Aufgepasst: Gesättigte Fette nicht für Arteriosklerose verantwortlich

Weit verbreitet ist die Ansicht, dass gesättigte Fette wie Butter oder Kokosöl zu Ablagerungen an den Blutgefässwänden führen, die Blutgefässe auf diese Weise langsam aber sicher verstopfen und so zu Herzinfarkt und Schlaganfall führen könnten. In einem Artikel im Fachmagazin British Journal of Sports Medicine schreiben drei Kardiologen jedoch, dass diese Sicht der Dinge schlicht falsch sei, denn gesättigte Fette seien eben nicht die Schuldigen dafür, dass es zu einer Arteriosklerose komme. Verstopfte Blutgefässe hätten hingegen eine ganz andere Ursache.

Gesättigte Fette und die Herzgesundheit

Erst im Juni 2017 zog wieder einmal eine Warnung vor gesättigten Fetten durch die Medienwelt. Grund dafür war eine Übersichtsarbeit der American Heart Association, die im Fachmagazin Circulation veröffentlicht wurde (Dietary Fats and Cardiovascular Disease). Wir sind darauf schon hier eingegangen (Kokosöl bessert Darmentzündungen, Abschnitt „Kokosöl in den Schlagzeilen des Mainstreams“).

In den Schlagzeilen hiess es, Kokosöl sei schlecht fürs Herz oder generell ungesund und schädlich. In Circulation jedoch war dies so nicht zu lesen. Im Gegenteil. Dort stand lediglich, dass Kokosöl im Vergleich zu mehrfach ungesättigten Fetten den Cholesterinspiegel heben könne und man deshalb von Kokosöl abrate. Es wurde ferner ausdrücklich gesagt, dass man nicht wisse, wie sich das Kokosöl auf das Herz-Kreislauf-Risiko auswirke, da keinerlei klinische Studien dazu vorliegen.

Stattdessen wurden insbesondere zwei Untersuchungen erwähnt. Eine stammte aus dem Jahr 1995 und wurde mit sage und schreibe 28 Personen durchgeführt. Würden wir eine solche Studie als Beleg für dies oder jenes anführen, würde es heissen, eine derart alte Studie mit derart wenigen Teilnehmern sei nicht repräsentativ.

Die zweite Studie ist jene aus 2016, die wir bereits in o. g. Text (Kokosöl bessert Darmentzündungen) als Hinweis für die Unbedenklichkeit des Kokosöls genannt hatten. Denn darin steht, dass Bevölkerungsgruppen aus den Herkunftsländern der Kokosnuss schon immer reichlich Kokosprodukte verzehrt hatten, ohne dass man dort je negative Auswirkungen auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit beobachtet hätte. Das Problem sei nämlich nicht die Kokosnuss an sich, sondern die übrige Ernährung – und diese sei bei Naturvölkern, die u. a. viele Kokosnüsse essen, eben ganz anders als bei Menschen in der westlichen Welt.

Gesättigte Fette sind als Bestandteil einer gesunden Ernährung kein Problem

Mit anderen Worten: Kokosnussprodukte und Kokosöl sind vollkommen unschädlich, wenn man insgesamt gesund isst. Bei jenen Menschen jedoch, die der typisch westlichen Ernährung frönen, also viele Back-und Teigwaren, viele Milchprodukte und viel Fleisch konsumieren sowie Fertigprodukte, Süssigkeiten und Fastfood lieben, kann zusätzlich verzehrtes Kokosöl durchaus negative Auswirkungen haben.

Diese Zusammenhänge erwähnte die American Heart Association natürlich nicht, sondern biss sich – wie üblich – am Cholesterinspiegel fest. Dieser werde vom Kokosöl genauso wie von Butter, Rinderfett und Palmfett deutlich erhöht. Ob Kokosöl aber (oder ein anderes dieser Fette) im Rahmen einer gesunden Ernährung auch zu einer Zunahme an Herz-Kreislauf-Problemen führen würde, weiss man nicht – und zwar deshalb nicht, weil dieser Aspekt noch nie untersucht wurde.

Kardiologen sagen: Gesättigte Fette verstopfen die Arterien NICHT

Gleichzeitig gibt es Experten, die ganz anderer Meinung sind – wie ein Artikel zeigt, der kurz zuvor am 1. April 2017 im British Journal of Sports Medicine erschienen war. Bei den Autoren handelte es sich um die drei Kardiologen Dr. Aseem Malhotra vom Lister Hospital in Stevenage (UK), Prof. Rita Redberg von der University of California-San Francisco School of Medicine (u. a. Chefredakteurin bei JAMA Internal Medicine) und Dr. Pascal Meier, Herzchirurg am Universitätsklinikum in Genf und Chefredakteur des Fachjournals BMJ Open Heart.

Das Spezialistenteam ist der Ansicht, dass gesättigte Fette nicht zu einer Verstopfung der Arterien führen. Die Kardiologen zitieren dazu Reviews (Übersichtsarbeiten), die keinen Zusammenhang zwischen dem Verzehr gesättigter Fette und einem höheren Risiko für Herzkrankheiten zeigen.

Bevölkerung sollte endlich über wirksame Massnahmen aufgeklärt werden

Es ist an der Zeit, die Bevölkerung über tatsächliche Formen der Vorbeugung und Therapie der koronaren Herzkrankheit zu informieren. Denn es nützt nichts, immer nur Blutfettwerte zu messen und vor gesättigten Fetten zu warnen“, sagen die Experten.

Statt sich auf das medikamentöse Senken von Blutfetten zu konzentrieren und Lebensmittel mit gesättigten Fetten zu verbieten, sollten Betroffene vielmehr über die richtige Ernährung, über die Wichtigkeit von Bewegung und ein richtiges Stressmanagement aufgeklärt werden.

Denn gemäss Malhotra, Redberg und Meier nütze nicht einmal die derzeitige medizinische Praxis etwas, die darauf abziele, Blutgefässe frei zu machen – wie auch eine Serie klinischer Studien gezeigt habe. Darin stellte man fest, dass ein Stent, der zur Dehnung eines Blutgefässes eingesetzt wird, das Risiko einer Herzattacke nicht mindern kann.

Maßnahme Nr. 1: Gesunde Ernährung

Jahrzehntelang wurden Patienten in die Irre geführt. Jahrzehnte, in denen man sich auf die Senkung des Cholesterinspiegels und das Verbot fettreicher Lebensmittel konzentriert hatte, als sei dies die Lösung aller Probleme,“ schrieb das Expertenteam.

Diese Desinformation der Bevölkerung rühre von einer selektiven Berichterstattung, vermuten die drei Kardiologen.

Die koronare Herzkrankheit ist die häufigste Herzkrankheit und auch eine der häufigsten Todesursachen in den Industrienationen. Es handle sich um eine Erkrankung, die mit chronisch entzündlichen Prozessen einhergehe und daher sehr gut beispielsweise auf die mediterrane Ernährungsform anspreche. Diese nämlich enthalte entzündungshemmende Komponenten aus z. B. Olivenöl, Gemüse, fettreichem Fisch und Nüssen – so die Wissenschaftler.

Aus Sicht der drei Kardiologen sei der aussagekräftigste Wert für das Herz-Kreislauf-Risiko nicht das LDL-Cholesterin, sondern das Verhältnis zwischen Gesamtcholesterin und HDL-Cholesterin. Eine Umstellung der Ernährung (z. B. das Ersetzen von isolierten Kohlenhydraten (Zucker, Weissmehlprodukte) durch fettreiche Lebensmittel wie Olivenöl und Nüsse) könne diesen Wert ganz signifikant reduzieren.

Maßnahme Nr. 2: Bewegung

Überdies spiele Bewegung eine ganz essentielle Rolle in der Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bewegung kann die Lebenserwartung um bis zu 4,5 Jahren erhöhen. Nur 30 Minuten moderater Aktivität würden dazu pro Tag bereits genügen und machten einen deutlichen Unterschied im Vergleich zum Gesundheitszustand inaktiver Menschen. Regelmässiges zügiges Gehen sei womöglich wirksamer zur Herz-Kreislauf-Prävention als Jogging.

Maßnahme Nr. 3: Stressmanagement

Ein weiterer Risikofaktor für die koronare Herzkrankheit ist Stress, was leider gerne unterschätzt wird, unterstreichen die drei Ärzte. Chronischer Stress versetze den Körper in einen ständigen Zustand höchster Alarmbereitschaft, was chronische Entzündungen entstehen lasse.

Kombiniert man also eine gesunde Ernährung mit regelmässiger Bewegung und Stressreduzierung, dann verbessert das nicht nur die Lebensqualität, sondern reduziert auch die Sterblichkeit aufgrund von Herzerkrankungen und anderen Ursachen.“

Leider gäbe es noch keinen Markt und auch kein Geschäftsmodell, das sich um die Verbreitung dieser äusserst wirksamen, gleichzeitig so einfachen und überdies preiswerten Maßnahmen kümmern würde, schliessen die drei Kardiologen.

Weitere Informationen zur Auswirkung von gesättigten Fetten auf die Gesundheit lesen Sie hier:

Ganzheitliche Massnahmen zur Cholesterinsenkung haben wir hier erklärt: Cholesterin natürlich senken

Lebensmittel und Vitalstoffe, die einer Arteriosklerose vorbeugen, finden Sie hier: Arteriosklerose vorbeugen

Quellen:

Kommentar:

 Danke an Scott.net
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Eigener Kommentar :
Deutsch – richtiges Deutsch, besonders in Schriftsachen, scheinen für die meisten ein echtes Problem darzustellen.
Wo ein langes a, u, o  gesprochen wird, wie z.B. : Maßnahme, Straße, groß oder Gruß schreibt man auch heute noch ein ß und KEIN Doppel s – ss …
desweiteren steht in der deutschen Sprache an einem Satzanfang niemals „Das“ mit Doppel s – ss, sondern mit einem einfachen „s“ . Das und NICHT Dass…
Leute, lernt endlich wieder Deutsch, in Sprache und Schrift, es ist grausam, wie alle wie die Lämmer hinterher laufen…
Ihr begreift und erkennt Eure eigene Sprache nicht mehr….
Kräutermume
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Gefunden bei Kräutermume
Danke an Kräutermume

Giftstoffe in Pflegeprodukten – leider auch in BIO-Produkten – eine kleine Orientierungshilfe

(von Meral) Verehrte Leser,

nach meiner eigenen Recherche von Januar diesen Jahres über Schadstoffe in Pflegeprodukten habe ich alle meine „Pflegeprodukte“ weggeworfen. Alles war ausnahmslos aus dem Bioladen. Es befanden sich Marken wie Logoona und Weleda, Sante etc. darunter. Auch in diesen BIO-Produkten finden sehr schädliche Stoffe.

Gefahrenstoffe_kosmetika
Greenpeace hat im Jahr 2004 eine Studie zum Thema Konservierungsstoffe in Kosmetika gemacht und Bio Produkte komplett als unbedenklich eingestuft. Es gab keine weitere Studie.Webdatenbanken ToxFox und Codecheck wiegen die Verbraucher in falscher Sicherheit.
Darum möchte ich Sie hiermit informieren, daß Sie selbst auch einmal nachsehen können … vor allem, wenn Sie im guten Glauben sich Gutes zu tun bewußt auf die teueren BIO-Marken zurückgreifen, hilft es vielleicht einmal nachzusehen ob in Ihren Kosmetika und Pflegeprodukten das eine oder andere zu finden ist.


Denn auch Label wie natrue.org und BDHI Standards sind zwar schön als Bildchen aufgedruckt und TROTZDEM waren in diesen Produkten Inhaltsstoffe drin die als unbedenklich deklariert werden, jedoch hoch giftig sind.Ab  jetzt können Sie das höchst selbst prüfen, anstatt mir zu glauben.Sie sollten sich einige Begriffe wie Ammonium Lauryl Sulfat (ALS), Iodopropynyl Butylcarbamate, Phtalate, DMDM Hydantoin, Methylisothiazolinone, Parabene, Polyethylenglykol PEG (Tensid), Sodium Lauryl Sulfat oder SLS (auf Deutsch: Natriumlaurylsulfat) oder Sodium Laureth Ether Sulfat oder SLES (auf Deutsch: Natriumlaurylethersulfat) und Ammonium Lauryl Sulfat (ALS) DEA (Diethanolamin), MEA (Momoethanolamin), TEA (Triethanolamin) und folgende gut ansehen und das mal mit ins Bad oder in den Laden nehmen und dort vergleichen. Sie werden erstaunt sein!!!

  • Petrolatum (Vaseline)
    Ein Fett auf Petroleumbasis, industriell als Schmiermittel genutzt. Die meisten der möglicherweise schädlichen Eigenschaften von Petrolatum decken sich mit denen des Mineralöls.
    Unter Anbetracht der Tatsache, daß jede Substanz über die Kopfhaut in den Körper gelangt, können einige der enthaltenen Stoffe Ihre Gesundheit immens gefährden.
  • Oxybenzon
    Verbirgt sich auch hinter dem Namen Benzophenone-3. Lichtschutzfilter, der als starker Allergieauslöser bekannt ist.
  • Mineralöl, Paraffinöl – z.B.: Paraffinum Liquidum
    Ein Rohöl- (Petroleum-) Derivat, das industriell als Schneidflüssigkeit und Schmieröl genutzt wird.
    Mineralöl bildet einen öligen Film auf der Haut. So werden Feuchtigkeit, Toxine und Abfallstoffe eingeschlossen und die normale Hautatmung unterbunden, weil der Sauerstoff nicht in die Haut eindringen kann. 
  • Lanolin
    Eine aus Wolle gewonnene fettige Substanz, als Sensibilisator bekannt, die häufig Bestandteil von Kosmetika und Lotionen ist.
    Die Haut kann manchmal allergisch auf Lanolin reagieren, z.B. mit Hautausschlägen. 1988 stieß man bei Untersuchungen von Lanolin-Proben auf an die 16 Pestizide.
  • Kaolin
    Ein feiner weißer Ton, der zur Porzellanherstellung verwendet wird. Ähnlich wie Bentonit (ist nur bei einigen billigen Bentonit-Produkten so !) erstickt und schwächt Kaolin die Haut.
  • Formaldehyd/ -abspalter
    Z.B. Bronidox, Bronopol, Diazolidinyl-Harnstoff, Diazolidinyl-Urea, DMDM Hydantoin, Imidazolidinyl-Harnstoff, Imidazolidinyl-Urea, 2-Bromo-2-Nitropropane-1,3-Diol, 2,4-Imiazolidinedione, 5-Bromo-5-Nitro1,3-Dioxane).
    Ein farbloses, giftiges Gas – ein Reizstoff und Krebserreger.
    In Kombination mit Wasser findet Formaldehyd als Desinfektionsmittel, als Fixierungsmittel oder Konservierungsmittel Verwendung.
    Formaldehyd ist in vielen kosmetischen Produkten und vor allem in herkömmlichen Nagelpflegesystemen enthalten.
    Schon in geringen Mengen reizt dieser krebsverdächtige Stoff Schleimhäute und kann Allergien auslösen. Zudem läßt er die Haut altern.
  • Fluoride
    Fluorid ist ein biologisch nicht abbaubares Umweltgift und ein industriell erzeugtes Abfallprodukt, das von der amerikanischen Environmental Protection Agency offiziell als Giftstoff klassifiziert worden ist.
    Dr. Dean Burk vom National Cancer Institut (Nationalen Krebsinstitut) sagt: „Fluorid verursacht häufiger und schneller Krebs beim Menschen als jede andere chemische Substanz.“
    In Belgien wurden alle Fluorid enthaltenen Zahncremes verboten! 
  • Elastin mit hoher relativer Molekülmasse
    Ein ähnliches Protein wie das Collagen und Hauptbestandteil elastischer Fasern. Elastin wird auch aus Tierteilen gewonnen. Die Wirkung auf die Haut ist vergleichbar mit der des Collagens.
  • Collagen
    Ein unlösliches Faserprotein, das wegen seiner Größe nicht in die Haut eindringen kann. Das Collagen, das man in den meisten vermeintlichen Hautpflegeprodukten findet, wird aus Tierhäuten und zermahlenen Hühnerfüßen gewonnen. Die Substanz legt sich wie ein Film über die Haut und kann sie dadurch ersticken.
  • Aluminium (z.B. Aluminium Chlorohydrate)
    Ein metallisches Element, welches als Bestandteil von schweißhemmenden Mitteln (z.B. Deodorants), säurewidrigen Mitteln und Antiseptika verwendet wird.
    Auf die Haut aufgebracht, verschließt Aluminium die Poren und unterbindet so die Schweißbildung. Die natürliche Entgiftung der Haut wird verhindert.
    Aluminium dringt über die Haut in den Blutkreislauf ein. Aluminium wird mit der Alzheimer-Krankheit und mit Brustkrebs in Verbindung gebracht.
  • a-Hydroxysäure
    Ist eine organische Säure, die durch anaerobe Atmung entsteht. Hautpflegeprodukte mit a-Hydroxysäure greifen nicht nur die Hautzellen an, sondern auch den Schutzmantel der Haut. Langfristige Hautschäden können die Folge sein. 
  • Propylenglykol
    Propylenglykol ist ein aktiver Bestandteil in Frostschutzmitteln, ein Feuchthalte- und Lösungsmittel, das Eiweiß- und Zellstrukturen zerstört.
    Propylenglykol ist ein Erdöl-Derivat. Es soll die Hautfeuchtigkeit erhalten und das Entweichen des im Shampoo enthaltenen Wassers verhindern.
    Gleichzeitig hat es jedoch eine hautreizende Wirkung und kann allergische Reaktionen auf der Haut auslösen, so dass Propylenglykol eigentlich nicht direkt mit der Haut in Kontakt kommen sollte.
    Die Gefahr besteht unter anderem darin, dass Propylenglykol aufgrund seiner aggressiven Reizwirkung die Kopfhaut durchlässig macht, so daß die Substanz – einschließlich aller anderen enthaltenen chemischen Inhaltsstoffe des Shampoos – deutlich besser und schneller in den Körper gelangen.
    Propylenglykol wird leicht absorbiert und erfordert deshalb eigentlich das Tragen von Handschuhen, was aber offensichtlich kein Grund ist, es nicht auch als Bestandteil von Shampoos zu verwenden.
    Propylenglykol führt unter anderem zu starken Hautreizungen und schadet Hirn, Leber und Nieren. 
  • Sodium Lauryl Sulfat oder SLS (auf Deutsch: Natriumlaurylsulfat)
    Lauryl-Sulfate sind stark entfettende Schaumbildner, die zur Austrocknung der Kopfhaut führen. Sie greifen zudem die Schleimhäute und die Augen an und sind generell hautreizend.
    Einmal im Körper angekommen, können Lauryl-Sulfate schnell von Augen, Gehirn, Herz und Leber absorbiert und dort eingelagert werden, was zu Langzeitschäden dieser Organe führen kann.
    Im Bereich der Augen kann Sodium Lauryl Sulfat bei Erwachsenen grauen Star verursachen und bei Kindern dazu führen, daß sich die Augen nicht richtig entwickeln.
    Darüber hinaus kann Sodium Lauryl Sulfat krebsauslösende Nitrosamine enthalten.
  • Sodium Laureth Ether Sulfat oder SLES (auf Deutsch: Natriumlaurylethersulfat)
    Sodium Laureth Ether Sulfat ist die alkoholische (ethoxylierte) Form des Sodium-Lauryl-Sulfats.
    Während des Umwandlungsprozesses dieser Substanz entsteht das gefährliche Dioxan – die Hauptsubstanz in dem chemischen Entlaubungsmittel „Agent Orange“.
    Dieses steht im Verdacht, als Auslöser für zahlreiche Krebserkrankungen verantwortlich zu sein.
    SLS und SLES finden sich häufig in Auto- und Motorreinigern – und leider auch in schäumenden Shampoos.

Bekommt ein Kind SLS in die Augen, gibt es meistens ein großes Geschrei. Wenn man bedenkt, daß dieses brennende Gift dort auch gewaltige Schäden anrichten kann, ist das auch weiter nicht verwunderlich.

Dioxan kann sich als Verunreinigung in Shampoos befinden, die SLS oder SLES enthalten.
Sodium Laureth Ether Sulfat zeigt ebenso wie das Sodium Lauryl Sulfat eine stark entfettende sowie haut- und schleimhautreizende Wirkung.

  • Ammonium Lauryl Sulfat (ALS)
    ALS
    ist ein scharfes Tensid auf Basis von Polyethylenglykol (PEG), das eine stark allergene Wirkung hat und häufig Kopfhautirritationen sowie starke Schleimhautreizungen verursacht. 
  • DEA (Diethanolamin), MEA (Momoethanolamin), TEA (Triethanolamin)
    Diese Substanzen werden im Shampoo als Feuchthaltemittel und Weichmacher eingesetzt.
    Sie werden leicht über die Haut aufgenommen und sobald sie erst einmal im Körper sind, machen sie dort viel kaputt. Sie

– Zerstören Hirnzellen und Zellen im Nervensystem
– Behindern die Entwicklung des Gehirns bei Föten
– Verursachen Fehlgeburten
– Fördern die Entstehung von Krebs, vor allem in Magen, Leber, Speiseröhre und Blase.

In Verbindung mit anderen chemischen Inhaltsstoffen können sie gefährliche Nitrosamine entwickeln.
Das sind Stoffe, die im Verdacht stehen, insbesondere die Leber, die Nieren und das Erbgut zu schädigen. Sie zählen zu den krebserregendsten Stoffen überhaupt.
Daneben können DEA, MEA und TEA Allergien auslösen, sind haut- und schleimhautreizend sowie potentiell giftig.

  • Formaldehyd
    Auch wenn das hautreizende Potential dieses Stoffes bekannt ist, findet sich Formaldehyd in der einen oder anderen Form noch immer in Körperpflegeprodukten.
    Zwar muß der Konservierungsstoff (der z.B. auch in manchen Impfstoffen zu finden ist) auf der Verpackung genannt werden, doch versteckt er sich oft hinter anderen Bezeichnungen: Doazolidinyl-Urea, Imidazolidinyl-Urea, sowie Quarternium-15.
    Nebenwirkungen von Formaldehyd sind, u.a. Reizung von Augen und Haut, Allergien, Schädigung des Nervensystems, Krebs. 
  • Polyethylenglykol PEG (Tensid)
    Zur Gruppe der Polyethylenglykole zählen all jene Tenside, welche die Silben „PEG“ oder „eth“ im Namen enthalten (siehe SLES).
    Zur Herstellung der PEG`s wird Ethylenoxid verwendet. Hierbei handelt es sich um eine extrem reaktionsfreudige, potentiell krebserzeugende, erbgut- und fruchtschädigende Substanz.
    Da PEGs in der synthetischen Herstellung sehr billig und leicht abwandelbar sind, finden sie in sehr vielen Produkten Verwendung.
    Genau wie SLS kann auch der Shampoo-Inhaltsstoff PEG auf eine mögliche Verunreinigung mit Dioxan hinweisen.
  • Konservierungsstoffe im Shampoo
    Wie bereits einleitend erwähnt, enthalten Shampoos in erster Linie große Mengen an Wasser, das schnell zum Brutplatz für Bakterien werden kann.
    Um das Shampoo vor dieser Entwicklung zu schützen und somit eine lange Haltbarkeit zu erreichen, werden den herkömmlichen Shampoos chemische Konservierungsstoffe zugefügt. 
  • Parabene
    Parabene können das Wachstum von Schimmelpilzen und Bakterien wirksam verhindern. Daher werden sie als Konservierungsmittel in den meisten herkömmlichen Kosmetikprodukten eingesetzt und auch in Shampoos.
    Sie gelten als Kontaktallergene, die auf der Kopfhaut entsprechende Reaktionen auslösen können. 
  • Parabene greifen in den Hormonhaushalt ein
    Das Fatale an Parabenen ist, daß sie in ihrer chemischen Struktur dem Hormon Östrogen sehr ähnlich sind.

    Sie sind in der Lage, den Hormonhaushalt durcheinander zu bringen, indem sie im Körper zu einer Östrogendominanz führen.
    Ein aus dem Gleichgewicht geratenes Hormonsystem kann bei Frauen zu Stimmungsschwankungen und PMS, bis hin zur Gebärmutter- oder Brustkrebserkrankung führen.
    Bei Männern – insbesondere bei männlichen Kindern und Jugendlichen – kann eine Östrogendominanz zu einer Verweiblichung, wie beispielsweise einer Brustentwicklung, beitragen. 
  • Methylisothiazolinone
    Methylisothiazolinone werden wie Parabene gegen das Wachstum von unerwünschten Mikroorganismen im Shampoo verwendet.Methylisothiazolinone können jedoch starke Kontaktallergien auslösen und werden sogar verdächtigt, eine fruchtschädigende Wirkung zu haben.
  • DMDM Hydantoin
    Diese Substanz sorgt in Kosmetikprodukten wie Shampoos ebenfalls dafür, daß diese nicht schimmeln oder sich Bakterien in ihnen ansiedeln.
    DMDM Hydantoin ist jedoch dafür bekannt, daß es Formaldehyd freisetzt. Formaldehyd läßt die Haut schneller altern, reizt die Schleimhäute und kann Allergien auslösen.
    Es wird sogar vermutet, dass DMDM Hydantoin krebserregend ist.
  • Silikone im Shampoo
    Silikone legen sich wie ein Film um jedes einzelne Haar und machen es auf diese Weise glatt, glänzend und leicht kämmbar.
    Oberflächlich betrachtet erscheint das Haar in einem guten Zustand, doch dies sollte nicht darüber hinwegtäuschen, daß Silikon der Gesundheit schadet.Der Grund dafür liegt darin, daß Silikone nicht wasserlöslich sind und somit bei der Haarwäsche auch nicht ausgewaschen werden können. Ganz im Gegenteil – es legen sich bei jedem Haare waschen weitere Silikone auf das Haar. Das Haar wird regelrecht vom Silikon umschlossen.
    Fatal ist in diesem Zusammenhang vor allem die Tatsache, dass das Silikon nicht „nur“ das Haar, sondern auch die Kopfhaut versiegelt.
    Sie kann nicht mehr atmen, so daß sie ihre wichtige Funktion als Ausleitungsorgan für Gifte und andere Schadstoffe nicht mehr wahrnehmen kann.
    Dieser Fakt führt dazu, daß der Körper schließlich versucht, die Schadstoffe über andere Hautstellen auszuscheiden.

    So entstehen Hautprobleme, wie unreine Haut, Pickel etc., bis hin zu Hauterkrankungen wie z. B. Neurodermitis.
    Im schlimmsten Fall sind jedoch auch die anderen Hautregionen durch Silikone, die beispielsweise in Körperlotionen die Haut so wunderbar zart machen, bereits abgedichtet.
    Dann hat der Körper keine andere Wahl, als die gefährlichen Gifte einzulagern. Das diese Notmaßnahme zu vielen Erkrankungen führen kann, wird niemanden erstaunen.

  • Duftstoffe / Parfüm
    Für viele ist beim Shampoo neben der vermeintlichen Pflege des Haares auch der Duft wichtig. Schließlich will man ja nicht nur sauber aussehen, sondern auch noch möglichst angenehm riechen.
    Das dieser Duft sich jedoch aus bis zu 4000 synthetischen Chemikalien zusammen setzen kann, weiß kaum jemand, und natürlich bleibt ein solcher Cocktail nicht ohne Nebenwirkungen.
    Bei vielen Menschen lösen sie Kopfschmerzen, Schwindel, Hautausschläge, Hustenanfälle, Erbrechen, Schäden am Nervensystem, die sich durch Depressionen, Hyperaktivität oder auch durch Reizbarkeit äußern können.
    Auch allergische Reaktionen können von diesen Duftstoffen ausgehen. In Tierversuchen zeigten sie eine krebserregende und erbgutschädigende Wirkung. Die Substanzen reichern sich im Fettgewebe an und sind sogar in der Muttermilch nachzuweisen. 
  • Phtalate
    Gefährliche Weichmacher, die u.a. hormonelle Störungen hervorrufen können.
     
  • Iodopropynyl Butylcarbamate
    Der Konservierungsstoff Iodopropynyl Butylcarbamate ist krebserregend, eiweiß- und erbgutverändernd, sowie allergieauslösend.
    Sein Kollege – Methylisothiazolinone (MIT) – reizt die Haut, ruft Allergien hervor und spielt auch eine Rolle bei der Entstehung von Alzheimer und anderen neurologischen Krankheiten.

Gruselig, oder? Und da viele dieser Substanzen auch noch unter anderen Namen aufgeführt werden, ist es für den Laien eigentlich fast unmöglich herauszufinden, was man nun eigentlich noch bedenkenlos kaufen kann und was nicht.

Quellen:

http://www.nokomis.at/Inhaltsstoffe/Schadstoffe/schadstoffe_in_koerperpflegemittel.htm

Shampoo – Der schleichende Tod im Badezimmer
GEFUNDEN BEI : https://spotttoelpel.net/drleonardcoldwellhierwachensieauf/2016/07/18/giftstoffe-in-pflegeprodukten-leider-auch-in-bio-produkten-eine-kleine-orientierungshilfe/#comment-7


EIGENER KOMMENTAR :

Das Beste, was ihr tun könnt, ist selbermachen! Kastanienshampoo ist z.B. eine gute Alternative und kostet Euch nur Zeit beim Sammeln…

Hier einige Rezepte, die leicht nachzumachen sind :

Shampoo aus Kastanien selber machen, mild und pflegend

Herbst ist Kastanienzeit! Was gibt es schöneres, als diese Handschmeichler bei Spaziergängen oder auf dem Weg zum Einkaufen aufzuheben und als Erinnerung mitzunehmen?

Als Kind haben wir damit gebastelt oder sie wie Murmeln geschussert. Auch als Herbstdekoration in Schalen machen sie sich gut, aber so richtig praktisch und sinnvoll wird das Sammeln erst, wenn du aus Kastanien Shampoo machst.

Die leuchtend braunen Waldfrüchte enthalten Saponine, die wie beim Efeu im Wasser aufschäumen. Hinzu kommen Gerbstoffe, die bei entzündeten Hautstellen und Wunden zu einer schnellen Heilung beitragen. Auch helfen Kastanien als Hautpflegemittel und als Basis für Shampoos bei trockener Haut und Ekzemen. Antibakteriell, entzündungshemmend und schmerzstillend sind weitere Eigenschaften, die die Kastanien für sich geltend machen.

Mit weiteren Zutaten hilft das Shampoo sogar gegen bestimmte Arten von Haarausfall, ist pflegend für Haut und Haar und lässt sich leicht ohne Ziepen durchkämmen. Wie du dein Kastanienshampoo selbst herstellen kannst, erfährst du in diesem Beitrag.

Kastanienshampoo herstellen Eine schnelle Grundmischung stellt die Basis des Kastanienshampoos dar. In dieser minimalistischen Form hat es schon ganz tolle Eigenschaften. Es ist antibakteriell und reinigt ohne viel Schnick-Schnack mit der Kraft der Kastanie sowie dem Duft und der Feuchtigkeitspflege des Apfels.

Für ungefähr 300-400 ml Kastanienshampoo benötigst du:

20 Rosskastanien (zirka 280 g), alternativ getrocknetes Rosskastanienpulver
700 ml Wasser
1 kleingeschnittenen Apfel mit Kernhaus
Sowie eine geeignete Flasche, z.B. von deinem alten Shampoo, die auf diese Weise vor dem Müll bewahrt bleibt.

Rosskastanien sind vollgepackt mit Wirkstoffen, die reinigen und heilend wirken können.

Mit diesem Rezept kochst du ein natürliches Shampoo aus Kastanien.
Zum Andicken gibt es verschiedene Alternativen. Von der verwendeten Methode hängt auch die resultierende Shampoo-Menge ab, weil einige Verdickungsmittel länger, andere kürzer einkochen müssen, um ein schönes Gel zu bilden.
Speisestärke dickt schnell an, die anderen brauchen etwas länger:
4 gestrichene EL Speisestärke
alternativ 3 gestrichene EL Leinsamen
alternativ 2-3 gestrichene EL Flohsamenschalen
alternativ 2 gestrichene EL Apfelpektin in Pulverform
alternativ 90 ml flüssiges Apfel- oder Zitruspektin (Apfelpektin man auch selbermachen)
alternativ 5 gestrichene TL Johannisbrotkernmehl

Zur Herstellung benötigst du außerdem :
zwei Kochtöpfe,
ein Sieb,
ein Geschirrtuch oder eine Mullwindel,
sowie kleine Flaschen oder Gläser zum Abfüllen.

Und so stellst du das Kastanienshampoo her:
Kastanien reinigen, in feine Scheiben oder kleine Stücke schneiden und in einen Kochtopf geben.
Alle weiteren, optionalen Zutaten hinzugeben bis auf die Verdickungsmittel. Wasser dazu gießen, aufkochen und den Inhalt 25 Minuten zugedeckt sanft köcheln lassen.
Den Sud über dem Tuch und Sieb in einen weiteren Topf absieben und, nachdem die Kastanien etwas abgekühlt sind, gut auspressen. Verdickungsmittel deiner Wahl in die Flüssigkeit geben.
Im Falle von Apfelpektin diese in die erkaltete Flüssigkeit einrühren, der Masse etwas Zeit geben und mit dem Schneebesen gelegentlich umrühren. Klumpenfrei verrühren und so lange einkochen, bis eine geleeartige, aber noch flüssige Masse entstanden ist.
Falls Leinsamen verwendet wurden, erneut durch ein Sieb gießen. Fertig ist das Shampoo und du kannst es in Flaschen oder Gläser abfüllen.

Quelle: http://www.smarticular.net/shampoo-aus-kastanien-selber-machen-mild-und-pflegend/

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Varianten für das Rosskastanien-Shampoo Nicht jedes Haar hat die selben Ansprüche. Die einen brauchen mehr Fettlösekraft, andere eine sanfte Pflege für die Kopfhaut, wieder andere benötigen mehr Pflege für trockenes und sprödes Haar. Manche plagt sogar der Haarausfall. Für all diese Anforderungen gibt es Optionen, die du der Grundmischung hinzufügen kannst.
Folgende Zutaten werden im ersten Schritt zu den gestückelten Kastanien in den Topf geben.
1. Gegen Haarausfall und antibakteriell :
Rosmarin wirkt durchblutungsfördernd und keimtötend. Um die Wirkstoffe optimal zu lösen, ist es notwendig, die Blätter eines Rosmarinzweigs möglichst klein zu schneiden.

2. Duft und zusätzliche Fettlösekraft :
Mit dem Saft einer Bio-Orange und den zerteilten Orangenschalen verleihst du deinem Shampoo einen angenehmen Duft und zusätzliche Fettlösekraft. Dieser Zusatz ist für fettige Haare empfehlenswert.
Alternativ bietet sich das Verdicken mit Speisestärke oder Johannisbrotkernmehl an, denn deren Stärke wirkt ebenfalls fettlösend.

3. Gegen entzündete Kopfhaut und für mehr :
Volumen Reizlindernde und entzündungshemmende Wirkung erhält dein Shampoo mit der Verdickungsmethode von Leinsamen. Auch deine Haarspitzen profitieren von diesem umschließenden Schutzmantel bei einer verlängerten Einwirkzeit.
Die Ergiebigkeit ist aufgrund der gelartigen Konsistenz nicht zu toppen. Und mit mehr Volumen kann Leinsamen zusätzlich auch noch punkten.

Anwendung des Kastanienshampoos :
Das Shampoo wird wie gewohnt ins feuchte Haar einmassiert und danach gut ausgespült. Die natürlichen Wirkstoffe wie Saponine schäumen bei der Verwendung nicht so sehr wie gewöhnliche Reinigungsprodukte. Laß dich dadurch nicht irritieren, denn in käuflichen Produkten werden zusätzlich zu den reinigenden Stoffe schäumende Zusätze hinzugefügt, um den Anschein der perfekten Reinigungskraft zu vermitteln.
Schaum hat allerdings damit nicht zwangsläufig etwas zu tun.

Weitere Tipps :
Du kannst das Shampoo genauso aus getrocknetem Kastanienpulver herstellen.
Dazu benötigst du 10 gehäufte Eßlöffel des Pulvers. Auch getrocknete Kastanienscheiben eignen sich hervorragend zur Aufbewahrung.
Eine Alternative zu frischen Rosmarinblättern ist ein ätherisches Rosmarinöl. Es sollten nur ein paar Tropfen nach dem Andicken hinzugegeben und untergerührt werden. Länger haltbar wird das Shampoo, wenn du es in mehrere kleine Schraubgläser à 150 ml abfüllst und die nicht sofort benötigten gut verschlossen bei 90 Grad für 30 Minuten im Backofen erhitzt. Ohne diese Behandlung hält das Shampoo bis zu einer Woche im Kühlschrank und mindestens zwei Tage außerhalb.

Hinweis:
Rosskastanien zählen zu den Heilpflanzen. Ihr hoher Saponingehalt ist bei übermäßigem Verzehr und in unverdünnten Dosierungen gesundheitsschädlich und kann im schlimmsten Fall zu Übelkeit, Bauchschmerzen und Erbrechen führen. Daher solltest du die benutzten Utensilien, besonders Holzschneidebretter, gründlich putzen und klarspülen. Auch bei offenen, frische Wunden ist mit der Menge und Häufigkeit Vorsicht geboten. Saponine sind in vielen Heilkräutern wie Gänseblümchen und Nahrungsmitteln wie Rote Beete, Spargel, Zuckerrüben, Sojabohnen, Erbsen, Spinat, Tomaten und Knoblauch enthalten. Ihr Anteil ist aber sehr viel geringer als bei Kastanien, Waschnüssen oder Efeu.

Quelle: http://www.smarticular.net/shampoo-aus-kastanien-selber-machen-mild-und-pflegend/


Bio-Pflegeshampoo mit Kokosmilch in 60 Sekunden selbermachen

Benötigt werden im Grunde nur zwei Zutaten:
Bio-Flüssigseife und Kokosmilch.

Wir verwenden die biologische Flüssigseife von Sonett (in vielen Bio-Läden oder online   erhältlich), sie ist rein pflanzlich hergestellt und überaus vielseitig einsetzbar:
Zur Handwäsche, als Spülmittel-Ersatz und eben auch für selbst gemachte Pflegeprodukte.
Du könntest auch deine eigene Flüssigseife herstellen, indem du eine gute Pflegeseife mit der Reibe fein reibst und über Nacht in Wasser auflöst. Eine Anleitung für selbst gemachte Flüssigseife gibt es hier.
Normale Kernseife würde auch funktionieren, besser sind in diesem Fall aber pflegendere Seifen, zum Beispiel rückfettende Naturseifen.
Die zweite Hauptzutat ist Kokosmilch. Es gibt sie in fast jedem Supermarkt, im Asialaden oder alternativ online.
Man könnte auch selbst Kokosnußmilch herstellen aus Kokosraspel oder aus dem frischen Fruchtfleisch, wir haben uns aber für die zeitsparende Variante aus der Dose entschieden.
Optional kannst du noch weitere Zutaten hinzufügen, um die Eigenschaften des Pflegeshampoos weiter zu verbessern.

Die Mengenangaben beziehen sich auf insgesamt 200 ml des Grundrezepts:
1 Teelöffel hochwertiger Pflanzenöle wie Kokosöl, Olivenöl oder auch Mandelöl hilft trockenem Haar und spendet Feuchtigkeit
Kräuteröle kannst du ebenfalls zusetzen, sie vereinen zusätzlich noch die heilsame Wirkung der verwendeten Kräuter.
Wie du Kräuteröle selbermachen kannst, ist z.B. im Beitrag zum Lavendel beschrieben. (bei smarticular.net) Getrocknete Heilkräuter, zu einem feinen Pulver gemahlen, wirken im Shampoo entzündungshemmend, antibakteriell sowie wundheilend (je nach verwendeten Kräutern).
Besonders empfehlenswert sind z.B. Brennnesselblätter, Kamillenblüten sowie Ringelblumenblüten. 1 Teelöffel Honig wirkt ebenfalls beruhigend und entzündungshemmend und wundheilend.
Bis zu 1 % Vitamin-E-Öl (Tocopherol, gibt es im Bioladen oder online) verbessert zusätzlich die Pflegeeigenschaften und sorgt außerdem für eine längere Haltbarkeit von selbstgemachten Pflegeprodukten.

Bevorzugst du natürliche Pflegeprodukte, hast aber kaum Zeit zum Selbermachen? Dieses pflegende Shampoo aus nur zwei Zutaten ist in Windeseile zubereitet!
Außerdem wird eine leere Flasche benötigt, z.B. eine ausgewaschene Flasche von der alten Haarwäsche.
Wir haben einen leeren Dosierer von Agavendicksaft genommen, der auf diese Weise eine neue Bestimmung findet, anstatt einfach nur im Müll zu landen. Das Gefäß sollte nur groß genug sein, damit noch genügend Luft zum Schütteln bleibt.

Herstellung und Anwendung des Shampoos
Die Herstellung ist im Grunde kinderleicht.
Von Flüssigseife und Kokosmilch werden jeweils 100 ml abgemessen und in die Flasche gefüllt.
Dazu kommen optionale Zutaten nach Belieben (Höchstmengen beachten, damit das Shampoo schön cremig bleibt und nicht zu sehr fettet).
Flasche verschließen, kräftig schütteln und fertig ist das selbst gemachte Pflegeshampoo!
Wir bewahren es im Kühlschrank auf, nach 2-3 Wochen ist es aufgebraucht.

Wegen der frischen Kokosmilch ist es vermutlich auch nicht viel länger haltbar. Mit Zugabe von konservierendem Vitamin E läßt sich die Haltbarkeit verlängern. Bei uns wird das fertige Shampoo recht flüssig und nicht so dick wie andere Produkte. Bestimmt könnte man die Kokosmilch vor dem Mischen noch mit einem natürlichen Verdickungsmittel andicken, zum Beispiel mit Johannisbrotkernmehl, das haben wir aber noch nicht getestet.

Vor jeder Anwendung solltest du die Flasche noch einmal schütteln. Zum Haarewaschen reicht eine teelöffelgroße Menge. Wie bei anderem Shampoo auch in das nasse Haar einmassieren, kurz einwirken lassen und danach ausspülen.

Wenn du bisher nur mit normalen Shampoos gewaschen hast, benötigt dein Haar einige Zeit für die Umstellung. Es ist ganz normal, wenn sich das Ergebnis nach den ersten paar Wäschen noch nicht optimal anfühlt und die Haare stumpf sind. Nach ein paar Tagen gewinnt die Haut ihre natürliche Schutz- und Pflegefunktion zurück.
Die durch normale Shampoos stark beeinträchtigte Talgproduktion kommt wieder in Schwung, das ist auch wichtig für die Feuchtigkeitsregulierung und eine gesunde Balance von Bakterien und anderen Mikroorganismen. Du kannst diesen Vorgang mit einer weichen Naturhaarbürste unterstützen.

Quelle: http://www.smarticular.net/bio-pflegeshampoo-mit-kokosmilch-in-60-sekunden-selbermachen/

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Haarwäsche mit Roggenmehl – natürlich, pflegend und vegan

Mit Roggenmehl die Haare vegan waschen

Korn und vor allem die Schale des Roggen sind reich an natürlichen Pflegestoffen, wie sie auch in den meisten Shampoos zu finden sind.
Neben vielen Mineralstoffen und Aminosäuren sind vor allem wichtige Vitamine enthalten, die das Haar pflegen und aufbauen. Sie glätten es, binden Feuchtigkeit und unterstützen die Regenerierung einer gereizten oder strapazierten Kopfhaut. Selbst für empfindliche Haut und sogar Babyhaut ist das Roggenmehlshampoo deshalb gut geeignet.

Weitere Vorteile:
Es ist vegan, äußerst preiswert und die Verpackung kommt sogar völlig ohne Plastik aus!

Das brauchst du, um deine Haare mit Roggenmehl zu waschen
Für kurzes bis schulterlanges Haar:

230 ml lauwarmes Wasser und 4 EL Roggenmehl

Für langes Haar:
300 ml lauwarmes Wasser und 5 EL Roggenmehl
Eine kleine Schüssel zum Einrühren und
Einen Rührbesen oder einen Schüttelbecher

Am besten geeignet ist Roggenvollkornmehl, denn darin sind die Körner zusammen mit allen Schalenbestandteilen vermahlen. Es enthält den höchsten Anteil an pflegenden Substanzen aus dem Korn.
Aber auch etwas feinere Mehle (z.B. Typ 1150) können verwendet werden.

Achtung!
Andere Getreidesorten als Roggen solltest du für dieses Rezept nicht verwenden. Weizenmehl, Dinkel und andere besitzen einen hohen Glutenanteil, sie werden dadurch äußerst klebrig und das Shampoo hängt später wie Zement in deinen Haaren!

Roggenmehlshampoo herstellen und anwenden
Die Herstellung ist sehr einfach.
Mehl und Wasser werden ausgiebig verrührt, bis sie eine glatte, geleeartige Konsistenz erreichen, ähnlich wie herkömmliches Shampoo.
Sehr gut und klumpenfrei geht das mit einem Schüttelbecher!
Falls du Vollkornmehl verwendest, solltest du es nun 1-2 Stunden stehen lassen, damit sich die wertvollen Inhaltsstoffe lösen und die groben Kornanteile ebenfalls weich werden und nicht kleben.
Das Waschen der Haare mit Roggenmehl ist eine natürliche, gesunde, chemiefreie Alternative zu gängigen Shampoos.
(Probiere es aus! von ClaudiaL)

Angewendet wird das frisch zubereitete Roggenshampoo, indem der Mehlbrei in das feuchte Haar einmassiert wird, beginnend am Haaransatz.
Nach einer Einwirkzeit von ca. fünf Minuten warm ausspülen. Der pH-Wert von Roggenmehl entspricht mit 5,5 dem der Haut, deshalb ist eine anschließende Spülung nicht notwendig. Egal ob nun geföhnt oder nur trocken gerubbelt wird, das Haar fühlt sich wunderbar leicht und geschmeidig an, ganz ohne Spülung!
Es wird sehr gut kämmbar, ganz ohne Ziepen.

Tip:
Das Roggenshampoo eignet sich neben der Haarwäsche auch als Duschgel-Ersatz.
Es reinigt und pflegt deinen Körper ebenso wie die Kopfhaut, und lässt sich anschließend einfach abbrausen.
Hinweis zur Haltbarkeit:
Weil es sich um frische Zutaten handelt, ist das angerührte Shampoo nicht lange haltbar, nach unserer Erfahrung maximal einen Tag lang im Kühlschrank. Aus diesem Grund sollte es am besten vor jeder Haarwäsche frisch angerührt werden, was ja wegen der einfachen Zubereitung sehr schnell geht.

Wenn du die angesetzte Mischung doch einmal für ein paar Tage im Kühlschrank vergessen hast, musst du sie noch nicht wegwerfen – möglicherweise hast du gerade deinen ersten eigenen Sauerteig angesetzt und kannst ihn jetzt weiter füttern, damit er sich zum Brotbacken eignet ;-)

Varianten für noch mehr Pflege
Für gereizte Kopfhaut, bei Schuppen oder bei Neurodermitis kann das Roggenshampoo statt mit Wasser auch mit schwarzem Tee zubereitet werden.

Die Wirkung ist abhängig von der Ziehzeit:
Bis drei Minuten erhält der Tee einen hohen Koffeinanteil mit Langzeitwirkung, zur Vitalisierung von Kopfhaut und Haar .
Ab ca. fünf Minuten Ziehzeit überwiegen die Gerbstoffe im Tee, die zusätzlich entzündungshemmend wirken und die Wundheilung fördern

Kräutertees sind ebenfalls geeignet und führen zu einer zusätzlichen entzündungshemmenden und heilenden Wirkung.
Mehr Vitalisierung kannst du auch durch Zugabe von Kaffeesatz zum fertigen Shampoo erreichen. Füge ggf. etwas mehr Wasser hinzu, falls die Mischung zu zähflüssig wird. Der Kaffeesatz entfaltet durch das enthaltene Koffein ebenfalls eine sehr vitalisierende Wirkung. Gegen sehr fettiges Haar hilft ein Spritzer Zitronensaft, der dem Shampoo beigemischt wird.

Quelle: http://www.smarticular.net/haarwaesche-mit-roggenmehl-natuerlich-pflegend-und-vegan/
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D.I.Y. Apfel-Rosmarin-Kastanien-Shampoo

Mit selbst gesammelten Zutaten!

Lecker duftende Shampoos gibt es nur in Plastikflaschen und mit künstlichen Aromen? Das dachte ich auch und wurde eines besseren belehrt :)

Haare waschen ohne Shampoo?

Ich habe ja schon an anderer Stelle zu meinen Versuchen ohne Shampoo berichtet. Ein kurzes Fazit an dieser Stelle: Funktioniert recht gut, wenn man wirklich konsequent bürstet, bürstet, bürstet. Und mache niemals den Fehler doch mal aus Faulheit Shampoo zu verwenden, dann geht die ganze Gewöhnungsprozedur fast wieder von vorne los ;) PLUS: Auch noch sehr wichtig: Die Haarbürste wirklich regelmäßig gut von Schmutz- und Talgresten säubern – aber das solltest du sowieso beherzen, wenn du seltener Haare waschen willst! :)

Trotzdem wollte ich mal Shampoo selber machen.

Selbst gemachte Naturkosmetik

Ich glaube ich hätte lange nicht aktiv nach Rezepten in diese Richtung gesucht, hätte ich nicht das Buch „Grüne Kosmetik“ von Gabriela Nedoma bekommen (von diesem Buch werde ich nochmal extra berichten, weil ich echt begeistert bin :)) – Rezepte ganz ohne zusätzliches „Natur“zeugs, dass man extra in der Apotheke kaufen muss. Das meiste kann man tatsächlich in der Natur sammeln oder anbauen oder in der Obstabteilung erwerben :) Einfach super!

Haare waschen mit Kastanien

Jedenfalls fiel mir natürlich gleich ein Rezept mit Rosskastanien in die Augen. Ich nehme an, die meisten von euch haben ja schon im Herbst fleißig gesammelt und damit Wäsche gewaschen ;)

Und das geht so….

Shampoo selber machen

Zutaten:

20 Stk. Rosskastanien
1 Zweig Rosmarin
2 Äpfel
700ml Wasser
1 EL kaltgepresstes Öl
evtl. Agar Agar oder Apfelpektin

Herstellung

Die Rosskastanien hab ich draußen mit dem Axtrücken klein gehämmert, den Rosmarin und die Äpfel klein geschnippelt. Die drei hab ich etwa 30 Minuten zugedeckt köcheln lassen und abgesiebt. Danach kann man das Pektin bzw. Agar Agar rein geben bis es gel-artig wird. Danach gehört noch das Öl rein, hab ich aber vergessen

Einen Teil der Flüssigkeit habe ich in kleine Gläser gefüllt und einen Rest mit Agar Agar aufgekocht. Ich wollte testen, was sich davon besser verhält beim Waschen :) Laut der Autorin kann man das Ganze auch unbegrenzt haltbar machen, indem man die abgefüllten Gläschen bei 125°C für 15 Minuten im Backofen sterilisiert. Hab ich auch gemacht. Obwohl ich mir ehrlich gesagt nicht ganz vorstellen kann, wie sich das unbegrenzt halten soll? Es ist weder ausreichend Zucker, Salz, Öl oder Essig enthalten, die konservierend wirken würden. Naja, werd ich ja sehen ob das Abtöten von Keimen allein ausreicht :)

Sobald es aber geöffnet ist, hält es sich nur 1-2 Wochen bei Zimmertemperatur!

Selbermach Haarshampoo im Test

Funktionierts? Wie beim Kochen schon duftet das Shampoo auch beim Waschen super (wenn auch weniger intensiv als beim Kochen, eh klar) – riecht irgendwie nach Weihnachtstee :)

Ich hab erstmal das glibbrige Shampoo mit Agar Agar getestet. Ist recht fest geworden bei mir, aber zum Verteilen gings gut! Ich habe noch 1:10 mit Wasser verdünnten Apfelessig als „Conditioner“ verwendet und muss sagen, das Ergebnis kann sich sehen lassen! Ich habe die Haare extra etwas fettiger lassen werden hehe, und sie sind seidig und glänzend geworden (wobei so eine selbst gemachte Pampe natürlich nie mit Shampoo mithalten kann, wenn man das noch zu 100% gewöhnt ist! Normales Shampoo trocknet extrem aus und dieses Gefühl empfinden wir dann als „sauber-Gefühl“ – so viel zu meiner Theorie. Aber keine Angst, auch wenn es sich nicht „sauber anfühlt“ – das paßt schon, man gewöhnt sich dran ;) Und ist es ja auch :D )

Fußbad – Wohlfühltipp

Ohhh und ein super dolles Fußbad möcht ich noch empfehlen, ganz ohne gekauftes Zeug:

Dünne Eichenzweige sammeln, die glänzende Rinde abschaben und 15 Minuten in heißem Wasser auskochen. Zum Fußbade geben und genießen :) Eiche wirkt desodorierend – also gegen Schwitzestinkefüßchen ;) Ich habe noch etwas vom Rosmarin dazu gegeben. Duftet nicht nur lecker, sondern Rosmarin wirkt auch durchblutungsfördernd – was für meine dauerkalten Füßlein natürlich super ist ;) Speziell zu kalten Füßen sind natürlich noch Wechsel-Fußbäder mit kaltem und heißem Wasser empfehlenswert! Man kann auch die Zweiglein mit reintun ins anschließende Fuß-Bad…

Quelle : http://experimentselbstversorgung.net/d-i-y-apfel-rosmarin-kastanien-shampoo/

Die nächsten Rezepte folgen….
Gruß Kräutermume

gefunden bei: Kräutermume

Kokosöl ist genial, das sagt jeder – Aber diese 125 Nebenwirkung hat dir bis jetzt jeder verheimlicht!

Wenn man sich ansieht, wofür Kokosöl so alles verwendet werden kann, könnte man glatt auf die Idee kommen, sich eine Kokosplantage zuzulegen – das würde sich echt lohnen! Schließlich ist Kokosöl überall zu finden.

  • Kokosöl 

  • Kokosbutter

  • Kokosflocken

  • Kokoswasser

  • Kokosmilch

  • Kokosmehl

  • Und sogar Kokos-Soja-Sauce

     

Die Kokospalme (Cocos nucifera) gehört zur Familie der Palmengewächse. Das Fruchtfleisch der Kokosnuss ist reich an gesunden Fettsäuren. Die Zusammensetzung des Fett hängt von der Art und der Verarbeitung des Öls ab. Mittelkettige mehrfach ungesättigte Fettsäuren bilden den größten Anteil beim Kokosöl mit 90%. Einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren haben einen sehr geringen Anteil.

Kokosöl: Das Wundermittel unter den Ölen

In einem früheren Artikel ging es um alles, was man über Fett wissen sollte, speziell um „gute Fette“ und „schlechte Fette“.

Dabei sind die meisten guten Fette tierischen Ursprungs, weil Tiere so wie der Mensch Fette als Speicherform für Energie nutzen und dabei automatisch eine Fett-Variante speichern, die gut verträglich ist: Fette mit gesättigten Fettsäuren.

Pflanzliche Fette sind dagegen oft schädlich für den Menschen: Sie sind wegen des hohen Anteils an ungesättigten Fettsäuren chemisch instabil und reagieren gerne im Körper zu unkontrollierten und dadurch oft problematischen Produkten.

Heute wollen wir eine Ausnahme unter den pflanzlichen Fetten betrachten. Ein pflanzliches Fett, das nicht nur unschädlich, sondern ausgesprochen gesund für den menschlichen Körper ist.

Dieses Pflanzenfett duftet herrlich, schmeckt neutral und ist universell beim Kochen einsetzbar. Dazu ist es leicht verträglich, liefert Energie für Körper und Geist, läßt das „gute Cholesterin“ steigen und obendrein bekämpft es schädliche Bakterien, Pilze und sogar Viren: Kokosöl.

Klingt wie ein Wundermittel, gar wie ein Super-Pflanzenfett. Stimmt das?

Was genau ist in Kokosöl drin und wie erklären sich diese positiven Eigenschaften?

Kokosöl wird aus dem Nährgewebe der Kokosnuss gewonnen („Kopra“). Es ist weiß, duftet angenehm nach Kokos und schmilzt knapp oberhalb von Zimmertemperatur.

Es besteht zum größten Teil aus gesättigten Fettsäuren und dadurch unterscheidet es sich stark von anderen Pflanzenölen: Aus diesem Grund ist es chemisch sehr stabil, hält sich lange und es läßt sich hoch erhitzen, ohne daß es dabei oxidiert.

Schaut man sich die Fettsäure-Zusammensetzung von Kokosöl genauer an, fallen zwei Dinge auf:

  1. Der größte Teil der Fettsäuren sind mittelkettige Fettsäuren (Medium-chain Triglycerides, oder MCTs) mit 6-12 Kohlenstoff-Atomen. Das macht insgesamt ca. 55-71% des Fettsäuregehalts aus.
  2. Eine dieser MCTs, die Laurinsäure ist mit 45-53% Anteil am Kokosöl besonders stark vertreten.

Und hierin liegt auch das Geheimnis des Kokosöls begründet.

7 Gute Gründe, Kokosöl zu essen

Diese spezielle Zusammensetzung des Kokosöls ist direkt für seine guten Eigenschaften verantwortlich:

Kokosöl in der Paleo-Küche

Ein Glas Kokosöl von MeineOele.de

Kokosöl duftet angenehm nach Kokos und ist dabei nie aufdringlich. Wer schon mal eine echte Vanilleschote aufgeschnitten und daran geschnuppert hat, weiß, wie angenehm, rund und dennoch komplex Vanille duften kann. Kein Vergleich zum künstlichen Vanille-Aroma aus dem Fläschchen oder gar Vanille-Zucker.

Ähnlich ist es beim Kokosöl: Angenehm, zart und doch komplex – Kein Vergleich zum Bounty-Riegel. Man muß Kokosöl einfach mal selber gerochen haben!

Gleichzeitig ist Kokosöl im Geschmack sehr neutral: Man kann es zu jedem Gericht verwenden, ohne daß es sich in den Vordergrund drängen würde.

Kokosöl läßt sich daher überall verwenden:

  • Es ist sehr Temperatur-stabil: Man kann es problemlos zum Braten und Fritieren von Fleisch, Fisch und Gemüse auch bei hohen Temperaturen verwenden (Butter oder Olivenöl werden bei hohen Temperaturen bitter und entwickeln dann schädliche Stoffe und sind daher weniger geeignet).
  • Man kann mit Kokosöl auch prima backen: Überall, wo sonst Butter im Backrezept steht, kann man Kokosöl 1:1 ersetzen.
  • A propos backen: Mit Kokosöl kann man sehr gut Pancakes backen: Sowohl Paleo-Pancakes aus Nüssen als auch Buchweizen-Pancakes.
  • Besonders lecker und dennoch sehr gesund: Selbstgemachte Pommes bzw. Chips aus Süßkartoffeln, oder aus Kochbanenen (Siehe auch das Picadillo-Rezept).
  • Wer sich ein Paleo-konformes Brot gebacken hat (z.B. aus Nuss-Mehlen), der kann Kokosöl aufgrund seiner Butter-artigen Konsistenz auch als Aufstrich nehmen. Oder man streicht sich Kokosöl mit dem Messer auf einen Paleo-Pancake!
  • Sogar im Kaffee schmeckt Kokosöl super: Einfach einen Teelöffel Kokosöl in den heißen Kaffee rühren. Oder ähnlich wie Butterkaffee aufschäumen.

Kokosöl ist übrigens nicht nur auf die Küche beschränkt: Durch die antibakterielle Wirkung kann es auch zur Herstellung von Natur-Kosmetika, wie Hautcremes, Deos oder Zahnpasta verwendet werden. Mehr dazu auf der Kosmetik-Seite im PaleoWiki.

Auf die richtige Herstellung kommt es an

Bevor Ihr jetzt zu Omas Palmin greift, ein Wort zur Qualität:

Vom Olivenöl kennen wir das Thema. Nur schonend kaltgepreßtes und naturbelassenes Olivenöl ist wirklich gut. Dann bleiben alle Vitamine und Inhaltsstoffe erhalten und das Öl wird vor Schäden durch zu hohe Temperatur geschützt.

Es gibt auch einen anderen Grund auf hohe Qualität zu achten: Industrielle Prozesse zur Ölgewinnung setzen gerne große Maschinen (die wegen des hohen Drucks das Öl stark erhitzen), chemische Lösungsmittel (um den letzten Tropfen Öl rauszuholen), Bleich- und Desodorierungs-Verfahren (damit das Öl farb- und geruchlos wird) ein. Das Endergebnis ist dann weit vom ursprünglichen Naturprodukt entfernt und kann durch Rückstände aus der Produktion verunreinigt sein.

Also fällt billiges Kokosfett aus dem Supermarkt von vorn herein weg.

Wie erkennt man, ob ein Kokosöl aus dem Handel wirklich gut und kein industriell „verhunztes“ Produkt ist?

  • Das Kokosöl sollte ökologisch angebaut sein, also ein anerkanntes Bio-Siegel tragen.
  • Darüber hinaus bedeutet die geschützte Bezeichnung „Virgin Coconut Oil“, daß das Öl nur aus frischen, reifen Kokosnüssen stammt und daß es bei der Gewinnung nicht verändert wurde. Das schließt z.B. starke Hitze, Lösungsmittel, Bleich-Methoden oder Desodorierung (auch durch „harmlosen“ Wasserdampf) aus.
  • Manche Hersteller beschreiben genauer, wie sie das Öl gewinnen und versuchen sich zusätzlich darüber zu differenzieren, etwa durch besonders schonende Trocknung der Kopra oder besonders schnelle Weiterverarbeitung nach der Ernte.

Wo man am besten Kokosöl bekommt

Kommen wir zum einzigen Nachteil von Kokosöl: Es ist (wie jedes andere hochwertige Naturprodukt) leider nicht billig. Aber dafür jeden Cent wert! Je nach Packungsgröße kostet der Liter Kokosöl ca. 20 Euro.

Wer also kein Risiko eingehen möchte, der kann mit einem kleinen Glas anfangen und es einmal ausprobieren. Danach sollte man ruhig zu den größeren Packungsgrößen greifen, um möglichst viel Kokosöl für’s Geld zu bekommen. Mittlerweile liegt unser Verbrauch im Hause Gonzalez bei ca. 1 Liter pro Monat, und das auch nur, weil wir parallel für unseren 4-Köpfe-Haushalt etwa 3kg Butter pro Monat verbrauchen. Sonst wäre es wohl mehr :).

Hier die wichtigsten Kokosöl-Quellen in Deutschland:

  • Dr. Goerg*: Der erste Hersteller von nativem Bio-Kokosöl, auf den ich in Deutschland gestoßen bin. Sehr gute Qualität nach dem Virgin Coconut Oil Standard (VCO) und je nach Menge bekommt man manchmal auch ein Extra-Buch geschenkt. Hier steht was zu den Herstellungs-Methoden bei Dr. Goerg*. Besonderheit: Bei Dr. Goerg gibt es Kokosöl auch als 20-Liter-Bottich für nur 15 Euro den Liter.
  • Ölfreund: Dieser Hersteller importiert vakuumverpacktes Bio-Kokosfleisch aus Sri Lanka und presst es hier in Deutschland in der eigenen Ölmühle im Kaltpressverfahren. So wird eine hohe Qualität beim Pressen gewährleistet und eine übermäßige Erhitzung des fertigen Öles auf Containerschiffen vermieden (starres Kokosfleisch erhitzt sich langsamer während der Überfahrt durch den Äquator als flüssiges Kokosöl). Die Ölaustrittstemperaatur liegt beim Pressen zwischen 28 und 32 Grad Celsius. Das Ölfreund Kokosöl wird absolut natürlich belassen. Nach der Pressung ruht das Öl einige Stunden, damit sich grobe Trübstoffe absetzen können bevor es in Gläser abgefüllt wird.
  • 100ProBio: Hochwertiges, natives Bio-Kokosöl aus direkter, erster Kaltpressung. Auch hier wird das Öl schonend in den Philippinen hergestellt und verarbeitet. Mehr Infos auf der 100ProBio-Webseite. Das 100ProBio-Kokosöl gibt es z.B. im OmBio-Shop.
  • Die meisten höherwertigen Bio-Marken, wie z.B. Rapunzel haben ebenfalls natives Bio-Kokosöl im Programm. Das native Kokosöl von Rapunzel ist weder gebleicht noch desodoriert und entspricht daher dem „Virgin Coconut Oil“ Standard. weitere Hersteller-Infos sind auf der Rapunzel-Webseite verfügbar. Rapunzel bietet auch ein Bio-Kokosfett an, das besonders schonend mit Wasserdampf desodoriert wurde und daher eine gute geruchlose Alternative ist.
  • Die Ölmühle Solling stellt ebenfalls gutes Kokosöl her und ist beim Liter-Preis ein wenig günstiger. Auch hier gibt es eine Info-Seite zu den Produktions-Methoden.
  • Neu auf dem Online-Markt für hochwertige Speise-Öle: MeineÖle.de Dieser Online-Shop hat sich auf besonders hochwertige Öle spezialisiert und hat vor kurzem auch hochwertiges Kokosöl in sein Sortiment aufgenommen. Ich durfte vorab schon eine Probe testen und kann bestätigen, daß das Kokosöl von MeineÖle.de dem hohen Anspruch der MeineÖle.de-Gründer gerecht wird. Vielen dank an Kathrin von MeineÖle.de für die Probe!
  • Makana-Mühle.de
    auch das Kokosöl ist vorzüglich und günstig!

Alle Öle gibt es in den Online-Shops der jeweiligen Hersteller und die meisten davon auch bei Amazon*, falls Ihr nicht jedesmal ein neues Shopping-Konto eröffnen wollt.

Mehr Kokosöl-Infos

Dank Bonus-Beigabe einer Dr. Goerg-Lieferung habe ich eine Ausgabe von Das Kokos-Buch: Natürlich heilen und genießen mit Kokosöl und Co.* bekommen. Das Buch fasst die Vorteile von Kokosöl und die vielen Anwendungsgebiete sowie Hinweise zur Herkunft sehr schön zusammen. Wer sich in das Thema vertiefen möchte, dem sei das Buch empfohlen.

Eure Kokosöl-Erfahrungen

Nutzt Du schon Kokosöl in der täglichen Küche? Welche Erfahrungen hast Du damit bisher gemacht? Schreib’ Deine Kokosöl-Erfahrungen und -Rezepte unten in die Kommentare!

 

Was ist an den mittelkettigen Fettsäuren so besonderes?

Mittelkettig mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind leicht verdaulich, werden gut vom Körper verwertet und können die Blut-Gehirn-Schranke leicht überwinden. Dies bedeutet, dass die Fette vom Gehirn als Energiequelle genutzt werden können, aber auch, dass sie zur neurologischen Gesundheit allgemein beitragen.

Hinzu kommt noch, dass natives Kokosöl erschwinglich und in vielen Geschäften erhältlich ist. Außerdem ist es lecker und naturbelassen. Es ist außerdem…

  • Krebshemmend (verhindert die Ausbreitung von Krebszellen und stärkt das Immunsystem)

  • Entzündungshemmend

  • Antimikrobiell/infektionsabwehrend (Bakterien, Viren, Hefepilze, Pilze, Parasiten und Protozoen)

  • Ein Antioxidationsmittel (schützt vor vorzeitiger Alterung)

  • Fördernd für die Nährstoffaufnahme (leicht verdaulich, hilft bei der Aufnahme fettlöslicher Vitamine wie A, D, E und K)

  • Ungiftig für Menschen sowie für Tiere

     

     

Kokosöl für die Körperpflege

  1. Altersflecken – sie verblassen durch Auftragen von Kokosöl

  2. After Shave – Kokosöl beruhigt die Haut nach dem Rasieren ohne die Poren zu verstopfen. Hilft bei Rasurbrand!

  3. Haarverlust – Kokosöl mit Lavendel-, Rosmarin-, Thymian- Zedern- und Jojoba-Öl, sowie Traubenkernöl und etwas Cayennepfeffer mischen und dreimal täglich (oder vor dem Zubettgehen) auf die betroffenen Stellen auftragen und einmassieren. Kokosöl und diese ätherischen Öle unterstützen die Zellerneuerung.

  4. Körperpeeling – Mische Kokosöl mit Salz und benutze es als Peeling! Deine Haut wird nach dem Duschen super weich sein. Wenn du einen besonderen Duft gerne magst, kannst du ein wenig ätherisches Öl beimischen.

  5. Blutergüsse – Direkt auf einen Bluterguss oder eine Prellung aufgetragen hilft Kokosöl gegen die Schwellung und Rötung.

  6. Insektenstiche – Wenn du Kokosöl direkt auf den Stich aufträgst, verringert es das Jucken und Brennen und fördert die Heilung.

  7. Verbrennungen – Trage Kokosöl sofort und bis zur Heilung auf eine Verbrennung auf. Es wird die Vernarbung mildern und die Heilung fördern.

  8. Lippenbalsam – ein wenig Kokosöl auf die Lippen auftragen und es wird deine Lippen nicht nur samtweich pflegen, sondern hat auch einen Sonnenschutzfaktor von ungefähr 4 – also gleich doppelt gut!

  9. Milchschorf – hat dein Baby Probleme mit Milchschorf? Kokosöl ist nicht nur generell gut für Babyhaut, sondern wirkt auch gegen Milchschorf. Einfach täglich einen TL in die Kopfhaut einreiben.

  10. Schuppen – Kokosöl sorgt für Feuchtigkeitsnachschub auf trockener Kopfhaut und hilft so bei Schuppen. Weiterhin unterstützt es die Fettregulierung der Kopfhaut, ein weiterer Pluspunkt im Kampf gegen Schuppen.

  11. Deo – Kokosöl kann sogar als Deodorant benutzt werden, ist aber wirkungsvoller wenn man es nicht alleine, sondern in Verbindung mit Maisstärke oder Pfeilwurzpulver sowie Natron verwendet.

  12. Windelsalbe – wirkt sehr wohltuend auf einem wunden Babypo und enthält keine Chemikalien. Auch bei Verwendung von Stoffwindeln anwendbar.

  13. Augencreme – Unter den Augen auftragen, um Schwellungen und Falten zu mindern. Zur Nacht auch auf den Augenlidern auftragen.

  14. Waschlotion/Seife – Kokosöl zu gleichen Teilen mit Olivenöl, Mandelöl, Avocadoöl und Rizinusöl mischen und an Stelle von Seife zur Gesichtsreinigung verwenden. Das Gesicht anfeuchten, das Öl sanft einreiben und 2 Minuten einziehen lassen. Dann abwaschen und trockentupfen. Ein TL sollte ausreichen.

  15. Haarspülung/Intensivkur – Einen TL Kokosöl in den Haarspitzen verteilen, dann die Finger durch die Haare ziehen und so das Öl weiter verteilen. Für eine Intensivkur bei sehr trockenen Haaren und Kopfhaut, einen TL Kokosöl auf der Kopfhaut verreiben und vorsichtig bis in die Haarspitzen verteilen. Eine Duschhaube aufsetzen und über Nacht einwirken lassen.

  16. Haargel – ein wenig Öl in den Fingern verreiben und nach Wunsch im Haar verteilen.

  17. Heilmittel – wenn man Kokosöl auf Schrammen und Schnitte aufträgt, bildet es eine dünne Schutzschicht, die die Wunde vor Staub, Bakterien und Viren schützt. Kokosöl beschleunigt außerdem den Heilungsprozess bei Prellungen und Blutergüssen, indem es hilft beschädigtes Gewebe zu erneuern. Außerdem duftet es um einiges besser als alles, was man so in der Apotheke bekommt.

  18. Gleitmittel – Als naturbelassenes Gleitmittel ist Kokosöl fast unschlagbar. Jedoch auf keinen Fall mit Latex zusammen verwenden!!!

  19. Make-up Entferner – Kokosöl auf einen Wattebausch geben und dann wie jeden anderen Make-up Entferner verwenden. Funktioniert super und ist wesentlich angenehmer als jede Chemie.

  20. Massageöl – Ganz einfach; her mit dem Öl und los geht’s!

  21. Feuchtigkeitscreme – Einfach etwas Kokosöl aus dem Glas nehmen und auf dem ganzen Körper verteilen. Gesicht und Hals nicht vergessen. Lotionen sind oft wasserbasiert und trocknen die Haut weiter aus.

  22. Brustcreme – Wunderbare Pflege für aufgesprungene und wunde Brustwarzen. Auf einen Wattebausch auftragen und zwischen dem Stillen auf den Brustwarzen lassen.

  23. Akne – Hast du fettige Haut oder eine fettige T-Zone? Trage einfach eine erbsengroße Menge Kokosöl unter dem Make-up oder auch ohne alles auf. Kokosöl hilft, die Fettproduktion der Drüsen zu regulieren. Häufig ist von Akne geplagte Haut eigentlich zu trocken, was die Fettproduktion ankurbelt und so die Poren weiter verstopft.

  24. Preshave – Kokosöl bereitet die Haut auf die Strapazen der Rasur vor.

  25. Hautprobleme – Kokosöl kann bei Hauterkrankungen wie Schuppenflechte, Entzündungen und Ekzem Linderung bringen.

  26. Schwangerschaftsstreifen – Kokosöl ist ideal für die Pflege beschädigter Haut. Es ist kein Allheilmittel und kann auch Schwangerschaftsstreifen nicht vollständig wegzaubern, aber es hilft auf jeden Fall.

  27. Sonnenbrand – Kokosöl großzügig und vorsichtig auf die betroffenen Stellen auftragen.

  28. Sonnenschutz – Der Lichtschutzfaktor ist mit 4 nicht gerade hoch, aber sollte dennoch nicht vergessen werden.

  29. Schwimmerohr/Otitis Externa – Knoblauchöl und Kokosöl mischen und ein paar Tropfen in das betroffene Ohr geben. Etwa 10 Minuten einwirken lassen. Zwei- bis dreimal täglich anwenden, und das Problem sollte innerhalb weniger Tage verschwinden.

  30. Heilung von Tätowierungen – Auf neuen Tattoos aufgetragen hilft Kokosöl bei der Heilung und reduziert die Infektionsgefahr.

  31. Zahnpasta – Es gibt viele Rezept für selbstgemachte Zahnpasta, aber eins der einfachsten ist sicherlich eine Mischung von Kokosöl und Natron. Ein wenig von dieser Mischung auf die Zahnbürste auftragen und damit wie gewohnt putzen.

  32. Faltenbekämpfung – Kokosöl kann gut auf faltige und erschlaffende Haut aufgetragen werden. Es hilft sogar das Gewebe zu stärken und so jünger auszusehen.

Kokosöl für Wellness und Gesundheit

  1. Stillen – Stillende Mütter sollten 3,5 EL Kokosöl täglich zu sich nehmen, um ihre Milch anzureichern.

  2. Knochen und Zähne – Kokosöl hilft dem Körper bei der Aufnahme von Kalzium und Magnesium. Beides ist für die gesunde Entwicklung von Knochen und Zähnen wichtig.

  3. Verdauung – Die gesättigten Fette im Kokosöl helfen Parasiten und Pilze, die Verdauungsprobleme verursachen können, im Zaum zu halten. Kokosöl kann auch bei Reizdarmsyndrom hilfreich sein. Das Fett im Kokosöl hilft gleichzeitig bei der Aufnahme von Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren – man lebt also rundum besser.

  4. Fitness – Kokosöl regt nachgewiesenermaßen den Stoffwechsel an, verbessert die Funktion der Schilddrüse und steigert die Energie. All das hilft dabei ungewolltes Fett abzubauen, während gleichzeitig Muskeln aufgebaut werden.

  5. Insulin – Kokosöl verbessert die Ausschüttung von Insulin und die Verwertung des Blutzuckers. Beides ist gleichermaßen gut für Diabetiker und Nicht-Diabetiker.

  6. Lungenfunktion – Kokosöl erhöht die Fluidität der Zelloberflächen.

  7. Übelkeit – Einfach ein wenig Kokosöl auf die Innseite des Handgelenkes und Unterarms reiben, um einen verdorbenen Magen zu beruhigen.

  8. Nasenbluten – Kokosöl kann Nasenbluten verhindern, das von Wetterfühligkeit verursacht wird, wie z. B. Empfindlichkeit gegen extreme Hitze oder Kälte. Nasenbluten wird hier durch zu trockene Nasengänge hervorgerufen – die Nasenschleimhäute reißen aufgrund zu kalter oder zu trockener Luft ein. Um dem entgegenzuwirken, einfach etwas Kokosöl in die Nasenlöcher geben. Dies wird die Schleimhäute stärken.

  9. Zahnfleisch – Ölziehen mit Kokosöl ist genau das richtige für gesundes Zahnfleisch!

  10. Stress – Eine kleine Kopfmassage mit Kokosöl wirkt Wunder gegen Stress und geistige Erschöpfung. Das natürliche Aroma der Kokosnuss wirkt beruhigend und entspannend.

  11. Vitamin- und Nährstoffaufnahme – Mit Hilfe von Kokosöl stehen fettlösliche Nährstoffe, wie z. B. die Vitamine A, D, E und K, dem Körper besser zur Verfügung.

  12. Gewichtsabnahme – die gesättigten Fettsäuren wirken gegen Hungergefühle und unterstützen so eine Gewichtsabnahme.

  13. Geistiges Vermögen und Produktivität – mittelkettige Triglyceride können die Blut-Gehirn-Schranke leicht überwinden und sind so eine Energiequelle für geistige Prozesse.

Kokosöl für die innere Gesundheit

Kokosöl hilft bei folgenden Beschwerden, wenn man es einnimmt:

  1. Sodbrennen/Verdauungsstörungen – nach den Mahlzeiten einnehmen

  2. Chronisches Ermüdungssyndrom

  3. Allergien – Heuschnupfen

  4. Alzheimer/Demenz Infos hier

  5. Asthma – auch bei Kindern

  6. Autismus

  7. Darmfunktion – Verstopfung, Reizdarmsyndrom, Darmentzündungen

  8. Bronchiale Infekte und Mukoviszidose

  9. Krebserkrankungen – Prävention von Darm- und Brustkrebs

  10. Candida Albicans

  11. Cholesterin – verbessert die „guten“ Cholesterinwerte

  12. Schlechte Durchblutung – Wenn dir ständig kalt ist, oder du gar unter Ödemen leidest, reibe etwas Kokosöl in sanften kreisförmigen Bewegungen ein – immer zum Herzen hin.

  13. Erkältungen und Grippe – hat anti-mikrobielle und entzündungshemmende Wirkung

  14. Leichte Depressionen und kognitive Erkrankungen – zusammen mit Verhaltenstherapie, Fischöl und anderen Therapieformen

  15. Diabetes – hält die Blutzuckerwerte stabil

  16. Epilepsie – kann dabei helfen Anfälle zu verringern

  17. Gallenblase – Öle können den Fluss der Gallenflüssigkeit anregen, was bei Gallenproblemen hilfreich sein kann – nicht jedoch bei Gallensteinen!

  18. Blähungen – Blähungen sind oft auf ein Ungleichgewicht bei den Darmbakterien zurückzuführen. Kokosöl hat eine leicht anti-mikrobielle Wirkung und kann helfen die Darmflora wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

  19. Pylori – Kokosöl kann helfen, aber Antibiotika können trotzdem notwendig sein.

  20. Herzkrankheit – schützt die Arterien vor Verletzungen, die Arteriosklerose verursachen können.

  21. Hämorriden – innerlich oder äußerlich zweimal täglich anwenden

  22. Hitzewallungen

  23. Aufbau des Immunsystems

  24. Reizdarmsyndrom

  25. Gelbsucht

  26. Nierenerkrankungen und –steine – hilft kleine Steine aufzulösen

  27. Lebererkrankung

  28. Lungenerkrankung

  29. Denkvermögen

  30. Menstruation – hilft bei Schmerzen und Krämpfen sowie sehr starkem Menstruationsfluss

  31. Migräne – sollte regelmäßig angewendet werden

  32. Bauchspeicheldrüsenentzündung

  33. Erkrankungen des Zahnfleischs und Karies

  34. Vergrößerte Prostata

  35. Magengeschwüre – hilft die Magenschleimhaut zu beruhigen und begrenzt das Wachstum von H. Pylori

  36. Candidiasis

  37. Schilddrüsenfunktion – kann dabei behilflich sein, eine Über- oder Unterfunktion zu regulieren

  38. Blasenentzündungen und Harnwegsinfektionen

Kokosöl und lokale Probleme

Wenn man Kokosöl lokal anwendet, hilft es bei folgenden gesundheitlichen Problemen:

  1. Akne – Häufig ist zu Akne neigende Haut eigentlich zu trocken, was die Fettproduktion ankurbelt und so die Poren verstopft.

  2. Kopfläuse – lokal anwenden

  3. Allergien/Heuschnupfen – ein wenig Kokosöl in den Nasengang reiben. Die Pollen bleiben am Öl kleben.

  4. Fußpilz

  5. Nagelpilz

  6. Rückenschmerzen und Muskelkater

  7. Furunkel und Zysten

  8. Cellulitis

  9. Beschneidung – kann bei der Heilung helfen

  10. Dekongestivum – hilft bei geschwollenen Schleimhäuten, beispielsweise bei einer Erkältung. In die Brust oder unter der der Nase einreiben.

  11. Ohrentzündung – ein paar Tropfen Kokosöl zusammen mit Knoblauchöl zweimal täglich ins Ohr geben. Wirkt schmerzlindernd und infektionshemmend.

  12. Genitalwarzen – Nach der ursprünglichen Infektion verschwinden sie meist innerhalb von 2 Jahren von selbst. Örtliche Anwendung von Kokosöl über einen Zeitraum von 6 Monaten kann helfen.

  13. Zahnfleischerkrankungen und Mundgeschwüre – als Zahnpasta nutzen oder direkt aufs Zahnfleisch auftragen

  14. Herpes – lokal anwenden und auch einnehmen

  15. Nesselausschlag – hilft gegen Schwellung und Juckreiz

  16. Bindehautentzündung – im und um das Auge herum auftragen

     

BONUS: Kokosöl für Tiere

Am besten mit dem Tierarzt absprechen. Allgemein wird ¼ TL pro 5 kg Körpergewicht 2x täglich empfohlen.

  1. Heilung von Verdauungsstörungen – z. B. Colitis und Reizdarmsyndrom

  2. Arthritis und Bänderprobleme

  3. Haarbälle und Husten

  4. Schnitte, Kratzer, trockene Haut, Bisse, Stiche

  5. Hauterkrankungen – z. B. Ekzem, Flohallergie, Kontaktekzem, Juckreiz

  6. Desinfiziert kleinere Wunden – und fördert die Heilung

  7. Generelle Wellness – für Katzen und Hunde! Einfach täglich einen TL ins Wasser geben.

  8. Diabetes – Vorbeugung und Kontrolle

  9. Energie – gibt eher ruhigen Hunden neue Energie. Mittelkettige Trigyceride fördern den Stoffwechsel im Gehirn und verringern Proteinablagerungen, die bei älteren Hunden zu Hirnverletzungen führen können.

  10. Gewichtsreduzierung – durch erhöhte Energie

  11. Verbessert die Verdauung und Nährstoffaufnahme

  12. Fell – bringt das Fell zum Glänzen, verringert den typischen Hundegeruch

  13. Hilft gegen Hefe- und Pilzinfektionen

  14. Reduziert allergische Reaktionen und verbessert die Haut

  15. Reduziert schlechten Atem

  16. Reguliert Insulin und fördert eine gute Funktion der Schilddrüse

     

BONUS: Weitere Anwendungen für Kokosöl

  1. Kaugummi-Entferner – bei Kaugummi im Haar einfach etwas Kokosöl auf das Kaugummi reiben, ca. 30 Minuten warten und dann mit den Fingern herausrollen. Voila!

  2. Kleber-Entferner – gleiche Mengen Kokosöl und Natron zu einer Paste verrühren. Auf die klebrige Stelle auftragen und eine Minute einziehen lassen. Mit einer alten Zahnbürste ausreiben.

  3. Insektenschutz – Kokosöl mit Pfefferminzöl mischen und auf die Haut auftragen. Wirkt besser als jeder kommerzielle Insektenschutz und ist gesünder!

  4. Einreiben und Reinigen von Lederwaren

  5. Ölen von Holzbrettern und –schalen

  6. Bronzepolitur – einfach nur ein wenig Öl auf ein Baumwolltuch geben und damit die Bronze abreiben. Reinigt und vertieft die Farbe.

  7. Möbelpolitur – Kokosöl mit etwas Zitronensaft mischen und damit Holzmöbel polieren. Am besten erst an einer versteckten Stelle testen, um sicherzugehen, dass es so wirkt wie es soll.

  8. Trommelfelle einreiben

  9. Patina für gusseisernes Geschirr

  10. Seifenherstellung – Kokosöl kann als eins der in der Seifenherstellung benötigten Fette verwendet werden.

Weitere Beiträge findest du auf unserer Seite – wie z.B. hier:

 

Fehlt noch was? Hast du noch andere Anwendungsideen für Kokosöl?

Gefunden bei : https://volksbetrugpunktnet.wordpress.com/2016/04/13/kokosoel-ist-genial-das-sagt-jeder-aber-diese-125-nebenwirkung-hat-dir-bis-jetzt-jeder-verheimlicht

Quelle und Dank an:http://dip.la

http://horizont-13.blogspot.de/2016/04/kokosol-ist-genial-das-sagt-jeder-aber.html

Kokosöl: Das Opfer von Intrigen und Desinformation um den Menschen ungesunde Pflanzenöle verkaufen zu können

Kokosöl besitzt einen hohen gesundheitlichen Stellenwert. Seine gesundheitsfördernden Eigenschaften werden in letzter Zeit auch von der Wissenschaft zunehmend entdeckt und erkannt.

Kokosöl ist gemeinsam mit vielen anderen Kokosprodukten seit Jahrtausenden für viele Völker ein Grundnahrungsmittel. Und obwohl Kokosöl reich an gesättigten Fettsäuren ist, hält es für die menschliche Gesundheit eine Fülle an äusserst hilfreichen Eigenschaften bereit. So ist Kokosöl sehr leicht verdaulich. Es reguliert die Blutfettspiegel, wirkt antimikrobiell (sowohl innerlich als auch äusserlich) und führt so gut wie nie zu Übergewicht. Doch wie kommt es nun dazu, dass manche Experten dennoch regelmässig, aber völlig ungerechtfertigt vom Kokosöl abraten?

Kokosöl, Kokosnuss

Kokosöl – Eines der natürlichsten Öle

Kokosöl ist eines der natürlichsten Öle, die uns Menschen zur Verfügung stehen. So besteht die reife Kokosnuss zu etwa 35 Prozent aus Kokosöl und kann – einmal geöffnet – sehr leicht in grösseren Mengen gegessen werden.

Stellen Sie sich im Vergleich dazu einmal den Rapssamen vor. Er ist winzig und steinhart. Es ist kaum möglich, diesen zu essen. Rapsöl gehört daher nicht zu den natürlichen Ölen, denn ohne Monokultur und maschinelle Verarbeitung gäbe es das Rapsöl gar nicht. Auch Distelöl oder Sojaöl sind nicht gerade Öle, die wir seit Urzeiten kennen.

Kokosnüsse jedoch stellen für die Völker der Südsee ein Grundnahrungsmittel dar – ein Grundnahrungsmittel, mit dem sie über Jahrtausende hinweg leistungsfähig und gesund blieben, ohne sich je über Diabetes, Cholesterinwerte, Herzinfarkte oder Schlaganfälle Gedanken machen zu müssen.

Wer nun aber die Fettsäurezusammensetzung des Kokosöls kennt, wundert sich hier möglicherweise.

Besteht doch das Kokosöl zu einem sehr hohen Teil – nämlich aus über 90 Prozent – aus gesättigten Fettsäuren. Und gesättigte Fettsäuren, das hat man uns lange genug gelehrt, sind nun einmal schlecht, führen zu erhöhten Cholesterinwerten und über kurz oder lang zu Herzinfarkt und Schlaganfall.

Kommentar: Es ist mittlerweile hinreichend belegt, dass gesättigte Fette, und vor allem tierischer Herkunft, gesund sind. Von der Verteufelung der gesättigten Fettsäuren profitieren lediglich die Nahrungsmittel- und Pharmaindustrie, während der langjährige Trend des fettarmen Essens die Menschen krank macht.

Ende des “Fettarm-Mythos”: Harvard rehabilitiert das Fett
Die Wahrheit über gesättigte Fette

Wie also können die Kokos essenden Naturvölker trotz hohen Kokosöl-Konsums gesund bleiben?

Ganz einfach: Kokosöl IST gesund! Schon allein die oben genannte Tatsache, dass uns das Kokosöl in Form der Kokosnuss quasi in den Mund wächst, uns also von der Natur derart leicht erreichbar präsentiert wird, ist ein Zeichen dafür, dass das Kokosöl ein äusserst hochwertiges und natürliches Lebensmittel ist.

Mit einer solchen Erklärung gibt sich heute natürlich kaum noch jemand zufrieden. Wissenschaftliche Analysen und Untersuchungen werden gefordert. Und siehe da: Auch die Forschung kam zu keinem anderen Ergebnis – so sehr sie sich auch bemühte – und musste letztendlich mehrheitlich feststellen:

Kokosöl ist nicht nur gesund, es macht auch noch gesund und passt demnach hervorragend in eine Ernährung, in der Lebensmittel auch Heilmittel sein dürfen.

Betrachten Sie sich zunächst die Fettsäurenzusammensetzung des Kokosöls. Auf diese Weise erhalten Sie einen Überblick über die Mengenverhältnisse der einzelnen Fettsäuren.

Fettsäure-Zusammensetzung des Kokosöls

Das Kokosöl besteht u. a. aus:

Laurinsäure: 44 – 52 %
Caprinsäure: 6 – 10 %
Caprylsäure: 5 – 9 %
Myristinsäure: 13 – 19 %
Palminsäure: 8 – 11 %
Stearinsäure: 1 – 3 %
Ölsäure (einfach ungesättigte FS): 5 – 8 %
Linolsäure (mehrfach ungesättigte FS): 0 – 1 %

Zu den im Kokosöl enthaltenen mittelkettigen Fettsäuren gehören die ersten drei der obigen Liste, wobei Laurinsäure zu den bekanntesten und bestuntersuchten gehört. Kokosöl besteht also – als einziges natürliches Öl weit und breit – zu weit über 50 Prozent aus mittelkettigen Fettsäuren.

Was aber verbirgt sich hinter mittelkettigen Fettsäuren?

Kokosöl ist reich an mittelkettigen Fettsäuren

Mittelkettige Fettsäuren sind gesättigte Fettsäuren mit einer bestimmten Kettenlänge. Während beispielsweise eine langkettigte Fettsäure wie die Stearinsäure aus einer Kette mit 18 C-Atomen besteht (C steht für Kohlenstoff), ist die Caprylsäure aus nur 8 C-Atomen aufgebaut, die Caprinsäure aus 10 und die Laurinsäure aus 12 C-Atomen.

Mittelkettige Fettsäuren bestehen also aus Ketten mit 8 bis 12 C-Atomen und langkettige Fettsäuren aus Ketten mit 14 bis 24 C-Atomen.

Die mittelkettigen Fettsäuren sind es dann auch, die dem Kokosöl einen Grossteil seiner besonderen Eigenschaften verleihen.

Kokosöl – Leicht verdaulich und weniger Kalorien

Mittelkettige Fettsäuren sind zunächst einmal sehr leicht verdaulich. Ohne die Mitarbeit der Gallensäuren können sie verdaut werden. Sie sind wasserlöslich und gelangen daher ohne Umschweife über die Blutbahn in die Leber.

Dort nun – und das ist gleich der nächste Vorteil – werden sie vom Körper sehr gerne zur Energiegewinnung genutzt und weniger gern in die Fettdepots eingelagert.

Zusätzlich liefern mittelkettige Fettsäuren eine Kalorie weniger pro Gramm als andere Fettsäuren.

Diese beiden Eigenschaften der Kokosöl-Fettsäuren führen dazu, dass Kokosöl den Ruf hat, weniger zur Gewichtszunahme beizutragen als andere Fette, ja, im Gegenteil sogar beim Abnehmen zu helfen.

Bestätigt hat diesen Aspekt eine japanische kontrollierte Doppelblind-Studie, die bereits im Jahr 2001 im The Journal of Nutrition veröffentlicht wurde.

78 übergewichtige, aber gesunde Teilnehmer (Männer und Frauen mit BMI über 23) wurden in zwei Gruppen geteilt. Beide assen während der 12-wöchigen Studiendauer dasselbe, nur erhielt eine Gruppe (M) täglich 60 Gramm eines Fettes aus mittelkettigen Fettsäuren und die andere Gruppe (L) erhielt 60 Gramm eines Fettes aus langkettigen Fettsäuren.

Beide Gruppen nahmen Gewicht ab. Doch verlor Gruppe M signifikant mehr Gewicht als Gruppe L. Und nicht nur das.

Bei Diäten baut sich bekanntlich oft insbesondere Muskelmasse ab, während der Körperfettanteil sich nur zögerlich reduzieren lässt. Gruppe M jedoch erlebte einen deutlich höheren Körperfettverlust sowie einen höheren Fettverlust des Unterhautgewebes als Gruppe L.

Die Forscher schlossen seinerzeit, dass mittelkettige Fettsäuren das Körpergewicht und den Körperfettanteil besser reduzieren können als eine Diät, die langkettige Fettsäuren enthält.

Eine weitere ganz besondere und einzigartige Wirkung des Kokosöls ist jene gegen Viren, Bakterien und Pilze.

Kokosöl wirkt gegen Viren, Bakterien und Pilze

Die mittelkettigen Fettsäuren des Kokosöls wirken antimikrobiell, antiviral und antimykotisch – und zwar sowohl bei innerlicher wie auch bei äusserlicher Anwendung.

Kokosöl ist daher auch das Hautöl der Wahl bei Pilzerkrankungen. Genauso kann das Kokosöl bei Scheidenpilz oder bakteriellen Erkrankungen der Scheidenschleimhaut zur Intimpflege oder als Gleitgel verwendet werden und hilft somit an Ort und Stelle bei der Bekämpfung der unangenehm juckenden Mikroben und Pilze mit.

Wie jedoch wirkt das Kokosöl gegen Bakterien & Co?

Kokosöl: Laurinsäure gegen Herpes und andere Viren

Die mittelkettige Laurinsäure macht allein etwa 50 Prozent der im Kokosöl vorkommenden Fettsäuren aus. Im menschlichen oder tierischen Körper wandelt sich die Laurinsäure zunächst in Monolaurin um.

Zwar gibt es auch Untersuchungen, denen zufolge die freie Laurinsäure ebenfalls antimikrobielle Fähigkeiten aufweist. Doch ist es hauptsächlich das Monolaurin – ein sog. Monoglycerid – das letztendlich gegen Viren und Bakterien wirkt.

Monolaurin wehrt speziell behüllte Viren (z. B. HI-, Herpes-, Cytomegalo- und Grippeviren) im menschlichen und tierischen Organismus ab. Behüllte Viren sind von einer Lipidhülle umgeben.

Monolaurin ist für Viren nun deshalb so gefährlich, weil es eben diese Hülle auflösen kann, was zur Inaktivierung des Virus führt.

Etwa sechs bis zehn Prozent der Fettsäuren im Kokosöl bestehen aus der Caprinsäure – ebenfalls eine mittelkettige Fettsäure mit einer ähnlich gesundheitsfördernden Wirkung wie die Laurinsäure.

Kokosöl: Caprinsäure gegen Chlamydien & Co.

Auch die Caprinsäure wirkt besonders dann, wenn sie im menschlichen oder tierischen Organismus in ihr Monoglycerid, das Monocaprin umgewandelt wird. Monocaprin wird momentan sowohl auf seine antivirale Wirksamkeit gegen Herpes-simplex-Viren als auch auf seine antibakterielle Wirksamkeit gegen Chlamydien und anderen sexuell übertragbaren Bakterien getestet.

Doch liegen bereits ältere Untersuchungen zu diesem Thema vor, wie etwa jene von Thormar et al. (1999), in der man die inaktivierende Wirkung von Monocaprin auf die genannten Viren inkl. HIV nachwies – zumindest in Vitro.

Wie mittelkettige Fettsäuren gegen Chlamydien wirken, zeigte die Studie von Bergsson et al. (1998).

Insgesamt gilt, dass Laurinsäure bzw. Monolaurin eine höhere Antivirenaktivität aufweist als die übrigen mittelkettigen Fettsäuren bzw. deren Monoglyceride.

Zu den Viren, die von mittelkettigen Fettsäuren inaktiviert werden können, gehören neben dem

Die Fettsäuren des Kokosöls wirken jedoch nicht nur gegen Viren und Bakterien, sondern – wie bereits erwähnt – auch gegen Pilze.

Kokosöl gegen Pilze

Die mittelkettigen Fettsäuren im Kokosöl reduzieren auch die Aktivität von Pilzen, wie z. B. von Candida albicans.

Mehrere Studien zeigten einerseits eine Anti-Pilz-Wirkung von Caprinsäure auf Candida-Ansiedlungen im Mundbereich von Prothesenträgern sowie andererseits eine In-Vitro-Zerstörung von gleich drei verschiedenen Candida-Stämmen durch sowohl Caprinsäure als auch durch Laurinsäure.

Kokosöl kann daher hervorragend bei Pilzinfektionen aller Art eingesetzt werden.

Innerlich bei Darmpilzinfektionen und äusserlich bei Pilzinfektionen der Haut oder Schleimhäute.

Ein Anti-Candida-Programm mit Kokosöl und Oreganoöl finden Sie hier: Kokosöl gegen Candida albicans

Bei all dieser antimikrobiellen Aktivität des Kokosöls fragt man sich natürlich früher oder später, ob Kokosöl bzw. dessen Fettsäuren nicht womöglich auch gegen erwünschte Bakterien und damit gegen die eigene Darmflora zerstörerisch wirken könnten.

Kokosöl: Mittelkettige Fettsäuren für Darmbakterien unschädlich

Mittelkettige Fettsäuren bzw. deren Monoglyceride wie z. B. das Monolaurin scheinen nützliche Darmbakterien keine schädliche Wirkung zu haben, sondern nur auf potentiell krankheitserregende Mikroorganismen.

Forscher um Isaacs (1990) wiesen beispielsweise bei den weit verbreiteten Mikroben, die häufig den Darm besiedeln, wie z. B. Escherichia coli keine Inaktivierung durch Monolaurin nach.

Bei krankheitserregenden Mikroben wie z. B. Haemophilus influenza, Staphylococcus epidermidis und dem grampositiven Gruppe-B-Streptokokkus hingegen eine sehr starke Inaktivierung.

Ein Fett, das Bakterien, Viren und Pilze ausschalten kann, ist natürlich prima. Doch wie sieht es denn nun mit der Herzgesundheit, mit dem Cholesterinspiegel und dem Zustand der Blutgefässe aus, wenn man in all der Begeisterung viel Kokosöl verspeist?

Denn sehr praktisch wäre es ja nicht, wenn man schliesslich pilz- und virenlos am Herzinfarkt verstirbt.

Kokosöl jedoch hat optimalerweise eine sehr vorteilhafte Wirkung auf das Herz, die Blutgefässe und auch auf den Cholesterinspiegel.

Kokosöl und Herzkrankheiten

Die über vier Jahrzehnte anhaltende Forschung über die Wechselwirkungen zwischen Kokosöl als Nahrungsbestandteil und Herzerkrankungen kam im Grossen und Ganzen zu ein und demselben Ergebnis:

Kokosöl ist äusserst hilfreich dabei, die Risikofaktoren für Herzerkrankungen zu minimieren.

Blackburn et al. (1988) setzten sich in ihrer Untersuchung mit der veröffentlichten Literatur über die „Auswirkungen von Kokosöl auf Serumcholesterin und Atherogenese“ auseinander und kamen zu dem Schluss, dass „Kokosöl, wenn es mit anderen Fetten oder ausreichend mit Linolsäure ergänzt wird, hinsichtlich der Atherogenese ein neutrales Fett darstellt“. (Atherogenese = Entstehung/Entwicklung der Arteriosklerose)

Nachdem Kurup & Rajmoran sich Ende der 90er Jahre mit derselben Literatur beschäftigt hatten, führten sie eine Studie bei 64 Freiwilligen durch und fanden durch Kokosölkonsum „keine statistisch signifikante Veränderung bei sämtlichen Cholesterin-Werten (Gesamtcholesterin, HDL-Cholesterin, LDL-Cholesterin etc.) im Vergleich zum Ausgangswert“. Die Ergbenisse gaben sie 1995 in Indien am Symposium on Coconut and Coconut Oil in Human Nutritionbekannt.

Kaunitz & Dayrit untersuchten noch früher, nämlich schon 1992 die epidemiologischen Versuchsdaten von Gruppen, die zeitlebens Kokosnüsse verzehrt hatten, und schrieben

„Die vorliegenden Bevölkerungsstudien zeigen, dass Kokosöl in der Ernährung weder zu einem hohen Serumcholesterinwert noch zu einer hohen Sterblichkeit oder Krankhaftigkeit durch koronare Herzkrankheiten führt.“

Sie stellten weiterhin fest, dass Mendis et al. (1989) bei jungen männlichen Erwachsenen aus Sri Lanka unerwünschte Lipidveränderungen nachgewiesen hatten, nachdem sie ihre Ernährung vom gewöhnlichen Kokosöl auf Maisöl umgestellt hatten.

Obwohl zwar der Serumcholesterinwert aufgrund des Maisöls um 18,7 Prozent und der LDL-Cholesterinwert um 23,8 Prozent sank, fiel auch der HDL-Cholesterinwert (gutes Cholesterin) um 41,4 Prozent und damit weit unter den niedrigsten akzeptablen HDL-Wert von 35 mg/dL, so dass der LDL/HDL-Quotient um 30 Prozent stieg – was ein äusserst schlechtes Zeichen ist.

Zuvor hatten Prior et al. (1981) schon Ähnliches gezeigt, nämlich dass bei Inselbewohnern, die grosse Mengen Kokosöl zu sich nehmen „keine Anzeichen dafür beobachtet wurden, dass die hohe Zufuhr von gesättigten Fetten bei diesen Gruppen eine schädliche Wirkung hat“.

Wanderten diese Gruppen aber nach Neuseeland aus, wo sich ihr Kokosölkonsum verringerte, stieg ihr Gesamtcholesterin- und LDL-Cholesterinwert an und ihr HDL-Cholesterinwert sank.

Mendis & Kumarasunderam (1990) verglichen nun wiederum die Wirkung von Kokos- und Sojaöl bei jungen Männern mit normalen Blutfettwerten, und wieder führte der Verzehr von Kokosöl zu einem Anstieg des HDL-Cholesterinwertes (gutes Cholesterin), wohingegen Sojaöl dieses erwünschte Lipoprotein senkte.

Kokosöl gegen Arteriosklerose?

In weiteren Forschungen wurde nachgewiesen, dass Herpes- und Cytomegaloviren eine Rolle bei der Bildung arteriosklerotischer Ablagerungen in den Blutgefässen spielen könnten sowie genauso bei der Wiederverengung der Arterien nach einer Angioplastie (operative Erweiterung eines Blutgefässes z. B. durch Einsetzen eines Stents) (Artikel in der New York Times von 1984).

Interessant daran ist, dass das antimikrobiell wirkende Monolaurin – wie wir oben gesehen haben – ja genau diese Herpes- und Cytomegaloviren hemmen kann, Monolaurin aber nur dann im Körper gebildet wird, wenn Laurinsäure Bestandteil der Ernährung ist. Und Laurinsäure ist im Kokosöl enthalten.

Eine Übersichtsarbeit (Review) von Lawrence (2013) fasst den aktuellen Wissensstand dann auch folgendermassen zusammen:

„Obwohl frühere Studien darauf hinwiesen, dass eine Ernährung mit gesättigten Fettsäuren und gleichzeitig niedriger Zufuhr mehrfach ungesättigter Fettsäuren den Cholesterinspiegel und das Herzerkrankungsrisiko steigen lasse, war die Beweislage schon immer schwach.“

Im Laufe der Jahre zeigte sich, dass gesättigte Fette nicht mit Herzkrankheiten oder anderen Gesundheitsproblemen im Zusammenhang stehen, sondern im Gegenteil – besonders gesättigte Fette aus Kokosöl – die Gesundheit verbessern können.

So könnte man die häufige Empfehlung, Kokosöl (wegen der angeblich gefährlichen gesättigten Fettsäuren) zu meiden, auch als einen Beitrag zum Anstieg koronarer Herzerkrankungen ansehen – und vielleicht auch zum Anstieg der Demenz in der Bevölkerung.

Kokosöl gegen Demenz

Das von Alzheimer betroffene Gehirn kann nur noch unzureichend Glucose als Energiequelle nutzen. Aus Kokosöl jedoch können sog. Ketone hergestellt werden.

Diese nun kann auch das Alzheimer-Gehirn noch zur Energiegewinnung nutzen, die Symptome nehmen daraufhin ab und die Krankheit schreitet langsamer voran oder bessert sich sogar.

Wie Kokosöl zur Alzheimer-Prävention eingesetzt werden kann, lesen Sie hier:

Kokosöl bei Alzheimer

Wie konkret das Kokosöl dem Gehirn auf die Sprünge helfen kann, finden Sie hier beschrieben:

Kokosöl schenkt dem Gehirn mehr Energie

Kokosöl bei Krebs

Auch bei Krebs kann Kokosöl in die Ernährung integriert werden. Es versorgt den oft ausgezehrten Körper mit leicht verdaulichen Kalorien, entlastet durch seine antimikrobielle Wirkungen das Immunsystem und wirkt zusätzlich entzündungshemmend.

Ja, es gibt sogar ein konkretes Programm (Die ketogene Reinigung), die über drei bis zehn Tage durchgeführt wird und dabei hilft, Krebszellen auszuhungern, während gesunde Körperzellen mit den aus dem Kokosöl stammenden Ketonen mit Brennstoff versorgt werden.

Kokosöl an der Bildung von Fettgeschwulsten beteiligt?

Sog. Atherome sind gutartige Fettgeschwulste, die sich meist am behaarten Kopfbereich (z. B. am Nacken oder hinter dem Ohr) oder auch am Bauch bilden. Es handelt sich dabei um gutartige Zysten, die sich mit Fett füllen.

Nun könnte man denken, dass die Zysten sicher mit den „bösen“ gesättigten Fettsäuren gefüllt sind, die der Körper irgendwo abzulagern versucht. Doch weit gefehlt.

Die chemische Analyse von Atheromen hat gezeigt, dass diese zu etwa 40 Prozent aus mehrfach ungesättigten und zu über 30 Prozent aus einfach ungesättigten Fettsäuren, also insgesamt zu 70 Prozent aus ungesättigten Fettsäuren, hingegen nur zu knapp 25 Prozent aus gesättigten Fettsäuren bestehen.

Bei keiner der gesättigten Fettsäuren handelte es sich ferner um Fettsäuren aus dem Kokosöl, also weder um Laurin- noch um Myristinsäure. (Felton et al., 1994)

Kokosöl: Opfer der Speiseölindustrie

Interessant ist, dass die meisten der aufgeführten positiven Eigenschaften und Wirkungen des Kokosöls schon seit vielen Jahrzehnten bekannt sind – wie die Daten der aufgeführten Studien zeigen – man sie also lediglich unter den Tisch fallen liess, um uns stattdessen aufwändig hergestellte Industrieöle aus mittlerweile teilweise gentechnisch veränderten Saaten wie Rapsöl oder Sojaöl als besonders gesund aufzuschwatzen.

Leider liess man die Vorteile des Kokosöls nicht nur unter den Tisch fallen, man machte es sogar regelrecht schlecht, um auf diese Weise möglichst alle Menschen auf die Seite der mehrfach ungesättigten Pflanzenöle zu ziehen, die zu allem Überfluss auch noch hochgradig industriell verarbeitet feilgeboten wurden.

Mehr als drei Jahrzehnte lang litten das Kokosöl und seine Erzeuger unter den Diffamierungen, die ihren Ursprung in den USA hatten und beispielsweise aus Veröffentlichungen der Verbraucherschutzorganisation Centres for Science in the Public Interest (CSPI), der American Soybean Association (ASA) und anderen Vertretern der Speiseölindustrie stammten.

Gleichzeitig gab es Publikationen der wissenschaftlichen und medizinischen Fachwelt, die ihre Fehlinformationen wiederum von Institutionen wie der CSPI und der ASA erhalten hatten.

Doch wie hatte all das begonnen?

Kokosöl: Opfer von Intrigen und Desinformation

In den späten 1950ern behauptete ein Forscher in Minnesota, dass gehärtete Pflanzenfette die Ursache für das Ansteigen der Herzkrankheiten seien.

Die Speiseölindustrie fürchtete Umsatzeinbussen und behauptete, nicht die Härtung sei das Problem, sondern die in den gehärteten Fetten vorhandenen gesättigten Fettsäuren.

Zur selben Zeit berichtete ein Forscher aus Philadelphia, der Konsum von mehrfach ungesättigten Fettsäuren führe zur Senkung des Cholesterinspiegels.

Auf diese wissenschaftliche Veröffentlichung und die allgemeine Anerkennung derselben reagierte die Speiseölindustrie damit, dass sie sich immer mehr darauf konzentrierte, die in den Lebensmitteln vorkommenden „gesättigten Fette“ durch “ mehrfach ungesättigte Fette“ zu ersetzen.

Bei der industriellen Verarbeitung ungesättigter Fette jedoch besteht enorme Gefahr, dass sich aufgrund der Unbeständigkeit dieser Fette, schädliche Abbauprodukte und natürlich ganz besonders die gefährlichen Transfette entwickeln können. Das jedoch interessierte seinerzeit noch niemanden.

Dann veröffentlichte die oben genannte Verbraucherschutzorganisation CSPI im August 1986 eine „Pressemitteilung“, worin sie „Palm-, Kokos- und Palmkernöl“ als „reich an arterienverstopfenden gesättigten Fetten“ bezeichnete.

Die CSPI forderte überdies den obligatorischen Kennzeichnungszusatz „gesättigtes Fett“, wenn Kokosöl oder auch Palmöl in einem Produkt enthalten waren.

Im Jahre 1988 veröffentlichte die CSPI eine Broschüre mit dem Titel „Saturated Fat Attack“ (dt.: Angriff auf gesättigte Fette). Diese Broschüre enthielt Listen mit Produkten, die „unerwünschte tropische Öle“ enthielten, damit der Verbraucher diese Produkte meiden konnte.

Die Broschüre wies eine Menge schwerwiegender Fehler auf: So lieferte sie beispielsweise eine fehlerhafte Beschreibung der Biochemie von Fetten und Ölen und machte falsche Angaben über die Fett- und Ölzusammensetzung vieler Produkte.

Das alles war nebensächlich. Hauptsache der Verbraucher mied künftig tropische Fette wie Kokosöl und kaufte nur noch einheimische Öle und Fette bzw. Produkte daraus.

Kokosöl im Fokus der Sojaöl-Industrie

Zur selben Zeit startete die American Soybean Association ASA ebenfalls eine Kampagne gegen Kokosöl und andere tropische Öle, z. B. indem sie Anti-Kokosöl-Briefe an die Sojabohnenbauern versendete oder Anzeigen schaltete mit einer „Anleitung zur Bekämpfung von (tropischen) Fetten“.

Ein anderes ASA-Projekt bestand darin, einen „Ernährungswissenschaftler“ zur Überwachung von Supermärkten in Washington einzustellen, der die Lebensmittel auf ihren Gehalt an Kokosöl und anderen tropischen Ölen überprüfte.

Anfang 1987 forderte die ASA die FDA (amerikanische Gesundheitsbehörde) auf, die Kennzeichnungspflicht „enthält tropische Fette“ einzuführen – und blies damit in dasselbe Horn wie schon zuvor die CSPI.

Mitte 1987 ging es weiter mit der ASA-Kampagne gegen Kokosöl. Am 3. Juni 1987 erschien in der New York Times der Leitartikel „The Truth About Vegetable Oil“ (dt.: Die Wahrheit über pflanzliche Öle), worin Kokosöl und andere tropische Öle als „die billigeren, arterienverstopfenden Öle aus Malaysia und Indonesien“ bezeichnet wurden und die Behauptung aufgestellt wurde, dass tropische Öle nicht den amerikanischen Ernährungsrichtlinien entsprechen würden, obwohl das keineswegs geklärt war. Die Bezeichnung „Arterienverstopfung“ stammte direkt von der CSPI.

Das ASA-Magazin Media Alert gab ausserdem bekannt, dass das National Heart, Lung and Blood Institute und der National Research Council“ Verbrauchern dazu rieten, Palm-, Palmkern- und Kokosöl zu vermeiden“.

Angriff auf Kokosöl lenkte vom wahren Übeltäter ab

Und so ging es immer weiter, bis auch heute noch viele Menschen, ja sogar Ärzte und Ernährungsfachleute von Kokosöl aufgrund der darin gesättigten Fettsäuren abraten, in Wirklichkeit jedoch nur den Anti-Kokosöl-Kampagnen der Sojaölindustrie und anderer Interessengruppen auf den Leim gegangen waren.

Denn was war das Ergebnis der Anti-Kokosöl-Aktionen? Die Menschen konzentrierten sich nun auf das Meiden von Kokosöl und anderer tropischer Fette. Sie kauften und assen die einheimischen, aber meist industriell verarbeiteten Pflanzenöle wie Soja-, Sonnenblumen- und Rapsöl und achteten auch beim Kauf von Fertigprodukten darauf, dass bloss kein Kokosöl enthalten war.

Niemand jedoch achtete auf die wirklichen Übeltäter, nämlich die Transfette in gehärteten Ölen und Fetten. Transfette aber entstehen nur aus ungesättigten Fettsäuren, niemals aus gesättigten Fettsäuren.

Geniessen Sie daher das köstliche Kokosöl – natürlich in kalt gepresster Bio-Qualität – und meiden Sie lieber verarbeitete Fette (in Fertigprodukten) aus ungesättigten Fettsäuren.

Kokosöl: Tipps zur Anwendung

Leckere Rezepte mit Kokosöl finden Sie in unserer Rezepte-Datenbank: Rezepte mit Kokosöl
Oder auch in unseren 9 Kokos-Tipps, wo Sie z. B. erfahren, wie Sie gesundes Popcorn mit Kokosöl herstellen können.

Ausserdem finden Sie bei uns weitere hochinteressante und wirksame Anwendungsmöglichkeiten des Kokosöls, z. B. ein Deo aus Kokosöl, Kokosöl als Parasitenabwehrmittel für Mensch und Tier (Stichwort Zecke bzw. Borreliose), Kokosöl zur Haarpflege und vieles mehr.

Wir wünschen viel Spass beim Ausprobieren!

Quellen:

gefunden bei: http://de.sott.net/article/14835-Kokosol-Das-Opfer-von-Intrigen-und-Desinformation-um-den-Menschen-ungesunde-Pflanzenole-verkaufen-zu-konnen

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