Vorbereitungen für den 3. Weltkrieg ???

Dawid Snowdens Foto.
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Es geht los, der dritte Weltkrieg beginnt jetzt
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15. Februar 2016 (von Niki Vogt)

Seit gestern abend scheint die ganze, explosive Ladung in Syrien hochzugehen.

Die syrische Regierung in Damaskus meldete am gestrigen Sonntagabend schon, daß etwa 100 schwer bewaffnete, türkische Kämpfer in den Norden Syriens eingesickert seien. Die Aktion könnte dem Zweck dienen, den kurdischen Vormarsch in Richtung Norden zu stoppen. Die Kurden sind seit dem Eingreifen der Russen nicht mehr auf verlorenem Posten, wo sie zwischen verdeckten Angriffen der Türken und dem ‚versehentlichen‘ Bombardement der USA zerrieben wurden. Es war nur eine Frage der Zeit, bis diejenigen, in deren Interesse eine rasche Lösung der Situation in Syren nicht lag, zu den Waffen greifen und eine Lösung verhindern würden.
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Die US-Regierung hat am Sonntag den NATO-Staat Türkei mit harschen Worten aufgefordert, die Angriffe auf Nord-Syrien sofort zu beenden. Es sei nicht zulässig, daß die Türkei versuche, sich neue Gebiete einzuverleiben. Es ist allerdings fraglich, ob Washington wirklich noch Herr der Lage im Nahen Osten ist. Die weiteren Geschehnisse lassen daran zweifeln, denn seit heute morgen hat sich die Lage noch weiter enorm verschärft.
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Die Regierung Rußlands hat mittlerweile alle russischen Staatsangehörigen aufgefordert, die Türkei schnellstmöglich zu verlassen. Am Wochenende haben Putin und Obama auf Initiative der USA miteinander telefoniert. „Nach Einschätzung des Kreml hatte das Gespräch einen offenen und sachlichen Charakter“ heißt es in den Medien.
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Die Webseite „Sputniknews“ meldet, daß syrische Regierungstruppen die Rebellen und den IS mit Unterstützung der russischen Luftwaffe von ihrer letzten großen Versorgungsroute nach Aleppo abgeschnitten haben. Sobald die syrische Armee das Gebiet kontrolliert, beherrscht damit die syrische Regierung die gesamte syrisch-türkische Grenze. Das will Erdogan unbedingt vermeiden, es wäre das Aus für seine Pläne in der Region. Erdogan hatt mit dem Abschuß des russischen Kampfjets über syrischem Gebiet vor einigen Wochen zu hoch gepokert. Sein Kalkül, die USA gegen Rußland auf die Seite des NATO-LAndes Türkei zu zwingen, ging nicht auf. Nach anfänglicher Parteinahme für die Türkei zog sich Obama zurück und schlug sich auf die Seite Syriens und Rußlands.
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In den USA hatte nämlich in Bezug auf die Rolle Assads ein Umdenken stattgefunden.
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Die Pläne der Türkei drohen also, sich in Rauch aufzulösen. Daher darf der Abschuß des russischen Kampfjets durchaus als ein Versuch gesehen werden, die USA und die NATO als Verbündete auf die türkische Seite zu zwingen, was mißlang.
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Schon am Samstag zeichnete sich ab, daß die Türkei jetzt militärisch eingreifen wird, um ihre Interessen durchzusetzen. Die Türkei sieht ihre Felle in Syrien rapide davonschwimmen. Russische Luftschläge haben der syrischen Armee ermöglicht, den IS auf breiter Front zu schlagen und zu vertreiben. Der IS wird von der Türkei unterstützt, die ihre eigenen Pläne in Syrien hat und die Konflikte dazu nutzen will, das „Kurdenproblem“ nachhaltig zu „lösen“ und sich den Norden Syriens einzuverleiben. Der Vormarsch der syrischen Armee und insbesondere der Vormarsch der siegreichen, kampferprobten Kurden in Nordsyrien zerschlagen alle Hoffnungen der Türkei. Überdies kooperieren Russen und Amerikaner mit der kurdischen Armee „YPG“. So wurde bisher wirksam verhindert, daß die Türkei nach Syrien einfallen konnte, um die Kurden niederzuschlagen. Ein erster Invasionsversuch der Türkei vor wenigen Wochen in den Irak wurde von Obama sofort unterbunden. Es war eine heftige Demütigung für den türkischen Präsidenten Erdogan, öffentlich von den USA zurückgepfiffen zu werden.
Die Regierung des Irak legte Protest bei den Vereinten Nationen ein und verurteilte das Eindringen der Türkei auf sein Staatsgebiet als aggressiven Akt.
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Der gegenwärtige Stand der Informationen:
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– Rußland ist jetzt auch mit Bodentruppen vor Ort, die US-Armee mit privaten Söldnern war schon länger in Syrien anwesend.
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– Saudi-Arabien hat gegen den Willen der USA zwanzig F-15-Kampfjets in der Türkei stationiert und will zusammen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten ebenfalls Bondentruppen einsetzen.
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– Die Türkei bombardiert die Kurden vor Aleppo und soll bereits mit Bodentruppen auf syrisches Gebiet vorgestoßen sein.
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– Zwei weitere russische Zerstörer wurden von Moskau an die Küste Syriens beordert.
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– Rußland hat zudem mehrere Luftlande- und Lufttransporteinheiten in Alarmbereitschaft versetzt, die bei Bedarf in Syrien eingesetzt werden können.
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– Teheran überlegt, seine Revolutionsgarde nach Syrien zur Unterstützung der syrischen Regierung zu schicken.
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– Der vom Westen unter der Führung der USA entzündete „Bürgerkrieg“ in Syrien ist kein regionaler Konflikt mehr. Es geht nicht nur um die Zukunft Syriens und des gesamten Nahen Ostens. Es geht jetzt um die Zukunft der Welt.
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– 1.600 britische Soldaten sind auf dem Weg nach Jordanien, um dort eine „Übung“ abzuhalten: Eine Invasion, wie sie bei „Desert Storm“ durchgeführt wurde.
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Die als Shamal Storm bezeichnete Übung könnte, laut im Telegraph zitierter Quellen, eine „Trockenübung“ sein, wenn es einmal notwendig sein sollte große britische bewaffnete Einheiten nach Osteuropa zu verlegen, falls es zu einer Konfrontation zwischen Russland und der NATO kommt. Die englische Berichterstattung zeigt sich ob dieser Truppenverlegung verwundert, da in den letzten Jahren massive Einsparungen beim Militärbudget vorgenommen wurden und das britische Militär solche Manöver eigentlich nicht mehr durchführen kann. Es stellt sich daher die Frage, ob die „Finanzierung“ nicht durch die Golfmonarchien erfolgt. Und die, ob diese 1.600 Mann nicht als „Trainer, anleitende Offiziere usw.“ für die von Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten geplanten Bodentruppen in Syrien dienen.
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Wir können gerade beobachten, wie ein „Zweifrontenkrieg“ gegen Rußland aufgebaut wird.
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Das Ganze begleitet von aus den USA und Großbritannien gesteuerten Terror-Anschlägen des IS überall in Europa – um die Völker Europas in Wut und Verzweiflung zu treiben, und kriegsbereit zu schießen. Auch die Flüchtlingskrise ist diesen Aufruhr-, Umsturz-, und Kriegsplänen sehr nützlich. Ein wirtschaftlich-finanzieller US- und Weltkollaps steht unmittelbar bevor. Immer, wenn es soweit war, wurde zu dem Mittel eines richtig großen Krieges gegriffen. Das schüttelt alles durch, dezimiert die Bevölkerungen, danach sind alle glücklich, daß das Sterben endlich aufhört und zu fast allem bereit. Und am Wiederaufbau hofft die USA – wie immer – kräftig zu verdienen.
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Auf der Münchener Sicherheitskonferenz ist bereits von amerikanischer Seite (John Kerry) von einer „wiederholte Aggression Russlands“ gesprochen worden, was man nur als grandiose Tatsachenverdehung oder akutes Alzheimer Kerrys bewerten kann. Es zeigt aber deutlich die Richtung, in die sich die ganze Situation in Syrien und der Welt bewegt.
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Wir sollten darauf gefaßt sein, daß der Hölleneintopf, der da angerührt wird, in absehbarer Zeit als Dritter Weltkrieg überkocht.

Quelle: https://www.facebook.com/dawid.snowden.deutschland/photos/a.1732767670286394.1073741828.1732674943629000/1744407365789091/?type=3&theater

Vorbereitungen für den Notfall: Russlands Angst um Asads Lebensader

Von einer russischen Intervention in Syrien zu sprechen, ist verfrüht. Aber Moskau scheint seine militärische Präsenz zu stärken, um im Notfall die wichtigen Häfen von Tartus und Latakia zu schützen.

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„Die Zeit des Mutes und der echten Männer“: Ein von einem russischen Soldaten aufgenommenes Poster in Syrien zeigt Asad und Putin vereint. (Bild: Soziale Netzwerke)

Russische Soldaten und Militärberater in Syrien sind nichts Überraschendes. Moskau betreibt seit 1971 einen Marinestützpunkt am syrischen Mittelmeerhafen Tartus. Zudem hat Russland nie verheimlicht, dass es der syrischen Armee mit Technik und Know-How zur Seite steht. Bilder und Videos im Internet liefern nun aber Hinweise darauf, dass Moskau seine militärische Präsenz in Syrien erheblich ausgeweitet hat.

Die bisher überzeugendste und sehr detaillierte Recherche zu diesem Thema liefert der russische Blogger Ruslan Lewijew. Ähnliche Untersuchungen hatte er bereits früher über den Einsatz russischer Soldaten in der Ostukraine veröffentlicht. Seine Informationen wurden danach von westlichen Journalisten geprüft und haben sich als richtig erwiesen.

Selfies im Internet

Lewijew ist in sozialen Netzwerken auf Einträge von russischen Soldaten und ihren Angehörigen gestossen, die für drei bis acht Monate nach Syrien verlegt worden waren. Die Frau eines solchen Soldaten bestätigte, dass ihr Mann nach Syrien entsandt worden sei, um einen Flughafen oder einen Schiffshafen zu bewachen. «Er sagte, es gehe um einen Kampfeinsatz.»

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Dieses Selfie zeigt den russischen Soldaten Maksim Maschnikow offenbar in Syrien. (Bild: Soziale Netzwerke)

Weitere Fotos von Soldaten und russischen Transportschiffen im Bosporus stützen die Vermutung, dass Moskau bereits mehrere hundert Mann in Syrien stationiert hat. Lewijew weist darauf hin, dass Tartus den russischen Streitkräften früher lediglich dazu diente, um Schiffe zu reparieren oder mit neuen Vorräten zu versorgen. In dem Depot seien bis 2010 lediglich vier russische Armeeangehörige stationiert gewesen.

Panzer mit russischer Kennzeichnung

Von besonderem Interesse ist zudem ein auf Youtube veröffentlichtes Video, das einen russischen Panzer des Typs BTR-82A zeigt. Es ist nicht eindeutig zu herauszuhören, ob die Besatzung des Panzers russisch spricht. Aber offensichtlich handelt es sich dabei nicht um einen Panzer, der aus einer russischen Rüstungsfabrik an die syrische Armee geliefert worden war. Er trägt eine Erkennungsnummer und Tarnfarben, wie sie auch in russischen Armeebeständen zu sehen sind.

Vergangene Wochen sind im Internet zudem Fotos von russischen Drohnen und Kampfjets aufgetaucht. Es wurde behauptet, dass es sich dabei unter anderem um eine moderne Sukhoi-34 handelt. Ein Modell, das bisher nicht von syrischen Piloten geflogen werde. Wenige Tage zuvor publizierte der israelische Journalist Alex Fishman einen Artikel, indem er über eine Aufstockung der russischen Truppen in den kommenden Tagen berichtete. Er stützte sich dabei auf westliche Diplomatenkreise.

Amerikanische Satellitenbilder

Auch die USA wollen aufgrund von Satellitenbildern eine verstärkte militärische Aktivität Russlands in Syrien registriert haben. Grosse russische Transportflugzeuge würden häufiger als üblich Kurs auf Syrien nehmen und Truppen sowie Fahrzeuge dorthin transportieren, zitierte der amerikanische Sender «Fox News» am Mittwoch zwei Vertreter der amerikanischen Regierung. Demnach seien die russischen Militäraktivitäten intensiver als je zuvor in dem seit vier Jahren andauernden Bürgerkrieg. Allerdings hiess es weiter, es gebe keine Hinweise auf eine russische Beteiligung an Kämpfen im Land. Die Amerikaner gehen aber davon aus, dass russische Soldaten in der Nähe der Hafenstadt Latakia derzeit zusätzliche Wohneinheiten errichten, berichtet die deutsche Nachrichtenagentur DPA.

Die USA haben Bulgarien und Griechenland deshalb auch gebeten, ihren Luftraum für russische Militärtransporte zu sperren. «Wir sind tief beunruhigt über Berichte, wonach Russland Soldaten und Luftfahrzeuge nach Syrien gebracht haben könnte», sagte ein Sprecher des Weissen Hauses am Mittwoch. Der Aussenminister John Kerry telefonierte demnach mit seinem russischen Kollegen Sergei Lawrow, um seine Bedenken darüber kundzutun. Demnach soll Kerry vor einer Eskalation der Gewalt im syrischen Bürgerkrieg gewarnt haben, sollten sich die Gerüchte über eine grössere Rolle Russlands bestätigen.

Vorbereitung für den Worst-Case

Inzwischen hat Lawrow zugegeben, dass mit russischen Frachtflügen sowohl militärische Güter als auch Hilfslieferungen nach Syrien gebracht wurden. Bisher hatte Russland öffentlich darauf bestanden, dass die Flüge ausschliesslich humanitären Charakter hätten. Laut einem Bericht der russischen Tageszeitung «Kommersant» schickte Moskau zwei Landungsschiffe, zusätzliche Flugzeuge und eine kleine Zahl Marine-Infanteristen nach Syrien sowie leichte Waffen, Granatwerfer, Schützenpanzer und Militärlastwagen.

Noch liegen allerdings keine harten Beweise vor, dass russische Soldaten in Syrien direkt in Kampfhandlungen verwickelt sind. Allerdings befindet sich die Armee des syrischen Präsidenten Bashar al-Asad im Nordwesten des Landes auf dem Rückzug. Es besteht daher die Gefahr, dass sein Regime die Kontrolle über den lebenswichtigen Hafen in Latakia verliert und letztlich auch Tartus nicht mehr halten kann. Es würde deshalb durchaus Sinn machen, dass Moskau seine Präsenz in Syrien verstärkt, um im Notfall ein solches Worst-Case-Szenario verhindern zu können. Denn dies könnte letztlich auch den Untergang des Asad-Regimes besiegeln. Für den Kreml wäre dies eine herbe Niederlage und würde seinen geopolitischen Einfluss in der Region merklich schmälern.

Quelle: http://www.nzz.ch/international/russlands-angst-um-asads-lebensader-1.18610977

Flüchtlingskrise in Europa: Briten und Franzosen erwägen Militäreinsatz in Syrien

NATO-Länder wollen IS und syrische Armee bekämpfen NATO-Länder wollen IS und syrische Armee bekämpfen
Nach der Eskalation der Flüchtlingskrise erwägen Länder wie Großbritannien und Frankreich eine Beteiligung am US-Militäreinsatz in Syrien. Der britische Finanzminister George Osborne sagte, das Problem müsse an seiner Wurzel angegangen werden. Das seien die Führung um Syriens Präsident Bashar al-Assad sowie die Extremistenmiliz “Islamischer Staat”.

Viele der Flüchtlinge in Europa kommen aus Syrien. Dort tobt seit Jahren ein Bürgerkrieg, der sich durch eine Offensive des IS verschärft hat. Frankreichs Präsident Francois Hollande will sich am Montag zu Berichten äußern, wonach seine Regierung einen Einstieg in den Syrien-Einsatz erwägt.

Britische Luftangriffe

Der britische Premierminister David Cameron will der “Sunday Times” zufolge Anfang Oktober das Parlament bitten, Luftangriffe auf den IS zu billigen. Dies wäre der zweite Anlauf, denn noch vor zwei Jahren hatten die Abgeordneten einen Syrien-Einsatz abgelehnt.

Die USA führen eine Allianz an, die die Islamisten sowohl im Irak als auch in Syrien aus der Luft angreift. Als erstes Land hatte sich Frankreich dem Einsatz im Irak angeschlossen, auch Australien ist dabei. Eine Ausdehnung auf Syrien hatten beide Staaten abgelehnt.

Auch Frankreich denkt über Militäreinsatz nach

Der australische Ministerpräsident Tony Abbott sagte aber am Sonntag, die Krise erfordere nicht nur mehr Engagement für Flüchtlinge, sondern auch ein sicherheitspolitisches Signal in der Region. Die Regierung will binnen einer Woche darüber entscheiden, ob sie sich dem Kampf in Syrien anschließt.

Auch in Frankreich deutet sich ein Politikwechsel an. Präsident Hollande habe darüber mit seinem Verteidigungsstab beraten, berichtete “Le Monde”. Hintergrund seien die syrischen Flüchtlinge, ausbleibende Erfolge im Kampf gegen den IS und die zunehmende Präsenz Russlands in der Region.

Angst vor Russland?

US-Außenminister John Kerry äußerte sich in einem Telefonat mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow besorgt über Berichte, wonach sich Russland in Syrien militärisch stärker engagiere. Sollte Moskau seine Unterstützung für das Regime von Assad massiv ausweiten, könnten noch mehr Unschuldige getötet und Menschen scharenweise in die Flucht getrieben werden, mahnte das US-Außenministerium.

Der “New York Times” zufolge hat Russland ein Vorauskommando entsandt. Außerdem seien auf einem Flugfeld nahe der Hafenstadt Latakia vorgefertigte Unterkünfte für Hunderte Menschen sowie eine mobile Flugkontrollstation eingetroffen. Die Zeitung berief sich dabei auf US-Geheimdienstkreise. Russland habe zudem für den Monat September militärische Überflugrechte beantragt. Womöglich werde der Flugplatz für Luftangriffe zur Unterstützung Assads vorbereitet.

Kein Kommentar aus Moskau

Das russische Außenministerium kommentierte die Berichte zunächst nicht. Die Behörde teilte mit, Lawrow und Kerry hätten auch über eine Stärkung der Vereinten Nationen bei der Suche nach einer Lösung des Syrien-Konflikts gesprochen. Das Telefonat fand demnach auf US-Initiative statt. Aus Washington hieß es, beide Seiten hätten vereinbart, ihre Gespräche gegen Ende des Monats am Rande der UNO-Vollversammlung in New York fortzusetzen.

Der Sprecher des US-Außenministeriums, John Kirby, ergänzte, die Berichte stellten infrage, inwieweit sich Russland wirklich einer friedlichen Lösung in Syrien verpflichtet fühle. “Wir beobachten ihre Handlungen sehr sorgfältig.”

Der syrische Präsident versucht seit 2011, einen Aufstand gegen seine Herrschaft niederzuschlagen. Russland ist einer seiner wichtigsten internationalen Unterstützer. Unterdessen halten die Kämpfe unvermindert an. Die in London ansässige “Beobachtungsstelle für Menschenrechte” erklärte, bei Zusammenstößen zwischen dem IS und rivalisierenden Rebellen nahe der türkischen Grenze seien Dutzende Menschen getötet worden. Insgesamt kamen in dem Konflikt nach UNO-Angaben mehr als 250.000 Menschen ums Leben. (red/APA)

Quelle: http://www.vol.at/fluechtlingskrise-in-europa-briten-und-franzosen-erwaegen-militaereinsatz-in-syrien/apa-1425253180

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