Missbrauch der EU-Bevölkerung! Gesundheitsgefahren spielen keine Rolle!

Ab Oktober gilt in der EU eine neue Zucker-Regelung: Künftig darf die Lebensmittelindustrie auch billige Süßstoffe wie Isoglucose verwenden.

 

 

 

Wie Brüssel die Bürger hintergeht

Von der Öffentlichkeit fast unbemerkt, hat Brüssel den Zuckermarkt und die Süßmittelindustrie neu geregelt. Seit 2017 ist der Industriezucker Isoglukose nun auch in Europa offiziell als Süßungsmittel im Rahmen der TTIP-Verhandlungen zugelassen. Jegliche Beschränkungen für den künstlichen Zucker wurden aufgehoben. Es gibt kaum noch Lebensmittel, in denen nicht Isoglukose enthalten ist: In Eiscreme, Keksen, Säften, Fitnessgetränken, Backwaren, Limonaden, Soßen, Puddings oder Konserven – der künstliche Zucker, auch bekannt als Maissirup oder high fructose syrup soll besonders gesundheitsgefährdend sein.

In der EU war Isoglukose bisher nahezu unbekannt, wurde kaum in Lebensmitteln eingesetzt – im Gegensatz zu den USA, Kanada oder Mexiko, wo der Industriezucker schon lange auf dem Markt ist. Nun wurde das Gift still und heimlich in der EU zugelassen – vielleicht weil in den USA der Verbrauch von Isoglukose drastisch zurückgegangen ist – und zwar aus gesundheitlichen Bedenken.

Denn in den USA weiß man mittlerweile von der giftigen Wirkung dieser Substanz. Seitdem wird vermehrt auf Softdrinks aus Mexico ausgewichen, die herkömmlichen Kristallzucker enthalten. In den USA ist der Verbrauch nämlich schon rapide zurückgegangen, Fabriken mußten bereits schließen.

Nun wird Isoglukose in Europa importiert, um die Nachfrage wieder zu steigern. Die EU erwartet nun einen dreifachen Anstieg des Isoglukose Nachfrage in Europa.

 

http://www.watergate.tv/…/skandal-eu-und-ttip-ueberschwemm…/

#ttipaktionsbündnis

Gefunden bei : http://kraeutermume.wordpress.com/missbrauch-der-eu-bevoelkerung-gesundheitsgefahren-spielen-keine-rolle

Arshan sagt Danke!

Sieg für Kanadas Ureinwohner

150 Jahre langer Territorialstreit

Sieg für Kanadas Ureinwohner

Den Chilcotin wurde mehr als 1700 Quadratkilometer Land als eigenes Territorium zugesprochen.
Den Chilcotin wurde mehr als 1700 Quadratkilometer Land als eigenes Territorium zugesprochen. (Bild: Trevor MacInnis)
Zum ersten Mal hat in Kanada ein indigener Stamm seine Territorialansprüche gerichtlich durchgesetzt. Das Urteil hat wegweisenden Charakter.

Mehr als 150 Jahre lang haben die kanadischen Ureinwohner der Chilcotin für ihre territorialen Ansprüche gekämpft, vergangene Woche ist ihnen nun ein historischer juristischer Sieg gelungen. Der Oberste Gerichtshof in Ottawa hat den Chilcotin am Donnerstag mehr als 1700 Quadratkilometer Land zugesprochen. Es ist das erste Mal in Kanada, dass sich Ureinwohner vor dem höchsten Gerichts des Landes erfolgreich das Recht auf ein eigenes Territorium erkämpft haben. In Kanada sind viele Landfragen der Ureinwohner seit mehr als hundert Jahren ungelöst. Einige Stämme haben Verträge mit der Regierung geschlossen und darin alle Eigentumsfragen geregelt. Sie betrifft das Urteil nicht. Insbesondere in British Columbia aber streiten noch immer viele Völker um ihr Land. Der Sieg der Chilcotin könnte in vielen dieser Fälle jetzt die Indianer begünstigen und ihnen das Recht auf ein eigenes Territorium ermöglichen.

Kriterien für Besitzansprüche

Der Oberhäuptling der Westküstenindianer, Stewart Phillip, sprach von einem Wendepunkt für die indigenen Völker Kanadas und betonte: «Es ist ein sehr emotionaler Tag für uns. Jetzt haben wir endlich eine Grundlage für eine echte Aussöhnung zwischen Weissen und Ureinwohnern.» Die Chilcotin-Ureinwohner selbst sind ein kleines Volk aus dem Westen Kanadas und leben hauptsächlich vom Fischfang, von der Jagd und vom Handel.

Das einstimmig ergangene Urteil hat in Kanada weitreichende Folgen. Die Richter haben nicht nur den Chilcotin die Kontrolle über einen Grossteil ihres traditionellen Territoriums zugesprochen. Sie haben auch erstmals Kriterien festgelegt für die Gültigkeit von Territorialansprüchen. Dazu müssen die Ureinwohner unter anderem aufzeigen, dass sie die betroffene Region historisch bewohnt haben. Die ununterbrochene Besiedlung muss aber, anders als in der bisherigen Rechtsprechung, nicht mehr nachgewiesen werden. Viele Ureinwohner pflegten wie die Chilcotin einen nomadischen oder halbnomadischen Lebensstil und konnten einen solchen Nachweis folglich kaum erbringen. Regierung und Wirtschaft müssen künftig auch darlegen, dass die Projekte einem dringenden und substanziellen nationalen Interesse dienen; oder sie müssen die ausdrückliche Zustimmung der Ureinwohner einholen und Konzessionszahlungen veranlassen.

Für die Ureinwohner ist das ein grosser Fortschritt. Zwar musste ihre Meinung schon früher theoretisch eingeholt werden, in der Praxis aber wurden sie häufig übergangen oder mit geringfügigen Entschädigungen abgespeist.

Gefährdetes Pipelineprojekt

Das Urteil betrifft auch das derzeit wohl umstrittenste Energieprojekt Kanadas. Vor wenigen Tagen hatte die Regierung unter Auflagen die Northern Gateway Pipeline genehmigt, die in weiten Teilen über Land führen soll, das die Indianer beanspruchen. Die Röhre soll einmal 525 000 Barrel Schweröl am Tag von den Ölsandgebieten an die Pazifikküste führen. Viele Indianerstämme entlang der Route haben sich aus Furcht vor einer Ölpest gegen den Bau ausgesprochen. Das Urteil aus Ottawa dürfte ihre Chancen deutlich verbessern, die Pipeline vor Gericht zu stoppen – oder zumindest den Baubeginn um viele Jahre hinauszuzögern und das Projekt so unrentabel zu machen.

Anmerkung von mir: Endlich ist ein Streit beendet und die Nativen haben wieder das Land ihrer Ahnen zurück erhalten, waren es doch weiße Siedler, die es ihnen unter Gewalt
raubten statt mit ihnen im friedlichen Miteinander zu leben.

 

gefunden bei: http://www.nzz.ch/international/sieg-fuer-kanadas-ureinwohner-1.18333092