Linksextremisten bereiten Cyberattacken auf Staat und Wirtschaft vor

Cyberangriff: Verfassungsschutz nimmt Bedrohungen sehr ernst Foto: dpa

BERLIN. Linksextremisten planen vermehrt Cyberattacken gegen staatliche Einrichtungen und Wirtschaftsunternehmen. Dies geht aus einer vertraulichen Lageeinschätzung des Verfassungsschutzes hervor, die Focus Online vorliegt. Bereits im April habe eine linksextremistische Gruppe auf dem Szeneportal Indymedia einen internationalen Aufruf verbreitet.

Unter dem Schlagwort „Hack the System!“ sollen sich Sympathisanten zu Computerhackern fortbilden und staatliche Strukturen angreifen. Der Anarchismus müsse „die digitale Welt erobern“. Auch wenn linke Hacker „erste revolutionäre Akte im Cyberspace vollführt“ hätten, sei dieser Widerstand „noch zu gering und müsse stetig ausgebaut werden“. Hacker sollten andere ausbilden, Netzwerkbanden bilden eine „libertäre Einstellung im Cyberspace“ voranbringen.

Drohungen aus dem Ausland

Dem Bericht zufolge kamen die Drohungen aus dem Ausland. Der Verfassungsschutz nehme sie sehr ernst. Sollten derartige Angriffe gelingen, „drohen immense Gefahren sowohl für alle hochsensiblen Sicherheitsbereiche staatlicher Einrichtungen als auch für Wirtschaftsunternehmen wie Banken, Rüstungsindustrie etc.“. Die finanziellen Schäden wären „kaum überschaubar“. Hinzu käme die große Symbolkraft solcher Attacken.

Laut der Behörde verfügt die linke Szene „über ein gewisses Know-how im gesamten IT-Bereich“. Für einen bundes- oder weltweiten Netzwerk-Krieg müßten sie aber noch „sehr gut ausgebildete IT-Spezialisten und vor allem Hacker“ rekrutieren. Zum jetzigen Zeitpunkt sei noch fraglich, ob das gelinge.

Millionen Euro hoher Schaden nach Anschlag in Berlin

Unterdessen bestätigten Sicherheitskreise dem Magazin Focus, daß sich Linksextremisten vermehrt dem Kampf gegen die „digitale Repression“ widmeten und deren Akteure verstärkt ins Visier nähmen. Ende März dieses Jahres hatte die „Vulkangruppe NetzHerrschaft zerreißen“ einen Brandanschlag auf Daten- und Stromleitungen in Berlin-Charlottenburg verübt.

Dabei seien Schäden in Millionenhöhe entstanden. Im Bekennerschreiben hieß es, es seien „wichtige Netzwerkverbindungen gekappt und dadurch den Zugriff auf unser Leben unterbrochen“ worden. Die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der verfassungsfeindlichen Sabotage. (ls)

 

Quelle: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2018/linksextremisten-bereiten-cyberattacken-auf-staat-und-wirtschaft-vor/

Advertisements

Die ultimative Massenvernichtungswaffe: Wettermanipulation zu militärischen Zwecken

Prof. Michel Chossudovsky

 

Die deutliche Ausweitung des amerikanischen Arsenals zur Wetterkriegführung, die zu den Prioritäten des Verteidigungsministeriums gehört, ist in keiner Weise Gegenstand von Diskussionen. Umweltschützer werfen der Regierung Bush zwar vor, das Kyoto-Protokoll nicht unterzeichnet zu haben, aber das Problem der »Wetterkriegführung« und insbesondere der Manipulation von Wetterlagen zu militärischen Zwecken bleibt unerwähnt.

 

 

Einführende Bemerkung des Verfassers

Der Einsatz umweltverändernder Techniken (ENMOD, Environmental Modification Techniques) zu militärischen Zwecken stellt unter den gegenwärtigen Bedingungen weltweiter Kriegführung die ultimative Massenvernichtungswaffe dar.

In der Diskussion über den weltweiten Klimawandel bleibt weitgehend unerwähnt, dass das weltweite Wetter heute schon mithilfe einer neuen Generation hoch entwickelter elektromagnetischer Waffensysteme beeinflusst werden kann. Sowohl die USA als auch Russland verfügen über technische Möglichkeiten, das Klima zu militärischen Zwecken beeinflussen zu können.

Umweltverändernde Techniken werden vom amerikanischen Militär seit mehr als 50 Jahren eingesetzt. Der amerikanische Mathematiker John von Neumann begann in Zusammenarbeit mit dem US-Verteidigungsministerium seine Forschungsarbeiten über gezielte Wetterveränderungen bereits auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges in den späten 1940er Jahren und sah »bisher noch unvorstellbare Möglichkeiten der Klima-Kriegführung« voraus. Während des Vietnamkriegs wurden seit 1967 im Rahmen des Projekts Popeye Techniken zur »Wolkenimpfung«eingesetzt, um die Monsunzeit zu verlängern und auf diese Weise die Nachschubwege des Feindes über den
 so genannten »Ho-Chi-Minh-Pfad« zu erschweren oder ganz zu unterbinden.

 

Das amerikanische Militär hat fortgeschrittene technische Möglichkeiten entwickelt, die es ihm erlauben, selektiv Wetterlagen zu ändern. Diese Technologie, die im Rahmen des High Frequency Active Auroral Research Program (HAARP, Forschungsprogramm zur Untersuchung der oberen Atmosphäre durch hochfrequente Radiowellen) immer weiter perfektioniert wurde, ist ein Anhängsel der Strategischen Verteidigungsinitiative (SDI, bekannter unter der Bezeichnung »Star Wars«). Aus militärischer Sicht handelt es sich bei HAARP um eine Massenvernichtungswaffe, die aus den Bereichen der oberen Atmosphäre heraus eingesetzt wird und in der Lage ist, landwirtschaftliche und ökologische Systeme weltweit zu destabilisieren.

 

Wetterbeeinflussung, so heißt es im AF-2025-Schlussbericht der amerikanischen Luftwaffe, »eröffnet der kriegführenden Macht eine große Bandbreite möglicher Optionen, einen Gegner zu besiegen oder einzudämmen. Wie es heißt, gehen diese Möglichkeiten so weit, Überschwemmungen, Wirbelstürme, Trockenheiten und Erdbeben auszulösen: ›Wetterbeeinflussung als Bestandteil der inneren und internationalen Sicherheit wird und kann auch einseitig eingesetzt werden… Sie ermöglicht offensive und defensive Einsätze und könnte auch zur Abschreckung dienen. Die Möglichkeit, Niederschläge, Nebel und Stürme auf der Erde hervorzurufen oder das Wetter der äußeren Luftschichten zu beeinflussen … sowie die Erzeugung künstlichen Wetters –  all dies ist integraler Bestandteil militärischer Technologien.‹«

 

1977 ratifizierte die Vollversammlung der Vereinten Nationen die »ENMOD-Konvention« (Convention on the Prohibition of Military or Any Other Hostile Use of Environmental Modification Techniques; das so genannte »Umweltkriegsübereinkommen«), die die »militärische oder sonstige feindselige Nutzung umweltverändernder Techniken mit geografisch weiträumigen, lang anhaltenden oder schwerwiegenden Auswirkungen« verbot. In diesem Zusammenhang definiert die Konvention »umweltverändernde Technik« als »jede Technik zur Änderung der Dynamik, der Zusammensetzung oder der Struktur der Erde – einschließlich der Flora und Fauna, der Lithosphäre, der Hydrosphäre und der Atmosphäre – sowie des Weltraums durch bewusste Manipulation natürlicher Abläufe«. (amtliche Übersetzung des Übereinkommens über das Verbot der militärischen oder einer sonstigen feindseligen Nutzung umweltverändernder Techniken vom 18. Mai 1977).

 

Die Kernbestimmungen dieser Konvention aus dem Jahr 1977 wurden in dem Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen  über Klimaveränderungen (UNFCCC), das auf dem Erdgipfel 1992 in Rio de Janeiro unterzeichnet wurde, noch einmal bekräftigt, aber die öffentliche Diskussion über Wetterbeeinflussung zu militärischen Zwecken wurde zum wissenschaftlichen Tabu erklärt.

 

Militärexperten und -wissenschaftler verstummen, wenn dieses Thema angesprochen wird. Meteorologen forschen in diesem Bereich nicht und Umweltschützer beschäftigen sich lieber mit den Klimagasemissionen nach dem Kyoto-Protokoll. Die Gefahr klimatischer oder ökologischer Manipulationen als Teil militärischer oder geheimdienstlicher Pläne und Absichten wurde zwar stillschweigend eingestanden, war aber nie Bestandteil der breiten Debatte über Klimaveränderungen unter der Schirmherrschaft der UNO.

 

So ist zwar die Diskussion der militärischen Anwendung der Wetterkriegführung in der Zeit nach dem Kalten Krieg ein Tabu, dennoch hat die US-Luftwaffe die strategische Bedeutung

der ENMOD-Techniken auf dem modernen Schlachtfeld nichtkonventioneller Kriegführung und geheimdienstlicher Operationen eingeräumt. Und dies schließt auch die Durchführung »verdeckter« Operationen zur Wetterveränderung ohne Wissen des Gegners ein.

 

In dieser kritischen Phase unserer Geschichte sind die Streitkräfte der USA und der NATO weltweit im Einsatz. Die USA und ihre Verbündeten bedrohen nicht nur Syrien, den Iran und Nordkorea, sondern zielen zugleich auch in Richtung Russlands und Chinas. Das Pentagon hat die Umrisse einer weltweiten militärischen Agenda formuliert, eines »langen Krieges«, eines Krieges ohne Grenzen.

»Wetterkriegführung« ist die ultimative Massenvernichtungswaffe

Sie kann potenziell das Ökosystem eines Gegners destabilisieren, seine Landwirtschaft vernichten und die Kommunikationsnetzwerke funktionsunfähig machen. ENMOD-Techniken können mit anderen Worten eine ganze Volkswirtschaft untergraben, Millionen von Menschen in die Armut drängen und »eine ganze Nation töten«, ohne Soldaten oder militärisches Gerät einsetzen zu müssen.

 

Der folgende Text wurde bis auf einige wenige Veränderungen zuerst im September 2004 veröffentlicht. Jener Artikel war eine Aktualisierung einer früheren Untersuchung, die der Verfasser unter der Überschrift »Washington’s New World Order Weapons Have the Ability to Trigger Climate Change«, in der Zeitschrift Third World Resurgence im Januar 2001 veröffentlicht hatte.

 

Zwar hatte der britische Ecologist 2007 eine gekürzte Fassung der oben genannten Studie
veröffentlicht, dennoch wurde das Problem der Klimabeeinflussung zu militärischen Zwecken von den Umweltschützern weitgehend ignoriert.

 

Dieser Aufsatz ist dem Gedenken an Dr. Rosalie Bertell gewidmet, die von Anfang an auf die diabolische Natur des HAA-Forschungsprogramms als Teil eines integrierten nichtkonventionellen Waffenprogramms hinwies:

»HAARP steht in Verbindung zu 50 Jahren intensiver und zunehmend zerstörerischerer Programme, die das Verständnis und die Kontrolle der oberen Schichten der Atmosphäre zum Ziel haben… HAARP ist integraler Bestandteil einer langen Geschichte der Raumforschung und der Entwicklung einer bewusst militärischen Perspektive. Die militärischen Auswirkungen der Zusammenführung dieser beiden Projekte sind alarmierend… Die Möglichkeiten einer Kombination von HAARP, dem Raumlabor und Raketen, mit deren Hilfe große Mengen an Energie, vergleichbar mit einer Atombombe, mittels Lasern überall auf der Erde eingesetzt werden können, sind erschreckend. Das Projekt wird der Öffentlichkeit wahrscheinlich als ›Schutzschild‹ gegen angreifende Waffen, oder noch Leichtgläubigeren als Möglichkeit, die Ozonschicht der Erde wiederherzustellen,verkauft werden.«

Es ist meine ernst gemeinte Hoffnung, dass dieser Artikel der Diskussion über die Gefahren der Wetterkriegführung neuen Schwung verleiht und zum umfassenderen Ziel eines Weltfriedens beiträgt. Um dieses Ziel zu erreichen, muss der Militärapparat der USA und der NATO »entwaffnet« werden.

 

Wetterkriegführung

 

Die US-Luftwaffe ist technisch in der Lage, das Klima entweder zu Testzwecken oder für den militärisch-geheimdienstlichen Einsatz zu manipulieren. Diese Möglichkeiten reichen so weit,
dass Überschwemmungen, Wirbelstürme, Trockenheiten und Erdbeben ausgelöst werden können. In den vergangenen Jahren wurden immense Geldsummen seitens des Verteidigungsministeriums für die weitere Entwicklung und Vervollkommnung dieser Fähigkeiten bereitgestellt.

»Wetterbeeinflussung wird zum Bestandteil der inneren und internationalen Sicherheit werden und kann auch einseitig eingesetzt werden… Sie ermöglicht offensive und defensive Einsätze und könnte auch zur Abschreckung dienen. Die Möglichkeit, Niederschläge, Nebel und Stürme auf der Erde hervorzurufen oder das Wetter der äußeren Luftschichten zu beeinflussen … sowie die Erzeugung künstlichen Wetters –  all dies ist Bestandteil einer abgestimmten Gruppe von Technologien, die zu einer wesentlichen Verbesserung der amerikanischen Fähigkeiten oder einer Verschlechterung der Fähigkeiten eines Gegners führen können, um so weltweit Erkenntnisse zu gewinnen und den Wirkungsbereich und Einfluss der USA zu erweitern.« (US Air Force, Hervorhebungen von M.C.; Air University of the US Air Force, AF 2025 Final Report.)

Es gibt zwar keine stichhaltigen Beweise dafür, dass die Fähigkeiten der US-Luftwaffe zur Wetterkriegführung bewusst angewandt wurden, um Wetterlagen zu verändern, aber es ist damit zu rechnen, dass diese Fähigkeiten, wenn sie für den militärischen Einsatz entwickelt wurden, zumindest ebenso wie neue konventionelle oder strategische Waffensysteme regelmäßig getestet würden.

 

Aber, wie schon gesagt, dieses Thema ist ein wissenschaftliches  Tabu. Die Gefahren klimatischer oder ökologischer Manipulationen als Teil militärischer und geheimdienstlicher Planungen werden zwar stillschweigend eingeräumt, aber niemals als wichtig angesehen. Militärexperten und ‑Wissenschaftler verstummen, wenn dieses Thema angesprochen wird. Meteorologen forschen in diesem Bereich nicht, und Umweltschützer beschäftigen sich lieber mit dem allgemeinen Klimawandel und dem Kyoto-Protokoll.

 

Und so hat sich das Pentagon ironischerweise dem weltweiten Konsens zur Klimaerwärmung angeschlossen, während es gleichzeitig zugibt, dass es in der Lage ist, das Weltklima für militärische Zwecke zu manipulieren. In einer größeren Untersuchung (hier) hat das Pentagon ausführlich die Auswirkungen der unterschiedlichen Szenarien der Klimaerwärmung untersuchen lassen.

 

Dieses Pentagon-Dokument ist eine zweckdienliche Vertuschungsaktion. Mit keinem Wort wird das wichtigste eigene Programm zur Wetterkriegführung erwähnt: das High Frequency Active Auroral Research Program (HAARP, Forschungsprogramm zur Untersuchung der oberen Atmosphäre durch hochfrequente Radiowellen) mit Sitz in Gakona im Südosten Alaskas direkt an der Westgrenze des Wrangell-St.-Elias-Nationalparks, das gemeinsam von der US-Luftwaffe und der amerikanischen Marine betrieben wird.

 

In der Öffentlichkeit zirkulieren verschiedene etablierte Erklärungen für den Wetter- und Klimawandel, aber keine von ihnen kann innerhalb ihres Bezugsrahmens die extrem ungewöhnlichen und unbeständigen Wetterereignisse, ganz zu schweigen von den menschlichen Opfern und der Zerstörung, die zur Destabilisierung ganzer landwirtschaftlicher Systeme und
Ökosysteme geführt hat, vollständig erklären. Und es erübrigt sich fast der Hinweis, dass keine der vorgelegten Theorien das Problem der Klimabeeinflussung zu militärischen Zwecken anspricht.

 

Klima-Beeinflussung durch das amerikanische Militär

Das High Frequency Active Auroral Research Program (HAARP) mit seinem Hauptsitz in Gakona in Alaska gibt es seit 1992. Es gehört zu einer neuen Generation hochmoderner Waffensysteme im Rahmen der amerikanischen Strategischen Verteidigungsinitiative (SDI). Unter der operativen Leitung der Abteilung für Raumfahrzeuge (Space Vehicle Directorate) des Forschungslabors der US-Luftwaffe besteht das HAARP u.a. aus einem System starker Antennen, die in der Lage sind, »kontrollierte lokale Veränderungen der Ionosphäre herbeizuführen [Die Ionosphäre beginnt in einer Höhe von etwa 80 Kilometern und reicht bis zu einer Höhe von 300 Kilometern. Sie enthält große Mengen geladener Teilchen]:

»Das HAARP wird dazu eingesetzt kleine lokale Veränderungen in der Temperatur der Ionosphäre herbeizuführen, so dass die daraus resultierenden physikalischen Reaktionen durch andere Instrumente beobachtet werden können, die entweder direkt auf dem HAARP-Gelände oder in der Nähe stationiert sind.« (HAARP-Internetseite)

Nicholas Begich gehört zu den Aktivisten, die in der Öffentlichkeit gegen HAARP mobil machen. Er beschreibt das Programm so: »Eine Technologie, die extrem starke Radiowellen aussenden kann, die in Bereiche der Ionosphäre eingreift, indem sie diese Bereiche durch konzentrierte Strahlen erhitzt. Elektromagnetische Wellen werden dann auf die Erde zurückgestrahlt und durchdringen alles – ob es sich um Lebewesen oder Dinge handelt.« (Weitere Informationen unter: Michel Chossudovsky .)

 

Die weltbekannte Wissenschaftlerin Dr. Rosalie Bertell hält HAARP für »einen gigantischen Heizofen, der in der Ionosphäre für massive Störungen sorgen kann. Er erzeugt nicht nur Löcher, sondern lange Einschnitte in der Schutzschicht, die den Planeten vor der tödlichen Strahlung 
bewahrt« (zitiert nach: Chossudovsky, op.cit.) .

 

Nach Angaben des Physikers Richard Williams, der auch das David-Sarnoff-Labor in Princeton berät,  handelt es sich bei HAARP um einen »unverantwortlichen Akt weltweiten Vandalismus«. Wie andere auch befürchtet er, es gebe eine geheime zweite Stufe, in der HAARP »sehr viel mehr Energie in die Ionosphäre einbringt. Dies könnte zu schweren Störungen in Regionen der Hochatmosphäre  führen, deren mögliche Auswirkungen sich jahrelang über die ganze Erde verbreiten und dort wirken könnten« (zitiert nach: Scott Gilbert, »Environmental Warfare and US Foreign Policy: The Ultimate Weapon of Mass Destruction«.

Der Öffentlichkeit wurde HAARP als wissenschaftliches und akademisches Forschungsprogramm präsentiert. Aber Dokumente des amerikanischen Militärs legen nahe, dass das vorrangige Ziel des HAAR-Programms darin besteht, »die Ionosphäre den Zwecken des Verteidigungsministeriums dienstbar zu machen« (zitiert nach: Chossudovsky, op.cit.).

 

Ohne sich ausdrücklich auf das HAARP zu beziehen, verwies eine Studie der US-Luftwaffe auf den Einsatz »künstlich herbeigeführter Veränderungen der Ionosphäre« als einer Möglichkeit, das Wetterverhalten zu verändern und die  Kommunikation sowie das Radar des Gegners zu stören oder zu unterbrechen (Chossudovsky, ebenda). Das HAARP ist auch in der Lage, in ganzen Regionen für Stromausfälle zu sorgen und die Stromerzeugungs- und Stromverteilungssysteme zu stören.

 

Analysiert man die entsprechenden Stellungnahmen der US-Luftwaffe, finden sich deutliche Hinweise auf das Undenkbare: Die offene Manipulation von Wetterlagen, von Energieversorgungssystemen sowie der Stromversorgung als Waffe im Rahmen einer
globalen Kriegführung, die die USA in die Lage versetzt, ganze Weltregionen zu stören und zu kontrollieren.

 

Wetterkriegführung: eine Goldgrube für Unternehmen

Das HAARP ist seit Anfang der 1990er-Jahre aktiv. Sein Antennensystem in Gakona in Alaska stützte sich anfänglich auf eine Technologie, auf die das Unternehmen Advanced Power Technology Inc. (APTI), ein Tochterunternehmen der Atlantic Richfield Corporation (ARCO), ein Patent besaß.

 

Die erste Phase des Ionospheric Research Instrument (IRI, »Ionosphären-Forschungsanlage«) wurde von APTI fertiggestellt. Das IRI-Antennensystem wurde 1992 durch eine Tochterfirma der British Aerospace Systems (BAES) auf der Grundlage der APTI-Patente errichtet. Die Antennen geben gespeist durch Hochfrequenzsender Strahlen (»gerichtete Strahlenbündel«) in die Hochatmosphäre ab.

 

1994 verkaufte ARCO sein Tochterunternehmen APTI samt der Patente und der Bauaufträge für die zweite Stufe an das Unternehmen E-Systems, eine geheimnisumwitterte Einrichtung mit Verbindungen zur CIA, die in den Bereichen Militär und Hochtechnologie tätig war. E-Systems ist auf die Herstellung von Geräten zur elektronischen Kriegführung, Navigation sowie auf Aufklärungstechnologien wie z.B. »hoch entwickelte Spionagegeräte« spezialisiert:

»E-Systems gehört zu den größten Unternehmen im nachrichtendienstlichen Bereich weltweit und zählt die CIA, Nachrichtendienste des Militärs und andere zu seinen Kunden. 1,8 Mrd. Dollar seines Jahresumsatzes entfallen auf diesen Bereich. Darin eingeschlossen sind 800 Mio. Dollar für ›verdeckte‹ Projekte, die so geheim sind, dass selbst der amerikanische Kongress nicht darüber informiert wird, wie das Geld ausgegeben wird«.

»Das Unternehmen hat militärische Projekte wie den Doomsday Plan (dieses System erlaubt dem Präsidenten die Leitung eines Atomkriegs) und Operation Wüstensturm ausgerüstet«  (Princeton Review).

Mit der Übernahme von APTI kam E-Systems in den Besitz der Technologien und Patentrechte für die Wetterkriegführung. Zu diesen Patenten gehört auch das US-Patent Nr. 4.686.605, das den Titel »Method and Apparatus for Altering a Region in the Earth’s Atmosphere, Ionosphere and/or Magnetosphere« (»Methode und Gerät zur Veränderung einer Region der Erdatmosphäre, Ionosphäre und/oder Magnetosphäre«) trägt und von Bernard J. Eastlund eingereicht wurde. Interessanterweise beruhen die Patente von Eastlund und APTI teilweise auf  Forschungen des
 jugoslawischen Wissenschaftlers Nicola Tesla. Viele Ideen und Konzepte dieses Wissenschaftlers wurden von amerikanischen Unternehmen gestohlen (siehe dazu: Scott Gilbert, »Environmental Warfare and US Foreign Policy: The Ultimate Weapon of Mass Destruction«.

 

Eastlund schreibt, seine tödliche Technologie sei in der Lage, »den völligen Zusammenbruch der Kommunikation in weiten Teilen der Welt sowie … die Zerstörung von Raketen oder Flugzeugen herbeizuführen, Ablenkungsmaßnahmen  durchzuführen und für Verwirrung zu sorgen …und Wetterveränderungen auszulösen…«. Es überrascht insofern nicht, dass dieses Patent aufgrund einer geheimen Anordnung der Regierung unter Verschluss blieb. Knapp ein Jahr nach der Übernahme der Wetterkriegführungstechnologien von APTI durch E-Systems wurde E-Systems von Raytheon, dem viertgrößten Lieferanten des US-Verteidigungsministeriums, aufgekauft. Mit dieser einträglichen Erwerbung wurde Raytheon zum weltweit größten »Elektroniklieferanten« im Rüstungsbereich. Nachdem ARCO APTI verkauft hatte, wurde es selbst vom Erdölkonzern BP-AMOCO übernommen und damit in den weltgrößten Erdölkonzern (BP) eingegliedert.

 

Nach dem Kauf von E-Systems befanden sich die Patente, die zur Entwicklung der Einrichtung zur Wetterkriegführung in Gakona benutzt worden waren, nun im Besitz von Raytheon. Auch in anderen Bereichen der Wetterforschung zu militärischen Zwecken ist Raytheon engagiert, so etwa über sein Tochterunternehmen Raytheon Polar Services in der Antarktis.

 

»Die Kontrolle des Wetters«: die erweiterte letzte Stufe

Das HAARP-Antennenfeld und die Sendeanlagen wurden in vier verschiedenen, von einander getrennten Phasen errichtet:

  • Developmental Prototype (DP, »Entwicklungprototyp«)
  • Filled Developmental Prototype  (FDP, »Erweiterter Entwicklungsprototyp«),
  • Limited Ionospheric Research Instrument (LIRI, »Eingeschränkte Ionosphären-Forschungsanlage«),
  • Final Ionospheric Research Instrument  (FIRI, »erweiterte letzte Stufe der Ionosphären-Forschungsanlage«).

Unter der Regierung Clinton wurde der »Filled Developmental Prototype«  (FDP, »Erweiterter Entwicklungsprototyp«), der aus einem Feld aus 48 aktiven Antennen bestand, die mit
Funksendern verbunden waren, 1994 auf dem HAARP-Gelände fertiggestellt (siehe Zeichnung 1 weiter unten). In der Anfangsphase des DP waren nur 18 der insgesamt 48 Sender zusammengeschaltet.

 

In einem Interview beschrieb Bernard Eastlund 1997 dieses Antennenfeld in der FDP-Phase als »die größte und stärkste Ionosphären-Heizung, die jemals gebaut wurde«. Diese 48 zusammengeschalteten Antennen waren zwar voll funktionsfähig, aber ihre Stärke reichte noch nicht aus (1997) »die in dem Patent beschriebenen Auswirkungen zu erzielen«:

»Aber das werden sie noch schaffen«, sagte er. »Wir haben es hier mit einem sehr starken Sender zu tun – vor allem dann, wenn die erweiterte Stufe erreicht wird« (zitiert nach: Scott Gilbert, a.a.O.).

Diese »letzte erweiterte Stufe«, von der Eastlund hier spricht und die die größtmögliche Beeinflussung der weltweiten Wetterlagen ermöglichen soll, ist nun offenbar erreicht. Unter der Regierung Bush wurde British Aerospace Systems (BAES), das bereits schon an der ersten Installation der Antennengruppe Anfang der 1990er-Jahre beteiligt war, zum wichtigsten Partner von Raytheon, dem Patentbesitzer, bei dem Bau der weiteren Entwicklungsstufe der Antennengruppe. Dieser viele Millionen Dollar schwere Auftrag wurde 2003 vom Wissenschaftlichen Forschungsamt der US-Marine (Office of Naval Research, ONR) an BAES bzw. dessen amerikanische Tochtergesellschaft BAE Systems Advanced Technologies Inc. vergeben. Der Vertrag wurde knapp zwei Monate vor dem anglo-amerikanischen Einmarsch in den Irak unterzeichnet.

 

Auf der Grundlage der Technologien von Raytheon sollte BAES die »letzte erweiterte Stufe« des Ionospheric Research Instrument (IRI) des HAARP – und damit das Final Ionospheric Research Instrument (FIRI) entwickeln, mit dem dann die vorgesehene Sollstärke der Anlage
verfügbar wäre. Im April 2003 gliederte BAE Systems Advanced Technologies die Herstellung und die Installation der Antennen an das Unternehmen Phazar aus, das sich auf modernste Funkantennen für den militärischen Einsatz spezialisiert hatte. Zum Phazar-Konzern gehört auch das Unternehmen Antenna Products Corporation in Mineral Wells in Texas. Phazar wurde damit beauftragt, 132 Kreuzdipol-Antennen für das HAARP zu bauen und auf dem Gelände zu installieren.

 

Ein Jahr später wurde die letzte Stufe der Erweiterung der HAARP-Einrichtung eingeleitet (US-Verteidigungsministerium, 19. April 2004).  In dieser Stufe wurden alle 180 Antennen mit Hochfrequenzsendern ausgestattet. BAE Systems erhielt einen weiteren lukrativen Folgeauftrag im Umfang von 35 Mio. Dollar. Im Juli 2004 hatte Phazar die 132 Kreuzdipol-Antennen sowie die entsprechenden Traggerüste und Masseschirme geliefert und auf dem HAARP-Gelände installiert. Damit stieg die Zahl der Antennen von 48 in der FDP-Stufe auf nunmehr 180 an.

 

Zwischenzeitlich hatte BAE Systems die Produktion und Installation der Hochfrequenz-Kurzwellensender für die HAARP-Antennengruppe für 11,5 Mio. Dollar an das in New Jersey tätige Unternehmen DRS Technologies, das ebenfalls elektronische Produkte für militärische Zwecke herstellt, ausgelagert. DRS ist auf die Lieferung von Spitzentechnologieprodukten für das amerikanische Militär und Geheimdienste spezialisiert.

 

Entsprechend dem Vertrag mit der BAE Systems-Tochter Information and Electronic Warfare Systems mit Sitz in Washington soll DRS »mehr als 60 Dual Transmitter vom Typ D61G mit einer Leistung von zehn Kilowatt« zum Einsatz in der HAARP-Antennenanlage herstellen und installieren. (Aus der Erklärung des Unternehmens geht nicht hervor, ob alle 180 Antennen mit einem Sender ausgestattet werden sollen und das System damit seine Sollstärke der Stufe FIRI erreicht hätte.)

 

Im Juli 2006 waren die Lieferungen und Installationen abgeschlossen. Das HAARP wird zwar als »Forschungsvorhaben« bezeichnet, aber die Herstellung und die Einrichtung
der Sendeanlage wurde der DRS-Abteilung C41 (»Arbeitsgruppe Kommando, Kontrolle, Kommunikation, Computer und  Nachrichten«) übertragen.

 

Zwischen den 48 Antennenelementen befinden sich die Sendeanlagen, die in separaten kleineren Gebäuden untergebracht sind. Jedes Gebäude enthält acht Gehäuse, in denen sich jeweils zwei Sender befinden. Die neu installierten 132 Kreuzdipol-Antennen, die Phazar geliefert hat, vergrößern das Areal in Alaska deutlich. Die neuen Sendeanlagen werden von DRS gebaut und ausgerüstet.

 

Erprobung der HAARP-Anlage (2003-2004)

Die räumliche und quantitative Ausweitung der Antennengruppen (beispielsweise im Zeitraum 2003 bis 2004), die Teil des Vertrags zwischen BAE Systems und seinen jeweiligen Subunternehmen war, machte interessanterweise Routinetestläufe der installierten Geräte zur Wetterkriegführung notwendig. Ein Zwischenstadium von LIRI könnte bereits 2004, nach dem Aufbau der 180 Antennen, wie es im Vertrag mit Phazar vorgesehen war, und vor der letzten Lieferung der verbleibenden Hochfrequenzkurzwellensender, einsatzbereit sein.

 

In diesem Zusammenhang heißt es in einem Bericht, der 2002 vom russischen Parlament, der Duma, veröffentlicht wurde, das amerikanische Militär wolle seine Technologien zur Wetterbeeinflussung in seiner Einrichtung in Alaska sowie an zwei anderen Stellen testen:

»Die Ausschüsse berichten, die USA planten Tests von drei Einrichtungen dieser Art. Eine davon befindet sich auf dem Militärtestgelände in Alaska, und hier sollen die umfangreichen Tests Anfang 2003 beginnen. Die zweite Einrichtung liegt in Grönland und die dritte in Norwegen.

›Wenn diese Geräte von Norwegen, Alaska und Grönland aus auf den Weltraum gerichtet werden, entsteht eine geschlossenen Formation  mit einem wirklich fantastischen, abgestimmten Potenzial zur Beeinflussung des erdnahen Mediums‹, erklärte die Staatsduma.

Die USA wollen im Rahmen des HAAR-Programms groß angelegte wissenschaftliche Experimente durchführen, die nicht von der Weltgemeinschaft kontrolliert werden. Es sollen Waffensysteme entwickelt werden, die in der Lage sind, die Funkkommunikationsverbindungen und entsprechende Gerätschaften, wie sie in Raumschiffen und Raketen eingebaut sind, zu zerstören. Dies würde ernsthafte Unfälle in Stromnetzen oder Erdöl- und Erdgaspipelines auslösen und sich negativ auf die geistige Gesundheit der Menschen in ganzen Regionen auswirken, erklärten die Abgeordneten.« (Nachrichtenagentur Interfax, im Original in russischer Sprache, BBC Monitoring, 8. August 2002, Hervorhebungen von M.C.)

Ob dieser Bericht der russischen Duma über den Testbeginn »Anfang 2003« nun zutrifft oder nicht, die amerikanische Regierung muss sich auf nationaler wie internationaler, auf politischer und diplomatischer Ebene, gegenüber den Vereinten Nationen genauso wie gegenüber dem eigenen Kongress, der internationalen Wissenschaft, gegenüber den Umweltschützern und der
Friedensbewegung, erklären. Denn die Zukunft der Menschheit ist durch den Einsatz wetterbeeinflussender Technologien gefährdet.

 

Um in der Öffentlichkeit eine wirksame Kampagne führen zu können, ist es darüber hinaus notwendig, die ungewöhnlichen Wettervorkommnisse, die in den vergangenen Jahren, insbesondere seit Anfang 2003, zu verzeichnen waren, wissenschaftlich zu untersuchen. Diese Untersuchungen sollten umfassend sein und Korrelationen zwischen bestimmten Wetterphänomenen und beobachteten Antennenaktivitäten in der Einrichtung in Alaska sowie den beiden anderen Einrichtungen usw. untersuchen.

 

Die letzte Stufe der Ionosphären-Forschungsanlage (FIRI), die Beschreibungen zufolge aus 180 Einzelantennen besteht, die in 15 Reihen mit jeweils zwölf Antennen angeordnet sind, soll Mitte 2006 fertiggestellt sein. Dies setzt voraus, dass die restlichen Sender eingebaut wurden. Dann hätte das HAARP seine höchste angestrebte Leistungsfähigkeit erreicht und wäre in der Lage, ausgewählte Wetterlagen überall auf der Welt zu militärischen Zwecken zu verändern.

»Die IRI besteht derzeit [Juni 2004] aus 48 Antennen und erreicht eine Leistung von 960.000 Watt. Wenn die zusätzlichen 132 Sender eingebaut sind, verfügt das HAARP über eine Leistung von 3,6 MW (siehe Tabelle 2). Die Erweiterung des HAARP wird gemeinsam von der amerikanischen Luftwaffe, der US-Marine und der Behörde für fortgeschrittene Forschungsprojekte im Verteidigungsbereich (DARPA, Defence Advanced Research Projects Agency) finanziert.« (Business Wire, 10. Juni 2004.)

 

Tabelle 1: Vergleich der unterschiedlichen Stufen des IRI

DP FDP LIRI FIRI
Zahl der aktiven Antennen 18 48 108 180
Gesamtsendeleis-tung(in kW) 360 960 2160 3600
Maximaler Antennengewinn (dB) 19 24 29 31
Maximale Strahlungsleis-tung(dB) 74 84 92 96
Min. Antennen-strahlungswinkel (in Grad) 9 8 5
Frequenzbereich 2,8 – 10 Mhz 2,8 – 10 Mhz 2,8 – 10 Mhz 2,8 – 10 Mhz
Modulationsver-fahren CW/AM/FM/PM CW/AM/FM/PM CW/AM/FM/PM CW/AM/FM/PM
Quelle: http://www.haarp.alaska.edu

 

Diese Stufe, in der die IRI ihre volle Leistungsfähigkeit erreicht hat, bezeichnete die US-Luftwaffe als die »Kontrolle über das Wetter«:

»Die amerikanischen Luft- und Raumfahrtstreitkräfte [werden] ›die Verfügungsgewalt über das Wetter‹ erlangen, indem sie von sich abzeichnenden Technologien profitieren und sich auf die Entwicklung derjenigen Technologien konzentrieren, die sich in der Kriegführung anwenden lassen… Von der Unterstützung von Operationen der Verbündeten oder der Störung und Unterbindung feindlicher Operationen  bis hin zur vollständigen Kontrolle der weltweiten Kommunikation und weltraumbasierter Systeme wird die bewusste Beeinflussung des Wettergeschehens kriegführenden Parteien ein breites Spektrum möglicher Optionen an die Hand geben, einen Gegner zu besiegen oder einzudämmen… In den USA wird die Wetterbeeinflussung wahrscheinlich Teil der nationalen Sicherheitspolitik und sowohl in den USA selbst wie auch international Anwendung finden. Unsere Regierung wird eine solche Politik in Abhängigkeit von ihren Interessen auf verschiedenen Ebenen verfolgen.« (US Air Force, Hervorhebungen von M.C.; Air University of the US Air Force, AF 2025 Final Report.)

 

Wetterkriegführung gegen »Schurkenstaaten«

In den USA und Westeuropa wurden bereits ungewöhnliche klimatische Ereignisse ausführlich dokumentiert. Aber bisher wurde von den Medien nicht darauf hingewiesen, dass in den vergangenen Jahren immer wieder zahlreiche ungewöhnliche und oft dramatische Klimaveränderungen in Ländern auftraten, die im Rahmen der Präemptivkriegs-Doktrin der amerikanischen Regierung als mögliche »Kriegsziele« bezeichnet wurden.

 

So kam es etwa in Nordkorea seit Mitte der 1990er-Jahre zu aufeinanderfolgenden Trockenheiten, an die sich Überschwemmungen anschlossen, was die gesamte Landwirtschaft  des Landes zusammenbrechen ließ. In Kuba vollzogen sich vergleichbare Entwicklungen (siehe Anhang 1).

 

Im Irak, im Iran und in Syrien kam es 1999 zu verheerenden Dürreperioden. In Afghanistan brachte die vier Jahre lang anhaltende Trockenheit in den Jahren, die der amerikanischen Invasion 2001 vorangingen, die stark agrarisch geprägte Wirtschaft zum Erliegen und führte zu verbreiteten Hungersnöten.

 

Es gibt zwar keine Beweise für die Hypothese, diese Wetter- oder Klimaereignisse seien die Folge einer Klimakriegführung, aber immerhin bot das Phillips Geophysics Lab, das am HAARP mitarbeitet, Militärangehörigen auf dem Luftwaffenstützpunkt Hanscom in Maryland eine Fortbildungsveranstaltung zum Thema »Techniken der Wetterbeeinflussung« an.

 

Die bewusste und zielgerichtete Wetterbeeinflussung ist die präemptive Waffe schlechthin. Sie kann ohne deren Wissen gegen feindliche Länder, aber auch gegen »befreundete Nationen« eingesetzt werden. Wetterkriegführung stellt eine verdeckte Form des präemptiven Kriegs dar. Die bewusste und zielgerichtete Beeinflussung des Klimas kann dazu eingesetzt werden, die Volkswirtschaft, das Ökosystem und die Landwirtschaft eines Feindes zu destabilisieren (man denke etwa an Nordkorea und Kuba). Und es erübrigt sich fast, darauf hinzuweisen, dass solche Eingriffe auch zu massiven Turbulenzen auf den Finanz- und Rohstoffmärkten führen würden und potenziell über Insiderhandel benutzt werden könnten, um immense Finanzgewinne
einzustreichen. Gleichzeitig erhöhten die Störungen in der Landwirtschaft die Abhängigkeit von Nahrungsmittelhilfen und vom Import auf Getreide basierender Grundnahrungsmittel aus den USA und anderen westlichen Ländern.

 

Die Regierung Bush erklärte derweil, sie behalte sich das Recht vor, gegen die genannten Länder präemptiv militärisch vorzugehen, um die Sicherheit Amerikas zu garantieren. Im Rahmen seiner Neubewertung der amerikanischen Atomwaffendoktrin hat Washington verschiedenen Ländern – darunter auch Russland und China – mit präemptiven Nuklearschlägen gedroht. Man kann nun annehmen, dass das gleiche Vorgehen hinsichtlich des Einsatzes von »Techniken zur Wetterbeeinflussung« auch gegenüber sogenannten »Schurkenstaaten« vorgesehen ist.

 

Es gibt zwar keine stichhaltigen Beweise dafür, dass der Einsatz von Wetterkriegführung gegen »Schurkenstaaten« bereits erfolgt ist, aber die politischen Richtlinien zu »Techniken zur gezielten Wetterbeeinflussung« liegen vor, und auch die erforderlichen Technologien sind einsatzbereit.

 

Anhang 1: Ungewöhnliche Wetterereignisse: Nordkorea, Kuba, Afghanistan und Irak

 

Nordkorea

Seit 1995 wurde Nordkorea wiederholt von im gleichen Jahr auftretenden Überschwemmungen und anschließenden Dürreperioden heimgesucht. Bei den darauf folgenden Hungersnöten starben nach offiziellen Angaben aus Pjöngjang 200.000 Menschen. Amerikanische Zahlen gehen davon aus, dass aufgrund der Hungersnöte zwei Millionen Menschen den Tod fanden.

 

Die erste Überschwemmung ereignete sich 1995. Auch 1999 kam es zu Überschwemmungen und Trockenheiten. Die massive Wasserknappheit, eine Folge der Trockenheit, führte zur Vernichtung der Anbaupflanzen. »Die Wassertemperatur  auf den Reisfeldern stieg auf über 40 °C, und die kleinen Reissetzlinge, die gerade erst aus den Pflanzfeldern umgesetzt worden waren, 
vertrockneten. Vor allem sind praktisch alle … Setzlinge und das Saatgut der Nachernte verdorben, hieß es.«

 

Im Juni 2001 trat eine großflächige Dürreperiode ein, in der die Niederschläge auf ein Zehntel ihres ursprünglichen Umfangs zurückgingen. Die Ernte fiel entsprechend mager aus. Nur wenige Monate später kam es im Oktober zu massiven Überschwemmungen, die die Reisernte weiter minderten und zu einer schweren Krise bei der Nahrungsmittelversorgung führten.

»Regierungsmitarbeiter aus der Provinz Kangwŏn, die bereits unter Nahrungsmittelknappheit zu leiden hatte, erklärten, die Folgen der sintflutartigen Regenfälle und der Überschwemmungen seien verheerend. Normalerweise fallen im Oktober durchschnittlich nur 20 Millimeter Niederschlag. In den am schwersten betroffenen Regionen fielen 400 Millimeter Regen innerhalb von nur 12 Stunden. ›Es handelte sich um die schlimmsten Überschwemmungen seit Beginn der Aufzeichnungen 1910‹, sagte der Leiter des Regierungsausschusses für die Beseitigung der Flutschäden in der Region, Kim Song Hwan.« (BBC, 23. Oktober 2001 )

 

Kuba

Schon seit einigen Jahren hat Kuba unter wiederkehrenden Trockenheiten zu leiden. Im Jahr 1998 erreichte das Niederschlagsniveau in Ostkuba den tiefsten Stand seit 1941.

»Eine Expertengruppe der Vereinten Nationen schätzte, dass 539.000 Menschen, davon 280.000 Landwirte, direkt unter den Folgen des gesunkenen Lebensmittelangebots oder unter Einkommenssenkungen aufgrund geringerer Ernteerträge zu leiden hatten. Zu den Auswirkungen gehörten: Hunger in bestimmten Gebieten, ein Ernteverlust von 14 Prozent bei Zuckerrohr nach der letzten Aussaat sowie eine Verringerung der Erntemenge der in diesem Frühjahr ausgesäten Feldfrüchte, da die zu geringe Regenmenge das Auskeimen des Saatguts erschwerte (was wiederum die Ernteerträge des kommenden Jahres schmälern wird); ein etwa 42-prozentiger Rückgang von Grundnahrungsmitteln wie Wurzelgemüse, Bohnen, Bananen und Reis in den fünf östlichen Provinzen sowie ein Rückgang des Viehbestandes, des Geflügels und der Eierproduktion.« (UN Relief)


2003 suchte eine verheerende Überschwemmung den Westen Kubas heim. Und im Mai und Juni 2004 wurde das Land von der bisher schlimmsten Trockenheit seiner Geschichte getroffen:

»Eine schwere Trockenheit hat in Ostkuba zur Erosion von 40 Prozent der landwirtschaftlichen Anbaufläche geführt. Tausende von Rindern leiden Hunger, und 40 Millionen Menschen müssen ihren Wasserverbrauch extrem einschränken. Diese Dürre wird als die schlimmste ihrer Art seit 40 Jahren bezeichnet.

›Die Trockenheit hat den Grundwasserspiegel in den vergangenen zehn Jahren um ungefähr drei Meter absinken lassen. Auf Grund dessen versiegten über 5.000 Brunnen in der ganzen Provinz‹, erklärte Leandro Bermudez, Geologe und stellvertretender Leiter des kubanischen Nationalen Instituts für Wasservorkommen.« (MSNBC, 21. Juni 2004)

In den Städten breitet sich Wassermangel aus. Die britische Tageszeitung The Independent schrieb, die Dürre zwinge Kuba in die Knie:

»Fast unbemerkt vom Rest der Welt hat die bisher seit Jahrzehnten längste Trockenperiode einen Großteil Kubas in die Knie gezwungen. Könnte diese Krise das Ende der Revolution Fidel Castros einläuten?

Im gesamten Osten und in der Mitte Kubas versuchen Landwirte, Viehzüchter, Stadtbewohner und die Regierung der zermürbenden Dürre Herr zu werden, die vor einem Jahrzehnt begann und sich in den beiden vergangenen Jahren noch verschärfte.

Die Provinzen Holguín, Camagüey und Las Tunas gelten zwar traditionell als wasserarm, weisen aber die besten Weidegründe und den besten Ackerboden Kubas auf und sind seit Langem die wichtigsten Zulieferer der kommunistischen Betriebe der Milchwirtschaft, der Fleischverarbeitung und der Landwirtschaftsindustrie.

Mehr als 12.500 Rinder verendeten 2004 allein in Holguín, und die Milchproduktion sank um 20 Prozent. Auf privaten Märkten stiegen die Preise für Bohnen, Kochbananen, Süßkartoffeln und andere Grundnahrungsmittel.

Die Dürre hat bereits zu Millionenverlusten und zusätzlichen Ausgaben für den Bau neuer Brunnen, den Bau einer Wasserpipeline und für andere Maßnahmen zur Entspannung der Krise geführt – dies sind ungeheure Summen für ein verarmtes Land, das wirtschaftlich schwere Zeiten durchlebt und immer noch mit den USA im Streit liegt.

Beamte der Regierung haben dafür gesorgt, dass Tausende von Rindern zu fruchtbareren Weidegründen gebracht wurden, und bemühen sich mit aller Kraft darum, die knapp 52 Kilometer lange Pipeline fertigzustellen, die Wasser des Río Cauto, des größten kubanischen Flusses, nach Holguín bringen soll. Die fünf Millionen Dollar teure Pipeline soll im kommenden Monat fertiggestellt werden.« (Chicago Tribune, 29. Juli 2004)


Der eben zitierte Bericht stammt vom Juli 2004 und wurde veröffentlicht, bevor Wirbelstürme, denen sintflutartige Regenfälle folgten, die kubanische Küste erreichten.

 

Afghanistan und die früheren zentralasiatischen Sowjetrepubliken

Von 1999 bis 2001, also in den Jahren vor Beginn der von den USA angeführten Invasion Afghanistans, litt das Land unter der bisher schlimmsten Trockenheit seiner Geschichte. Der Aufschwung der Landwirtschaft in den 1990er-Jahren nach dem sowjetisch-afghanischen Krieg wurde brutal erstickt.

 

Nach der Invasion des Landes mit den USA an der Spitze brachten die USA gentechnisch veränderten Weizen, der angeblich sehr ertragreich und dürreresistent sein sollte, sowie speziell auf diese Produkte abgestimmte Düngemittel nach Afghanistan. Das »Geschenk« dieses gentechnisch veränderten Weizens brachte allerdings die auf kleinen Höfen basierende, agrarisch dominierte Wirtschaft in erhebliche Schwierigkeiten, da diese gentechnisch veränderten Weizensorten nicht vor Ort vermehrt werden konnten. 2002 wurde das Land von einer Hungersnot heimgesucht, über die in den Medien kaum berichtet wurde.

 

»Ähnliche, wenn auch nicht so extrem schwierige Bedingungen finden sich auch in den früheren Sowjetrepubliken Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan. Ähnlich wie im Falle Afghanistans wurde die Infrastruktur Tadschikistans in einem langen Bürgerkrieg mit muslimischen Fundamentalisten größtenteils zerstört. Zusätzlich vernichtete die schlimmste Dürre seit 74 Jahren die Ernte eines Großteils des Landes. Praktisch die Hälfte der 6,2 Millionen Menschen zählenden Bevölkerung Tadschikistans war von Hunger und Krankheiten bedroht…

Der einzige Wirtschaftsbereich, der bisher nicht betroffen wurde, ist der Drogenhandel. Über Tadschikistan werden 65 bis 85 Prozent des afghanischen Heroins geschmuggelt. Afghanistan ist derzeit der größte Heroinproduzent weltweit.

Aufgrund der geringsten Niederschlagsmenge seit Menschengedenken haben sich viele Landstriche des Irans, Usbekistans, Pakistans und Tadschikistans in Wüsten verwandelt, da der Wasserspiegel immer weiter sinkt, lang benutzte Brunnen versiegen und das Vieh verdurstet und verhungert.



Diese Krisen scheinen die alarmierenden Prophezeiungen eines Klimawandels zu bestätigen, nach denen die Staaten entlang der alten Seidenstraße mit höher steigenden Temperaturen als jede andere Region weltweit zu kämpfen haben würden. Bis zum Ende dieses Jahrhunderts soll es in Regionen, in denen ohnehin schon normalerweise mehr als 40°C  gemessen werden, noch um weitere fünf Grad wärmer werden.

Die Untersuchung, die im vergangenen Jahr vom Tyndall-Zentrum für die Erforschung des Klimawandels an der Universität von East Anglia veröffentlicht wurde, prognostizierte, die Erwärmung werde in asiatischen Ländern von Kasachstan bis nach Saudi-Arabien doppelt so hoch wie anderswo ausfallen. ›Verschiedene Länder wie Usbekistan, Tadschikistan, Afghanistan und der Iran [müssen] mit Hungersnöten [rechnen]‹, heißt es in der Studie.

Im Falle Tadschikistans haben die Vereinten Nationen um Hilfe gebeten, um eine Katastrophe zu verhindern. ›Ohne umfangreiche Hilfe aus dem Ausland  wird es zu massiven Hungersnöten kommen‹, sagte Matthew Kahane, UN-Koordinator für humanitäre Hilfe in der Hauptstadt Duschanbe. »Das Land erlebt die geringsten Niederschläge seit 75 Jahren. Familien, die das vergangene Jahr nur überleben konnten, weil sie ihre Kühe und ihre Hühner verkauften, haben nun nichts mehr, um ihre Bedürfnisse zu decken. Einige Haushalte haben ihr Fensterglas und die Holzbalken ihres Daches verkauft, um Geld für das Lebensnotwendigste aufzutreiben.« (The Guardian, 30. Oktober 2001)

 

Irak

1999 erlebte der Irak die bisher schlimmste Trockenheit des Jahrhunderts, die die Abhängigkeit vom Import von Getreide, wie sie im Rahmen des UN-Programms »Nahrungsmittel gegen Erdöl« ohnehin schon gegeben war, noch weiter steigerte. Die Erträge an Weizen, Gerste und anderen Zerealien brachen um 70 Prozent ein, was die durch die Wirtschaftssanktionen und die zahllosen Luftangriffe der Alliierten in den Flugverbotszonen ohnehin angeschlagene Wirtschaft weiter schwächte.

 

Eine ähnliche, wenn auch nicht so tiefe Krisenlage herrscht in Syrien und dem Iran. In beiden Ländern sank die landwirtschaftliche Produktion deutlich.

 

 

Quelle: http://www.globalecho.org/augenoffnende-abhandlungen/die-ultimative-massenvernichtungswaffe-wettermanipulation-zu-militarischen-zwecken/

Gegen Russen und Deutsche: Warschau verbündet sich mit London

Die Geschichte wiederholt sich , als ob 1939 nicht genügte:

von Igor Gaschkow

Polen weitet seine Bündnisse gegen Russland aus. Der britische Außenminister Boris Johnson und Verteidigungsminister Gavin Williamson sind zu einem offiziellen Besuch nach Warschau gereist.

Bei ihrem Treffen mit den polnischen Kollegen haben sie vereinbart, die militärische und diplomatische Zusammenarbeit zu stärken. Der Widerstand gegen Russland gehört zu den Prioritäten beider Seiten.

Gen Osten

Die Annäherung an Großbritannien ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg der Verwandlung Polens in einen bedeutenden regionalen Akteur. Seit 2016 sind britische Truppen in Polen stationiert. Im Mai boten die Polen den Amerikanern an, einen Militärstützpunkt in ihrem Land einzurichten. Doch das scheint ihnen nicht auszureichen.

Die Militärkooperation mit angelsächsischen Ländern würde dem Land der polnischen Elite zufolge den Status der Nummer Eins in Osteuropaverleihen. Die postsowjetischen Staaten würden sich dann an die Polen wenden, wenn sie Hilfe brauchen. Das betrifft vor allem die Ukraine, die ihre Armee derzeit umbaut. Kiew rechnet mit Washington und London, doch die Polen geben zu verstehen, dass man ohne sie als Vermittler nicht auskommt.

„Ich denke nicht, dass Polen Angst vor einer russischen Bedrohung hat, wie man manchmal behauptet. Es geht um etwas anderes – das Militärpotential wird kontinuierlich ausgebaut, um dem Land mehr Gewicht zu verleihen. Dafür gibt Warschau viel Geld aus. Für den US-Stützpunkt sollen zwei Milliarden Dollar ausgegeben werden, die ganzen Mittel sollen aus dem lokalen Haushalt fließen. Das einzige, was die Polen von den Partnern wollen, ist, dass sie die Soldaten bereitstellen“, sagte der Politologe Sergej Stankewitsch.

Innere Angelegenheit

Neben dem militärischen Bereich will Polen in die Medien investieren. London und Warschau drückten ihre Bereitschaft aus, „unabhängigen Medien“ zu helfen, die gegen „russische Desinformation“ vorgehen. Die Kooperation wird durch die Übereinstimmungen bei den außenpolitischen Prioritäten erleichtert. Auf die diplomatischen Krisen der letzten Jahre, von der Ukraine-Krise 2014 bis zum Skripal-Fall, reagierten beide Seiten gleich.

Das Gleiche betrifft auch die westliche Richtung. Bei den Brexit-Verhandlungen stemmt sich London gegen Frankreich und Deutschland, die eine Lösung der umstrittenen Finanzfragen zu ihren Gunsten fordern. Warschau hat solche Ansprüche nicht.

Von einem möglichen Zusammenschluss Warschaus und Londons gegen Paris und Berlin spricht der folgende Umstand: Vor einigen Monaten erklärte die britische Regierungschefin Theresa May, dass sie die Brüsseler Kritik an der Verfassungsreform in Polen nicht unterstützt. Warschau wird die Stärkung der Exekutive auf Kosten der Schwächung der Judikative vorgeworfen, also ein Abdriften in den Autoritarismus. Großbritannien ignoriert die Gefahren für die Demokratie. „Das ist eine innere Angelegenheit Polens“, so May.

Warschau als Macht

Laut dem Politologen Pjotr Iskanderow könnten London und Warschau bei einem Zusammenschluss Russland in zwei Bereichen schaden.

„Auf der einen Seite geht es um Nord Stream 2, das von Polen negativ wahrgenommen wird. Bei dieser Frage bekommt Warschau Rückendeckung von London gegen Berlin, dem viel an diesem Projekt liegt. Auf der anderen Seite ist da der Nato-Kurs. In den letzten Monaten sendet das Militärbündnis Signale an Russland, dass die bilateralen Beziehungen verbessert werden könnten. Natürlich sind Polen und Großbritannien dagegen. Die beiden Länder könnten beim nächsten Nato-Gipfel den Ausschluss jeder Kompromiss-Formulierungen aus dem Schlussdokument durchsetzen“, so der Politologe.

Jetzt sei zwischen Polen und Großbritannien eine „triebhafte Anziehungskraft“ zu erkennen.

Für einen Zusammenschluss Londons und Warschaus gibt es weitere Voraussetzungen. Polen hat die Nazi-Verbrechen während des Zweiten Weltkrieges immer noch nicht vergessen. Die offensive Politik Merkels belebt die Feindseligkeit wieder. Es wird deutscher Einfluss befürchtet, obwohl man darüber lieber schweigt. In solch einer Situation wirken US-Stützpunkte und anglo-amerikanische Truppen, die Russland „abschrecken“ sollen, als Warnung an Berlin.

Der antirussische und antideutsche Kurs ist für die Partei Recht und Gerechtigkeit typisch, wo Jarosław Kaczyński die informelle Führungsrolle innehat. Polen verzeichnet unter dieser Regierungspartei ein Rekordtempo beim Wirtschaftswachstum in Osteuropa, was den Zustrom von ukrainischen Gastarbeitern fördert. Neben dem erreichten Wohlstand will Warschau nun auch zu einer ernstzunehmenden außenpolitischen Kraft aufsteigen.

***

Polen war ausersehen, den egoistischen Zielen Großbritanniens im Sinne des “Gleichgewichtes der Kräfte” zu dienen.

Russland legt Geheimdokumente offen
– Polen planten Liquidierung der Sowjetunion –

 

Quelle: http://brd-schwindel.ru/gegen-russen-und-deutsche-warschau-verbuendet-sich-mit-london/

Deutschland: „20 Millionen Muslime bis 2020“

Google Übersetzer

  • „Wir importieren islamischen Extremismus, arabischen Antisemitismus, nationale und ethnische Konflikte anderer Völker sowie ein anderes Verständnis von Gesellschaft und Recht.“ – Aus einem durchgesickerten deutschen Geheimdienstdokument.
  • „Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass es Grenzen und Quoten für die Einwanderung geben muss – wir können nicht die ganze Welt retten.“ – Markus Söder, Finanzminister von Bayern.
  • „Die Migrationskrise hat das Potenzial, Regierungen, Länder und den gesamten europäischen Kontinent zu destabilisieren. … Was wir vor uns haben, ist keine Flüchtlingskrise. Dies ist eine Migrationsbewegung, die sich aus Wirtschaftsmigranten, Flüchtlingen und auch ausländischen Kämpfern zusammensetzt „- der ungarische Premierminister Viktor Orbán.
  • „Unterdessen sind die Flüchtlinge immer noch in Deutschland – mit einer Rate von etwa 10.000 pro Tag. … Das Jahrzehnt nach dem Amtsantritt von Frau Merkel im Jahr 2005 erscheint nun wie eine gesegnete Zeit für Deutschland, in der das Land Frieden, Wohlstand und internationalen Respekt genießen konnte, während es die Probleme der Welt in sicherer Entfernung hielt. Diese goldene Ära ist jetzt vorbei. „- Gideon Rachman, Financial Times .

Nach einer demographischen Prognose des bayerischen Gesetzgebers wird sich die muslimische Bevölkerung Deutschlands in den nächsten fünf Jahren auf erstaunliche 20 Millionen Menschen vervierfachen .

Die Bundesregierung erwartet erhalten im Jahr 2015 1,5 Millionen Asylbewerber und möglicherweise noch mehr im Jahr 2016 in Familienzusammenführung nach Factoring – basierend auf der Annahme , dass Personen , deren Asylanträge genehmigt wird anschließend im Durchschnitt vier weiterer Familienmitglieder nach Deutschland bringen – diese Zahl wird exponentiell anschwellen. Dies ist zusätzlich zu den 5,8 Millionen Muslimen, die bereits in Deutschland leben.

Laut dem Präsidenten des Bayerischen Gemeindetags , Uwe Brandl, ist Deutschland nun auf dem Weg, „20 Millionen Muslime bis zum Jahr 2020 zu haben“. Der Anstieg der muslimischen Bevölkerung in Deutschland ist ein demografischer Wandel von epischem Ausmaß verändert das Gesicht Deutschlands für immer, „aber wir stehen einfach daneben und beobachten, wie es passiert.“

Anlässlich einer Expo in Nürnberg am 14. Oktober warnte Brandl, dass die ungehinderte Migration für die deutschen Steuerzahler hohe Kosten mit sich bringen und auch zu sozialen Unruhen führen könnte. Er sagte :

„Eine vierköpfige Flüchtlingsfamilie erhält monatlich bis zu 1.200 Euro an Transferzahlungen. Plus Unterkunft und Mahlzeiten. Nun gehe zu einem arbeitslosen deutschen Familienvater, der vielleicht 30 Jahre gearbeitet hat und nun mit seiner Familie nur geringfügig mehr bekommt. Diese Leute fragen uns, ob wir Politiker das wirklich fair und gerecht sehen. „

Brandl sagte, dies gelte auch für die elektronische Gesundheitskarte, die Asylsuchenden die gleichen Vorteile bietet wie Deutschen, die viele Jahre in das Krankenversicherungssystem eingezahlt haben. Das als unfair zu kritisieren hat „nichts mit Rassismus oder Rechtsextremismus zu tun“.

Brandls Bedenken werden in einem durchgesickerten Geheimdienstdokument wiederholt, das warnt, dass der Zustrom von mehr als einer Million Migranten aus der muslimischen Welt in diesem Jahr zu einer zunehmenden politischen Instabilität in Deutschland führen wird.

Die Dokument – Teile davon wurden veröffentlicht von Der Welt am 25. Oktober – enthüllt in den höchsten Rängen der Deutschland Intelligenz und Sicherheitsapparates über die Folgen von Kanzlerin Angela Merkel der offenen Tür Einwanderungspolitik wachsende Besorgnis.

Das so genannte Non-Paper (der Autor des Dokuments bleibt anonym) warnt davor, dass die „Integration von Hunderttausenden von illegalen Einwanderern angesichts der großen Zahl und der bereits bestehenden muslimischen Parallelgesellschaften in Deutschland unmöglich sein wird“. Das Dokument fügt hinzu:

„Wir importieren islamischen Extremismus, arabischen Antisemitismus, nationale und ethnische Konflikte anderer Völker sowie ein anderes Verständnis von Gesellschaft und Recht. Die deutschen Sicherheitsbehörden sind nicht in der Lage, mit diesen importierten Sicherheitsproblemen und den daraus resultierenden Reaktionen der deutschen Bevölkerung umzugehen. „

Ein nicht identifizierter hochrangiger Sicherheitsbeamter sagte der WELT :

„Der hohe Zustrom von Menschen aus anderen Teilen der Welt wird zur Instabilität unseres Landes führen. Indem wir diese Massenmigration zulassen, produzieren wir Extremisten. Die Mehrheitsgesellschaft radikalisiert, weil die Mehrheit keine Migration will, die von den politischen Eliten erzwungen wird. In Zukunft werden sich viele Deutsche vom Rechtsstaat abwenden. „

Die Warnungen kommen unter wachsender Kritik an Merkel, deren Entscheidung vom 4. September, Migranten in Ungarn die Tür zu öffnen, die Krise verschärfte.

Der Ministerpräsident von Bayern, Horst Seehofer, der auch die Christlich-Soziale Union (CSU), die Schwesterpartei von Merkels CDU, leitet, ist zu einem der lautesten Kritiker Merkels geworden. „Ich bin überzeugt, dass der Kanzler eine andere Vision für Deutschland gewählt hat“, sagte er . „Das war ein Fehler, der uns lange beschäftigen wird. Ich sehe keinen Weg, den Geist in die Flasche zurückzubringen „, fügte er hinzu .

In einem Interview mit Bild sagte Seehofer :

„Wir sind der festen Überzeugung, dass die Einwanderung kontrolliert und begrenzt werden muss, wenn Deutschland damit umgehen will. Die Ernsthaftigkeit der Situation wird jeden Tag klarer. Die Bevölkerung will keine klugen Sprüche oder ergebnislosen Besuch vor Ort. Es will Action! „

Nach monatelangem Angriff auf Kritiker der Merkelschen Immigrationspolitik als rechtsextreme Xenophobiker räumten Vizekanzler Sigmar Gabriel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier ein, dass die Migrationskrise die deutsche Gesellschaft auseinander reißen könnte. In einem gemeinsamen Aufsatz von Der Spiegel schrieben die beiden : „Wir können nicht jedes Jahr mehr als eine Million Flüchtlinge auf unbegrenzte Zeit absorbieren und integrieren.“

Der bayerische Finanzminister Markus Söder sagte : „Wir müssen uns klar machen, dass es Grenzen und Quoten für die Einwanderung geben muss – wir können nicht die ganze Welt retten. Der Flüchtlingszustrom wird nicht gestoppt werden, wenn wir nicht unsere Grenzen absichern und ein klares Signal senden, dass nicht jeder nach Deutschland kommen kann. “

Der frühere Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) bezeichnete Merkels Einwanderungspolitik als „beispiellosen politischen Fehlschlag“, der „verheerende Langzeitfolgen“ habe. Er sagte, es sei Aufgabe der Politik, über die Gegenwart hinaus zu denken und Entscheidungen für die Zukunft zu treffen . Angesichts der massiven Flüchtlingsströme ohne polizeiliche Kontrollen nach Deutschland schloss Friedrich: „Wir haben die Kontrolle verloren.“ Er fügte hinzu:

„Es ist völlig unverantwortlich, dass Zehntausende von Menschen unkontrolliert und unregistriert ins Land fliessen und wir können nur unzuverlässig einschätzen, wie viele von ihnen islamische Staatskämpfer oder islamistische Schläfer sind. Ich bin überzeugt, dass kein anderes Land auf der Welt so naiv und starräugig sein würde, um sich einem solchen Risiko auszusetzen. „

CDU-Gesetzgeber Michael Stübgen sagte : „Die Meinungsverschiedenheit [mit Merkel] ist fundamental. Unsere Kapazitäten sind erschöpft und es besteht die Sorge, dass das System implodiert, wenn wir die Kontrolle über unsere Grenzen nicht wieder erlangen. Aber der Kanzler ist anderer Meinung und der Konflikt ist nicht gelöst. „

Am 21. Oktober unterzeichneten mehr als 200 Bürgermeister in Nordrhein-Westfalen einen offenen Brief an Merkel, in dem sie warnten, dass sie nicht mehr in der Lage seien, weitere Migranten aufzunehmen. Der Brief sagt :

„Wir sind sehr besorgt um unser Land und die Städte, die wir repräsentieren.

 

Quelle: https://news-for-friends.de/deutschland-20-millionen-muslime-bis-2020/

Trump als deutsche Chance

 

US-Präsident Donald Trump Foto: picture alliance/AP Photo

Der Entschluß der USA, den UN-Menschenrechtsrat zu verlassen, ist eine wegweisende Entscheidung. Gewiß, sie fiel wieder im Alleingang, ohne Konsultation der Verbündeten und ist ein undiplomatischer, hemdsärmeliger Vorgang, passend zur narzißtischen Persönlichkeit Donald Trumps.

Doch statt sich in Stilfragen und Trump-Bashing zu verlieren, sollte man sich vergegenwärtigen, daß die Bundesrepublik von einer ausgemachten Autistin regiert wird, die eine neronische Spur der Verwüstung durch das Land zieht, während Trump immerhin versucht, von seinem Land Schaden abzuwenden. Und vor allem sollten wir nüchtern sehen, daß sich mit dem Austritt der USA aus dem UN-Gremium und der damit verbundenen Symbolik neue Möglichkeiten und Chancen für die deutsche Politik eröffnen.

Die Einführung der Menschenrechte in die internationale Politik als deklaratorische Formel hatte als Reaktion auf die Verbrechen im Zweiten Weltkrieg eine moralische Berechtigung. Außerdem gehörten sie zur „Soft power“ der USA, die sich als globale Sachwalter des Guten gerierten. Das ging in Ordnung, solange sie im Ost-West-Konflikt vom überlegenen westlichen gegen das destruktive östliche System in Stellung gebracht wurden.

Neue potentielle Handlungsfreiheit

Seitdem ist die Welt eine andere geworden, die Machtverhältnisse haben sich verschoben, der westliche Universalismus verliert seine Überzeugungskraft und die Supermacht USA ihre Allgewalt. Die dysfunktionalen Staaten der Dritten Welt, die intern von Menschenrechten überhaupt nichts halten, benutzen sie nun als Waffe und Druckmittel gegen die euroatlantische Welt, um ihre Bevölkerungsüberschüsse dorthin zu exportieren, was die Unterminierung und Deformierung der Zielländer zur Folge hat.

Trumps Wählerschaft ist mit dieser Entwicklung nicht einverstanden, und der Präsident versucht Abhilfe zu schaffen. Für Deutschland ergibt sich daraus eine neue Handlungsfreiheit. Die Vorwürfe aus dem Ausland und aus UNO-Gremien, Deutschland würde die Menschenrechte von Ausländern verletzen, waren in der Vergangenheit auch deshalb so wirksam, weil explizit oder unausgesprochen die Autorität der USA als der Vormacht des humanitaristischen Universalismus dahinterstanden, deren Druck man sich schwerlich entziehen konnte.

Jetzt, da die Amerikaner ihren Anspruch fallengelassen haben, sind auch die Deutschen aus dem Gefängnis der Hypermoralität entlassen. Nun müßte der innere Nachvollzug der neuen Freiheit folgen. Damit er Wirklichkeit werden kann, braucht es allerdings den Austausch der politischen, medialen und akademischen Eliten.

 

Quelle: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2018/trump-als-deutsche-chance/

Das Märchen von der europäischen Lösung oder: Die Gebetsmühle als Politik-Ersatz

Genau diese Konstellation hatten wir schon einmal. Schon im Herbst 2015 beharrte genau diese Kanzlerin auf einer „Europäischen Lösung“ – welch ein krasses Déjà-vu! Auch seinerzeit fiel sie unter genau diesem Vorwand ihrem damaligen Innenminister Thomas de Maizière, der getreu seinem Amtseid die deutschen Grenzen schützen wollte und bereits 21 Divisionen der Bundespolizei an die süddeutsche Grenzen verlegt hatte, eiskalt in den Arm, pfiff ihn zurück. Das war am 13. September 2015.

Es war einmal ein Bundesinnenminister. Er wollte seiner Amtspflicht entsprechend unerlaubte Grenzübertritte und unkontrollierte Einwanderung verhindern. Die deutsche Verfassung gebietet ihm schließlich, das Staatsgebiet zu schützen. Und auch das europäische Recht sieht gerade nicht vor, dass jeder Flüchtling die freie Wahl hat, welches Land er sich als Zielland aussucht.

Dann aber war da noch eine Bundeskanzlerin. Sie wollte Deutschland aufknacken – wobei bis heute niemandem klar ist, welche Motive sie umtreibt. Jedenfalls verbot sie ihrem Innenminister kategorisch, Flüchtlinge selbst in den offensichtlichsten Fällen unberechtigter Einreise an den Grenzen zurückzuweisen. Wer aber ihre Politik der weit offenen Grenzen kritisiert, dem suggeriert sie sogleich listenreich ein schlechtes Gewissen, indem sie das Märchen von der „Europäischen Lösung“ hervorzaubert. Wer bitteschön möchte gegen Europa sein?

Krisentage im Juni 2018 – Déjà-vu vom Herbst 2015

Das Tolle aber ist: Genau diese Konstellation hatten wir schon einmal. Schon im Herbst 2015 beharrte genau diese Kanzlerin auf einer „Europäischen Lösung“ – welch ein krasses Déjà-vu! Auch seinerzeit fiel sie unter genau diesem Vorwand ihrem damaligen Innenminister Thomas de Maizière, der getreu seinem Amtseid die deutschen Grenzen schützen wollte und bereits 21 Divisionen der Bundespolizei an die süddeutsche Grenzen verlegt hatte, eiskalt in den Arm, pfiff ihn zurück. Das war am 13.September 2015.

Es war dieselbe Kanzlerin, die schon damals ihrem Innenminister untersagte, seine verfassungsrechtlich gebotene Pflicht zu tun und unser Staatsgebiet vor massenhaften illegalen Grenzübertritten zu schützen. Zu Hundertausenden strömten nun Menschen aus aller Welt völlig unkontrolliert in unser Land. Wir sahen Fernsehbilder von Hundertergruppen, die ungestört über unsere Brücken und Autobahnen spazierten. Das bis heute Unbegreiflichste aber war: Die Grenzen blieben monatelang weit auf. Monatelang!

Europäische Lösung sagen – unkontrollierte Einwanderung wollen

Mehr noch: Merkel kritisierte Mazendonien, Ungarn und andere EU-Staaten, die schließlich Zäune errichteten gegen die nicht mehr kontrollierbare Völkerwanderung, die sich auf der Balkanroute, angelockt vom Sogeffekt unserer lachhaft offenen Grenzen, gen Germania schob. Tschechiens Staatspräsident Milos Zeman bezeichnete Merkels Flüchtlingspolitik als „absurd“. Victor Orban warf ihr „moralischen Imperialismus“ vor. Donald Trump twitterte dazu im Nachhinein: „Ohne Grenzen hast du kein Land“.

„Europäische Lösung“? Bundeskanzlerin Merkel hatte im September 2015 gleichsam über Nacht mutwillig das gesamte Dublin-System aus den Angeln gehoben. Mit ihrer Politik der „Lockrufe“ spaltete sie die EU im Verhältnis 27 zu eins. Nie zuvor in der Geschichte der EU hatte Deutschland eine derart unabgestimmte europäische Politik betrieben. Frankreich nahm in dieser Zeit weniger Flüchtlinge auf als das kleine Schleswig-Holstein. Es wird von deutscher Seite nicht gern thematisiert, doch es ist erwiesen: Viele Brexit-Befürworter waren auch von der Sorge vor einer unkontrollierten Einwanderung in die EU erfüllt, wie sie Deutschland erkennbar zuließ.

Ablenkung vom BAMF-Skandal nach bekanntem Muster

Heute wachsen die verheerenden Folgen vor unseren Augen von Stunde zu Stunde. Angela Merkel hat nicht nur die EU gespalten, sondern hierzulande der AfD zu ungeahntem Rückenwind verholfen. Sie hat das BAMF heillos überfordert, denn es war vorhersehbar, dass es bei einem derartigen Massenandrang zu Fehlentscheidungen kommen musste. Die Verantwortung trägt die Bundeskanzlerin! Wer sonst?

Warum sagt es keiner? Schon gar nicht sie selbst. Stattdessen besann sie sich auf dem Höhepunkt des BAMF-Skandals auf ihre bewährte Gebetsmühle. Sie plädierte für eine „Europäische Asylbehörde“. Wunderbar! Das Ei des Kolumbus? Nein – ein Ablenkungsmanöver wie aus dem Bilderbuch! Es ist reine Illusion, und sie weiß es. Die 28 Mitgliedstaaten der EU verfahren nach 28 diametral unterschiedlichen nationalen Regeln bei Anerkennung, Abschiebung, Familiennachzug und vor allem Alimentierung von Flüchtlingen. Ein europäisches Entscheidungsregime setzte in allen Punkten vergleichbare Standards in allen EU-Staaten voraus. Sie erreichen zu wollen, ist blanke Fantasterei. Wären Bulgarien, Griechenland oder Polen etwa bereit oder in der Lage, die deutschen Sozialhilfesätze zu bezahlen? Dies wäre übrigens zugleich die zentrale Voraussetzung für eine „gerechte Verteilung“ der Migranten auf alle EU-Staaten – eine weitere Gebetsmühle Merkels, die seit drei Jahren hohl wie von einem anderen Stern auch aus Brüssel herüberklingt. Es darf gelacht werden.

Die verheerenden Folgen von Merkels Politik werden immer klarer

Polen beispielsweise nimmt überhaupt keine Flüchtlinge auf. Und so kommen aus Polen auch keine Nachrichten von Asylbewerbern, die ganz junge einheimische Mädchen vergewaltigen und ermorden. Von dort kommen keine Horrorgeschichten von muslimischen Flüchtlingen, die in Zügen Passanten mit der Axt angreifen. Auch gibt es bei den Nachbarn keine Terroranschläge von abgelehnten und bereits in anderen EU-Ländern registrierten islamistischen Attentätern, die mit Lkw in Weihnachtsmärkte rasen und viele Menschen töten. Wenn ein Abgeordneter der AfD im Deutschen Bundestag der Kanzlerin hier „Mittäterschaft“ vorwirft, so darf man das getrost moralisch deuten.

Wir alle baden sie aus, diese krasseste Fehlentscheidung, die jemals ein bundesdeutscher Regierungschef getroffen hat. Wer es anders sieht, mag die Eltern und Hinterbliebenen der ermordeten14-jährigen Susanna aus Wiesbaden oder der ermordeten 15-jährigen Mia aus Kandel anrufen! Oder eine der Hunderte von Mädchen und Frauen, die in der Silvesternacht 2015 flächendeckend in zahlreichen deutschen Städten wie Hamburg, Stuttgart oder Köln Opfer massiver sexueller Belästigungen und Übergriffe wurden! Oder er soll einen Blick in die Statistiken werfen. So haben die Angriffe auf Polizeibeamte um rund 300 Prozent zugenommen, die Zahl der Messerstechereien allein in Berlin um 167 Prozent. Die Basis badet es aus. Basis, das sind auch unsere Verwaltungsgerichte, deren Vorgänge mitunter 24zu 85 Prozent aus Widersprüchen gegen Asylbescheide bestehen. Es sind auch die Justizvollzugsanstalten. Im größten Knast Berlins, der JVA Moabit, haben 70 Prozent der Insassen keinen deutschen Pass.

Der Innenminister handelt europarechtskonform

Christian Lindner sagte am 15.Juni 2018 in der ARD, die FDP stehe hinter dem Bundesinnenminister, denn es sei in der Migrationsfrage bis heute nichts passiert, und das habe mit Angela Merkel zu tun. Da hat der FDP-Chef ausnahmsweise einmal Recht. – Nun endlich will ein Innenminister handeln. Er will erstens lediglich den Zustand vor dem 13. September 2015 wiederherstellen und er bewegt sich zweitens im Rahmen der europarechtlichen Vorgaben. Denen zufolge ist ein Zurückweisen von bereits abgelehnten oder solchen Asylbewerbern, deren Verfahren schon in einem anderen EU-Land abgewickelt wird, rechtens. Frankreich etwa hat genau dies im vergangenen Jahr in rund 85.000 Fällen praktiziert: geräuschlos und effizient.

Ebenso wie Anis Amri, der Weihnachtsmarkt-Attentäter vom Berliner Breitscheidplatz, war auch Mohammad D., der Selbstmordattentäter von Ansbach, dessen Tatmotiv „Racheakt gegen Deutsche“ war, unrechtmäßig ins Land gelangt. Beide Schwerverbrecher waren als Asylbewerber abgelehnt worden, hatten bereits in einem anderen EU-Land Flüchtlingsschutz erhalten – und sind sozusagen Symbolfiguren für genau die himmelschreienden Missbrauchstatbestände, denen Horst Seehofer nun um jeden Preis einen Riegel vorschieben will.

Unsere Kanzlerin aber fällt erneut einem Innenminister in den Arm. Ihr geht es nicht um die einheimische Bevölkerung, um unsere Kinder und deren Zukunft in einer möglichst befriedeten Gesellschaft. Sie wollte Deutschland aufknacken, und nun soll Deutschland aufgeknackt bleiben, auf Biegen und Brechen. Welches sind ihre wahren Motive? Danach darf nicht gefragt werden, das wäre politisch nicht korrekt. Stattdessen werden wir alle mit der gebetsmühlenhaft wiedergekäuten Leerformel von der „Europäischen Lösung“ in den Schlaf gesungen – aus welchen Gründen auch immer. Wir sollten endlich aufwachen!

Was Merkel hier treibt, ist die Fortführung einer offensichtlich von langer Hand geplanten Politik gegen Deutschland. Wie bereits seit vielen Jahren mit Zuwanderung und der Förderung derselben umgegangen wird und dass das keineswegs Zufall ist, legt Hans Jörg Schrötter offen in seinem Werk: „Auf nach Germania“. Der Insider belegt, wie bereits unter Schröder/Fischer Visavorschriften umgangen wurden und unkontrollierte Zuwanderung offensichtlich geplant worden ist. Die eine oder andere Anekdote lockert den harten Stoff auf und nennt gnadenlos Ross und Reiter, die die Verantwortung für die aktuellen Zustände zu tragen haben. Im Buchhandel oder direkt zu bestellen beim Verlag

 

Quelle: https://www.epochtimes.de/politik/europa/das-maerchen-von-der-europaeischen-loesung-oder-die-gebetsmuehle-als-politik-ersatz-a2475246.html

Zensur: Der LupoCattivoBlog ist gesperrt worden!

Zensur: Der LupoCattivoBlog ist gesperrt worden!

„Wenn Du wissen willst, wer Dich beherrscht,musst Du nur herausfinden, wen Du nicht kritisieren darfst!“

Gleiches ist auch heute noch gültig, besonders für uns Blogger.

Der Lupo-Cattivo-Blog wurde heute Nacht von WordPress stillgelegt. Dies erfolgte ohne Angabe von Gründen, genau wie vor einem Jahr beim Honigmann. Was der genaue Grund für die Sperre ist, weiß bis jetzt niemand und alles andere ist damit Spekulation.

Da ich aber immer noch genügend Kraft habe, mit der charmanten und offenen Art unserer Zensur-Behörden umzugehen, wird auch der Lupo-Cattivo-Blog wieder ins Netz gehen. Wie und wann das geschieht, möchte ich im Vorfeld nicht großartig beschreiben – Feind liest ja mit!

In Artikel 5 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland ist das Recht auf Meinungs- und Pressefreiheit verankert:

„Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

Wer jetzt immer noch nicht aufwacht und nicht merkt was bei uns im Land abläuft, dem ist dann auch nicht mehr zu helfen – weiterschlafen! Nicht umsonst trägt der deutsche Michel eine Schlafmütze, wirkt schlaff und energielos, heißt es!

Stimmt aber nicht – der Kölner Historiker Alain Felkel, zeigt, dass dieses Bild falsch ist. Anhand zahlreicher bekannter und neu zu entdeckender Beispiele belegt er: Die Deutschen sind ein Volk von Rebellen und Revolutionären, waren es schon immer, zu allen Zeiten, in allen Regionen, gegen mancherlei Herrschaft. Alain Felkel bringt das rebellische Herz der Deutschen zum Vorschein – allgemein verständlich, erfrischend, eingängig >>> hier weiter >>>

Was aber noch mehr beunruhigt ist die folgende Meldung!

Vergesst die DSGVO: Das Netz verliert gerade seine Informationsfreiheit

Mit dem drohenden EU-Leistungsschutzrecht beginnt der Abschied von der Informationsfreiheit und das Netz, wie wir es kennen. Klingt sehr dramatisch? Ist es auch. Deshalb sollten Wähler jetzt handeln.

Die Reform des EU-Urheberrechts bedroht das freie Netz.
Leistungsschutzrecht, Linksteuer und Data-Mining-Sabotage drohen.

Ab dem 20. Juni wird über den Abschied von der Informationsfreiheit entschieden, wenn die EU-Abgeordneten über die neue Urheberrechtsreform entscheiden. In einfachen Worten: Es wird nicht mehr möglich sein, Zeitungsartikel und andere urheberrechtliche Veröffentlichungen kostenfrei zu verlinken. Plattformen müssen zukünftig jeden Upload mit einer kostenpflichtigen Datenbank abgleichen, um festzustellen, ob es sich tatsächlich oder annähernd um urheberrechtlich geschützte Inhalte handeln könnte. Das simple Analysieren von öffentlich verfügbaren Daten wird ebenfalls urheberrechtlich geschützt.

Keine Fake-News! Dies könnte Dich auch interessieren:

Im Detail geht es um die Reform des EU-weiten Urheberrechts. Das beinhaltet ein neues EU-Leistungsschutzrecht, Uploadfilter und den schleichenden Tod der Big-Data-Anwendungen. Artikel 13 übergibt die Entscheidung darüber, was urheberrechtlich geschützte Inhalte sind, Algorithmen und Bots und katapultiert den Nutzer in die Hölle einer Zensurmaschine namens Uploadfilter. Die Verlinkung von Fakten und Informationen wird in Artikel 11 im Rahmen einer Regelung lizenzpflichtig, die den Begriff Linksteuer völlig rechtfertig – und Artikel 3 verdonnert Text- und Datamining-Anwender dazu, für das simple Lesen öffentlicher Daten Lizenzgebühren zu bezahlen.

Verlage und andere Publisher leben heute vom Traffic. Kommt kein Traffic, kommt keine Werbung, kommt kein Geld. Hauptsächlich kommt der Traffic aus Suchmaschinen und sozialen Netzwerken. Obwohl diese Tatsache weithin bekannt ist, versucht eine Verlegerlobby mit aller Gewalt ein neues, nutzloses Leistungsschutzrecht zu forcieren.

>>> Wir sagen Enthüllungen – JENE nennen es „Hasskommentare und Fake News“ >>> hier weiter >>>.

Handelt, sonst ist es zu spät!

Noch besteht die Chance, auf den gesetzgebenden Prozess Einfluss zu nehmen. Denn es kann noch schlimmer kommen. Verhandlungsführer Axel Voss von der CDUwill die geplanten Regelungen noch verschärfen, wie deutlich erklärt bei der Piraten-Politikerin Julia Reda nachzulesen ist.

Wähler, die mit der Vernichtung des Netzes, wie wir es heute kennen, nicht einverstanden sind, sollten zum Handy greifen und ihren EU-Abgeordneten anrufen. Zur Not auch eine E-Mail schreiben.

Zum Volltext des Artikels geht es >>> hier >>>. Mein Dank an Gernotina für den Hinweis, sagt Maria Lourdes!

Die einen nennen es FAKE NEWS, die anderen Enthüllungen

Das politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche System des 20. Jahrhunderts ist gescheitert, doch die alten Eliten in Politik und Medien versuchen alles, um weiter daran festzuhalten und ein neues Konzept zu verhindern. Sie versuchen, jegliche Kritik an ihrem eigenen Fehlverhalten als »Fake News« oder als »rechte Propaganda« zu diskreditieren. Lesen Sie was die alten Eliten schier in den Wahnsinn treibt >>> hier weiter >>>.


Facebook hinter den Kulissen

Es hat sich bald ausge-liked bei Facebook – Wenn sie wissen wollen, wo Sie detailliert Auskunft darüber erhalten, welche Daten Facebook von Ihnen exakt gespeichert hat, dann sollten Sie hier weiterlesen >>>!

 

Quelle und Danke: https://marialourdesblog.com/zensur-der-lupocattivoblog-ist-gesperrt-worden/