Akif der Schreckliche

Unnachahmlicher Humor und trotzige Angriffslust zeichnen den mutigen Gesellschaftskritiker und Romanautor aus ( c) Screenshot youtube

Akif Pirinçci ist einer der erfolgreichsten lebenden Schriftsteller Deutschland, wenn nicht der erfolgreichste. Ein Interview mit dem klügsten Enfant terrible Deutschlands von A.R. Göhring

Ende der 80er Jahre hat er mit dem Katzenroman den Tierkrimi erfunden; seine Buchreihe „Felidae“ um das Sherlock-Holmes-Alter-ego Kater Francis wurde in den 90ern zum Millionen-Bestseller. In den 2000er Jahren folgen Romane wie die „Die Damalstür“ wurden in Europa verfilmt und nach Hollywood verkauft.

Das mit Abstand erfolgreichste Buch Pirinçcis ist allerdings das 2014 erschienene „Deutschland von Sinnen“, in dem er mit heftiger Fäkal- und Sexualsprache, und gleichzeitig mit präziser Recherche und ohne jede Scheu vor politisch korrekter Empörung die drei wahrscheinlich gefährlichsten Probleme der westlichen Welt analysiert: Genderismus, Feminismus und Immigranten-Minderheitenpolitik.

Damit sticht der in Istanbul geborene Pirinçci als einer der wenigen tatsächlich integrierten und assimilierten Einwanderer aus der Masse der Erdogan-, Gülen- oder al-Baghdadi-Verehrer heraus, der nicht nur moderne deutsche Literatur produziert, sondern politisch-intellektuell wesentlich leistungsfähiger ist als die Mehrheit volksdeutscher Akademiker, die nicht merken, wie sie ihren eigenen Brunnen vergiften.

Herr Pirinçci, nach Ihrem Bestseller „Deutschland von Sinnen“ (DvS) wurden Sie in der öffentlichen Sphäre schlagartig zur Persona non grata. Das war in Anbetracht des DDR-ähnlichen Klimas im heutigen Westeuropa erwartbar gewesen; man denke an die Causa Sarrazin. Was hat Sie geritten?

Akif Pirincci und David Berger

Nur der Spaß an der Freud. Wissen Sie, Romane-Schreiben ist eine recht anstrengende Angelegenheit. Man muß immer im Voraus denken, Gefühle und Stimmungen der Figuren anhand von Handlungen und Settings wiedergeben, wenn das Ganze nicht zu verquatscht sein soll, immer aufs Tempo achten und aller ein paar Seiten eine Überraschung zaubern, um den Leser zu fesseln. Roman ist für mich die Pflicht und so ein Mischprodukt aus Sachbuch und Anschiß wie „Deutschland von Sinnen“ die Kür. Selbstverständlich habe ich damit gerechnet, daß mir in unserer politisch korrekten, vergrünisierten Zeit große Kritik entgegenschlagen würde. Da war ja auch viel Provokation dabei. Allerdings wähnte ich mich offenbar noch in den 80ern, in der es ebenfalls Skandalbücher gab, aber dem Autor außer aufgeregte und heftige Kritiken einzustecken nicht viel passierte.

Heute sind die „Kritiker“ mit bloßer Kritik nicht mehr zufrieden. Sie wollen, daß eine Schrift, die ihnen politisch oder weltanschaulich nicht paßt, aus dem Handel verschwindet.

Der Autor soll wirtschaftlich und gesellschaftlich vernichtet werden, ja selbst seine früheren Werke, die mit Politik nix am Hut haben, so wie es bei mir der Fall war, gehören in das Feuer der modernen Bücherverbrennung ohne Rauch. Es ist so, als hätte die Aufklärung nie stattgefunden.

Nach Ihrem Sündenfall mit DvS wurden Sie nicht nur juristisch und medial gejagt, sondern auch physisch. So hat die örtliche Antifa in Bonn einen Farbanschlag auf Ihr Haus verübt. Können Sie sich noch frei in der Stadt bewegen; Restaurationen oder Verkehrsmittel frei benutzen? Werden Sie auch von Mohammedanern attackiert?

Jetzt geht`s wieder. Und von Moslems habe ich am wenigsten Drohungen erhalten. Ab und zu mal eine Hurensohn-Mail, mehr nicht. Vermutlich, weil sie mehrheitlich keine Bücher lesen und gar nicht wissen, wer ich bin. Es gibt auch einen Grund, weshalb ich nicht mehr „real“ attackiert werde. Nachdem die Presse ausführlich über meine Verurteilungen wegen Beleidigung und Volksverhetzung berichtete, kommt es vermehrt zu Nachahmungseffekten, und …

…man versucht mich juristisch bzw. mit Strafgeldern fertigzumachen. Das ist effektiver. Für Prozesse, Anwälte und Strafen habe ich bis jetzt so um die 100.000 Euro ausgegeben.

Kein einziges Mal hat der Richter meine Texte als Artikel oder als sonst etwas Künstlerisches anerkannt, sondern immer nur als persönliche Beleidigung oder als Hetze gewertet. Das gestaltet sich bisweilen derart grotesk, daß ein deftiger Fluch in einem Text von mir über die Horde von Triebtätern vor dem Kölner Dom am Silvester 2015 als Volksverhetzung gilt, weil die ja Ausländer waren und infolgedessen jedes böse Wort in diesem Zusammenhang als ausländerfeindlich interpretiert wird.

Sie können da argumentieren, wie Sie wollen, der Richter sagt am Ende „Ich bin der Richter, und ich sehe es so, Punkt“.

Insbesondere beim Delikt der Volksverhetzung haben es die medialen Kanaillen mittlerweile geschafft, dies als etwas noch tausendmal Schlimmeres als Mord in die Köpfe der Menschen zu implantieren.

Wenn Sie heutzutage zu einem Verleger gehen und sagen „Ich habe fünf Kinder sexuell mißbraucht und sie anschließend erdrosselt. Dafür saß ich 20 Jahre im Knast, und möchte nun darüber ein Buch schreiben“, so wird er Ihnen antworten, „Interessante Geschichte; fangen Sie an“.

Wenn dieser Verleger jedoch irgendetwas im Zusammenhang mit Ihnen und Volksverhetzung hört, wird er sich nicht einmal die Idee zu einem Roman von Ihnen anhören, gleichgültig ob Sie so wie ich über fünf Millionen Bücher verkauft haben. Dieses Land hat um der sogenannten Willkommenskultur willen seinen juristischen und moralischen Kompaß verloren.

Vor kurzem lief die Doku „Allein unter Flüchtlingen“ von Tuvia Tenenbom im SWR-Fernsehen, versteckt morgens um 00:50 am 20.April; wahrscheinlich nicht ganz unbeabsichtigt an Hitlers 129. Geburtstag. Darin sprach der Autor mit Ihnen über den „KZ-Skandal“ Ihres Pegida-Auftrittes in Dresden. Mehrere Massenmedien warfen Ihnen vor, Sie hätten die Absicht geäußert, angebliche Flüchtlinge ins Konzentrationslager stecken zu wollen. Das war eine sehr seltsame Konstruktion; da sowohl im Youtube-Video Ihres Auftrittes wie auch in Ihrem Buch leicht nachzuprüfen war, dass Sie in Wirklichkeit mutmaßten, Politiker wollten die eigene Bevölkerung ins Lager stecken.

Wie erklären Sie sich diese extrem ungeschickte und durchschaubare Denunziation durch Ihre politischen Gegner? Es ist ja längst nicht das einzige mal, dass linke Journalisten derart plump gegen „rechts“ agieren.

Zwei Gründe: Der erste gehört in die Abteilung Karriere und Karrierepflege.

Sie können heute im Journalismus und im Kulturbetrieb nix werden und nix bleiben, wenn sie nicht mit der grün-links versifften Wolfsmeute heulen.

Es gibt in Deutschland vielleicht zehn konservative oder bürgerlich gestimmte Journalisten und Schriftsteller, die mit ihren Schriften halbwegs Geld verdienen. Der Rest ist links bis linksradikal, vor allem hirnentkorkte Mitglieder der Multikulti-Sekte und des Islamclubs. Das Ganze ist ein Gesinnungszoo, wo jeder sofort abgeschossen wird, der zu fliehen versucht. Siehe neulich Uwe Tellkamp. Das Lügen und Hetzen wie beim Nationalsozialismus, wie an mir statuiert, gehört halt dazu, und was nicht paßt, wird passend gemacht.

Das Lustige ist, daß einige von diese „Journalisten“ diese KZ-Spruch-Lüge heute noch verwenden, um mich zu diskreditieren. Allerdings erwähnen sie jetzt den Spruch ohne einen Kontext und überlassen die Interpretation dem Leser, so daß dieser sich denken mag, der Pirinçci will wieder die KZs in Betrieb nehmen.

Der zweite Grund dafür ist, daß es sich bei den heutigen Medien-Heinis nicht zum geringen Teil um eine Art Geisteskranke handelt. Das meine ich nicht in einem polemischen Sinne, sondern im klinischen. Sie sind für Argumente nicht zugänglich, sind kognitiv nicht in der Lage dazu. Früher hätten sie Flugblätter für irgendwelche Polit-Sekten, die aus fünf Mann bestehen, Flugblätter beschriftet, heute läßt man sie Leitartikel für Leitmedien schreiben.

Auf Ihrem empfehlenswerten Blog „der kleine Akif“ besprechen Sie aktuelle Fehlleistungen der politmedialen Elite und analysieren wichtige wirtschaftliche und demografische Statistiken. Dabei gibt es leider einen Wermutstropfen: Sie haben wegen der demografischen Krise und der anhaltenden Massenimmigration bildungsferner Mohammedaner schon einige Male wortwörtlich den nahenden Untergang Deutschlands vorhergesagt. Die Benennung von Problemen ist extrem wichtig; insbesondere im Hinblick auf die DDR-artige (Nicht-)Berichterstattung von ARD, ZDF, Spiegel & Co.

Allerdings ist die Beschwörung des sicheren Untergangs alles andere als motivierend für das politische Engagement der vernünftigen werktätigen nichtlinken Bürger.

Daher hier die Frage: Welche Möglichkeiten sehen Sie für die Noch-Mehrheit der eher konservativen Deutschen und integrierten Ausländer, die westliche Kultur, die deutsche Demokratie und den Sozialstaat vor den uns verachtenden und ausnutzenden Immigranten zu retten?

Ja soll ich denn lügen, gar keine. Wie ich schon einmal schrieb, mehrheitlich sehen sich die Deutschen als die Beobachter eines Experiments. Das Experiment kann so oder so verlaufen, aber am Ende des Tages wird man wieder nach Hause gehen und sich eine Quiz-Show im Fernsehen angucken. Die schreckliche Wahrheit ist jedoch, sie sind nicht die Beobachter, sondern die Labormäuse im Labyrinth.

Sie glauben tatsächlich an die alten Kamellen, die Regierung und Medien in die Masse hineinwirft: Deutschland ist ein reiches Land, die Zuwanderung ist eine Bereicherung für uns, der Islam dient der Vielfalt der Kulturen usw.

Und wenn jemand gemessert wird, so ist es ja nicht in meiner Straße passiert, sondern zehn Straßen weiter, also geht mich das nichts an.

Und wenn in der Grundschule infolge des Geburtenüberschuß´ der Moslems in der vierten Klasse die Hälfte der Schüler immer noch nicht lesen und schreiben kann, so sind ja meine eigenen Kinder schon längst in der Uni, also geht mich das auch nichts an. Und wenn auf den Straßen alle naselang Bekopftuchte und Verschleierte rumlaufen, so sind die westlich Gekleideten immer noch in der Mehrheit, wer sagt`s denn!

In Kommentaren im Internet kommt immer wieder der Spruch „bis es zu spät ist“ vor. Das ist aber Schwachsinn, niemand wird merken, wenn es mal zu spät ist. Alle werden sagen, das war schon immer so: der Gewöhnungseffekt.

Ist klar, irgendwann ist natürlich Schluß, nämlich dann, wenn das zu verschenkende Geld alle ist. Ich weiß aber nicht, ob wir uns auf diesen Moment freuen sollten. Wir haben zu wenige echte junge Männer, die uns schützen können und werden. DIE schon!

Wir danken Ihnen für das Gespräch!

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Hier geht es zum Blog des bekannten Autors: DER KLEINE AKIF

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Quelle: https://philosophia-perennis.com/2018/05/09/akif-der-schreckliche/

Trump – der Kaspar Hauser der Politik

Thomas Rietzschel
Thomas Rietzschel

Würde er endlich Vernunft annehmen und auf die Deutschen hören, wüsste Donald Trump, der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, heute schon, was er morgen falsch machen wird. Die im Bundestag versammelten Politiker aller Couleur wollen uns da nicht lange im Unklaren lassen. Sofort nach seiner Rede zur Inauguration stand fest: Er wird die Demokratie ruinieren, Handels- und andere Kriege vom Zaun brechen, die NATO zerstören und die Amerikaner einer Herrschaft der Milliardäre ausliefern. Die Medien, ARD, ZDF, Spiegel, SZ et alii, sind sich einig, dass dieser Präsident der freiheitlichen Ordnung den Kampf angesagt hat. Mit dem, was er nach seiner Vereidigung sagte, „entlarvte sich ein Diktatorendarsteller als ganz schlechter Schmierenspieler“, schrieb „Die Welt“.

In der Tat eine erstaunliche Leistung. Taucht doch in dem gesamten, vergleichsweise kurzen Redetext nicht ein einziges Mal das Personalpronomen „Ich“ auf. In keinem Absatz, nirgends ist zu lesen, was wir von der Deutschen Bundeskanzlerin so oft zu hören bekommen: „Ich sage ihnen …“, „Ich bin der festen Überzeugung …“ . „Ich weiß …“, „Ich glaube…“.

Statt dessen gebrauchte der neue Präsident ständig die Worte „wir“ und „uns“. „Wir, die Bürger Amerikas“ rief er seinen „Landsleuten“ gleich im zweiten Satz zu. Dieser Moment, fuhr er fort, „ist Ihr Moment“, „er gehört Ihnen“, „das ist Ihr Tag“, einer, der als derjenige „in Erinnerung“ bleiben solle, „an dem das Volk wieder der Herrscher dieser Nation wurde“. „Gemeinsam werden wir den Kurs Amerikas und der Welt für viele, viele Jahre bestimmen“, konnte hören, wer sich vom Zorn noch nicht die Ohren hatte verstopfen lassen.

Was Trump sagt, kann nur falsch sein

Dafür, dass diese Botschaft hierzulande nicht ankam, weder im politischen Berlin noch in der Mehrzahl der Redaktionsstuben, mag es zwei Gründe geben. Zum einen könnte es sein, dass das Personalpronomen „wir“, wenn es in der politischen Rede auftaucht, ausschließlich in seiner herrschaftlichen Bedeutung als Pluralis majestatis verstanden wird: „Wir“ als das oberste Ich des Landes werden dies oder das tun, handeln wie ehedem die Majestäten von Gottes Gnaden.

Zum anderen haben sich die Exegeten der Rede wohl gar nicht mehr die Mühe gemacht, auf den Wortlaut zu achten, weil sie bereits wussten, dass alles, was Donald Trump sagen würde, doch nur falsch sein könnte – der pure Verrat an der parteipolitisch durchorganisierten Demokratur. So oder so wussten die Deutschen wieder einmal mehr, als der amerikanische Präsident auszudrücken vermochte.

Dabei wäre es keineswegs verwunderlich, würde es Donald Trump nicht so schnell oder überhaupt nicht gelingen, seine Vision einer wahrhaften, vom Volk getragen Demokratie umzusetzen. Nur wird sich das erst in ein, zwei, drei oder vier Jahren herausstellen, während man heute schon sagen kann: Der Mann hat die politische Kaste herausgefordert, ein globalisiertes Machtkartell angegriffen, dessen Mitglieder es als ihr parteilich verbrieftes Vorrecht ansehen, die Politik unter sich auszumachen. 

Mit seiner Ankündigung einer national orientierten Politik zum Vorteil der Bürger Amerikas hat Donald Trump in ein Wespennest gestochen. Wie der sprichwörtliche Wolf ist er unter die Schafe gefahren, als er erklärte: „Was wirklich zählt, ist nicht die Partei, die an der Macht ist, sondern ob das Volk unsere Regierung kontrolliert.“

Genug geredet, jetzt wird gehandelt

Wer seine ganze Karriere einer Partei verdankt, ohne die er nichts wäre, kann da nur noch „Populismus“ stammeln, während ihm der Angstschweiß auf die Stirn tritt. Eine menschlich durchaus verständliche Reaktion, zumal das politische Findelkind, ein Kaspar Hauser, der aus der Wildnis der Wirtschaft in die Politik kam, noch eins drauf setzte, indem er weiter ankündigte: „Politiker, die nur reden und nichts tun, immer nur klagen, aber nichts dagegen tun, werden wir nicht länger dulden. Die Zeit für leeres Gerede ist vorbei. Jetzt kommt die Stunde des Handelns.“

Es braucht nicht viel Phantasie, sich vorzustellen, wie solche Worte einem Frank-Walter Steinmeier oder dem Kanzleramtsminister Peter Altmaier in die Knochen fahren müssen. Zu schweigen von Sigmar Gabriel, der immerhin zugab, dass er „glaube, wir müssen uns warm anziehen“.  Und das nicht zuletzt deshalb, weil der neue Präsident der USA ankündigte, sich vor allem für die Interessen der Amerikaner einzusetzen, wo man sich doch gerade so schön auf dem rotierenden Gipfelkarussell der Weltpolitik eingerichtet hatte.

Hier droht einer, die Politiker an nationale Verpflichtungen zu erinnern, deren Wahrung auch deutschen Bundeskanzlern und Ministern vom Grundgesetz auferlegt ist. Auch sie haben geschworen, dass sie ihre „Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden wenden“ werden.

Von manchen würde das unterdessen eine Rolle rückwärts verlangen, den Verrat am Turmbau zu Brüssel, die Abkehr von der Idee eines Großreiches, das sich der demokratischen Kontrolle wie von selbst entzieht, in dem der Bürger zum Zuschauer eines politischen Schauspiels wird, dessen Darsteller ihm so fremd sind wie die Artisten eines Wanderzirkus. Soweit darf es nicht kommen. Wo kämen wir hin, würde das Beispiel einer nationalen Selbstbesinnung Schule machen.

Mehr als die Katastrophen, die uns für die Regierungszeit Donald Trumps geweissagt werden, fürchten die Verkünder des Unheils, dass der gewählte 45. Präsident  Amerikas Erfolg haben könnte. Es wäre ihr politischer Super-Gau.  

 

gefunden bei: http://www.achgut.com/artikel/trump_der_kaspar_hauser_der_politik

Wenn Hetzer über Hetzer hetzen … ein sehenswertes Video

ein sehenswertes Video von Medien-Boykott

Quelle: https://www.facebook.com/medienboykott/

Armut in Deutschland: „Am besten verschweigen“

In einer Analyse zu einem Spiegel-Kommentar befasst sich Bettina Hammer von Telepolis mit Meinungsbildung in Medien am konkreten Beispiel.

In der Suppenküche des Franziskanerklosters in Pankow am 15. Dezember 2015 in Berlin, Deutschland

In der Suppenküche des Franziskanerklosters in Pankow am 15. Dezember 2015
 in Berlin, Deutschland            Foto: Sean Gallup / Getty Images

“Pssst, nicht über die Armut in Deutschland reden, bitte!”, lautet der Titel einer Analyse zu einem Spiegel-Kommentar zum Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, auf Telepolis. Der Titel des Spiegel-Kommentars lautet: “Sozialverband: Der gefährliche Blues vom bitterarmen Deutschland.” 

Die Armut verharre auf hohem Niveau und habe sich seit der Veröffentlichung des letzten Berichts in 2015 enorm verschärft, erklärt Verbandschef Schneider zum Bericht zur Armutsentwicklung in Deutschland 2016. Vor allem in Nordrhein-Westfalen und Bayern. Bundesweit seien 15,4 Prozent der Menschen arm, bei den Kindern und Jugendlichen seien es sogar etwa 19 Prozent.

Kommentator Guido Kleinhubbert schreibt im Spiegel, es sei fahrlässig, den Eindruck zu erwecken, dass es vielen Menschen in Deutschland immer schlechter ginge. Wer wider besseres Wissen so tue, als könnten immer mehr Männer und Frauen trotz harter Arbeit oder gestiegener Hartz IV-Bezüge kein würdiges Leben führen und zum Beispiel ihren Nachwuchs nicht mehr angemessen ernähren, der handele verantwortungslos. Dieser trage weitere Unruhe in jene Teile der Bevölkerung, die wegen der Flüchtlingskrise ohnehin schon verunsichert sind, und treibe denjenigen Wähler und Unterstützer zu, denjenigen die einfache Antworten liefern.

“Das ist gerade in diesen Zeiten äußerst gefährlich. Denn wer dem Paritätischen Wohlfahrtsverband seine Botschaft einfach so abkauft, den kann schnell die Wut packen – auf ein System, das die eigenen Bürger angeblich in Armut vegetieren lässt”, so Kleinhubbert weiter. Er fasst im Lead zusammen: “Eine solche Schwarzmalerei ist gefährlich gerade in Zeiten der Flüchtlingskrise.”

Bettina Hammer schreibt dazu: “Subtil aber durchaus geschickt verschiebt er damit die sachliche Diskussion darüber, ob die Zahlen aussagekräftig sind oder nicht, ins Abseits und ersetzt sie durch eine Kritik daran, überhaupt über Armut zu sprechen.”

Seine Argumentation erinnere an die derzeit in den USA überbordenden Ideen der „Safe Spaces“, die Menschen in möglichst vielen Situation von allem, was sie eventuell in irgendeiner Form triggern könne, bewahren sollen, so Hammer.

Was anfangs noch vor Diskriminierung schützen sollte, wäre mittlerweile in den USA zur Gefahr für freie Rede, Lehre und Kommunikation geworden und diene auch als Zensurinstrument, so Hammer. Herr Kleinhubbert agiere ebenso, wenn er den Verkünder der Botschaft, dass in Deutschland Menschen von Armut bedroht seien oder bereits in dieser lebten, als quasi Rattenfänger und verantwortungslosen Agitator darstelle, der bei anderen ja die Wut u.a. auch gegen Flüchtlinge triggere.

“Dies zu allem Überfluss noch mit einer vermeintlichen Sorge um die Flüchtlinge und die „verunsicherte Bevölkerung“ zu garnieren, ist perfide, da so die Diskussion im allgemeinen erstickt wird, weil sie als „Trigger“ für fremdenfeindliches Denken dienen könnte.” Es sei der Versuch, ein unter der falschen Flagge der Humanität segelndes Schiff namens Verschweigen auf den Weg zu schicken, das der „verunsicherten Bevölkerung“ suggerieren solle, dass es doch allen irgendwie gut ginge – nur manchen eben mehr und manchen weniger, so Hammer auf Telepolis. (dk)

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/armut-in-deutschland-am-besten-verschweigen-zu-analyse-ueber-meinungsbildenden-spiegel-kommentar-a1309542.html

Ein Brief zu SPIEGEL – Ausgabe Nr.31

spiegel_online@spiegel.de
Betreff: Spiegelausgabe Nr. 31

Hallo ihr Volksverhetzer und Kriegstreiber.

Mit Erschrecken hab ich die Vorabveröffentlichung der morgigen Spiegel-Ausgabe auf Facebook entdeckt und ich wusste nicht ob ich kotzen oder schreien soll.
Unter der reisserischen Überschrift „STOPPT PUTIN JETZT!“ wird ein Bild gezeichnet, welches momentan kein denkender Mensch verstehen kann.
Wieviele haben Sie befragt? 500 Leute? 1000?
Vielleicht hätten Sie mich auch fragen sollen, aber meine Antwort hätte wahrscheinlich nicht in Ihr faschistoides Blatt gepasst. Sei’s drum. Ich kaufe Ihre Lügenzeitschrift eh nicht.

Einmal abgesehen vom Prinzip der Unschuldsvermutung, was Sie sogar Steuerhinterziehern wie Hoeneß und Schwarzer, Kinderfickern wie Edathy, Drogensüchtigen wie dem SPD Genossen Hartmann, zubilligen, wird hier massiv auf Putin eingedroschen.
Ich bin mir nicht sicher was in Ihren Redaktionen an wahrnehmungsstörenden Substanzen konsumiert wird, aber soviel geballten Schwachsinn auf einen Haufen kann man nicht abliefern.

Anstatt diesen Massenmörder Netanjahu an den Pranger zu stellen, der ja nun nachweislich mehr Kinder- und Frauenblut an seinen Händen hat als jeder andere (von Obama rede ich nicht), verteufeln Sie Putin als den größten Irren aller Zeiten.
Woher nehmen Sie Ihre Annahmen? Haben Sie genau soviele Beweise wie Ihre amerikanischen Zionistenfreunde? Nämlich garkeine?
Oder haben Ihnen irgendwelche Drecksperten etwas geflüstert? Whistlblowing ala Reuters? Vielleicht sollten Sie sich mal die Synapsen durch blasen lassen.

Wenn für Euch Chaoten Herr Putin als Hauptschuldiger schon feststeht, warum setzt Ihr Euch dann nicht auf ein Kanonenrohr und lasst Euch nach Moskau vor den Kreml bringen? Angst?
Ihr seid nichts anderes als verlogene Kriegstreiber, mitschuldig am Massenmord in der Ukraine und in Gaza. Dafür müsst Ihr eines Tages bezahlen.
Der Satz: „Das erste was im Krieg stirbt, ist die Wahrheit.“, den kann man revidieren. Ihr Drecksjournalisten tötet die Wahrheit schon vorher und provoziert damit die Völker der Welt.

Als aufgeklärter Mensch bin ich auf Ihren Schweinejournalismus zum Glück nicht angewiesen und kann mir meine Meinung selber bilden. Auch ohne BILD.
Mit meiner Meinung töte ich aber keine Menschen und hetze sie gegeneinander auf. Da liegt der kleine, aber feine Unterschied.

Ihr Hunde seid Euch nichtmal zu schade, diesem russophoben Wanderpfaffen aus Rostock noch eine Plattform für seine geistigen Ergüsse zu geben.
Wen interessiert das Geschwätz von Gauck? Oder von Merkel? Oder von diesem Lumpenpack im Bundestag?
Glauben Sie mir. MICH NICHT.

Ein Gedanke schwirrt mir gerade durch den Kopf.
Israel ruft ja die potentiellen Opfer ihrer Terroraktionen eine Stunde vor Beginn der Attacken an.
Was würden Sie empfinden, wenn bei Ihnen mal ein paar extremistische Terroristen anrufen würden und Ihnen den Niedergang Ihres Drecksblattes verkünden würden? Würden Sie dafür auch Putin verantwortlich machen?

Ich hoffe dass ab morgen kein Mensch mehr Ihre Schweinepresse kauft, liest und damit noch Meinung macht.

Mit verachtungsvollen Grüßen
Steffen Senft

 

gefunden bei: https://www.facebook.com/

Putin ein NEO-Faschist? – Laut SPIEGEL ja!

[Quelle http://www.spiegel.de/politik/ausland/putins-russland-ideologie-vom-ueberlegenen-volk-von-jan-fleischhauer-a-967115.html]

Wladimir Putin als ideologischer Nachfolger der linken Sowjetführer? Unsinn. Wer die Reden des russischen Präsidenten liest, muss erkennen: Seine ideellen Bezugspunkte liegen im Faschismus.

Alles Fotos nach diesem sind von mir, JdN, hineingefügt worden.

Putin addresses the audience during a rally and a concert called "We are together" in Moscow

Um Wladimir Putin zu verstehen, muss man ihm zuhören. Man muss lesen, was er will, und mehr noch, was er zu verhindern sucht. Aufschlussreicher als die Vorhaben und Versprechen eines Politikers sind seine Aversionen und Ängste.
Was also ist es, was Putin umtreibt? Das zentrale Thema aller Reden ist die Einkreisung, die Bedrohung durch Mächte, die das russische Volk am Boden halten wollen, weil sie seine innere Stärke fürchten.

Sarkastische Grafik gegen US-Hegemonialstreben: “Russland will den Krieg!”

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“Seht mal, wie nahe sie ihr Land an unsere Militärbasen geschoben haben!”  ;-)

 

“Sie versuchen ständig, uns in eine Ecke zu drücken, weil wir die Dinge so nennen, wie sie sind, und uns nicht mit Heuchelei beschäftigen”, erklärte er in seiner März-Rede vor Vertretern der Duma. “Es gibt genug Kräfte in der Welt, die Angst vor unserer Stärke haben, unserer Größe, deshalb versuchen sie uns in Teile zu spalten.”

Bedrohung der russischen Seele

Bis heute wird die neue Außenpolitik des Kreml vornehmlich geopolitisch verstanden, als ginge es darum, einiges von dem in der Auflösung des Sowjetreichs verlorenen Gebiet zurückzuholen. Aber das ist ein Missverständnis. Wenn Putin von den Feinden des russischen Volks spricht, denkt er grundsätzlicher, tiefer. Die Mächte, denen er den Kampf angesagt hat, trachten nicht nur danach, ihren Einflussbereich immer weiter nach Osten zu verschieben, sie greifen nach der russischen Seele. Das ist es, was er meint, wenn er davon spricht, dass sich Russland gegen den Westen zur Wehr setzen müsse.

Wie sieht diese Seele aus? Auch dazu hat Putin Auskunft gegeben: “Ich denke, dass der russische Mensch, oder allgemeiner der Mensch in der russischen Welt, vor allem anderen an seine moralische Verpflichtung denkt, an eine höchste moralische Wahrheit.” Im Gegensatz dazu steht der Westen mit seiner Fixierung auf Erfolg und Wohlstand oder wie es Putin ausdrückt: “das persönliche Selbst”. Es ist also ein ideologischer Kampf, den Russland aus Sicht seines Präsidenten kämpft: gegen die Oberflächlichkeit des Materialismus, gegen den Verfall der Werte, gegen die Verweiblichung und Verweichlichung der Gesellschaft, die mit der Auflösung aller traditionellen Bindungen einhergeht, kurz: gegen alles Unrussische.

Achtung: Verwechslungsgefahr!

Bis heute haben viele Mühe, die Natur des Mannes zu erkennen, der gerade dabei ist die europäische Friedensordnung auf den Kopf zu stellen. Vielleicht trauen wir uns nicht, die richtigen Vergleiche zu ziehen, weil sie uns an eine Zeit erinnern, von der wir dachten, das sie für immer hinter uns liegt. Bei der Linkspartei und in Teilen der Sozialdemokratie sieht man in Putin immer noch einen Mann in der Tradition der sowjetischen Parteiführer, die für eine wie immer geartete Idee des Sozialismus standen. Deshalb funktionieren dort auch noch die alten Solidarisierungsreflexe. Aber das beruht auf einer Verwechslung: Putin ist nicht Postkommunist, er ist Postfaschist.

Wenn man nach historischen Referenzmarken sucht, dann ist der richtige Bezugspunkt nicht Sarajevo 1914, sondern Rom 1919. Wer sich in den Echokammern und Metaphernräumen bewegt, in denen Putin unterwegs ist, erkennt eine ganze Reihe von Topoi wieder, die auch bei der Geburt des Faschismus Pate standen. Da ist der Körperkult…

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….die pathetische Rhetorik der Selbstbehauptung, die Abwertung des Gegners als verkommen und degeneriert, die Verachtung der Demokratie und des westlichen Parlamentarismus, der übersteigerte Nationalismus.

Bei den Freiheitsfeinden am rechten Rand haben sie die Witterung sehr viel früher aufgenommen. Hier hat man sofort verstanden, dass in Putin jemand zu Europa spricht, der ihre Zwangsvorstellungen und Ressentiments teilt. Putin revanchiert sich bei seinen Bewunderern, indem er sie als Verwandte im Geist anerkennt. “Was das Überdenken von Werten angeht, sehen wir in Europa denselben Prozess”, sagte er in seinem Fernsehauftritt am vergangenen Donnerstag und verwies auf den “Sieg von Viktor Orban in Ungarn”, den “Erfolg von Marine Le Pen in Frankreich”. Es war die einzige Stelle in dem vierstündigen Interview, bei dem er etwas Positives über Europa zu sagen wusste.

Historische Mission des russischen Volkes

Man hat die Gesetzgebung gegen Homosexuelle in ihrer Bedeutung nicht richtig verstanden, als sie vor einem Jahr auf den Weg gebracht wurde. Heute sieht man, dass sich hier zum ersten Mal das neue Russland zu erkennen gab. Was mit den Anti-Schwulen-Gesetzen begann, setzt sich auf anderer Ebene fort: Die Fortschreibung des Gedankens, dass bestimmte Gruppen minderwertig seien, ist der Glaube an die Überlegenheit des eigenen Volkes.

Wenn Putin den Mythos von Moskau als dem “dritten Rom” aufgreift, wird klar, dass er dem russischen Volk eine historische Mission zuweist. Russland fällt nicht nur die Rolle zu, an seinen Grenzen der westlichen Dekadenz Einhalt zu gebieten, es wird für alle zur letzten Bastion, die in diesem Ringen schon die Hoffnung aufgegeben hatten. Damit ist aber auch gesagt, dass Russland niemals nachgeben darf.

“Der Tod ist schrecklich, nicht wahr?”, fragte Putin seine Zuschauer am Ende seines Fernsehauftritts. “Aber nein, es scheint, er kann sehr schön sein, wenn er anderen dient: der Tod für einen Freund, für ein Volk oder für das Heimatland, um ein modernes Wort zu nutzen.” Das ist nicht nur ein wenig, das ist lupenreiner Faschismus.

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Sozialmissbrauch „powered by EU“: 2000 Euro monatlich ohne Arbeit

Do you speak English, Deutsch….? Eine Roma-Frau bettelt einen Touristen an.
Foto: bagalute / flickr (CC BY 2.0)

Manchmal lohnt es sich, auf gut Glück im Internet nach interessanten Themen zu stöbern. So findet man ältere Beiträge, die an Aktualität aber nichts eingebüßt haben. Wie zum Beispiel eine Spiegel-TV-Reportage aus dem Jahr 2012 zum Thema Sozialmissbrauch durch Neo-EU-Bürger aus Bulgarien und Rumänien, vor allem Roma.

 

Eigentlich sind die Sozialtöpfe der Länder in erster Linie für die eigenen Bürger gedacht. Sie sollen denen, die in Not geraten, ein menschenwürdiges Leben ermöglichen. Leider wurde diese ursprüngliche Zweckwidmung zunehmend durch Arbeitsunwillige und Betrüger unter den eigenen Bürgern – früher „Sozialschmarotzer“ genannt – unterlaufen. Durch die EU und ihre Freizügigkeit und die bewusste Förderung durch die Brüssler Bürokraten wurde das Problem nun zu einer Gefahr für die ohnehin schon kränkelnden wirtschaftstarken EU-Staaten. Die EU gibt auf ihrer Internetseite sogar zahlreiche Tipps zum Empfang von Sozialleistungen in den EU Staaten. Gleichzeitig streitet Brüssel den Sozialmissbrauch ab oder verharmlost ihn zumindest. Doch trotz der Leugnung dieser Zustände – beispielsweise durch Kommissar Laszlo Andor im Jänner – sieht es so aus, als ob gewisse Kreise den Sozialmissbrauch zu einer Kunstform erhoben haben.

Überraschend ehrliche Spiegel-TV-Reportage zum Sozialmissbrauch durch Roma

zum Video hier klicken: http://www.livingscoop.com/watch.php?v=2233

Selbst etablierten Medien scheint das ab und an aufzufallen. In einer Spiegel-TV-Sendung geht es nach einem Alibi-Seitenhieb auf Thilo Sarrazin mit einem Lokalaugenschein in Berlin-Neukölln los. Thema des Berichts: Die Gewerbeanmeldungen im „Abriss- und Baugewerbe“ durch Südosteuropäer, vor allem durch Roma, sind in der BRD in den letzten Jahren in die Höhe geschossen. Die Männer, die interviewt werden, umgeben von Rudeln von Kindern, sprechen alle kein Deutsch. Der Spiegel muss mitten in Berlin mit Übersetzern arbeiten. Zwei Männer rühmen das deutsche Kindergeld (185 Euro) in Bulgarien würden sie nur 15 Euro bekommen. Von Arbeit sprechen sie nicht. Einer meint sogar: „Uns geht es gut. Wir können uns beim deutschen Staat nur bedanken.“ Mag sein, dass er es ehrlich meint, dennoch klingt es wie Spott in steuerzahlenden Ohren.

 

Keine Arbeit, kein Deutsch, sechs Kinder und 2000 Euro monatlich

Als Beispiel für den Erfolg kann die gezeigte „Familie Dimitru“ dienen. Ein Jahr vor dem Bericht waren sie noch „Camper“ im Görlitzer Park, die Kinder wurden zum Betteln geschickt. Der Spiegel berichtete damals. Das brachte Mühlen zum Mahlen: Nur eine Woche nach Ausstrahlung der Sendung gab es Kindergeld in Höhe von 550 Euro und eine Wohnung. Mit den Einkünften hapere es noch, aber nun gebe es Hoffnung auf Hartz IV (O-Ton Spiegel TV). Frau Dimitru erzählt den Zuschauern, dass sie vom Kindergeld gut leben könnten, dass sie manchmal arbeiten gehen würde und dann auch mal betteln. Der die Familie betreuende Lutz Thinius von Humanitas Kinderhilfe e.V. bekam mittlerweile selbst Zweifel am System. Er sagt, dass sie es sehr leicht hätten. Drei Monate nach der Anmeldung irgendeines Gewerbes bräuchte man dann nur sagen, es gehe nicht mehr, und dann springe schon der deutsche Staat ein: Hartz IV, Kindergeld, Wohngeld. Zum Abschluss berichtet er von einer Familie, die er auch betreue, die zu sechst seien und 2000 Euro jeden Monat bekommen würden.

Angesichts dessen klingt es wie Hohn, wenn EU-Kommissarin Viviane Reding die „Vorzüge“ der Freizügigkeit weiter preist und die Schweiz für ihr „Nein“ dazu als europafeindlich verdammt.

Quelle: http://www.unzensuriert.at/content/0015218-Sozialmissbrauch-powered-EU-2000-Euro-monatlich-ohne-Arbeit