Razzia gegen organisierte Kriminalität: Größter Einsatz in Bundespolizei-Geschichte

© AFP 2018 / Kay Nietfeld

Seit den frühen Morgenstunden wird bundesweit die größte Zugriffs- und Durchsuchungsmaßnahme in der Geschichte der Bundespolizei durchgeführt, melden die Behörden via Twitter. Im Rahmen der Razzia sollen Menschenhandel und Zwangsprostitution bekämpft werden.

Der Schwerpunkt der Aktion liegt in Nordrhein-Westfalen. Insgesamt sollen am frühen Mittwoch im ganzen Land 62 Bordelle und Wohungen durchsucht werden, so das Portal „Bild„. Im Einsatz seien 1500 Bundespolizisten, darunter auch schwer bewaffnete Elitepolizisten.

Im Laufe der Razzia seien bereits mehrere Personen verhaftet worden. Sie sollen der Mitgliedschaft in einer brutalen Menschenhändlerbande verdächtigt werden.

Dank an die Bundespolizei

Bundespolizei und Spezialeinheiten bereiten sich auf Großangriffe vor

Bundespolizei und Spezialeinheiten bereiten sich auf Großangriffe vor

Die Sicherheitslage in Deutschland ist sehr angespannt. Sicherheitsbehörden bereiten sich auf das Schlimmste vor. Unter anderem fand einer der größten Übungen in der Geschichte der Bundespolizei am Berliner Bahnhof Lichtenberg statt. Tatsächlich wird mit terroristischen Großangriffen gerechnet.

Hunderte Polizisten, Spezialeinheiten der BFE+ und der GSG9, sowie 150 Statisten haben sich in Berlin auf den Ernstfall vorbereitet. Trainiert wurde das taktische Vorgehen bei einem Anschlage mit einer größeren Anzahl von Opfern. Bei der Übung sollten die Einsatzkräfte auf verschiedene Szenarien reagieren.

Besonders auf den Einsatz von Sprengstoff und Maschinenpistolen durch Terroristen sollen die Sicherheitsbehörden vorbereitet sein. Bei der Übung in Berlin Lichtenberg wurden Fortbildungskonzepte einem Praxistest unterzogen. Auch Krankenhäuser rechnen mit zahlreichen Spreng- und Brandverletzungen.

 

Original-Quelle :http://blaue-flora.de/bundespolizei-probt-den-ernstfall-in-berlin/

Quelle : http://news-for-friends.de/bundespolizei-und-spezialeinheiten-bereiten-sich-auf-grossangriffe-vor/

Gefunden bei : http://kraeutermume.wordpress.com/bundespolizei-probt-den-ernstfall-in-berlin

Danke an Kräutermume

Sibirische Altgläubige schulen das russische Militär

Das russische Militär wagte ein einzigartiges Experiment:

Sie ließen Soldaten von sibirischen Altgläubigen für das Überleben in der Wildnis schulen.

Russian Armed Forces

Niemand kennt die Taiga besser als die Einsiedler in Sibirien.
Quelle:Said Tsarnaev/RIA Novosti

Ende Juli ging in Sibirien eine ungewöhnliche Übung zu Ende: Eine Sondereinsatztruppe der russischen Armee absolvierte einen 100-Kilometer-Streifzug durch die Wildnis – unter der Leitung von Altgläubigen aus der ansässigen Gemeinde. Die sibirischen Altgläubigen, die sonst wenig Kontakt mit der Außenwelt haben, brachten der Spezialeinheit bei, sich in der Taiga zu orientieren und in dem gebirgigen Waldgebiet zu überleben.

Dabei haben die altgläubischen Traditionen die Suche nach Essen erheblich erschwert. „Für sie ist Wild mit Pfoten – wie Hase oder Bär – tabu. Sie essen nur Fleisch von Tieren mit gespaltenen Pfoten. Außerdem sind Waldvögel, Fische, Nüsse und Beeren erlaubt“, berichtete der Pressesprecher des Zentralen Militärbezirks.

Jeder Soldat war mit fünf Patronen ausgestattet, für den Fall, dass sie einem Bären begegnen. Zu unerwarteten Begegnungen mit den gefährlichen Tieren ist es jedoch im Laufe des Streifzugs durch die Wildnis nicht gekommen. Die Militärspitze hält das durchgeführte Experiment für erfolgreich. Unklar ist, ob solche Schulungen ab jetzt zur standardmäßigen Vorbereitung von Soldaten gehören werden.

RBTH-Check

Sibirische Altgläubige leben sehr zurückgezogen und von der Gesellschaft isoliert. Seit mehr als 300 Jahren wahren sie die Sitten und Bräuche ihrer Vorfahren. Männer tragen Bärte und für Frauen ist Kopftuch ein Muss. Altgläubige heiraten nur unter einander. Essen und Trinken unterliegen strengen Regeln, Tee und Kaffee sind verboten. Auch Rauchen und Alkohol sind tabu. Erst seit Kurzem benutzen Altgläubige Handys und einige wenige haben sich mit dem Internet vertraut gemacht. Doch am Oberlauf des Kleinen Jenisseis, wo es keine Straßen gibt, wohnen noch immer Familien, die sich von der Außenwelt und Zivilisation vollständig abschotten.

Quelle: http://de.rbth.com/in_brief/2016/08/03/sibirische-altglaeubige-schulen-das-russische-militaer_617729

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