Pikant: Putin lässt Kants Wohnhaus in Ostpreußen auf eigene Kosten restaurieren

Hier lebte der große deutsche Philosoph und Aufklärer Immanuel Kant – ausgerechnet Wladimir Putin lässt die Ruine nun renovieren.  Foto: Wikimedia / Wikswat / CC BY 3.0

Hier lebte der große deutsche Philosoph und Aufklärer Immanuel Kant – ausgerechnet Wladimir Putin lässt die Ruine nun renovieren.
Foto: Wikimedia / Wikswat / CC BY 3.0

Gerade in einer Zeit, wo durch schreckliche Anschläge islamischer Attentäter die Werte der Aufklärung wie Menschrechte und Meinungsfreiheit infrage gestellt werden, mutet es befremdlich an, dass der bedeutendste deutsche Philosoph Immanuel Kant in ein sonderbares öffentliches Vergessen abdriftet.

Kommentar von Unzensurix

Denn ohne Immanuel Kant (* 22. April 1724 in Königsberg, Preußen; † 12. Februar 1804, ebenda) und dem, durch seine Philosophie begründeten Paradigmenwechsel wäre die abendländische Welt (ganz ähnlich wie derzeit die islamische) immer noch theokratischen Grundsätzen verhaftet und der Mensch nicht fähig, seine eigenen Entscheidungen zu treffen. Er verließe sich in tumber Demut rein auf das (scheinbar) göttliche Wort (wie eben der Mohammedaner auf den Koran).

Demokratie ohne Kant unmöglich

Kant aber ebnete durch die Denkweise, dass der Mensch seinen freien Willen einsetzen muss, um frei zu sein, den Weg zu jenen demokratischen Strukturen, die unsere abendländische Welt zu der gemacht hat, die sich jetzt in der Gemeinschaft demokratischer Staaten präsentiert.

Zivilisation in Gefahr

Und weil diese Welt derzeit von einem besonders perfiden Krieg heimgesucht wird, dem Dschihad, der die Errungenschaften der aufgeklärten Zivilisation aufs Ernsthafteste bedroht, wäre es mehr als angebracht, Kants Thesen wieder gebührende Aufmerksamkeit zu schenken.

In „Kanthausen“ steht heute eine Ruine

Interessanterweise geschieht dies gerade in respektive durch Russland, genauer in Kants ehemaligem Heimatland Ostpreußen, der heutigen „Oblast Kaliningrad“. Etwa 110 Kilometer von der vormaligen Preußischen Haupt- und Deutsch-Ordensstadt Königsberg (seit 1946 „Kaliningrad“) entfernt lebte von 1747 bis 1750 der junge Immanuel Kant als „Studiosus philosophiae“ in einem Dorf namens Judtschen (heute Wessjolowka), welches in den Jahren 1938 bis 1946 sogar Kanthausen hieß.

Und in diesem Dorf steht sogar noch des ehemalige Wohnhaus des Philosophen, welches sich allerdings in einem ziemlich verkommenen Zustand befindet. Obdachlose hausten in der Ruine, und (allerdings wohl relativ gebildete) Vandalen schrieben dort „Kant Loch“ (deutsch: „Kant ist ein Trottel“) an die Wand.

Wladimir Putin bezahlt es selber

Dies dürfte Präsident Wladimir Putin, der wohl die Bedeutung Kants für die abendländische Zivilisation begreift, ziemlich gegen den Strich gegangen sein. Denn er ordnete an, dass das Gebäude für 46,3 Millionen Rubel (mehr als 650.000 Euro) restauriert werden soll. Das Geld wird allerdings nicht dem russischen Steuerzahler umgehängt, sondern aus seiner persönlichen Präsidentenreserve bereitgestellt.

Quelle :  https://www.unzensuriert.at/content/0021430-Pikant-Putin-laesst-Kants-Geburtshaus-Ostpreussen-auf-eigene-Kosten-restaurieren

20 Millionen deutsche Vertriebene – Kein Recht auf Gedenken??

Von Peter Helmes

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Gejagt, erschossen, interniert, vergewaltigt oder vertrieben: Deutsche vor 70 Jahren

Was sind wir doch ein seltsames Volk! Da reißt sich halbe Nation die Absätze aus, um einer merkwürdigen „Willkommenskultur“ Raum zu geben, die weniger echten Flüchtlingen als vielmehr Wohlstand Suchenden hilft – begleitet vom vielstimmigen Gesang politisch korrekter Medienmenschen, Kirchen und Politikern. Aber sie schalten ab, wenn es um eine schlimme Schicksalsfrage der deutschen Nation geht. Diese Frage paßt offensichtlich in ihr politisch korrektes Weltbild.

Sie müßten alle verstummen, wenn sie bereit wären, sich der „Willkommens-Nichtkultur“ für die Vertriebenen und Flüchtlinge am Ende des Zweiten Weltkrieges erinnern zu lassen. Im Mai/Juni 1945 nahm das Verhängnis seinen Lauf: 20 Millionen Vertriebene, 2,8 Millionen Tote.

Gewiß, über diese Zahlen läßt sich streiten. Es ist letztlich eine Frage der Definition und Interpretation, wer Flüchtling, wer Vertriebener und wer Opfer im weitesten Sinne des Wortes ist. Aber ist dieser Zahlenstreit angesichts des durchlittenen Elends und der Grausamkeiten nicht unwürdig? Wollen wir uns damit aus der Erinnerung schleichen? An ein „nationales Gedenken“ an den Massenmord und die ethnische Säuberung an uns Deutschen, an dem Medien und Meinungsträger mitwirken, ist schon gar nicht zu denken.

„Flucht und Vertreibung“ – ungeliebte Wörter

Es scheint so! Die Deutschen tun sich schwer mit ihrer Vergangenheit. „Flucht und Vertreibung“ sind offenbar für viele Landsleute Termini, die sie an „Revisionismus“ und „Revanchismus“ erinnern – währenddessen sie altklug über die „Flucht“ von Moslems und Afrikanern schwadronieren (und dabei das grausame Schicksal z. B. der im Islam verfolgten Christen stillschweigend übergehen). Ein merkwürdiges Volk sind wir, mit einer merkwürdigen „Willkommenskultur“!

Die „Willkommenskultur“ sah allerdings für unsere eigenen Landsleute, für die deutschen Vertriebenen, ganz anders aus, nämlich schlimm. Viele von ihnen waren schon in den letzten Kriegsmonaten aus Schlesien, Ostpreußen, Pommern oder dem Sudetenland vor der Roten Armee geflohen. Im Potsdamer Abkommen vom Sommer 1945 einigten sich die Alliierten dann auf die Zwangsaussiedlung von Deutschen aus Polen, der Tschechoslowakei und Ungarn. Was sie erlebt hatten, sprengte jede menschlich erträgliche Dimension.

„Weltflüchtlingstag 20. Juni“

Im vorigen Jahr (2015) gab es erstmals am 20. Juni einen Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung. Lange war über das Datum gestritten worden; dann wurde das des UN-Weltflüchtlingstags gewählt. Von der heute politisch korrekten „Willkommenskultur“ waren die damaligen (deutschen!) Flüchtlinge jedoch noch lange Zeit weit entfernt. (Das war auch in meinem Elternhaus so. Als im Nachbarhaus Flüchtlinge zwangsuntergebracht wurden, mahnte uns meine Mutter, ab sofort stets alle Türen abzuschließen. „Man weiß ja nicht, was da für ein Volk kommt. Die sprechen so komisch deutsch…“)

UN-Völkerrechtsberater: „Es war Völkermord“

Immerhin: In einem Rechtsgutachten, das im Auftrag der Bayerischen Staatsregierung 1991 erstellt wurde, urteilte der UN-Völkerrechtsberater Felix Ermacora: „Die Vertreibung der Sudetendeutschen aus der angestammten Heimat von 1945 bis 1947 und die fremdbestimmte Aussiedlung nach dem Zweiten Weltkrieg widersprach nicht nur der in der Atlantik-Charta und dann in der Charta der UN verheißenen Selbstbestimmung, sondern die Vertreibung der Sudetendeutschen ist Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die nicht verjährbar sind“ (Quelle: Felix Ermacora: Die sudetendeutschen Fragen. Rechtsgutachten. Langen-Müller Verlag, ISBN 3-7844-2412-0, S. 235).

Auch der frühere tschechoslowakische und tschechische Staatspräsident Václav Havel wurde 2009 in einem Interview zur ethischen Komponente der Vertreibung deutlich, wenn er auch den Terminus „Völkermord“ vermied:

 „Die Wahrheit ist, daß ich die Vertreibung kritisiert habe. Ich war damit nicht einverstanden, mein ganzes Leben lang nicht. Aber mit einer Entschuldigung ist das eine komplizierte Sache. […] So, als ob wir uns mit einem ‚Tut leid‘ plötzlich aus der historischen Verantwortung davon stehlen könnten. Letztendlich haben wir mit der Vertreibung draufgezahlt“ (Quelle: Der Standard, Wien, 7. Mai 2009, S. 3; Interview von Michael Kerbler und Alexandra Föderl-Schmid in Prag 20 Jahre nach 1989).

Es ist höchste Zeit, uns der historischen Wahrheit zu stellen. Das bedeutet natürlich auch, zu verzeihen – auf allen Seiten. Aber „Flucht und Vertreibung“ gehört zur deutschen Geschichte wie auch das „Dritte Reich“, über dessen Grausamkeiten wir täglich aufs Neue belehrt werden. Haben die Vertriebenen diese Aufmerksamkeit etwa nicht verdient?!

Original-Quelle: www.conservo.wordpress.com

Gefunden bei : http://journalistenwatch.com/cms/20-mio-deutsche-vertriebene-kein-recht-auf-gedenken/

Gruß an die deutschen Vertrieben – wir gedenken Euer – mit Recht!

Vor 75 Jahren – Was wirklich geschah

Aufzeichnung des ständigen Unterstaatssekretärs im Außenministerium in London, Alexander Cadogan,

am 1. September 1939:

„Herr Dahlerus rief mich um 12.20 Uhr an und sagte, dass er davon ausgeht, ich hätte die Neuigkeiten vom Beginn der Kampfhandlungen gehört. Er deutete an, dass diese VON DEN POLEN DURCH DIE SPRENGUNG DER BRÜCKE BEI DIRSCHAU BEGONNEN WORDEN WAREN (Hauptverkehrsverbindung nach Ostpreußen). Er sagte, dass er Feldmarschall Göring und Herrn Hitler etwa eine Viertelstunde zuvor gesehen habe.

Herr Hitler hatte ihm gegenüber seine Befürchtung betont, dass sich daraus ein Weltkrieg entwickeln könne und erklärt, dass er nicht auf einen Eroberungskrieg aus sei. Er äußerte den Wunsch, diese Dinge mit Großbritannien zu erörtern.

Ich fragte, was Herr Hitler zu diskutieren wünsche.

Herr Dahlerus sagte, dass er davon ausgehe, dass der Führer zu klären wünscht, ob es irgendeine Möglichkeit gibt, dass die Regierung Seiner Majestät als Vermittler zwischen Deutschland und Polen tätig wird.

Ich sagte, dass ich unter den gegebenen Umständen keine Grundlage für was auch immer sähe, und dass ich keine Vorstellung davon habe, dass es irgendetwas gäbe, was sinnvoll diskutiert werden könne. Herr Dahlerus wiederholte eindringlich seinen Vorschlag, heute mit Sir George Ogilvie-Forbes (Botschaftsrat der englischen Botschaft in Berlin) nach London zu fliegen. Ich sagte, dass ich nicht erkennen könne, welcher Zweck damit erreicht werden solle.

Herr Dahlerus sagte, dass dies ein Versuch in letzter Minute sei, eine Katastrophe zu verhindern, und er ernsthaft glaube, dass wir keine Gelegenheit hierfür versäumen sollten.

Ich sagte, dass wir hier alle die Anstrengungen anerkennen, die Herr Dahlerus persönlich unternommen habe, aber dass uns die Angelegenheit am frühen Morgen durch die getroffenen Maßnahmen des Führers aus der Hand genommen worden seien, und ich könne nicht sehen, dass von dem, wovon er gesprochen hat, irgendetwas Aussicht auf Erfolg habe. Es sei nicht unsere Schuld, dass die Möglichkeiten für einen Meinungsaustausch zu Ende wären.

Herr Dahlerus bat mich, das Vorhergehende weiterzuleiten. Ich sagte, dass das, was ich zu ihm gesagt hatte, meine persönliche Meinung sei und ich selbstverständlich die Angelegenheit vorlegen würde, gab ihm aber zu verstehen, dass es keinen Grund gäbe anzunehmen, dass er eine andere Antwort bekäme.

Herr Dahlerus sagte, dass er mich um 1.15 noch einmal anrufen werde.“

All das ist von den Engländern fein säuberlich aufgezeichnet und in deren amtlicher Dokumentation bereits Anfang der 50er Jahre veröffentlicht worden. Dazu darf die Frage erlaubt sein: aus welchen Quellen schöpfen sogenannte “deutsche Historiker” ihr vermeintliches Wissen?!

Hier der Originaltext der Aktennotiz des ständigen Unterstaatssekretärs Alexander Cadogan (ein sehr bedeutender englischer Politiker), der — wie man unschwer erkennen kann — ebenfalls ein Feind Deutschlands war:

No. 651
Minute by Sir A. Cadogan
[C 12788/15/18]
FOREIGN OFFICE, September 1, 1939


M. Dahlerus rang me up at 12.20 p.m. to say that he supposed I had heard the news that fighting had begun. He seemed to imply that it had been started by the Poles blowing up the bridge at Dirschau. He said that he had seen Field-Marshal Göring and Herr Hitler about a quarter of an hour before.


Herr Hitler had emphasised to him his anxiety not to bring about a world war and declared that he was not bent on a war of conquest. He expressed the desire to discuss matters with Great Britain.
I enquired what it was that Herr Hitler wished to discuss.


M. Dahlerus said that he thought the Führer would wish to ascertain whether there were any possibility of His Majesty’s Government acting as mediator between Germany and Poland.


I said that in present circumstances I could not see any basis whatever for this and that I could not imagine that there was anything that could usefully be discussed.


M. Dahlerus repeated insistently his proposal that he should fly over to London today with Sir George Ogilvie-Forbes. I said that I could not see what purpose would be achieved by that.


M. Dahlerus said that this was a last minute attempt to avert a catastrophe and he earnestly trusted that we should not miss any opportunity.


I said that we here were all appreciative of the efforts which M. Dahlerus himself had made but that the matter had been taken out of our hands early this morning by the Führer’s action, and I could not see that anything in what he told me afforded any prospect of an effective result. It was not our fault that possibilities of discussion had come to an end.


M. Dahlerus begged me to submit the foregoing. I said that what I had said to him was my personal opinion and I would certainly submit the matter but gave him no reason to suppose that he would get any other reply.
M. Dahlerus said that he would ring me up again at 1.15.

DOCUMENTS ON BRITISH FOREIGN POLICY 1919 — 1939 (1953), Serie 3, Band VII, S. 478f.

viaGeschichtsrevision.

gefunden bei: http://unbequemewahrheit2014.wordpress.com/