5G : Die totale Überwachung durch das mobile Internet

September 2017: Als 5G wird der Nachfolger von 4G bezeichnet. 4G ist der aktuell schnellste Standard zur mobilen Datenübertragung. Ericsson schätzt einen Start des 5G im Jahre 2020.

 

Video mit deutschem Untertitel

Hier wird die neue Überwachungstechnologie vorgestellt.
Hier wird auf alles zugegriffen was möglich ist, Bewegungsprofile, Bargeldlosigkeit, Digitalisierung in allen Bereichen,
selbst Tötungen sind dann in Echtzeit kein Problem mehr.

WACHT ENDLICH AUF !!!

Quelle:

 

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Die erste deutsche Bank schafft Münzen ab. Kunden können bei der Sparda-Bank Hannover weder Münzen einzahlen, noch kaufen. Die Begründung der Bank gibt zu denken.

Die erste deutsche Bank schafft Münzen ab. Kunden können in 23 von 25 Filialen der Sparda-Bank Hannover weder Münzen einzahlen, noch kaufen. Das berichtet die „Bild“-Zeitung. Die Bank verteidigte den Schritt: Für ihre 220 000 Privatkunden spiele Münzgeld „eine immer kleinere Rolle“. Nur ein Prozent der in 2016 eingezahlten Summe habe aus Münzen bestanden. Daher wechsele die Bank zu Einzahlungsautomaten – die allerdings nur Scheine annehmen.

Hohe Lagerkosten

Ein anderer Grund für die Abschaffung von Münzgeld könnten auch die hohen Lagerkosten sein, vermutet Anna Oelmann, Chefin der Verbraucherzentrale Bremen laut „Bild“.

. . . und die Medien schweigen: Paris brennt . . .

. . . und die Medien schweigen: Paris brennt . . .

Wer die Prophezeiungen Alois Irlmaiers kennt, der kennt auch eine der Sehungen, die er in der Zeit ansetzt, kurz, bevor es

„Richtig losgeht“: „Die eigene Jugend zündet die Stadt mit dem eisernen Turm an.“

Die Nachrichten verlieren kaum ein Wort darüber, es gibt keine Fernsehbilder, obwohl die Pressemeute sonst immer zur Stelle ist, wenn es irgendwo Gewalt, Verletzte, Zerstörung und Brandschatzung als schockierende Bilder in die Welt zu senden gibt.

Man muss nicht lange rätseln, warum das, was diese Video-Aufnahmen zeigen, nicht gesendet wird.

nuit-debout-Paris

Das die Franzosen eines Tages ihre eigene Hauptstadt abfackeln, sagen noch andere Seher voraus. »Aha«, erkennt da der kritische Leser, »alles abgeschrieben!« Nun – nicht unbedingt. Denn in einem Prophezeiungstext des bekannten bayrischen Hellsehers Alois Irlmaier (gest. 1959) ist im Zusammenhang mit dem Brand von Paris explizit von der »Jugend« die Rede – und das sagte vor ihm keiner voraus:

»Zuerst wird die Stadt mit dem eisernen Turm sich selbst anzünden und Revolte mit der Jugend machen.«

Überall sind die Leute wütend. Sie haben die Überwachung, Unterdrückung, Ausplünderung, Gängelung, Beschimpfung durch die Eliten und die , satt. Sendet man solche Bilder, könnte man ja auch anderswo die Empörten motivieren, auf die Straßen zu gehen. Der Machtapparat EU wankt.

Seit Wochen finden in Paris unter der Parole „NuitDebout!“ (Nachts aufstehen!) jede Nacht Proteste,  Kunstevents, gewalttätige Aufstände und andere Aktionen statt.
Aber auch tagsüber ziehen große Protestzüge durch die Straßen. Die Arbeitslosigkeit, Hoffnungslosigkeit und Wut unter den jungen Menschen in Frankreich ist groß.

paris brennt proteste
Fahnen der Bewegung „NuitDebout“ am Sockel einer Freiheitsstaue in Paris.
Bild: Wikipedia, Gwenaela

Diese Proteste werden sich nicht von selbst beruhigen. Sie werden noch weiter zunehmen. Natürlich bietet dieses mit negativen Gefühlen aufgeladene Umfeld denen eine Bühne und Gelegenheit, die ihrer Gewalt freien Lauf lassen wollen. Zerstörung und Chaos liefert dem System wiederum Grund, mit genauso brutalen Methoden dagegen zu halten.

Es wäre nicht verwunderlich, wenn auch in Frankreich extrem gewaltfreundliche Kräfte im Interesse der Regierung jeden berechtigten Protest in eine Gewaltorgie treiben, um
den Vorwand zum Durchgreifen zu liefern.

Auch in Deutschland agiert die Antifa im Interesse des Systems

Besonders bei dem Angriff auf das kleine Polizeiauto bei Minute 02:46, bei dem die Scheiben eingetreten werden und ein Brandsatz ins Auto geworfen wird sieht man, dass es die Gewaltbereiten durchaus in Kauf nehmen, einen Menschen schwer zu verletzen oder zu töten.

Ebenso kann man beim Angriff auf das Militärmuseum (direkt danach) gut mitbekommen, dass hier rücksichtslose Gewalttäter zu allem bereit sind, während friedliche Demonstranten sich sogar mutig den Tätern entgegenstellen und „Halt! Aufhören!“ rufen.

Es ist 5 vor 12 – Europa brennt!

Wer glaubt, dass wir in stabilen Zeit leben, der lebt in einer Scheinwelt. Alles spitzt sich tagtäglich zu, Unruhe herrscht in fast allen europäischen Ländern. Wir schlittern mit hohem Tempo in die größte Wirtschaftskrise aller Zeiten – Jeder, der seine Augen öffnet, weiß das. Und wenn es losgeht, dann passiert es über Nacht und wir werden in kürzester Zeit Tote durch Gewalt, Hunger, Durst und Krankheit geben. Nur wer sich vorbereitet, hat eine Chance zu überleben. Schützen Sie sich und Ihre Familie! (z.B. mit dem BABS I von Egon Tech – E.T.)

Originalquelle :  querdenken-tv

Gefunden bei : http://liebeisstleben.com/2016/06/05/und-die-medien-schweigen-paris-brennt/

Gruß an die elitären Wegelagerer – geht nach Hause, das Spiel ist aus!
Kräutermume

 

Danke an Kräutermume

Finger weg von Windows 10 !

Win10NO

Ich habe schon die Bibel gelesen, den Koran und auch Hitlers „Mein Kampf“. Nicht etwa, weil ich sie toll finde, sondern weil ich zu bestimmten Themen mitreden können möchte.

Nach meiner Meinung haben alle Werke eines gemeinsam:
Die glühendsten Verfechter scheinen die Inhalte selbst nie komplett gelesen zu haben.

Jetzt habe ich mir mal ein anderes Meisterwerk vorgenommen und auch da scheinen die Fans nicht zu wissen, worum es eigentlich geht. Bevor ich verrate, von welchem Werk die Rede ist, hier mal ein Zitat daraus:

„Schließlich werden wir auf personenbezogene Daten zugreifen, diese offenbaren und bewahren, einschließlich privater Inhalte (wie der Inhalt Ihrer E-Mails und andere private Mitteilungen oder Dateien in privaten Ordnern), wenn wir in gutem Glauben sind, dass dies notwendig ist, um: Geltende Gesetze einzuhalten oder auf gerichtliche Verfahren zu antworten, einschließlich denen von Strafverfolgungsbehörden oder anderen staatlichen Stellen.“

Bitte lest Euch dieses Zitat noch einmal durch, ganz langsam. Und versucht mal zu begreifen, WAS da steht.

Nein, das ist kein Filmzitat aus George Owells „1984“. Es stammt auch nicht aus einem Arbeitsvertrag mit der NSA. Es handelt sich lediglich um einen kleinen Auszug aus den Datenschutzbestimmungen von Microsoft, die mit der Installation von Windows 10 automatisch akzeptiert werden.

Ich übersetze das Zitat mal in Klartext:
„Wir speichern bei uns Daten von Deinem Rechner. Auch Deine privatesten Dateien, die Du selbst nie ins Internet stellen würdest. Wir kopieren uns die Inhalte all Deiner Dokumente und E-Mails, holen sie uns über das Internet, ohne dass Du es mitbekommst. Wir lesen sie und werten sie aus, wenn wir es für nötig halten. Das müssen wir Dir nicht weiter begründen. Außerdem geben wir diese Daten ohne Deine weitere Zustimmung an Fremde weiter, die dann damit machen können, was sie wollen.“

Wer von Euch arbeitet bereits mit Windows 10 und hat die AGB und Datenschutzbestimmungen komplett gelesen und verstanden?

Noch ein paar Highlights, wenn man Windows 10 installiert:

– Alle eingegebenen Daten (nicht nur über Tastatur) dürfen von MS gespeichert und ausgewertet werden.

– VOIP-Telefonate dürfen mitgeschnitten und inhaltlich (nicht nur zur Qualität) ausgewertet werden.

– Der aktuelle und die ehemaligen Standorte des Rechners werden gespeichert und von MS ausgewertet.

– Die Browser-History, also eine Liste aller aufgerufenen Internetseiten, wird zur Auswertung an MS geschickt.

– Der Suchverlauf (auf dem eigenen Rechner, nicht nur im Internet) wird an MS geschickt und ausgewertet.

– Informationen über im Internet getätigte Käufe werden gesammelt und ausgewertet.

– An den Rechner (egal ob Smartphone, Tablet, Laptop oder PC) angeschlossene Hardware kann jederzeit ohne weitere Zustimmung des Benutzers aktiviert werden, zum Beispiel Kamera oder Mikrofon.

– Daten über die Anwendungsnutzung, also welche Hard- und Software wann und wie oft genutzt wird, werden an MS gesendet und ausgewertet.

Das alles ganz ohne selbst aktiv Daten ins Internet zu schicken!

Wer also meint, nicht betroffen zu sein, weil er „die Cloud“ (von der die meisten gar nicht wissen, was das überhaupt ist) nicht benutzt, der irrt!

Selbstverständlich kann man einige der Punkte in den Einstellungen deaktivieren oder mit Zusatztools entschärfen. Aber welcher normale Benutzer macht das schon?

Außerdem schickt der Rechner dann noch immer Daten inklusive einer eindeutig identifizierbaren Computer-ID an Microsoft! Ohne Wissen bzw. gegen den Willen des Benutzers.

Offiziell dient die Schnüffelei der „Verbesserung von Windows“, was auch immer wir uns darunter vorzustellen haben. Fakt ist aber, dass eine Kombination aller Daten ein umfassendes Profil eines jeden Benutzers von Windows 10 auf dieser Welt zulässt.

Wer jetzt meint, dass mein Beitrag nur Panikmache sei, der sollte sich mal folgende Artikel vornehmen:

– Gerd Billen, Staatssekretär im Bundesjustizministerium, warnt in der Wirtschaftswoche vor Windows 10:
http://www.wiwo.de/…/microsoft-staatssekretae…/12183460.html

– In der Schweiz nimmt man Windows 10 besonders kritisch unter die Lupe und selbst ein Verbot scheint zumindest für Behörden und Ämter nicht mehr ausgeschlossen:
http://www.padcom.ch/windows-10-koennte-in-der-schweiz-verb…

– Warnung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz:
https://www.verbraucherzentrale-rlp.de/windows-10—Ueberwa…

Hinzu kommen noch einige Nachteile, die Windows 10 zusätzlich mitbringt. Hat man zum Beispiel ein Update (das man ab Windows 10 nicht mehr verweigern kann) durchgeführt, wird man selbst zum Verteiler dieses Updates für andere. Die Bandbreite für den Upload wird damit belastet, was besonders Nutzer von VOIP-Telefonen und Internetspieler schon zu spüren bekamen. Es gab auch schon Fälle, in denen Provider Benutzern den Internetzugang gedrosselt haben, weil das vorgesehene Uploadvolumen damit überschritten wurde.

Auch hier könnten mir „Fachleute“ entgegenhalten: „Das kann man doch ausschalten!“
Stimmt. Aber wer von Euch wusste bis gerade, dass es die Problematik überhaupt gibt? Und wer von Euch könnte mir jetzt auf Anhieb vorführen, wo und wie man diese Einstellung deaktiviert?

Aus dem Bekanntenkreis habe ich bis jetzt immer nur gehört:
„Was soll der Trubel um Windows 10? Alles Panikmache! Ich bin umgestiegen und bei mir funktioniert alles einwandfrei.“

Stimmt – der Meinung wird Microsoft sicherlich auch sein. Und sich dabei die Hände reiben.

Und wenn es kein Argument mehr gibt, folgt oft ein Schulterzucken mit der Aussage:
„Egal, ich habe eh nichts zu verbergen.“

Das ist interessant, wenn man sich noch mal das Verhalten der Deutschen im Jahr 1987 vor Augen führt, als die vorletzte deutsche Volkszählung stattfand. Ein sehr lesenswerter Artikel übrigens, aus heutiger Sicht geradezu erheiternd:
http://www.spiegel.de/…/zensus-debakel-in-den-achtzigern-un…

Daten, die damals (noch anonym) gesammelt wurden, können heute problemlos zusammen mit vielen weiteren Informationen und dann auch noch personalisiert und auf eine bestimmte Person zurückverfolgbar gesammelt, ausgewertet und weitergegeben werden. Auch dank Windows 10!

Als Kind habe ich mal gelernt:
„Nimm keine Bonbons von fremden Onkels!“

Und was machen heute die meisten Erwachsenen?
„Oh, Windows 10 ist kostenlos! Und nur für kurze Zeit zu haben! (Anmerkung: Mindestens 1 Jahr, mit Sicherheit aber länger) Also ZUGREIFEN ZUGREIFEN ZUGREIFEN!“

Es ist doch schön, wie artig die Menschen nicht nur in Deutschland diesem Wunsch unserer Bundeskanzlerin folgen:
http://winfuture.de/news,87481.html

Etwas detaillierter wird es hier beschrieben:
https://netzpolitik.org/…/merkel-stellt-sich-gegen-datensch…

Ein Punkt, der für mich völlig unverständlich ist:
Wir Deutschen bilden uns so viel auf unseren Entwicklungsstand ein.
Dabei leben wir in der digitalen Steinzeit!

Internet ist „Neuland“, Abgeordnete wissen nicht mal, was ein Browser ist, es gibt kein IT-Ministerium. Stattdessen haben wir einen „Minister für Verkehr und digitale Infrastruktur“, weil doch die Datenautobahn irgendwas mit Straßen zu tun haben muss.

Und dann hört man von völlig weltfremden Vorschlägen, wie etwa zur Archivierung eine Kopie des Internets zu erstellen (kein Witz, ernsthafter Plan der deutschen Nationalbibliothek) oder Sendezeiten und Altersbeschränkungen für Internetseiten durchzusetzen. Oder eine äußerst hilfreiche Anzeige von „Stoppschildern“, anstatt illegale Seiten tatsächlich aus dem Netz zu entfernen.

Und solchen Entscheidungsträgern, die absolut nullkommagarkeine Ahnung von der Materie haben, überlassen wir es, über unsere digitale Zukunft zu entscheiden?

Beeinflusst von einer Lobby, die den Menschen nur noch als Ware sieht?

Da frage ich mich langsam: Wo liegt eigentlich der genaue Unterschied zur damaligen Sklaverei?

Nachtrag:
########
Einen Tag, nachdem ich diesen Artikel hochgeladen habe, bin ich doch positiv überrascht, wieviele Menschen sich noch für das Thema interessieren. Ich hatte den Eindruck, dass es kaum noch einen juckt.

Mittlerweile ist noch einiges mehr bekanntgeworden. U.a. dass Microsoft sich das Recht vorbehält, private Dateien auf privaten Windows-Rechnern zu löschen, wenn sie „nicht dem Gesetz entsprechen“. Wessen Gesetz eigentlich?

Noch schlimmer: Bei Windows 7 und Windows 8 wurde nachgerüstet. Über insgesamt 4 Updates hat man nahezu alle Schnüffeltools aus Windows 10 auf die vorherigen Betriebssysteme übertragen! Und das teils schon vor Wochen! Jetzt sind also so gut wie alle Windows-Benutzer betroffen, egal welcher Version!

Ich habe mir deswegen mal die Mühe gemacht und eine sehr detaillierte und hoffentlich verständliche Anleitung geschrieben, wie man diese Schnüffeltools von seinem Win7- oder Win8-Rechner herunterbekommt:
www.schiefer-abc.de/antispy

Quelle: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=901880343221933&set=a.112847742125201.18481.100001999266606&type=3&fref=nf

Überwachung: Steuerzahler müssen 300 Millionen Euro zahlen, damit der BND ihre Posts auf Facebook lesen kann

Der BND will seine Technik verbessern, um Weblogs, Foren und Portale wie Flickr, Facebook und Twitter systematisch auswerten zu können. Es ist völlig unklar, wozu der BND diese Informationen braucht. Fest steht nur, dass der Spaß vom Steuerzahler mit 300 Millionen Euro zu finanzieren sein wird.

In diesen Bürogebäuden müssen die Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes arbeiten. Kein Wunden, dass es den Geheimdienst nach Lesestoff dürstet: Hier kann man seine Zeit nur überstehen, wenn man in den Facebooks-Posts aller Bürger schnüffeln kann. (Foto: dpa)

Der Bundesnachrichtendienst (BND) will nach Erkenntnissen mehrerer Medien künftig die sozialen Netze in Echtzeit ausforschen können und digital aufrüsten. Dies gehe aus mehreren vertraulichen Unterlagen des Auslandsnachrichtendienstes hervor, die der “Süddeutschen Zeitung” (SZ), dem NDR und dem WDR vorliegen, berichtete die SZ am Freitag vorab aus ihrer Samstagausgabe. Das Projekt laufe intern unter dem Titel “Echtzeitanalyse von Streaming-Daten” und sei Teil einer sogenannten Strategischen Initiative Technik (SIT). Die Kosten des Programms, das vorerst bis 2020 laufen solle, würden vom BND insgesamt auf rund 300 Millionen Euro beziffert. Der Bundestag solle in den kommenden Wochen diese Summe bewilligen.

Bereits in diesem Jahr will der BND dem Informationen zufolge seine Technik verbessern, um Weblogs, Foren und Portale wie Flickr, Facebook und Twitter systematisch auswerten zu können. Durch die Ausforschung könne man sich, wie Nachrichtendienstler erklären, ein genaueres Bild über die Lage im Ausland verschaffen, heißt es in der SZ.

Dem BND gehe es auch um die Ausspähung der Informationen der Verbindungsdaten der Nutzer. Dabei mache er sich auch die Argumente des US-Geheimdienstes NSA zu eigen: Die Analyse von Metadaten sei ein weniger starker Eingriff in die Privatsphäre, weil man im Gegenzug auf das massenhafte Ausspähen von Inhalten zunächst verzichten könne.

Der BND verwies laut SZ im Gespräch mit Parlamentariern auch darauf, dass befreundete Nachrichtendienste aus dem Ausland methodisch viel weiter seien als der BND, insbesondere die NSA und der britische Geheimdienst GCHQ. Wenn nicht bald strategisch digital aufgerüstet werde, drohe der BND noch hinter den italienischen und den spanischen Geheimdiensten zurückzufallen.

Gruß an die SPIONE

gefunden bei: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/05/30/steuerzahler-muessen-300-millionen-euro-zahlen-damit-der-bnd-ihre-post-auf-facebook-lesen-kann/

Mathematiker-Aufruf: Arbeitet nicht für die Geheimdienste!

Binärkode: "Wir Mathematiker müssen uns entscheiden", sagt Tom Leinster

REUTERS
Von

Binärkode: „Wir Mathematiker müssen uns entscheiden“, sagt Tom Leinster

Die Totalüberwachung des Internets durch NSA & Co wäre ohne Verschlüsselungsexperten kaum möglich. Nun ruft ein Mathematiker aus Edinburgh seine Kollegen dazu auf, nicht mehr mit Geheimdiensten zu kooperieren.

Die Zeit der Unschuld ist vorbei, wir sollten nicht mit Geheimdiensten zusammenarbeiten. Das ist das Fazit eines Kommentars, den der Mathematiker Tom Leinster von der University of Edinburgh im Wissenschaftsmagazin „New Scientist“ veröffentlicht hat. Leinster, ein Experte für Algebra und Geometrie, entrüstet sich über die umfassende, systematische Überwachung von Millionen Menschen weltweit durch britische und amerikanische Geheimdienste – und fordert seine Kollegen auf, ihr Wissen nicht länger missbrauchen zu lassen.

Über Jahrhunderte galt die Mathematik als abstrakte, abgedrehte Wissenschaft, die mit dem Leben der meisten Menschen kaum etwas zu tun hat. „Ich habe niemals etwas Nützliches vollbracht“, konstatierte einst der britische Zahlentheoretiker Godfrey Harold Hardy. Keine seiner Entdeckungen tauge dazu, das Leben der Menschheit unmittelbar zu verbessern.Doch die Zeiten haben sich geändert. Heute befinden sich Mathematiker, die sich gut mit Kryptographie auskennen, in einer ähnlichen Situation wie Physiker in den 1940er Jahren. Damals ging es um die Frage, ob man an der Entwicklung der Atombombe mitarbeitet. Heute besteht die Aufgabe darin, Verschlüsselungsalgorithmen zu knacken oder darin Hintertüren einzubauen.

„Wir Mathematiker müssen uns entscheiden“, schreibt Leinster. „Kooperieren wir mit den Geheimdiensten oder nicht?“. Die NSA brüstet sich auf ihrer Webseite damit, der derzeit größte Arbeitgeber in den USA für Mathematiker zu sein. Auch ihre Pendants in Großbritannien (GCHQ), Australien und Kanada beschäftigen viele Mathematiker – wenngleich genaue Zahlen nicht bekannt sind. Mancher Forscher verdingt sich auch als Gutachter für die NSA – oder heuert in den Semesterferien bei einem der Geheimdienste an.

„NSA hat die Sicherheit des Internets zerstört“

Leinster ist beileibe nicht der einzige Mathematiker, dem das entschieden zu weit geht. Keith Devlin, Professor an der Stanford University in Kalifornien und Autor diverser populärwissenschaftlicher Bücher, kritisiert die Geheimdienste immer wieder – auch über seinen Twitter-Account @profkeithdevlin.

Alexander Beilinson, ein russischer Mathematiker, der inzwischen an der University of Chicago forscht, echauffiert sich im Magazin der American Mathematical Society: „Die NSA hat die Sicherheit des Internets und die sichere Kommunikation für die ganze Welt zerstört.“ Eine Tätigkeit für den Geheimdienst sollte als sozial unakzeptabel gelten, „so wie in meiner Jugend, als das die Arbeit für den KGB für viele in der Sowjetunion nicht in Frage kam“.

Wie wertvoll das Wissen von Mathematikern für Geheimdienste sein kann, zeigen die gezielt eingebauten Hintertüren in Verschlüsselungssoftware. Praktisch alle Verschlüsselungsprogramme arbeiten mit Zufallszahlen. Das weit verbreitete RSA-Verfahren beispielsweise benötigt zwei große Primzahlen. Diese haben in der Regel mehr als 300 oder sogar mehr als 600 Stellen. Das RSA-Verfahren beruht letztlich darauf, dass man zwei Mammutprimzahlen leicht miteinander multiplizieren kann, die Primfaktoren einer großen Zahl sich hingegen nur schwer ermitteln lassen.

Schwachstelle im System

Die Primfaktorzerlegung einer 600- oder 1200-stellige Zahl ist selbst mit Supercomputern in überschaubarer Zeit kaum zu schaffen. Um der ständig steigenden Rechenpower standzuhalten, können RSA-Schlüssel zudem immer wieder verlängert werden, was den Aufwand beim Knacken weiter erhöht. Damit sind Angriffe eigentlich ausgeschlossen. Es sei denn, die Menge der als Faktoren in Frage kommenden Primzahlen ist überschaubar.

Genau an dieser Stelle haben Experten der NSA angesetzt und eine Hintertür in das sogenannte Elliptische-Kurven-Kryptosystem eingebaut. Indizien dafür waren schon 2007 beschrieben worden. Die von Edward Snowden enthüllten Geheimdokumente brachten schließlich die Gewissheit, dass tatsächlich die NSA dahinter steckte.

Trotz der teils heftigen Kritik einzelner Mathematiker wollen sich ihre Verbände bislang nicht von der Arbeit für Geheimdienste distanzieren. Im Gegenteil: Die American Mathematical Society vermittelt sogar Stipendien für das NSA Mathematical Sciences Grant Program. Nicht zuletzt daran hatte sich die Kritik amerikanischer Forscher entzündet.Hierzulande wird die Arbeit für Geheimdienste durchaus kritisch gesehen: „Ja, es gibt da ein ethisches Problem“, sagt Thomas Vogt, Sprecher der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DMV). Das Thema werde schon seit einigen Monaten unter Kollegen diskutiert – auch im DMV-Präsidium. Zu einem Boykott wollte die Vereinigung jedoch nicht aufrufen. „Wir sind zum Schluss gekommen, dass das jeder für sich selbst entscheiden muss“, sagt Vogt.

Tom Leinster von der University of Edinburgh redet seinen Kollegen ins Gewissen: „Wir sind zuallererst Menschen und erst in zweiter Linie Mathematiker. Wenn wir das Vorgehen der Geheimdienste ablehnen, sollten wir nicht für sie arbeiten.“

Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/nsa-mathematiker-ruft-kollegen-auf-nicht-fuer-geheimdienst-zu-arbeiten-a-966567.html

Dank an die mitdenkenden Mathematiker