Krisenvorsorge mit wenig Geld – was tun, BEVOR es knallt?

Wenn wir uns in der Welt umgucken, sehen wir, das es gute Gründe für Krisenvorsorge gibt – die technisierte Welt in der wir leben, ist leicht aus dem Gleichgewicht zu bringen.
Der nächste Finanzcrash wird fürchterlich sein. Das Studium früherer Krisenzeiten zeigt, was uns blüht.
Ich kann hier beileibe keine erschöpfende Auskunft zu allen möglichen Details geben. Es ist mehr eine Palette von Themen, die man auf dem Schirm haben sollte.

Mit vernünftiger Vorbereitung gibt es keinen Grund, sich vor einer Krise zu fürchten oder in Panik zu geraten, wenn es so weit ist. Es muß nicht teuer sein, und wenn man erstmal den Grundstein gelegt hat, lebt es sich sehr viel entspannter.
Was kann man tun, um für die Familie zu sorgen, vor allem, wenn man eigentlich kein oder wenig Geld hat?

Die erwähnten Bücher: „Lexikon des Überlebens/Handbuch für Krisenzeiten“ – Anaconda-Verlag. Lexika für eßbare und Heil-Pflanzen, Garten-Ratgeber, Do it yourself-Buch für einfache Reparaturen und Bauvorhaben. In schlechten Zeiten können sie Gold wert sein.
Wer wissen will, was bei längerem Stromausfall alles NICHT funktioniert und wie sich das auswirkt, sei „Blackout“ von Marc Elsberg empfohlen.
Bei Saatgut darauf achten, das es SAMENFEST ist.
Bezugsquelle für gebrauchte Bücher: booklooker.de

Man darf leider nicht darauf hoffen, das – so wie bisher – Stief-Vater Staat oder sonst wer für einen sorgt. Verlassen könnt Ihr Euch nur auf Euch selbst.

Quelle : Jenny Friedheim

Agrarmulti Syngenta zieht sich aus Saatgutgeschäft zurück

Freies Saatgut könnte durch den Syngenta-Teilverkauf wieder bedroht sein.  Foto: Dtuk/Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)

Freies Saatgut könnte durch den Syngenta-Teilverkauf wieder bedroht sein.
Foto: Dtuk/Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)

Der Agrarmulti Syngenta aus der Schweiz zieht nun weitreichende strukturelle Konsequenzen aus der gescheiterten Übernahme durch den US-Konzern Monsanto. Syngenta-Präsident Michel Demare, der mit seinem Management die Übernahme durch Monsanto wegen Preisdifferenzen blockiert hatte, ist nun auf Restrukturierungskurs. Nach dem Abverkauf des Blumensaatgut-Sektors soll nun auch der Gemüsesaatgutbereich veräußert werden.  Die Gemüsesaatgut-Branche erwirtschaftete allein 2014 einen Umsatz von 663 Millionen Dollar.

Michel Demare hofft auf weltweites Interesse an der Übernahme des Gemüsesaatgut-Geschäfts. Gleichzeitig will man mit einem Aktienrückkaufprogramm Kapitalrückführungen an die Syngenta- Eigentümer umsetzen. Mit einer ersten Zwei-Milliarden-Dollar-Tranche soll bereits diese Woche begonnen werden.

Weltmonopol durch gescheiterte Syngenta-Übernahme abgewendet

Umweltschützer und Verbraucherverbände können über die gescheiterte Übernahme von Syngenta durch Monsanto und die Verhinderung eines Weltmonopols in Sachen Agrarwirtschaft vorerst zufrieden sein. Gleichzeitig könnte aber im Gemüsesaatgutbereich durch ein Monsanto-Engagement neuerlich eine Monopolisierung drohen. 

Quelle: http://www.unzensuriert.at/content/0018666-Agrarmulti-Syngenta-zieht-sich-aus-Saatgutgeschaeft-zurueck

Studie bescheinigt grüner Gentechnik Totalversagen

Ob Monsanto oder Bayer: Die von Saatgutkonzernen im Kampf gegen den Welthunger angepriesenen Wundermittel zur Erntesteigerung halten nicht, was sie versprechen.

Gentechnisch verändertes Saatgut steigert weder die Ernteerträge, noch bekämpft es den Welthunger oder reduziert den Einsatz von Pestiziden

Foto: pa Gentechnisch verändertes Saatgut steigert weder die Ernteerträge, noch bekämpft es den Welthunger oder reduziert den Einsatz von Pestiziden

Der zunehmende Einsatz von grüner Gentechnik in der weltweiten Landwirtschaft hat einer neuen Studie zufolge in vielen Ländern desaströse Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft. Als Grüne Gentechnik bezeichnet man den Einsatz von gentechnisch manipuliertem Saatgut in der Landwirtschaft.

Die Versprechungen von Saatgutunternehmen wie Monsanto, Bayer und Co auf höhere Erträge, eine bessere Bekämpfung des weltweiten Hungers und den reduzierten Einsatz von Pestiziden hätten sich jedoch nicht erfüllt, sagte die Trägerin des alternativen Nobelpreises, Vandana Shiva, bei der Vorstellung der Analyse in Berlin. „Nichts davon ist wahr“, fügte sie hinzu.

„Superunkräutern“ ist kaum noch beizukommen

 

Stattdessen gebe es immer mehr „Superunkräuter“, denen mit den herkömmlichen Mitteln nicht beizukommen ist, Schädlinge, die bisher keine waren, und Bauern, die sich in völliger Abhängigkeit der Saatgutriesen befinden und von diesen in den wirtschaftlichen Ruin getrieben würden.

Laut der Studie unter dem Titel „The GMO emperor has no clothes“, die von Nichtregierungsorganisationen aus aller Welt darunter dem Naturschutzbund Deutschland (Nabu) gemeinsam zusammengetragen wurde, befinden sich zwei Drittel des Weltsaatgutmarktes mittlerweile in den Händen von Monsanto.

Die Auswirkungen dieser praktischen Monopolstellung zeigten sich unter anderem im Baumwollanbau in Indien, sagte Vandana Shiva. Dort kontrolliere Monsanto 95 Prozent des Saatgutmarktes mit dem Ergebnis, dass sich der Preis für Saatgut in den vergangenen zehn Jahren um über 8000 Prozent verteuert hat.

Viele Kleinbauern müssten deshalb Kredite aufnehmen, die sie nicht bedienen können, weil die versprochenen Erträge des gentechnisch-veränderten Saatguts nicht erreicht werden.

Wegen dieser ausweglosen Schuldenspirale hätten sich in den vergangenen zwölf Jahren nach offiziellen Statistiken allein 250.000 indische Bauern umgebracht, sagt die Umweltaktivistin. Weltweit sind mittlerweile 62 Prozent der Baumwolle gentechnisch verändert.

In Indien hat sich der Einsatz von Pestiziden gegen Pflanzenschädlinge seit dem Anbau gentechnisch veränderter Baumwolle um das 30fache, in China um das zwölffache erhöht. Aber auch in den USA richteten die Gen-Pflanzen großen ökonomischen Schaden an.

Die Flächen, die von pestizid- und herbidzidresistenten „Superunkräutern“ befallen seien, die durch Auskreuzungen entstanden sind, hätten sich in den vergangenen vier Jahren verfünffacht.

Weltweit sollen bereits 20 Millionen Hektar Ackerland von den Kräutern verseucht sein. Zur Bekämpfung habe Monsanto jetzt ein Mittel auf den Markt gebracht, das dem verpönten Entlaubungsgift „Agent Orange“ gleiche, sagt Shiva.

Scharfe Kritik wird in der Studie auch an der Verknüpfung der US-Hilfsprogramme mit grüner Gentechnik geübt. Jedes Getreide oder Saatgut, das aus den USA in Entwicklungsländer geliefert wird, sei automatisch gentechnisch verändert. An die Europäer appellierte Vandana Shiva deshalb, standhaft zu bleiben und in dieses Räderwerk einzugreifen.

Die vollständige Studie auf Englisch finden Sie unter www.navdanyainternational.it .

gefunden bei: http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article13755786/Studie-bescheinigt-gruener-Gentechnik-Totalversagen.html