Iran

Das aktive Säbelrasseln zwischen den USA und dem Iran nimmt inzwischen, zumindest oberflächlich betrachtet, beinahe dramatische Züge an. Die internationalen Spottdrosseln bemühen sich, einen neuen Krieg im Mittleren Osten herbeizuhetzen und stützen sich dabei auf die altbewährten redaktionellen Muster, welche in den vergangenen paar Jahren mehr als einmal ihr Versagen offenbart haben.

Was in fast allen Berichten jedoch weitgehend unberücksichtigt bleibt, sind die geschichtlichen Hintergründe des sich derzeit abspielenden Dramas und welche möglichen Rückschlüsse sich hieraus auf das aktuelle Geschehen ziehen lassen.

Persien in der Antike

Etwa im 6. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung entstand innerhalb nur weniger Jahrzehnte ein Großreich in Kleinasien, welches sich zeitweilig bis nach Griechenland, Libyen und in den Kaukasus ausdehnte und wenig später gar Teile Indiens an das Reich anschloss. Von Alexander dem Großen ab 334 v. Chr. vollständig erobert, zerfiel das nun hellenistische Reich nach dessen Tod in kleinere Einzelreiche, welche sich im Westen dem Römischen Reich gegenübersahen.

Mit dem Aufkommen der Arsakiden entstand in der Region das Partherreich, welches nach wenigen Jahren von den Sassaniden erobert wurde und in der Folge bis ins 7. Jahrhundert hinein einen machtvollen Gegenpol zum Römischen Reich bildete. Im Zuge der von Arabien ausgehenden Islamischen Expansion fiel das zoroastrische Persien Mitte des 7. Jahrhunderts unter arabisch-islamische Kontrolle und verbleibt dort bis in die Neuzeit.

Konstitutionelle Monarchie

Im Jahr 1906 kam es im Zuge einer Revolution zur Einführung der konstitutionellen Monarchie und das Land stand in der Folge unter erheblicher Einflussnahme durch Großbritannien und Russland, welches sich jedoch nach der Oktoberrevolution weitestgehend zurückzog. Innere und von außen aufgedrängte Unruhen innerhalb des Landes sowie wirtschaftliche Not bestimmten das Bild bis in die 1920er Jahre.

1925 wurde Reza Schah Palavi an die Macht gewählt, welcher ein modernes Bildungssystem einführte, die Justiz reformierte und die Infrastruktur des Landes aufbaute. 1935 wurde, auf Forderung des Schahs, anstatt “Persien“ die Bezeichnung “Iran“ gebräuchlich und es wurde an historische Gegebenheiten angeknüpft.

Im Zuge des Zweiten Weltkriegs wurde der dem Deutschen Reich auf mehrerlei Ebenen verbundene Iran von den Briten und Russen besetzt, um den Zugriff auf die Bodenschätze der Region sowie die Versorgung Russlands mit amerikanischem Kriegsgerät sicherzustellen. Reza Schah musste abdanken, sein Sohn Mohammad Reza Palavi bestieg im Alter von nur 22 Jahren im September 1941 den Thron.

Der neue Schah wurde auf eine rein repräsentative Funktion zurechtgestutzt und das Parlament übernahm die Regierungs“geschäfte“. Auf Druck der Briten, Russen und Amerikaner erklärte der Iran am 1. Dezember 1943 dem Deutschen Reich den Krieg und erhielt dafür die Zusage der territorialen Integrität des Landes sowie dass die Besatzungstruppen nach Ende des Krieges abgezogen würden.

Derweil erreichte Mohammad Reza den Ausgleich mit den von seinem Vater aktiv bekämpften schiitisch-geistlichen Führern und stärkte deren Einfluss und Machtbasis im Land. Entgegen der Zusagen, zogen sich die Russen 1945 nicht aus dem Iran zurück, wie es die Briten und Amerikaner taten, was zur Irankrise führte. Aufgrund amerikanischen Drucks gab Josef Stalin jedoch nach und zog seine Truppen 1946 ab.

Wirtschaftliche Konflikte

Die Macht im Iran lag seit 1943 beim Parlament und die für das Land lebenswichtige Ölindustrie, welche von den Briten bereits seit Jahrzehnten maßgeblich mitbestimmt wurde, geriet mit der Verstaatlichung der iranischen Ölindustrie unter erheblichen Druck. Ab 1951 fiel dem langjährigen Berufspolitiker Mohammad Mossadegh als neuem Premierminister die Aufgabe zu, mit den Briten einen neuen Vertrag über die Nutzung der iranischen Bodenschätze auszuhandeln.

Die Briten zogen nach Den Haag und vor den UN-Sicherheitsrat, um ihre Ölinteressen durchzusetzen und errichteten eine britische Seeblockade, welche im Iran 1952 zu einer nachhaltigen Krise führte, da die Einnahmen aus Ölausfuhren vollständig wegfielen. Mossadegh forderte vor dem Parlament diktatorische Vollmachten, welche jedoch abgelehnt wurden und zu seinem Rücktritt führten.

Der von den Briten unterstützte Ahmad Quavan wurde neuer Premierminister, trat jedoch nach nicht einmal einer Woche aufgrund von gewaltsamen Unruhen mit Todesfolgen wieder zurück. Mohammad Mossadegh wurde daraufhin erneut zum Premierminister bestimmt und erhielt nun auch die von ihm geforderte Dekret-Vollmacht, Gesetze ohne Zustimmung des Parlamentes in Kraft zu setzen.

Der Streit mit den Briten blieb derweil ungelöst. Der Internationale Gerichtshof in Den Haag erklärte sich für nicht zuständig und im UN-Sicherheitsrat blockierte die UdSSR weitere Verhandlungen.

Staatsstreich

1953 hatten Mohammad Mossadeghs teils drakonische Gesetze wachsenden Widerstand zur Folge und es kam zu Straßenschlachten zwischen seinen Anhängern und Gegnern. Die von den Briten unterstützten parlamentarischen Gegner Mossadeghs boykottierten das Parlament, was den Premierminister zu einem Volksentscheid zur Auflösung des Parlamentes bewegte, welcher mit überwältigender Mehrheit angenommen wurde.

Rechtlich gesehen, war der Volksentscheid ohne Bedeutung. Dennoch verkündete der Premierminister im Radio die Auflösung des Parlamentes und übernahm zudem die Kontrolle über die königlichen Paläste, aus der berechtigten Furcht heraus, der Schah würde sich gegen ihn stellen. Dieser hatte bereits Monate mit der CIA die Absetzung Mossadeghs vorbereitet. Dessen Fehleinschätzung, dass Mohammad Reza Palavi den Posten des Premierministers nach dessen Auflösung des Parlaments nicht neu besetzen würde, führte zum Sturz Mossadeghs im August 1953.

Die auf die Entlassung des Premierministers, maßgeblich durch von der CIA bezahlte Provokateure, folgenden Unruhen, führten zu Demonstrationen im ganzen Land, denen bewaffnete Auseinandersetzungen folgten, welche über 200 Tote forderten. Mossadegh wurde letztlich in seinem Privathaus verhaftet, vor ein Militärtribunal gestellt und zum Tode verurteilt. Mohammad Reza Schah begnadigte ihn jedoch und verfügte eine dreijährige Haftstrafe und anschließend lebenslangen Hausarrest.

“Weiße Revolution“

Nachdem sich die Machtverhältnisse im Land vorläufig geklärt hatten, wurden vom Schah 1963 umfangreiche Reformen angestoßen, welche zwar Widerstände unter Großgrundbesitzern und dem Klerus, jedoch überwältigende Zustimmung im Volk fanden. Bereits im Jahr 1960 war die iranische Zentralbank gegründet worden und die ab 1963 bereitgestellten Wirtschaftshilfen führten in den folgenden Jahren zu einem enormen Wirtschaftswachstum, welches den Iran aus seinem Dritt-Welt-Status herauslöste und, insbesondere gestützt auf seine reichlichen Bodenschätze, zum wichtigsten Land im Mittleren Osten machte.

Dennoch sah man sich nach wie vor von der UdSSR bedroht und nach einem Staatsbesuch bei US-Präsident John F. Kennedy im April 1962 erreichte Mohammad Reza Palavi die Unterstützung der USA beim militärischen Aufbau der iranischen Streitkräfte. Dabei kam es zu Lieferungen moderner Waffensysteme und entsprechende Ausbildung durch US-Militärberater.

Islamische Revolution

Im Inland hatte der Schah derweil mit dem Klerus zu kämpfen. Im Jahr 1963 rief der Religionsführer Ruhollah Chomeini zum offenen Widerstand gegen die “Weiße Revolution“ des Schahs auf, wobei nicht nur die Großgrundbesitzer hinter ihm standen, sondern auch der überwiegende Teil des Klerus, welcher selbst große Bodenflächen sein Eigen nannte. Die Folge war seine Verhaftung am 5. Juni 1963 und da das angesetzte Gerichtsverfahren auf ein Todesurteil hinauslief, wurde Ruhollah Chomeini von anderen Klerikern zum Ajatollahausgerufen, um ihn aufgrund dieses Titels vor dem Tode zu bewahren.

Bis zum 7. April 1964 stand Ajatollah Chomeini unter Hausarrest. Nach seiner Freilassung nahm er seine gegen den Schah gerichteten Proteste wieder auf, wurde am 4. November erneut festgenommen und in die Türkei ins Exil geflogen. 1965 siedelte er in den Irak über und kehrte am 1. Februar 1979 in den Iran zurück, nachdem es dort bereits ab 1977 zu andauernden gewalttätigen Protesten gegen den Schah gekommen war, welcher von den USA, Großbritannien, Frankreich und der BRD im Januar 1979 endgültig fallen gelassenwurde. Mohammad Reza Palavi verließ den Iran am 16. Januar 1979 und ging ins Exil. Nach mehreren Stationen, darunter Ägypten, Mexiko, die USA und letztlich wieder Ägypten, verstarb er am 27. Juli 1980 in Kairo.

Ajatollah Chomeini hatte derweil die Macht im Iran übernommen und am 1. April 1979 die Islamische Republik Iran proklamiert. Es folgte die Besetzung der US-Botschaft und die Gefangennahme der dortigen Diplomaten, der von den USA gestützte Krieg des Iraks gegen den Iran der Jahre 1980 bis 1988 und die weitgehende Isolation des Landes unter dem Ajatollah, welche sich auch nach dessen Tod am 3. Juni 1989 fortsetzte.

Betrachtung

Als das zentrale Land im Mittleren Osten, zudem mit erheblichen Bodenschätzen bedacht, war Persien/der Iran bereits lange das Ziel imperialer Macht- und Einflussbestrebungen, zunächst der Briten und Russen sowie auch des Deutschen Kaiserreichs und später dann maßgeblich der USA. Die Geschichte des Iran zeigt auf, wie sehr das Land über Jahrzehnte ein Spielball politischer Weltmachtinteressen in diesem Teil der Welt war.

Nach der Ausrufung der Islamischen Republik Iran, welche unter erheblichem Einfluss westlicher Staaten überhaupt erst zustande kam, wurde das Land zu einer wichtigen Lebensberechtigung des westlichen militärisch-industriellen Komplexes. Nachdem Nord-Korea als weiteres Standbein mehr oder weniger weggefallen ist, stellt sich zwangsläufig die Frage, weshalb der Zustand der vergangenen Jahre und Jahrzehnte nicht einfach aufrechtgehalten wird, und stattdessen mit derart großem Nachdruck (und insgesamt ohne wirkliche Begründung) ein Konflikt oder gar Krieg zwischen den USA und dem Iran herbeigeschrieben werden soll?!

Die letzte Auseinandersetzung zwischen US-Präsident Donald Trump und dem Iran drehte sich um den unter der Obama-Administration abgeschlossenen “Iran-Deal“. Es war und ist die Rede davon, dass der Iran über sein ziviles Atomprogramm Bomben bauen könnte, welche dann ausgerechnet die USA bedrohen, ein Land am anderen Ende der Welt … (der wahre Grund dürfte wohl offensichtlich sein).

In die offiziellen Verhandlungen um das iranische Atomprogramm schalteten sich die USA erst im Jahre 2008 ein und das 2015 erzielte Abkommen umfasste im Wesentlichen die Einschränkung der iranischen Aktivitäten gegen “Wirtschaftshilfe“ in Multimilliardenhöhe. Donald Trump trat im Mai 2018 von dieser Vereinbarung zurück, die Zahlungen von Seiten der USA wurden eingestellt und Sanktionen erneuert.

Seitdem war es relativ ruhig um diese Angelegenheit und nun wird seit wenigen Wochen wieder getrommelt, als gäbe es kein morgen mehr. Die Spottdrosseln stürzen sich auf jede falkische Handlung oder Äußerung, sei es die Reise von US-Außenminister Mike Pompeo in den Irak (als er sein Treffen mit Angela Merkel kurzerhand absagte), seien es Aussagen vom Nationalen Sicherheitsberater John Bolton oder vom US-Präsidenten selbst.

So hieß es erst vor wenigen Tagen, dass es Unstimmigkeiten zwischen dem US-Präsidenten und seinen außenpolitischen Beratern (den Herren Pompeo und Bolton) gebe und Donald Trump Gespräche mit den Führern im Iran anstrebe, um eine neue Vereinbarung zu treffen. Anfang Mai wurde bekanntgegeben, dass die Flugzeugträger-Gruppe um die USS Abraham Lincoln zu “Manövern“ in den Mittleren Osten entsandt wurde und John Bolton sprach von einer “klaren und unmissverständlichen Botschaft“. Zugleich wurden Bomberflotten in den Mittleren Osten verlegt und eine Woche später wurde die leichte Trägergruppe um die USS Arlington in dieselbe Richtung abkommandiert.

Der Präsident selbst beklagte sich noch am 17. Mai 2019:

Donald J. Trump

@realDonaldTrump

The Fake News Media is hurting our Country with its fraudulent and highly inaccurate coverage of Iran. It is scattershot, poorly sourced (made up), and DANGEROUS. At least Iran doesn’t know what to think, which at this point may very well be a good thing!

33.900 Nutzer sprechen darüber

Die Fake News Medien schaden unserem Land mit ihrer verlogenen und hochgradig falschen Berichterstattung über den Iran. Sie ist wahllos, schwach belegt (erfunden) und gefährlich. Zumindest weiß der Iran nicht, was er [hierüber] denken soll, was in diesem Moment durchaus eine gute Sache sein mag!

Dann kam es am gestrigen 19. Mai 2019 zu einem vermeintlichen Raketenangriff auf die US-Botschaft in Bagdad und der Präsident zwitscherte:

Donald J. Trump

@realDonaldTrump

If Iran wants to fight, that will be the official end of Iran. Never threaten the United States again!

120.000 Nutzer sprechen darüber

Wenn der Iran kämpfen will, dann wird dies das offizielle Ende des Irans. Bedroht die Vereinigten Staaten niemals wieder!

Jedoch ist dieser Ablauf von Ereignissen und Meldungen keineswegs neu, denn im Zusammenhang mit “dem irren Kim“ in Nord-Korea durfte das Publikum Vergleichbares beobachten (man erinnere sich an: “mein roter Knopf ist größer“ …). Was also läuft hier tatsächlich ab und welcher Zweck wird damit verfolgt?

Bekanntlich wurden in den vergangenen Wochen mehrfach und nachdrücklich “Aufdeckungen“ in Bezug zu der Spionage-Affäre um den Wahlkampf 2016 angekündigt. Eine Veränderung des Mediennarrativs, besonders auf der internationalen Ebene, dient folglich den unter Verdacht stehenden Kräften, welche sich bis in die unter der Obama-Administration agierenden obersten Führungsebenen erstrecken (an vorderster Front Ex-FBI-Direktor James Comey, Ex-CIA-Direktor John Brennan, der ehemalige Direktor der Nationalen Geheimdienste James Clapper und nicht zuletzt Barack Obama selbst). So ist zumindest die Annahme gestattet, dass dieses ganze Theater der Ablenkung innenpolitischer Vorgänge in den USA dienen soll und die Spottdrosseln artig nach der Flöte ihrer Herren tanzen.

Derweil ist der US-Präsident dazu übergegangen, teils recht ausführliche Zwitscherfäden in die Welt zu setzen und äußert sich zu allerlei Themen deutlich umfang- und wortreicher, als es in der Vergangenheit der Fall war, wobei allerlei verschiedene Bühnenteile in recht hoher Schlagzahl ausgeleuchtet werden. Der Kampf um die Medienhoheit wird zudem von regelmäßigen öffentlichen Auftritten und vermehrten Gesprächen mit ausgewählten US-Pressevertretern geführt. Zuletzt sprach der US-Präsident am gestrigen 19. Mai 2019 mit Steve Hilton von Fox News und legte seine Positionen ausführlich dar, darunter auch seine Position in Bezug auf Kriege und insbesondere den Iran:

»Schauen Sie, der Iran ist seit so vielen Jahren ein Problem gewesen. Wenn man zurückgeht, schauen Sie sich nur die vielen Konflikte an, welche die verursacht haben. Und die Vereinbarung, die Präsident Obama getroffen hat, war eine Horrorshow – das Iran-Atomabkommen. Denn im Grunde besagt es, dass sie in 5 Jahren ab heute einen offenen Weg zur Herstellung von Atomwaffen haben werden.

Wir brauchen kein weiteres Land damit und offen gesagt, besonders [nicht] die. Das brauchen wir nicht. Also wurde diese furchtbare Vereinbarung getroffen, es wurden $ 150 Milliarden bezahlt, es wurden $ 1,8 Milliarden in bar bezahlt, also in bar, wie aus der eigenen Tasche, bar. Von sowas hat noch nie jemand gehört.

Ich weiß nicht, ob Sie jemals bei einer Kasino-Werbeveranstaltung eine Million Dollar in 100-Dollarscheinen gesehen haben, das nimmt eine Menge Platz ein. Wie mögen $ 1,8 Milliarden ausschauen?

Es wurde also dieses ganze Geld bezahlt, es wurde eine furchtbare Vereinbarung getroffen, [doch] wir haben keine guten Inspektionsrechte, uns wurde nicht einmal gestattet, einige der wichtigsten Anlagen zu inspizieren […].

Als ich mein Amt antrat, fand eine meiner ersten Sitzungen im Pentagon mit Generälen statt und sie zeigten mir den Mittleren Osten. Und es gab 14 oder 15 Standorte, an denen es nichts als Krieg und überall Probleme gab. Jeder einzelne davon war vom Iran veranlasst worden. Es war iranisches Militär, Leute, welche vom Iran bezahlt wurden.«

»Ich will einfach nicht, dass die Atomwaffen haben und die dürfen uns nicht bedrohen. Bei allem, was los ist, und ich bin nicht jemand, der in den Krieg ziehen will, denn Krieg schadet Volkswirtschaften, und am Wichtigsten: Krieg tötet Menschen.«

»Machen Sie sich nichts vor, es gibt einen militärisch-industriellen Komplex, der mag Krieg. Wissen Sie, in Syrien, mit dem Kalifat, dort habe ich 100 % des Kalifats ausgelöscht, [doch] dies bedeutet nicht, dass es nicht diese verrückten Leute geben wird, welche herumlaufen und Geschäfte oder andere Dinge sprengen, das sind ernsthaft kranke Leute.«

»Ich sagte: “Ich will unsere Truppen heimholen“ und alle drehten durch. Es gibt hier in Washington Leute, die wollen niemals abziehen. Ich sagte: “Wissen Sie was ich tun werde? Ich werde ein paar hundert Soldaten zurücklassen“, doch wenn es nach denen ginge, würden sie tausende von Soldaten hereinbringen.

Eines Tages werden Leute es denen erklären, es gibt eine Gruppe und sie nennen sie den militärisch-industriellen Komplex, die wollen niemals abziehen, die wollen immer kämpfen. Ich will nicht kämpfen. Doch es gibt Situationen, wie [im] Iran, man kann nicht zulassen, dass die Atomwaffen haben, das darf einfach nicht geschehen.«

Man mag über diese Standpunkte denken, was man will, doch handelt es sich beim heutigen Iran um ein Land, dessen Zustand vornehmlich von den USA selbst geschaffen wurde – und dies gewiss zu einem seinerzeit recht genau definierten Zweck. Wie sich ein für die Stabilisierung der Region notwendiges Aufräumen im Einzelnen darstellen wird, dürften die kommenden Wochen und Monate zeigen. Krieg ist in diesem Zusammenhang nur eine der denkbaren Möglichkeiten.

Alles läuft nach Plan …

  Quelle:      Der Nachtwächter

EU stimmt Bürger auf Krieg gegen Russland ein

13. November 2017: Federica Mogherini, von der Leyen und andere EU-Kriegstreiber glücklich nach der Unterzeichnung des Vertrags über eine „Europäische Verteidigungsunion“.

Die Rhetorik der Regierungen des Vereinigten Königreichs, Frankreichs, Deutschlands und der USA gegenüber Russland im Rahmen des Skripal-Falls zeige deutlich, dass eine massive Aggression gegen Russland vorbereitet wird, sagt ein russischer Politiker.

Die öffentliche Meinung soll auf den möglichen militärischen Einsatz vorbereitet werden, sagte der russische Senator Konstantin Kossatschov, Leiter des Außenpolitischen Komitees im Oberhaus des russischen Parlaments am Donnerstag laut einer Meldung der russischen Nachrichtenagentur TASS.

Ohne jegliche Beweise mache man Russland Vorwürfe und warte nicht einmal das Ende von entsprechenden Ermittlungen ab, so der Senator weiter. „Es gibt massive Aggressionen gegen Russland mit Einsatz von informationellen, politischen und wirtschaftlichen Instrumenten, sowie der Vorbereitung der öffentlichen Meinung auf einen möglichen Einsatz von militärischer Gewalt“, so der Politiker.

Kossatschov verwies auch auf eine rege Änderung der Haltung der französischen Regierung, die noch am Mittwoch „ausgewogen und vernünftig“ erschien. Paris habe zunächst gesagt, man warte auf Beweise im Rahmen der aktuellen Untersuchungen.

„Doch plötzlich sagen sie, es gibt keine vernünftigere Erklärung als die britische. Und was hat sich geändert? Sind neue unwiderlegbare Daten aufgetaucht? Nein, natürlich nicht. Sonst wäre die Information längst öffentlich gemacht worden.“

Dennoch habe sich das Vereinigte Königreich gewissenhaft jeder offenen Diskussion über den Skripal-Fall Skripal entzogen, einschließlich im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. London habe ganz klar erkannt, dass es keine Grundlage für aggressives Verhalten gebe, so Kossatschov weiter.

„Der Ausdruck der Solidarität Frankreichs ist nur ein offensichtlicher Umstand, nämlich dass Frankreich ein Verbündeter des Vereinigten Königreichs ist“, erklärte er. Ein tragischer, aber weiterhin ungelöster Vorfall werde missbraucht, um Russland zu dämonisieren.

Skripal-Fall

Der ehemalige russische GRU-Geheimdienstler Sergej Skripal, der gleichzeitig Spionagetätigkeiten für Großbritannien durchführte, erkrankte in der südenglischen Stadt Salisbury gemeinsam mit seiner Tochter nach einem Giftanschlag. Sie werden derzeit im Krankenhaus behandelt, Ärzte beschreiben den Zustand als kritisch.

Premierministerin Theresa May warf Russland vor dafür verantwortlich zu sein und kündigte die Ausweisung von 23 russischen Diplomaten und weitere restriktive Maßnahmen gegen Russland an. Moskau weist die Vorwürfe vehement zurück.

Kommentar: Es ist offensichtlich, dass die EU-Logenbrüder und Schwestern den Befehl erhalten haben, den Krieg gegen Russland zu entfesseln. Dahinter steckt aber nur eine kleine Anglo-Amerikanische Finanzelite, welche den politischen Aufstieg Russlands, oder gar eine dessen engere Verbindung zu Europa unbedingt verhindern will. Die EU-Vasallen werden es in diesem Sinne zum 3.Mal richten, derweil die EU-Bürger genüsslich weiterschlafen….

(Literatur zum Thema gibt’s hier: klick)

Quelle: http://noch.info/2018/03/eu-stimmt-buerger-auf-krieg-gegen-russland-ein/

ARD-Chefredakteur Kai Gniffke kündigt vor laufender Kamera

von

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Kai Gniffke war als Hardliner in Sachen Propaganda bekannt und verrufen.Unvergessen seine monatelange Weigerung eine allzu offensichtliche Lügengeschichten des alkoholkranken Russland-Korrespondenten Udo Lielischkies in den tagesthemen richtigstellen zu lassen.

Unter Gniffkes Ägide durfte in den Hauptnachrichten- und Sondersendungen der ARD in geschmackloser Weise gegen Russland gehetzt und Geschichte gefälscht werden. Gniffke ist laut Medien- und Politik-Experten aufgrund der Hetze und Desinformation, die er in der ARD verbreiten ließ, einer der medialen Hauptverantwortlichen für den von den USA betriebenen Putsch und Bürgerkrieg in der Ukraine, Krieg und Massenmord in arabischen Staaten, sowie dem daraus resultierenden Terror und unvorstellbarem Flüchtlingselend.

Das erste Opfer eines jeden Kriegs ist die Wahrheit und Gniffke war in den vergangenen Jahren der hauptverantwortliche Mörder der Wahrheit in der Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland (GEZ, ARD, ZDF). Menschenrechtsexperten schätzen, dass die über transatlantische Netzwerke gesteuerte Kriegshetze und Desinformation in ARD und ZDF allein seit 2001 für bis zu 2 Millionen Tote, 8,5 Millionen Verletzte, Verkrüppelte und Traumatisierte und weit über 10 Millionen Vertriebene verantwortlich ist. Unschwer kann man sich vorstellen, in welch friedlicher Welt wir heute leben könnten, wenn es die westlichen Kriege und Verbrechen vom Irak über Libyen bis in die Ukraine nicht gegeben hätte.

Die Bedeutung der aus Washington gesteuerten Kriegspropaganda in den deutschen Medien kann nicht hoch genug eingeschätzt werden, ist Deutschland doch das zentrale und dominierende Land der EU. Massenproteste wie 2003 vor dem Irakkkrieg sollte es nie wieder geben und Gniffke war der Mann der letzten Jahre, der diesen Rückhalt an der Heimatfront sicherstellen sollte. Unter seine Leitung wurden mehr Programmbeschwerden eingereicht, als in den 50 Jahren zuvor, seit die ARD 1950 unter Führung der Besatzungsmächte errichtet wurde, um die deutsche Bevölkerung im Sinne der angloamerikanischen Siegerstaaten umzuerziehen.

Nun hat Gniffke den Druck offenbar nicht mehr ausgehalten und die überfälligen Konsequenzen gezogen. In seiner wohl ersten wahrhaftigen Äußerung vor laufender Kamera gestand Gniffke ein, was Beobachtern längst bekannt war: „Wir machen Propaganda“.

Kai Gniffke: „Sehr geehrte Zuschauerinnen und Zuschauer, seit Wochen und Monaten quäle ich mich mit einer schwerwiegenden Entscheidung, deren Folgen für mich und meine Familie kaum abzusehen sind, aber nach Jahren des Wegschauens und Verdrängens moralischer Bedenken, die mir schon lange im Magen liegen, kann ich nun nicht mehr weiter und erkläre hiermit meine Kündigung als verantwortlicher Chefredakteur ARD-aktuell und werde mich künftig im Umfeld der deutschen Friedensbewegung für wahrhaftige Aufklärung und Völkerverständigung engagieren.

Der Druck der öffentlichen Meinung, die Angst, in den Augen von Freunden und Bekannten insgeheim als Kriegshetzer und Propagandist verachtet zu werden, hat mir in den  vergangenen Monaten den Schlaf geraubt und meiner physischen und psychischen Gesundheit schweren Schaden zugeführt. Als mein eigenes Kind mich zu Ostern fragte, Papa, wie viele Kinder sind wegen dir verkrüppelt, versklavt, vergewaltigt und ermordet worden, traf es mich wie ein Schlag und ich erwachte im doppelten Sinne erst Tage später auf der Intensivstation.

Mir war klar geworden, dass es so nicht weiter geht. Ich überlegte zunächst, mich unter dem Vorwand einer Krankheit zurückzuziehen, wie Monika Piel dies getan hatte, aber mir war klar, dass ich dann bis ans Ende meines Lebens mit dieser ungesühnten Schuld leben und weiter lügen müsste. Selbst den eigenen Kindern müsste ich weiter in ihre unschuldigen Augen lügen und diese Vorstellung war mir unerträglich.

Deshalb sitze ich nun hier, um reinen Tisch zu machen, mein egoistisches, verlogenes und rücksichtsloses Leben hinter mir zu lassen und mich künftig für die Opfer von Krieg und Propaganda zu engagieren. Wir haben zuhause viel geweint, als ich meiner Familie diesen Entschluss erklärte, aber wir waren uns einig, dass dies der richtige Schritt ist und ich habe in diesem Moment den vollen Rückhalt meiner Frau und Kinder.

Ich möchte mich aufrichtig und aus tiefstem Herzen bei all jenen Zuschauerinnen und Zuschauern entschuldigen, die wir jahrelang angelogen und mit dem Verschweigen wichtiger Informationen in die Irre geführt haben. Heute schäme ich mich zutiefst und frage mich, ob ich dies jemals auch nur annähernd wieder gut machen kann.

Selbstverständlich hatte der Putsch in Kiew und der Krieg der von den USA errichteten Junta gegen die Bürger der Ostukraine nichts mit Demokratie zu tun, selbstverständlich ging es weder im Irak, noch in Libyen oder Syrien um Demokratie und Menschenrechte. Es ging und geht immer nur um die Ausweitung des US-amerikanischen Machtbereichs und dabei spielen Menschenleben überhaupt keine Rolle.

Freunde haben mir eindringlich von diesem Schritt abgeraten. Unter vorgehaltener Hand warnten sie mich, man könne mich auf die eine oder andere Weise aus dem Weg räumen. Auch das ist mir bewusst und ich habe auch trotz dieser Bedrohung meines Lebens und meiner Gesundheit den vollen Rückhalt meiner Familie.

Ich möchte an diesem Tag all jene Kolleginnen und Kollegen, die noch einen Funken Anstand und Gewissen haben, die ihren Kindern gerade in die Augen schauen wollen, auffordern, meinem Beispiel zu folgen. Hört auf, die Öffentlichkeit in die Irre zu führen! Macht Schluß mit Kriegshetze, Heuchelei und Lügen! Besinnt euch auf Wahrhaftigkeit und Humanismus, anstatt eure Seelen für Imperialismus und Massenmord zu verkaufen!

Ich bitte Sie, verehrte Zuschauerinnen und Zuschauer, abschließend aus vollem Herzen um Verzeihung und versichere Ihnen, dass ich von nun an alles tun werde, um künftig ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft zu werden. Vielen Dank für ihr Verständnis.“

Quelle: https://www.mzw-widerstand.com/ard-chefredakteur-kai-gniffke-kuendigt-vor-laufender-kamera/

Gruß an die die noch Anstand und Gewissen haben
Kräutermume

 

 

Danke an Kräutermume

Russland öffnet die Archive: Die Geschichte des 2. Weltkriegs muss neu geschrieben werden

US-Präsident Roosevelt und seine Clique, sichtlich erfreut, nachdem sie die Kriegserklärung 1941 unterzeichneten - Foto: Wikimedia Commons (cc)

Von Anja Zwetkowa

Ich reagiere im Namen von freien Journalisten in Russland auf Anfragen aus Frankreich und Deutschland, die in den letzten Wochen in verschiedenen russischen Medien und Internetportalen eingegangen sind: „Warum öffnet Russland nicht die Archive und bringt die Lügen über den 2. Weltkrieg zum Einsturz?“

Dazu müssen ein paar erklärende Worte zur Lage gefunden werden: Da der Krieg gegen Russland immer näher rückt, wird Präsident Putin und der russische Staat alles unternehmen, um eine nicht-militärische Lösung herbei zu führen. Und nachdem die Menschen in Westeuropa, selbst Opfer einer vor allem amerikanisierten Umerziehung seit Jahrzehnten, den Anti-Russland-Parolen auf den Leim gehen, fragt sich natürlich auch Russland, warum das so ist. Der Urknall der Umerziehung war die Beladung der West-Europäer mit der immerwährenden Schuld; die Behauptung, „die Deutschen“ hätten den Krieg entfesselt und unsägliche Verbrechen begangen.

Nun hat Präsident Putin nicht erst einmal zu einer kritischen Betrachtung der heute veröffentlichten Meinung im Bezug auf die Zeitgeschichte hingewiesen. Besonders erwähnenswert scheint seine Rede anlässlich des Polenbesuchs im Jahr 2009, wo der Präsident unmissverständlich davor warnte, weiterhin „nur einer Seite Schuld zuzuschieben“.

Denn Russland hätte gerne ein friedliches und souveränes Deutschland als Partner. Und weil Friede und Souveränität nur dann möglich sind, wenn ein Staat frei ist, muss Deutschland die US-Besatzung abschütteln. Und dies wird wiederum nur gelingen, wenn das deutsche Selbstvertrauen wieder hergestellt ist. Und dies geht nur, indem man eine Neubewertung der Geschichte – explizit der Geschichte des Zweiten Weltkrieges – vornimmt.

Warum öffnet Russland nicht einfach die Archive? Antwort: Wer würde denn diesem bösen Russland glauben!? Verstand es das deutsche Volk die ausgestreckte Hand des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad zu nehmen; oder folgte man der Hetze der BILD-Zeitung gegen „den Irren aus Teheran“? Glaubt die westliche Öffentlichkeit, geblendet durch ihre Medien, ohnedies, dass Putin das absolut Böse verkörpern würde, so würde es den westlichen Medien eine Freude sein, Putin jetzt für geisteskrank zu erklären, wenn er geschichtliche Dogmen widerlegen würde. Denn eine dokumentierte Widerlegung zählt in Westeuropa nichts – von den USA ganz zu schweigen. Die Lügen des Westens sind hundertfach dokumentiert. Sogar die Lügen für Kriege in der Jetztzeit – etwa die erfundenen „Massenvernichtungswaffen“ im Irak. Warum sollten Franzosen und Deutsche zur Revolution schreiten, für einen Krieg der 70 Jahre vergangen ist, wenn sie nicht einmal wegen der Lügen für ein paar Jahre alte Kriege auf die Barikaden steigen? Doch die UNO schweigt und die europäischen Völker rebellieren nicht gegen ihre Zwingherren in den Parlamenten und Medienhäusern.

Aber, und das auch betonte Präsident Putin in seiner historischen Rede in Polen, „das gegenseitige Vertrauen ist wichtig“. Und gerade die aktuelle Situation erinnert an historische Parallelen. Und hier soll erst gar nicht auf den Anschluss der Krim eingegangen werden – viel wichtiger ist die heutige Hetze der USA zu einem Krieg. Jede Lüge ist gut, wenn sie die amerikanische Öffentlichkeit zum Krieg hetzt. Jede Lüge ist gut, wenn sie den Plan Washingtons unterstützt, Westeuropa und die USA in einen Krieg zu führen, der die USA vor dem wirtschaftlichen Dollar-Kollaps retten kann. Denn die Schuldenblase wird platzen – es sei denn, die USA schaffen es, vorher in einen Krieg zu schreiten.

Die Verschuldung der USA war vor ihrem Eintritt in den Zweiten Weltkrieg ähnlich hoch wie heute. Und auch damals wurde das Dollarmonopol nur durch Pearl Harbour gerettet.

Empfangen Sie Nachrichten aus Russland? Kennen Sie russische Videoberichte? Sie sollten sich umsehen. Denn das russische Volk weiß dies längst. Russland weiß, dass ein Krieg gegen die USA von der Hitler-Regierung nicht gewünscht war. Im Gegenteil. Und wir wissen, warum die USA so ungeduldig waren, in einen Krieg einzutreten. Es sind die selben Gründe wie heute: Weil sie bankrott sind und die Welt mit Falschgeld erpresst haben und den Tag des jüngsten Gerichts fürchten. Zu Recht! Und weil sie immer davon profitiert haben, wenn sich die Völker Russlands und Deutschlands gegeneinander hetzen ließen.

Wir werden portionsweise diese Wahrheiten belegen und dokumentieren und weit verbreiten. Es liegt an Westeuropa diese Informationen zu verwerten. Denn nur wenn ein Volk aus eigener Kraft fähig ist die Fremdherrschaft abzuschütteln, ist es wert zu leben. Diese Überzeugung teilen auch wir – wir können nur die Hände reichen, um dem Weltfeind den Kampf anzusagen, der erst ruhen würde, wenn aus der Erde eine Wüste geworden ist.

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Anja Zwetkowa ist freie russische Journalistin und derzeit im Raum Donezk im Reportereinsatz. Dank an Serguei von Novorossia für die Vermittlung. Übersetzung von freies-oesterreich.net; Verbreitung mit Quellenangabe erlaubt und erwünscht.

 

Quelle:  http://freies-oesterreich.net/2014/09/17/russland-oeffnet-die-archive-die-geschichte-des-2-weltkriegs-muss-neu-geschrieben-werden/