-Knowhow stärken.

Der Internetkonzern Google kauft den Solardrohnen-Hersteller Titan Aerospace. Dies teilten beide Unternehmen am Montag mit. Mit dem Kauf will Google seine Pläne vorantreiben, drahtloses Internet auch in abgelegenste Teile der Welt zu bringen. Über den Kaufpreis für das US-Unternehmen, das 20 Mitarbeiter beschäftigt, wurde nichts bekannt. Titan entwickelt solarbetriebene Satelliten. Sie sollen 2015 erstmals kommerziell in Betrieb genommen werden. Die Drohnen fliegen in rund 20 Kilometern Höhe und können dort fünf Jahre bleiben. Ihre Spannweite ist mit 50 Metern etwas kürzer als die einer Boeing 777. Medienberichten zufolge war auch Facebook an Titan interessiert.

Google investiert bereits seit geraumer Zeit gezielt in die Rüstungsindustrie. So hat das Unternehmen erst kürzlich eine Firma gekauft, die Killer-Katzen herstellt (mehr dazu hier).

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/04/15/google-kauft-drohnen-hersteller/

Anmerkung von mir: nachdem Google sich schon die „Freiheit“ herausnahm mit Street-View in die Privatsphäre der Menschen einzugreifen ist das nur noch eine logische Konsequenz … Rüstung – ein lohnendes Geschäft … mit dem Tod