Russlands KP-Chef: Kiew sabotiert Ermittlung zum Boeing-Absturz – „Provokation im Stil von 11/9“

Malaysische Boeing über Ukraine abgestürzt

Malaysische Boeing über Ukraine abgestürzt

12:37 21/07/2014
MOSKAU, 21. Juli (RIA Novosti).

Die Kiewer Behörden sabotieren nach Ansicht von Russlands KP-Chef Gennadi Sjuganow mit allen Mitteln die Ermittlung zum Boeing-Absturz in der Ukraine, um die Spuren zu verwischen.

„Wir sind der Ansicht, dass die offiziellen Behörden in Kiew diese Ermittlung mit allen Mitteln sabotieren und behindern“, sagte er am Montag vor Journalisten. „Es ist schon mehrere Tage her, die internationale Kommission hat aber die Ermittlung noch gar nicht aufgenommen.“

Beim Absturz des Flugzeugs handle es sich, so Sjuganow, „um eine gut geplante klassische Provokation im Stil vom 11. September, wo die Twin Towers von den Amerikanern selbst zerstört wurden“.  Man wolle damit „die Situation erschweren, Russland vom europäischen Markt verdrängen, diese Märkte an sich reißen, Feindschaft zwischen Russen und Ukrainern stiften, um in der Perspektive unsere Mineralrohstoffquellen maximal aussaugen zu können.“

Die Kiewer Behörden werfen der Volkswehr vor, die Maschine abgeschossen zu haben. Die Volkswehr behauptet, sie verfüge über keine Raketen, die Flugziele in 10 000 Meter Höhe zerstören könnten.

© RIA Novosti.

 

Die ukrainische Regierung hatte Vertreter der Behörden Malaysias und der Niederlande, der EU-Kommission, der Gesellschaft Boeing sowie internationaler Zivilluftfahrt-Organisationen eingeladen, an den Ermittlungen teilzunehmen.

Interpol und Europol sollen ebenfalls ihre Mitarbeiter zum Absturzort entsenden.

Abgeschossene Boeing: Nur Tatsachen

Thema: Malaysische Boeing über Ukraine abgestürzt

„Nesawissimaja Gaseta“

14:34 21/07/2014
MOSKAU, 21. Juli (RIA Novosti).

Die Weltgemeinschaft steht am Rande einer politischen Eskalation, wie sie es seit Jahren nicht mehr gegeben hat, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Montag.

Das abgeschossene Passagierflugzeug der Malaysia Airlines ist das Vorspiel eines neuen Kalten Krieges. Laut Informationen wurde die Boeing in einer Höhe von mehr als 10.000 Meter abgeschossen. Flugabwehrsysteme Buk-M1-2 sind dazu in der Lage oder Kampfjets des Typs Sukhoi, die die Boeing an diesem Tag begleitet hatten. Einige Experten schließen sogar einen Terroranschlag an Bord des Passagierflugzeugs nicht aus.

Im Konfliktgebiet gibt es sowohl auf russischer als auch auf ukrainischer Seite Buk-Systeme. Doch ihr Aktionsradius beläuft sich auf weniger als 50 Kilometer. Die abgeschossene Boeing stürzte 50 Kilometer vor der russisch-ukrainischen Grenze auf ukrainischem Territorium ab. Deswegen ist ein Abschuss aus Russland ausgeschlossen.

Welche Fakten gibt es, dass die Boeing von ukrainischen Flugabwehrsystemen abgeschossen worden sein könnte? Kiew leugnet die Stationierung von Buk-Systemen an der Grenze zu Russland nicht. Es ist klar, dass sie sich dort nicht zur Abwehr von Luftangriffen der Aufständischen befinden, weil diese keine Flugzeuge haben. Anscheinend dienen sie dazu, die Luftaufklärung aus Russland abzuwehren. Es ist nicht auszuschließen, dass die Boeing mit einem Aufklärungsflugzeug der russischen Luftstreitkräfte verwechselt wurde.

© RIA Novosti.

 

Inwieweit ist es möglich, dass die Buk-Systeme von den Separatisten eingesetzt wurden? Einerseits gibt es Angaben, dass einige Buk-Anlagen von Aufständischen der Volksrepubliken Lugansk und Donezk erbeutet wurden. Andererseits teilte der Generalstaatsanwalt der Ukraine, Witali Jarjoma, mit, dass die Separatisten nicht im Besitz solcher Flugabwehrsysteme sind.

Geht man von der Behauptung der ukrainischen Seite aus, dass die Boeing von den Aufständischen abgeschossen wurde, muss sich das Flugabwehrsystem bereits im Kampfgebiet befunden haben. Deswegen kann es sich nur um ein russisches System mit russischen Spezialisten handeln, weil nur hochqualifiziertes Personal die Buk-Systeme bedienen kann. Das russische Verteidigungsministerium teilte jedoch mit, dass weder Buk-Systeme noch andere Waffen der russischen Streitkräfte die Grenze zur Ukraine überquert haben.

Die meisten Experten sind davon überzeugt, dass das Zivilflugzeug nicht absichtlich abgeschossen wurde. Anscheinend war dieser Angriff nicht mit den Entscheidungsträgern  abgestimmt worden. Eine Unterstützung von Mördern von Zivilisten ist sicherlich nicht gut für das Ansehen in der internationalen Gemeinschaft.

Original bei: http://de.ria.ru/zeitungen/20140721/269065965.html

Kalifornien: Russische Bomber dringen in US-Luftraum ein

Vier russische Bomber sind an der amerikanischen Westküste in die Luftraum-Überwachungszone eingedrungen. Die US-Luftwaffe zwang sie zur Umkehr. Ein US-Abgeordneter zeigt sich erbost und sagt: Man hätte die russischen Bomber auch abschießen können. Es ist unklar, ob es sich um einen Irrtum oder eine Provokation der Russen gehandelt hat.

Russische Langstreckenbomber vom Typ Tu-95 Bear H, hier eskortiert von einer Typhoon der RAF, sind in den amerikanischen Luftraum eingedrungen. (Foto: RAF)

Zahlreiche US-Senatoren sehen im russischen Präsidenten einen „säbelrasselnden Macho“ mit wenig Substanz. (Foto: dpa)

An der amerikanischen Westküste ist es am Montag zu einer Provokation gekommen. Vier russische Langstreckenbomber des Typs Tu-95 Bear H drangen bei Kalifornien in die Luftraum-Überwachungszone der USA ein.

Als Reaktion versuchten zwei F-22 Kampfjets der US-Luftwaffe, die Bomber abzufangen. Daraufhin zogen die russischen Bomber wieder ab. Das bestätigte der NORAD-Sprecher Jeff Davis der Zeitung Washington Free Beacon.

Der Zwischenfall sorgte auch für Aufruhr im US-Repräsentantenhaus. „Das ist eine Provokation und völlig unnötig. Doch es passt in das Bild des machohaften Säbelrasselns [von Putin]“, zitiert UPI den US-Abgeordneten Mike Conaway. Es wäre ein Kinderspiel für die US-Luftwaffe gewesen, einen der Bear H-Bomber abzuschießen.

Bis zum Jahr 1988 beobachteten die Nato-Staaten, dass die Bear H-Bomber insbesondere bei der Simulation eines Angriffs auf die USA eingesetzt wurden, berichtet das amerikanische Militärportal Global Security.

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/06/14/kalifornien-russische-bomber-dringen-in-us-luftraum-ein/

 Anmerkung von mir: Nun auch die Ami´s sollten nun wissen daß sie nicht die Einzigen sind die eine funktionierende Bomberflotte haben.
Zumal die Russen nicht die Neuesten zeigen werden. Ob Provokation oder nicht, in dieser Beziehung sage ich gleiches Recht für Alle.

Die Kriegspläne der Nato ab September: schon jetzt online!

Kampfpanzer Leopard 2 A5 der Deutschen Bundeswehr. Bild: Wikimedia / Bundeswehr-Fotos CC-BY 2.0

Auf meinem Facebookaccount trudeln gerade Filme und Fotos herein. Quelle? Unbekannt. Rechte auch. Kann sie deshalb  nicht veröffentlichen – aber beschreiben: 8.5.2014 – Transport deutscher Panzer Richtung Osten bei Tschechien, Brno. Erkennbar: Panzertransporter mit Leopard 2-Panzer. Vom gleichen Tag: Panzertransporte mit der Bahn, Aufnahmen aus Nürnberg. Erkennbar: mehrere Kampfpanzer, Panzerhaubitzen und Versorgungspanzer für Artilleriemunition. Ein weiteres Video zeigt Panzertransporte am Wiener Handelskai – ebenfalls Richtung Osten. Diese Meldung, die im Internet für viel Aufregung sorgte, ist eine Falschmeldung – die Panzer fahren Richtung Deutschland (siehe Freitag).

Erinnert daran, dass die Wahrheit immer das erste Opfer des Krieges ist – und man deshalb besser vorher genau hinschaut.

Wir brauchen allerdings keine unklaren Aufnahmen rollender Panzer, um die Kriegspläne der Nato erkennen zu können. Es reicht die normale Lektüre von Leitmedien – und die Informationen, die nebenher transportiert werden. Kein Grund hysterisch zu werden, jetzt jeden Panzertransporter im Internet zu beobachten: die Nato hat sich schon längst entschieden, eine lang andauernde Konfrontation mit Russland zu beginnen – auch militärisch.

Angela Merkel hatte das versprochen und eine Solidaritätsadresse beim britischen Oberhaus hinterlassen. Am 27. 2.2014 erklärte sie dem britischen Parlament um 13.49 Uhr, siehe Spiegel:

Deutliche Worte von der Bundeskanzlerin: Europa stehe der Ukraine bei, “wenn es darum geht, Recht und Freiheit zu schützen”, sagte Angela Merkel am Donnerstag in einer Rede in London.

Um 13,56 Uhr  fällt das Wort Krieg:

In ihrer Rede vor dem britischen Parlament sagte Merkel mit Blick auf die Ereignisse in Russland und der Ukraine, 100 Jahre nach dem Ersten und 75 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg sei ein Krieg mitten in Europa nicht mehr denkbar.

Wie Frau Merkel (oder ihre Redenschreiber) sicherlich wissen, nimmt das Unterbewusstsein das Wort “nicht” nicht wahr. Selbst aber wenn das eine Legende ist – auch für den Verstand steckt hier eine Botschaft: denken könnten wir uns den Krieg nicht … aber “passieren” könnte er trotzdem. Wäre er wirklich undenkbar – es wäre müßig, das Thema während einer Krise überhaupt anzusprechen.

Die Botschaft zwischen den Zeilen ist deutlich: geht es gegen Russland, ist Deutschland mit dabei!

Dieser Auslegung muss man nun nicht folgen – doch die folgenden Ereignisse bestätigen sie. Zwei Monate später sind deutsche Soldaten in der Ukraine unterwegs. Ihr Mission erläutert Oberst Schneider im Bayrischen Rundfunk:

Er “schaut auf reguläre Kräfte” “in welchen Zustand sie sind, was sie leisten können”, ob sie “offensiv oder defensiv ausgerichtet” sind, sein Trupp  “geht in die Einheiten,” eruiert “Selbstbewusstein” und “Schlagkraft” der Truppen und beantwortet vor allem die Frage:

“Wie dieser Beitrag im politischen großen Bild eingesetzt werden kann”

Hierzu beantwortet er Fragen zum “Ausbildungsstand”, zur “Identifikation mit dem Land” kurzum zur

“Bereitschaft, für das Land in den Einsatz zu gehen”

Das diese Überprüfung der Einsatzbereitschaft der ukrainischen Armee Teil einer militärischen Planung ist, wird ebenfalls bestätigt. Auf die Frage, warum die Bundeswehr in der Ukraine überhaupt unterwegs ist, will er nicht so richtig antworten:

Die Entstehungsgeschichte und den entscheidenden Punkt an welcher Stelle man das in die Hände der Bundeswehr gegeben hat den kann ich jetzt so schnell nicht herzitieren. Es ist aber so das wir alles sehr eng mit unserem Auswärtigen Amt koordninieren, und dann lernen wir voneinander, wie Diplomatie und militärische Planung gut zusammenlaufen können.

Muss man noch die Frage stellen, warum ein deutscher Oberst auf einer bilateralen Militärmission ohne Uniform durch die Ukraine reist und welche militärischen Planungen der dort vornimmt – neben der Überprüfung der Einsatzbereitschaft der ukrainischen Armee? Ist ein Krieg undenkbar – ist es völlig uninteressant, in welchen Dimensionen man in seinen Planungen auf die Truppen der ukrainischen Armee zurückgreifen kann.

Aber offensichtlich ist er gar nicht undenkbar. Offensichtlich laufen die Planungen zu diesem Krieg ganz offen vor unsern Augen ab.

Wir wissen auch genau, ab wann er gestartet wird und wie lange er dauert. “Diplomatische Kreise” haben das dem Spiegel erläutert – und er hat es am 6.4.2014 veröffentlicht:

Hintergrund ist die Nato-interne Debatte um eine strategische Neuausrichtung des Bündnisses, die sich an einer anhaltenden, auch militärischen Konfrontation der Nato mit Russland orientieren soll. Sie wird, so verlautet es aus diplomatischen Kreisen, anders als bislang geplant im Zentrum des Nato-Gipfels der Staats- und Regierungschefs im September stehen.

Es ist völlig egal, ob Putin Frieden will oder nicht. Es ist völlig egal, ob es jetzt zum Krieg um die Ukraine kommt, oder nicht. Es ist völlig egal, ob jetzt Panzer durch Deutschland, die Tschechei und Österreich rollen oder nicht: im September setzt sich die Nato zusammen und wird ihre Strategie neu ausrichten. Diese Strategie wird sich an einer anhaltenden, auch militärischen Konfrontation mit Russland orientieren, was im Prinzip schon jetzt eine Kriegserklärung der Nato an Russland darstellt.

Ganz offiziell – in aller Öffentlichkeit.

Da macht es auch Sinn, dass der Bundeswehroberst durch die Ukraine reist und die Einsatzbereitschaft der Armee begutachtet: im September brauchen die Strategen eine konkrete Aussage, wie viele Fähnchen die Stabschefs der Nato für ukrainische Verbände auf den Kartentisch stellen können. Militärische Planung benötigt halt Kampfkraftanalyse der Verbündeten – sonst droht nachher ein neues Stalingrad.

Am Ende des Interviews mit dem bayrischen Rundfunk wird Oberst Schneider gefragt, ob er glaubt, dass es zu militärischen Auseinandersetzungen kommt. Die Antwort des geschulten “Spezialisten” spricht Bände:

Das könnte ich jetzt so weder mit ja noch mit nein beantworten. Wir überwachen, wir bewerten, immer in kleinem Rahmen, aber ich glaube, ein bewaffneter Konflikt gehört ganz ganz ganz ans Ende von Optionen”.

Ich kann das mal übersetzen: jetzt vielleicht …. aber später ja. Ganz am Ende der Optionen stand schon damals die Möglichkeit eines Krieges der Nato gegen Russland. Ab September wird die strategische Neuausrichtung des Bündnisses dafür sorgen, dass diese Option auch mit Sicherheit Realität wird – nur der Zeitpunkt steht noch nicht fest.

Dass nun die militärische Option gewählt wird, ist reinweg logisch. Putin hatte durch drastische Reduktion der Staatsverschuldung verhindert, dass die Kapitalmärkte ihren Herrschaftsbereich auf Russland ausdehnen. Der ursprüngliche Plan zur Vernichtung der russischen Wirtschaft war gescheitert. Bekannt ist das seit 1992.

Im Herbst 1992 erläuterte mir ein russischer Wirtschaftswissenschaftler “Wir leben in Russland in einer Nachkriegssituation, aber es gibt keinen Wiederaufbau. Der Kommunismus und das Reich des Bösen sind besiegt, aber der kalte Krieg, obwohl offiziell beendet, hat seinen Höhepunkt immer noch nicht erreicht. Den G-7-Staaten geht es darum, das Herz der russischen Wirtschaft, den militärisch-industriellen Komplex und unsere High-Tech-Industrien zu zerschlagen … Das Ziel des IWF-Wirtschaftsprogrammes ist es, uns zu schwächen und die Entwicklung einer rivalisierenden kapitalistischen Macht zu verhindern. (aus: Global Brutal, Michel Chossudovsky, 1.Auflage 2002, Seite 261).

Der Höhepunkt des kalten Krieges wird der Krieg gegen Russland sein – wie seit 1945 geplant. Man wähnt Russland jetzt schwach genug, um den Waffengang wagen zu können. Fals es schiefgeht, lagert in Spitzbergen jetzt schon Saatgut für den Wiederaufbau – siehe Wikipedia:

Erklärtes Ziel der Initiative ist eine möglichst vollständige treuhänderische Aufbewahrung der 21 wichtigsten Nutzpflanzenarten wie Reis, Mais, Weizen, Kartoffeln, Äpfel, Maniok, Wasserbrotwurzel oder Kokosnuss

Jetzt ist also auch das ganz große nukleare Spiel denkbar geworden – und immerhin: in Hiroshima und Nagasaki wohnen ja auch wieder Menschen.