Trump unzufrieden über neue Sanktionen gegen Moskau – Medien

US-Präsident Donald Trump hat in privaten Gesprächen mit amerikanischen Senatoren seine Unzufriedenheit über die neuen antirussischen Sanktionen geäußert, berichtet die Zeitung Politico unter Berufung auf eigene Quellen.

Laut den Senatoren versuchte der Staatschef unter anderem, den Chef des Senatskomitees für Auswärtige Angelegenheiten zu überzeugen, dass der Gesetzentwurf über die Verschärfung der Sanktionen gegen Moskau ein schlechter politischer Schritt gewesen sei.

Außerdem soll Trump betont haben, dass das Dokument verfassungswidrig sei und seiner Präsidentschaft schaden werde. Der Senator sei aber unbeugsam gewesen und habe dem Präsidenten erwidert, der Gesetzentwurf würde von beiden Kongresskammern gebilligt werden.

„Er (Trump – Anm. d. Red.) war eindeutig unzufrieden“, teilte eine Quelle gegenüber Politico mit.

Trump hatte am 2. August ein Sanktionspaket gegen Russland unterzeichnet. Das zuvor von beiden Parlamentskammern abgesegnete Gesetz erweitert die Strafmaßnahmen gegen russische Banken und richtet sich zudem gegen alle Unternehmen, die sich an der Instandsetzung, der Modernisierung oder dem Ausbau russischer Exportpipelines beteiligen. Damit soll vor allem das Pipeline-Projekt Nord Stream 2 von Russland nach Europa verhindert werden.

Als Gegenmaßnahme hatte Moskau beschlossen, dass insgesamt 755 Mitarbeiter der diplomatischen Missionen der USA Russland verlassen müssen. Damit sinkt deren Zahl auf 455 – das entspricht der Zahl der russischen Diplomaten in den Vereinigten Staaten.

Quelle: https://de.news-front.info/2017/08/24/trump-unzufrieden-uber-neue-sanktionen-gegen-moskau-medien/

Mit anderen Waffen gegen Deutschland und Russland.

Warum hat sich Daimler-Benz wegen illegaler Absprachen selbst angezeigt? Glauben Sie im Ernst, dass die deutsche Autoindustrie als einzige auf der Welt betrogen hat – ganz im Gegensatz zu Amerikanern, Japanern, Koreanern und Franzosen, welche die US-Abgasnormen im Gegensatz zu den Deutschen mustergültig erfüllen?Diese Normen sind ohne einen Aufwand, der die Autos unverkäuflich macht, gar nicht zu erfüllen. Ihr einziger Zweck ist es, die technisch uneinholbar bessere deutsche Konkurrenz mit geheimdienstlichen Methoden kaputt zu machen.

 

Ja, die deutsche Autoindustrie hat illegale Absprachen getroffen, genauso wie es alle anderen Autobauer weltweit wohl auch tun. Als die General Motors Tochter Opel in einem Abgasskandal zu versinken drohte, verlief das schnell im Sande. Warum sind die deutschen Autobauer so dumm, sich im Gegensatz zu den anderen erwischen zu lassen? Nun, ca. 25 weltweit tätige US-Geheimdienste haben zwei Aufgaben: 1. Terrorinszenierung, wo immer es den eigenen Interessen dient und 2. Industriespionage. Die Geheimdienste wissen alles, die Frage ist nur, wen sie auffliegen lassen. Irgendjemand in Stuttgart hat erfahren, dass es jetzt die Deutschen trifft. Die Selbstanzeige ist der US-Kronzeugenregelung geschuldet. Der Konzern hofft so auf Straffreiheit in den USA.

 

Die deutsche Industrie wehrt sich mit Händen und Füßen gegen die ihr aufgezwungenen Sanktionen gegen Russland. Das ist jetzt die Strafe. Russland wird durch die Sanktionen stranguliert, weil es sich weigert, sich zu verschulden. Deshalb ist es das freiste und souveränste Land der Welt. Die großen Investitionsfonds der Wall Street und der City of London verwalten Vermögen die weit größer sind als das Welt-Sozialprodukt und sie wissen nicht mehr, wohin mit dem Geld. Sie wollen Russland ausweiden und versuchen deshalb das Land mit Sanktionen in die Knie zu zwingen.

 

Und sie wollen die deutsche Autoindustrie günstig übernehmen. Mit horrenden zu erwartenden Strafen und Prozesslawinen treiben sie die Aktienkurse in den Keller. Insbesondere auf VW haben sie es abgesehen. Die Sperrminorität von Niedersachsen macht es zu einem quasi öffentlichen Unternehmen. Das ist gegen die Regeln des Shareholder Value Totalkapitalismus. 

 

Hastings Ismay, erster Generalsekretär der NATO, hat den Zweck dieses Bündnisses genannt: „Die Russen draußen, die Amerikaner drinnen und die Deutschen unten zu halten“. Ein Land, das die besten Autos der Welt baut und die weltbeste Industrie hat, ist nicht unten. Wenn das nicht korrigiert werden kann, wird die NATO nur noch gebraucht, um Russland zu erobern. Die Immigrationswaffe hält Deutschland unten und gefügig.

 

Es begann in den fünfziger Jahren mit der Anwerbung von Gastarbeitern, was die SPD damals bekämpfte. Südeuropäer ließen sich noch gut integrieren. Auf Betreiben der USA musste Adenauer aber türkische Gastarbeiter holen, weil die Türkei die Ostflanke der NATO schützt. Die aktuelle Einwanderungswelle aus Afrika und dem Nahen Osten entspricht Plänen von US Think Tanks vor fünfzig Jahren. Eine einfache Maßnahme hat die schlagartig begonnene Flüchtlingswelle im letzten Jahr ausgelöst: Die Tagesration für Essen in syrischen, jordanischen und türkischen Flüchtlingscamps wurde geviertelt. Die Leute sind schlicht verhungert. Vor 30 Jahren leitete Erich Honecker tamilische Flüchtlinge großzügig nach Westdeutschland durch. Die Flüchtlingsflut jetzt ist eine strategische Maßnahme, um Deutschland zu destabilisieren, „unten“ zu halten und als Beute seine Industrie zu übernehmen. Die Kanzlerin ist die eifrige Erfüllungsgehilfin dieser Strategie.

Wolfgang Berger

Quelle: https://www.business-reframing.de/2017/08/01/der-weltkrieg-3-0-beginnt/

Sozialgericht: Arbeitslose können sinnlose Maßnahmen ablehnen

Das Sozialgericht Leipzig hat ein wegweisendes Urteil zu Gunsten von Arbeitslosen erlassen. Verhandelt wurde, ob Arbeitslose jede von der Arbeitsagentur angeordnete Maßnahme hinnehmen oder mit Sanktionen rechnen müssen.

Im vorliegenden Fall klagte eine 61-jährige Frau aus Schkeuditz, die von der Agentur für Arbeit Oschatz betreut wird. In den Jahren 2005 bis 2014 war Monika M, die Diplom-Wirtschaftsingenieurin ist, ununterbrochen als Buchhalterin angestellt, bis sie betriebsbedingt ihren Job verlor. Anspruch auf das Arbeitslosengeld I hat die Frau noch bis zum Frühjahr 2017.

Von der Arbeitsagentur Oschatz wurde die Arbeitslose zu einer Kompakt-Maßnahme verdonnert, in der sie Einblicke in verschiedene Jobs erhalten sollte.  So sollte sie in Holztechnik, Pflegehilfe, Metall, Farbe, Lager sowie Garten- und Landschaftsbau hineinschnuppern. Wie die diplomierte Ingenierin selbst sagt, empfand sie die Maßnahmen zu einer „künftigen Vogelhäuschen-Erbauerin“ oder Pflegehilfskraft als „reine Schikane“. Daher nahm sie an den besagten Kursen nicht teil, obwohl sie von der Arbeitsagentur verpflichtet wurde. Auch wies man seitens der Behörde ihre Widersprüche gegen diese Maßnahmen zurück. Schlußendlich wurde der Fall dann vor dem Sozialgericht verhandelt.

Vor Gericht hatte sie Erfolg. „Es ist gerichtsbekannt, daß für Buchhalter – sogar für angelernte – eine gute Arbeitsmarktlage besteht“, so das Sozialgericht in seiner Urteilsbegründung. Die Richter stellten fest, daß die von der Arbeitsagentur angeordnete Kompakt-Maßnahme die Eingliederung nicht vorantreiben würden. Nach Auffassung des Gerichts sei die Zuweisung der Buchhalterin in die genannten Maßnahmen als „rechtswidrig“. Die auferlegten Maßnahmen müssen zum Profil des Erwerbslosen passen.

Erstmalig hatte damit ein Sozialgericht entschieden, daß Erwerbslose sich nicht erst gegen etwaige Leistungskürzungen bzw. -sperrungen wehren müssen sondern bereits auch primär Rechtschutz gegen Sinnlos-Maßnahmen genießen, so der Anwalt der Schkeuditzerin, Sebastian E. Obermaier.

„Hätte ich mich nicht gewehrt und vor Gericht geklagt, wäre mir das Arbeitslosengeld I gesperrt worden“, so die 61-Jährige nach der Entscheidung. Mit ihrem Vorgehen möchte die Frau auch andere ermutigen, sich keine unpassenden und sinnlosen Maßnahmen von den Arbeitsagenturen aufdrängen zu lassen.

Entwürdigende Maßnahmen

Während sich die zuständige Arbeitsagentur nicht zum Fall äußerte, begrüßte die Leipziger Kirchliche Erwerbsloseninitiative die Entscheidung des Sozialgerichts. „Wir können bestätigen, daß die Zumutbarkeitsregeln oft sehr restriktiv gehandhabt werden – vor allem vom Leipziger Jobcenter“, erklärte die Leiterin Dorothea Klein. „Gerade ältere Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben, empfinden es als entwürdigend, wenn sie im Aktivierungskurs lernen sollen, daß man pünktlich zum Dienst erscheint, wie man seine Körperpflege betreibt oder richtig kocht.“

Hartz IV Leistungsempfänger besonders betroffen

Die häufigsten Probleme und unsinnigsten Maßnahmen müssen leider Empfänger von Hartz IV Leistungen über sich ergehen lassen. So sind in den letzten Jahren Meldungen aufgetauscht, wonach Betroffene mehrfach nahezu identische Kurse machen mussten, immer wieder. Gerne werden Leistungsempfänger auch zu Motivationskursen geladen, wo sie sich beispspielsweise vorstellen müssen, was sie alles auf eine einsame Insel mitnehmen würden. Ebenfalls sind Fälle ans Licht gekommen, wo Hartz IV Empfänger zu Motivationszweckenfür mehrere Stunden ins Fitneßstudio geschickt wurden oder an Theaterspielen teilgenommen haben. Auch das Ausführen von Lamas ist mittlerweile auf der Liste der unsinnigsten Eingliederungsmaßnahmen durch die Jobcenter.

Wir können daher nur jedem Betroffenen raten, sich gegen völlig sinnlose Maßnahmen zu wehren und auf das persönliche Profil abgestimmte Eingliederungsmaßnehmen fordern. Das Urteil des Sozialgerichts Leipzig kann hier bereits als Grundlage genutzt werden und sollte beim Amt auch mit dem Aktenzeichen genannt werden.

Sozialgericht Leipzig – Az.: S 1 AL 251/15

Quelle : http://www.hartziv.org/news/20160816-sozialgericht-arbeitslose-koennen-sinnlose-massnahmen-ablehnen.html

Mutter wird durch Hartz IV Behörde obdachlos? JobCenter Gnadenlos zahlte keine Miete: Mutter und Kind droht jetzt Obdachlosigkeit

JobCenter Gnadenlos zahlte keine Miete: Mutter und Kind droht jetzt Obdachlosigkeit

15.06.2016

Nathalie (Name geändert) ist heute 22 und wohnt in Neustadt am Rübenberge. Sie ist von Hartz IV ebenso abhängig wie ihre Mutter und wird vom Jugendamt betreut, denn sie wuchs mit der Gewalt eines alkoholkranken Vaters auf. 2014 zog sie von ihrer Mutter aus, weil sie schwanger war, und die gemeinsame Wohnung mit der Mutter und ihrem 17jährigen Bruder zu klein war. Sie fand eine 70 qm Wohnung in Neustadt. Zuerst sagte das JobCenter, die Wohnung sei zu teuer und zu groß. Trotzdem bekam Nathalie die Wohnung, weil keine andere in Aussicht stand.


Bild: juefraphoto – fotolia

Das JobCenter sollte die Miete direkt an den Vermieter überweisen. Es zahlte die Mietkaution und die erste Miete. Das zweite und dritte Mal überwies das JobCenter aber keine Miete mehr; Natalie bekam Ärger mit dem Vermieter, fragte mehrfach beim JobCenter nach, und das erstattete die Miete rückwirkend.

Mehrere Monate überwies das Center jetzt die Miete, dann ging es wieder los. Das JobCenter zahlte nicht. Nathalie ließ sich zwei Mal schriftlich bestätigen, daß sie Anspruch auf die Mietzahlung hatte.

Dann kam nach circa einem halben Jahr ein Brief des JobCenters, daß die Wohnung zu groß sei, und sie sich deshalb eine neue suchen müsse. Dabei hatte das JobCenter anfangs die Wohnung gerade bewilligt, weil keine kleinere Wohnung zu einem günstigeren Preis zu finden war.

Nathalie suchte, aber fand keine Wohnung. Ihr Kind war inzwischen ein halbes Jahr alt. Das JobCenter teilte ihr jetzt mit, daß es die Miete für die 70 qm Wohnung nicht zahlen würde. Nathalie war eingeschüchtert und traute sich nicht, das JobCenter zu drängen.

Der Vermieter kündigte ihr und drohte mit dem Gerichtsvollzieher. Im April 2016 zog sie schließlich mit dem nunmehr fast zwei Jahre alten Kind zurück zu ihrer Mutter und ihrem Bruder.

Der Vermieter ist der gleiche, und er möchte Nathalie und ihr Kind aus der Wohnung bekommen. Er begründete dies mit einer Überbelegung. Die vier wohnen auf 54,6 qm in einer 2, 5 Zimmer Wohnung, Mutter und Sohn teilen sich ein Zimmer, Nathalie und ihr Kind das andere. Der Vermieter droht jetzt der Mutter als Mieterin mit der fristlosen Kündigung zum 1.7.2016, falls Nathalie und ihr Kind bis dahin nicht ausgezogen sind.

Weil Nathalie unter anderem einen Termin am Telefon falsch verstanden hatte, kürzte das JobCenter bereits ihre Bezüge, Sie sagte eine Schulungsmaßnahme des JobCenters ab, weil diese sich mit der Zeit überschneiden würde, in der sie voraussichtlich ihren Sohn von dem zukünftigen Kindergarten abholen müsste. Jetzt kürzte das JobCenter noch einmal, so daß Nathalie insgesamt 40 % weniger Bezüge bekommt.

Falls die junge Mutter nicht schleunigst eine Wohnung findet, und der Vermieter vor Gericht durchkommt, bleibt ihr und ihrem Kind nur die Obdachlosenunterkunft in der Moordorfer Straße in Neustadt / Poggenhagen. (ua)

Quelle : http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/mutter-wird-durch-hartz-iv-beoerde-obdachlos.php


EIGENER KOMMENTAR :

Hier herrschen Schildbürgergesetze….

Einer Mutter mit Kind wird ständig die Mietübernahme verweigert – um hinterher alles nachzuzahlen und wieder von vorne mit den Verweigerungen anzufangen…bis die junge Frau gekündigt wurde…
Unseren „ach so wertvollen zugereisten Fachkräften(in welchem Fach auch immer?!)“ werden pro „zugereister Fachkraft“ 700 € Miete – plus Strom, plus Gas, plus exorbitant erhöhtem Geld zum Lebensunterhalt, plus pro Kind 500 € „Kopfgeld“ zu dem Regelgeldsatz, eine 80 – sogar 100 qm Wohnung für eine Einzelperson mit bis zu einer Höchstmietzahlung von 1185,89 € monatlich  genehmigt !

WO leben wir? Ach ja… ich vergaß – die Mutter und ihr Kind sind Deutsche…. das erklärt so Einiges!!!!  

Armes Deutschland, WIE tief bist DU gesunken…

Gruß an Nathalie – ich drück die Daumen und appelliere an unsere deutschen kinderfreundlichen Vermieter, Nathalie zu helfen!

Kräutermume

 

Danke an Kräutermume

 

Peter Lavelle: Fünf Gründe warum Washington bereits beschlossen hat, gegen Russland in den Krieg zu ziehen

Die Propagandaschau

Fünf Gründe warum Washington bereits beschlossen hat, gegen Russland in den Krieg zu ziehen
von Peter Lavelle                                           Übersetzung FritztheCat

31.05.2016

Eigentlich liegt doch alles auf dem Tisch: Washington und seine „Stenografen-Gewerkschaft“ (besser bekannt als „westliche Massenmedien“) feuern aus alle Rohren und haben sich schon mal strategisch positioniert. Die Kriegspartei hat Aufwind und die Gelegenheit ist günstig, auch wenn sich das langsam dreht. Der lang gehegte Wunsch, Russland zu zähmen, erreicht nun seinen Höhepunkt. Der „amerikanische Exzeptionalismus“ muss einfach jede echte und imaginäre Bedrohung niederschlagen. Interessant, dass absichtlich geschaffene Phantombedrohungen die meiste Aufmerksamkeit und Berichterstattung einheimsen. In diese Kategorie fällt auch Russland. Die Gründe sind völlig offensichtlich:

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Angriff auf den Dollar: Russland trifft die Achilles-Ferse der Amerikaner

Im globalen Währungskrieg hat Russland einige Vorteile auf seiner Seite. Das Land verfügt über enorme Goldreserven. Zudem hat es kaum Schulden und kann seine Ausgaben vollständig aus seinen Einnahmen finanzieren. Russlands Schwachstellen sind die militärische Macht der USA und ihre Kontrolle über die globale Finanzindustrie. Die offenkundige Abkehr Russlands vom Dollar macht den Kurs Putins für Obama jedoch brandgefährlich.

Putins Macht gründet sich nicht nur auf dem Militär. Mit der Abkehr vom Dollar könnte er die Amerikaner an ihrer empfindlichsten Stelle treffen. Ein amerikanisches War-Game hatte genau diese Entwicklung bereits vor einigen Jahren durchgespielt. (Foto: dpa)

Der Autor James Rickards berichtet in seinem höchst lesenswerten Buch “Währungskrieg: Der Kampf um die monetäre Weltherrschaft” von einem interessanten War-Game, das die Amerikaner vor einigen Jahren durchgeführt hatten: Die Annahme des Spiels war, dass Russland versuchen könnte, die internationale Weltwirtschaft mit einer neuen, goldgedeckten Währung auf den Kopf zu stellen. Die teilnehmenden Militärs waren verwirrt, hielten den fiktiven Schachzug jedoch für geschickt gewählt und gaben ihm durchaus Chancen auf Erfolg.

Wenige Jahre später zeigt sich in verblüffender Weise, dass die Theorie der Amerikaner von der Praxis eingeholt zu werden scheint.

Russland ist einer der größten Goldbesitzer der Welt, hat einen stabilen Staatshaushalt und ist wirtschaftlich unabhängiger vom Westen als umgekehrt. Auch die zurückgehende Bedeutung des Dollar und die Überschuldung des westlichen Finanzsystems spielen langfristig Russland in die Karten. Aber noch kontrolliert der Westen das Finanzsystem.

In letzten fünf Jahren hat Russland seine Goldreserven fast verdoppelt. Im Juni erhöhte die russische Zentralbank ihre Bestände nach Angaben des Internationalen Währungsfonds auf nunmehr 1.094,8 Tonnen (rund 35,2 Millionen Unzen). Ein großer Teil dieses Goldes wird importiert. Denn in der ersten Jahreshälfte hat Russland bereits mehr als die gesamte russische Goldproduktion eines Jahres aufgekauft.

Russland ist derzeit der zweitgrößte Goldproduzent der Welt hinter China. Im vergangenen Jahr förderte das Land 254 Tonnen Gold, berichtete der staatliche Sender Russia Today, dessen Angaben allerdings nicht nachprüfbar sind. Das wären 13 Prozent mehr als im Vorjahr. Die USA hingegen produzierten laut U.S. Geological Survey nur 227 Tonnen. Das ist der niedrigste Stand seit 2009.

Mit dem aggressiven Aufstocken der Goldreserven festigt Russland seine kürzlich erreichte Stellung unter den Staaten als fünftgrößter Goldbesitzer hinter den USA, Deutschland, Italien und Frankreich. Allerdings bestehen erhebliche Zweifel, ob die USA tatsächlich die von ihr angegebene Menge Gold besitzen. Denn die Federal Reserve verweigert jede unabhängige Prüfung ihrer Bestände.

Auch der Verbleib der rund 1.500 Tonnen Gold ist fraglich, welche die Deutsche Bundesbank bei der Federal Reserve lagert. Denn die Bundesbank hat derzeit große Schwierigkeiten dabei, einen Teil ihres Goldes nach Deutschland zurückzuholen. Peter Boehringer von der Bürgerinitiative „Holt unser Gold heim“ sagte Anfang des Jahres im Interview mit den Deutschen Wirtschafts Nachrichten:

„Die Zweifel wachsen, wenn schon die erste Tranche über poplige 37 Tonnen […] nicht ohne Widersprüche und erhebliche Unklarheiten beziehungsweise Intransparenzen durchführbar war. Wie soll dies dann erst bei weiteren Lieferungen werden? Ob alles wirklich in Originalform da war und ist, werden wir erst nach der letzten, hoffentlich dann sauber dokumentierten Lieferung erfahren.“

Russland hingegen lagert sein Gold im eigenen Land. Neben seinen enormen Goldreserven verfügt es über riesige Mengen an ausländischen Währungsreserven, vor allem Dollar-Reserven. Nur vier Staaten der Welt halten mehr ausländische Währungsreserven als Russland. Dies sind China, Japan, Saudi-Arabien und die Schweiz.

Die russischen Reserven in ausländischen Währungen (ohne Gold) hatten im Juni einen Umfang von 432 Milliarden Dollar, ein Rückgang um rund 10 Prozent innerhalb eines Jahres. Zum Vergleich: Der Wert der russischen Goldreserven stieg im selben Zeitraum von 38,5 Milliarden Dollar auf 46,3 Milliarden Dollar. Russland trennt sich vom Papier und kauft physisches Gold.

Neben großen Gold- und Währungsreserven hält Russland auch US-Staatsanleihen im Umfang von 111,4 Milliarden Dollar (Stand Mai). Laut den Zahlen des US-Finanzministeriums hielt Russland noch ein Jahr zuvor US-Staatsanleihen im Umfang von 143,4 Milliarden Dollar. Dies ist ein Rückgang um 22,3 Prozent innerhalb nur eines Jahres. Russland verabschiedet sich ganz offen vom Dollar.

Wenn sich der Finanz-Krieg ausweitet, wird Russland voraussichtlich seine bisherige Strategie fortsetzen und (1) seine Goldreserven weiter aufstocken, auch durch den Import von Gold, (2) seine Dollar-Reserven weiter abbauen und (3) seine US-Staatsanleihen weiter abstoßen. Vor allem die letzten beiden Punkte könnten die USA während eines Währungskriegs in massive Probleme bringen.

Denn zwar hält Russland nur noch rund 0,6 Prozent aller US-Staatsanleihen mit einem Gesamtumfang von rund 17,7 Billionen Dollar. Und auch die Dollar-Reserven Russlands sind relativ klein. So viel Geld druckt die Federal Reserve nach eigenen Angaben innerhalb weniger Monate. Allein von Juni 2013 bis Juni 2014 erhöhte sie die Geldbasis von 3,22 auf 3,97 Billionen Dollar – ein Anstieg um 23 Prozent.

Doch das Entscheidende an dieser Entwicklung ist, dass sich nun auch die russischen Unternehmen vom Dollar unabhängig machen. So schützen sie sich gegen die Sanktionen des Westens. Sie eröffnen Konten in Asien und stellen ihre Export-Verträge auf asiatische Währungen wie den chinesischen Yuan und den Hong-Kong-Dollar um (mehr hier).

Dieser Trend gefährdet die Existenz der US-Währung, deren Wert vor allem darauf beruht, dass sie im internationalen Handel verwendet wird. Wenn die Staaten der Welt wie Russland den Dollar immer weniger verwenden und ihn abstoßen, kann dies in den USA eine extreme Inflation auslösen. Denn dieselbe Menge Dollar wird dann für weniger Dinge verwendet. Das heißt, für dieselben Dinge braucht man mehr Dollar.

Die USA haben die Flucht vieler Staaten aus dem Dollar nicht nur dadurch verursacht, dass sie den Dollar seit Jahrzehnten durch extremes Gelddrucken immer weiter entwerten. Außerdem missbrauchen sie ihre Macht im Finanzsystem, indem sie Strafen und Sanktionen gegen andere Staaten verhängen (mehr hier).

Ein weiterer Vorteil Russlands in einem kommenden Finanz-Krieg ist sein relativ stabiler Staatshaushalt. Die russische Staatsschuldenquote lag laut Trading Economics im vergangenen Jahr bei nur 13,4 Prozent. Das Haushaltsdefizit lag bei nur 0,5 Prozent, obwohl das Land mal eben 50 Milliarden Dollar für die Vorbereitung der Olympischen Spiele ausgab.

Zum Vergleich: Die Schuldenquote der USA lag im vergangenen Jahr bei enormen 101,5 Prozent, das Haushaltsdefizit bei 4,1 Prozent. Ohne immer neue Schulden zu machen, könnten die USA die laufenden Ausgaben für ihr Militär nicht mehr finanzieren. Russland hingegen kann seine Armee aus Steuergeldern bezahlen.

Auch in der Eurozone lag die Staatsschuldenquote im vergangenen Jahr bei 92,6 Prozent. Das Defizit lag bei 3 Prozent. Auf Dauer ist dies nicht tragfähig. Doch nicht nur die Regierungen des Westen sind überschuldet. Dasselbe gilt für viele Zentralbanken und kommerzielle Banken, die alle miteinander verbunden sind.

Die begrenzten Möglichkeiten des Westens zeigen sich derzeit auch an dem scheiternden Versuch, Russland mit Sanktionen zu treffen. Tatsächlich schaden sich die westlichen Staaten auch selbst. Allein der unmittelbare Schaden für die polnische Landwirtschaft soll sich auf rund 500 Millionen Euro belaufen.

Aber noch verfügen die USA über eine große Wirtschaftskraft und über eine gewaltige Militär-Macht. Das BIP der Amerikaner ist mit 16,8 Billionen Dollar acht mal so groß wie das russische BIP von 2,1 Billionen Dollar. Die Militärausgaben der USA lagen im letzten Jahr bei 582,4 Milliarden Dollar. Auch dies ist mehr als acht mal so viel wie die Militärausgaben Russlands von 68,9 Milliarden (mehr hier).

Zudem kontrollieren die USA die globale Finanzindustrie. Machtbewusst demonstrierten sie in der vergangenen Woche erneut ihre Bereitschaft für einen Finanz-Krieg gegen Russland. Die für Europa zuständige US-Diplomatin Victoria Nuland sagte, die Schaffung von Marktunsicherheit sei „ein neues Instrument der europäischen und der US-Außenpolitik“ (mehr hier).

Das neue Buch von Michael Maier ist bereits die sechste Woche in Folge auf der Spiegel-Bestsellerliste.

Genau diese Entwicklung hat DWN-Herausgeber Michael Maier in seinem Bestseller „Die Plünderung der Welt“ beschrieben. Er erklärt anhand von vielen anschaulichen Beispielen, wie die Schuldenkrise und die hemmungslose Gier durch Manipulationen und Rechtsbruch direkt in einen Krieg münden können – den letzten Endes die Finanz-Eliten gegen die Bürger der Welt führen.

Michael Maier
Die Plünderung der Welt
Wie die Finanz-Eliten unsere Enteignung planen 288 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag 19,99 € (D), 20,60 € (A)
Auch als E-Book erhältlich
ISBN 978-3-89879-853-2
FinanzBuch Verlag, München 2014

Das Buch ist überall im Buchhandel erhältlich. Beim Verlag kann es hier bestellt werden.

Das Buch ist bei Amazon erhältlich – hier.

 

gefuunden bei: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/08/10/gegen-den-dollar-russland-trifft-die-achilles-ferse-der-amerikaner/#.U-i0YXCz68A.facebook

Importbeschränkungen: Russlands Antwort auf Sanktionen

Importbeschränkungen: Russlands Antwort auf Sanktionen

STIMME RUSSLANDS Um auf die westlichen Sanktionen zu reagieren, begrenzt Russland seine Nahrungsmittelimporte. Auf Anordnung von Wladimir Putin wurden Agrarprodukte aufgelistet, deren Einfuhr nach Russland verboten wird.

Rind- und Schweinefleisch, Käse, Geflügel, Milch, Fisch und Wurst aus der EU, den USA, Australien, Kanada, Norwegen und Japan dürfen nicht mehr nach Russland. Dieses Verbot hat eine Laufzeit von zwölf Monaten. Zunächst waren auch Restriktionen für Babynahrung und Spirituosen geplant, sie kamen aber nicht zustande. Für einige ausländische Lieferanten wurden außerdem Einfuhrquoten beschlossen. Der russische Vizepremier Dmitri Rogosin sagte, Russland habe diese Importrestriktionen nicht gewollt, habe nun aber keine andere Wahl:

„All unsere Gegenmaßnahmen zielen darauf ab, unsere Industrie zu schützen. Russland hat keineswegs vor, das Leben westlicher Unternehmen und der westlichen Zivilisation im Allgemeinen schlechter zu machen. Wir haben kein Interesse dafür und verfolgen nicht dieses Ziel.“

Die Europäische Union macht nach Angaben der EU-Kommission 30 Prozent des russischen Obst- und mehr als 20 Prozent des russischen Gemüseimports aus. Jährlich importiert Russland Nahrungsmittel und weitere Agrarprodukte im Gesamtwert von rund 30 Milliarden US-Dollar. Der Anteil der USA an diesen Lieferungen beträgt nur zwei Prozent.

Die russischen Restriktionen schaden vor allem den europäischen Obst- und Gemüselieferanten wie Belgien und Griechenland. Laut Prognosen drohen ihnen Verluste in Höhe von rund 500 Millionen Dollar. Auch für die Milchimporte aus Polen, Lettland, Estland und Litauen kann das Verbot katastrophale Folgen haben. Ausgerechnet diese Länder haben übrigens Amerikas Absicht, Russland wegen seiner Ukraine-Politik zu bestrafen, besonders eifrig begrüßt. Milch und Gemüse aus der Ukraine wurden zu 50 bis 80 Prozent nach Russland exportiert. Nun kann diese ukrainische Produktionsbranche überhaupt zusammenbrechen.

Politik-Experte Semjon Bagdassarow sagt, wirtschaftliche Restriktionen gegen Russland seien rechtwidrig. Das sei eigentlich ein Deckmantel für politische Attacken:

„Die EU und die USA haben Russland einen Wirtschaftskrieg erklärt. Wir haben nur Gegenmaßnahmen getroffen. Nun beruft sich die EU auf die WTO-Regeln. Moskau hat aber gewarnt, dass die EU-Sanktionen gegen Russland den WTO-Regeln widersprechen. Das heißt, die EU hätte sozusagen bei sich selbst beginnen sollen. Nun ist es zu spät, von der WTO zu sprechen.“

Politik-Experte Pawel Swjatenkow prognostiziert, Russland habe genug Geschäftspartner, um einen Ersatz für die europäischen Nahrungsmittelimporte zu finden:

„Vor allem geht es um die BRICS-Länder sowie um unsere Partner im Rahmen der Zollunion. Russland sollte aber nicht nur andere Lieferanten suchen, sondern seine eigene Produktion ankurbeln. In diesem Sime bieten die Sanktionen russischen Unternehmen eine gute Chance. Es ist ja eine Schande, dass wir so viele Nahrungsmittel importieren. Das untergräbt unsere Nahrungsmittelsicherheit.“

Russische Supermarktketten verhandeln schon mit Südafrika, Argentinien, Brasilien, Chile, China und weiteren asiatischen Ländern über einen Ersatz für europäisches und US-amerikanisches Fleisch, Obst und Gemüse. Der weißrussische Vizeagrarminister Leonid Marinitsch sagte sogar, Russland sei für Weißrussland nun eine Art Klondike. Die Weißrussen sind bereit, die meisten polnischen und baltischen Nahrungsmittellieferanten abzulösen. Ähnliche Ankündigungen kamen aus Kasachstan, Usbekistan, Tadschikistan, Ägypten, Israel und der Türkei.

Experten gehen unterdessen davon aus, dass Moskau bereit wäre, auch auf weitere antirussische Sanktionen zu reagieren, falls sie beschlossen werden.
Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/2014_08_07/Importbeschrankungen-Russlands-Antwort-auf-Sanktionen-5668/

 

Offener Brief von Professor Cees Hamelink: “Entschuldigung Herr Putin!”

UNBEDINGT VERBREITEN!
DEM BRIEF SCHLIEßE ICH MICH UNEINGESCHRÄNKT AN – DIE BRiD – FIRMA SPRICHT HIER AUCH NUR FÜR SICH, SO WIE UNSERE DEUTSCHEN LÜGENMEDIEN ! Ich spreche hier auch im Namen eines Teils deutscher aufgewachter Bürger und WIR schließen uns an!

Offener Brief von Professor Cees Hamelink: “Entschuldigung Herr Putin!”

 

putin
Präsident Putin. Bild: kremlin.ru

 

von Andy Martin

 

Sehr geehrter Herr Präsident Putin,

 

hiermit möchten wir uns im Namen eines Teils niederländischer Bürger für unsere Regierung und unsere Medien entschuldigen.
Die Wahrheit wird verdreht um Sie und Ihr Land in ein schlechtes Licht zu rücken.
Machtlos müssen wir zusehen wie der Westen, unter der Führung der Vereinigten Staaten, Russland der Aktivitäten beschuldigt an denen sie selber beteiligt sind. Das planmäßige Messen mit zweierlei Maß ist verwerflich. Der Westen verurteilt ohne genügend Beweise zu erbringen. Wie Sie, ohne Beweise, verurteilt werden für das Verüben von sogenannten Verbrechen, ist eine äußerst freche und anstößige Angelegenheit.

 

Sie haben uns, während des Syrien-Konflikts, vor einem Weltkrieg gerettet. Der Gasangriff auf syrische Bürger wurde Assad in die Schuhe geschoben, obwohl Al- Qaida-ähnliche-Typen, trainiert und bewaffnet von den Vereinigten Staaten und bezahlt von Saudi-Arabien, diesen Massenmord auf ihrem Gewissen haben. Hiermit hoffte der Westen, dass die Welt sich gegen Assad wenden und ein Angriff auf das Land gutheißen würde.

 

Nicht lange danach haben westliche Organisationen die Opposition der ukrainischen Regierung aufgebaut, bewaffnet und trainiert um die Regierung zu stürzen. Die neuen Machthaber wurden durch den Westen in Windeseile anerkannt. Dieser neuen Regierung wurde von unserem Steuergeld Kredite als Belohnung vergeben, um sie damit zu verpflichten.

 

Die Bevölkerung der Krim war damit nicht einverstanden und zeigte das mittels friedlicher Demonstrationen. Gewalt, angewendet von anonymen Heckenschützen und später durch die ukrainische Armee hat dazu geführt, dass die Bewohner der Krim sich von der Ukraine trennen wollten. Ob Sie nun die Separatisten unterstützt haben oder nicht, es steht unserer Regierung nicht zu, Ihnen deshalb Vorwürfe zu machen.

 

Russland wird zu Unrecht, ohne Untersuchung und lückenlose Beweise, der Lieferung eines Waffensystems beschuldigt, das womöglich ein Passagierflugzeug abgeschossen hat. Aus oben genannten Gründen meint unsere Regierung Russland mit Sanktionen zu belegen.

 

Wir wache Niederländer, die diese Propaganda der westlichen Medien und die Lügen unserer Politiker durchschauen und ablehnen, wollen uns hiermit bei Ihnen entschuldigen. Es ist leider so, dass unsere Medien jede Art gesunder und unabhängiger Kritik verloren haben, und nur berichten was die Politik vorschreibt.

 

Dadurch haben die Bürger des Westens ernsthafte Probleme die Wahrheit zu erkennen, und versäumen so die Möglichkeit ihren Politikern bei den Wahlen einen Denkzettel zu verpassen.
Sehr geehrter Herr Präsident Putin, wir hoffen auf Ihre Weisheit. Wir wollen Frieden. Wir sehen, dass die westliche Politik gegen ihre Bürger und für einen Plan für eine Neue Weltordnung arbeitet. Das Vernichten von souveränen Staaten und das Töten von unzähligen Millionen Menschen ist für unsere westlichen Weltführer anscheinend das Opfer das dargebracht werden muss, um ihr Ziel zu erreichen. Wir, die Bürger der Niederlande wollen Gerechtigkeit und Frieden, auch mit Russland.
Wir wollen Ihnen hiermit deutlich machen, dass die niederländische Regierung nur für sich spricht. Wir hoffen mit dieser Erklärung unseren Anteil beitragen zu können, um die steigende Spannung zwischen unseren Staaten zu entschärfen.

 

Hochachtungsvoll,
Professor Cees Hamelink.

 

D A N K E Herr Professor Hamelink!

 

Verweise:
http://ommekeer-nederland.nl/brief-aan-de-bank-kunt-u-de-rente-verlagen/
DE Brief an Putin: http://ommekeer-nederland.nl/documents/brief-putin-de.pdf
EN Letter to Putin: http://ommekeer-nederland.nl/documents/letter-putin-en.pdf
NL Brief aan Putin: http://ommekeer-nederland.nl/documents/brief-aan-putin-nl.pdf
Professor Cees Hamelink. Waarom moet je niet geloven wat in de krant staat? http://youtu.be/_tf1FA3gqWE
Historische claim laat zien waarom de Krim Rusland aangaat http://bit.ly/1jN3m2x

 

gefunden bei: http://kraeutermume.wordpress.com/2014/08/07/offener-brief-von-professor-cees-hamelink-entschuldigung-herr-putin/

 

Neue-Sanktionen-konnten-nachste-Woche-beschlossen-werden

Neue Sanktionen könnten nächste Woche beschlossen werden

STIMME RUSSLANDS Die schwarze Liste von Personen und Unternehmen in Russland und der Ukraine wird immer länger. In der kommenden Woche könnten die EU-Sanktionen empfindlich ausgeweitet werden. Moskau gibt sich unbeeindruckt.

In die erweiterte Liste der Sanktionen der EU gegen Russland und die Ukraine sind die selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk aufgenommen worden. Dies teilt das offizielle Journal der EU mit. Dort wurde der Beschluss des Europarates publiziert, mit dem die gültige schwarze Liste um 15 Personen und 18 Unternehmen erweitert wird.

Auf die Liste kamen außerdem der Föderationsstaat Noworossija, das Bataillon „Wostok“, die „Armee des Südostens“, die „Lugansker Garde“, die Handelshäfen Kertsch und Sewastopol sowie die Fährstation Kertsch.

Auf der schwarzen Liste stehen nun unter anderem FSB-Chef Alexander Bastrykin, der Leiter des Auslandsnachrichtendienstes, Michail Fradkow, der tschetschenische Republikchef Ramsan Kadyrow, der Gouverneur des Gebiets Krasnodar, Alexander Tkatschow, und der Sekretär des Sicherheitsrates Russlands, Nikolai Patruschew.

Der Botschafterrat der Europäischen Union erörtert am Montag Beschränkungen bei Investitionen und Handel mit der Krim. Es wird erwartet, dass eine Entscheidung in kürzester Frist getroffen wird, erklärte eine der EU-Führung nahestehende Quelle.

Bereits am Dienstag sollen Branchensanktionen gegen Russland verhängt werden. In der Nacht auf Samstag erklärte José Manuel Barroso, dass die von ihm geleitete Eurokommission Gesetzesvorschläge für Beschränkungen vorgelegt hat und die Entscheidung jetzt bei den Mitgliedsländern der EU liege.

Es wird erwartet, dass die Sanktionen die Finanz- und Rüstungssphäre, Dual-Use-Waren und die Ölgewinnung betreffen werden. Wladimir Tschischow, der ständige Vertreter Russlands bei der EU, betonte seinerseits, die Sanktionen würden Moskau nicht dazu veranlassen, seinen Standpunkt zur Ukraine zu ändern.

Der Vorschlag nach Übertragung der Verantwortung für die Verhängung von Sanktionen gegen Russland an den Ausschuss der Ständigen Vertreter der EU-Mitgliedsstaaten (COREPER) ist nach Expertenansicht ein krasser Verstoß gegen das Völkerrecht. Das erklärte der stellvertretende Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses der russischen Staatsduma, Leonid Kalaschnikow, am Freitag in Moskau.

Am gleichen Tag hatte EU-Ratsvorsitzender Herman Van Rompuy vorgeschlagen, dass COPERER eigenständig Sanktionen gegen Russland verhängen kann, ohne dass Gipfeltreffen einberufen werden.

„Auf diese Weise wird die Aufgabe vereinfacht. Dann wären auch UN-Vollversammlungen überflüssig, weil nur ein enger Kreis von UN-Botschaftern diese oder jene Anweisung ihrer Staatschefs bestätigen könnte“, fuhr Kalaschnikow fort.

„In diesem Fall könnte man auch keine Botschaftertreffen einberufen, sondern die Amerikaner mit diesem Recht ausstatten. Mögen (US-Präsident Barack) Obama oder lieber (US-Außenamtssprecherin Jennifer) Psaki Beschlüsse zur Verhängung von Sanktionen gegen unser Land fassen“, höhnte der russische Parlamentarier.


Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/2014_07_26/Neue-Sanktionen-konnten-nachste-Woche-beschlossen-werden-0469/

 

Russischer Präsident möchte Europa vom Dollar befreien

Der russische Staatspräsident Wladimir Putin hat offensichtlich einen sehr ehrgeizigen Plan: Er möchte Europa währungspolitisch vom Dollar als „Zweitwährung“ befreien. Die laufenden Auseinandersetzungen rund um die Ukraine und die massive Einmischung der USA, aber auch der EU, haben Putin dazu veranlasst, an einem Alternativszenario für Europa und den Rest der Welt zu zimmern.

Foto: Putin will Europa „Los vom Dollar“ führen.
Presidential Press and Information Office / Wikimedia (CC BY 3.0)

Offiziell kümmert sich Sergej Glasjew, einflussreicher Berater Putins, um dieses Projekt einer Währungspolitik gegen die Dollar-Hegemonie der USA. Als erster Schritt wurde mit der Gründung der Eurasischen Wirtschaftsunion bereits eine Basis für diesen eigenständigen wirtschaftspolitischen Weg geschaffen.

Ziel für Russland ist eine breite Anti-Dollar-Allianz

Kernziel ist für Russland die mittelfristige Etablierung einer breiten Anti-Dollar-Allianz. Der US-Dollar soll als Handelswährung ausgeschaltet werden, um damit dem selbsternannten „Weltpolizisten“ USA ein wichtiges Druckmittel aus der Hand zu nehmen. Schon jetzt klagen viele europäische Unternehmen, dass die von den USA und der EU beschlossenen Sanktionen für ihre Geschäfte schwere Nachteile bringen.

Experten schätzen, dass neue und vor allem längerfristige Sanktionen gegen Russland im Zuge der Ukraine-Krise bis zu einer Billion Dollar an Schaden für Unternehmen aus dem EU- und EWR-Raum bringen könnten. Russland hat jedenfalls bereits mit massiven Gegenmaßnahmen begonnen und hat etwa große Teile seiner US-Dollaranleihen abgestoßen.

gefunden bei: http://www.unzensuriert.at/content/0015634-Russischer-Pr-sident-m-chte-Europa-vom-Dollar-befreien

Die Bumerang-Sanktionen des Westens

Die Bumerang-Sanktionen des Westens

STIMME RUSSLANDS Die US-Behörden behaupten, dass sie bloß die russische Aggression in Osteuropa stoppen wollen, indem sie Russland mit Wirtschaftssanktionen bestrafen. Nach Ansicht von US-Analytikern werde es wegen einer solchen Strategie unvermeidlich eine Vergeltung geben. Dann werde man gezwungen sein, Probleme nicht nur in Osteuropa sondern schon in den Vereinigten Staaten zu lösen. 

Der Bumerang kann großen amerikanischen Firmen, die mit der russischen Wirtschaft eng verbunden sind, einen schmerzhaften Schlag versetzen. „Eine offensichtliche Uneinigkeit zwischen US-Eliten liegt vor“, kommentiert der Vizepräsident der Akademie für geopolitische Probleme, Konstantin Siwkow, die Situation:

„Das führt zu diesem Zerren und Unverständnis, was man tun, wie man handeln, wohin man sich bewegen muss – das ist ein ständiges Zerren. Die US-amerikanische politische Elite unternimmt Schritte, die sich nicht einmal mit den Interessen der amerikanischen Militärelite reimen. Sie reimen sich nicht mit den Interessen des Business und nicht mit den Interessen der Weltraumbranche. Wir können in diesem Fall sagen, dass es in den USA jetzt einen inneren tiefen Konflikt gibt.“

Boeing, Exxon Mobil, Intel, General Motors und General Electric sind US-Firmen, die in erster Linie Verluste erleiden können. Für sie bedeutet die zurückgehende Zusammenarbeit mit Russland zumindest den Verlust des Absatzmarktes, die Verringerung des Gewinns und das Einfrieren von gemeinsamen vorteilhaften Projekten. „Auch die europäischen Unternehmen werden nicht abseits stehen“, sagte der Wirtschaftswissenschaftler Alexej Wjasowski:

„Das betrifft zum Beispiel unseren Mistral-Vertrag mit Frankreich, wo Russland als ein sehr großer Besteller von Hubschrauberträgern auftritt. Wenn aber die Franzosen sich entscheiden werden Sanktionen zu verhängen und den Vertrag über den Bau dieser Schiffe zu annullieren, dann werden sie einfach unter strenge Strafen fallen, die sie angesichts der Sanktionen ebenfalls nicht zahlen könnten. Aber das ist schon eine ganze kardinale Variante, weil einfach der Bumerang-Effekt möglich ist, weil viele europäische und amerikanische Firmen in Russland arbeiten. Wenn sich alles nach einem extremen Szenario entwickeln wird, dann hat Russland alle Hebel, um auf die globale Business-Gemeinschaft einzuwirken.“

Die westlichen Sanktionen sind an und für sich eine ziemlich verschwommene Erscheinung, meinen Analytiker. Die Zusammenarbeit von Europa und Russlands basiert auf dem gegenseitigen Vorteil. Wenn das Gleichgewicht gestört wird, verlieren beide Seiten den Vorteil. Jeder gebrochene Zahn im Zahnrad der Zusammenarbeit versetzt den beiden Seiten einen Schlag. Aber wegen diesem Ungleichgewicht gewinnen im Endeffekt die USA. Das heißt: Wenn es Europa und Russland schlecht geht, geht es den USA gut.

Die EU steckt jetzt zwischen zwei Feuern. Brüssel versucht einerseits Amerika einen Gefallen zu tun, indem es nach dessen Regeln spielt. Andererseits handelt Brüssel gegen seine eigenen Interessen, wenn es sich den Sanktionen anschließt. „Den USA gereicht das zum Vorteil“, sagte der Professor der Wirtschaftshochschule Oleg Matwejtschew:

„Deshalb spornen sie zur Katastrophe, zum Chaos, zu Sanktionen, zum Wirtschaftskrieg usw. an. Sie sagen schon unverblümt: „Jungs, verzichtet auf das russische Gas“. Das ist eine absolut zynische Position, bei der die Europäer für Idioten gehalten werden.“

Wenn man sich nur vorstelle, dass die Europäische Union auf das russische Gas verzichtet, dann sei Brüssel nicht zu beneiden, sagte der Experte ferner. So billig wird Europa kaum sonst irgendwo finden. Wenn es teurer sein wird, dann wird die Wirtschaft dieser Region drastisch rückläufig, wobei mit ihr auch jetzt nicht alles in Ordnung ist. Schließlich werden in der EU die Arbeitslosenzahl und die soziale Spannung zunehmen. Das kann seinerseits gar einen Zerfall der Europäischen Union zur Folge haben.

Wenn Experten von Sanktionen gege Moskau sprechen, dann betonen sie, dass der Druck auf Russland nur die Entwicklung der russischen Wirtschaft beschleunigen wird. Diese Meinung vertritt auch der amerikanische Senator und Mitglied der Republikanischen Partei Lindsey Graham. Das sind keine unbegründeten Erklärungen. Tatsächlich stieg der Rubel-Kurs nach einer weiteren Runde der Sanktionen. Der Effektenmarkt festigte sich. Laut dem US-Senator zeuge all das von einer Beschleunigung der russischen Wirtschaft.


Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/2014_05_16/Die-Bumerang-Sanktionen-des-Westens-8442/

Deutsche Wirtschaft appelliert an Merkel: Keine weiteren Sanktionen gegen Russland

Thema: Sanktionen gegen Russland

Volkswagen AG
09:49 02/05/2014
 
MOSKAU, 02. Mai (RIA Novosti)
 

 

Deutsche Großunternehmen rufen Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, die von den USA initiierte Verhärtung von Sanktionen gegen Russland nicht zu unterstützen, schreibt die „Wall Street Journal“ am Freitag.

„Die größten deutschen Unternehmen, darunter BASF SE, Siemens AG, Volkswagen AG, Adidas AG und Deutsche Bank AG, sind öffentlich gegen eine Erweiterung von Wirtschaftssanktionen gegen Russland aufgetreten“, heißt es. Laut dem Artikel bekommen offizielle Persönlichkeiten Deutschlands zahlreiche Anrufe von Chefs diverser Gesellschaften mit dem Aufruf, „keine Schritte zu unternehmen, die ihren Wirtschaftsinteressen in Russland schaden könnten“.

Der Zeitung zufolge forderte Eckhard Cordes, Chef des Ostausschusses der deutschen Wirtschaft, die Regierung auf, die Situation am Verhandlungstisch friedlich zu regeln.

Quelle: http://de.ria.ru/politics/20140502/268401805.html

Der Kreditkarten-Anbieter MasterCard ist über Russlands Pläne zur Schaffung eines nationalen Zahlungs-Systems besorgt. Eine konkurrierende russische Kreditkarte wäre ein ernsthaftes Problem, so der US-Konzern.

 

putin sanktionen

Der US-Kreditkarten-Anbieter MasterCard ist über die Pläne Russlands zur Schaffung eines eigenen nationalen Zahlungssystems besorgt.

Eine konkurrierende Karte könne für die Mastercard-Aktivitäten in Russland zum ernsthaften Problem werden, warnte das Unternehmen am Donnerstag bei Vorlage seiner Quartalszahlen. Die Einnahmen in Russland stellten aber nur zwei Prozent des Mastercard-Gesamtumsatzes dar. Die von den USA gegen Russland verhängten Sanktionen hätten sich im ersten Quartal nicht bemerkbar gemacht.

Russlands Präsident Wladimir Putin hatte Ende März die Gründung einer eigenen Gesellschaft für Kreditkarten angekündigt (mehr hier). Die USA hatten zuvor in der Ukraine-Krise Sanktionen gegen die Rossija-Bank verhängt. Sie ist die Hausbank enger Verbündeter Putins.

Dank der Konsumlaune seiner Kunden verdiente Mastercard im ersten Quartal deutlich mehr. Der Gewinn kletterte um 14 Prozent auf 870 Millionen Dollar, wie der zweitgrößte Kreditkarten-Anbieter nach Visa mitteilte. Das Transaktionsvolumen erhöhte sich um zehn Prozent.

Visa hatte zuletzt betont, die Sanktionen gegen Russen gingen zulasten des Transaktions-Volumens und das Umsatzwachstum werde sich deswegen im laufenden Quartal weiter verlangsamen. Visa und MasterCard haben wegen der politischen Krise ihre Allianz mit zwei russischen Banken eingestellt.

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/05/02/mastercard-der-erste-us-konzern-fuerchtet-russischen-konter/

Sanktionen gegen Russland … und kaum einer hält sich daran…

BP investiert weiter in Rosneft-Projekte trotz Sanktionen gegen Konzernchef Setschin

Thema: Sanktionen gegen Russland

20:18 28/04/2014
MOSKAU, 28. April (RIA Novosti).

Der britische Energieriese BP will seinen Status eines langfristigen Rosneft-Investors auch trotz der US-Sanktionen gegen den Chef dieses größten russischen Ölkonzerns, Igor Setschin, beibehalten. Das sagte ein BP-Sprecher am Montag der Nachrichtenagentur Reuters.

„Wir sind der Investitionspolitik gegenüber Rosneft treu und wollen in Russland weiter langfristig anlegen… Derzeit versuchen wir, die möglichen Folgen dieser Sanktionen einzuschätzen“, betonte der Sprecher, der anonym bleiben wollte. BP hält 17,95 Prozent der Anteile an Rosneft.

Wegen der Ukraine-Politik Russlands und der Aufnahme der Schwarzmeer-Halbinsel Krim in den Staatsverband der Russischen Föderation hatten die USA am Montag weitere Sanktionen gegen sieben russische Amtsträger und 17 Unternehmen verhängt. An der Moskauer Börse gab die Rosneft-Aktie nach Bekanntgabe der Sanktionen um rund 1,5 Prozent nach.

Anmerkunug von mir: Geschäft ist eben Geschäft, da spielen auch Sanktionen eine untergeordnete Rolle … zumindest bei British Petrol

Parlamentarier: „Papiertiger Obama“ bringt die Welt mit seinen Sanktionen zum Lachen

Thema: Sanktionen gegen Russland

US-Präsident Barack Obama

21:34 28/04/2014
MOSKAU, 28. April (RIA Novosti).

Mit seinen Sanktionen gegen Russland bringt US-Präsident Barack Obama die Welt immer mehr zum Lachen, erklärte der Vizevorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des russischen Föderationsrates, Andrej Klimow.

„‘Papiertiger Obama‘ weiß nicht mehr, was er noch tun sollte, um sein Gesicht nicht zu verlieren“, sagte der Experte am Montag in einer Stellungnahme zu den jüngsten Sanktionen Washingtons gegen sieben ranghohe Amtsträger und 17 Unternehmen Russlands. „Obamas Schritte gegen Russland werden von europäischen Partnern der USA ohne Enthusiasmus erörtert, weil gerade die USA der größte ökonomische Konkurrent der Europäer sind, während die EU und Russland durch zahlreiche Wirtschaftsprojekte verbunden sind“, sagte Klimow.

„Früher oder später wird das Vertrauen zu Obama in Satellitenländern schwinden. Europäische Politiker werden von Unternehmern bereits jetzt schon unter massiven Druck gesetzt. Alle sind sich längst über alles im Klaren… Die Europäer sind ohnehin schon mit eigenen ökonomischen Problemen konfrontiert, anders als die USA, die keine so enge Partnerschaft mit Russland haben.“ Die EU werde sich zu einer Reaktion gezwungen sehen, denn diese Situation sei für sie alles andere als günstig.

Zugleich gab Klimow zu, dass auch Moskau durch die Sanktionen betroffen werden könnte. Aber Russland dürfte wohl einen glimpflichen Ausgang aus dieser Situation finden, weil das Land alle Schwachstellen analysieren und effektiver arbeiten werde. „Mit seinen neuen Sanktionen sagt der Westen uns nichts Neues. Dabei haben russische Fachleute bereits die möglichen Folgen der Sanktionen eingeschätzt und mit kalkuliert.“

Zudem erinnerte der Politiker daran, dass derartige Sanktionen gesetzwidrig sind, weil einschränkende Maßnahmen gegen einen Staat, welcher Art auch immer, nur unter der Schirmherrschaft des UN-Sicherheitsrates möglich seien. Zusammenfassend charakterisierte Klimow die Position des Westens mit Worten aus Iwan Krylows (1769-1844) Fabel: „Deine Schuld besteht nur darin, dass ich essen will.“

„Der Westen versucht, uns für das Chaos in der Ukraine verantwortlich zu machen, das aber infolge der Handlungen der Administration Obamas und einiger europäischer Politiker entstand, die sich mit ihm solidarisiert hatten. Der Schaden wird immens groß sein und in finanzielle Hilfen für die Ukraine ummünzen.“

Der Parlamentarier machte ferner darauf aufmerksam, dass neben der ukrainischen Präsidentenwahl am 25. Mai auch die Wahl ins Europaparlament ausgetragen wird. „Mehrere Europolitiker wie Jose Manuel Barroso oder Catherine Ashton werden gehen und andere werden kommen. Im neuen Europaparlament wird es auch Nationalisten – in akademischen, konservativen Sinne des Wortes – geben. Und die europäische Struktur selbst wird unter neuen politischen Umständen leben müssen. Manche Parlamentarier werden die Position der USA, andere aber die Position Russlands unterstützen“, sagte Klimow.

Anmerkung meinerseits: Sanktionen gegen ein Land, das alle benötigten Rohstoffe im eigenen hat, bringen nichts. Im Gegenteil, sie schaden dem Sanktionierenden selbst, nicht nur wirtschaftlich, sondern auch politisch.
Im speziellen Fall ist die Glaubwürdigkeit eines Herren namens Obama im eigenen Lande eh schon auf dem Nullpunkt. Auszubaden hat es die Bevölkerung … und die wird zusehends wacher …

gefunden bei: RIA NOVOSTI

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