500 Millionen junger Afrikaner wollen nach Europa

500 Millionen junger Afrikaner wollen nach Europa. 2 Millionen Menschen warten bereits in Libyen und Ägypten auf die Überfahrt. 72.000 haben es heuer bereits geschafft. Flüchtlings-Schlepper haben Hochsaison. Berlin beziffert die Kosten für Merkel’s „Wir schaffen das“-Projekt inzwischen mit 40 Mrd. EUR jährlich.

Autor: Wolfgang Freisleben

Angela Merkel’s naive Vorstellung „Wir schaffen das“ ist am Ende. Und Deutschland lebt inzwischen in Angst: Vor weiteren Terroranschlägen der eingeschleusten Djihadisten; und vor den anderen negativen Folgen inklusive einer steigenden Kriminalität mit Diebstählen, Vergewaltigungen und anderen Gewalttaten, die von Migranten begangen werden.

Doch die Migranten-Flut der Kriegs- und vor allem Wirtschaftsflüchtlinge wächst seit dem Ende des Winters wieder an. Sie sucht sich immer neue Wege, um ans Ziel zu kommen. Wie eine Flut sich eben überall hin ergießt, wo es keine unüberwindbaren Hindernisse gibt: Nach Europa, wo die Grenzen nicht dicht sind.

Deutscher Innenminister Thomas de Maizere: Der Brennpunkt ist die libysche Küste

Der inzwischen bestens bekannte Dilettantismus der herrschenden Politiker-Kaste macht’s möglich. Die Mittelmeerroute über Libyen nach Italien stellt nach Ansicht des deutschen Bundesinnenministers Thomas de Maizière (CDU) heuer den „Brennpunkt“ an den EU-Außengrenzen dar. Nachdem die Balkanroute von Österreich und Ungarn dicht gemacht wurde.

Bereits 72.000 Menschen haben sich von Jänner bis Mai 2017 über die Mittelmeer-Route nach Europa gewagt. Eine Flucht vor den Kriegen von Syrien bis Afghanistan. Und vor dem Hungertod in Afrika.

85 % von ihnen sind vorerst in Italien gestrandet. Dort werden inzwischen mehr als 180.000 Flüchtlinge versorgt.

Illegale Einwanderung ist nicht zu stoppen

Auch Deutschland bekommt die Migration nach wie vor kaum in den Griff. Während die italienischen Grenzen nach Österreich und Frankreich inzwischen relativ gut gesichert sind, versuchen es illegale Migranten seit dem vergangenen Sommer vermehrt über die Schweiz. Die Zahl dieser illegalen Einreisen hat sich gegenüber 2016 bereits verdreifacht. Die Bundespolizei meldete für Januar und Februar 2017 insgesamt 1.350 unerlaubte Einreisen. 2016 waren es in den beiden Monaten dagegen nur 402. Zahlen für März liegen noch nicht vor.

In Sicherheitskreisen weist man darauf hin, dass es sich hierbei nur um die festgestellten illegal Eingereisten handelt. Intern geht man von einer deutlich höheren Dunkelziffer aus.

Des Mittelmeer und die Grenze zur Schweiz scharf im Blick: Thomas Strobl

 

 

 

 

 

 

 

 

Die neue Route setzt vor allem das Land Baden-Württemberg unter Druck. Man werde das Mittelmeer in den nächsten Wochen „scharf im Blick“ haben, erklärte Landesinnenminister Thomas Strobl (CDU) der „Welt am Sonntag“. Der Christdemokrat schließt Grenzkontrollen gegenüber der Schweiz noch in diesem Jahr nicht aus. „Noch haben wir diese Grenze gut unter Kontrolle, aber sollte sich die Lage zunächst an der italienisch-schweizerischen und in der Folge an der schweizerisch-deutschen Grenze verschärfen, werden wir handeln.“

Deutschland kosten die Migranten 40 Mrd. EUR p.a.

Der deutsche Bundesstaat gibt jährlich 20 Mrd. EUR für 1 Million Flüchtlinge aus. Länder und Kommunen legen dieselbe Summe noch einmal drauf, macht insgesamt 40 Mrd. EUR jährlich. Das sind 40.000 EUR pro Jahr und Zuwanderer.

Eine kleine fünfköpfige Flüchtlingsfamilie würde somit 200.000 EUR pro Jahr erhalten, weit mehr als die durchschnittliche deutsche Familie. Doch die Realität ist eine andere. Denn die Zuwanderer erhalten nur einen kleinen Teil des Geldes. Einen nicht bestimmbaren Teil erhalten die Hintermänner der Organisationen, die mit der Flüchtlingsindustrie Millionen-Profite einstreifen.

Es ist ein schmutziger Menschenhandel. Denn ein formeller Visaantrag ist für die meisten Afrikaner angesichts ihrer fast immer fehlenden Qualifikationen kaum erfolgversprechend. Viele der Bewerber können zudem die Finanzierung der Reise nicht ausreichend belegen.

So bleibt nur der illegale und lebensgefährliche Versuch, mit Schleppern durch die Sahara wenigstens an die libysche Küste zu gelangen. Schon in geringer Entfernung vor der libyschen Küste übernehmen dann die Schlepper-Kollegen der „“Non-Governmental Organisations“ (NGO) hochoffiziell die menschliche Fracht mit „Rettungsaktionen“ auf eigenen Booten nach Italien.

Boot und Mitarbeiter der NGO Sea Watch bei einer Rettungsaktion im Mittelmeer

Die NGO „Sea Watch“ erhielt von der evangelischen Kirche in Deutschland sogar eine Spende von 100.000 EUR. Damit kann sie neben den beiden eigenen Booten sogar die Miete von Flugzeugen finanzieren.

Trotzdem starben heuer bereits 1.700 Flüchtlinge bei der Überfahrt. Aber die beteiligten Organisationen gerieren sich als Wohltäter. Gesetzlich vorgeschrieben wäre allerdings die Rückführung nach Nordafrika. Doch Sanktionen für diese NGO-Schlepper gibt es keine.

Bei ihnen sitzen auch die größten Profiteure dieser Lawine von Menschenverachtenden Aktionen. Sie werden mit Spenden und Steuergeldern so üppig aufgepäppelt, dass immer mehr ihr Geschäft damit machen wollen. Im Namen der Menschlichkeit, versteht sich.

6 Millionen Menschen hoffen auf die Überfahrt nach Europa

Der Sturm auf die Festung Europa verspricht weiterhin steigende Profite. Aus einem Schreiben des deutschen Innenministeriums an den Bundestag geht hervor, dass die Zahl der Migranten übers Mittelmeer von Jänner bis März bereits um 70,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen ist. Die meisten von ihnen kamen aus afrikanischen Ländern wie Guinea, Nigeria und Elfenbeinküste.

Wie die deutschen Sicherheitsbehörden mitteilten, ist aber bereits je eine weitere Million Migranten in Ägypten und Libyen bereit zur Fahrt ins Ungewisse. Während zuvor ein größerer Teil der Migrantenboote in Ägypten ablegte, starten nun mehr als 95 Prozent in Libyen.

Zusätzlich warten 3 Millionen in der Türkei und 720.000 in Jordanien. Insgesamt hoffen also derzeit rund 6 Millionen Flüchtlinge unmittelbar auf die Fahrt nach Europa. Doch die italienische Regierung rechnet in diesem Jahr optimistisch nur mit etwa 250.000 Migranten.

4.000 Euro kostet der gefährliche Trip durch die Sahara

Junge afrikanische Migranten vor Sizilien: Zehntausende werden gerade von Schleppern durch die Sahara geschleust

Für Nachschub ist jedenfalls gesorgt. Denn in Afrika sitzen mindestens 500 Millionen potenzieller Wirtschaftsflüchtlinge bereits „auf gepackten Koffern“ – soll heißen: Jederzeit bereit zur großen Reise. Das ist die Hälfte der heute bereits mehr als einer Milliarde Menschen südlich der Sahara, die dem Migrationsexperten Paul Collier zufolge gerne im reichen Teil der Erde leben würden.

Insofern sind die Zehntausenden, die gegenwärtig nach Norden ziehen, wohl nur die Vorhut einer viel dramatischeren Entwicklung.

Bis zu 4.000 Euro kostet der gefährliche Trip aus dem Süden durch die Sahara. Ganze Familien verschulden sich, um einem Angehörigen die Ausreise zu ermöglichen – in der Hoffnung, davon durch Rücküberweisungen alsbald direkt zu profitieren.

200 Millionen Migranten schicken fast 400 Mrd. EUR nach Hause                        

Tatsächlich haben sich die von Migranten in ihre Heimatländer geschickten Geldsummen einem UN-Bericht zufolge über die vergangenen zehn Jahre enorm erhöht: Von rund 296 Mrd. USD (etwa 262 Mrd. EUR) 2007 auf rund 445 Mrd. USD (398 Mrd. EUR) 2016.

Insgesamt versorgen derzeit rund 200 Millionen Migranten, die in fremden Ländern arbeiten, rund 800 Millionen Familienmitglieder weltweit. Die Migranten verdienen dem Bericht zufolge rund drei Billionen Dollar, wovon 85 Prozent in ihren Gastländern bleiben.

Gilbert Houngbo: 200 bis 300 USD bedeuten 60% des Famileineinkommens

„Es geht nicht um das Geld, das nach Hause geschickt wird, sondern um den Einfluss, den das auf das Leben von Menschen hat“, sagte Gilbert Houngbo, der Präsident des Internationalen Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (Ifad), einer Sonderorganisation der Vereinten Nationen. „Die kleinen Summen von 200 oder 300 Dollar, die jeder Migrant nach Hause schickt, bedeuten rund 60 Prozent der Einkommen von Familien, und das macht für ihr Leben einen großen Unterschied.“

Im gleichen Zeitraum ist die Zahl der Migranten aus diesen 144 Entwicklungsländern, wo das Geld ankam, um 28 Prozent gestiegen. Mit +87% stiegen die Überweisungen nach Asien am stärkten an.

Rund die Hälfte des Geldes wird aus zehn Ländern geschickt – aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kuwait, Katar, den USA und Russland. Insgesamt kommen mehr als 80 Prozent des Geldes in 23 Ländern an, 55 Prozent des Geldes in Asien. In 100 Ländern kommen mehr als 100 Millionen Dollar im Jahr an. Rund 30 Milliarden Dollar kassieren allerdings Banken als Überweisungskosten.

 

Quelle: http://www.freisleben-news.at/500-millionen-junger-afrikaner-wollen-nach-europa/

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FPÖ deckt auf: Grüne Pfeile als „Flucht-Navi“ für illegale Flüchtlinge

[Tiroler Krone berichtet] Berufsdetektiv entdeckte im Auftrag der FPÖ geheimnisvolle grüne Markierungen im Brennergebiet ▶ Sie könnten von Schleppern eingerichtete Fluchtroute sein

Die Tiroler Polizei ist für einen möglichen (und erwarteten) Flüchtlingsstrom durch das aufwändige Grenzkontrollmanagement am Brenner gerüstet: Das ergab kürzlich ein mehrstündiger Lokalaugenschein – die „Krone“ berichtete. Aber: Man kann nicht vorsichtig und aufmerksam genug sein. Jetzt wurden im Brennergebiet auf Tiroler Seite grün fluoreszierende Pfeilzeichen entdeckt. Geheime Wegweiser für illegale Flüchtlinge?

Diese geheimnisvollen Markierungen auf Bäumen, Verkehrsleitschienen usw. weisen auf illegale Einreise von Migranten hin. Das unscheinbare „Roadbook“ einer Flüchtlingsroute – und keine Markierungen für einen Orientierungslauf.

Die Detektei Kovacs hat im Auftrag von FP-Landesparteiobmann Markus Abwerzger im Juli fast drei Wochen lang in unregelmäßigen Abständen den Grenzübergang am Brenner beobachtet – und auch Ermittlungen in den umliegenden Gemeinden durchgeführt. Alfred Kovacs erläutert in seinem ausführlichen und mit zahlreichen Fotos dokumentierten Bericht das Ergebnis. Erfreulich: Die Polizeipräsenz ist auf beiden Seiten des Brenners sehr stark (bis zu 30 österreichische und italienische Polizeibeamte am Bahnhof Brenner), immer wieder Kontrollen auf den Bundesstraßen mit stark präventiver Wirkung allein durch die Präsenz. Nichts zu kritisieren gibt es auch an den Kontrollen in den Zügen. Beamte steigen am Bahnhof Brenner in die Waggons, kontrollieren – und für Illegale ist die Reise in Steinach beendet.

Kaum sichtbare Kontrollen gab‘s im Beobachtungszeitraum aber auf der Autobahn. Das führt dazu, daß Gruppen zu Fuß über die Bahngleise oder die grüne Grenze kommen und dann auf der Autobahn Richtung Innsbruck wandern.

Route durch den Wald und über Wanderwege

Der erfahrene Berufsdetektiv Kovacs nahm den Bereich rund um die Autobahnauffahrt genau unter die Lupe und entdeckte zahlreiche Pfeilmarkierungen. „Offenbar eine von Schleppern eingerichtete Flüchtlingsroute“, sagt er. Markierungen (auf Bäumen, Hydranten usw.) konnte er bis zum Steinacher Ortsteil Mauern verfolgen, wobei Ortskerne und die Bundesstraße so weit wie möglich umgangen werden. Die Route führt zum Teil durch Wald und über Wanderwege.

Kovacs‘ Resümee: „Ich konnte in Erfahrung bringen, daß es nahezu täglich zu illegalen Grenzübertrittsversuchen kommt. Bei einigen blieb es beim Versuch, zumal die Streifentätigkeit der Polizei relativ engmaschig ist.“

FP-Chef Abwerzger lobt die sehr gute Überwachung der Bundesstraße, „sowohl auf Südtiroler wie auch Tiroler Seite“. Seine politische Forderung: „Sichtkontrollen an der Mautstelle Sterzing, wo der Verkehr eh steht oder nur langsam durch rollt.“ Das wird aber von den italienischen Behörden abgelehnt. Und eine Kontrolle an der Mautstelle Schönberg bringt auch nichts – sie ist (gesetzlich) zu weit vom unmittelbaren Grenzgebiet entfernt.

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EIGENER KOMMENTAR :
Achtet bei Euch an den Stadtrandgebieten und an/in den Dörfern sowie den Grenzgebieten mal auf diese Zeichen und Pfeile – oft auch mit Zahlen daneben oder darunter.
Es sind Codezahlen – z.B. für „31= 31 Schritte, 31 Meter“ – der Pfeil zeigt die Richtung an wo sich der „Flucht,-bzw.Schleichweg“ befindet und langgeht. Das sind illegale Grenzüberwege, die dort codiert von Schleppern und „flüchtigen Zuwanderern“ genutzt werden um meistens nach Deutschland einreisen zu können ohne Meldung an der Grenze.